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Weihnachten steht vor der Tür, Silvester ist nicht mehr fern. Aber wohin mit typischen Abfällen, die bei beiden Festlichkeiten anfallen? Der Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung e.V. (bvse) gibt praktische Tipps, wie die anfallenden Abfälle richtig entsorgt werden, so dass wertvolle Rohstoffe nicht verloren gehen und die Umwelt geschützt wird.


Mülltonnen

  • Altpapier, Kartonagen, Weihnachtskarten, Geschenkpapier: in die Papiersammlung oder die Papiertonne; 
  • Geschenk- und Einwickelpapier aus Kunststoff: Restmülltonne; 
  • Große Kunststoffverpackungen wie Styropor oder aufgeschäumte Matten: ohne Kennzeichnung Rückgabe dort, wo gekauft. Oftmals auch Annahme am Wertstoffhof möglich oder Abgabe beim lokalen Entsorger;
  • Kunststofffolien: Wenn grüner Punkt, dann in die Gelbe Tonne bzw. Gelben Sack. 
  • Sekt- und Weinflaschen: farblich getrennt in den Altglascontainer;
  • Raketen und Böller: abgeschossene in die Restmülltonne; 
  • Defekte Raketen und Böller, da z.B. ohne Zünder der weil sie feucht geworden sind, sollen sofort in die Restmülltonne. Keine weiteren Sprengversuche, da höchste Verletzungsgefahr! Auch die Abgabe beim Sammelmobil oder am Wertstoffhof ist möglich. 
  • Reste aus dem Chemiebaukasten oder sonstige Chemikalien: Abgabe als Sondermüll beim Sammelmobil oder beim Wertstoffhof; 
  • Blumen: Biotonne, Komposter; 
  • Elektrogeräte wie z.B. Unterhaltungselektronik, Spielzeug mit elektronischen Bauteilen: kommunale Sammelstelle
  • Batterien: kommunale Sammelstellen, Sammelmobil für Sonderabfall
  • Christbäume, natürliche (Lametta, Kerzen, Kugeln u.ä. bitte entfernen):  Sammlung bzw. Sammelstellen der Gemeinden; 
  • Adventskränze, natürliche (Lametta, Kerzen, Kugeln u.ä. bitte entfernen), dann zur Christbaumsammlung oder Biotonne oder Komposter;
  • Plastik-Christbäume oder Adventskränze: Restmülltonne oder Wertstoffhof 
  • Speisereste: Biotonne, wenn kleine Mengen an Fleisch, Knochen und Beilagen (Kartoffeln, Nudeln, Reis) bitte in Zeitungspapier einwickeln, ansonsten Restmülltonne;
  • Kerzenreste: manchmal Sammlung bei den Kirchen, ansonsten Restmülltonne 
  • Glaskugeln: Restmülltonne; 
  • Reste vom Zinn- oder Bleigießen: bitte als Sondermüll beim Sammelmobil oder beim Wertstoffhof abgeben.


+ Bei der Eigenkompostierung ist zu berücksichtigen, dass bei Temperaturen unter 20 °C die Verrottung kaum bis gar nicht funktioniert. Daher dürfen im Winter die Speisereste keinesfalls eigenkompostiert werden!
++ Speisereste bitte nicht in die Toilette geben, da sonst eine Verstopfung derselben durch Knochen oder größere Stücke, wie Knödel (Klöße), Kartoffeln und sich verfestigenden Fette droht. Die oftmals flüssigen Fette verfestigen sich sehr schnell in den Haushaltsabflüssen und führen zu Verstopfungen, die kaum mehr mit Abflussreinigern rückgängig gemacht werden können.
Quelle: Text: bvse/Bilder: Pixabay

 

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Düsseldorf  - Am Samstag, den 17. September, ist Glasrecyclingtag. Ein guter Zeitpunkt, Zuhause Platz zu schaffen und gleichzeitig etwas Gutes für die Umwelt zu tun. Doch wohin eigentlich mit dem leeren Gurkenglas oder dem kaputten edlen Weinglas? Das Gurkenglas ist ganz einfach: Das kommt ins weiße Altglas. Das edle Weinglas aus Kristall allerdings nicht. Das muss in den Restmüll. Zwar gehören die Deutschen zu den Spitzenreitern im Altglas-Sammeln, nicht immer ist jedoch klar, was in den Container darf oder was nicht und wohin die blaue Flasche gehört.

LogoPünktlich zum bundesweit ersten Glasrecyclingtag, der unter der Schirmherrschaft von Bundesministerin Dr. Barbara Hendricks stattfindet, hat die Initiative der Glasrecycler 10 Tipps zur richtigen Altglasentsorgung zusammengestellt. Damit kann eigentlich nichts mehr schief gehen. Und die wertvollen Scherben können möglichst energie- und ressourcenschonend für neue Flaschen und Gläser eingesetzt werden. Ein klares Plus für Umwelt und Klima.

 


10 Regeln für die richtige Altglasentsorgung

1. Ins Altglas dürfen entleerte Glasverpackungen für Lebensmittel, pharmazeutische und kosmetische Glasbehälter, Medizinfläschchen (nicht aus dem Labor) oder Cremetiegel aus Glas.
2. Weißes Glas gehört in den Weißglascontainer, braunes in den Braunglas- und grünes in den Grünglascontainer.
3. Blaues oder andersfarbiges Glas gehört immer in den Grünglascontainer.
4. In den Altglascontainer dürfen keine Trinkgläser. Sie haben eine andere Zusammensetzung.
5. Porzellan, Steingut oder Fensterglas haben nichts im Altglascontainer zu suchen, sondern sollten im Restmüll entsorgt werden.
6. Energiesparlampen und jede Form von Leuchtmitteln sind Rest- oder sogar Sondermüll und kein Altglas.
7. Deckel können, müssen aber nicht abgeschraubt werden. Spezielle Maschinen filtern sie heraus.
8. Keine vollen Glasverpackungen in den Container werfen, Reste auf jeden Fall vorher entsorgen.
9. Bitte nicht spülen! Altglas muss nicht sauber im Container landen. Auch das schont die Umwelt.
10. Und ganz allgemein: Was nicht durch die Öffnung passt, gehört nicht in den Altglascontainer.

Wer diese Regeln beachtet, leistet einen wichtigen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz und schont die natürlichen Ressourcen. Denn neue Glasflaschen bestehen durchschnittlich aus 60 Prozent Altglasscherben, bei grünen Glasflaschen liegt dieser Anteil sogar bei 90 Prozent.

Mitmachen und gewinnen!
GlasrecydlingIm Rahmen des Glasrecyclingtags soll Glasrecycling belohnt werden: Jeder, der sich bis zum 25. September 2016 mit seinem Altglas am Container fotografiert und das Bild an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! schickt, gewinnt mit ein bisschen Glück eine Reise für zwei Personen nach London, inklusive Flug, zwei Übernachtungen in einem 4-Sterne-Hotel und einer einzigartigen Aussicht von der Aussichtsplattform des gläsernen Hochhauses "The Shard". Zusätzlich verlost die Initiative der Glasrecycler unter allen Einsendern 30 Soulbottles, eine wiederverwendbare Glasflasche.
Die Teilnahmebedingungen gibt es auf der Website unter http://was-passt-ins-altglas.de/downloads/teilnahmebedingungen.pdf

Über die Initiative der Glasrecycler
Die "Initiative der Glasrecycler" ist eine Kooperation zwischen der "Der Grüne Punkt" - Duales System Deutschland GmbH (DSD) - einem führenden Anbieter von Rücknahmesystemen - und dem Aktionsforum Glasverpackung - einer Initiative der Behälterglas produzierenden Industrie in Deutschland.

Die Schirmherrschaft für den Glasrecyclingtag hat Dr. Barbara Hendricks übernommen, Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit.
Quelle: Text: Presseportal Deutschland/Logo und Bild: Die Glasrecycler

PlastiktüteInteressantes zum Thema Recycling finden Sie hier

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Erstmals PE-Flaschen aus 100% Recyclat aus der Quelle "Gelber Sack" - Pionierleistung gewinnt Deutschen Verpackungspreis

Mainz - Die Werner & Mertz Recyclat-Initiative hat einen weiteren großen Meilenstein erreicht: Nach dem sensationellen Erfolg der inzwischen über 15 Millionen Reinigern in glasklaren PET Verpackungen, die zum Teil aus Altplastik aus der Quelle "Gelber Sack" bestehen, ist das Unternehmen einen Schritt weitergegangen und hat auch die Verpackungen aus PE (Polyethylen) in den Fokus gerückt.

Werner & Mertz hat zusammen mit Flaschenhersteller Alpla-Werke Alwin Lehner GmbH & Co KG und dem Grünen Punkt neuartige Flaschen für Reinigungsmittel aus Recyclingkunststoff aus der Quelle "Gelber Sack" entwickelt und hergestellt.

Für diese Pionierleistung erhält Werner & Mertz den diesjährigen Deutschen Verpackungspreis in der Kategorie "Nachhaltigkeit" - das gab die Jury am 18. August bekannt. Die Jury lobte die Pionierleistung zugunsten echter Kreisläufe und Schonung endlicher Ressourcen bei nahezu identischer Aufmachung vergleichbarer Flaschen aus Neumaterial. Außerdem würdigte sie die Beibehaltung des ursprünglichen Erscheinungsbildes und Qualität der Flaschen ohne Einschränkung der Produktsicherheit. Die Vergabe des Deutschen Verpackungspreises findet am 27. September im Rahmen der Messe FachPack in Nürnberg statt.

VerpackungAktuell werden in Mainz zum ersten Mal weltweit green care PROFESSIONAL TANET SR 15 und emsal Bodenpflege Parkett in 100 % PE-Recyclat aus der Quelle "Gelber Sack" produziert. Foto: obs/Werner & MertzAktuell werden in Mainz im Werk der Werner & Mertz GmbH zum ersten Mal weltweit emsal Bodenpflege Parkett und der green care PROFESSIONAL TANET SR 15 in 100 % PE-Recyclat aus der Quelle "Gelber Sack" produziert. Auf Dauer werden alle PE- Verpackungen der Marken von Werner & Mertz mit der neuen Qualität aus Recyclingkunstoff aus dem Gelben Sack ausgestattet werden können. Das Besondere an der Neuentwicklung ist, dass es bisher keine Qualitäten für transluzentes und weißes Material aus dem gelben Sack gab. Herkömmliche PE-Recyclat-Qualitäten erfüllten diese Voraussetzungen nicht.

Im Entwicklungsprozess galt die Herausforderung aus Herausforderung, aus der Quelle "Gelber Sack" Altplastik aus PE zu identifizieren, das einerseits den physikalisch-technischen Anforderungen des anspruchsvollen Herstellprozesses - dem Extrusionsblasformprozess - genügt und andererseits die Verpackungsfunktion mit höchster optischer Qualität erfüllt. Dazu wurde ein möglichst transluzentes Material benötigt, um den Füllspiegel des Produktes für den Endverbraucher sichtbar zu machen.

Die am Markt vorhandenen PE-Recyclat-Qualitäten können diese Voraussetzung nicht erfüllen. Im Gegenteil: Es wird mit dunklen Farbtönen die Vergrauung des Materials kaschiert. Das erklärte Ziel der Recyclat-Initiative ist aber der Verzicht auf Einfärbung, denn nur so wird echte Recycling- und Kreislauffähigkeit erreicht. Der jetzt verwendete rPE-Rohstoff stammt aus der bislang für hochwertige Anwendungen nicht genutzten Quelle "Gelber Sack" und besteht infolge verbesserter Farbtrennung überwiegend aus naturfarbenen und weißen Flakes. Ein optimierter Waschprozess und ein in den Prozess integrierter zusätzlicher Dekontaminationsschritt sind weitere wichtige Entwicklungen in der Herstellung hochwertiger rPE-Verpackungen. Werner & Mertz ist es in der Entwicklungskooperation nicht nur gelungen, einfache Flaschenformen mit 100% Recyclat herzustellen. Sogar Griffflaschen mit weitaus anspruchsvolleren Stabilitätseigenschaften können jetzt mit 100% Recyclat hergestellt werden.

"Wir beschäftigen uns mit der Frage, wie eine nachhaltige Lebensweise mehrheitsfähig werden kann. Die Überwindung des vermeintlichen Widerspruchs zwischen Ökologie und Leistungsfähigkeit von Reinigungsmitteln ist dabei unser Anliegen. Konkret bedeutet dies, mit allen wesentlichen Elementen unseres Produktes, d. h. bei Rezeptur, Verpackung und Produktionsumständen, mindestens eine Entwicklungsgeneration vor der bisherigen ökologischen Benchmark zu liegen. Mit unserer neuesten Entwicklung von PE- Verpackungen aus Post Consumer Recyclat zeigen wir auf, wie echte Kreislauffähigkeit aussieht. Wir schaffen Tatsachen, wo andere Unternehmen noch Visionen haben oder Versprechungen machen", erklärt Reinhard Schneider, Inhaber von Werner & Mertz und Initiator der Recyclat-Initiative.
Quelle: Text: Presseportal Deutschland/Bilder: Pixabay

AutoLesen Sie dazu: Wie ein Autolack aus Maisstärke Kratzer repariert

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Deutsche Umwelthilfe leitet Rechtsverfahren gegen Apple wegen vorsätzlichen Verstoßes gegen Umwelt- und Verbraucherrecht ein – Apple verweigert Rücknahme von Elektroaltgeräten mit der Aussage "Wir sind Apple" und empfiehlt Rückgabe bei anderen Händlern – DUH fordert sofortigen Stopp der Gesetzesverstöße und die Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung 

Berlin - Apple verstößt gegen die gesetzliche Rücknahmepflicht von Elektroaltgeräten. Testbesuche der Deutschen Umwelthilfe (DUH) belegen, dass der Elektronikkonzern Elektrokleingeräte nur bei einem Neukauf zurücknehmen möchte. Die Rücknahme von Taschenrechnern, Föhns und Radioweckern ist jedoch auch ohne den Kauf eines neuen Geräts verpflichtend. Deren Rücknahme verweigerten Apple-Mitarbeiter mit der Begründung "Wir sind Apple" und verwiesen ausdrücklich auf andere Unternehmen wie Media-Markt oder Saturn. Nach Auffassung der DUH versucht der Elektronikkonzern, sich seinen gesetzlichen Verpflichtungen zu entziehen und die Verantwortung auf andere Marktteilnehmer abzuwälzen. 

Seit dem 24. Juli 2016 gilt in Deutschland eine Rücknahmeverpflichtung für den Handel. Eines der wesentlichen Ziele dieses Gesetzes ist die Erhöhung der viel zu niedrigen Sammelmenge von Elektroschrott. Verbraucher haben nun deshalb das Recht, alte Elektro- und Elektronikgeräte im Handel zurückzugeben. Bereits im August veröffentlichte die DUH das Ergebnis einer Untersuchung des Rücknahmeverhaltens von 45 Unternehmen. Verbraucher machten daraufhin die DUH auf Verstöße von Apple aufmerksam. Diese bestätigten sich bei Testbesuchen der DUH.

Als klageberechtigte Umwelt- und Verbraucherschutzorganisation hat die DUH nun ein Rechtsverfahren gegen Apple eingeleitet und das Unternehmen aufgefordert, diese rechtswidrige Praxis sofort zu beenden und zudem eine strafbewehrte Unterlassungserklärung abzugeben. Dadurch soll sichergestellt werden, dass der Elektronikkonzern in Zukunft Verbrauchern die Rückgabe defekter Elektrogeräte gewährt.

„Apple entzieht sich nicht nur seiner Verpflichtung zur korrekten Zahlung von Steuern. Auch Umwelt- und Verbrauchergesetze werden vorsätzlich gebrochen und Kunden mit ihren Altgeräten an Unternehmen verwiesen, die durch ehrliche Steuerzahlungen sowieso eine höhere Belastung haben. Apple stellt sich gerne als innovatives Unternehmen dar. Beim Umwelt- und Verbraucherschutz ist das kalifornische Unternehmen jedoch ein abschreckendes Beispiel“, kritisiert der DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch. 

Thomas Fischer, Leiter Kreislaufwirtschaft bei der DUH, ergänzt: „Apple entzieht sich seiner ökologischen Verantwortung. Der Elektronikkonzern hatte, wie alle anderen Handelsunternehmen auch, während einer neunmonatigen Übergangsfrist ausreichend Zeit sich auf die Rücknahme von Elektrogeräten vorzubereiten. Die DUH hatte Apple acht Wochen vor Beginn der Scharfstellung des Gesetzes angeschrieben und darauf hingewiesen, dass die Rücknahme alter Geräte verbraucherfreundlich erfolgen muss. Apples Hinweis, Elektrogeräte sollten einfach bei der Konkurrenz abgegeben werden, zeigt wie ernst das Unternehmen Umweltschutz und gesetzliche Verpflichtungen wirklich nimmt.“ 

In Deutschland werden jährlich etwa 1,7 Millionen Tonnen Elektrogeräte verkauft, jedoch nur 40 Prozent davon ordnungsgemäß gesammelt und der Weiterverwendung bzw. dem Recycling zugeführt. Um dieses Umweltproblem in den Griff zu bekommen, hat die EU-Kommission im Rahmen der WEEE2-Richtlinie (EU-Richtlinie 2012/19/EU) die Handelsunternehmen verpflichtet, kostenfrei Altgeräte zurückzunehmen. So soll sichergestellt werden, dass die hierin enthaltenen Schadstoffe umweltgerecht behandelt und wertvolle Rohstoffe recycelt werden. Die deutsche Bundesregierung hat auf Druck der Handelskonzerne diese EU-Richtlinie erst mit mehreren Jahren Verzögerung halbherzig umgesetzt. Die DUH fordert alle Handelsunternehmen auf, den Kunden verbraucherfreundliche Rückgabemöglichkeiten für defekte Elektrogeräte anzubieten.
Quelle: Text: DUH/Bilder: Pixabay 

Informationen und Hintergründe:

  • Informationsblatt über die Rechte von Verbrauchern bei der Rückgabe von alten Elektro- und Elektronikgeräten: l.duh.de/i9kzc
  • Informationsblatt über die Pflichten der Händler bei der Rücknahme von alten Elektro- und Elektronikgeräten: l.duh.de/ytpxm
  • Ergebnisse der DUH-Untersuchung zur Rücknahme von Elektroaltgeräten bei 45 Unternehmen: l.duh.de/h0712


WäscheLesen Sie dazu eine Glosse über den Trend des "grünen Waschens"

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Dessau - Die Kampagne "Schulstart mit dem Blauen Engel" zeigt, wie einfach die Umstellung auf Recyclingpapier ist und motiviert Schülerinnen und Schüler zum Mitmachen. Der Kauf von 100 % Recyclingpapier statt Frischfaserpapier hilft dabei, die Umwelt gleich dreifach zu schonen. Recyclingpapier schützt Wald, Klima und Wasser. Jährlich werden in Deutschland über 200 Millionen Schulhefte gekauft, jedoch nur jedes zehnte ist aus Recyclingpapier.

Neues Schuljahr - neues Papier
SchulstartUm umweltfreundliche Kaufentscheidungen für Recyclingpapier vor Ort aktiv zu fördern, beteiligen sich immer mehr Handelsunternehmen an der Kampagne "Schulstart mit dem Blauen Engel" von Bundesumweltministerium, Umweltbundesamt, RAL gGmbH und Jury Umweltzeichen. In den kommenden Wochen werden Schulhefte und Collegeblöcke aus Recyclingpapier im Einzelhandel verstärkt angeboten. In diesem Jahr bieten neben REWE, Kaufland und Aldi Süd auch Rossmann, TEDi, idealo und tegut attraktive Angebote aus Recyclingpapier an.

11 Millionen Schülerinnen und Schüler haben die Wahl
Jedes Jahr kaufen über 11 Millionen Schülerinnen und Schüler in Deutschland Hefte und Blöcke ein. Die Kampagne "Schulstart mit dem Blauen Engel" regt dazu an, sich dabei für Produkte aus 100 % Altpapier zu entscheiden und motiviert Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer gleichermaßen, beim Kauf von Papierprodukten auf den Blauen Engel zu achten. Bei Heften, Blöcken und jeglichem Papier, auf dem der Blaue Engel zu sehen ist, kann man sicher sein, dass es zu 100 % aus Altpapier hergestellt wird. Dabei ist Recyclingpapier genauso glatt und druckerfreundlich wie alle anderen Papiere auch.

Auch Nachhaltigkeitsinitiativen und Bildungsverbände unterstützen die Kampagne "Schulstart mit dem Blauen Engel" - unter anderem die Initiative Pro Recyclingpapier, die Deutsche Pfadfinderschaft St. Georg und der Bund der Freien Waldorfschulen sind in diesem Jahr dabei.

Wo der Einzelhandel inzwischen gut mit Recyclingpapier ausgestattet ist, zeigt der Online-Papier-Finder unter www.blauer-engel.de/papierfinder. Umfangreiche Aktionsmaterialien sowie weitere Infomaterialien zur zielgruppengerechten Vermittlung des Blauen Engel und seiner Orientierungsfunktion stehen unter www.blauer-engel.de/schulstart zum Download bereit oder können dort kostenlos angefordert werden.

Der Blaue Engel - unabhängig und glaubwürdig
Zurzeit gibt es rund 12.000 Produkte mit dem Blauen Engel von 1.500 Unternehmen in 120 verschiedenen Produktgruppen. Nur die aus Umweltsicht besten Waren und Dienstleistungen einer Produktgruppe erhalten den Blauen Engel, der 2018 sein 40-jähriges Jubiläum feiert. Unabhängigkeit und Glaubwürdigkeit garantieren die Jury Umweltzeichen, das Bundesumweltministerium, das Umweltbundesamt und die RAL gGmbH. Mitglieder der Jury Umweltzeichen sind: BDI, BUND, DGB, HDE, NABU, vzbv, ZDH, Stiftung Warentest, Medien, Kirchen, Wissenschaft, der Deutsche Städtetag und Vertreter von zwei Bundesländern - aktuell Bayern und Berlin sowie ein Jugendvertreter.
Quelle: Text und Logo: Blauer Engel/Bilder: Pixabay

JugendLesen Sie dazu die Ergebnisse einer Studie:
Nachhaltigkeit bewegt die Jugend

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Greenpeace-Umfrage: Mehrzahl der Nutzer fordern langlebigere Mobiltelefone

Hamburg - Die große Mehrheit der Deutschen wünscht sich weniger neue Handy-Modelle. Der Aussage "Handy-Hersteller bringen im Jahr zu viele neue Modelle auf den Markt" stimmen 69 Prozent der Befragten in einer repräsentativen Umfrage zu. Das Meinungsforschungsinstitut Ipsos Mori befragte im Auftrag der unabhängigen Umweltschutzorganisation Greenpeace im Juli und August in Deutschland und fünf weiteren Ländern jeweils etwa 1000 Menschen. Drei von fünf Befragten in Deutschland wünschen sich demnach von Mobiltelefonen, dass sie länger als bisher halten. "Die Geschwindigkeit mit der die Hersteller neue Modelle auf den Markt bringen ist mit technischem Fortschritt nicht zu rechtfertigen", so Manfred Santen, Greenpeace Chemie-Experte. "Die Menschen wollen nicht das Gefühl bekommen, schon nach einem Jahr ein veraltetes Smartphone zu besitzen. Die Hersteller müssen auf den Wunsch nach nachhaltigeren Geräten reagieren und langlebige Smartphones auf den Markt bringen." 

HandyMobiltelefone werden in Deutschland kaum repariert oder recycelt. Die kurze Lebensdauer von Mobiltelefonen stellt zusammen mit steigenden Absätzen und einer extrem niedrigen Recyclingquote ein wachsendes Umweltproblem dar. Auch in Deutschland nimmt der Absatz besonders umweltschädlicher Smartphones kontinuierlich zu und erreicht in diesem Jahr nach Schätzungen des Statistischen Bundesamts etwa 28 Millionen Stück. Weltweit sind es pro Jahr knapp 1,5 Milliarden Smartphones. Die Hersteller verarbeiten große Mengen an Metallen wie Kobalt, Palladium oder Tantal, deren Gewinnung mit großen ökologischen Schäden in Asien, Afrika und Russland verbunden ist. "Die unnötig schnellen Produktzyklen verursachen massive Umweltschäden bei der Herstellung und der Entsorgung. Die Hersteller müssen Smartphones künftig so konstruieren, dass sie leicht repariert werden können. Wir brauchen zudem eine bedingungslose Pflicht zur Rücknahme und Wiederverwendung von Altgeräten", fordert Santen.

Hersteller sollen Smartphones wiederverwerten
Mobiltelefone werden in Deutschland kaum repariert oder recycelt. Nur elf Prozent der Befragten gaben an, ein beschädigtes Mobiltelefon schon einmal vom Hersteller reparieren gelassen zu haben. Gerade einmal neun Prozent haben jemals ein altes Handy verkauft oder an ein spezielles Recyclingunternehmen gegeben. Die Deutschen haben eine klare Vorstellung, wer sich um die Wiederverwertung der Geräte kümmern muss: 61 Prozent der Befragten erwarten, dass die Hersteller alte Mobiltelefone recyceln.

In Deutschland wird pro Kopf und Jahr 21,7 Kilogramm Elektroschrott produziert. Der Wert liegt deutlich über dem EU-Durchschnitt von 18,7 Kilogramm und nur knapp hinter den USA (22,1 kg). Elektroschrott enthält PVC, bromierte Flammschutzmittel und andere Substanzen, deren Freisetzung etwa auf illegalen Deponien in Afrika oder China die Gesundheit der Arbeiter und Anwohner gefährden sowie Böden und Grundwasser verseuchen.
Quelle: Text: Greenpeace Deutschland/Bilder: Deutsche Umwelthilfe e.V. 

Die Ergebnisse der Umfrage online unter: http://bit.ly/2aYfTnD

HandyLesen Sie dazu: Recyclebare Handys - Wunschtraum oder Wirklichkeit? - und -
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