Rezepte zum Herstellen von erfrischenden Deos und weiteren Hautpflegeprodukten von "die umweltberatung", Wien.

Wien - Die Zutatenlisten herkömmlicher Deos sind lange und enthalten meist Aluminiumsalze, die als krebserregend gelten. Für ein selbstgemachtes Zitronendeo hingegen reichen drei Zutaten: Wasser, Bio-Zitronenschale und Natron. Von schädlichen Inhaltsstoffen keine Spur – ein gutes Gefühl, genau zu wissen was drin ist!

Zitronendeo Foto: © Monika Kupka "die umweltberatung"Eine Anleitung für selbstgemachtes Deo bietet "die umweltberatung" im Infoblatt „Naturkosmetik selbst gemacht“ auf www.umweltberatung.at/naturkosmetik und im Video „DIY Anleitung Zitronendeo“ (siehe unten).

Das Lieblingsdeodorant enthält Aluminiumsalze? Dann heißt’ s rasch umsteigen auf gesunde, natürliche Alternativen, denn: „Aluminiumsalze in Deodorants sind in Verruf gekommen: Sie stehen im Verdacht, auf rasierten Achseln aufgetragen Brustkrebs auszulösen. Wer will sich schon diesem Risiko aussetzen? Die Alternative ist, beim Kauf auf die Zutatenliste zu achten oder ein Deo mit wenigen Handgriffen selbst herzustellen“, erklärt Mag.a Sandra Papes, Naturkosmetikexpertin von "die umweltberatung".

Anleitung für selbst gemachtes Zitronendeo
Die Zutaten für das DIY-Deo sind 100 ml Wasser, die geriebene Schale einer halben Bio-Zitrone und 1 Teelöffel Natron. Natron ist in der Backabteilung vieler Supermärkte erhältlich. So einfach geht’s:

  • Wasser aufkochen
  • Bio-Zitronenschale im aufgekochten Wasser 15 Minuten ziehen lassen
  • Natron dazugeben
  • in Sprühfläschchen abfüllen


DIY Anleitung im Video: Zitronen Deo selber machen


So wirkt das Zitronendeo
Natron bindet Gerüche und wirkt desinfizierend. Die ätherischen Öle der Zitrone desodorieren, kühlen und straffen die Haut. Das Deo ist im Kühlschrank 1 bis 2 Monate haltbar.

Worauf achten beim Kauf?
Wer ein fertiges Deodorant kauft, sollte in der Liste der Inhaltsstoffe auf den Begriff ALUMINUM achten: Er wird für alle Verbindungen mit Aluminium verwendet. Produkte mit Aluminiumverbindungen haben eine schweißhemmende Wirkung, da Aluminium das Zusammenziehen der Hautporen bewirkt und so das Schwitzen verhindern soll.  Sie sollten im Hinblick auf Gesundheit und Umwelt besser im Regal stehen bleiben, da die wöchentlich tolerierbare Aufnahmemenge (tolerable weekly intake, TWI) von 1 mg Aluminium je Kilo Körpergewicht bei einmaliger täglicher Verwendung schnell überschritten wird (*). Aluminium wird neben aluminiumhaltiger Kosmetik über Lebensmittel, Lebensmittelverpackungen wie Alufolie, Alu-Grillschalen, Kochgeschirr aus Aluminium, Trinkwasser und Arzneimittel in den menschlichen Körper aufgenommen.
Quelle: Text: "die umweltberatung"/Bilder: Pixabay

(*) Fragen und Antworten zu Aluminium in Lebensmitteln und verbrauchernahen Produkten vom 20. Februar 2015, Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR)

Weitere Informationen
"die umweltberatung" bietet im Infoblatt Naturkosmetik selbst gemacht genaue Anleitungen zum Herstellen der eigenen Hautpflegeserie - von Deo, Creme, Haar- und Lippenpflege bis zum Rasierschaum - und gibt einen Überblick über die Gütesiegel für den Kauf fertiger Naturkosmetikprodukte. Das Infoblatt wurde in Kooperation mit der Kräuterpädagogin Gabriela Nedoma erstellt. Kostenloser Download auf www.umweltberatung.at/naturkosmetik.
Beratung zur ökologischen Körperpflege bei "die umweltberatung", Tel. 01 803 32 32.

 NaturkosmetikMehr Naturkosmetik gibt's hier!