Am morgigen Samstag, 14. Mai 2016, werden Millionen Zuschauer das ESC-Finale in Stockholm vor dem heimischen Fernseher verfolgen. Im vergangenen Jahr ging Wien als Austragungsstadt beim Song Contest mit „grünem“ Beispiel voran – erstmals entsprach diese Veranstaltung ökologischen Kriterien. Die Stadt wollte damit ein Zeichen setzen – für die Wienerinnen und Wiener genauso wie für das internationale Publikum.

Wer in diesem Jahr daheim zur ESC-Party einlädt, kann mit diesen Tipps daraus seine eigene wahre Öko-Party machen:

Appetitlich, appetitlicher, am appetitlichsten: Mehrweggeschirr

TellerPorzellan, Keramik, Glas und Metallbesteck sind wesentlich appetitlicher und stabiler als Einweggeschirr. Wenn das Geschirr im Haushalt für ein größeres Fest nicht reicht, können FreundInnen oder freundliche Nachbarn aushelfen.

Wieder verwendbares Kunststoffgeschirr
Eine praktische Alternative bieten stabile, wieder verwendbare Kunststoffbecher und -teller. Diese sind in verschiedenen Farben erhältlich, geschirrspültauglich, nahezu unverwüstlich und können immer wieder verwendet werden.

Mehrwegflaschen und Leitungswasser
Mineralwasser und Bier sind in vielen Geschäften noch in Mehrwegflaschen erhältlich. Die leeren, zurückgebrachten Flaschen, können bis zu 40-mal wiederbefüllt werden. Dieser Kreislauf zahlt sich für die Umwelt auf alle Fälle aus. Gerade beim Wasser gibt es eine besonders gute Alternative zu den Einwegflaschen - das Leitungswasser. Keiner muss es nach Hause schleppen, es fließt gekühlt und in bester Qualität direkt in den Wasserkrug. Bioläden und Bauernmärkte bieten oft auch regionale Fruchtsäfte in Mehrwegflaschen an.

Biologisch verwöhnen
Ob knackiges Gemüse, dampfende Nudeln, gebratenes Fleisch oder knusprige Chips – für das Partybuffet ist mittlerweile alles in bester Bio-Qualität erhältlich. Bio bringt’s für die Gesundheit und den Klimaschutz. Vegetarische Gerichte bringen zusätzlich Bonuspunkte, da die Herstellung von 1 Kilo Rindfleisch rund 85-mal mehr klimaschädliche Treibhausgase erzeugt als die Herstellung von 1 Kilo Gemüse. Daher gilt auch für Feste: je kleiner die Fleischportionen, desto besser.

Natürlich dekorieren
DekoDer günstigste Deko-Shop ist die Natur, sie bietet reichlich Auswahl. Blüten, Gräser, Zweige und Blätter können bei einem Frühlingsspaziergang oder im Garten gesammelt werden. Nach dem Verwelken ist diese Deko leicht zu entsorgen: am Komposthaufen oder in der Biotonne.


Fein säuberlich trennen

MüllDer beste Müll ist der, der gar nicht entsteht. Leider lässt sich nicht alles vermeiden. Der nicht vermeidbare Abfall sollte getrennt gesammelt werden, damit die Rohstoffe recycelt werden können. Aluminium, Einwegglas, Plastikflaschen, Verbundkarton und Papier werden getrennt gesammelt, während schmutzige Papierservietten und Speisereste von den Tellern ein Fall für den Restmüll sind.
Quelle: Text: lin, "die umweltberatung"/Bilder: Pixabay

 

kochen

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