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Bakterien

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Es gibt mehr und vielfältigere plastikfressende Bakterien, als bisher angenommen
Kunststoffe wie PET (Polyethylenterephalat), aus dem Flaschen oder Verpackungen bestehen, werden nur zu einem geringen Teil recycelt, der Großteil gelangt in die Umwelt. Dort wird er nur sehr langsam abgebaut: Laut Umweltbundesamt dauert es bis zu 450 Jahre, bis eine Kunststoffflasche sich aufgelöst hat. 2016 wurde erstmals ein Bakterium entdeckt, das Kunststoff angreift und zersetzt.         

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler um Prof. Dr. Wolfgang Streit vom Biozentrum Klein Flottbek der Universität Hamburg haben jetzt herausgefunden, dass es weitaus mehr und vielfältigere plastikfressende Bakterien gibt, als bisher angenommen. Das Forschungsteam hat seine Ergebnisse gerade in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift „Applied and Environmental Microbiology“ veröffentlicht.

Die Mikrobiologinnen und Mikrobiologen analysierten mithilfe von globalen Datenbanken das Erbgut von Bakterien aus verschiedenen Lebensräumen zu Land und im Wasser. Dabei fanden sie heraus, dass viele Bakterien mitverantwortlich für den Abbau von PET sein können und dass die beteiligten Bakterien von ihrer stammesgeschichtlichen Entwicklung vielfältiger sind, als bisher angenommen.
Das Forschungsteam untersuchte die Abbauprodukte, die in den Bakterien beim Abbau des Kunststoffs entstehen und die daran beteiligten Enzyme. Dabei konnten sie mehrere hundert neuartige Enzyme finden, die so genannten PET-Hydrolasen. „Wir waren überrascht, dass die beteiligten Bakterienarten viel diverser sind, als bisher angenommen. Unsere Charakterisierung von vier ausgewählten PET-Hydrolasen erweitert nun das Verständnis von den Abbaumechanismen. Es bestätigte sich jedoch, dass der Abbau von PET durch die Bakterien prinzipiell sehr langsam ist“, so Prof. Streit.

Text: Birgit Kruse Referat Medien- und Öffentlichkeitsarbeit Universität Hamburg , Bilder: pixabay

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WWF zieht Jahresbilanz der „Aktion Tütenlos“: Über 16 Millionen Tüten eingespart

Berlin - Über 16 Millionen eingesparte Tüten lautet die Bilanz des WWF nach einem Jahr "Aktion Tütenlos". Möglich gemacht haben das die Einzelhändler AppelrathCüpper, Depot, möve, Orsay sowie teilnehmende Apotheken des Landesverbandes Baden-Württemberg. Sie motivieren ihre Kunden zum Nein zur Einwegtasche aus Plastik oder Papier. Der WWF führt die "Aktion Tütenlos" fort. Interessierte Einzelhändler können sich beim WWF melden, um mitzumachen. Neu hinzu kommt ab Mai das Modeunternehmen Hallhuber.

"Jede Einwegtüte weniger hilft der Umwelt. Dabei ist es egal, ob sie aus Plastik oder Papier ist. Wir sparen Wasser und Energie, verzichten auf den Einsatz von Chemikalien und entlasten die Abfallentsorgung", so Dirk Barth vom WWF. Die Naturschutzorganisation hat die "Aktion Tütenlos" im April 2016 ins Leben gerufen. Seitdem sagten Kunden über 16 Millionen Mal Nein zur Einmaltüte. Als Dankeschön spendeten die an der Aktion teilnehmenden Einzelhändler für jedes Nein einen bis fünf Cent an den WWF. So kamen seit April 2016 mit dem Verzicht auf über 16 Millionen Einmalbehältnisse bisher mehr als 160.000 Euro an Spenden für den WWF zusammen.

In Deutschland liegt allein der Verbrauch von Einmaltüten aus Plastik bei durchschnittlich 70 pro Kopf und Jahr. Laut EU-Beschluss muss Deutschland diese Zahl bis zum Jahr 2025 auf höchstens 40 Stück senken. Nicht mitgerechnet sind dabei Einmalbehältnisse aus Papier. Da sie aber eine ähnlich schlechte Ökobilanz für ihre Herstellung aufweisen wie ihr Plastikpendant, sind sie für den WWF keine Alternative. Damit der Verzicht auf die Plastiktüte nicht zum Bumerang für die Umwelt wird, empfiehlt der WWF daher den konsequenten Wechsel auf Mehrwegbehältnisse wie Rucksack, klein zusammenfaltbare Beutel, robuste Taschen aus Recycling-PET oder Klappboxen. Dirk Barth vom WWF: "Eine immer und immer wieder eingesetzte Mehrwegalternative spart mit der Zeit hunderte neue Einwegtüten ein."
Quelle: Text: WWF/Bilder: Pixabay

PlastiktüteMehr zum Thema "Plastiktüte" finden Sie hier!

Plastiktütenflut

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Plastiktüten und andere Produkte aus Kunststoff werden aus Ethylen hergestellt – genauer: aus Polyethylen. 140 Millionen Tonnen des kohlenstoffbasierten Chemierohstoffs werden jährlich weltweit produziert. Erdöl ist der Rohstoff dafür. Das Produktionsverfahren bei Temperaturen um 800°C ist energieintensiv und wenig nachhaltig. TU-Forscher wollen nun mit weiteren Partnern eine nachhaltige Alternative dazu entwickeln: die Produktion von Ethylen aus Sprudelwasser – also Kohlendioxid und Wasser – und regenerativem Strom.

PlastiktüteErdöl ist Rofstoff für PlastiktütenReinster Sauerstoff ist Nebenprodukte
Prof. Dr. Peter Strasser und sein Team von der TU Berlin, die sich mit der elektrochemischen Katalyse befassen, starten mit weiteren Partnern aus Hochschulen und Industrie das im Rahmen des BMBF-Programms „CO2Plus – Stoffliche Nutzung von CO2“ geförderte Verbundprojekt „eEthylen“. Eine neuartige, komplexe elektrochemische Technologie soll es ermöglichen, aus Kohlendioxid und Wasser Ethylen zu synthetisieren, dessen Nebenprodukt ausschließlich reinster Sauerstoff ist. So werden im Gegensatz zum herkömmlichen Verfahren keine umweltschädlichen Nebenprodukte freigesetzt. Die benötigte Energie wird elektrisch zugeführt und stammt aus erneuerbaren Quellen.

Eine große wissenschaftliche Herausforderung liegt im Design der Materialien für die Elektroden an beiden Enden der Elektrolysezelle. Die Nanostruktur des Materials muss das komplexe Netzwerk chemisch gekoppelter Einzelreaktionen des Gesamtprozesses so organisieren können, dass Kohlendioxid- und Wassermoleküle schnell, ohne Nebenprodukte und ohne großen Energieverlust zu Ethylen reagieren können.

Schnelle Umsetzung für die industrielle Anwendung
Die Erkenntnisse der Forschungen sollen dabei direkt in die industrielle Entwicklung einfließen und so helfen, technische Verfahren zu entwickeln und zu optimieren. Die Beteiligung von Großunternehmen ermöglicht eine schnelle Umsetzung in die industrielle Anwendung.  Als wissenschaftliche Partner sind außer der TU Berlin die Ruhr-Universität Bochum und das Helmholtz-Institut Erlangen-Nürnberg am Projekt beteiligt, als industrielle Koordinatoren die Unternehmen Evonik Resource Efficiency GmbH und Siemens AG. Das Gesamtfördervolumen des Verbunds beträgt 1,5 Millionen Euro. Knapp eine Viertelmillion Euro geht an die TU Berlin.

Text: Stefanie Terp Stabsstelle Presse, Öffentlichkeitsarbeit und Alumni Technische Universität Berlin,

Plastiktüten aus natürlichen StoffenMehr über die "grüne" Forschung gibt es hier.

Plastik wird angespült

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Aktuell: Der Kinospot „Plastik-Peter“, der im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2016*17 – Meere und Ozeane entstanden ist, hat Ende Juni den Golden Green Award 2017 gewonnen. Mit dem Spot möchte das Bundesministerium für Bildung und Forschung Bewusstsein für die Plastikverschmutzung in den Weltmeeren schaffen. Ausgezeichnet wurde „Plastik-Peter“ in der Kategorie „Nachhaltige Produktion und Kreislaufwirtschaft“, in der er sich gegen Nominierungen aus aller Welt durchsetzen konnte.

 

Mitte des Jahrhunderts könnte das Gewicht des Plastik das der Fische übersteigen
Mit dem Kinospot „Plastik-Peter“ im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2016*17 – Meere und Ozeane möchte das Bundesministerium für Bildung und Forschung Bewusstsein für die Plastikverschmutzung in den Weltmeeren schaffen. Mehrere Millionen Tonnen Plastikmüll landen dort jährlich und sind längst zu einer großen Gefahr für Pflanzen und Lebewesen geworden: Im Jahr 2050 könnte das Gewicht des Plastikmülls in den Ozeanen bereits das aller Meeresfische übersteigen.

Der Spot war deutschlandweit in den Kinos zu sehen. „Frisch aus dem Meer“ preist „Plastik-Peter“ auf dem Fischmarkt seinen besonders langlebigen Fang an: Plastikmüll. Während Plastiktüten nur maximal 20 Jahre brauchen, bis sie zersetzt sind, überdauern handelsübliche PET-Flaschen ganze 450 Jahre in den Meeren.

 

Bundesregierung setzt sich für Lösungen ein
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung nimmt sich der systemischen Untersuchung des Plastikmülls an: von der Produktion, den Konsum, den Transport vom Land in die Flüsse bis zum Verbleib in unseren Weltmeeren. Mit der Förderrichtlinie „Plastik in der Umwelt“ fördert es Forschungs- und Entwicklungsvorhaben mit insgesamt 28 Millionen Euro. Im Wissenschaftsjahr Meere und Ozeane möchte das Bundesministerium außerdem – mit Projekten wie dem Film „Plastik-Peter“ – verstärkt die Öffentlichkeit für das Thema sensibilisieren.

Der Müll, der im Spot zu sehen ist, wurde vor Beginn der Filmproduktion durch Naturschützer von Greenpeace und NABU am Elbstrand gesammelt. Der Film appelliert an die Zuschauerinnen und Zuschauer, den Gebrauch von Plastik im Alltag zu reduzieren und damit einen Teil zum Meeresschutz beizutragen.

Bürgerinnen und Bürger können sich umfassend informieren
Der Film „Plastik-Peter“ ist ab sofort im Kino und auf der Website des Wissenschaftsjahres unter http://www.wissenschaftsjahr.de/plastik zu sehen. Dort finden sich außerdem wichtige Hintergrundinformationen über die Verschmutzung der Meere durch Plastikmüll sowie hilfreiche Tipps zum richtigen Umgang mit Plastikmüll im Alltag.

Logo MeereOzeaneWissenschaftsjahr 2016*17 – Meere und Ozeane
Die Meeresforschung ist Thema des Wissenschaftsjahres 2016*17. Zu 71 Prozent bedecken Ozeane und Meere unseren Planeten. Sie sind Klimamaschine, Nahrungsquelle, Wirtschaftsraum – und sie bieten für viele Pflanzen und Tiere Platz zum Leben. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler untersuchen die Ozeane seit Jahrhunderten; und doch sind sie noch immer geheimnisvoll und in weiten Teilen unerforscht. Im Wissenschaftsjahr 2016*17 – Meere und Ozeane geht es um die Ergründung der Gewässer, ihren Schutz und eine nachhaltige Nutzung. Die Wissenschaftsjahre sind eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gemeinsam mit Wissenschaft im Dialog (WiD). Sie tragen als zentrales Instrument der Wissenschaftskommunikation Forschung in die Öffentlichkeit. Das Wissenschaftsjahr 2016*17 wird vom Konsortium Deutsche Meeresforschung (KDM) als fachlichem Partner begleitet.

Text: Christine Rutke Redaktionsbüro Wissenschaftsjahr 2016*17 - Meere und Ozeane Wissenschaftsjahr 2016*17 - Meere und Ozeane ,Bilder: pixabay

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Plastik in Kosmetik

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Vier von fünf Deutschen wollen kein Plastik in Kosmetik

Hamburg – Die breite Mehrheit der Deutschen (83 Prozent) erwartet von den Kosmetikherstellern, dass sie auf Kunststoffe in fester, flüssiger oder anderer Form in ihren Produkten verzichten. Knapp Dreiviertel befürworten sogar ein generelles Verbot von Plastik in Pflegeprodukten. Dies ergab eine repräsentative Umfrage, die das Emnid-Institut im Auftrag von Greenpeace zwischen dem 26.11. und 30.11.2016 durchgeführt hat. Damit schließt die unabhängige Umweltorganisation eine Wissenslücke der Bundesregierung. Diese antwortete auf eine Kleine Anfrage der Grünen, es lägen „keine Erkenntnisse“  zur Verbraucherakzeptanz von Mikroplastik in Kosmetik vor. „Die Menschen wollen kein Mikroplastik in Tuben und Tiegeln“, sagt Thilo Maack, Meeresexperte von Greenpeace. „Plastik belastet die Meere und hat in Kosmetik nichts verloren. Umweltministerin Hendricks muss für ein umfassendes Verbot sorgen.“

Mikroplastik in KosmetikIn vielen Kosmetikprodukten ist PlastikDie meisten konventionellen Kosmetika enthalten feste, flüssige oder wachsartige Kunststoffe. Diese gelangen über den Abfluss ungefiltert ins Abwasser und weiter in Flüsse und Meere. Da Plastik biologisch nicht abbaubar ist, zerfällt es in immer kleinere Teilchen. Im Wasser binden sich an die Partikel Schadstoffe in teils hoher Konzentration, die über die Nahrungskette auch auf unseren Tellern landen. Bislang ist nur zertifizierte Bio-Kosmetik frei von Mikroplastik.

Verbraucher wollen Transparenz - und saubere Produkte
Drei Viertel der Befragten würde Kosmetikprodukte nicht kaufen, wenn sie wüssten, dass diese Plastik oder flüssige Kunststoffe enthalten. Doch ebenso viele (75 Prozent) wissen nach eigenen Angaben nicht, wie man dies erkennt. „Kein Wunder, denn als  Verbraucher müsste man Chemieexperte sein, um im Kleingedruckten die Kunststoffe herauszulesen“, sagt Maack. Gut vier Fünftel der Verbraucher (84 Prozent) wünschen sich eine eindeutige Produktkennzeichnung. Drei Viertel der Befragten (74 Prozent) sprechen sich sogar dafür aus, dass die Hersteller gesetzlich verpflichtet werden, auf Kunststoffe zu verzichten. „Bislang legen sich die Hersteller ihre freiwillige Selbstverpflichtung so aus, wie es ihnen am besten passt. Wir brauchen ein Gesetz, um Plastik aus Kosmetika zu verbannen“, sagt Maack.

Der sogenannte Kosmetikdialog, ein Industriedeal zwischen Umweltministerium und den Herstellern, regelt einen Teilausstieg aus Mikroplastik. Doch der Plan ist aus Greenpeace-Sicht lediglich eine Minimallösung. So umfasst er beispielsweise lediglich feste Plastikteilchen und ignoriert damit das Problem flüssiger und wachsartiger Kunststoffe, über deren Umweltverhalten es größtenteils noch keine Erkenntnisse gibt. (Weitere Kritikpunkte von Greenpeace.)
Quelle: Text und Cover: Greenpeace Deutschland/Bilder: Pixabay

MikroplastikDie Umfrageergebnisse im Detail:
Was Verbraucher vom Einsatz fester und flüssiger Kunststoffe in Kosmetik und Pflegeprodukten halten

Infos zu "grüner Mode" und Kosmetik finden Sie hier!

 

In deutschen Gewässer findet man Plastikpartikel

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In 53 Gewässerproben haben Greenpeace-Aktivisten bei Tests Plastikpartikel gefunden 

Hamburg – Zwischen Mai und August dieses Jahres waren die Umweltschützer mit den Aktionsschiff ‚Beluga II‘ unter dem Motto #Wellemachen für Meere ohne Plastikmüll auf Expeditionstour. Im Fokus der Tour lagen Rhein, Main, Donau, Elbe, Weser und einige Kanäle, aber auch das Wattenmeer. Laboranalysen zeigen nun: Alle Proben enthalten Plastikpartikel. „Die Verschmutzung mit Mikroplastik ist nicht nur im Meer ein Problem, sondern fängt schon in den Flüssen direkt vor unserer Haustür an“, sagt Sandra Schöttner, Meeresexpertin von Greenpeace. Aus den Flüssen gelangen die winzigen Plastikpartikel  ins Meer – auch solche aus Kosmetik- und Reinigungsmitteln. „Umweltministerin Barbara Hendricks muss sich endlich für ein Verbot von Mikroplastik in Produkten stark machen, die täglich über Abwässer in die Umwelt gelangen“, so Schöttner. „Das wäre ein einfacher Schritt mit Signalwirkung.“

Spuren unseres Konsums
Die Mehrheit der 0,3 bis fünf Millimeter kleinen Plastikpartikel besteht aus Polyethylen (PE) und Polypropylen (PP) – die gängigsten Kunststoffe für Verpackungen aller Art. Ebenfalls nachweisbar sind Styropor (PS-E), Polyamid/Nylon (PA), Polyester (PEsT, inklusive PET), Styrol Acrylnitril Copolymerisat (SAN) und Acrylnitril Butadien Styrol (ABS), das beispielsweise für Elektronikgehäuse oder Spielzeug verwendet wird. Bei den Plastikpartikeln handelt es sich überwiegend um Bruchstücke, Folienfetzen und weitere Fragmente, wie sie beim Zerfall oder Verschleiß größerer Plastikteile entstehen. Aber auch zylindrische Pellets aus der Kunststoff-Vorproduktion finden sich in den Proben – und Mikrokügelchen, wie sie in Kosmetik- und Körperpflegeprodukten eingesetzt werden.

Mikroplastik vermeidbar
Mikroplastik wurde bereits in Kabeljau, Makrele, Garnelen und Muscheln aus der Nord- und Ostsee nachgewiesen. Studien belegen, dass Plastikpartikel samt Schadstoffen in die Nahrungskette gelangen und dort angereichert werden. Doch noch immer fehlen Schritte für die Eindämmung des Plastikmüll-Problems in unseren Flüssen und Meeren – vor allem auch was Mikroplastik aus Kosmetik und Reinigern betrifft. „Die Bundesregierung muss mehr tun, als nur Maßnahmenkataloge zu erstellen und sich auf Selbstverpflichtungen der Wirtschaft zu verlassen“, sagt Schöttner. „Um den Eintrag von Mikroplastik in unsere Gewässer tatsächlich zu verhindern, braucht es konkrete gesetzliche Vorgaben.“
Quelle: Text: Greenpeace Deutschland/Bilder: Pixabay

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Kaffeekapselwerbung kann gefährlich sein oder Mr. Clooney

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Kaffeekapselwerbung kann tatsächlich gefährlich sein. Vielleicht bringt auch das kleine Filmchen Mr. Georg Clooney ein wenig zum Nachdenken. Einerseits engagiert sich der Hollywood-Start für Umweltschutz und unseren Planeten Erde. Andererseits ist er nach wie vor gerne bereit für einen Kaffeekapselgiganten als Werbefigur zur Verfügung zu stehen.

 

 

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Der Kommentar   und Die Glosse - nichts als die Bohne



 

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