Viele Umweltkatastrophen geraten heute im Zeitalter der schnellen "News" in Vergessenheit oder finden überhaupt nicht Einzug in die Medien. So war es mit der Chemiekatastrophe in Kolontàr, Westungarn.
Das Bild Kolontàr (siehe obern, 1,90 m x 0,90 m Akryl/Paste/Leinwand) des Kunstmalers und Herausgebers unseres Magazins, Florian Simon Eiler, hält die Erinnerung an das Unglück wach.
Hintergrund:
Genau vor sechs Jahren, am 04.10.2010, brach ein Auffangbecken der Aluminiumhütte MAL bei Kolontár in Westungarn. Der hochtoxische Schlamm ergoss sich über den nahegelegenen Ort und machte das Zuhause aller Menschen im Ort unbewohnbar. Mehrere starben. Das Totalversagen der ungarischen Behörden war und ist ein Beispiel dafür, wie Politik und Konzerne nach wie vor, auch in der europäischen Union, wirtschaftliche Interessen mit Rigidität durchsetzen.

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Einleitungsbild: pixabay