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Zu Fisch gibt es schmackhafte, vegane Alternativen.

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Berlin - Wie ist es, ein Fisch zu sein und die Welt aus seiner Perspektive zu erfahren? Nur schwer können wir uns in das Leben der Fische hineinversetzen. Daher werden sie im Tierschutz kaum berücksichtigt. Fische können Schmerzen empfinden und verfügen über komplexe kognitive Fähigkeiten und Sozialstrukturen. “Jährlich werden über 93 Millionen Tonnen Fisch aus den Weltmeeren gezogen. Sie werden unter Qualen getötet und landen auf den Speisetellern von uns Menschen. Dabei gibt es viele schmackhafte Alternativen zu Fisch. Eine pflanzliche Lebensweise schützt nicht nur die Tiere sondern auch die Umwelt und unsere Gesundheit”, erklärt Sebastian Joy, VEBU-Geschäftsführung.

Fischfang schädigt die Umwelt
FischgeschäftHeute gelten etwa 90 Prozent der weltweiten Fischbestände als überfischt oder bis an die Grenze der Nachhaltigkeit genutzt.* Die Überfischung hat schwerwiegende Folgen für die Ökosysteme der Meere. Durch sie gehen sowohl die für den menschlichen Verzehr genutzten Arten als auch die Bestände der Tiere zurück, die unbeabsichtigt in den Netzen landen. Auch Meeresvögel, Quallen und Plankton leiden unter der massiven Fischerei.** Die Grundschleppnetze für den Fang von Schollen, Seezungen oder Krebstieren zerstören den Meeresboden und töten die dort vorkommenden Lebewesen.

Fisch nicht zwangsläufig gesund
Laut der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) lag der weltweite Pro-Kopf-Verbrauch von Fisch im Jahr 2014 bei 20 Kilogramm.** “Entgegen der geläufigen Annahme ist Fisch nicht zwangsläufig gesund. Fische nehmen Schadstoffe im Wasser auf und reichern sie in ihrem Körper an. Dies kann für uns Menschen gefährlich werden”, so Joy. Mit dem Verzehr von Fisch können Verbraucher zum Beispiel Quecksilber, Dioxin, Blei und Arsen zu sich nehmen. Fische aus Fischfarmen leben oft in verschmutzten Becken und werden mit Antibiotika gefüttert. Diese Schadstoffe rufen Gesundheitsprobleme bei uns Menschen hervor.

Pflanzliche Ernährung bietet vielfältige Alternativen
“Wir brauchen keine Fische oder andere Tiere, um uns gesund und ausgewogen zu ernähren. Pflanzliche Lebensmittel sind nicht nur gesund, lecker und sorgen für Abwechslung auf dem Speiseplan. Es macht auch Spaß, neue Rezepte auszuprobieren. In der VEBU-Rezeptdatenbank finden Interessierte einfache Gerichte, die frei von tierischen Zutaten sind”, sagt Joy.

* FAO (2016): The State of World Fisheries and Aquaculture 2016: Contributing to food security and nutrition for all. Rome.
** World Ocean Review (2013): The Future of Fish: The Fisheries of the future. Online unter http://worldoceanreview.com/wp-content/downloads/wor2/WOR2_english.pdf [13.09.2016]

FischDer VEBU stellt vegane Fischalternativen vor:
Algen:
 wie z. B. Seetang, Nori, Wakame, Spirulina oder Chlorella kommen aus der asiatischen Küche und werden immer öfter auch in Europa verwendet. Algen haben einen würzig-salzigen Geschmack und sorgen in Salaten oder Suppen für ein Fischaroma. Sie liefern wertvolle Mineralstoffe, wie z. B. Jod. Erhältlich in Biomärkten, Reformhäusern, Supermärkten und asiatischen Lebensmittelgeschäften.

Fischburger: wird auf Basis von Sojaeiweiß und Weizenstärke hergestellt. Durch eine Gewürzmischung aus Zwiebeln, Petersilie und Hefeextrakt bekommt er einen typischen Fischgeschmack. Erhältlich in Biomärkten, Reformhäusern, veganen Supermärkten und Onlineshops.

Fischfilet: wird auf Basis von Weizeneiweiß hergestellt. Das Meeresaroma wird durch Seetang erzeugt. Es ist in Suppen, Salaten und Nudelgerichten verwendbar. Erhältlich in veganen Supermärkten und Onlineshops.

Fischstäbchen: lassen sich aus Tofu, Algen und einer Panade selbst herstellen. Sie liefern wertvolles Eiweiß und gesunde Fettsäuren. Die Zutaten bekommt man in den meisten Supermärkten. Gebrauchsfertige Fischstäbchen auf Sojabasis gibt es in veganen Supermärkten und Onlineshops.

Kaviar: diese vegane Alternative zu Fischeiern wird auf Algenbasis hergestellt. Sie eignet sich zum Dekorieren von Gerichten und festlichen Platten. Erhältlich in Reformhäusern, veganen Supermärkten und Onlineshops.

Riesengarnelen und Scampis: werden auf Basis der stärkehaltigen Yamswurzelknolle hergestellt. Die Yamswurzel hat einen süßlichen Geschmack. Diese vegane Alternative kann beispielsweise in veganer Paella verwendet werden. Scampis sind kleiner und eignen sich für Gemüsepfannen oder Spaghetti mit Scampi-Knoblauchsauce. Erhältlich in veganen Supermärkten und Onlineshops.

Thunfisch: wird aus Soja- und Weizeneiweiß hergestellt. Er erhält seinen typischen Geschmack durch die Kombination von Seetang, Reiswein und Sojasauce. Er eignet sich für Pizza, Pasta, Salat oder veganes Thunfisch-Sandwich. Erhältlich in veganen Supermärkten und Onlineshops.

Calamari und Tintenfischringe: werden auf der Basis von Curdlan-Gel und Glucomannan hergestellt. Curdlan ist ein Kohlenhydrat aus Glukose, das von Bakterien gebildet wird und positiv auf den Blutzuckerspiegel wirkt. Glucomannan stammt aus der Teufelszunge, eine asiatische Pflanzenart. Es liefert wertvolle Ballaststoffe. Diese Alternative passt zu mediterranen Pasta- und Reisgerichten und eignet sich frittiert und mit einem Dip als Fingerfood. Erhältlich in veganen Supermärkten und Onlineshops.
Quelle: Text: VEBU/Bilder: Pixabay

Ein Rezept für einen leckeren veganen Heringssalat finden Sie in der VEBU-Rezeptdatenbank unter:
https://vebu.de/essen-genuss/vegane-rezepte/veganer-heringssalat/

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Grillglut  Grillkohle in Aktion

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Die ersten Sonnenstrahlen läuten das Frühjahr ein – und damit die Zeit, den Grill aufzustellen. Gemütliche Grillabende mit Freunden oder der Familie zählen für viele Menschen zur Lieblingsbeschäftigung in der sonnigen Jahreszeit. Neben leckeren Steaks und Würstchen gehören natürlich auch Salate zu einem perfekten Grillabend. 

Mayoori Buchhalter, BIOSpitzenköchin aus Köln, verführt beim Grillen mit ganz besonderen Trendideen. Angesagt sind vegane Burger-Varianten, das ist "Grillfood" vom Feinsten. Statt Fleisch wird die vegane Interpretation des Burgers kurz auf den Grill gelegt. Sie landet danach standesgemäß zwischen zwei luftigen Brötchenhälften und wird mit Gemüse, Salat und Kräutern kombiniert. Würzige Soßen machen diese Variante als beliebten Grillabend-Snack perfekt.

"Auch Fleischliebhaber stehen bei diesen veganen Burgern regelmäßig am Grill Schlange", sagt BIOSpitzenköchin Buchhalter. Foto: Mayoori Buchhalter "Auch Fleischliebhaber stehen bei diesen veganen Burgern regelmäßig am Grill Schlange", sagt BIOSpitzenköchin Buchhalter. Foto: Mayoori Buchhalter Alternativen aus Räuchertofu oder Tempeh 
"Für die Burgervariante verwende ich gerne Seitanfix aus dem Bioladen, den ich nach Packungsanweisung zubereite. Auch aus Räuchertofu, Tempeh (Anm. d. Red. idonesisches Erzeugnis aus ganzen Sojabohnen, das mit essbaren Schimmelpilzen beimpft wird) oder Kichererbsen lassen sich köstliche vegane Alternativen zubereiten", sagt Mayoori Buchhalter.   

Zunächst werden die Zutaten in die typisch rund flachen Formen gebracht, im Fachbegriff "Patty" genannt, und in der Pfanne fertig gebraten. So lässt sich das Grillevent entspannt vorbereiten. Für den Rost werden die Pattys nach dem Abkühlen mit Öl bestrichen in Backpapier verpackt. Später werden sie in dem Backpapier auf dem Grill nur noch kurz erhitzt.   

Tipp: "Ich verwende auf dem Grill Backpapier statt Alufolie. Das funktioniert perfekt und ist wesentlich nachhaltiger."

Veganer Fischburger mit Remoulade und Kraut"Veganes Streetfood ist trendy, gut vorzubereiten und es schmeckt." Mayoori Buchhalter kocht als BIOSpitzenköchin ausschließlich vegane und vegetarische Gerichte mit Biozutaten. Foto: BLEsalat
Bei den Variationen sind der Phantasie fast keine Grenzen gesetzt. Mayoori Buchhalter schwärmt vom veganen Fischburger mit Remoulade, Krautsalat, Spinatblatt und Radieschen, Seitanburger mit Mayonnaise und Ketchup oder von einem Tofuburger mit Chinakohl, Wokgemüse und Chilidip. Das klingt nicht nur verlockend, es schmeckt auch so gut, dass man folgenden Rat der BIOSpitzenköchin glauben sollte: "Bereiten Sie auf jeden Fall ausreichend Portionen vor. Denn auch die Fleischliebhaber stehen bei diesen Burgern regelmäßig am Grill Schlange."

 

 

 

 

Text: ökolandbau.de, lin/Einleitungs- und Beitragsbild: Pixabay  Bild oben: Mayoori Buchhalter kocht als BIOSpitzenköchin ausschließlich vegane und vegetarische Gerichte mit Biozutaten Foto: Mayoori Buchhalter

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Ob Linsensuppe oder Erbseneintopf: Früher als "Arme-Leute-Essen" verschrien, haben Hülsenfrüchte inzwischen einen festen Paltz auf unserem Speiseplan. Aus gutem Grund. Hülsenfrüchte haben eine wichtige Rolle in der Landwirtschaft, da sie durch eine Symbiose mit den sogenannten Knöllchenbakterien Stickstoff aus der Atmosphäre gewinnen können. Außerdem sind Linsen, Bohnen und Co für mehr als ein Fünftel der Weltbevölkerung die wichtigsten Eiweißlieferanten und extrem klimaschonend in der Produktion.

In Supermärkten und Bioläden gibt es Linsen, Erbsen und Bohnen mittlerweile in vielen verschiedenen Sorten, frisch, getrocknet, gefroren oder in Glas und Dose. Eher seltener ist auf unseren Tellern die Adzukibohne. Adzukibohnen werden hauptsächlich in der japanischen, chinesischen und koreanischen Küche verwendet. Sie ist sehr proteinreich, hat aber weniger Kalorien als andere Bohnenarten wie Kidneybohnen, Pintobohnen oder Weiße Bohnen. Ein Grund mehr, sie etwas genauer unter die Lupe zu nehmen: 

AdzukibohneHülsenfrüchte werden immer beliebterDie Adzukibohne ähnelt in der Form der Mungbohne, wird in China auch rote Bohne genannt und es gibt Sie auch in schwarz auf dem Markt. Die feinste aller Bohnen (und nach der Sojabohne auch die meist gegessene) „kleine rote Bohne“ (chin. chi xiao dou 赤小豆) hat einen so leckeren süßen Geschmack, dass sie meist in Süßspeisen landet, in Japan zum Beispiel in dem marmeladeähnlichen Anko (siehe Rezept am Ende des Artikels). Gleichzeitig ist sie sehr nahrhaft, enthält große Mengen pflanzliches Eiweiß, hat aber gleichzeitig deutlich weniger Kalorien und den geringsten Fettgehalt. Überdies sind Adzukibohnen verdaulicher als europäische Bohnen und haben viel Kalium, Calcium, außerdem Eisen, Zink und andere wertvolle Spurenelemente wie Phosphor. 

Nach der Chinesischen Medizin hat die Adzukibohne so herausragende Eigenschaften, dass sie seit dem Altertum nicht nur in der Küche, sondern auch als Heilkraut eingesetzt wird. Bei uns im Westen wurde die kleine rote Bohne zunächst nur in der Makrobiotik verwendet, ist heute aber getrocknet in allen Bioläden erhältlich. Ob für Suppen, Hauptgerichte oder Desserts, Adzukibohnen sind vielseitig zu verwenden.

Bohnen in der Dessertcreme
Mit ihrer mehligen Konsistenz und ihrem nussigen Geschmack passen sie auch besonders gut zu Süßspeisen. Dazu werden sie mit Zucker gekocht und zu einer süßen Paste verarbeitet, die als Grundlage für Cremedesserts oder Füllungen dient. Adzukibohnen sind besonders leicht verdaulich und eine gute Wahl für EinsteigerInnen.

Kochtipps:

  • Bohnen mindestens 8 h oder länger in reichlich Wasser einweichen
  • Vor dem Kochen das Quellwasser wegschütten, denn es enthält unverträgliche, blähende Substanzen.
  • Die Hülsenfrüchte abwaschen und in frischem Wasser gar kochen.
  • Geben Sie die Gewürze von Anfang an in das Kochwasser.


Zu Adzukibohnen passen Gewürze wie Zimt, Curry, Ingwer, Koriander, Chili, Rosmarin, Thymian und Salbei. Sie unterstützen die Verdauung.

Lust auf mehr Bohnen?
Hier einige Rezepte:

Reiscongee mit Adzukibohnen
Das Reiscongee gilt in der TCM als die am leichtesten verdaubare und dabei sehr stärkende Speise. Dabei wird ein Teil Reis gut gewaschen und mit 6-10 Teilen Wasser über mindestens 2 Stunden auf kleinster Flamme ge(zer-)kocht. Wenn eine stärker diuretische Wirkung erwünscht ist, können Adzukibohnen mitgekocht werden und zwar bis zu einem Verhältnis von 1:1. Das Congee wird erst nach dem Kochen gewürzt.

Anko mit Kastanien und Orangenschale
200 g Adzuki über Nacht einweichen. Am nächsten Tag mit einem halben Liter frischem Wasser aufkochen und 5 Minuten lang kochen lassen. Das Kochwasser abgießen und die Bohnen mit 700 ml frischem Wasser aufsetzen. 90 Minuten lang köcheln lassen, dabei ab und zu umrühren und bei Bedarf noch etwas Wasser dazugeben. 10 Minuten vor Ende der Kochzeit zwei Handvoll gekochte, grob zerkleinerte Kastanien zugeben und 180 g Vollrohrzucker unterrühren. Gut rühren und schließlich mit einer Prise Salz und etwas Orangenschale abschmecken. Die Bohnen zerkochen fast völlig, aber falls nötig, kann man mit einem Pürierstab etwas nachhelfen, um einen glatte Creme zu erhalten. Je nach Verwendung kann das Anko nach der Zugabe von Zucker noch auf kleinster Flamme etwas eingekocht werden.

Eintopf mit Adzuki und Kürbis
200 g Adzukibohnen und ein kleines Stück Kombu-Alge über Nacht einweichen. Mit frischem Wasser aufsetzen und 30 Minuten lang köcheln lassen und dabei immer wieder Wasser aufgießen, wenn es nötig ist. Die ersten 5 Minuten ohne Deckel und stark kochen, danach zudecken und die Hitze auf ein Minimum reduzieren. 350 g Speisekürbis in mundgerechte Stücke schneiden, nach den 30 Minuten auf die Bohnen geben und knapp mit Wasser bedecken. Weitere 40 Minuten lang weiterkochen, bis der Kürbis und die Bohnen weich sind. 10 Minuten vor Ende der Kochzeit kann man den Eintopf mit Sojasoße oder Salz abschmecken. Vor dem Servieren mit Olivenöl beträufeln und nach Geschmack mit Petersilie oder anderen aromatischen Kräutern bestreuen.
Quelle: Text: lin/die umweltberatung.at/Bilder: Pixabay

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Vegane Sommerfeste liegen im Trend.

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In immer mehr Städten gibt es vegane Sommerfeste. Das europaweit größte Fest findet im August in Berlin statt und erwartet zum zehnten Jubiläum mehr als 60.000 Besucher. Der VEBU (Vegetarierbund Deutschland) informiert über die bundesweiten Termine.

Berlin - Veggie-Bratwürste und Seitan-Steaks liegen auf dem Grill. Unter einem Pavillon diskutieren Besucher über die neuesten tierleidfreien Produkte. Auf der Bierzeltgarnitur daneben genießen einige Sonnenhungrige das gute Wetter und die Kochshow auf der Bühne. Dieses Bild wird im Sommer häufiger zu sehen sein. "Die diesjährigen Veranstaltungen sind eine tolle Möglichkeit, um die pflanzliche Lebensweise zu feiern, sich zu informieren und neue vegane Trends auszuprobieren. Ob vegan oder nicht, jung oder alt, die Feste richten sich an alle, die Lust auf abwechslungsreiche Sommertage haben”, sagt Sebastian Joy, VEBU-Geschäftsführung.

20 vegane Sommerfeste
veganVon Großstädten wie Leipzig oder Hamburg bis zu kleinen Gemeinden wie Eckernförde oder Baitenhausen am Bodensee – vegane Sommerfeste gibt es inzwischen überall in Deutschland. Aufgrund der hohen Nachfrage finden viele Sommerfeste in diesem Jahr gleich an mehreren Tagen statt. Der Vegan Street Day in Stuttgart zum Beispiel lädt erstmals das ganze Pfingstwochenende lang zum veganen Feiern und Schlemmen ein. “Neben zahlreichen Informations- und Essensständen, begeistern die Feste ihre Besucher mit einem bunten Bühnenprogramm aus Livemusik, Vorträgen und Kochshows. Während es für einige Städte das erste vegane Sommerfest ist, gehört es bei anderen bereits zum festen Bestandteil der sonnenreichen Monate”, erklärt Joy.

Europaweit größtes veganes Sommerfest in Berlin
BerlinEin Highlight wird das Vegane Sommerfest Berlin, welches bereits zum zehnten Mal stattfindet. Vom 25. bis 27. August werden mehr als 60.000 Besucher auf dem Alexanderplatz im Herzen Berlins erwartet, mehr als je zuvor. Das vom VEBU (zukünftig ProVeg), dem Tierrechtsbündnis Berlin Vegan und der Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt sowie einem Team aus Ehrenamtlichen organisierte Fest ist das größte seiner Art in Europa.

 

VEBU-Regionalgruppen grillen vegan
Doch auch abseits der veganen Sommerfeste genießen Besucher die sonnigen Tage. Wie schon in den vergangenen Jahren, rufen auch 2017 wieder zahlreiche VEBU-Regionalgruppen bundesweit Grillaktionen ins Leben und zeigen dabei allen Interessierten, wie lecker Seitan, Tofu und Gemüse vom Grill ist. „Die pflanzlichen Fleischalternativen sind klimafreundlich, fettarm und cholesterinfrei. Neugierige sind eingeladen, eine fleischfreie Grillvariante zu probieren und selbst an einer der zahlreichen Grillaktionen teilzunehmen“, so VEBU-Geschäftsführer Sebastian Joy. Mehr Informationen unter: www.vegan-grillen.de 
Quelle: Text: VEBU/Bilder: Pixabay

 

veganVegane Sommerfeste (sortiert nach Veranstaltungsdatum) in Deutschland 


Mai

Cottbus, 2. Veganes Straßenfest, 28.05.2016
https://www.facebook.com/events/335462800179898/

Juni
Stuttgart, Vegan Street Day
04.06.2017, 11.00 – 19.00 Uhr
http://www.vegan-street-day.de/vsd/stuttgart/

 


Würzburg, Veganmania
10.06.2017, 10.00 – 19.00 Uhr
http://veganmania.org/tapp/index/71519?eventId=1232497&categoryId=0

Klötze (Sachsen-Anhalt), PureRaw Sommerfest
10.06.2017, ab 12.00 Uhr
http://www.pureraw.de/sommerfest

Koblenz, 2. Veggiefest
10. – 11.06.2017
http://www.veggiefest-koblenz.de/

Bremen, Veganes Sommerfest
11.06.2017, 11.00 – 19.00 Uhr
https://de-de.facebook.com/events/1240197662702737/

Leverkusen, 3. veganes Sommerfest der VEBU-Regionalgruppe Leverkusen “LeVegan”
18.06.2017, 12.00 – 18.00 Uhr
https://www.facebook.com/events/1853838411567600/

Berlin, The Green Market
24. – 25.06.2017
http://greenmarketberlin.com/

Prerow, 3. Veganes Sommerfest
24. – 25.06.2017
https://www.facebook.com/HausLindenPrerow/posts/1326143807423612

Baitenhausen (Baden-Württemberg), 4. Sommerfest der VEBU-Regionalgruppe Meersburg
25.06.2017, 14.00 – 18.00 Uhr
https://www.facebook.com/events/490981117959197/

Juli
Soest, Soest goes veggie!
01.07.2017, 11.00 – 18.00 Uhr
https://www.soest-goes-veggie.de/

Augsburg, Earth Peace Day
15.07.2017, 11.00 – 19.00 Uhr
https://www.facebook.com/earthpeaceday/

Mannheim, Vegan im Quadrat
15.07.2017, 11.00 – 19.00 Uhr
http://www.vegan-im-quadrat.de/

Eckernförde, Vegan Summer der VEBU-Regionalgruppe Eckernförde
15. – 16.07.2017
http://vegansummer.de/

August
Dortmund, Vegan Street Day
12.08.2017, 11.00 – 19.00 Uhr
http://www.vegan-street-day.de/vsd/dortmund/

Berlin, Veganes Sommerfest Berlin
25. – 27.08.2017
http://www.veganes-sommerfest-berlin.de/

September
Magdeburg, Bauchgefühl Vol. 2
02.09.2017, 11.00 – 18.00 Uhr
https://www.facebook.com/events/1267436303293062/

Engen, Veganes Sommerfest
02.09.2017, 14.00 – 17.00 Uhr
https://www.facebook.com/events/414951295536369/

Leipzig, Vegan Summer Day
09.09.2017, 11.00 – 18.00 Uhr
http://neues-vorum.de/strassenfest/

Hamburg, Veganes Straßenfest
16.09.2017, 11.00 – 19.00 Uhr
https://www.facebook.com/events/1428073203910814/

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Ein leckerer Osterkuchen gelingt auch ganz ohne Ei.

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Über 50 Millionen getötete männliche Küken jährlich und schreckliche Zustände in Deutschlands Hühnerställen regen Verbraucher zum Nachdenken an. Wer seinen Ei-Verzehr reduzieren möchte, kann statt Eiern pflanzliche Zutaten verwenden. Der VEBU (Vegetarierbund Deutschland) stellt einige Ei-Alternativen und deren Verwendungsmöglichkeiten vor.

OstertorteBerlin - Häufige Lebensmittelskandale und der industrielle Missbrauch von Hühnern für die Lebensmittelindustrie lässt viele Verbraucher aufhorchen. "Dabei ist es heute ganz einfach, ohne Eier zu kochen und zu backen. Erst mag es komisch anmuten, eine jahrelang gelebte Praxis beim Backen mit Ei zu ändern. Nach dem ersten veganen Apfelkuchen ist man neugierig, nach einem Käsekuchen überzeugt und nach der ersten rein pflanzlichen Donauwelle wundert man sich, überhaupt je ein Ei beim Backen verwendet zu haben", so Sebastian Joy, Geschäftsführer des VEBU (Vegetarierbund Deutschland).

EidotterEier lassen sich beim Kochen und Backen auf einfache Weise ersetzen. Oftmals lassen sie sich in Rezepten auch ersatzlos streichen, ohne dass dies Auswirkungen auf das Ergebnis hat.  

 

Der VEBU stellt einige Ei-Alternativen vor:  
Reife Banane 
Eignet sich gut für Kuchen. Banane zerdrücken und in den Teig einrühren. Die Banane schmeckt im Gebäck leicht vor. Eine halbe Banane ersetzt ein Ei.   

Stärkemehl und Sojamehl 
Wird mit Wasser angerührt und eignet sich für Kuchen und Gebäck. Besonders Sojamehl kann einen charakteristischen Nachgeschmack hinterlassen. Ein Esslöffel Mehl ersetzt ein Ei.  

ApfelmusApfelmus 
Eignet sich sehr gut für Muffins und feuchte Teige. Der Apfelgeschmack geht beim Backen fast vollständig verloren. Drei Esslöffel Apfelmus ersetzen ein Ei.  

Ei-Ersatzpulver 
Das fertige Bindemittel besteht hauptsächlich aus Maisstärke und Lupinenmehl und wird mit Wasser angerührt. Es eignet sich ideal für leichtes Gebäck, Kuchen oder Bratlinge. Ein Teelöffel Ei-Ersatzpulver mit 40 ml Wasser gemischt ersetzen ein Ei. Ei-Ersatzpulver ist in Reformhäusern, Bioläden und gut sortierten Supermärkten erhältlich.  

Leinsamen 
Leinsamen eignen sich besonders für Vollkorn-Gebäck. Zwei Esslöffel gemahlener Leinsamen mit drei Esslöffeln Wasser vermengt, ersetzen ein Ei.

Kala Namak
Das Schwarzsalz Kala Namak verleiht Gerichten einen typischen Ei-Geschmack und ist eine geeignete Zutat in veganen Ei-Alternativen wie Mayonnaise, Rührei oder einer veganen Sauce Hollandaise.

Seidentofu
Etwa 60 g cremig gerührter oder pürierter Seidentofu ersetzen ein Ei. Der Tofu eignet sich für herzhafte und süße Speisen und hat einen leichten Eigengeschmack.

Johannisbrotkernmehl
Ist ein natürliches Bindemittel. Es eignet sich zum Verdicken von warmen und kalten Speisen wie Soßen, Suppen und Desserts.

Tomatenmark
Für pflanzliche Burger eignet sich Tomatenmark als natürliches Bindemittel. Etwa ein Esslöffel ersetzt ein Ei.

Kurkuma
Das Gewürz Kurkuma verleiht pflanzlichen Ei-Gerichten eine typisch gelbe Farbe. Es eignet sich für veganes Omelette und Rührtofu und wird vor dem Anbraten hinzugefügt.
Quelle: Text: VEBU/Bilder: Pixabay 

Rezeptideen:
Ein Rezept für eine "Goldene Rüblitorte" finden Sie hier!

oder wie wär's mit einem 
Rhabarberkuchen mit Vanillefüllung und Blätterteiggitter

dazu gibt's den "Falschen Hasen"
Ein Rezept für “Falschen Hasen” finden Sie unter:
https://vebu.de/essen-genuss/vegane-rezepte/falscher-hase/

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- Etwa einer von drei Apfelsäften wird mit tierischer Gelatine geklärt
- Verbraucherinnen und Verbraucher werden darüber im Unklaren gelassen
- foodwatch fordert Kennzeichnungspflicht für tierische Inhalts-, Zusatz- und Hilfsstoffe

Berlin - Wer klaren Apfelsaft kauft, kann nicht sicher sein, dass es sich dabei um ein rein pflanzliches Produkt handelt. Bei mehr als jedem dritten Apfelsaft bzw. -nektar (7 von 17) und jeder dritten Apfelschorle (5 von 14) war laut foodwatch-Analyse die Klärung mit tierischer Gelatine nicht ausgeschlossen. Für den Marktcheck hat die Verbraucherorganisation das gesamte Angebot an Hersteller- und Eigenmarken aus drei Filialen von Edeka, Lidl und Rewe berücksichtigt, den drei größten Lebensmitteleinzelhändlern in Deutschland.

„Viele Verbraucherinnen und Verbraucher wollen in Bezug auf Lebensmittel tierischen Ursprungs bewusste Kaufentscheidungen treffen – aus welchem Grund auch immer“, sagte Sophie Unger von foodwatch. „Solange aber auf den Flaschen oder Tetrapaks nicht angegeben werden muss, ob mit tierischer Gelatine geklärt wurde, ist eine informierte Kaufentscheidung nicht möglich.“

Dabei machte es grundsätzlich keinen Unterschied, ob der Saft oder die Schorle von einem Markenhersteller kam oder die Eigenmarke eines Handelskonzerns war: Sowohl der klare Apfelsaft von Albi als auch die Schorlen von Adelholzener, Lichtenauer und Rewes eigene Bioschorle wurden mit Schweine- oder auch Rindergelatine geklärt.

Dass es auch anders geht, zeigen dagegen zum Beispiel Pfanner, Beckers Bester und Valensina. Alle drei Hersteller gaben an, Säfte entweder mechanisch durch Ultrafiltration oder mithilfe pflanzlicher „Gelatine“ zu klären. Adelholzener arbeitet nach eigenen Angaben derzeit an einem Projekt um zu testen, ob statt tierischer Gelatine künftig Erbsenprotein verwendet werden kann. Im Allgemeinen wird beim so genannten Schönungsprozess naturtrübem Saft Gelatine zugesetzt, die zusammen mit den anhaftenden Trübstoffen anschließend wieder herausgefiltert wird. Im Endprodukt ist die Gelatine nach Herstellerangaben nicht mehr nachweisbar.

apfelsaft

„Auch wenn die Gelatine im Endprodukt nicht mehr enthalten ist, werden Verbraucherinnen und Verbraucher in ihrer Erwartung getäuscht“, so Unger. „Denn bei an sich pflanzlichen Produkten – und dazu gehört auch klarer Apfelsaft – geht man selbstverständlich davon aus, dass keine tierischen Inhalts-, Zusatz- oder Hilfsstoffe verwendet wurden. Dabei spielt es auch keine Rolle, ob diese Säfte zusätzlich als ‚vegetarisch‘ bzw. ‚vegan‘ beworben werden.“

foodwatch fordert daher eine klare und gut lesbare Kennzeichnungspflicht, wenn tierische Substanzen an irgendeiner Stelle im Produktionsprozess verwendet wurden. Gleiches gilt für Aromen tierischen Ursprungs, die zum Beispiel bei einigen Chipssorten verwendet werden, oder für Farbstoffe, die aus Tieren gewonnen werden. Es sei höchste Zeit, diese gesetzlichen Kennzeichnungslücken zu schließen.
Quelle: Text und Produktbilder: foodwatch/Einl.bild: Pixabay

Downloads
foodwatch-Marktcheck: „Ein Schweinchen namens Babe“ (PDF, 739 KB)

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