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Wien - Mode soll sich gut anfühlen, sowohl auf der Haut als auch beim Einkauf. Immer mehr Konsumentinnen und Konsumenten sind sich der ökologischen und sozialen Folgen der Textilindustrie bewusst und möchten mit ihrem Einkauf ein nachhaltiges Zeichen setzen. Laufend eröffnen neue Geschäfte, die auf Ökotextilien spezialisiert sind.
"die umweltberatung" hat ihre Liste von Einkaufsquellen für Ökotextilien auf www.umweltberatung.at/oekotextilien aktualisiert und um neue AnbieterInnen erweitert.

vegane ModeWer anderen oder sich selbst mit neuer Frühjahrsmode eine Freude machen möchte, greift am besten zu nachhaltiger Mode. „Das Erfreuliche am nachhaltigen Modesektor: Die Auswahl wird immer größer und vielseitiger! Wir können aus dem stets wachsenden Angebot biologischer Stoffe und sozial hergestellter Kleidung wählen“, schwärmt Mag.a Gabriele Homolka von "die umweltberatung". „Auch ressourcenschonendes Gewand, wie Second-Hand-Kleidung oder Mode aus Recyclingmaterialien gibt es in großer Auswahl“, so die Umweltberaterin begeistert. Die Ökomode schont wertvolle Ressourcen wie Energie und Wasser und reduziert den Einsatz von Dünger und Pflanzenschutzmitteln. So wird die Ökobilanz pro Kleidungsstück verbessert. "die umweltberatung" erweitert laufend die Einkaufsquellenliste die zeigt, wo man in Österreich ökologische Kleidung kaufen kann.

Über 200 Anbieter für bio-faire Mode
Egal wie man einkaufen möchte - im Geschäft zum Anprobieren, schmökern im Versandkatalog oder flexibel im Onlineshop: Mittlerweile gibt es schon über 200 AnbieterInnen von bio-fairer Mode in Österreich! Der klare Vorteil von Geschäften: T-Shirts, Pullover, Jeans & Co können direkt vor Ort anprobiert werden, das Hin- und Hersenden entfällt. In der virtuellen Modewelt hingegen ist die Auswahl per Mausklick riesig.

vegane ModeImmer mehr Männermode
Lange Zeit konnten sich vor allem Frauen mit bio-fairer Mode einkleiden. Doch der Trend geht erfreulicherweise auch immer mehr zu Männermode: Gerade im Onlinebereich gibt es für Männer eine wachsende Auswahl an Anbietern von eleganter Businesskleidung, lässiger Streetwear und sportlicher Mode.

Gerade bei Kindern sind Eltern um die Schadstofffreiheit der Kleidung besorgt. Hier sind recycelte Textilien eine gute Möglichkeit: aus gebrauchten Hemden und T-Shirts werden bunte Kleider und Leiberl für die Kleinen.

Do-it-yourself mit biologischen Stoffen
Wer gerne selbst zu Nadel und Faden greift, bekommt mit biologischen Stoffen besonders hochwertige Qualität. In der Einkaufsquellenliste für Ökostoffe sind über 50 verschiedene Betriebe gelistet, deren Produkte von einfärbigen oder bedruckten Stoffen aus Baumwolle, Leinen und Wolle über  Recyclingmaterialien bis zu speziellen Strick- und Nähgarnen reicht. Die Produkte dieser Betriebe sind entweder bio, fair oder GOTS-zertifiziert, oder die Fertigung findet überwiegend in Österreich statt. Damit macht der Osterhase bestimmt eine Freude!
Quelle: Text: "die umweltberatung.at"/Bilder: Mode: recolution/Ein.bild: Pixabay

Weitere Informationen
Einkaufsquellen für Ökotextilien und Ökostoffe auf www.umweltberatung.at/oekotextilien

Die Broschüre Schickes Outfit! Neu? Ja, aber ökologisch informiert darüber, wie Textilien entstehen und wie viel Natur und Chemie in ihnen steckt. Sie zeigt außerdem, welche Gütesiegel ökologische und faire Mode kennzeichnen. Die Broschüre kann um € 3,- Versandkosten bestellt oder auf www.umweltberatung.at kostenlos heruntergeladen werden. Sie wurde von "die umweltberatung" im Auftrag des Umweltministeriums erstellt.

"die umweltberatung" Wien ist eine Einrichtung der VHS Wien, basisfinanziert von der Wiener Umweltschutzabteilung – MA 22.

Mehr zu "Grüner Mode und Kosmetik" hier bei uns!

Nach dem Konsum folgt häufig der Kater.

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Hamburg – Frühlingsmode lockt in die Geschäfte – doch in den Schränken liegen noch nie getragene Kleidungsstücke.

Nach einer repräsentativen Greenpeace-Umfrage besitzen die meisten deutschen Frauen (60 Prozent) bereits mehr Kleidung, als sie benötigen. Trotzdem wird weiter eingekauft: Schnell wechselnde Kollektionen und Rabattaktionen treiben die Kauflust an. Ebenfalls 60 Prozent der Frauen fühlen sich nach dem Einkaufen erschöpft und ausgelaugt. „Auf den Kick folgt der Kater“, erklärt Greenpeace-Textilexpertin Alexandra Perschau die Umfrage-Ergebnisse. „Der pausenlose Modekonsum macht Menschen unglücklich und schadet der Umwelt. In den Herstellungsländern vergiften beispielsweise schädliche Textilchemikalien Mensch und Umwelt.“ Mit der Kampagne „Detox“ engagiert sich die Umweltorganisation Greenpeace für eine schadstofffreie Textilherstellung und einen bewussten Konsum von Kleidung.

Die im Auftrag von Greenpeace durchgeführte Umfrage des Institut Nuggets vom Februar 2017 unter 1015 Frauen zwischen 18 und 40 Jahren zeigt auch, dass die Shopping-Lust suchtähnliche Züge annehmen kann. Frauen, die sich von Facebook und Instagram modisch inspirieren lassen, halten ihre selbst gesteckten finanziellen Grenzen beim Kleiderkauf oft nicht ein. Etwa jede Vierte verheimlicht, wieviel Kleidung sie gekauft hat. „In den Sozialen Medien werden pausenlos brandneue Outfits beworben – da fällt es schwer, dem Shopping-Impuls zu widerstehen. Oft folgt ein Gefühl der inneren Leere“, sagt Perschau.

STATT KLAMOTTEN VON DER STANGE: VINTAGE, UPCYCLING UND DIY
Die Umfrage zeigt, dass Shopping nicht mit dem Kauf von benötigten Waren gleichzusetzen ist. Die Beweggründe sind vielfältig und meist positiv besetzt: Gekauft wird, um sich aufzumuntern, um Stress abzubauen oder das Selbstwertgefühl zu steigern. Rabatte und andere Aktionsangebote führen darüber hinaus bei jeder Zweiten zu ungeplanten Käufen. Trotz des bestehenden Überflusses geben Verbraucherinnen im Durchschnitt jeden Monat fast 100 Euro für Kleidung, Schuhe, Taschen und Accessoires aus. Als wichtigste Kaufkriterien nennen so gut wie alle Frauen Aussehen (96 Prozent) und Preis (85 Prozent), nur die Hälfte haben Interesse an den sozialen Produktionsbedingungen (55 Prozent) und der Umweltverträglichkeit (52 Prozent).

Im Wochenrhythmus bietet die Fast-Fashion-Industrie neue Kollektionen an, anstatt langlebige und hochwertigere Kleidung zu produzieren, die reparierbar und kreislauffähig ist. Doch es zeichnet sich ein neues Bewusstsein unter der Mode-Avantgarde ab: Vintage, Upcycling und Do-It-Yourself sind angesagt, Kleidung als Wegwerfware ist bei den Trendsettern out“, erklärt Perschau. Ein verändertes Konsumverhalten ist essentiell, um die Umweltfolgen der rasant wachsenden Textilindustrie einzudämmen.
Quelle: Text: Greenpeace/Bilder: Pixabay 

KleiderschrankDie Umfrage zum Download gibt es hier!

Lesen Sie dazu: Wie giftfrei produzieren Modemarken?

vegane Mode Radfahrer

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Ob Jacken aus Kork, Pyjamas aus Bambusfasern oder Brillen aus Holz – Immer mehr Modelabel steigen für ihre Kreationen auf pflanzliche Materialien um oder erweitern ihr Sortiment um Kleidungsstücke aus tierleidfreien Stoffen.Vegane Mode liegt im Trend. Der VEBU (Vegetarierbund Deutschland) erklärt den veganen Trend und stellt alternative Materialien vor.

vegane Mode von recolutionvegane Mode von recolutionMenschen, die sich vegan ernähren, lehnen es ab, dass Tiere für sie gequält oder getötet werden. Nicht nur im Hinblick auf ihre Ernährung, sondern auch in vielen Bereichen des Alltags entscheiden sie sich deshalb für vegane Alternativen. Vegane Kleidung ist frei von tierischen Bestandteilen. Sie besteht aus pflanzlichen Rohstoffen oder chemisch hergestellten Stoffen. 

Gefahren durch tierische Bestandteile  "Die Vorstellung, sich in Tierhäute oder -pelze zu hüllen widerspricht den Werten vegan lebender Menschen. Tierische Materialien sind nicht, wie viele denken, Nebenprodukte der Fleischindustrie. Ein großer Anteil der Schlachtungen weltweit dient der Ledergewinnung", sagt Sebastian Joy, Geschäftsführer des VEBU. Materialien tierischen Ursprungs können in der Herstellung schädlich für die Umwelt und die Menschen sein. Bei der Verarbeitung von Leder werden oft krebserregende Gerbstoffe verwendet und bei der pflanzlichen Gerbung Unmengen an Wasser verbraucht. Tierische Materialien sind neben Leder vor allem Pelz, Wolle, Kaschmir, Angora und Seide. Hinzu kommen Knöpfe aus Horn oder Perlmutt, Daunenjacken aus Enten- und Gänsefedern sowie Textilfarben und Klebstoffe für Schuhe und Handtaschen, die ebenfalls nicht selten tierische Komponenten enthalten.   

Kleidung mit gutem Gewissen
Für vegane Kleidungsstücke werden ausschließlich tierleidfreie Materialien verwendet, wie zum Beispiel Baumwolle, Hanf, Leinen, Sojaseide, Viskose, Lyocell/Tencel, Kunstleder und -pelz. Ein beliebtes veganes Material ist auch Kork. Innovative nachwachsende Rohstoffe wie Holz, Mais, Bambus, Ananasblätter und Getreidesamen befinden sich im Aufwind. "Pflanzliche Kleidungsstücke sind nicht nur frei von tierischen Bestandteilen und tragen damit zum Tierwohl bei, sie stammen meist auch aus nachwachsenden Rohstoffen", so Joy weiter.

Biomode ist nicht automatisch vegan
"Bei der Wahl der Kleidungsstücke sollten Verbraucher genau hinschauen, denn Kleidungsstücke, die als bio oder öko gekennzeichnet werden, sind nicht automatisch vegan", betont Joy. Zunächst bietet der Blick auf das Etikett Aufschluss darüber, welche Materialien in den Kleidungsstücken verwendet wurden. Hilfsmittel wie Klebstoffe und Kleinteile wie Accessoires und Aufnäher werden dort jedoch nicht aufgeführt. Schuhe müssen mit entsprechenden Piktogrammen gekennzeichnet sein. Produkte mit dem Hinweis "enthält nichttextile Bestandteile tierischen Ursprungs" weisen darauf hin, dass ein Kleidungsstück nicht vegan ist. Bei Händlern oder Herstellern können Verbraucher nachhaken. Wer auf vegane Modelabel setzt, kann aber in der Regel sicher gehen, dass die Kleidung frei von tierischen Bestandteilen ist. 

vegane Mode von recolutionvegane Mode von recolution Vegane Mode auf den Laufstegen der Fashion-Shows 
Mittlerweile gibt es im Netz eine große Anzahl von Online-Shops, in denen Interessierte stöbern und Produkte bestellen können. "Konsumenten, die auf vegane Kleidung achten, sind darüber hinaus oft daran interessiert, dass die Kleidungsstücke fair produziert sind", erläutert Joy. Auch auf den Fashion-Shows wie der Fashion Week in Berlin hat die vegane Mode mittlerweile ihren festen Platz gefunden. Auf den Laufstegen werden die neuesten Kreationen präsentiert, die ganz ohne Tierleid auskommen.

Von der Fashion Week zur VeggieWorld
Zudem werden vegane nachhaltige Mode und Accessoires auch auf der VeggieWorld, der bundesweit größten und ältesten Publikumsmesse rund um den pflanzlichen Lebensstil, vorgestellt. Die VeggieWorld findet an sechs Standorten in Deutschland und in sechs weiteren europäischen Städten statt. Die Aussteller präsentieren ein umfangreiches Produkt- und Dienstleistungsangebot mit veganen Neuheiten, Gratishäppchen, tierversuchsfreier Kosmetik und ein vielfältiges Rahmenprogramm.
Die nächsten Messen sind die VeggieWorld Rhein-Main vom 3. bis 5. März und die VeggieWorld Hamburg vom 18. bis 19. März 2017. 
Text: www.VEBU.de; Bilder: Großer Dank an das Label recolution, Hamburg;
Beitragsbild Pixabay
 

Vielleicht auch interessant: Im Kampf gegen das Pelzgeschäft: Nova Meierhenrich

Tchibo präsentierte seine erste Kollektion aus indischer ECO-LOGIC Baumwolle.

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Tchibo präsentierte seine erste Kollektion aus indischer ECO-LOGIC Baumwolle

Hamburg - Der grüne Teppich wurde extra für diesen besonderen Abend in Hamburg ausgerollt. Nachhaltigkeit, eine Stufe höher. Am vergangenen Mittwochabend, 8. März, brachte Tchibo seine erste Kollektion mit nachhaltiger ECO-LOGIC Qualitätsbaumwolle auf den Laufsteg: umwelt- und sozialverträgliche Baumwolle verknüpft mit einem zeitlosen Look. Die Kollektionsteile überzeugen durch klare Schnitte, puristische Dessins und reduzierte Farben.

Von der Baumwollernte über die Baumwollreinigung bis zur Näherei - bei der Veranstaltung im Hamburger Cruise Center Altona veranschaulichte Tchibo eindrucksvoll sein Engagement auf dem Weg zu 100% Nachhaltigkeit. Dabei kooperiert das hanseatische Unternehmen mit dem indischen Appachi ECO-LOGIC Cotton Project, das sich für die nachhaltige Gestaltung des Baumwollanbaus für Mensch und Umwelt einsetzt. Für die Weiterverarbeitung der Baumwolle hat Tchibo die komplette Zulieferkette organisiert und vorrangig in Indien aufgebaut.

Bei der Veranstaltung "Ready for the Green Carpet" schritten 300 geladene Gäste über den grünen Teppich. Sie wurden von der Tchibo Geschäftsführerin Senay Kücük Tansu und dem neuen Tchibo CEO Thomas Linemayr begrüßt. Zur Gesellschaft gehörten zahlreiche Nachhaltigkeitsexperten, Journalisten, Blogger und Prominente, wie zum Beispiel Nena, Marie Nasemann sowie Nina Bott und Nova Meierhenrich. Die Moderatorin Sara Nuru, Siegerin aus Germany's Next Topmodel 2009, führte durch das Programm. Bei der Fashion-Show standen vor allem die Kleider, Blusen und Hosen mit ECO-LOGIC Baumwolle im Rampenlicht.

 

Im Anschluss an die Modenschau folgte eine Reise nach Indien: Der Bühnenvorhang fiel und enthüllte vier begehbare und kunstvoll inszenierte Stationen, die die wesentlichen Stufen der textilen Lieferkette darstellten - vom Feld bis zum fertigen Bekleidungsstück.

Das Thema Nachhaltigkeit ist seit mehr als 10 Jahren in der Strategie des hanseatischen Familienunternehmens Tchibo fest verankert. Mit der Veranstaltung "Ready for the Green Carpet" konnte Tchibo als weltweit drittgrößter Anbieter von Bio-Baumwolle sein Engagement für nachhaltige Textilien erneut herausstellen.
Quelle: Text: Presseportal Deutschland/Einl.bild: Pixabay

Mehr zum Thema Nachhaltigkeit bei Tchibo im Video:

 

Mit dem GOTS-Siegel ist man beim Kleiderkauf auf der sicheren Seite.

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Neue Version 5.0 verabschiedet/Strengere Kriterien für Regeneratfasern und Aufnahme von „Kombinationsprodukten“

GOTS-SiegelGOTS ist der weltweit anerkannte Verarbeitungsstandard für Textilien aus 95 Prozent (Labelstufe "kbA/kbT") oder aus mindestens 70 Prozent (Labelstufe "hergestellt mit") kontrolliert angebauten Biofasern.Am 1. März 2017 ist die Version 5.0 des Global Organic Textile Standards (GOTS) in Kraft getreten. Der GOTS hält an seinen Kernbestimmungen fest. Angelehnt an die United Nations Global Compact Prinzipien enthalten die GOTS Sozialkriterien einen neuen Abschnitt zu ethischen Geschäftspraktiken.

Der GOTS hält an seinen Kernbestimmungen fest, wie dem Mindestanteil zertifizierter Biofasern, den generellen Verboten von gefährlichen Chemikalien, konventioneller Baumwolle, originärem Polyester und Substanzen aus strittigen Verfahren wie Gen- oder Nanotechnologie.

Die Kriterien für die zugelassenen Fasern des konventionellen Restfaseranteils wurden angezogen. Die Verwendung von Viskose und Modal wurde auf 10 Prozent beschränkt (25 Prozent für Socken und Sportbekleidung). Der Einsatz von Lyocell ist wegen seiner des nachhaltigeren Herstellungsprozesses nach wie vor bis zu 30 Prozent erlaubt.

Zum ersten Mal sind unter GOTS "Kombinationsprodukte" zugelassen wie zum Beispiel Kinderwagen, Babybetten, Autositze oder Möbel mit Polster aus zertifiziertem und dementsprechend gekennzeichnetem Stoff.

Angelehnt an die United Nations Global Compact Prinzipien enthalten die GOTS Sozialkriterien einen neuen Abschnitt zu ethischen Geschäftspraktiken – Anti-Korruptionsrichtlinien eingeschlossen. Für das bereits obligatorische GOTS Social Compliance Management System gibt es nun Anwendungsempfehlungen für Instrumente, wie der Social Fingerprint™ der Social Accountability International (SAI). GOTS unterstützt damit die Unternehmen, die Sozialkriterien einzuhalten, zu messen und zu verbessern.

"Jede GOTS Revision ist ein schmaler Grat zwischen strengen, überprüfbaren Kriterien und den Bedürfnissen des nachhaltigen Marktes. So haben wir aktuell einerseits die strengeren Regeln für regenerierte Zellulosefasern, andererseits darf erstmals, bei den sogenannten Kombinationsprodukten, der textile Anteil als zertifiziert ausgewiesen werden. Durch diese Erweiterung der Produktpalette erhöhen wir den Beitrag von GOTS zur Nachhaltigen Entwicklung" sagt Rahul Bhajekar, GOTS Director Standards Development and Quality Assurance.

GOTS 5.0 ist das Ergebnis eines sich alle drei Jahre wiederholenden Revisionsverfahrens mit Multi-Stakeholder Beteiligung. Dazu werden international operierende Stakeholder aus den Gebieten ökologischer Landbau, Textilverarbeitung, Textilchemie, Sozialkriterien, Industrie, NGOs und Verbraucherinteressen zur Mitarbeit eingeladen. Unter den mitwirkenden Organisationen waren diesmal unter anderem Greenpeace, die Clean Clothes Campaign, die Fair Wear Foundation, IFOAM, die International Labour Organisation (ILO), Transparency International, Social Accountability International (SAI) und Textile Exchange.
Quelle: GOTS-Pressemitteilung/Bilder: Pixabay

Hier finden Sie die Liste aller Stakeholder und mehr zum Revisionsprozess.

GOTS Version 5.0, das Manual für die Implementierung sowie alle relevanten Änderungen und weitere Information finden Sie unter www.global-standard.org.

RockMehr "grüne Mode" finden Sie hier bei uns - beispielsweise ein Interview mit Mr. & Mrs. Green

 

"Salonshow" Januar 2017

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Deutlicher Besucherzuwachs: Konventionelle Händler erkennen das Potenzial grüner Mode
Ein komplett ausgebuchter Postbahnhof, ein deutlicher Besucherzuwachs und etliche begeisternde Kollektionsneuheiten: Der Greenshowroom und die Ethical Fashion Show Berlin sind heute nach drei ereignisreichen Messetagen erfolgreich zu Ende gegangen. „Das Messe-Duo konnte auf erneut vergrößerter Fläche mit qualitativ sehr hochwertigen Kollektionen überzeugen. Die großen Besucherströme an allen drei Messetagen geben uns Bestätigung, dass die große Bandbreite unseres Angebotes hervorragenden Anklang findet. Insbesondere auf Seiten des konventionellen Handels registrieren wir weiter steigendes Interesse“, sagt Olaf Schmidt, Vice President Textiles & Textile Technologies der Messe Frankfurt. Mit 179 internationalen Labels (Anm. d. Red. Vergleich: 168 Labels im Juni 2016) überzeugte das Messe-Duo einmal mehr als zentrale Plattform für ökologisch und fair produzierte Mode während der Berlin Fashion Week und als europaweit einzigartiger Hot-Spot für nachhaltige Mode.

Greenshowroom Januar 2017 © Thomas Lohnes, Getty Images / Messe FrankfurtGreenshowroom Januar 2017 © Thomas Lohnes, Getty Images / Messe Frankfurt40 internationale Contemporary-Labels präsentierten sich im Greenshowroom. Die Designer begeisterten mit gekonnten Stilbrüchen: Glamour und Sportivität gingen ein spannendes Wechselspiel ein. Die Mode im kommenden Herbst/Winter wird bunter und abwechslungsreicher. Man sieht weite Silhouetten auf schmalen Schnitten oder rauchige Töne auf knalligen Farben. „Wir hatten drei erfolgreiche Messetage. Neben vielen bestehenden Kunden hat sich insbesondere das neue ‚Active Slow‘ Areal als zusätzliche Fläche positiv ausgewirkt und wir konnten gute Gespräche führen“, bilanziert Florian Werner, Geschäftsführer von Werner Schuhe. Auf der Ethical Fashion Show Berlin überzeugten 139 Labels mit vielfältigen Looks für die nächste Herbst-/Wintersaison. Einkäufer und Branchenvertreter erlebten auf vergrößerter Fläche ein weites Spektrum urbaner Modekultur.

 „Wir sind von Anfang an dabei und lieben es, Aussteller der Ethical Fashion Show Berlin zu sein“, schwärmt Bert van Son, Geschäftsführer von Mud Jeans. „Wir freuen uns sehr über das Wachstum der beiden Messen und sind glücklich darüber, Teil des neuen Sportswear International Areals im Club gewesen zu sein. Deutsche wie internationale Händler haben bei uns geordert und waren von unserem Konzept begeistert.“

Händler bestätigen zunehmende Nachfrage nach Eco-Fashion
Die Tendenz hält an: Immer mehr konventionelle Händler planen bei ihrem Berlinbesuch die Plattform für Eco-Fashion ein. „Wir sind zum ersten Mal hier und haben auch gleich geordert. Damit reagieren wir auf die stetig steigende Nachfrage nach grüner Mode von Seiten der Kunden und erweitern unser Sortiment um eine attraktive Neuheit“, berichtet Axel Haubrok vom Modehaus Susanne Kissel in Speyer. Auch die Internationalität auf Seiten der Besucher stieg spürbar an.

CatwalkshowCatwalkshowSchauen: Energiegeladener Auftritt der Designer
Contemporary Fashion der Extraklasse: Zur „Salonshow“ präsentierten ausgewählte Designer des Greenshowrooms die Trends für A/W 2017/18. Erstmals lud die Messe Frankfurt zur Catwalkshow ins Energieforum ein, um in imposanter Location die Highlights aus den neuen Kollektionen zu inszenieren. Die Show präsentierte eine variantenreiche Auswahl zeitgeistiger Mode und faszinierte mit Outfits von Austriandesign.at, Biaggi, Blue Valley, Inti Ferreira, Johanna Riplinger, Lanius, LaniusXKunert, Royal Blush, Studio Elsien Gringhuis, Studio Jux und Xess+Baba.„Die Salonshow war ein voller Erfolg“, sagt Katharina Ley, Head of PR von Lanius. „Wir konnten unsere Kooperation mit Kunert optimal auf dem Runway präsentieren. Bei einer toll besetzten Frontrow, hervorragender Presse und Prominenten wie Eva Padberg, vollen Reihen und strahlenden Augen kam Gänsehaut bei uns auf.“ Die musikalische Begleitung übernahm Mischa Blanos.
Während der Catwalkshow  „Ethical Fashion on Stage” zeigten internationale Casual-Designer ein weites Spektrum ihrer A/W-Kollektionen. Die Schau präsentierte Neuheiten folgender Labels, die auf der Ethical Fashion Show Berlin ausstellen: 

B Frog, C. Pauli, Chapati, Colombo3, Elementum, Greenbomb, Jaspe, Komodo, Myssyfarmi, Naturaline, Organication, Shirts for life und Tranquillo. Im Anschluss stellte lavera Naturkosmetik die Kollektion des lavera Green Fashion Award Gewinners aus dem Januar 2016 vor: Paul Iby & Johanna Winklhofer. Delfonic lieferte die passenden Sounds zur Show.

„PrePeek“: Neue Kommunikationswege erschlossen Mit PrePeek riefen die Veranstalter des Messe-Duos erstmals eine Blogger- und Influencer-Aktion ins Leben – in Kooperation mit der Kleiderei.com aus Hamburg und mit Unterstützung von Weleda. Zahlreiche Blogger und Influencer sorgten für eine hervorragende Resonanz und trugen zum Gelingen der Aktion bei. Sie wählten Kollektionsteile von teilnehmenden Labels aus, setzten sie bei Fotoshootings in Szene und stellten sie ihrer Community vor. In enger Zusammenarbeit mit den Bloggern und Influencern konnten neue Kommunikationswege hin zum Endkunden erschlossen werden.

 Die nächsten Ausgaben von Greenshowroom und Ethical Fashion Show Berlin finden vom 4. bis 6. Juli 2017 statt.

Text: www.ethicalfashionshowberlin.com , Bilder:  © Alexander Körner & Thomas Lohnes / Getty Images for Messe Frankfurt, Bild unten pixabay

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3,3 Millionen Menschen haben vor zwei Jahren für die selbstorganisierte Europäische Bürgerinitiative (EBI) gegen TTIP und CETA unterschrieben. Der Europäischen Kommisson interessierte das wenig. Nun hat die Organisation vor Gericht der Europäischen Union (EuG) Recht bekommen – in allen Punkten! Gratulation. Das ist gelebte Demokratie und eine Blamage für Junker und all diejenigen, die Bürgerbegehren in der EU am liebsten überhaupt nicht akzeptieren wollen.

Unsere Glosse zu TTIP .



 

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