Am 25. März ist Earth Hour / 178 Länder sind dabei

Earth hourBerlin - Am 25. März 2017 gehen zur WWF Earth Hour für eine Stunde rund um den Globus die Lichter aus. Jeweils um 20.30 Uhr Ortszeit gehen auch an berühmten Bauwerken die Lichter aus. Hierzu zählen etwa das Opernhaus in Sydney, der Burj Khalifa in Dubai, der Moskauer Kreml, die ägyptischen Pyramiden von Gizeh, die Akropolis in Athen, der Petersdom im Vatikan oder das New Yorker Empire State Building. Mehr als 7.000 Städte in 178 Ländern haben ihre Teilnahme zugesagt. Von 20:30 Uhr bis 21:30 Uhr werden sie zahlreiche Gebäude verdunkeln, um so ein Zeichen für den Klimaschutz zu setzen. 

Ihren Anfang nimmt die „Stunde der Erde“ auf dem Inselstaat Samoa, wo nach deutscher Zeit bereits um 7.30 Uhr am Samstagmorgen die Lichter ausgehen. Schlusslichter werden die Cookinseln und Französisch-Polynesien sein, wo das Licht 25 Stunden später wieder angeknipst wird.

Deutschland steht laut WWF mit mehr als 300 Städten vor einer neuen Rekordbeteiligung. Hier findet das zentrale Event vor dem verdunkelten Brandenburger Tor in Berlin statt, inkl. musikalischer Begleitung, deren Energiebedarf mithilfe von Fahrrädern erzeugt wird. Hier und in acht weiteren deutschen Städten machen die Umweltschützer mit einer Erde aus vielen Tausend LED-Kerzen auf den notwendigen Schutz des Planeten aufmerksam.

Neben den Städten ruft der WWF auch Privatpersonen auf mitzumachen. Unter wwf.de/earthhour informieren die Umweltschützer über Aktionen zur Earth Hour 2017 und geben Tipps für die eigene „Stunde der Erde“ zuhause sowie für ein umweltfreundlicheres Leben nach der Aktion.


„Auf der ganzen Welt machen Menschen mit und zeigen, dass ihnen der Umwelt- und Klimaschutz wichtig ist“, so Astrid Korolczuk vom WWF Deutschland. Entscheidend sei jedoch, dass es nicht beim einmaligen Licht-Aus bleibt. „Mit der Stromersparnis in 60 Minuten ist es natürlich nicht getan. Die Earth Hour ist ein Aufruf an uns alle, auch den Rest des Jahres etwas für die Umwelt zu tun.“ Laut WWF sind es gerade die kleinen Entscheidungen des Alltags, die einen Unterschied machen. Wer öfter mal das Auto stehen lässt oder bei der Ernährung auf weniger Fleisch und regionale Produkte achtet, leiste einen großen Beitrag zum Klimaschutz. Würden alle Menschen in Deutschland auf ein Kilo Schweinefleisch pro Jahr verzichten – das wäre im Schnitt täglich eine Scheibe weniger Aufschnitt zum Frühstück – würden über 70.000 Hektar weniger für unseren Fleischkonsum beansprucht. In Südamerika ist es vor allem der Anbau von Soja, welches auch an Schweine und Kühe in Deutschland verfüttert wird und für die Zerstörung des Regenwaldes sorgt.

Die Earth Hour findet dieses Jahr zum elften Mal statt. Ihren Anfang nahm die Klimaschutzaktion 2007 in Sydney, als mehrere Hunderttausend Australier erstmals gemeinsam für eine Stunde die Lichter ausschalteten. Bereits ein Jahr später wurde die Aktion in 35 Ländern durchgeführt. Seit 2009 wird die Earth Hour auch in Deutschland gefeiert, als erstmals Berlin, Hamburg und Bonn dabei waren. In 2016 nahmen rund 7.000 Städte in 178 Ländern teil, darunter 241 Städte und Gemeinden in Deutschland. Rund um den Globus gingen die Lichter weltberühmter Gebäude aus – darunter beispielsweise der Eiffelturm in Paris, das Kolosseum in Rom oder die Christusstatue in Rio de Janeiro.
Quelle: Text: WWF Deutschland/Bilder: Pixabay

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