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Mit Mobilität-Apps kann man überall und jederzeit von A nach B fahren.

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Der VCD gibt Tipps zu Mobilitäts-Apps, die aktuell auf dem Markt sind: für kurze Wege in der Stadt genauso, wie für weite Reisen

Berlin - Start mit dem Leihfahrrad, dann mit der Straßenbahn und schließlich einer Mitfahrgelegenheit unterwegs: Mobilitäts-Apps vernetzen verschiedene Verkehrsmittel auf den alltäglichen Wegen und helfen, auch ohne Privatauto flexibel mobil zu sein. Eine App, die alles kann, gibt es allerdings noch nicht. Und bei den verschiedenen Angeboten können Kunden schnell den Überblick verlieren. Der ökologische Verkehrsclub VCD stellt daher die derzeit besten Mobilitäts-Apps vor und erklärt, welche Angebote sie berücksichtigen.

Qixxit, die umfassende App mit CO2-Bilanz:
Die Mobilitäts-App Qixxit unterstützt Wege bundesweit und von Tür zu Tür. Sie kombiniert Fahrrad, Auto, Bus, Bahn und Taxi mit dem Angebot von »Call-a-Bike« sowie den Carsharern »Car2Go«, »teilauto« und »Flinkster«. Hier zeigt Qixxit den Standort der nächstgelegenen Fahrzeuge an und leitet für die Buchung auf die jeweilige Website weiter. Zudem lassen sich Fahrscheine für die Deutsche Bahn direkt in der App buchen. Ein Bonus für alle, die besonders ökologisch unterwegs sein wollen: Für jede vorgeschlagene Route gibt die App einen Überblick über den CO2-Fußabdruck.

Ally, für Metropolen weltweit mit Shuttle-Dienst:
Ally funktioniert weltweit, jedoch nur in großen Städten wie München, Stuttgart oder Köln. Neben Bus und Bahn berücksichtigt die App auch Car- und Bikesharing-Dienste. Tickets lassen sich bislang nicht buchen. Interessant ist aber der zusätzliche Dienst der Firma »Allygator Shuttle«. Für die Nachtstunden bietet sie in Metropolen preiswerte Shuttle-Dienste in Ergänzung zu Bus und Bahn an.

Moovel, für Car2Go-Kunden mit Extras:
Besonders für Car2Go-Kunden bietet sich Moovel an, da die App in der Wegeauskunft Bus, Bahn, Taxi und Rad gezielt mit dem Angebot des Carsharers kombiniert. Ein Car2Go lässt sich jederzeit und einfach über die App reservieren. Auch beim Bikesharing integriert die App mit »nextbike« nur einen Anbieter in die Auskunft.

DB Navigator, für Fernreisende:
Die bislang beliebteste deutsche Mobilitäts-App navigiert durch den Nah- und Fernverkehr in Deutschland. Allerdings bleiben Sharing-Angebote außen vor. Der Vorteil der Bahn-App ist: Kunden können ganz einfach Tickets für die Deutsche Bahn sowie für einige lokale Verkehrsverbünde, wie in München, Berlin oder Nürnberg, buchen.

App vor Ort, für den Verkehrsverbund:
Auch die regionalen Verkehrsbetriebe haben den Trend zu Mobilitäts-Apps erkannt. Mit der Initiative »Mobility inside« wollen sie sich vernetzen, sodass künftig auch lokale Apps wie »Leipzig mobil« oder »MVG more« bundesweit für jede Stadt Tickets anbieten können. Was es heute schon gibt, lässt sich mit einem schnellen Blick auf die Websites der Verkehrsbetriebe herausfinden.
Quelle: Text: VCD/Bilder: Pixabay

AppWeitere Informationen zu digitalen Mobilitätsdiensten, lesen Sie auf der Webseite des VCD-Projekts »Multimodal unterwegs«: www.vcd.org/multimodal 

 

Die DUH bewertete die Dienstwagen von Behörden.

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DUH untersuchte den CO2-Ausstoß der Dienstfahrzeuge sowie Mobilitätsstrategien von 29 deutschen Bundesbehörden und 18 öffentlichen Unternehmen und Landesbanken – Acht öffentliche Unternehmen bzw. Landesbanken verweigern die Auskunft und setzen erneut auf Intransparenz – Erfreuliche Entwicklung bei den Mobilitätsstrategien: DUH würdigt vorbildliche ‚Best Practice‘ Beispiele – DUH-Bundesgeschäftsführer Resch fordert ab 2017 Stopp der Anschaffung von Diesel-Pkw für alle öffentlich finanzierten Institutionen

Zum sechsten Mal stellt die Deutsche Umwelthilfe (DUH) die Ergebnisse ihrer jährlichen Dienstwagenstudie unter Bundesbehörden, öffentlichen Unternehmen und Landesbanken vor (Die detaillierten Ergebnisse finden Sie am Ende dieser Seite). Die Umwelt- und Verbraucherschutzorganisation untersuchte bei den Behörden den CO2-Ausstoß der Dienstwagen der Leitung sowie der Gesamtflotte. Bei den öffentlichen Unternehmen und Landesbanken analysierte sie zusätzlich den CO2-Ausstoß der Vorstandsflotte. 

Die DUH zeichnet 2016 nur drei Behördenleiter mit einer “Grünen Karte“ aus. Vorrausetzung für die Auszeichnung ist die Unterschreitung eines CO2-Ausstosses von unter 124 g/km sowie Elektro-, Erdgas-, Benzin-Hybrid oder Benzinantrieb. Diesel-Pkw werden wegen ihrer hohen Realemissionen vom giftigen Dieselabgas Stickstoffdioxid (NO2) grundsätzlich abgewertet und erhalten generell keine “Grüne Karte“. 

„Es freut uns, dass neben den beiden Präsidentinnen von Umweltbehörden auch Steffen Seibert vom Bundespresseamt mit positivem Beispiel voranfährt und zeigt, dass man auch ohne schmutzigen Dieselantrieb mobil sein kann. Nachdem viele europäische Stadtverwaltungen und zuletzt unser Nachbar Luxemburg das ‘Aus‘ für Diesel-Behördenfahrzeuge beschlossen haben, fordert die DUH von allen öffentlich finanzierten Institutionen einen Stopp der Anschaffung von Diesel-Pkw. Durch unsere Klagen werden wir Diesel-Fahrverbote ab 2018 durchsetzen. Behörden, Landesbanken und öffentliche Unternehmen sollten diese Verkehrswende nicht verschlafen, sondern sobald wie möglich auf umweltfreundliche Antriebsarten umsteigen“, sagt Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der DUH.  

PfeilDen umweltfreundlichsten Dienstwagen fährt Maria Krautzberger vom Umweltbundesamt mit einem Ausstoß von 102 g CO2/km. Der Dienstwagen von Birgit Esser von der Bundesanstalt für Gewässerkunde hat einen Ausstoß von 107 g CO2/km und landet damit auf dem zweiten Platz. Die dritte „Grüne Karte“ geht an Steffen Seibert vom Presse- und Informationsamt der Bundesregierung mit einem Ausstoß von 121 g CO2/km. Steffen Seibert gehörte im letzten Jahr mit seinem Dienstwagen und einem Ausstoß von 158 g CO2/km noch zu den Schlusslichtern und verbesserte sich in diesem Jahr deutlich. Die drei Ausgezeichneten setzen positive Akzente und erfüllen bei der Wahl eines klimafreundlichen Dienstwagens eine wichtige Vorbildfunktion.

Pfeil rotEnttäuschend fällt dagegen das Ergebnis bei den Chefs der öffentlichen Unternehmen und Landesbanken aus: Von den 18 befragten öffentlichen Unternehmen und Landesbanken verweigerten acht der DUH die Auskunft, die Mehrheit der übrigen Unternehmenschefs verfehlt bei der Wahl ihrer Dienstwagen klar die EU-Klimaziele von 130 g CO2/km. 

Frank-Jürgen Weise, Vorstandsvorsitzender der Bundesagentur für Arbeit und Leiter des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge wurde als Schlusslicht aus dem Jahr 2015 von Tanja Gönner, Vorstandssprecherin der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GmbH, abgelöst. Ihr Dienstwagen stößt 158 g CO2/km aus und liegt deutlich über dem EU-Grenzwert von 130 g CO2/km. Frank-Jürgen Weise verbesserte sich zwar zum Vorjahr von 169 g CO2/km auf 142 g CO2/km, dennoch ist auch dieser Wert stark verbesserungsfähig.

Eine positive Entwicklung ist dagegen beim durchschnittlichen Flottenausstoß erkennbar. Sowohl für die Behörden als auch für die Landesbanken und öffentlichen Unternehmen lässt sich dieses Jahr ein durchschnittlicher Ausstoß von 123 g CO2/km verzeichnen. Spitzenreiter ist die BwFuhrparkService GmbH mit einem durchschnittlichen Flottenausstoß von 97 g CO2/km, gefolgt vom Bundesamt für Naturschutz mit einem durchschnittlichen CO2-Ausstoß von 99 g/km. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit hat mit einem durchschnittlichen Ausstoß von 187 g CO2/km bei weitem die klimaschädlichste Flotte und hat sich zum Vorjahr sogar noch um 7 g CO2/km verschlechtert.

Die DUH untersuchte zudem, mit welcher Mobilitätsstrategie die Behörden und Unternehmen Dienstreisen vermeiden, ihre Mobilität auf umweltfreundlichere Verkehrsträger verlagern oder Anreize zum Verzicht oder zur Wahl eines weniger schädlichen Dienstwagens geben. Als zukunftsweisend schätzt die DUH die Ansätze der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung, der Bundesdruckerei GmbH, der Deutschen Bundesbank, der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GmbH und des Umweltbundesamtes ein, die jeweils in drei von fünf Kategorien vorbildliche Anreize setzen. Besonders lobenswert ist die Bundesdruckerei GmbH, die bereits in vier Kategorien einen innovativen Ansatz verfolgt. Dienstwagenberechtigte Mitarbeiter haben zum Beispiel die Möglichkeit, anstelle eines Dienstwagens eine BahnCard 100 zu wählen und damit klimafreundlich mobil zu sein. Zudem konnte das öffentliche Unternehmen mit einem festen CO2-Grenzwert überzeugen und der Festlegung auf einen maximalen Flottengesamtausstoß von 90 g CO2/km für 2020.

RadfahrerAuch der Radverkehr wird zunehmend unterstützt: Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung stellt Dienstfahrräder zur Verfügung und fördert die Nutzung privater Fahrräder durch eine Nutzungspauschale. Das Umweltbundesamt bietet den Beschäftigten zusätzlich Dusch- und Umkleidemöglichkeiten und einen Fahrradreparaturservice an. Besonders engagiert zeigen sich auch die Deutsche Bundesbank und die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GmbH, die Mobilitätstage für ihre Mitarbeiter anbieten und die Elektromobilität durch mit Ökostrom betriebene Ladesäulen fördern.

Hintergrund:
Der EU CO2-Flottenzielwert von 130 g /km wird bis zum Jahr 2020 auf 95 g CO2/km verschärft. Die DUH passt daher für die Dienstwagenumfrage ihre Bewertungskriterien jährlich schrittweise an und verschärft diese. Für den Erhalt einer “Grünen Karte“ liegt der Wert in diesem Jahr bei 124 g CO2/ km – bezogen auf alle Antriebsarten außer Diesel.Das Ranking stützt sich wie in den letzten Jahren auf die offiziellen beim Kraftfahrt-Bundesamt hinterlegten Angaben zum durchschnittlichen CO2-Ausstoß in Gramm pro Kilometer (g/km). Bei Elektro-Pkw sowie Plug-In Hybriden legt die DUH die mit der Stromerzeugung verbundene durchschnittliche CO2-Emission laut Berechnungen des Umweltbundesamtes zugrunde. Eine Berücksichtigung individueller Tank- bzw. Strombezugsquellen (Biodiesel beziehungsweise Ökostrom) unterbleibt, da ansonsten ein Vergleich des Energieverbrauchs und der durch den Gebrauch der Fahrzeuge verursachten CO2-Emissionen unmöglich gemacht würde.
Quelle: Text: DUH/Bilder: Pixabay

Ergebnisse im Detail:
01_DUH-Dienstwagen-Umfrage_Bundesbehoerden_2016.pdf
02_DUH-Dienstwagen-Umfrage_oeffentliche-Unternehmen_2016.pdf
03_DUH-Dienstwagen-Umfrage_Bundesbehoerden-Top3_2016.pdf
04_DUH-Dienstwagen-Umfrage_Mobilitaetsstrategien_2016.pdf

Rücklicht SUV

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Aktualisierung: Die Vorweihnachtszeit hat man sich im Kanzleramt vielleicht doch ein bisschen anders vorgestellt. Ein brisantes Dokument sorgt jetzt bei den elitären Beamten für einige Unruhe.

Was war passiert? Die Organisation abgeordnetenwatch.de hatte auf Grundlage des Informationsfreiheitsgesetzes (IFG) Ende September 2016 ein  Papier beim Bundeskanzleramt angefordert: Bei dem Dokument handelt es sich um eine vertrauliche e-mail von der Bayerischen Staatskanzlei, von Ministerpräsident Horst Seehofer höchstpersönlich.

Dass der Absender um Diskretion bittet, ist nicht weiter verwunderlich. Denn das angehängte pdf ist ein Lobbypapier, in dem die Bundesregierung „eindringlich gebeten“ wird, sich für die Interessen der Automobilindustrie einzusetzen und strenge Abgasregeln auf EU-Ebene zu verhindern. Seehofer übermittelt "Die wichtigsten Forderungen der BMW Group".
Einen Tag nach der Intervention aus bayerischen Landen verständigen sich die EU-Staaten auf Abgasregeln, die weniger streng sind als zunächst geplant. Was in Brüssel mit Beteiligung Deutschlands beschlossen wird, schreibt die SZ später, "entspricht bis ins Detail dem, was BMW durchsetzen wollte".

Der Vermerk, den abgeordnetenwatch.de inzwischen aus anderer Quelle besorgen konnte, belegt, wie sich die Bayerische Staatskanzlei inmitten der Dieselaffäre für die Interessen der Automobilindustrie stark machte.

Und die Suche im Kanzleramt nach dem Papier – weiter erfolglos.

Am Nachmittag, den 15.12.16, sitzt Kanzleramtschef Peter Altmaier als Zeuge im Untersuchungsausschuss zur Aufklärung des VW-Abgasskandals, es geht unter anderem um die Frage, was die Bundesregierung von den Manipulationen des Volkswagen-Konzerns gewusst hat. Während der Sitzung wird Altmaier mit einem Papier konfrontiert – es ist der Vermerk aus der Bayerischen Staatskanzlei, der per Mail am 27. Oktober 2015, um 12:23 Uhr, im Bundeskanzleramt eingegangen ist. Jenes Papier, das man in der Regierungszentrale nicht finden konnte, als abgeordnetenwatch.de es anforderte.

Kurz darauf hat abgeordnetenwatch.de bei der Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Beschwerde gegen das Bundeskanzleramt eingereicht.

Quelle: abgeordnetenwatch.de,  Bilder: pixabay

Kommentar von 2015 - Leuchtturm der Demokratie
Die deutsche Politik wird von der Industrie mitbestimmt und keiner kriegt es mit. Oder besser, es interessiert niemanden. So könnte man die momentane Situation in der Bundesrepublik beschreiben. Transparency  International (TI) Deutschland e.V. hat am vergangenen Montag seinen Bericht "Lobbying in Deutschland" veröffentlicht. Die nötige breite mediale Aufarbeitung der 40-seitigen Niederschrift fand kaum statt.

Laut Transparency zeigt der Gesetzgeber wenig Einsatz, um Lobbyismus sinnvoll zu regulieren. Außerdem fehlt ein fairer Zugang für alle Interessensgruppen, die am politischen Entscheidungsprozess mitwirken wollen.

Spannend wird es auf Seite 30 der Publikation. Dort liest man von der Energieverbrauchskennzeichnungsverordnung (Pkw-EnVKV), die im Jahr 2011 in Kraft getreten ist. Sie bildet die Grundlage für das Energieeffizienzlabel, das bei jedem zum Verkauf stehenden neuen Pkw zu finden ist.
Schon ein Jahr vorher hatte die Deutsche Umwelthilfe (DUH) beim Wirtschafts- und Umweltministerium Einsicht in die Akten beantragt. Das wurde abgelehnt. Erst eine Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs im Juni 2013 erbrachte die Offenlegung der Akten.
Die DUH kommt nach Durchsicht der Unterlagen zu folgender Bewertung: Die Regelung ist mehr oder weniger von der deutschen Automobilindustrie initiiert worden. Um die kleinen, energiesparsamen Autos nicht zu übervorteilen, hat man festgelegt, dass bei der Berechnung des Verbrauchs immer die Schwere eines Automobils mit hineingerechnet werden muss. Vereinfacht gesagt: Natürlich schütten große SUVs mehr CO2 aus als kleinere Wagen. Trotzdem ist der Ausstoß auf das enorme Gewicht der Geländewagen somit wieder schön gerechnet. Transparency geht in seinem Papier nicht nur mit der Politik ins Gericht, sondern es wird auch der Journalismus angemahnt. Weder Politik noch Medien seien in der Lage, der Öffentlichkeit verlässliche Informationen über die Akteure des Lobbying zu liefern.
Einigen Journalisten wirft die Organisation sogar vor, wenig Interesse an mehr Transparenz zu haben, da "deren Kapital in den guten Beziehungen zu den zu beobachtenden Interessengruppen besteht".
Diese Kritik ist längst überfällig und vernichtend. In Deutschland und anderen EU-Ländern findet ein langsames Aussterben des kritischen Journalismus statt. Die Argumentation mit dem immensen Absatzdruck und dem potientiellen Verlust von Werbekunden von Seiten der Verlagshäuser kann und darf man nicht gelten lassen. Es stehen große Entscheidungen für die gesamte Gesellschaft an. Beispiel Energiewende, Beispiel Freihandelsabkommen mit Kanada und den Vereinigten Staaten. Einige werden sagen, Lobbyismus und Nepotismus hat es schon immer gegeben, was kann ich dagegen tun.
Die Antwort liefert Maritta Strasser. Sie ist Campaigner bei Campact e.V. und maßgeblich dafür verantwortlich, dass über 1.600.000 Unterschriften gegen TTIP, das Freihandelsabkommen mit den USA, bisher gesammelt wurden. Der angestrebte Vertrag soll unter der Federführung von wirtschaftlichen  Lobbyisten unter absoluter Geheimhaltung durchgepeitscht werden. Ein neue Dimension einer schleichenden Entdemokratisierung durch einige mächtige Interessensgruppen.
KorruptionKorruption ist schädlich für jede DemokratieFür uns alle gilt: Mauscheleien über zukunftsweisende Großprojekte und schnelle, großzügige Politikerwechsel in die Wirtschaft sind nicht ohne Weiteres zu tolerieren und müssen genauestens geprüft werden. 

Unser Dank muss Vereinigungen wie Transparency Internationalabgeordnetenwatch.de und LobbyControl e.V.,  gelten, dass sie niemals müde werden, die Missstände in der Politik anzuprangern.  

Bilder: pixabay                         

Florian Simon Eiler

 

Hinter dem Lenkrad Elektromobilität

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Projekt „Electrific“: TH Deggendorf und Universität Passau gestalten Zukunft der Elektromobilität
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) und der Universität Passau arbeiten im Rahmen des EU-Programms „Horizont 2020“ gemeinsam daran, die Nutzung von Elektrofahrzeugen für Endverbraucher attraktiver und nachhaltiger zu gestalten. Einfachere Ladevorgänge, längere Batterielebenszeiten und eine bessere Integration des Stromnetzes, auch hinsichtlich erneuerbarer Energien, stehen dabei im Mittelpunkt. Das interdisziplinäre Projekt „Electrific“ mit Partnern aus ganz Europa ist auf drei Jahre angelegt.      

Die Reichweite der Batterie ist häufig die Schwachstelle der Elektroautos. Dies liegt auch am Verhalten der Nutzerinnen und Nutzer. Ein Beispiel: Ein Fahrer muss am nächsten Tag die Kinder zur Schule bringen, anschließend zur Arbeit, dann zum Supermarkt und noch zur Reinigung. Der Fahrer hat bereits einen bestimmten Ablauf im Kopf und neigt dazu, die Batterie vor Fahrtbeginn vollständig zu laden und auf dem Heimweg schnell nachzuladen. Doch beides wirkt sich langfristig negativ auf die Lebensdauer der Batterie aus.

Die Forscherinnen und Forscher arbeiten im Rahmen des EU-Projekts „Electrific“ gemeinsam an einem intelligenten Navigationssystem, dem „Advanced Driver Assistance System“ (ADAS). Folgende Fähigkeiten soll das System haben:

- Es schlägt dem Fahrer batteriefreundlichere Ladezeitpunkte und –orte vor. Zum Beispiel an der Tankstelle neben der Reinigung, wenn die Batterie tatsächlich geladen werden muss.
- Das System bezieht aktuelle Informationen aus dem Elektrizitätsnetz mit ein. Es zeigt dem Fahrer eine Route auf, mit der er möglichst viel Strom aus erneuerbaren Energiequellen nutzen kann.
- Es berechnet die Lastkurve des örtlichen Elektrizitätsnetzes und die Wetterprognosen, um starke Spannungsschwankungen im Netz zu verhindern. Denn sollten 2020 tatsächlich eine Million Elektroautos auf deutschen Straßen fahren, könnte das Stromnetz instabil reagieren oder gar ausfallen, wenn die Fahrerinnen und Fahrer gleichzeitig aufladen.

Elektroauto Tankstellen findet man immer öfterElektroauto-Tankstellen findet man immer öfterAuslastung des Stromnetzes, Qualität des Stroms, optimaler Ladezeitpunkt – diese Informationen kombiniert das Passauer Team und schickt sie dem intelligenten Navi. Die Forscherinnen und Forscher entwickeln lernfähige Algorithmen, die dann – je nach Informationslage – Entscheidungen treffen und diese wiederum an veränderte Situationen auch anpassen können.

So könnte das Navi dem Fahrer empfehlen, bei seiner Route die Wetterdaten zu berücksichtigen: Wenn mittags um 14 Uhr am Supermarkt die Sonne scheint, kann es möglicherweise sinnvoll sein, früher als geplant nachzuladen. Denn der Prozentsatz an Solarenergie an der Ladestation wäre dann deutlich höher, der Strom, der in der Batterie landet, umweltfreundlicher. Während der Fahrer einkauft, kann die Batterie nachgeladen werden.

 

Deggendorf konzentriert sich auf batterieschonende Ladeprozesse
Das Forschungsteam aus Deggendorf arbeitet an batterieschonenderen Ladeprozessen und Prozessen zur Optimierung der Batterie-Alterung. „Kennt man den Fahrer eines Fahrzeuges und sein Nutzungs-Verhalten bzw. seine Anforderungen, so kann man den Ladestress für die Batterie senken“, erklärt Prof. Dr. Andreas Berl, Projektleiter von „Electrific“ an der THD. Aufbauen kann Prof. Berl mit seinem Team auf das im Projekt E-WALD gewonnene Know-How. Die notwendigen Daten werden mittels des an der THD entwickelten und in den Fahrzeugen des Flottenbetreibers E-WALD-GmbH verbauten InCarApp Fahrerassistenzsystems gesammelt und analysiert. Die Pilot-Versuche werden in drei europäischen Regionen (Bayerischer Wald, Šumava in Tschechien und Barcelona in Spanien) durchgeführt.

Passau untersucht Integration ins Stromnetz
Prof. Dr. Ing. Hermann de Meer erläutert das Passauer Teilprojekt folgendermaßen: „Für uns stehen vier Dimensionen der Optimierung im Vordergrund: Zum einen suchen wir nach technischen Lösungen, die besonders batteriefreundlich sind. Daneben soll der Ladevorgang insgesamt netzfreundlicher werden, damit eine Zunahme der E-Mobilität sich nicht nachteilig auf die Stabilität des Stromnetzes auswirkt. Ein Schwachpunkt der E-Mobilität ist bisher auch die Integration erneuerbarer Energien, auch hier wollen wir Lösungen und Steuerungsmöglichkeiten aufzeigen. Viertens beziehen wir das Interesse der Fahrer mit ein, insbesondere die Frage nach den passenden Anreizen.“

Damit die Fahrerinnen und Fahrer die Vorschläge annehmen, arbeiten Expertinnen und Experten aus der Psychologie und der Wirtschaftsinformatik an psychologischen und ökonomischen Anreizmechanismen. Dazu zählen etwa Boni und Preisrabatte an den Ladestationen.
Im EU-Projekt „Electrific“ haben sich insgesamt elf europäische Partner zusammengeschlossen, die Elektromobilität gemeinsam attraktiver und nachhaltiger gestalten wollen. Zum Projektkonsortium zählen: - GFI ADELIOR (Belgien) als Koordinator - Universität Mannheim - Technische Hochschule Deggendorf - E-WALD GmbH - Universität Passau - FREEMIND CONSULTING (Belgien) - Technische Universität Prag (Tschechische Republik) - has-to-be GmbH (Österreich) – Expertise Ladeinfrastuktur Backend - Agencia de Ecologia Urbana de Barelona Consorcio (Spanien) - Bayernwerk AG – Energieversorger / Kooperationspartner E-WALD GmbH - e-Šumava (Tschechische Republik)

Text: Christian Murauer Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Technische Hochschule Deggendorf,  Bilder: pixabay   big merci

Dienstfahrt EinlMehr zum Thema Elektroauto gibt es hier.

 

 

Lastenrad Willi

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Neu: Radlhauptstadt München bietet Lastenrad zur kostenlosen Nutzung an

München - Schwere Sachen kann man nur mit dem Auto transportieren? Nicht unbedingt, denn wer nicht Besitzer eines PS-starken Gefährts ist, aber trotzdem seinen Einkauf oder beispielsweise seine Kinder von A nach B transportieren muss, für den ist das Radl mit Aufbau eine tolle Alternative. Vor allem in einer Großstadt wie München und hier hilft seit kurzem bei derartigen Transportproblemen Willi, das Lastenrad.

Mit dem neuen Lastenrad „Willi“ bietet die Radlhauptstadt München einen weiteren Service für eine kostenfreie und umweltverträgliche Nahmobilität an. Und vor allem: einen Service, der auch bei sperrigen oder schweren Transporten funktioniert. Die Ausleihe ist ab sofort kostenlos über www.freie-lastenradler.de möglich. 

In den Niederlanden und in Dänemark ersetzen Lastenräder immer häufiger das Auto. Mit ihnen ist man schnell und einfach in der Stadt unterwegs, der Wocheneinkauf hat genügend Platz und Kindern macht die Fahrt im radelnden „Elterntaxi“ besonders viel Spaß. Auch in München bietet sich das Lastenrad für schwere, unhandliche Transporte an, vor allem auch in Kombination mit einem Elektromotor als Tretunterstützung. Ganz ohne Parkplatzsuche und Stau ist es ein schnelles und unkompliziertes Verkehrsmittel, das zugleich umweltfreundlich und kostengünstig ist. „Mit der kostenfreien Nutzung von „Willi“ möchte die Radlhauptstadt den Münchnerinnen und Münchnern zeigen, dass ein Lastenrad ein praktisches Verkehrsmittel für den städtischen Alltag ist“, sagt Wigand von Sassen, Projektleiter der Radlhauptstadt München. 

Der Verleih funktioniert ebenso einfach: Wer das neue Lastenrad der Radlhauptstadt ausleihen möchte, kann sich online – ebenfalls kostenlos – auf www.freie-lastenradler.de registrieren und im nächsten Schritt den Wunschtermin buchen. Das Codewort, das dann als Email zugeschickt wird, muss später zusammen mit dem Personalausweis an der Abholstation vorgezeigt werden. Lastenrad-Neulinge bekommen an der Verleihstation eine kurze Einführung.
Quelle: Text und Bild: Radlhauptstadt München 

FahrradMehr Informationen zum Lastenrad gibt es auch online unter: www.radlhauptstadt.de/lastenrad-willi 
und hier mehr Radl-Infos 

Die DUH bewertete die Dienstwagen von 27 römisch-katholischen und 20 protestantischen Kirchen.

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DUH untersuchte den CO2-Ausstoß der Dienstwagen von 47 Erzbischöfen, Bischöfen und sonstigen Kirchenoberhäuptern sowie ihrer Hilfsorganisationen – Grüne Karten für klimaverträgliche und saubere Dienstwagen erhalten Bischof Stefan Oster (Bistum Passau), Erzbischof Ludwig Schick (Erzbistum Bamberg) sowie Präsidentin Edda Bosse (Bremische Evangelische Kirche) – Schlusslicht ist Bischof Wolfgang Ipolt (Bistum Görlitz) mit 163 g CO2/km – Insgesamt zehn „Grüne Karten“ für kirchliche Würdenträger – Bistum Regensburg verweigert als einziges Bistum die Auskünfte

AutoViele Kirchenoberhäupter sind alles andere als vorbildlich bei der Wahl ihres FuhrparksZum sechsten Mal hat die Deutsche Umwelthilfe (DUH) die Dienstwagen der Erzbischöfe und Bischöfe und sonstiger geistlicher Würdenträger in den 47 katholischen und evangelischen Kirchenbistümern sowie deren fünf Hilfsorganisationen untersucht. Wie in den Vorjahren bewertet die Umwelt- und Verbraucherschutzorganisation die Fahrzeuge nach der Höhe der CO2-Emissionen sowie Antriebsart. Nur drei Kirchoberhäupter konnten in diesem Jahr mit einer „Grünen Karte“ ausgezeichnet werden. Kriterium ist die Unterschreitung eines CO2-Ausstoßes von unter 124 g/km sowie Elektro-, Erdgas-, Benzin-Hybrid oder Benzinantrieb. Zahlreiche Messungen, darunter die von der DUH durchgeführten Abgasuntersuchungen im realen Fahrbetrieb, belegen massive Stickoxidemissionen und das Vorhandensein illegaler Abschalteinrichtungen bei Diesel-Pkw. Dieselabgase gerade auch von Euro 6 Modellen werden nicht ordnungsgemäß gereinigt. Daher erhalten Diesel-Pkw generell keine „Grüne Karte“. (Die Ergebnisse im Detail finden Sie am Ende der Seite).

Die DUH bewertete die Dienstwagen von 27 römisch-katholischen und 20 protestantischen Kirchen.
Im Ranking der Kirchenoberhäupter gehen in diesem Jahr zwei „Grüne Karten“ an römisch-katholische Vertreter: Bischof Stefan Oster (Bistum Passau) und Erzbischof Ludwig Schick (Erzbistum Bamberg). Die dritte „Grüne Karte“ erhält Präsidentin Edda Bosse von der Bremischen Evangelischen Kirche. Alle sind in einem sparsamen Dienstwagen mit einem CO2-Austoß von unter 124g/km unterwegs.
Schlusslicht in der diesjährigen Bewertung der Kirchenoberhäupter ist Bischof Wolfgang Ipolt (Bistum Görlitz) mit 163 g CO2/km.

Besondere Aufmerksamkeit gilt in diesem Jahr Bischof Franz-Josef Overbeck aus Essen. Mit seinem alten VW Phaeton und einem CO2-Ausstoß von 224 g/km war er aus ökologischer Sicht jahrelang das Schlusslicht der Dienstwagenumfrage. Davon hat er sich in diesem Jahr verabschiedet und fährt einen Audi A6 mit einem offiziellen CO2-Ausstoß von 128 g/km, allerdings mit Dieselmotor.  

Im Durchschnitt ist der CO2-Ausstoß bei den Dienstwagen der Kirchenoberhäupter gegenüber 2015 leicht gesunken. Allerdings hat sich dieser Durchschnittswert in den letzten Jahren kaum verbessert. Zudem bewegt er sich lediglich in der Größenordnung der durchschnittlichen CO2-Flottenwerte von Neuzulassungen. „Mit einem durchschnittlichen CO2-Ausstoß von 126 g/km haben sich die Kirchenoberhäupter zwar gegenüber der ersten Untersuchung deutlich verbessert, wir empfehlen für die Zukunft aber verstärkte Anstrengungen, sowohl den Ausstoß an Klimagasen deutlich unter den Durchschnittwert für Neuzulassungen zu senken als auch auf Dieselantriebe zu verzichten“, erklärt Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der DUH. 

grüner Pfeilgrüner Pfeil bzw. eine grüne Karte für Bischof Stefan Oster (Bistum Passau), Insgesamt vergibt die DUH in diesem Jahr zehn „Grüne Karten“ für kirchliche Würdenträger. Am besten schneiden Bischof Stefan Oster (Bistum Passau), Generalvikar Dominik Meiering und Weihbischof Rolf Steinhäuser (beide Erzbistum Köln) ab. Sie fahren einen BMW 225xe iPerformance Active Tourer mit einem offiziellen CO2-Ausstoß von 109g/km. Kurz danach folgt Präsidentin Edda Bosse (Bremische Evangelische Kirche) mit ihrem Dienstwagen, für den der Hersteller Volkswagen einen CO2-Ausstoß von 113g/km angibt. Weihbischof Ulrich Boom (Diözese Würzburg) und die stellvertretende Kirchenpräsidentin Ulrike Scherf (Evangelische Kirche in Hessen und Nassau) erhalten ebenfalls eine „Grüne Karte“ mit einem Wert von 116 g CO2/km. Es folgt Präses Andreas Schindler (Evangelische Landeskirche Anhalts), sowie Erzbischof Ludwig Schick und  Weihbischof Herwig Gössel (beide Erzbistum Bamberg). Die zehnte „Grüne Karte“ geht an Weihbischof Markus Bentz (Bistum Mainz) für seinen Mercedes Benz C250 und einen CO2-Ausstoß von 123 g/km. 

Im Ranking der Leitungsebene deutscher Kirchen ist die Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsen mit einem durchschnittlichen CO2-Ausstoß von 103g/km Spitzenreiter, gefolgt von dem Erzbistum Hamburg mit durchschnittlich 107g CO2/km. Dahinter reihen sich das Bistum Dresden-Meißen, die Diözese Würzburg, die Evangelische Kirche Westphalen sowie die Evangelische-Lutherische Landeskirche Schaumburg-Lippe ein, jeweils mit einem Durchschnittswert von 109 g CO2/km.

roter PfeilBistum Regensburg besticht durch IntransparenzDie mit Abstand schmutzigsten Fahrzeuge werden vom Bistum Augsburg (durchschnittlich 146g CO2/km) und dem Schlusslicht Bistum Görlitz (durchschnittlich 163g CO2/km) gefahren.
Als einzige Kirche verweigert das Bistum Regensburg in diesem Jahr die Angaben und glänzt durch Intransparenz.

Die Umfrage der DUH umfasst wie schon in den Vorjahren auch die Dienstwagen der Leiter kirchlicher Hilfsorganisationen. Hier vergibt die Umweltschutzorganisation eine “Grüne Karte“ an die Diakonie Deutschland.
Quelle: Text: DUH/Bilder: Pixabay

Und hier geht es zu den Ergebnissen:
01_DUH-Dienstwagen-Umfrage_Kirchen-Oberhaeupter_2016_011216.pdf
02_DUH-Dienstwagen-Umfrage_Kirchen-Leitungsebene_2016_301116.pdf
03_DUH-Dienstwagen-Umfrage_Kirchen-Top10_2016_011216.pdf
04_DUH-Dienstwagen-Umfrage_Kirchen_Entwicklung2011-2016_011216.pdf 
05_DUH-Dienstwagen-Umfrage_Hilfsorganisationen-Vorsitzende_2016_251116.pdf 

 

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Am 25. März ist Earth Hour / 178 Länder sind dabei Berlin - Am 25. März 2017 gehen zur WWF Earth Hour für eine Stunde rund um den Globus die Lichter aus. Jeweils um 20.30 Uhr Ortszeit gehen auch an berühmten Bauwerken die Lichter aus. Hierzu z

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NEU in der MEDIATHEK

Robert Redford: Die Stimme der Natur

Dienstag, 21. März 2017 08:48

Die Mammutbäume sprechen...

 „Und dann kamen die Menschen und die Hölle fing an...“

Zum Projekt:
Robert Redford, Julia Roberts, Penélope Cruz, Harrison Ford, Edward Norton, Ian Somerhalder und Kevin Spacey: Das sind die Namen der Prominenten, die der Natur ihre Stimme geben. Nachdrücklich, ernst und auffordernd. Sie verwandeln sich in einen Ozean, in ein Korallenriff, in plätscherndes Wasser, in einen Mammutbaum, in den Regenwald, in Blumen, in fruchtbarem Erdboden und in die Mutter Natur selbst. Faszinierende Bilder einer teilweise noch intakten Welt zeigen uns die Schönheit aber auch gleichzeitig die Zerbrechlichkeit der Natur. So lautet auch der Slogan der Umweltschutzorganisation „Conservation International“ :

Natur braucht den Menschen nicht. Aber die Menschen die Natur.

Die Kurzvideos wollen wachrütteln und den Blick schärfen: Sie demonstrieren somit nicht nur die natürlichen und naturbelassenen Gebiete dieser Erde, sondern eben auch die Auswirkungen der Menschenhand und seiner großen Gier.

Diese als Kampagne angelegte Kurzfilme unter dem Titel „Nature is Speaking“ (Die Natur spricht!) sind sicherlich nicht die ersten Dokumentationen dieser Art, die auf das Thema aufmerksam machen. Doch die Botschaften erhalten hier nochmals eine andere Dimension. Die Symbiose von Pflanze und Tieren ist dann fruchtbar und gelingend, wenn die Natur sich ausdehnen und entfalten und ihre eigenen Regenerationsprozesse steuern kann.

Weitere Stimmen der Natur finden Sie in unserer Mediathek.



 

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