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Immer mehr exklusive Hotels bieten ihren Gästen ein veganes Angebot. Ob in deutschen Großstädten oder beliebten Wintersportregionen – die Nachfrage nach pflanzlicher Küche in Luxushotels wächst. Auf Vegan-Welcome.com gibt es Hotels mit einem veganen Angebot zu entdecken. Der VEBU (Vegetarierbund Deutschland) erläutert das Angebot.

Berlin - Viele Häuser der gehobenen Hotellerie setzen mittlerweile auf Nachhaltigkeit. In Hotels der höheren Kategorien gibt es immer öfter auch vegane Angebote. Wer sich im Rooftop-Pool oder bei einer Detox-Behandlung eine Auszeit gönnen möchte, muss nicht zwangsläufig auf eine vegane Lebensweise verzichten. Auf der Plattform Vegan-Welcome.com kann man entsprechende Hotels finden und eine Reservierung anfragen. "Dort werden Hotels präsentiert, die zu allen Mahlzeiten mindestens eine vegane Option anbieten", so Sebastian Joy, Geschäftsführer des VEBU (Vegetarierbund Deutschland). Auch spezielle Winterangebote lassen sich dort finden.

VeganWelcome bietet Orientierung
VeganWelcome ist ein Projekt von VeggieHotels, der ersten Kooperation für die rein vegetarische Hotellerie. Thomas Klein, Geschäftsführer von VeggieHotels, erklärt: "Die gehobene Hotellerie hat den Trend zur veganen Ernährung erkannt und reagiert auf die neuen Ernährungsgewohnheiten ihrer Gäste. Auf Vegan-Welcome.com können vegan lebende Menschen Hotels finden, die sowohl ihre Ernährungsweise berücksichtigen als auch ihren Ansprüchen an ein exklusives Hotel entsprechen." 

Foto: Atlantic Congress Hotel EssenFoto: Atlantic Congress Hotel EssenVegan logieren auf hohem Niveau
"Für vegan lebende Menschen ist es oft die größte Herausforderung, auch auf Reisen ein ansprechendes veganes Angebot vorzufinden. Über VeganWelcome können sie schnell und problemlos ein geeignetes Hotel finden. Das erleichtert die Reisevorbereitung ungemein", so Klein. "Auch in der gehobenen Hotellerie stellen sich viele Hotels bereits auf vegan lebende Gäste ein und bieten ihnen als spezielle Leistung ein entsprechendes Angebot", sagt Joy. In rein veganen Hotels ersetzen pflanzliche Materialien wie Hanf, Leinen, Getreideschrot, Baumwolle und Kork die sonst üblichen Daunenkissen und Ledersessel. Auch Kosmetik- und Hygieneprodukte sind ausschließlich tierleidfrei hergestellt. 

Wellness, Winterurlaub oder Städtetrip: Alles ist auch vegan möglich 
"Besonders zur kalten Jahreszeit stehen Wellness, Wintersport oder ein romantischer Wochenendtrip bei vielen an erster Stelle. Sowohl in deutschen Großstädten als auch in beliebten Wintersportregionen gibt es mittlerweile vegane Luxushotels. Sie bieten ihren Gästen ein optimales Erholungsprogramm, von Yoga und Massagen über exquisite pflanzliche Speisen der besten Köche bis hin zu attraktiven Sport- und Freizeitangeboten", so Klein. Auf diese Weise können Gäste einen entspannten Aufenthalt verbringen und gleichzeitig einen Beitrag zum Tierwohl, zur eigenen Gesundheit sowie zum Klimaschutz leisten.
Quelle: Text: VEBU/Bilder: Pixabay

Mehr Infos auf: VeganWelcome: www.vegan-welcome.com 
Spezielle Wintersportangebote bei VeganWelcome finden Sie hier
VeggieHotels: www.veggie-hotels.de 

TellerLesen Sie dazu: Was wünschen sich Veggies auf Reisen

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Broschüre „Reisen mit Respekt – Tipps für faires Reisen“ neu aufgelegt

Wien - In Südeuropa, wo viele Flüchtlinge stranden, bleiben die Touristenhotels in diesem Sommer leer. Ein schwerer Schlag für diese Regionen, in denen der Tourismus ein wichtiges wirtschaftliches Standbein ist. Doch darf und soll man überhaupt dort Urlaub machen, wo andere Menschen um ihre Existenz kämpfen?

Die Sommerbuchungen für die ostgriechischen Inseln sind um 80 bis 90 Prozent zurückgegangen, meldet Ruefa. Die Bilder von gestrandeten Bootsflüchtlingen und Flüchtlingslagern lassen die UrlauberInnen in andere Urlaubsdestinationen ausweichen.

Wegschauen ist keine Lösung
An den Stränden des Mittelmeeres prallen zwei Welten aufeinander: TouristInnen suchen hier Erholung, Flüchtlinge Schutz vor dem Krieg. Da steht auch die Frage im Raum: Soll man dort überhaupt Urlaub machen? „Die Augen vor den Problemen im Urlaubsland zu verschließen, ist keine Lösung“, meint Andrea Lichtenecker, Geschäftsführerin der Naturfreunde Internationale. „Und das gilt nicht nur für jene Urlaubsdestinationen, die aktuell viele Flüchtlinge versorgen müssen. Armut und soziale Ungerechtigkeiten begegnen uns als Reisende in vielen Regionen Europas und der Welt.“

Reisen bedeutet Begegnung
Der Tourismus muss fair gestaltet sein – nur so profitieren beide Seiten, die Reisenden selbst und die Bevölkerung vor Ort. Wenn nicht der Blick auf die Bedürfnisse in den Destinationen geschärft wird, kann der Tourismus soziale Ungerechtigkeiten verstärken, Umweltprobleme mit sich bringen und lokale Kulturen überfordern. „Begegnen Sie Ihren GastgeberInnen mit Respekt, setzen Sie sich mit dem Urlaubsland auseinander – mit den Menschen, mit der Kultur, aber auch mit den Problemen vor Ort, wie Armut, schlechte Arbeitsbedingungen in Hotels und andere soziale Missstände. Nur so kann der Tourismus zur Veränderung beitragen“, so Andrea Lichtenecker.

Tipps für faires Reisen
Jede/r Reisende kann mithelfen, den Tourismus fair zu gestalten. Praktische Tipps finden Interessierte in der Broschüre „Reisen mit Respekt“ der Naturfreunde Internationale (siehe unten). „Soll ich bettelnden Kindern Geld geben?“, „Was muss ich beim Fotografieren beachten?“, „Wie verhalte ich mich in religiösen Stätten?“ – diese und viele andere Fragen werden humorvoll und ohne erhobenen Zeigefinger beantwortet. 

Die NFI ist der internationale Dachverband der Naturfreundebewegung mit mehr als 50 Mitgliedsorganisationen und rund 500.000 Mitgliedern. Im Mittelpunkt der Arbeit stehen die Gestaltung und Umsetzung einer Nachhaltigen Entwicklung von Umwelt und Gesellschaft. Die NFI ist Mitglied der „Green 10“, ein Zusammenschluss der zehn führenden Umwelt-NGOs, die auf EU-Ebene aktiv sind.
Quelle: Text: Cornelia Kühhas, Naturfreunde Internationale, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit/Fotos: Pixabay

CoverDie Broschüre zum kostenlosen Download gibt's hier
In neuem Design, aktualisiert und erweitert präsentiert sich die Broschüre „Reisen mit Respekt“ der Naturfreunde Internationale – respect. „Wie bereite ich mich auf die Reise vor?“, „Was muss ich beim Fotografieren beachten?“, „Wie kann ich auf Reisen die Umwelt schützen?“, „Wie verhalte ich mich gegenüber bettelnden Kindern?“ – Antworten auf diese und ähnliche Fragen sowie praktische Tipps für unterwegs finden Reisende in dem handlichen Büchlein, das Klaus Pitter mit humorvollen Zeichnungen illustriert hat.


Lesen Sie dazu:
Das Klimaschutzverhalten deutscher Urlauber

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Kreuzfahrtunternehmen boykottieren Färöer-Inseln wegen Walfang - TUI Cruises weigert sich

Hagen - Die Kreuzfahrtunternehmen AIDA und HapagLloyd bestätigten jetzt dem Hagener Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF), dass weder in diesem noch im nächsten Jahr Anlandungen auf den Färöer-Inseln wegen des Walfangs und der Gefahren für die Crew und die Gäste geplant sind. Für die autonome Inselgruppe, die nicht zur EU gehört, ist die Entscheidung ein herber finanzieller Verlust durch tausende fehlender Gäste. Tui Cruises will mit "Mein Schiff 4" jedoch weiterhin die Inselgruppe im Nordostatlantik anlaufen, obwohl es im letzten Jahr noch hieß, dass man die geplanten Anlandungen überprüfen wolle.

AIDA Cruises schrieb dem WDSF, dass sich das Unternehmen "ausdrücklich vom Walfang distanziert". Die Beteuerungen des Premierministers der Färöer-Inseln gegenüber dem Unternehmen, sich für den Walschutz einzusetzen, hätten keine Fortschritte ergeben, sondern es sei im Gegenteil ein Gesetz erlassen worden, das Einheimische und Besucher dazu verpflichte, jede Sichtung einer Walschule bei Androhung von Geld- und Haftstrafen im Unterlassungsfall zu melden. Solche Sichtungen sollen dazu beitragen Walfangschulen zu bejagen. Tatsächlich wurden im letzten Jahr mehrfach Tierschützer, die Waljagden stören wollten, verhaftet und mit Geldstrafen belegt.

GrindwalDie Einwohner der Färöer pochen beim alljährlichen Grindwalfang auf die Jahrhunderte alte Tradition ihrer Vorfahren. Foto: PixabayDas WDSF interveniert seit Jahren bei den deutschen Kreuzfahrtunternehmen wegen den blutigen und grausamen Walfangmassakern, die weltweit in der Kritik stehen, und fordert, die Inselgruppe zu boykottieren. Alleine in den letzten sechs Jahren seien dort 4202 Grindwale an den Stränden und in den Buchten öffentlich abgeschlachtet worden. Um den Gästen mit ihren Kindern den Anblick und den Geruch des Todes der abgeschlachteten Grindwale, die zu den Delfinarten gehören, zu ersparen, sollte jedes Unternehmen auf das Färöer-Angebot in seinem Reiseplan verzichten, fordert das WDSF.

Die Unternehmensleitung von TUI Cruises in Hamburg teilte dem WDSF am 23. Juni 2016 auf Anfrage mit, dass sie zwar den "dortigen Walfang aufs Schärfste verurteilt und ihren Gästen empfiehlt, davon Abstand zu halten". Planmäßig wolle TUI Cruises jedoch im Juli im Hauptstadthafen der Färöer-Inseln in Torshavn anlanden. TUI Cruises sei der Meinung, dass ihre touristischen Angebote auf den Färöer-Inseln nichts mit dem Walfang zu tun hätten, heißt es in dem Schreiben, und man wolle die Gäste auf der Reise "proaktiv über die Situation vor Ort aufmerksam machen".

Das WDSF hat recherchiert, dass von insgesamt 19 angebotenen Ausflügen bei der Anlandung von "Mein Schiff 4" im Juli 2016 vier offizielle Walfangorte auf dem Programm stehen (Tórshavn, Vestmanna, Sandavágur und Midvágur). Dort seien alleine in den letzten fünf Jahren 1156 Grindwale grausamst an den Strandabschnitten abgeschlachtet worden. Die Ausflüge würden als Familienausflüge bezeichnet. Die Gäste wären auch durch das in vielen Restaurants angebotene Walfleisch gesundheitlich gefährdet, das mit PCB und Quecksilber stark kontaminiert sei, sorgt sich das WDSF. TUI Cruises bezeichnet die Ausflüge auf den Färöer-Inseln als "totale Entspannung" und verweist auf die "köstliche Landesküche". Im Walfangort Sandavágur wolle man eine "wunderschöne Kirche" besichtigen, schreibt TUI Cruises, und eine "unvergessliche Bootsfahrt" stehe auch auf dem Programm.

WDSF-Geschäftsführer Jürgen Ortmüller, der die Inselgruppe bereits dreimal besucht hat: "Die Uneinsichtigkeit von TUI Cruises gefährdet ganze Gästefamilien. Fünf deutsche Bundesländer haben zu Beginn der TUI-Nordlandreise bereits Ferien und insbesondere Kindern sollte man das Risiko des Anblicks einer brutalen Grindwalschlachtung nicht zumuten. Solche Bilder brennen sich in das Gedächtnis ein und können lebenslängliche Traumata auslösen. In einem Flyer, den TUI auf dem Schiff verteilt, geht es nur um den schöngeredeten isländischen Walfang. Die Walmassaker auf den Färöer-Inseln werden gar nicht erwähnt. Wenn TUI Cruises die Färöer-Inseln nicht boykottiert, sollte jeder Kreuzfahrtgast aus Tierschutzgründen eben TUI Cruises boykottieren."
Quelle: Text: WDSF/Bilder: Pixabay

In einer Facebook-Gruppe wird für den 6. Juli zu einer Demonstration anlässlich des Auslaufens von Mein Schiff 4 zu der Nordlandtour im Kieler Hafen aufgerufen.

Elefant
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Berlin - Die Reiselust der Deutschen ist ungebrochen: Allein im Jahr 2014 wurden über 70 Millionen Urlaubsreisen gemacht. Doch das Reisefieber der Deutschen heizt leider auch den Klimawandel an. Aber es gibt neben der Wahl des richtigen Verkehrsmittels auch bei Unterkunft und Ernährung vor Ort klimafreundliche Alternativen. Und wer die Ferien einfach nur im eigenen Garten verbringt, kann beispielsweise beim Grillen und Getränkekühlen etwas für den Klimaschutz tun.

Die von der Europäischen Kommission geförderte Kampagne SMERGY informiert pünktlich zum Ferienbeginn auf www.be-smergy.de/sommerzeit über die besten Tipps für eine nachhaltige Ferienzeit.

Tipps für einen klimafreundlichen Sommer

1. Das Reiseziel
Warum in die Ferne schweifen, wenn Erholung und Entspannung in der Nähe liegen? Deutschland ist mit einem Anteil von über 25 Prozent das beliebteste Reiseziel der Deutschen, doch auch das Mittelmeer ist eine tolle Alternative zu Fernreisen. Es gilt: Je näher das Urlaubsziel, desto geringer der Energieverbrauch und die Emissionen.

grüne Ferien2. Das richtige Verkehrsmittel
Die Wahl des Verkehrsmittels wirkt sich unterschiedlich stark auf die Klimabilanz der Urlaubsreise aus. Gerade Flugzeug und Auto schneiden im direkten Vergleich der Verkehrsmittel gegenüber Bahn oder Fahrrad schlechter ab. Pro Person verursacht die Zugfahrt pro Kilometer nur 45 Gramm CO2. Beim Pkw steigen die Emissionen auf 142 Gramm und beim Flugzeug auf 231 Gramm CO2 pro km. Beim Radfahren entstehen dagegen keine Emissionen.

3. Nachhaltige Unterkünfte
Campen und Zelten sind am klimafreundlichsten, da wenig Strom und Heizenergie benötigt werden. Wer Hotel und Ferienhaus der Luftmatratze vorzieht, sollte beim Buchen der Unterkunft auf die Umweltsiegel "Viabono" oder "EU-Blume" achten. Diese garantieren hohe Umweltstandards vor Ort.

4. Spritsparendes Fahren
Wer nicht auf das Auto verzichten kann, sollte vorausschauend und niedertourig fahren. Unnötiges Bremsen und zu spätes Schalten kosten Sprit. Als Faustregel gilt: Spätestens bei 2000 U/min in den nächsten Gang schalten.

grüne Ferien5. Klimafreundlicher Grillabend
Nicht nur auf dem Campingplatz ist die Urlaubszeit auch Grillzeit. Beim Kauf der Holzkohle sollte auf Produkte aus nachhaltiger Waldbewirtschaftung geachtet werden. Die FSC- oder Naturland-Siegel garantieren, dass bei der Produktion auf ökologische Kriterien geachtet wurde. Auf dem Grill sollte Fleisch in Bio-Qualität oder vegane und vegetarische Alternativen landen. Ob Tofu-Würstchen, gefüllte Auberginen oder Knoblauchkarotten - all diese kreativen Gerichte sind klimafreundlicher als ein Steak und sorgen zudem für Abwechslung auf dem Rost. Denn ein Kilogramm Rindfleisch verursacht so viele Treibhausgase wie 19 kg Gemüse. Kräuter und Gemüse sollten aus der Region, oder am besten vom eigenen Balkon oder Garten kommen: Das spart Kosten und CO2, macht Spaß und sieht schön aus.

6. Unnötige Stromfresser in den Urlaub schicken
Ob Ausflug, Kurztrip oder Weltreise: Wer den ganzen Tag unterwegs ist, sollte darauf achten, dass die Geräte wie beispielsweise TV, DVD-Player oder Netzteile nicht im Standby-Modus weiter Strom verbrauchen. Bei längeren Reisen lohnt es sich vorher den Kühlschrank auszuräumen, das Gerät abzutauen und diesen komplett abzuschalten.

Quellenangabe: Die Daten zu den Urlaubsreisen basieren auf der Reiseanalyse 2015 der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen e.V.. Die Zahlen zu den Emissionen der einzelnen Verkehrsmittel basieren auf der Broschüre "Daten zum Verkehr 2012", hrsg. vom Umweltbundesamt./Bericht: PM co2online/Bilder: Pixabay

Über SMERGY und co2online
co2online setzt in Deutschland gemeinsam mit der BUNDjugend die Kampagne SMERGY (http://www.be-smergy.de) um, die sich an Studenten, Azubis und junge Erwachsene richtet. SMERGY ist eine europäische Kampagne, die von der Europäischen Kommission innerhalb des Programms "Intelligente Energie Europa" (IEE) gefördert wird und neben Deutschland in Österreich, Belgien, den Niederlanden, Dänemark, Frankreich und Schweden stattfindet. Die Kampagne wird von Partnern wie BayWa r.e. Green Energy Products GmbH, Deutsche Bahn AG, IKEA Deutschland GmbH & Co. KG und Philips GmbH Market DACH, Lighting unterstützt. Als reichweitenstarke Medienpartner agieren VIVA und audimax MEDIEN.

Die gemeinnützige co2online GmbH (http://www.co2online.de) setzt sich für die Senkung des klimaschädlichen CO2-Ausstoßes ein. Seit 2003 helfen die Energie- und Kommunikationsexperten privaten Haushalten, ihren Strom- und Heizenergieverbrauch zu reduzieren. Mit onlinebasierten Informationskampagnen, interaktiven EnergiesparChecks und Praxistests motiviert co2online Verbraucher, ihren Strom- und Heizenergieverbrauch zu reduzieren. Die Handlungsimpulse, die die Aktionen auslösen, tragen nachweislich zur CO2-Minderung bei. Unterstützt wird co2online dabei von der Europäischen Kommission, dem Bundesumweltministerium sowie einem Netzwerk mit Partnern aus Medien, Wissenschaft und Wirtschaft.

Urlaub Weitere sommerliche Tipps finden Sie hier!

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Berlin - 61 Prozent der Deutschen würden ihre Urlaubsreise gerne nachhaltig gestalten, doch nur jeder Fünfte (19 %) hat eine klare Vorstellung davon, was nachhaltiges Reisen ist (FUR 2014). Wie man schöne und nachhaltige Ferien verbringen kann, zeigt „Der Nachhaltige Warenkorb“, das Portal für nachhaltigen Konsum des Rates für Nachhaltige Entwicklung (www.nachhaltiger-warenkorb.de).

„Wer nachhaltig reisen möchte, kann die Welt sehen, ohne dass das Gewissen zu Hause bleibt. Wichtig ist, auf Reisen die Menschen und die Umwelt zu respektieren. Und: Erholung, spannende Erlebnisse und Abenteuer findet man nicht nur auf Fernreisen, die Welt beginnt gleich vor der eigenen Tür“, betont Yvonne Zwick, wissenschaftliche Referentin beim Rat für Nachhaltige Entwicklung.

zugNachhaltig zum Urlaubsort – am besten ohne Auto und Flug
Die Wahl des Verkehrsmittels ist ausschlaggebend für die CO2-Bilanz der Reise. Durchschnittlich drei Viertel der Treibhausgasemissionen einer Urlaubsreise entstehen bei der An- und Abreise. Die wichtigsten Verkehrsmittel deutscher Urlauber sind laut Reiseanalyse der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen (FUR 2015) Auto (46 %) und Flugzeug (33 %). Die verursachen aber die höchsten CO2-Emissionen. Der Nachhaltige Warenkorb empfiehlt deshalb: Als Verkehrsmittel möglichst den Bus oder die Bahn nehmen. Das gilt für Reisen im eigenen Land ebenso wie für Reisen innerhalb Europas. Jede Bahnfahrt erspart der Umwelt im Vergleich zur Fahrt mit dem Auto mehr als zwei Drittel des klimaschädlichen CO2-Ausstoßes. Für Flugreisen gilt die Faustregel: Mindestens zwei Wochen am Urlaubsort bleiben und die durch den Flug verursachten Klimagase ausgleichen – am besten durch eine Spende an zertifizierte Klimaschutzprojekte.

TrekkingNachhaltig am Urlaubsort – mit Respekt für Mensch und Natur
Auch am Urlaubsort kann jeder zum Schutz der Umwelt beitragen. Für Aktivitäten gilt: alles zu seiner Zeit und am richtigen Ort. Das bedeutet im Hochsommer zum Beispiel: Trekkingtouren und Eselwandern statt Tennis auf bewässerten Plätzen und Motocross-Touren durch den Regenwald. Sportarten wählen, die wenig Energie und Wasser verbrauchen – besonders in trockenen Regionen. Den Urlaubsort lieber zu Fuß, mit Rad, Bus und Bahn entdecken als mit dem Auto. Wer regionale Spezialitäten probiert, entdeckt Neues und unterstützt die Kultur vor Ort. Wichtig ist, in Anspruch genommene Dienstleistungen fair zu bezahlen. Und am Ende des Tages eine Unterkunft mit geringem Energie- und Wasserverbrauch und einem regionalen Betrieb wählen – so bleibt der Umsatz in der Region vor Ort. Nachhaltig reisen bedeutet nicht nur ökologisch, sondern auch sozial und kulturell verantwortungsvolles Reisen.

Logo ViabonoKleine Helfer: empfehlenswerte Siegel für nachhaltigen Urlaub
Bei der Planung einer nachhaltigen Reise geben auch Siegel Orientierung. Wer Hotels, Ferienwohnungen oder Campingplätze sucht, kann auf die Siegel „Viabono“„Bio-Hotels“ oder das „Europäische Umweltzeichen“ achten. Reiseveranstalter, Reisebüros und Unterkünfte mit dem Siegel „TourCert“ haben ein Nachhaltigkeitsmanagement etabliert und erfüllen ökologische und soziale Mindeststandards. Wer den CO2-Ausstoß seiner Flugreise kompensieren möchte, erkennt wirkungsvolle Projekte an dem Siegel „The Gold Standard“. Diese Siegel wurden vom Nachhaltigkeitsrat geprüft und erfüllen ein Mindestmaß an Transparenz und Glaubwürdigkeit.
Quelle: Text: Rat für nachhaltige Entwicklung/Bilder: Pixabay, Logo: Viabono

KreuzfahrtschiffLesen Sie mal wie "grün" wirklich eine Kreuzfahrt ist und wer es speziell vegan haben will, der kann mal hier reinschauen!

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Wissenspool und „Grüne Reisekarte" für die Tourismusbranche in Deutschland

Saarbrücken - Tourismus lebt von einer intakten und attraktiven Natur und Kultur – die Erhaltung der biologischen Vielfalt ist eine vorrangige Aufgabe aller Beteiligten. Für Tourismusbetriebe, Reiseveranstalter und Destinationen in Deutschland wird es nun einfacher, zur Erhaltung und Förderung der biologischen Vielfalt beizutragen und auf ihr Engagement für eine nachhaltige Entwicklung aufmerksam zu machen.

Wissenspool und Checklisten online für Betriebe und Destinationen
Dazu bietet der online Wissenspool „Tourismus und biologische Vielfalt" allen Entscheidungsträgern praktische Hilfestellung. Herzstück für die Planung und Umsetzung sind sechs Selbstchecks Biodiversität für Beherbergungsbetriebe, Campingplätze, Restaurants, Destinationen, Reiseveranstalter und Reisebüros zum interaktiven Erfassen von Stärken und Lücken. Die einzelnen Handlungsbereiche wie Management, Einkauf oder Gästeinformation sind dabei verknüpft mit unterstützenden Publikationen und Definitionen, Fachorganisationen und Best Practice Beispielen.Mit einer kurzen Anleitung „Ihr Weg zum biodiversitätsfreundlichen Beherbergungsbetrieb – 10 Schritte vom Engagement zum Erfolg" werden die Nutzer durch den Selbstcheck geführt und Anregungen zu weiteren Maßnahmen/Aktivitäten gegeben. So werden auf dem Wissenspool aus den über 50 Zertifikaten und Wettbewerben für umwelt- und naturverträglichen und nachhaltigen Tourismus in Deutschland diejenigen empfohlen, die die detaillierten „Biodiversitätskriterien für den Tourismus: Empfehlungen für Standards, Labels und Awards" in ihre Systeme integrieren, wie z.B. „Ecocamping" für Campingplätze, „TourCert" für Reiseveranstalter oder der „Bundeswettbewerb Nachhaltige Tourismusregionen" für Destinationen.„Grüne Reisekarte Deutschland" als Planungs- und EntscheidungshilfeNachhaltiger Tourismus muss mit seinen vielen Facetten – inklusive des Beitrages zum Erhalt der biologischen Vielfalt – im internationalen Markt als solcher erkennbar sein.

  • Welche grünen Angebotsbausteine gibt es in Baden-Württemberg oder im Bliesgau?
  • Womit belegen sie ihre Beiträge zur Nachhaltigen Entwicklung?

 

LandkarteDazu stellen die Experten von ECOTRANS erstmals eine bundesweite Karte vor, die kontinuierlich erweitert wird. Die Grüne Reisekarte Deutschland dient den Destinationen und Landesmarketingorganisationen in Deutschland als wichtige Planungs- und Entscheidungshilfe für ihre zukunftsfähigen Angebote. Destinationsmanager und Reiseveranstalter, Fachleute und Reiseinteressierte können auf einen Blick die touristischen Produktbausteine sehen, die nachweislich zu einem nachhaltigen Tourismus in Deutschland beitragen. Als Nachweise gelten dabei Zertifikate, Labels und Preise für hohe Umwelt-, Natur- und Sozialverträglichkeit, die auf dem internationalen Fachportal DestiNet.eu gelistet sind. Weltweit gibt es mittlerweile über 150 solcher nationaler und internationaler Zeichen, die den Hotels oder Restaurants Nachhaltigkeitsqualitäten wie „bio", öko" oder „fair" bescheinigen.

In Deutschland decken über 50 dieser Labels ein breites Spektrum von Dienstleistungen und Angeboten im Tourismus ab. Ihre zertifizierten Betriebe und Preisträger werden auf der Grünen Reisekarte Deutschland auf DestiNet gelistet und alle mit einer Kurzbeschreibung ihres jeweiligen Labels oder Preises verlinkt. Damit sorgt die Karte auch für die notwendige Transparenz.

Unter den über 1.000 Einträgen auf der Karte werden auch Best Practice Beispiele für den Erhalt der biologischen Vielfalt im Tourismus vorgestellt. Vorschläge dazu werden noch entgegengenommen!

Hintergrund: 
Der Wissenspool, die Checklisten und die Entwicklung der Grünen Reisekarte Deutschland sind Ergebnisse des Projektes „Integration biologischer Vielfalt in CSR-Prozesse in der Tourismusindustrie", durchgeführt von ECOTRANS, Global Nature Fund und Adelphi.

Förderung:
Das Projekt wurde unterstützt durch das Bundesamt für Naturschutz (BfN) mit finanziellen Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB).
Quelle: Text: Global Nature Fund, www.globalnature.org/Bilder: Pixabay

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