NACH OBEN

  

Bewertung: 0 / 5

Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv

Dieselskandal, schlechte Luft in Städten - Zum Auto gibt es Alternativen

Berlin - Ob Verbrauch oder Schadstoffaustoß, wie es um die Effizienz von Pkw tatsächlich steht und wie stark sie die Luft in den Städten belasten - nach dem Dieselskandal herrscht darüber Unsicherheit. Weder Hersteller noch Politik haben es bis heute geschafft aufzuklären und so rät der ökologische Verkehrsclub VCD weiterhin einen Neuwagenkauf sehr genau zu überdenken.

Doch was sind die Alternativen zum eigenen Pkw? Welches Verkehrsmittel eignet sich für wen? Der VCD macht den Verkehrsträgervergleich und stellt die Vor- und Nachteile der umweltverträglichen Alternativen E-Rad, Carsharing und Öffentlichen Nahverkehr vor.

Das E-Rad als Alternative zu Rad und Auto:
FahrradImmer mehr Menschen in den Städten steigen als Transportmittel aufs Fahrrad um.Elektroräder haben mittlerweile die 2-Millionenmarke auf deutschen Straßen erreicht - damit sind sie der unbestrittene Star der individuellen Elektromobilität. Das liegt zum einen daran, dass die Wege mit dem E-Rad schnell und flexibel zurückgelegt werden können. Zum anderen sind die Räder mit eingebautem Rückenwind Problemlöser wenn Steigungen, längere Strecken, Lasten oder auch Gegenwind Hindernisse darstellen. Für Alltagswege zwischen 10 und 20 Kilometer ist das E-Rad somit die günstige und schnelle Alternative. Inzwischen gibt es eine Vielzahl von Typen, für unterschiedliche Bedürfnisse. Auf jeden Fall sollte vor dem Kauf eine Typberatung erfolgen, Unterstützung bietet hier das Infoportal www.e-radkaufen.de. Darüber hinaus gilt darauf zu achten: E-Räder wiegen aufgrund des Motors und Akku deutlich mehr als herkömmliche Fahrräder. Mit 20 bis 25 Kilogramm muss gerechnet werden. Ein wichtiger Punkt bei der Frage, wo das E-Rad sicher abgestellt werden kann.

Carsharing, Teilen statt Besitzen:
teilenOb klassisches, stationsbasiertes Autoteilen, das private Carsharing oder das Free Floating - für alle drei Arten gilt: Carsharing befreit von den hohen Anschaffungs- und Unterhaltungskosten eines Pkw und dennoch muss nicht gänzlich auf das Autofahren verzichtet werden. Vor dem Einstieg sollte überprüft werden, für welche Zwecke das Auto benötigt wird. Diejenigen, die im Alltag wiederkehrend ein Auto benötigen, aber nicht täglich darauf angewiesen sind, sollten das stationsbasierte Carsharing ausprobieren. Die nach Nutzungshäufigkeit gestaffelten Tarife sind auf diese Zwecke abgestimmt. Wird ein Auto lediglich für eine einfache Fahrt von A nach B benötigt, ist das Free-Floating empfehlenswert, wo das Fahrzeug nach Benutzung abgestellt und für die Nutzung Anderer freigeben wird. Das private Carsharing wiederum ist eine Option, insbesondere wenn kommerzielle Anbieter nicht vorhanden sind und der öffentliche Verkehr schwach ausgebaut ist. Grundsätzlich gilt zu beachten: Wo befindet sich die Ausleihstation, beziehungsweise ist die Verfügbarkeit der Carsharing-Autos auf meinen Alltagswegen garantiert?

Öffentlicher Nahverkehr (ÖPNV):
Wer weder in die Pedale treten, noch einen Pkw durch den Großstadtdschungel manövrieren möchte, der sollte den ÖPNV nutzen. Die Vorteile liegen auf der Hand: Es ist am preiswertesten, da weder Anschaffung, Wartung oder Parkplatz notwending sind, und es ist stressfreier, da die Zeit während der Fahrt zum ausruhen genutzt werden kann. Dafür muss die Wegstrecke zur Haltstelle von Bus und Bahn eingerechnet werden genauso wie die Abhängigkeit vom Fahrplan.

Fazit: Ob Bus oder Bahn, Carsharing oder E-Rad, bevor es losgeht lohnt der Gedanke darüber, welches Verkehrsmittel für welchen Zweck am besten passt, um schnell, kostengünstig und bequem ans Ziel zu kommen. Eventuell gilt es auch zu kombinieren, in jedem Fall aber auszuprobieren.
Quelle: Text: VCD/Bilder: Pixabay

Lesen Sie dazu:  EcoTopTen hilft bei der Suche nach dem passenden E-Bike - eine lustige Variante zum Drahtesel gibt's hier!

AKTUELLE NACHRICHTEN

Ausschreibung: UmweltMedienpreis 2017

Dienstag, 28. Februar 2017 05:55
Nominierungsverfahren läuft bis 31. Mai 2017 Berlin - Im November 2017 vergibt die Deutsche Umwelthilfe (DUH) in Berlin zum 22. Mal den renommierten UmweltMedienpreis für herausragende journalistische und schriftstellerische Leistungen in der

Schuhgeneration adidas - 100 Prozent biologisch abbaubar

Montag, 27. Februar 2017 09:51
Im Herbst 2016 spielte unter anderem der FC. Bayern München in seinem Heimspiel in adidasTrikots aus 100 Prozent recycelten und aufbereiteten Plastikabfällen. Nun wurde kürzlich das passende Schuhwerk dazu vorgestellt.Beim Prototyp

Die Energiewende auf einen Blick

Freitag, 24. Februar 2017 05:20
Hamburg - Wie weit ist die Energiewende in Deutschland und wohin steuert sie? Eine Antwort mit den relevanten Daten und anschaulichen Grafiken liefert ab sofort ein sogenanntes Dashboard auf www.energiewendebeschleunigen.de, der gemeinsamen Webseite

 

 

Dallmayr Geschenke und Ideen, Kaffeespezialitäten
Anzeige

 

 

NEU in der MEDIATHEK

So lecker kann Tofu sein - vegane Nachtische

Sonntag, 26. Februar 2017 06:39

Der Tofu − auch Bohnenquark oder veraltet Bohnenkäse genannt − ist ein ursprünglich chinesisches und darüber hinaus asiatisches Nahrungsmittel, das zunehmend auch in der westlichen Welt, insbesondere bei vegetarischer und veganer Ernährung verwendet wird.

In der Küche ist Tofu ist ein wahres Allround-Talent. Das liegt zunächst vor allem daran, dass Tofu, wenn er nicht mariniert oder vorgewürzt ist, vollkommen geschmacksneutral ist. Ob gebraten, gebacken oder gegrillt – mit Tofu kann man viel experimentieren und probieren. Eine besondere Variante: Tofu als Nachtisch!

Mit einem herrlichen Dessert zelebriert man den krönenden Abschluss eines schönen Essens.
BIOSpitzenköchin Mayoori Buchhalter hat dabei seit 19 Jahren eine besondere Passion: Die Gründerin und Inhaberin des Kölner BioGourmetClubs mit Kochschule und Akademie zaubert zu jedem "herkömmlichen Gericht" eine vegane Variante.
Lassen Sie sich überraschen!

 

vegan grillenVorher vegan grillen mit BIOSpitzenköchin Mayoori Buchhalter Mayoori Buchhalter .
Weitere vegane Rezepte gibt's hier



 

ichtragenatur.de will für alle – Konsumenten wie Unternehmen – die Plattform sein, um sich zu sammeln und kennenzulernen, sich miteinander zu vernetzen und dann gemeinsam zu starten mit dem Ziel: mit unseren Ressourcen schonend umzugehen, für eine Umwelt, die allen Menschen das Leben erlaubt und – lebenswert macht.

 

 

REDAKTION

ichtragenatur - Das Magazin

Reitham 14
83627 Warngau
info@ichtragenatur.de
 

Feedback

Sie haben Fragen oder interessante Themen für die Redaktion?
Wir freuen uns über Ihre Nachricht.