Erfolg für PETA: H&M, Zara & Co. verkaufen keine Angorawolle mehr.

Stuttgart - Diese Schreie gingen um die Welt: Nachdem PETA Asia im Undercover-Video aufgedeckt hatte, wie Kaninchen für Angorawolle gequält werden, teilten Menschen in der ganzen Welt die schockierenden Bilder, versprachen, keine Angorawolle mehr zu tragen und forderten Modeunternehmen und Designer auf, die Tierqualprodukte aus ihrem Sortiment zu nehmen. Um Angorawolle zu gewinnen, werden den Kaninchen bei lebendigem Leib die Haare ausgerissen.

PETA hat nun eine Liste mit mittlerweile über 120 Labels, Ketten und Herstellern veröffentlicht, die keine Textilien mehr aus Angorawolle verkaufen. Damit reagierte ein großer Teil der Modebranche mit einem klaren „Nein“ auf die Proteste.

Ohne Angorawolle: Diese Läden machen mit
Mit ihrer Liste mit allen Modeketten und -marken, die auf Angorawolle verzichten, macht die Tierschutzorganisation PETA Kunden und Kaninchen glücklich. Dabei sind die ganz großen Namen wie H&M, C&A und der weltweit größte Bekleidungskonzern Inditex, zu dem auch Marken wie Zara gehören. H&M und C&A haben bereits seit November 2013 mit dem Bekanntwerden des Videos keine Angorawolle mehr im Sortiment.

Daneben reihen sich auch viele andere beliebte Marken wie Levis, Adidas, Esprit, Topshop oder der Onlineversand ASOS ein. Zudem sind auch Nicht-Modeketten wie Tchibo, Aldi Nord, Lidl oder Edeka dabei.

Besonders erfreulich: Billigketten wie Forever 21 und Primark schließen sich der PETA-Aktion an und verzichten in Zukunft auf Angorawolle.
Quelle: Text: lin/PETA/Bilder: Pixabay

Mehr zum Etappensieg von PETA im Video:

PETA 
Lesen Sie dazu:
Tatort-Kommissar als "Arme Sau" für PETA