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Das vorliegende Ranking bewertet den Stand der 14 größten deutschen Städte im Aufbau einer nachhaltigen Mobilität.

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Deutsche Städte bauen ökologischen Verkehr zu unentschlossen aus

Hamburg – Die 14 größten deutschen Städte müssen alle deutlich mehr tun, um ökologische Verkehrsangebote auszubauen. Ein von Greenpeace veröffentlichtes Städteranking zeigt, dass Spitzenreiter Berlin zwar eine historisch niedrige Autodichte hat, aber auch noch immer Lücken im öffentlichen Schienennetz.

In Deutschlands zweitgrößter Stadt Hamburg (Platz 10) sind noch immer ganze Stadtteile vom leistungsfähigen ÖPNV abgeschnitten. Nordrhein-westfälische Städte wie Dortmund, Essen und Düsseldorf landen wegen schlechter Luft und ausbleibender Gegenmaßnahmen am Ende des Rankings. „Noch macht es keine der untersuchten Städte ihren Bewohnern leicht, ohne eigenes Auto auszukommen“, sagt Daniel Moser, Greenpeace-Verkehrsexperte. 

Städte stehen von zwei Seiten unter Druck, eine neue, saubere Verkehrspolitik zu entwickeln. Seit Jahren überhöhte Schadstoffwerte haben zu einer Vielzahl von Klagen und einer Debatte über Fahrverbote für schmutzige Dieselautos geführt. Zudem wünscht sich eine Mehrheit der Menschen Innenstädte, die ohne individuellen Autoverkehr auskommen (Studie „Umweltbewusstsein in Deutschland 2014“, S.12: http://bit.ly/2fZs4Dw). „In modernen, lebenswerten Städte fahren künftig deutlich weniger Autos. Deshalb müssen schon heute saubere Alternativen wie geteilte E-Autos, ein gutes Netz an Radwege und ein attraktiver, leistungsfähiger ÖPNV gefördert werden“, so Moser.

Städte können den Radverkehr auch ohne ÖPNV und den Bund stärken
Städte können auch ohne Hilfe des Bunds saubere Alternativen zum eigenen Auto fördern. Der konsequente Ausbau des Radverkehrs etwa ist vergleichsweise günstig und lässt sich von Kommunen alleine steuern. Auch können Städte einen leistungsstarken und attraktiven Nahverkehr aufbauen und gleichzeitig die Flächen für private Autos reduzieren. Trotz erster positiver Ansätze für eine ökologische Verkehrswende, bleibt das eigene Auto zu häufig das Maß städtischer Verkehrsplanung. Da viele Städte wachsen, verschärfen sich so die bekannten Problemen: lange Stauzeiten, hoher Flächenverbrauch, schlechte Luft und viel Lärm.

Das Hamburger Stadtplanungsbüro Urbanista hat das Ranking im Auftrag von Greenpeace erstellt. Es basiert auf einem System von 22 Messgrößen, das Städte in drei Disziplinen bewertet: Angebot an neuen Mobilitätsformen wie Leihräder und –autos; Schutz von Umwelt und Gesundheit gemessen etwa an der Belastung durch Stickoxide und Feinstaub; Erreichbarkeit von leistungsfähigen U-, S- und Straßenbahnen. Das Ranking stützt sich dabei auf die jeweils jüngsten verfügbaren Daten. Insbesondere die Verteilung der zurückgelegten Wege auf einzelne Verkehrsträger (Modal Split) wird von den Städten jedoch bislang zu unregelmäßig veröffentlicht. Als positives Beispiel einer Stadt, die konsequent den Radverkehr fördert, läuft Freiburg außer Konkurrenz mit.
Quelle: Text: Greenpeace Deutschland/Bilder: Pixabay 

Städteranking zur nachhaltigen Mobilität
CoverDas vorliegende Ranking bewertet den Stand der 14 größten deutschen Städte im Aufbau einer nachhaltigen Mobilität:
Vier von fünf Deutschen wünschen sich, dass Städte so umgestaltet werden, dass wir kaum noch auf ein Auto angewiesen sind und unsere Wege mit dem Rad, öffentlichen Verkehrsmitteln oder zu Fuß zurücklegen können. Viele Städte haben diesen Wunsch gehört – umgesetzt aber wird er mit sehr unterschiedlicher Konsequenz. Diese Unterschiede abzubilden, ist das Ziel des vorliegenden Rankings.

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Dieselskandal, schlechte Luft in Städten - Zum Auto gibt es Alternativen

Berlin - Ob Verbrauch oder Schadstoffaustoß, wie es um die Effizienz von Pkw tatsächlich steht und wie stark sie die Luft in den Städten belasten - nach dem Dieselskandal herrscht darüber Unsicherheit. Weder Hersteller noch Politik haben es bis heute geschafft aufzuklären und so rät der ökologische Verkehrsclub VCD weiterhin einen Neuwagenkauf sehr genau zu überdenken.

Doch was sind die Alternativen zum eigenen Pkw? Welches Verkehrsmittel eignet sich für wen? Der VCD macht den Verkehrsträgervergleich und stellt die Vor- und Nachteile der umweltverträglichen Alternativen E-Rad, Carsharing und Öffentlichen Nahverkehr vor.

Das E-Rad als Alternative zu Rad und Auto:
FahrradImmer mehr Menschen in den Städten steigen als Transportmittel aufs Fahrrad um.Elektroräder haben mittlerweile die 2-Millionenmarke auf deutschen Straßen erreicht - damit sind sie der unbestrittene Star der individuellen Elektromobilität. Das liegt zum einen daran, dass die Wege mit dem E-Rad schnell und flexibel zurückgelegt werden können. Zum anderen sind die Räder mit eingebautem Rückenwind Problemlöser wenn Steigungen, längere Strecken, Lasten oder auch Gegenwind Hindernisse darstellen. Für Alltagswege zwischen 10 und 20 Kilometer ist das E-Rad somit die günstige und schnelle Alternative. Inzwischen gibt es eine Vielzahl von Typen, für unterschiedliche Bedürfnisse. Auf jeden Fall sollte vor dem Kauf eine Typberatung erfolgen, Unterstützung bietet hier das Infoportal www.e-radkaufen.de. Darüber hinaus gilt darauf zu achten: E-Räder wiegen aufgrund des Motors und Akku deutlich mehr als herkömmliche Fahrräder. Mit 20 bis 25 Kilogramm muss gerechnet werden. Ein wichtiger Punkt bei der Frage, wo das E-Rad sicher abgestellt werden kann.

Carsharing, Teilen statt Besitzen:
teilenOb klassisches, stationsbasiertes Autoteilen, das private Carsharing oder das Free Floating - für alle drei Arten gilt: Carsharing befreit von den hohen Anschaffungs- und Unterhaltungskosten eines Pkw und dennoch muss nicht gänzlich auf das Autofahren verzichtet werden. Vor dem Einstieg sollte überprüft werden, für welche Zwecke das Auto benötigt wird. Diejenigen, die im Alltag wiederkehrend ein Auto benötigen, aber nicht täglich darauf angewiesen sind, sollten das stationsbasierte Carsharing ausprobieren. Die nach Nutzungshäufigkeit gestaffelten Tarife sind auf diese Zwecke abgestimmt. Wird ein Auto lediglich für eine einfache Fahrt von A nach B benötigt, ist das Free-Floating empfehlenswert, wo das Fahrzeug nach Benutzung abgestellt und für die Nutzung Anderer freigeben wird. Das private Carsharing wiederum ist eine Option, insbesondere wenn kommerzielle Anbieter nicht vorhanden sind und der öffentliche Verkehr schwach ausgebaut ist. Grundsätzlich gilt zu beachten: Wo befindet sich die Ausleihstation, beziehungsweise ist die Verfügbarkeit der Carsharing-Autos auf meinen Alltagswegen garantiert?

Öffentlicher Nahverkehr (ÖPNV):
Wer weder in die Pedale treten, noch einen Pkw durch den Großstadtdschungel manövrieren möchte, der sollte den ÖPNV nutzen. Die Vorteile liegen auf der Hand: Es ist am preiswertesten, da weder Anschaffung, Wartung oder Parkplatz notwending sind, und es ist stressfreier, da die Zeit während der Fahrt zum ausruhen genutzt werden kann. Dafür muss die Wegstrecke zur Haltstelle von Bus und Bahn eingerechnet werden genauso wie die Abhängigkeit vom Fahrplan.

Fazit: Ob Bus oder Bahn, Carsharing oder E-Rad, bevor es losgeht lohnt der Gedanke darüber, welches Verkehrsmittel für welchen Zweck am besten passt, um schnell, kostengünstig und bequem ans Ziel zu kommen. Eventuell gilt es auch zu kombinieren, in jedem Fall aber auszuprobieren.
Quelle: Text: VCD/Bilder: Pixabay

Lesen Sie dazu:  EcoTopTen hilft bei der Suche nach dem passenden E-Bike - eine lustige Variante zum Drahtesel gibt's hier!

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