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Ein leckerer Osterkuchen gelingt auch ganz ohne Ei.

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Über 50 Millionen getötete männliche Küken jährlich und schreckliche Zustände in Deutschlands Hühnerställen regen Verbraucher zum Nachdenken an. Wer seinen Ei-Verzehr reduzieren möchte, kann statt Eiern pflanzliche Zutaten verwenden. Der VEBU (Vegetarierbund Deutschland) stellt einige Ei-Alternativen und deren Verwendungsmöglichkeiten vor.

OstertorteBerlin - Häufige Lebensmittelskandale und der industrielle Missbrauch von Hühnern für die Lebensmittelindustrie lässt viele Verbraucher aufhorchen. "Dabei ist es heute ganz einfach, ohne Eier zu kochen und zu backen. Erst mag es komisch anmuten, eine jahrelang gelebte Praxis beim Backen mit Ei zu ändern. Nach dem ersten veganen Apfelkuchen ist man neugierig, nach einem Käsekuchen überzeugt und nach der ersten rein pflanzlichen Donauwelle wundert man sich, überhaupt je ein Ei beim Backen verwendet zu haben", so Sebastian Joy, Geschäftsführer des VEBU (Vegetarierbund Deutschland).

EidotterEier lassen sich beim Kochen und Backen auf einfache Weise ersetzen. Oftmals lassen sie sich in Rezepten auch ersatzlos streichen, ohne dass dies Auswirkungen auf das Ergebnis hat.  

 

Der VEBU stellt einige Ei-Alternativen vor:  
Reife Banane 
Eignet sich gut für Kuchen. Banane zerdrücken und in den Teig einrühren. Die Banane schmeckt im Gebäck leicht vor. Eine halbe Banane ersetzt ein Ei.   

Stärkemehl und Sojamehl 
Wird mit Wasser angerührt und eignet sich für Kuchen und Gebäck. Besonders Sojamehl kann einen charakteristischen Nachgeschmack hinterlassen. Ein Esslöffel Mehl ersetzt ein Ei.  

ApfelmusApfelmus 
Eignet sich sehr gut für Muffins und feuchte Teige. Der Apfelgeschmack geht beim Backen fast vollständig verloren. Drei Esslöffel Apfelmus ersetzen ein Ei.  

Ei-Ersatzpulver 
Das fertige Bindemittel besteht hauptsächlich aus Maisstärke und Lupinenmehl und wird mit Wasser angerührt. Es eignet sich ideal für leichtes Gebäck, Kuchen oder Bratlinge. Ein Teelöffel Ei-Ersatzpulver mit 40 ml Wasser gemischt ersetzen ein Ei. Ei-Ersatzpulver ist in Reformhäusern, Bioläden und gut sortierten Supermärkten erhältlich.  

Leinsamen 
Leinsamen eignen sich besonders für Vollkorn-Gebäck. Zwei Esslöffel gemahlener Leinsamen mit drei Esslöffeln Wasser vermengt, ersetzen ein Ei.

Kala Namak
Das Schwarzsalz Kala Namak verleiht Gerichten einen typischen Ei-Geschmack und ist eine geeignete Zutat in veganen Ei-Alternativen wie Mayonnaise, Rührei oder einer veganen Sauce Hollandaise.

Seidentofu
Etwa 60 g cremig gerührter oder pürierter Seidentofu ersetzen ein Ei. Der Tofu eignet sich für herzhafte und süße Speisen und hat einen leichten Eigengeschmack.

Johannisbrotkernmehl
Ist ein natürliches Bindemittel. Es eignet sich zum Verdicken von warmen und kalten Speisen wie Soßen, Suppen und Desserts.

Tomatenmark
Für pflanzliche Burger eignet sich Tomatenmark als natürliches Bindemittel. Etwa ein Esslöffel ersetzt ein Ei.

Kurkuma
Das Gewürz Kurkuma verleiht pflanzlichen Ei-Gerichten eine typisch gelbe Farbe. Es eignet sich für veganes Omelette und Rührtofu und wird vor dem Anbraten hinzugefügt.
Quelle: Text: VEBU/Bilder: Pixabay 

Rezeptideen:
Ein Rezept für eine "Goldene Rüblitorte" finden Sie hier!

oder wie wär's mit einem 
Rhabarberkuchen mit Vanillefüllung und Blätterteiggitter

dazu gibt's den "Falschen Hasen"
Ein Rezept für “Falschen Hasen” finden Sie unter:
https://vebu.de/essen-genuss/vegane-rezepte/falscher-hase/

veganWeitere vegane Themen finden Sie hier


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Ob Linsensuppe oder Erbseneintopf: Früher als "Arme-Leute-Essen" verschrien, haben Hülsenfrüchte inzwischen einen festen Paltz auf unserem Speiseplan. Aus gutem Grund. Hülsenfrüchte haben eine wichtige Rolle in der Landwirtschaft, da sie durch eine Symbiose mit den sogenannten Knöllchenbakterien Stickstoff aus der Atmosphäre gewinnen können. Außerdem sind Linsen, Bohnen und Co für mehr als ein Fünftel der Weltbevölkerung die wichtigsten Eiweißlieferanten und extrem klimaschonend in der Produktion.

In Supermärkten und Bioläden gibt es Linsen, Erbsen und Bohnen mittlerweile in vielen verschiedenen Sorten, frisch, getrocknet, gefroren oder in Glas und Dose. Eher seltener ist auf unseren Tellern die Adzukibohne. Adzukibohnen werden hauptsächlich in der japanischen, chinesischen und koreanischen Küche verwendet. Sie ist sehr proteinreich, hat aber weniger Kalorien als andere Bohnenarten wie Kidneybohnen, Pintobohnen oder Weiße Bohnen. Ein Grund mehr, sie etwas genauer unter die Lupe zu nehmen: 

AdzukibohneHülsenfrüchte werden immer beliebterDie Adzukibohne ähnelt in der Form der Mungbohne, wird in China auch rote Bohne genannt und es gibt Sie auch in schwarz auf dem Markt. Die feinste aller Bohnen (und nach der Sojabohne auch die meist gegessene) „kleine rote Bohne“ (chin. chi xiao dou 赤小豆) hat einen so leckeren süßen Geschmack, dass sie meist in Süßspeisen landet, in Japan zum Beispiel in dem marmeladeähnlichen Anko (siehe Rezept am Ende des Artikels). Gleichzeitig ist sie sehr nahrhaft, enthält große Mengen pflanzliches Eiweiß, hat aber gleichzeitig deutlich weniger Kalorien und den geringsten Fettgehalt. Überdies sind Adzukibohnen verdaulicher als europäische Bohnen und haben viel Kalium, Calcium, außerdem Eisen, Zink und andere wertvolle Spurenelemente wie Phosphor. 

Nach der Chinesischen Medizin hat die Adzukibohne so herausragende Eigenschaften, dass sie seit dem Altertum nicht nur in der Küche, sondern auch als Heilkraut eingesetzt wird. Bei uns im Westen wurde die kleine rote Bohne zunächst nur in der Makrobiotik verwendet, ist heute aber getrocknet in allen Bioläden erhältlich. Ob für Suppen, Hauptgerichte oder Desserts, Adzukibohnen sind vielseitig zu verwenden.

Bohnen in der Dessertcreme
Mit ihrer mehligen Konsistenz und ihrem nussigen Geschmack passen sie auch besonders gut zu Süßspeisen. Dazu werden sie mit Zucker gekocht und zu einer süßen Paste verarbeitet, die als Grundlage für Cremedesserts oder Füllungen dient. Adzukibohnen sind besonders leicht verdaulich und eine gute Wahl für EinsteigerInnen.

Kochtipps:

  • Bohnen mindestens 8 h oder länger in reichlich Wasser einweichen
  • Vor dem Kochen das Quellwasser wegschütten, denn es enthält unverträgliche, blähende Substanzen.
  • Die Hülsenfrüchte abwaschen und in frischem Wasser gar kochen.
  • Geben Sie die Gewürze von Anfang an in das Kochwasser.


Zu Adzukibohnen passen Gewürze wie Zimt, Curry, Ingwer, Koriander, Chili, Rosmarin, Thymian und Salbei. Sie unterstützen die Verdauung.

Lust auf mehr Bohnen?
Hier einige Rezepte:

Reiscongee mit Adzukibohnen
Das Reiscongee gilt in der TCM als die am leichtesten verdaubare und dabei sehr stärkende Speise. Dabei wird ein Teil Reis gut gewaschen und mit 6-10 Teilen Wasser über mindestens 2 Stunden auf kleinster Flamme ge(zer-)kocht. Wenn eine stärker diuretische Wirkung erwünscht ist, können Adzukibohnen mitgekocht werden und zwar bis zu einem Verhältnis von 1:1. Das Congee wird erst nach dem Kochen gewürzt.

Anko mit Kastanien und Orangenschale
200 g Adzuki über Nacht einweichen. Am nächsten Tag mit einem halben Liter frischem Wasser aufkochen und 5 Minuten lang kochen lassen. Das Kochwasser abgießen und die Bohnen mit 700 ml frischem Wasser aufsetzen. 90 Minuten lang köcheln lassen, dabei ab und zu umrühren und bei Bedarf noch etwas Wasser dazugeben. 10 Minuten vor Ende der Kochzeit zwei Handvoll gekochte, grob zerkleinerte Kastanien zugeben und 180 g Vollrohrzucker unterrühren. Gut rühren und schließlich mit einer Prise Salz und etwas Orangenschale abschmecken. Die Bohnen zerkochen fast völlig, aber falls nötig, kann man mit einem Pürierstab etwas nachhelfen, um einen glatte Creme zu erhalten. Je nach Verwendung kann das Anko nach der Zugabe von Zucker noch auf kleinster Flamme etwas eingekocht werden.

Eintopf mit Adzuki und Kürbis
200 g Adzukibohnen und ein kleines Stück Kombu-Alge über Nacht einweichen. Mit frischem Wasser aufsetzen und 30 Minuten lang köcheln lassen und dabei immer wieder Wasser aufgießen, wenn es nötig ist. Die ersten 5 Minuten ohne Deckel und stark kochen, danach zudecken und die Hitze auf ein Minimum reduzieren. 350 g Speisekürbis in mundgerechte Stücke schneiden, nach den 30 Minuten auf die Bohnen geben und knapp mit Wasser bedecken. Weitere 40 Minuten lang weiterkochen, bis der Kürbis und die Bohnen weich sind. 10 Minuten vor Ende der Kochzeit kann man den Eintopf mit Sojasoße oder Salz abschmecken. Vor dem Servieren mit Olivenöl beträufeln und nach Geschmack mit Petersilie oder anderen aromatischen Kräutern bestreuen.
Quelle: Text: lin/die umweltberatung.at/Bilder: Pixabay

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Hamburg - Verbraucher kaufen zunehmend vegetarische oder vegane Lebensmittel und haben hohe Ansprüche an deren Inhaltsstoffe und Kennzeichnung. Das ist das Ergebnis einer bundesweiten Umfrage der Verbraucherzentralen, an der fast 6.000 Verbraucher teilnahmen. Die Mehrheit der Befragten lehnt demnach Spuren tierischer Bestandteile in sogenannten Ersatzprodukten grundsätzlich ab und orientiert sich beim Einkauf der Lebensmittel kaum an Siegeln, sondern vor allem an der Zutatenliste.

Laut Umfrage kaufen nicht nur Veganer (99 %) und Vegetarier (96 %), sondern auch Flexitarier (82 %) und Mischköstler (62 %) vegane oder vegetarische Ersatzprodukte. „Bei Veganern und Vegetariern erwartet man nichts anderes, aber der hohe Anteil bei den Mischköstlern ist überraschend“, sagt Armin Valet von der Verbraucherzentrale Hamburg. Am beliebtesten waren bei den Umfrageteilnehmern Fleisch- und Wurstersatz sowie Milchersatzprodukte.

Produktionsbedingt können vegetarische und vegane Ersatzprodukte Spuren von Fisch, Milch oder beispielsweise Ei enthalten. Nur 46 Prozent der befragten Veganer stören sich an solchen Verunreinigungen. In der Gruppe der Vegetarier lehnen hingegen 74 Prozent tierische Zutaten in ihren Lebensmitteln grundsätzlich ab. Auch von den Flexitariern (69 %) und Mischköstlern (60 %) werden unbeabsichtigte Inhaltsstoffe mehrheitlich nicht toleriert. „Aus diesem Grund vertrauen viele Verbraucher beim Einkauf wohl eher auf die Zutatenliste als auf besondere Siegel“, meint Valet. Immerhin 67 Prozent der Befragten bestätigten im Rahmen der Umfrage, dass sie die Zutatenliste lesen.

Grafik

Als wesentliche Kaufmotive für vegetarische und vegane Ersatzprodukte wie beispielsweise Seitan-Würstchen, Tofu-Burger oder Lupinen-Eis wurden der Tierschutz (42 %), ethische Gründe (28 %) sowie die Gesundheit (11 %) genannt. Die Priorität der Beweggründe für den Kauf von Ersatzprodukten unterschied sich jedoch je nach Ernährungsweise stark. Während Veganer und Vegetarier den Tierschutz und ethische Gründe am wichtigsten fanden, spielte für Flexitarier der gesundheitliche Aspekt ebenfalls eine bedeutende Rolle. Für Mischköstler war die Gesundheit sogar das hauptsächliche Kaufmotiv.

Die Verbraucherzentralen nehmen das Resultat der Umfrage zum Anlass, um einen Marktcheck durchzuführen, mit dem sie vegetarische und vegane Ersatzprodukte besonders im Hinblick auf deren Spurenkennzeichnung, ihren Gesundheitswert sowie die Kennzeichnung der Haltungsform bei tierischen Zutaten wie Eiklar analysieren werden. „Wir wollen wissen, ob die Rezepturen den hohen Erwartungen der Verbraucher gerecht werden und die Kennzeichnung der Produkte aussagekräftig genug ist“, erklärt Armin Valet.

Weitere Informationen, ein ausführlicher Bericht  zur aktuellen Umfrage sowie anschauliche Infografiken sind veröffentlicht auf der Internetseite der Verbraucherzentrale Hamburg unter www.vzhh.de.
Quelle: Text und Grafik: VZHH/Bilder: Pixabay

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Zu Fisch gibt es schmackhafte, vegane Alternativen.

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Berlin - Wie ist es, ein Fisch zu sein und die Welt aus seiner Perspektive zu erfahren? Nur schwer können wir uns in das Leben der Fische hineinversetzen. Daher werden sie im Tierschutz kaum berücksichtigt. Fische können Schmerzen empfinden und verfügen über komplexe kognitive Fähigkeiten und Sozialstrukturen. “Jährlich werden über 93 Millionen Tonnen Fisch aus den Weltmeeren gezogen. Sie werden unter Qualen getötet und landen auf den Speisetellern von uns Menschen. Dabei gibt es viele schmackhafte Alternativen zu Fisch. Eine pflanzliche Lebensweise schützt nicht nur die Tiere sondern auch die Umwelt und unsere Gesundheit”, erklärt Sebastian Joy, VEBU-Geschäftsführung.

Fischfang schädigt die Umwelt
FischgeschäftHeute gelten etwa 90 Prozent der weltweiten Fischbestände als überfischt oder bis an die Grenze der Nachhaltigkeit genutzt.* Die Überfischung hat schwerwiegende Folgen für die Ökosysteme der Meere. Durch sie gehen sowohl die für den menschlichen Verzehr genutzten Arten als auch die Bestände der Tiere zurück, die unbeabsichtigt in den Netzen landen. Auch Meeresvögel, Quallen und Plankton leiden unter der massiven Fischerei.** Die Grundschleppnetze für den Fang von Schollen, Seezungen oder Krebstieren zerstören den Meeresboden und töten die dort vorkommenden Lebewesen.

Fisch nicht zwangsläufig gesund
Laut der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) lag der weltweite Pro-Kopf-Verbrauch von Fisch im Jahr 2014 bei 20 Kilogramm.** “Entgegen der geläufigen Annahme ist Fisch nicht zwangsläufig gesund. Fische nehmen Schadstoffe im Wasser auf und reichern sie in ihrem Körper an. Dies kann für uns Menschen gefährlich werden”, so Joy. Mit dem Verzehr von Fisch können Verbraucher zum Beispiel Quecksilber, Dioxin, Blei und Arsen zu sich nehmen. Fische aus Fischfarmen leben oft in verschmutzten Becken und werden mit Antibiotika gefüttert. Diese Schadstoffe rufen Gesundheitsprobleme bei uns Menschen hervor.

Pflanzliche Ernährung bietet vielfältige Alternativen
“Wir brauchen keine Fische oder andere Tiere, um uns gesund und ausgewogen zu ernähren. Pflanzliche Lebensmittel sind nicht nur gesund, lecker und sorgen für Abwechslung auf dem Speiseplan. Es macht auch Spaß, neue Rezepte auszuprobieren. In der VEBU-Rezeptdatenbank finden Interessierte einfache Gerichte, die frei von tierischen Zutaten sind”, sagt Joy.

* FAO (2016): The State of World Fisheries and Aquaculture 2016: Contributing to food security and nutrition for all. Rome.
** World Ocean Review (2013): The Future of Fish: The Fisheries of the future. Online unter http://worldoceanreview.com/wp-content/downloads/wor2/WOR2_english.pdf [13.09.2016]

FischDer VEBU stellt vegane Fischalternativen vor:
Algen:
 wie z. B. Seetang, Nori, Wakame, Spirulina oder Chlorella kommen aus der asiatischen Küche und werden immer öfter auch in Europa verwendet. Algen haben einen würzig-salzigen Geschmack und sorgen in Salaten oder Suppen für ein Fischaroma. Sie liefern wertvolle Mineralstoffe, wie z. B. Jod. Erhältlich in Biomärkten, Reformhäusern, Supermärkten und asiatischen Lebensmittelgeschäften.

Fischburger: wird auf Basis von Sojaeiweiß und Weizenstärke hergestellt. Durch eine Gewürzmischung aus Zwiebeln, Petersilie und Hefeextrakt bekommt er einen typischen Fischgeschmack. Erhältlich in Biomärkten, Reformhäusern, veganen Supermärkten und Onlineshops.

Fischfilet: wird auf Basis von Weizeneiweiß hergestellt. Das Meeresaroma wird durch Seetang erzeugt. Es ist in Suppen, Salaten und Nudelgerichten verwendbar. Erhältlich in veganen Supermärkten und Onlineshops.

Fischstäbchen: lassen sich aus Tofu, Algen und einer Panade selbst herstellen. Sie liefern wertvolles Eiweiß und gesunde Fettsäuren. Die Zutaten bekommt man in den meisten Supermärkten. Gebrauchsfertige Fischstäbchen auf Sojabasis gibt es in veganen Supermärkten und Onlineshops.

Kaviar: diese vegane Alternative zu Fischeiern wird auf Algenbasis hergestellt. Sie eignet sich zum Dekorieren von Gerichten und festlichen Platten. Erhältlich in Reformhäusern, veganen Supermärkten und Onlineshops.

Riesengarnelen und Scampis: werden auf Basis der stärkehaltigen Yamswurzelknolle hergestellt. Die Yamswurzel hat einen süßlichen Geschmack. Diese vegane Alternative kann beispielsweise in veganer Paella verwendet werden. Scampis sind kleiner und eignen sich für Gemüsepfannen oder Spaghetti mit Scampi-Knoblauchsauce. Erhältlich in veganen Supermärkten und Onlineshops.

Thunfisch: wird aus Soja- und Weizeneiweiß hergestellt. Er erhält seinen typischen Geschmack durch die Kombination von Seetang, Reiswein und Sojasauce. Er eignet sich für Pizza, Pasta, Salat oder veganes Thunfisch-Sandwich. Erhältlich in veganen Supermärkten und Onlineshops.

Calamari und Tintenfischringe: werden auf der Basis von Curdlan-Gel und Glucomannan hergestellt. Curdlan ist ein Kohlenhydrat aus Glukose, das von Bakterien gebildet wird und positiv auf den Blutzuckerspiegel wirkt. Glucomannan stammt aus der Teufelszunge, eine asiatische Pflanzenart. Es liefert wertvolle Ballaststoffe. Diese Alternative passt zu mediterranen Pasta- und Reisgerichten und eignet sich frittiert und mit einem Dip als Fingerfood. Erhältlich in veganen Supermärkten und Onlineshops.
Quelle: Text: VEBU/Bilder: Pixabay

Ein Rezept für einen leckeren veganen Heringssalat finden Sie in der VEBU-Rezeptdatenbank unter:
https://vebu.de/essen-genuss/vegane-rezepte/veganer-heringssalat/

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- Etwa einer von drei Apfelsäften wird mit tierischer Gelatine geklärt
- Verbraucherinnen und Verbraucher werden darüber im Unklaren gelassen
- foodwatch fordert Kennzeichnungspflicht für tierische Inhalts-, Zusatz- und Hilfsstoffe

Berlin - Wer klaren Apfelsaft kauft, kann nicht sicher sein, dass es sich dabei um ein rein pflanzliches Produkt handelt. Bei mehr als jedem dritten Apfelsaft bzw. -nektar (7 von 17) und jeder dritten Apfelschorle (5 von 14) war laut foodwatch-Analyse die Klärung mit tierischer Gelatine nicht ausgeschlossen. Für den Marktcheck hat die Verbraucherorganisation das gesamte Angebot an Hersteller- und Eigenmarken aus drei Filialen von Edeka, Lidl und Rewe berücksichtigt, den drei größten Lebensmitteleinzelhändlern in Deutschland.

„Viele Verbraucherinnen und Verbraucher wollen in Bezug auf Lebensmittel tierischen Ursprungs bewusste Kaufentscheidungen treffen – aus welchem Grund auch immer“, sagte Sophie Unger von foodwatch. „Solange aber auf den Flaschen oder Tetrapaks nicht angegeben werden muss, ob mit tierischer Gelatine geklärt wurde, ist eine informierte Kaufentscheidung nicht möglich.“

Dabei machte es grundsätzlich keinen Unterschied, ob der Saft oder die Schorle von einem Markenhersteller kam oder die Eigenmarke eines Handelskonzerns war: Sowohl der klare Apfelsaft von Albi als auch die Schorlen von Adelholzener, Lichtenauer und Rewes eigene Bioschorle wurden mit Schweine- oder auch Rindergelatine geklärt.

Dass es auch anders geht, zeigen dagegen zum Beispiel Pfanner, Beckers Bester und Valensina. Alle drei Hersteller gaben an, Säfte entweder mechanisch durch Ultrafiltration oder mithilfe pflanzlicher „Gelatine“ zu klären. Adelholzener arbeitet nach eigenen Angaben derzeit an einem Projekt um zu testen, ob statt tierischer Gelatine künftig Erbsenprotein verwendet werden kann. Im Allgemeinen wird beim so genannten Schönungsprozess naturtrübem Saft Gelatine zugesetzt, die zusammen mit den anhaftenden Trübstoffen anschließend wieder herausgefiltert wird. Im Endprodukt ist die Gelatine nach Herstellerangaben nicht mehr nachweisbar.

apfelsaft

„Auch wenn die Gelatine im Endprodukt nicht mehr enthalten ist, werden Verbraucherinnen und Verbraucher in ihrer Erwartung getäuscht“, so Unger. „Denn bei an sich pflanzlichen Produkten – und dazu gehört auch klarer Apfelsaft – geht man selbstverständlich davon aus, dass keine tierischen Inhalts-, Zusatz- oder Hilfsstoffe verwendet wurden. Dabei spielt es auch keine Rolle, ob diese Säfte zusätzlich als ‚vegetarisch‘ bzw. ‚vegan‘ beworben werden.“

foodwatch fordert daher eine klare und gut lesbare Kennzeichnungspflicht, wenn tierische Substanzen an irgendeiner Stelle im Produktionsprozess verwendet wurden. Gleiches gilt für Aromen tierischen Ursprungs, die zum Beispiel bei einigen Chipssorten verwendet werden, oder für Farbstoffe, die aus Tieren gewonnen werden. Es sei höchste Zeit, diese gesetzlichen Kennzeichnungslücken zu schließen.
Quelle: Text und Produktbilder: foodwatch/Einl.bild: Pixabay

Downloads
foodwatch-Marktcheck: „Ein Schweinchen namens Babe“ (PDF, 739 KB)

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Die Suche hat begonnen: PETA sucht die attraktivsten Veganer*innen des Landes - jetzt mitmachen und gewinnen!

Stuttgart -  Sexy, charmant und einfach überzeugend: Die Temperaturen sind wieder auf Höchstniveau – jetzt wird es bei PETA noch heißer, denn die Tierrechtsorganisation sucht „Germany’s Sexiest Vegan 2016“. Das große Onlinecasting zur Wahl der attraktivsten Veganer*innen in den Kategorien „Frau“, „Offen“ und „Mann“ hat auf Sexy.PETA.de begonnen.

PETASexy für PETA: Friseur und Visagist Armin Morbach/PETA, action press plusDie „offene“ Kategorie lädt all jene zur Teilnahme ein, die sich hinreißend, aber nicht im klassischen Sinne männlich oder weiblich fühlen. Dabei sein ist ganz unkompliziert: Einfach den Fragebogen im Internet ausfüllen, ein Foto hochladen und schon ist die Chance auf den begehrten Titel gesichert. Bei der Wahl zählt nicht nur das schöne Äußere; vor allem das Engagement für die Rechte der Tiere hat Gewicht. Nach einer Vorauswahl durch die PETA-Jury werden die fünf Finalist*innen jeder Kategorie ab dem 31. August in einem Onlinevoting durch die PETA-Fangemeinde auf Sexy.Peta.de gewählt.

„Veganer*innen, zeigt, wie charmant ihr seid! Es gibt schließlich kaum etwas, das so attraktiv macht wie Mitgefühl für andere Lebewesen“, so Felicitas Kitali, Fachreferentin bei PETA. „Wir rechnen auch in diesem Jahr mit einem Ansturm von Teilnehmer*innen für den ‚Germany’s Sexiest Vegan‘ Contest.“

 


Die Gewinner*innen werden am 7. September auf Sexy.PETA.de präsentiert und dürfen den begehrten Titel ein Jahr lang tragen. Zudem gibt es traumhafte Preise zu gewinnen:
- Die Ersten der jeweiligen Kategorie erhalten einen Flowjuicer Entsafter der Firma Klarstein, Hersteller innovativer und qualitativ hochwertiger Modern Living Produkte mit unverkennbarem Design.
- Auf die Zweitplatzierten wartet ein Gutschein im Wert von 100 Euro, einzulösen bei Loveco, Berlins größtem Concept Store für Fair Trade Kleidung und Bio Mode, der jetzt auch online verfügbar ist.
- Die Drittplatzierten dürfen sich über einen Präsentkorb im Wert von 50 Euro von Veganz, Europas erster veganer Supermarktkette, freuen.

Bewerben kann sich jeder, der vegan lebt und das 18. Lebensjahr vollendet hat. Teilnahmeschluss ist der 28. August 2016.

Schon in den vergangenen beiden Jahren war der Wettbewerb, mit dem PETA für eine tier- und umweltfreundliche Lebensweise wirbt, ein voller Erfolg. Veganer führen in der Regel nicht nur ein gesünderes Leben, jeder Einzelne bewahrt auch bis zu 50 Tiere pro Jahr vor dem Tod in Tierfabriken, Schlachthöfen oder in Fischernetzen. Mit dem kostenlosen Veganstart-Programm der Tierrechtsorganisation gelingt der Umstieg auf eine rein pflanzliche Ernährung spielend leicht.
Quelle: Text: PETA/Einl.bild: Pixabay

Mehr über das Engagement von Promis für PETA finden Sie hier!

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