Greenpeace präsentiert Virtual-Reality-Video zum Schutz des Amazonasbald an öffentlichen Plätzen in ganz Österreich

Wien – Die Umweltschutzorganisation Greenpeace präsentierte kürzlich im Schmetterlinghaus im Wiener Burggarten ihr soeben fertig gestelltes Virtual-Reality-Video zum Schutz des Amazonas. Mittels so genannter VR-Brillen tauchen die ZuschauerInnen in ein Paradies der Artenvielfalt ein und lernen die Heimat der indigenen Munduruku kennen. Die gezeigte Region mitten im Herzen des Amazonas ist durch den geplanten Bau eines Megastaudamms, des São Luiz do Tapajós, massiv bedroht. Weltweit und vor Ort in Brasilien engagiert sich Greenpeace dafür, dass das zerstörerische Projekt nicht umgesetzt wird. In den kommenden Wochen und Monaten haben Menschen in ganz Österreich die Gelegenheit, virtuell in das gefährdete Gebiet zu reisen. VR-Teams von Greenpeace machen dies an verschiedenen öffentlichen Plätzen und in mehreren Einkaufszentren möglich.

„Durch die intensive Erfahrung möchten wir die Bevölkerung hierzulande auf die Gefährdung des Amazonas-Regenwaldes aufmerksam machen. Wer in 360-Grad-Perspektive sieht, was der Bau eines Staudamms am Tapajós-Fluss zerstören würde, dem wird der Schutz der Region und seiner Bewohnerinnen und Bewohner ein Anliegen sein – davon gehen wir aus“, sagt Robert Korbei, Leiter der Amazonas-Kampagne bei Greenpeace in Österreich, und ergänzt: „Allgemein sehen wir in der VR-Technik eine große Chance, um einzigartige und bedrohte Weltgegenden hautnah erlebbar zu machen. Wir erwarten uns dadurch noch mehr Unterstützung für die Anliegen von Greenpeace.“      

Das rund vier Minuten dauernde Virtual-Reality-Video ist ein Projekt des österreichischen Greenpeace-Büros und entstand in enger Zusammenarbeit mit der Produktionsfirma Adi Mayer und dem Produzenten Michael Reichenberg. Das Filmteam verbrachte knapp eine Woche bei der indigenen Gemeinschaft der Munduruku, um vor Ort mit Drohnenflügen und speziellem VR-Equipment das Leben im Amazonas einzufangen.

Die Öffentlichkeit in Österreich wird ab dem 11. Juli die Gelegenheit zur virtuellen Reise in den brasilianischen Regenwald haben. Die VR-Teams von Greenpeace werden unter anderem in Wien, Niederösterreich, Graz, Klagenfurt, Innsbruck, Salzburg und Linz unterwegs sein. „Je mehr Menschen über die Gefährdung des Regenwaldes Bescheid wissen und für seine Bewahrung eintreten, desto stärker ist unsere Stimme. Noch können wir gemeinsam den Megastaudamm stoppen und das Herz des Amazonas schützen“, so Korbei abschließend.
Quelle: Text: Greenpeace Österreich/Bilder: © Greenpeace / Mitja Kobal

Die Termine der Video-Vorführungen in Österreich finden Sie hier: http://bit.ly/292PPUY 
Mehr Informationen zur Amazonas-Kampagne finden Sie hier!

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