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In der Blumenwiese stehen

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Berlin - Die Reiselust der Deutschen ist ungebrochen: Allein im Jahr 2016 wurden über 70 Millionen Urlaubsreisen gemacht. Doch das Reisefieber der Deutschen heizt leider auch den Klimawandel an. Aber es gibt neben der Wahl des richtigen Verkehrsmittels auch bei Unterkunft und Ernährung vor Ort klimafreundliche Alternativen. Und wer die Ferien einfach nur im eigenen Garten verbringt, kann beispielsweise beim Grillen und Getränkekühlen etwas für den Klimaschutz tun.

Die von der Europäischen Kommission geförderte Kampagne SMERGY informiert pünktlich zum Ferienbeginn auf www.be-smergy.de/sommerzeit über die besten Tipps für eine nachhaltige Ferienzeit.

Tipps für einen klimafreundlichen Sommer

1. Das Reiseziel
Warum in die Ferne schweifen, wenn Erholung und Entspannung in der Nähe liegen? Deutschland ist mit einem Anteil von über 25 Prozent das beliebteste Reiseziel der Deutschen, doch auch das Mittelmeer ist eine tolle Alternative zu Fernreisen. Es gilt: Je näher das Urlaubsziel, desto geringer der Energieverbrauch und die Emissionen.

grüne Ferien2. Das richtige Verkehrsmittel
Die Wahl des Verkehrsmittels wirkt sich unterschiedlich stark auf die Klimabilanz der Urlaubsreise aus. Gerade Flugzeug und Auto schneiden im direkten Vergleich der Verkehrsmittel gegenüber Bahn oder Fahrrad schlechter ab. Pro Person verursacht die Zugfahrt pro Kilometer nur 45 Gramm CO2. Beim Pkw steigen die Emissionen auf 142 Gramm und beim Flugzeug auf 231 Gramm CO2 pro km. Beim Radfahren entstehen dagegen keine Emissionen.

3. Nachhaltige Unterkünfte
Campen und Zelten sind am klimafreundlichsten, da wenig Strom und Heizenergie benötigt werden. Wer Hotel und Ferienhaus der Luftmatratze vorzieht, sollte beim Buchen der Unterkunft auf die Umweltsiegel "Viabono" oder "EU-Blume" achten. Diese garantieren hohe Umweltstandards vor Ort.

4. Spritsparendes Fahren
Wer nicht auf das Auto verzichten kann, sollte vorausschauend und niedertourig fahren. Unnötiges Bremsen und zu spätes Schalten kosten Sprit. Als Faustregel gilt: Spätestens bei 2000 U/min in den nächsten Gang schalten.

grüne Ferien5. Klimafreundlicher Grillabend
Nicht nur auf dem Campingplatz ist die Urlaubszeit auch Grillzeit. Beim Kauf der Holzkohle sollte auf Produkte aus nachhaltiger Waldbewirtschaftung geachtet werden. Die FSC- oder Naturland-Siegel garantieren, dass bei der Produktion auf ökologische Kriterien geachtet wurde. Auf dem Grill sollte Fleisch in Bio-Qualität oder vegane und vegetarische Alternativen landen. Ob Tofu-Würstchen, gefüllte Auberginen oder Knoblauchkarotten - all diese kreativen Gerichte sind klimafreundlicher als ein Steak und sorgen zudem für Abwechslung auf dem Rost. Denn ein Kilogramm Rindfleisch verursacht so viele Treibhausgase wie 19 kg Gemüse. Kräuter und Gemüse sollten aus der Region, oder am besten vom eigenen Balkon oder Garten kommen: Das spart Kosten und CO2, macht Spaß und sieht schön aus.

6. Unnötige Stromfresser in den Urlaub schicken
Ob Ausflug, Kurztrip oder Weltreise: Wer den ganzen Tag unterwegs ist, sollte darauf achten, dass die Geräte wie beispielsweise TV, DVD-Player oder Netzteile nicht im Standby-Modus weiter Strom verbrauchen. Bei längeren Reisen lohnt es sich vorher den Kühlschrank auszuräumen, das Gerät abzutauen und diesen komplett abzuschalten.

Quellenangabe: Die Daten zu den Urlaubsreisen basieren auf der Reiseanalyse 2015 der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen e.V.. Die Zahlen zu den Emissionen der einzelnen Verkehrsmittel basieren auf der Broschüre "Daten zum Verkehr 2012", hrsg. vom Umweltbundesamt./Bericht: PM co2online/Bilder: Pixabay

Über SMERGY und co2online
co2online setzt in Deutschland gemeinsam mit der BUNDjugend die Kampagne SMERGY (http://www.be-smergy.de) um, die sich an Studenten, Azubis und junge Erwachsene richtet. SMERGY ist eine europäische Kampagne, die von der Europäischen Kommission innerhalb des Programms "Intelligente Energie Europa" (IEE) gefördert wird und neben Deutschland in Österreich, Belgien, den Niederlanden, Dänemark, Frankreich und Schweden stattfindet. Die Kampagne wird von Partnern wie BayWa r.e. Green Energy Products GmbH, Deutsche Bahn AG, IKEA Deutschland GmbH & Co. KG und Philips GmbH Market DACH, Lighting unterstützt. Als reichweitenstarke Medienpartner agieren VIVA und audimax MEDIEN.

Die gemeinnützige co2online GmbH (http://www.co2online.de) setzt sich für die Senkung des klimaschädlichen CO2-Ausstoßes ein. Seit 2003 helfen die Energie- und Kommunikationsexperten privaten Haushalten, ihren Strom- und Heizenergieverbrauch zu reduzieren. Mit onlinebasierten Informationskampagnen, interaktiven EnergiesparChecks und Praxistests motiviert co2online Verbraucher, ihren Strom- und Heizenergieverbrauch zu reduzieren. Die Handlungsimpulse, die die Aktionen auslösen, tragen nachweislich zur CO2-Minderung bei. Unterstützt wird co2online dabei von der Europäischen Kommission, dem Bundesumweltministerium sowie einem Netzwerk mit Partnern aus Medien, Wissenschaft und Wirtschaft.

Urlaub Weitere sommerliche Tipps finden Sie hier!

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WWF bietet Abenteuer- und Wildnis-Camps für Kinder und Jugendliche in Deutschland und Europa

Berlin - Ein Urlaubsangebot der besonderen Art für Kinder und Jugendliche hat der WWF in petto: Insgesamt 48 Abenteuercamps in Deutschland und Europa bieten die Umweltschützer in 2017 an und damit mehr als jemals zuvor. Das Angebot reicht vom Überlebenstraining in norddeutschen Wäldern über Abenteuer auf dem Bauernhof bis hin zu Expeditionen durch katalanische Schluchten. Die Camps richten sich an Kinder zwischen 7-13 Jahren sowie Jugendliche zwischen 13 und 21 Jahren. 

SchmetterlingDie Feriencamps dauern zwischen vier und 15 Tagen. Während die Reisen für Jugendliche über halb Europa verteilt sind, legt der WWF bei den Angeboten für Kinder Wert auf eine zügige Anreise. Hier finden die Camps größtenteils in Deutschland statt. Im Vordergrund stehen bei allen der Spaß und das Erleben der Natur. „Die Kinder und Jugendlichen sollen bei uns eine tolle und abwechslungsreiche Zeit haben. Außerdem möchten wir sie für die Schönheit und den Schutz der Umwelt sensibilisieren“, sagt Nicole Barth vom WWF Deutschland. Teilnehmen können Mitglieder des Kinder- und Jugendprogramms und solche, die es werden wollen. Die Mitgliedschaft kann parallel zur Camp-Buchung erworben werden und kostet wenige Euro pro Jahr.

Die ersten Camps starten im April, das letzte Ferienabenteuer schließt seine Tore im Oktober. Neben dem Erleben der Natur ist dem WWF eine optimale Betreuung der Kinder und Jugendlichen besonders wichtig. „Unsere Teams setzen sich aus erfahrenen Pädagogen, Lehrern, Erziehern sowie Biologen und Naturexperten zusammen. Alle Campleiterinnen und -leiter haben schon vielfach Naturcamps organisiert und betreut“, erklärt Nicole Barth. „So ist sichergestellt, dass den Kindern und Jugendlichen nicht langweilig wird und sie in guten Händen sind“.
Quelle: Text: WWF Deutschland/Bilder: Pixabay

Anmeldungen nimmt der WWF unter young-panda.de/camps und
wwf-jugend.de/camps entgegen.

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Broschüre „Reisen mit Respekt – Tipps für faires Reisen“ neu aufgelegt

Wien - In Südeuropa, wo viele Flüchtlinge stranden, bleiben die Touristenhotels in diesem Sommer leer. Ein schwerer Schlag für diese Regionen, in denen der Tourismus ein wichtiges wirtschaftliches Standbein ist. Doch darf und soll man überhaupt dort Urlaub machen, wo andere Menschen um ihre Existenz kämpfen?

Die Sommerbuchungen für die ostgriechischen Inseln sind um 80 bis 90 Prozent zurückgegangen, meldet Ruefa. Die Bilder von gestrandeten Bootsflüchtlingen und Flüchtlingslagern lassen die UrlauberInnen in andere Urlaubsdestinationen ausweichen.

Wegschauen ist keine Lösung
An den Stränden des Mittelmeeres prallen zwei Welten aufeinander: TouristInnen suchen hier Erholung, Flüchtlinge Schutz vor dem Krieg. Da steht auch die Frage im Raum: Soll man dort überhaupt Urlaub machen? „Die Augen vor den Problemen im Urlaubsland zu verschließen, ist keine Lösung“, meint Andrea Lichtenecker, Geschäftsführerin der Naturfreunde Internationale. „Und das gilt nicht nur für jene Urlaubsdestinationen, die aktuell viele Flüchtlinge versorgen müssen. Armut und soziale Ungerechtigkeiten begegnen uns als Reisende in vielen Regionen Europas und der Welt.“

Reisen bedeutet Begegnung
Der Tourismus muss fair gestaltet sein – nur so profitieren beide Seiten, die Reisenden selbst und die Bevölkerung vor Ort. Wenn nicht der Blick auf die Bedürfnisse in den Destinationen geschärft wird, kann der Tourismus soziale Ungerechtigkeiten verstärken, Umweltprobleme mit sich bringen und lokale Kulturen überfordern. „Begegnen Sie Ihren GastgeberInnen mit Respekt, setzen Sie sich mit dem Urlaubsland auseinander – mit den Menschen, mit der Kultur, aber auch mit den Problemen vor Ort, wie Armut, schlechte Arbeitsbedingungen in Hotels und andere soziale Missstände. Nur so kann der Tourismus zur Veränderung beitragen“, so Andrea Lichtenecker.

Tipps für faires Reisen
Jede/r Reisende kann mithelfen, den Tourismus fair zu gestalten. Praktische Tipps finden Interessierte in der Broschüre „Reisen mit Respekt“ der Naturfreunde Internationale (siehe unten). „Soll ich bettelnden Kindern Geld geben?“, „Was muss ich beim Fotografieren beachten?“, „Wie verhalte ich mich in religiösen Stätten?“ – diese und viele andere Fragen werden humorvoll und ohne erhobenen Zeigefinger beantwortet. 

Die NFI ist der internationale Dachverband der Naturfreundebewegung mit mehr als 50 Mitgliedsorganisationen und rund 500.000 Mitgliedern. Im Mittelpunkt der Arbeit stehen die Gestaltung und Umsetzung einer Nachhaltigen Entwicklung von Umwelt und Gesellschaft. Die NFI ist Mitglied der „Green 10“, ein Zusammenschluss der zehn führenden Umwelt-NGOs, die auf EU-Ebene aktiv sind.
Quelle: Text: Cornelia Kühhas, Naturfreunde Internationale, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit/Fotos: Pixabay

CoverDie Broschüre zum kostenlosen Download gibt's hier
In neuem Design, aktualisiert und erweitert präsentiert sich die Broschüre „Reisen mit Respekt“ der Naturfreunde Internationale – respect. „Wie bereite ich mich auf die Reise vor?“, „Was muss ich beim Fotografieren beachten?“, „Wie kann ich auf Reisen die Umwelt schützen?“, „Wie verhalte ich mich gegenüber bettelnden Kindern?“ – Antworten auf diese und ähnliche Fragen sowie praktische Tipps für unterwegs finden Reisende in dem handlichen Büchlein, das Klaus Pitter mit humorvollen Zeichnungen illustriert hat.


Lesen Sie dazu:
Das Klimaschutzverhalten deutscher Urlauber

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Jeder zehnte europäische Urlauber bucht umweltfreundlich - Mehr als die Hälfte der Befragten bemängelt fehlende Informationen und Angebote - Rund zwei Drittel wollen für Umwelt Kompromisse im Lebensstil eingehen

Hannover - Umweltfreundliches Reisen steht bei vielen europäischen Urlaubern schon heute hoch im Kurs - doch im nachhaltigen Tourismus gibt es auch noch große Herausforderungen. Das ist das Ergebnis einer Nachhaltigkeits-Studie der TUI-Gruppe. Die repräsentative Befragung von mehr als 3.000 Personen, die in den vergangenen zwei Jahren mindestens eine Reise unternommen hatten, untersuchte die Einstellung zum nachhaltigen Reisen in Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Schweden, Belgien und den Niederlanden. Demnach bucht bereits jeder zehnte europäische Urlauber (elf Prozent) umweltfreundliche Hotels. Überdurchschnittlich liegen die Ferienunterkünfte mit Nachhaltigkeitsfaktor bei Deutschen und Franzosen im Trend. Während allein 17 Prozent der befragten deutschen und 18 Prozent der französischen TUI-Gäste umweltfreundliche Hotels bevorzugen, tun dies immerhin sechs Prozent der Schweden und fünf Prozent der Niederländer. Briten und Belgier kommen jeweils auf neun Prozent.

BahnDie Wahl des Verkehrsmittels ist ausschlaggebend für die CO2-Bilanz der Reise."Die Befragung zeigt, dass nachhaltiges Reisen bei Urlaubern im Trend liegt. Dabei geht es sowohl um ökologische wie mehr soziale Nachhaltigkeit. Der Schutz der Umwelt, Artenvielfalt, bessere soziale Standards für die lokale Bevölkerung im Gastland sind Faktoren für Nachhaltigkeit beim Reisen, die beim Urlaub mehr und mehr gefragt sind. Zwei Drittel der befragten Urlauber sehen die Reiseveranstalter in der Verantwortung, ihre Angebote nachhaltig zu gestalten und darüber besser zu informieren. Sie bestätigen damit die TUI Nachhaltigkeitsstrategie, mit der wir ab dem Jahr 2020 jährlich 10 Millionen grüne und faire Urlaubsreisen anbieten wollen. Die Ergebnisse der Befragung sollten für die gesamte Tourismusindustrie Anlass sein, gemeinsame Nachhaltigkeitsstandards weiter voranzutreiben. Basis dafür sind unter anderem Nachhaltigkeitszertifizierungen für Hotels, wie sie vom Global Sustainable Tourism Council anerkannt sind," sagt Thomas Ellerbeck, Mitglied im Group Executive Committee der TUI Group und auch verantwortlich für die Nachhaltigkeitsstrategie des Konzerns.

Die Untersuchung fördert auch aktuelle Hürden auf dem Weg zu einem stärkeren nachhaltigen Tourismus zutage. Demzufolge bemängeln mehr als die Hälfte der Befragten (55 Prozent) fehlende Informationen und Angebote. Die überwiegende Mehrheit aller Befragten von 66 Prozent sieht außerdem eine höhere Verantwortung zur nachhaltigen Gestaltung von Reisen bei den Touristikunternehmen als bei ihnen selbst (in Deutschland 70 Prozent). In den Hotels beispielsweise ist Gästen mit Blick auf die Nachhaltigkeit wichtig, dass Reiseveranstalter auf lokal oder regional bereitgestellte Lebensmittel achten - und darauf, dass Essen nicht verschwendet wird.

FußabdruckDass das Thema Nachhaltigkeit in den Köpfen der Urlauber aber längst angekommen ist, machen etliche weitere Ergebnisse der Studie deutlich. 84 Prozent der Teilnehmer sehen es beispielsweise als wichtig an, dass jeder dazu beiträgt, den CO2-Reise-Fußabdruck zu reduzieren. 68 Prozent gaben an, sie seien für das Wohl der Umwelt bereit, Kompromisse in ihrem Lebensstil zu machen. Hauptmotive bei den grundsätzlichen Einstellungen zum Thema Nachhaltigkeit sind der Schutz der Umwelt und das Wohl von Tieren.

TrekkingAuch am Urlaubsort kann jeder zum Schutz der Umwelt beitragen. Im internationalen Vergleich zeigen sich insbesondere Franzosen, Deutsche und Belgier engagiert in Sachen Nachhaltigkeit. Aus einem breiten Spektrum an abgefragten nachhaltigen Verhaltensweisen ermittelte die Studie einen Nachhaltigkeits-Index. Drei Ebenen des Nachhaltigkeitsengagements wurden bestimmt: niedrig (z.B. Essensreste vermeiden oder Energie sparen), medium (z.B. energieeffiziente Haushaltsgeräte anschaffen oder Fair Trade Produkte beim Einkauf bevorzugen), hoch (z.B. Solarpanels installieren, regelmäßig Geld an Umweltorganisationen spenden oder nachhaltige Reisen buchen). Unter den französischen Teilnehmern der Umfrage ist der Anteil mit einem hohen Engagement-Level mit 48 Prozent vor den deutschen und belgischen Befragten (jeweils 41 Prozent) am stärksten ausgeprägt (UK: 32 Prozent, Schweden: 38 Prozent, Niederlande: 33 Prozent).

Die TUI-Gruppe hat im Jahr 2015 ihre Nachhaltigkeitsstrategie "Better Holidays, Better World 2015-2020" beschlossen. Sie wird bis zum Jahr 2020 auf allen Ebenen des Unternehmens verankert und sieht unter anderem vor, jährlich zehn Millionen nachhaltigere Reisen anzubieten. Außerdem wird TUI bis 2020 Europas emissionseffizienteste Airlines betreiben und die CO2-Intensität der Geschäftstätigkeit um 10% senken. Mit Unterstützung der TUI Care Foundation soll zudem bis 2020 das jährliche Fördervolumen für gemeinnützige Projekte auf zehn Millionen Euro pro Jahr anwachsen.
Quelle: Text: Presseportal Deutschland/Bilder: Pixabay

veganVielleicht auch interessant: Veganes Angebot in der Hotellerie


Skiausrüstung

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Immer mehr exklusive Hotels bieten ihren Gästen ein veganes Angebot. Ob in deutschen Großstädten oder beliebten Wintersportregionen – die Nachfrage nach pflanzlicher Küche in Luxushotels wächst. Auf Vegan-Welcome.com gibt es Hotels mit einem veganen Angebot zu entdecken. Der VEBU (Vegetarierbund Deutschland) erläutert das Angebot.

Berlin - Viele Häuser der gehobenen Hotellerie setzen mittlerweile auf Nachhaltigkeit. In Hotels der höheren Kategorien gibt es immer öfter auch vegane Angebote. Wer sich im Rooftop-Pool oder bei einer Detox-Behandlung eine Auszeit gönnen möchte, muss nicht zwangsläufig auf eine vegane Lebensweise verzichten. Auf der Plattform Vegan-Welcome.com kann man entsprechende Hotels finden und eine Reservierung anfragen. "Dort werden Hotels präsentiert, die zu allen Mahlzeiten mindestens eine vegane Option anbieten", so Sebastian Joy, Geschäftsführer des VEBU (Vegetarierbund Deutschland). Auch spezielle Winterangebote lassen sich dort finden.

VeganWelcome bietet Orientierung
VeganWelcome ist ein Projekt von VeggieHotels, der ersten Kooperation für die rein vegetarische Hotellerie. Thomas Klein, Geschäftsführer von VeggieHotels, erklärt: "Die gehobene Hotellerie hat den Trend zur veganen Ernährung erkannt und reagiert auf die neuen Ernährungsgewohnheiten ihrer Gäste. Auf Vegan-Welcome.com können vegan lebende Menschen Hotels finden, die sowohl ihre Ernährungsweise berücksichtigen als auch ihren Ansprüchen an ein exklusives Hotel entsprechen." 

Foto: Atlantic Congress Hotel EssenFoto: Atlantic Congress Hotel EssenVegan logieren auf hohem Niveau
"Für vegan lebende Menschen ist es oft die größte Herausforderung, auch auf Reisen ein ansprechendes veganes Angebot vorzufinden. Über VeganWelcome können sie schnell und problemlos ein geeignetes Hotel finden. Das erleichtert die Reisevorbereitung ungemein", so Klein. "Auch in der gehobenen Hotellerie stellen sich viele Hotels bereits auf vegan lebende Gäste ein und bieten ihnen als spezielle Leistung ein entsprechendes Angebot", sagt Joy. In rein veganen Hotels ersetzen pflanzliche Materialien wie Hanf, Leinen, Getreideschrot, Baumwolle und Kork die sonst üblichen Daunenkissen und Ledersessel. Auch Kosmetik- und Hygieneprodukte sind ausschließlich tierleidfrei hergestellt. 

Wellness, Winterurlaub oder Städtetrip: Alles ist auch vegan möglich 
"Besonders zur kalten Jahreszeit stehen Wellness, Wintersport oder ein romantischer Wochenendtrip bei vielen an erster Stelle. Sowohl in deutschen Großstädten als auch in beliebten Wintersportregionen gibt es mittlerweile vegane Luxushotels. Sie bieten ihren Gästen ein optimales Erholungsprogramm, von Yoga und Massagen über exquisite pflanzliche Speisen der besten Köche bis hin zu attraktiven Sport- und Freizeitangeboten", so Klein. Auf diese Weise können Gäste einen entspannten Aufenthalt verbringen und gleichzeitig einen Beitrag zum Tierwohl, zur eigenen Gesundheit sowie zum Klimaschutz leisten.
Quelle: Text: VEBU/Bilder: Pixabay

Mehr Infos auf: VeganWelcome: www.vegan-welcome.com 
Spezielle Wintersportangebote bei VeganWelcome finden Sie hier
VeggieHotels: www.veggie-hotels.de 

TellerLesen Sie dazu: Was wünschen sich Veggies auf Reisen

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Berlin - 61 Prozent der Deutschen würden ihre Urlaubsreise gerne nachhaltig gestalten, doch nur jeder Fünfte (19 %) hat eine klare Vorstellung davon, was nachhaltiges Reisen ist (FUR 2014). Wie man schöne und nachhaltige Ferien verbringen kann, zeigt „Der Nachhaltige Warenkorb“, das Portal für nachhaltigen Konsum des Rates für Nachhaltige Entwicklung (www.nachhaltiger-warenkorb.de).

„Wer nachhaltig reisen möchte, kann die Welt sehen, ohne dass das Gewissen zu Hause bleibt. Wichtig ist, auf Reisen die Menschen und die Umwelt zu respektieren. Und: Erholung, spannende Erlebnisse und Abenteuer findet man nicht nur auf Fernreisen, die Welt beginnt gleich vor der eigenen Tür“, betont Yvonne Zwick, wissenschaftliche Referentin beim Rat für Nachhaltige Entwicklung.

zugNachhaltig zum Urlaubsort – am besten ohne Auto und Flug
Die Wahl des Verkehrsmittels ist ausschlaggebend für die CO2-Bilanz der Reise. Durchschnittlich drei Viertel der Treibhausgasemissionen einer Urlaubsreise entstehen bei der An- und Abreise. Die wichtigsten Verkehrsmittel deutscher Urlauber sind laut Reiseanalyse der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen (FUR 2015) Auto (46 %) und Flugzeug (33 %). Die verursachen aber die höchsten CO2-Emissionen. Der Nachhaltige Warenkorb empfiehlt deshalb: Als Verkehrsmittel möglichst den Bus oder die Bahn nehmen. Das gilt für Reisen im eigenen Land ebenso wie für Reisen innerhalb Europas. Jede Bahnfahrt erspart der Umwelt im Vergleich zur Fahrt mit dem Auto mehr als zwei Drittel des klimaschädlichen CO2-Ausstoßes. Für Flugreisen gilt die Faustregel: Mindestens zwei Wochen am Urlaubsort bleiben und die durch den Flug verursachten Klimagase ausgleichen – am besten durch eine Spende an zertifizierte Klimaschutzprojekte.

TrekkingNachhaltig am Urlaubsort – mit Respekt für Mensch und Natur
Auch am Urlaubsort kann jeder zum Schutz der Umwelt beitragen. Für Aktivitäten gilt: alles zu seiner Zeit und am richtigen Ort. Das bedeutet im Hochsommer zum Beispiel: Trekkingtouren und Eselwandern statt Tennis auf bewässerten Plätzen und Motocross-Touren durch den Regenwald. Sportarten wählen, die wenig Energie und Wasser verbrauchen – besonders in trockenen Regionen. Den Urlaubsort lieber zu Fuß, mit Rad, Bus und Bahn entdecken als mit dem Auto. Wer regionale Spezialitäten probiert, entdeckt Neues und unterstützt die Kultur vor Ort. Wichtig ist, in Anspruch genommene Dienstleistungen fair zu bezahlen. Und am Ende des Tages eine Unterkunft mit geringem Energie- und Wasserverbrauch und einem regionalen Betrieb wählen – so bleibt der Umsatz in der Region vor Ort. Nachhaltig reisen bedeutet nicht nur ökologisch, sondern auch sozial und kulturell verantwortungsvolles Reisen.

Logo ViabonoKleine Helfer: empfehlenswerte Siegel für nachhaltigen Urlaub
Bei der Planung einer nachhaltigen Reise geben auch Siegel Orientierung. Wer Hotels, Ferienwohnungen oder Campingplätze sucht, kann auf die Siegel „Viabono“„Bio-Hotels“ oder das „Europäische Umweltzeichen“ achten. Reiseveranstalter, Reisebüros und Unterkünfte mit dem Siegel „TourCert“ haben ein Nachhaltigkeitsmanagement etabliert und erfüllen ökologische und soziale Mindeststandards. Wer den CO2-Ausstoß seiner Flugreise kompensieren möchte, erkennt wirkungsvolle Projekte an dem Siegel „The Gold Standard“. Diese Siegel wurden vom Nachhaltigkeitsrat geprüft und erfüllen ein Mindestmaß an Transparenz und Glaubwürdigkeit.
Quelle: Text: Rat für nachhaltige Entwicklung/Bilder: Pixabay, Logo: Viabono

KreuzfahrtschiffLesen Sie mal wie "grün" wirklich eine Kreuzfahrt ist und wer es speziell vegan haben will, der kann mal hier reinschauen!

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Der Kommentar   und Die Glosse - nichts als die Bohne



 

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