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DISKO Women Label aus Bremen

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Vor sechs Jahren wurde das  Streetwear Label DISKO gegründet. DISKO steht für keine Billiglohnproduktion und keine Massenware. Außerdem werden alle Produkte von Shirt über Hoodie bis hin zum Tank-Top aus Biobaumwolle oder auch Recyclingmaterialien hergestellt.
Darüber hinaus legt DISKO seinen Schwerpunkt auch auf die Zusammenarbeit mit lokalen Betrieben, um möglichst viele Schritte der Herstellung vor Ort zu wissen. Unter anderem arbeitet DISKO mit der Näherei der Werkstatt Bremen zusammen, die Menschen mit Behinderung eine Arbeitsstelle bietet.
Produkte wie die DIKSO Beanies werden zudem direkt im Bremer Umland gestrickt, so können kurze Transportwege und geregelte Arbeitsverhältnisse garantiert werden. Über 95% der DISKO Kollektion sind vegan zertifiziert. Tendenz steigend.

„Grundsätzlich suchen wir in allen Bereichen nach den nachhaltigsten Lösungen um unsere Ideen zu verwirklichen. Wer heute auf der Suche nach fair und nachhaltig produzierten Textilien ist, kann diese auch finden und muss eben nicht zum großen Discounter. Ich freue mich, hier meinen Teil mit DISKO beitragen zu können und ein klares Statement gegen unmenschliche Produktionsbedingen zu setzen", so Inhaber Malte Breford.

LankaBoyModel LankaBoy von DISKOBedruckt werden die Textilien in sorgfältiger Handarbeit im Siebdruckverfahren in der eigenen DISKO Werkstatt, für jeden einsehbar und integriert im DISKO Head Store. Jedes Shirt ist ein Unikat und besticht durch einen eigenen Charme. Alle Motive sind handgezeichnet. Analog geht hier klar vor Digitalisierung. Glattgebügelt kann jeder, DISKO steht für Ecken und Kanten.

Längst haben die DISKO-Textilien ihre Fans über die Bremer Landesgrenzen hinaus gefunden. Das Label ist in verschiedenen Shops in Deutschland erhältlich. Oder online unter: www.disko-streetwear.de

Text: Lars Kämmerer, Fotos: DISKO

Mehr über grüne Mode gibt es hier.

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Wien - Mode soll sich gut anfühlen, sowohl auf der Haut als auch beim Einkauf. Immer mehr Konsumentinnen und Konsumenten sind sich der ökologischen und sozialen Folgen der Textilindustrie bewusst und möchten mit ihrem Einkauf ein nachhaltiges Zeichen setzen. Laufend eröffnen neue Geschäfte, die auf Ökotextilien spezialisiert sind.
"die umweltberatung" hat ihre Liste von Einkaufsquellen für Ökotextilien auf www.umweltberatung.at/oekotextilien aktualisiert und um neue AnbieterInnen erweitert.

vegane ModeWer anderen oder sich selbst mit neuer Frühjahrsmode eine Freude machen möchte, greift am besten zu nachhaltiger Mode. „Das Erfreuliche am nachhaltigen Modesektor: Die Auswahl wird immer größer und vielseitiger! Wir können aus dem stets wachsenden Angebot biologischer Stoffe und sozial hergestellter Kleidung wählen“, schwärmt Mag.a Gabriele Homolka von "die umweltberatung". „Auch ressourcenschonendes Gewand, wie Second-Hand-Kleidung oder Mode aus Recyclingmaterialien gibt es in großer Auswahl“, so die Umweltberaterin begeistert. Die Ökomode schont wertvolle Ressourcen wie Energie und Wasser und reduziert den Einsatz von Dünger und Pflanzenschutzmitteln. So wird die Ökobilanz pro Kleidungsstück verbessert. "die umweltberatung" erweitert laufend die Einkaufsquellenliste die zeigt, wo man in Österreich ökologische Kleidung kaufen kann.

Über 200 Anbieter für bio-faire Mode
Egal wie man einkaufen möchte - im Geschäft zum Anprobieren, schmökern im Versandkatalog oder flexibel im Onlineshop: Mittlerweile gibt es schon über 200 AnbieterInnen von bio-fairer Mode in Österreich! Der klare Vorteil von Geschäften: T-Shirts, Pullover, Jeans & Co können direkt vor Ort anprobiert werden, das Hin- und Hersenden entfällt. In der virtuellen Modewelt hingegen ist die Auswahl per Mausklick riesig.

vegane ModeImmer mehr Männermode
Lange Zeit konnten sich vor allem Frauen mit bio-fairer Mode einkleiden. Doch der Trend geht erfreulicherweise auch immer mehr zu Männermode: Gerade im Onlinebereich gibt es für Männer eine wachsende Auswahl an Anbietern von eleganter Businesskleidung, lässiger Streetwear und sportlicher Mode.

Gerade bei Kindern sind Eltern um die Schadstofffreiheit der Kleidung besorgt. Hier sind recycelte Textilien eine gute Möglichkeit: aus gebrauchten Hemden und T-Shirts werden bunte Kleider und Leiberl für die Kleinen.

Do-it-yourself mit biologischen Stoffen
Wer gerne selbst zu Nadel und Faden greift, bekommt mit biologischen Stoffen besonders hochwertige Qualität. In der Einkaufsquellenliste für Ökostoffe sind über 50 verschiedene Betriebe gelistet, deren Produkte von einfärbigen oder bedruckten Stoffen aus Baumwolle, Leinen und Wolle über  Recyclingmaterialien bis zu speziellen Strick- und Nähgarnen reicht. Die Produkte dieser Betriebe sind entweder bio, fair oder GOTS-zertifiziert, oder die Fertigung findet überwiegend in Österreich statt. Damit macht der Osterhase bestimmt eine Freude!
Quelle: Text: "die umweltberatung.at"/Bilder: Mode: recolution/Ein.bild: Pixabay

Weitere Informationen
Einkaufsquellen für Ökotextilien und Ökostoffe auf www.umweltberatung.at/oekotextilien

Die Broschüre Schickes Outfit! Neu? Ja, aber ökologisch informiert darüber, wie Textilien entstehen und wie viel Natur und Chemie in ihnen steckt. Sie zeigt außerdem, welche Gütesiegel ökologische und faire Mode kennzeichnen. Die Broschüre kann um € 3,- Versandkosten bestellt oder auf www.umweltberatung.at kostenlos heruntergeladen werden. Sie wurde von "die umweltberatung" im Auftrag des Umweltministeriums erstellt.

"die umweltberatung" Wien ist eine Einrichtung der VHS Wien, basisfinanziert von der Wiener Umweltschutzabteilung – MA 22.

Mehr zu "Grüner Mode und Kosmetik" hier bei uns!

Nach dem Konsum folgt häufig der Kater.

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Hamburg – Frühlingsmode lockt in die Geschäfte – doch in den Schränken liegen noch nie getragene Kleidungsstücke.

Nach einer repräsentativen Greenpeace-Umfrage besitzen die meisten deutschen Frauen (60 Prozent) bereits mehr Kleidung, als sie benötigen. Trotzdem wird weiter eingekauft: Schnell wechselnde Kollektionen und Rabattaktionen treiben die Kauflust an. Ebenfalls 60 Prozent der Frauen fühlen sich nach dem Einkaufen erschöpft und ausgelaugt. „Auf den Kick folgt der Kater“, erklärt Greenpeace-Textilexpertin Alexandra Perschau die Umfrage-Ergebnisse. „Der pausenlose Modekonsum macht Menschen unglücklich und schadet der Umwelt. In den Herstellungsländern vergiften beispielsweise schädliche Textilchemikalien Mensch und Umwelt.“ Mit der Kampagne „Detox“ engagiert sich die Umweltorganisation Greenpeace für eine schadstofffreie Textilherstellung und einen bewussten Konsum von Kleidung.

Die im Auftrag von Greenpeace durchgeführte Umfrage des Institut Nuggets vom Februar 2017 unter 1015 Frauen zwischen 18 und 40 Jahren zeigt auch, dass die Shopping-Lust suchtähnliche Züge annehmen kann. Frauen, die sich von Facebook und Instagram modisch inspirieren lassen, halten ihre selbst gesteckten finanziellen Grenzen beim Kleiderkauf oft nicht ein. Etwa jede Vierte verheimlicht, wieviel Kleidung sie gekauft hat. „In den Sozialen Medien werden pausenlos brandneue Outfits beworben – da fällt es schwer, dem Shopping-Impuls zu widerstehen. Oft folgt ein Gefühl der inneren Leere“, sagt Perschau.

STATT KLAMOTTEN VON DER STANGE: VINTAGE, UPCYCLING UND DIY
Die Umfrage zeigt, dass Shopping nicht mit dem Kauf von benötigten Waren gleichzusetzen ist. Die Beweggründe sind vielfältig und meist positiv besetzt: Gekauft wird, um sich aufzumuntern, um Stress abzubauen oder das Selbstwertgefühl zu steigern. Rabatte und andere Aktionsangebote führen darüber hinaus bei jeder Zweiten zu ungeplanten Käufen. Trotz des bestehenden Überflusses geben Verbraucherinnen im Durchschnitt jeden Monat fast 100 Euro für Kleidung, Schuhe, Taschen und Accessoires aus. Als wichtigste Kaufkriterien nennen so gut wie alle Frauen Aussehen (96 Prozent) und Preis (85 Prozent), nur die Hälfte haben Interesse an den sozialen Produktionsbedingungen (55 Prozent) und der Umweltverträglichkeit (52 Prozent).

Im Wochenrhythmus bietet die Fast-Fashion-Industrie neue Kollektionen an, anstatt langlebige und hochwertigere Kleidung zu produzieren, die reparierbar und kreislauffähig ist. Doch es zeichnet sich ein neues Bewusstsein unter der Mode-Avantgarde ab: Vintage, Upcycling und Do-It-Yourself sind angesagt, Kleidung als Wegwerfware ist bei den Trendsettern out“, erklärt Perschau. Ein verändertes Konsumverhalten ist essentiell, um die Umweltfolgen der rasant wachsenden Textilindustrie einzudämmen.
Quelle: Text: Greenpeace/Bilder: Pixabay 

KleiderschrankDie Umfrage zum Download gibt es hier!

Lesen Sie dazu: Wie giftfrei produzieren Modemarken?

Catwalk, Prêt-à-porter, Haute Couture

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Hamburg – Die deutschen Händler Aldi, Lidl, Rewe, Penny, Kaufland und Tchibo machen Fortschritte beim produzieren giftfreier Kleider. Das zeigt die Zwischenbilanz der Greenpeace Detox-Kampagne. Darin untersucht Greenpeace die Fortschrittsberichte jener Handelsunternehmen, die sich durch die Detox-Kampagne (wir haben berichtet) verpflichtet haben, bis zum Jahr 2020 auf umwelt- und gesundheitsgefährliche Chemikalien zu verzichten. Die Überprüfung nach rund zwei Jahren zeigt: Die Händler nehmen ihre Versprechen ernst. Erste Chemikalien wurden vollständig aus der Herstellung verbannt, und alle Unternehmen veröffentlichen Analysedaten ihrer Abwässer.

Besonders gut schneidet Tchibo ab. Das Unternehmen hat eine genaue Verbotsliste und umfangreiche Fallstudien zum Ersatz gefährlicher Chemikalien vorgelegt. „Auch große Händler können Mode ohne giftige Chemikalien produzieren“, sagt Greenpeace-Textilexpertin Alexandra Perschau. „Die Detox-Verpflichtungen wirken, und sie entziehen dem Rest der Branche seine Ausreden: Giftfrei wird zur Selbstverständlichkeit.“ Der Check online: www.greenpeace.de/discountercheck2017  

Weniger erfolgreich sind die Händler dabei, ihre Sortimente auf langlebige und wiederverwertbare Mode umzustellen. Kaum ein Unternehmen legt einen klaren Plan vor, wie sie künftig Verantwortung für die Herstellung, eine lange Nutzung und späteres Entsorgen der Produkte übernehmen werden. Darüber hinaus hat kein Händler Angaben gemacht, welche Fasern in welchen Materialmixen und in welchen Mengen eingesetzt werden. Einzige Ausnahme: Bei Baumwolle wird zumindest vereinzelt kommuniziert in welchem Ausmaß auf Nachhaltigkeit geachtet wird. 

Händler müssen weg von Wegwerfmode
Besonders wenig engagieren sich die Händler für langlebige Kleidung: Weder werden Garantien übernommen noch Reparaturen angeboten. Auch moderne Konsumformen wie Leihen, Tauschen oder Teilen haben noch nicht den Weg in die Geschäftsmodelle der Händler genommen. Außerdem fehlen Maßnahmen, die die bestmögliche Weiterverwendung oder Recycling von Kleidung sicherstellen. Im Hinblick auf Textilrücknahme funktioniert in Deutschland die Altkleidersammlung bereits gut. Die international tätigen Supermarktketten müssen jedoch ihre Verantwortung ernst nehmen und sich auch dort engagieren, wo Kunden bislang wenige Möglichkeiten zur Rückgaben von Kleidung und Schuhen haben.

„Wegwerfmode war gestern“, so Perschau. „Wir brauchen Mode mit Zukunft. Die Händler sind jetzt gefragt, den Wandel von kurzlebiger Massenmode hin zu langlebiger Qualitätsmode mit gleicher Ernsthaftigkeit umsetzen, die sie beim Entgiften an den Tag legen.“
Quelle: Text: Alexandra Perschau Greenpeace, Bilder: Pixabay  

Kleiderschrank EinlMehr über das Thema  "Mode/Kleidung"

Tchibo präsentierte seine erste Kollektion aus indischer ECO-LOGIC Baumwolle.

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Tchibo präsentierte seine erste Kollektion aus indischer ECO-LOGIC Baumwolle

Hamburg - Der grüne Teppich wurde extra für diesen besonderen Abend in Hamburg ausgerollt. Nachhaltigkeit, eine Stufe höher. Am vergangenen Mittwochabend, 8. März, brachte Tchibo seine erste Kollektion mit nachhaltiger ECO-LOGIC Qualitätsbaumwolle auf den Laufsteg: umwelt- und sozialverträgliche Baumwolle verknüpft mit einem zeitlosen Look. Die Kollektionsteile überzeugen durch klare Schnitte, puristische Dessins und reduzierte Farben.

Von der Baumwollernte über die Baumwollreinigung bis zur Näherei - bei der Veranstaltung im Hamburger Cruise Center Altona veranschaulichte Tchibo eindrucksvoll sein Engagement auf dem Weg zu 100% Nachhaltigkeit. Dabei kooperiert das hanseatische Unternehmen mit dem indischen Appachi ECO-LOGIC Cotton Project, das sich für die nachhaltige Gestaltung des Baumwollanbaus für Mensch und Umwelt einsetzt. Für die Weiterverarbeitung der Baumwolle hat Tchibo die komplette Zulieferkette organisiert und vorrangig in Indien aufgebaut.

Bei der Veranstaltung "Ready for the Green Carpet" schritten 300 geladene Gäste über den grünen Teppich. Sie wurden von der Tchibo Geschäftsführerin Senay Kücük Tansu und dem neuen Tchibo CEO Thomas Linemayr begrüßt. Zur Gesellschaft gehörten zahlreiche Nachhaltigkeitsexperten, Journalisten, Blogger und Prominente, wie zum Beispiel Nena, Marie Nasemann sowie Nina Bott und Nova Meierhenrich. Die Moderatorin Sara Nuru, Siegerin aus Germany's Next Topmodel 2009, führte durch das Programm. Bei der Fashion-Show standen vor allem die Kleider, Blusen und Hosen mit ECO-LOGIC Baumwolle im Rampenlicht.

 

Im Anschluss an die Modenschau folgte eine Reise nach Indien: Der Bühnenvorhang fiel und enthüllte vier begehbare und kunstvoll inszenierte Stationen, die die wesentlichen Stufen der textilen Lieferkette darstellten - vom Feld bis zum fertigen Bekleidungsstück.

Das Thema Nachhaltigkeit ist seit mehr als 10 Jahren in der Strategie des hanseatischen Familienunternehmens Tchibo fest verankert. Mit der Veranstaltung "Ready for the Green Carpet" konnte Tchibo als weltweit drittgrößter Anbieter von Bio-Baumwolle sein Engagement für nachhaltige Textilien erneut herausstellen.
Quelle: Text: Presseportal Deutschland/Einl.bild: Pixabay

Mehr zum Thema Nachhaltigkeit bei Tchibo im Video:

 

Mit dem GOTS-Siegel ist man beim Kleiderkauf auf der sicheren Seite.

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Neue Version 5.0 verabschiedet/Strengere Kriterien für Regeneratfasern und Aufnahme von „Kombinationsprodukten“

GOTS-SiegelGOTS ist der weltweit anerkannte Verarbeitungsstandard für Textilien aus 95 Prozent (Labelstufe "kbA/kbT") oder aus mindestens 70 Prozent (Labelstufe "hergestellt mit") kontrolliert angebauten Biofasern.Am 1. März 2017 ist die Version 5.0 des Global Organic Textile Standards (GOTS) in Kraft getreten. Der GOTS hält an seinen Kernbestimmungen fest. Angelehnt an die United Nations Global Compact Prinzipien enthalten die GOTS Sozialkriterien einen neuen Abschnitt zu ethischen Geschäftspraktiken.

Der GOTS hält an seinen Kernbestimmungen fest, wie dem Mindestanteil zertifizierter Biofasern, den generellen Verboten von gefährlichen Chemikalien, konventioneller Baumwolle, originärem Polyester und Substanzen aus strittigen Verfahren wie Gen- oder Nanotechnologie.

Die Kriterien für die zugelassenen Fasern des konventionellen Restfaseranteils wurden angezogen. Die Verwendung von Viskose und Modal wurde auf 10 Prozent beschränkt (25 Prozent für Socken und Sportbekleidung). Der Einsatz von Lyocell ist wegen seiner des nachhaltigeren Herstellungsprozesses nach wie vor bis zu 30 Prozent erlaubt.

Zum ersten Mal sind unter GOTS "Kombinationsprodukte" zugelassen wie zum Beispiel Kinderwagen, Babybetten, Autositze oder Möbel mit Polster aus zertifiziertem und dementsprechend gekennzeichnetem Stoff.

Angelehnt an die United Nations Global Compact Prinzipien enthalten die GOTS Sozialkriterien einen neuen Abschnitt zu ethischen Geschäftspraktiken – Anti-Korruptionsrichtlinien eingeschlossen. Für das bereits obligatorische GOTS Social Compliance Management System gibt es nun Anwendungsempfehlungen für Instrumente, wie der Social Fingerprint™ der Social Accountability International (SAI). GOTS unterstützt damit die Unternehmen, die Sozialkriterien einzuhalten, zu messen und zu verbessern.

"Jede GOTS Revision ist ein schmaler Grat zwischen strengen, überprüfbaren Kriterien und den Bedürfnissen des nachhaltigen Marktes. So haben wir aktuell einerseits die strengeren Regeln für regenerierte Zellulosefasern, andererseits darf erstmals, bei den sogenannten Kombinationsprodukten, der textile Anteil als zertifiziert ausgewiesen werden. Durch diese Erweiterung der Produktpalette erhöhen wir den Beitrag von GOTS zur Nachhaltigen Entwicklung" sagt Rahul Bhajekar, GOTS Director Standards Development and Quality Assurance.

GOTS 5.0 ist das Ergebnis eines sich alle drei Jahre wiederholenden Revisionsverfahrens mit Multi-Stakeholder Beteiligung. Dazu werden international operierende Stakeholder aus den Gebieten ökologischer Landbau, Textilverarbeitung, Textilchemie, Sozialkriterien, Industrie, NGOs und Verbraucherinteressen zur Mitarbeit eingeladen. Unter den mitwirkenden Organisationen waren diesmal unter anderem Greenpeace, die Clean Clothes Campaign, die Fair Wear Foundation, IFOAM, die International Labour Organisation (ILO), Transparency International, Social Accountability International (SAI) und Textile Exchange.
Quelle: GOTS-Pressemitteilung/Bilder: Pixabay

Hier finden Sie die Liste aller Stakeholder und mehr zum Revisionsprozess.

GOTS Version 5.0, das Manual für die Implementierung sowie alle relevanten Änderungen und weitere Information finden Sie unter www.global-standard.org.

RockMehr "grüne Mode" finden Sie hier bei uns - beispielsweise ein Interview mit Mr. & Mrs. Green

 

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