NACH OBEN

  

In der Natur sind Ameisen sehr nützlich, in der Wohnung und im Haus eher lästig.

Bewertung: 0 / 5

Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv

"die umweltberatung" gibt fünf einfache Tipps, um Ameisen in den eigenen vier Wänden wieder loszuwerden. 

Wien - In der Natur sind Ameisen sehr nützlich, in der Wohnung und im Haus eher lästig. Zum Vertreiben der Ameisen braucht es keine chemisch-synthetischen Wirkstoffe. Verständnis ihrer Lebensweise und praktisches Wissen reichen aus, um die lästigen Besucher wieder loszuwerden. "die umweltberatung" unterstützt dabei mit fünf einfachen Tipps und mit der Broschüre „Ameisen, Motten & Co“.

Ameisen sind im Garten und in der Natur sehr nützlich. Sie bearbeiten die oberste Erdschicht, helfen beim Abbau von organischem Material und verbreiten Pflanzensamen. Als Gesundheitspolizei sind sie am Abbau von toten Tieren beteiligt. In der Wohnung oder im Haus sind sie aber unerwünscht. „In unseren Beratungsgesprächen gilt es zuerst die Panik zu nehmen. Die Ameisenarten, die es bei uns gibt, sind nicht gefährlich und übertragen keine Krankheiten“, erzählt DI (FH) Harald Brugger MSc, Ökotoxikologe von "die umweltberatung" aus seiner Beratungserfahrung.

GiftSchädlingsbekämpfungsmittel können die Gesundheit gefährden
Kontraproduktiv ist es, sofort mit giftigen Stoffen auf die Ameisen loszugehen. Viele der versprühten chemisch-synthetischen Stoffe setzen sich in Möbeln, Teppichen und Tapeten fest und belasten mitunter ein paar Wochen lang die Raumluft.

Ameisenfrei in fünf Schritten
"die umweltberatung" empfiehlt das Vorgehen in fünf Schritten, um Ameisen im Haus einfach wieder loszuwerden:

Erstens - Späher entfernen: Einzelne Ameisen in der Wohnung sind oft „Späher“. Diese schauen, ob es etwas zu holen gibt und holen dann ihre Artgenossen in großer Zahl. Also: unbedingt fangen und aus der Wohnung entfernen.

Zweitens - die Grundlage entziehen: Warum kommen die Ameisen? Möglichkeit eins: Nahrungssuche - deshalb gerade in der Ameisensaison besonders auf Sauberkeit achten. Essensreste entfernen und das Geschirr sofort abwaschen. Möglichkeit zwei: Nestbau - schon so mancher Ameisenstaat hat sich auch in Kochgeschirr oder in Blumentöpfen eingenistet. Dann den ganzen Staat einfach ins Freie setzen.

Drittens - Schlupflöcher versperren: alle Mauerrisse und Ritzen, durch die Ameisen hereinkommen, gut mit Spachtelmasse, Kitt oder Zement zukitten.

Viertens - eine gründliche Straßenreinigung: die Straßen, die Ameisen entlanglaufen, mit einem milden Reinigungsmittel regelmäßig aufwischen.

Fünftens - Kieselgur streuen: In schweren Fällen kann Kieselgur, ein Algenpulver, auf Ameisenstraßen und in Ritzen gestreut werden. Die Ameisen verletzen sich beim Drüberkrabbeln und trocknen aus.

Der letzte Ausweg bei Nestern im Haus sind sogenannte „Köderdosen“. Bei diesen Fallen ist der Wirkstoff mit einer Futterquelle vermengt. Die Wirkstoffe werden nicht unkontrolliert im Raum verteilt. Das Futter wird samt Gift in den Bau getragen und dort weiterverfüttert. Der ganze Staat stirbt damit ab.
Quelle: Text: "die umweltberatung" Wien/Bilder: Pixabay

Weitere Informationen
BroschüreViele weitere Tipps gegen unerwünschte Insekten im Haushalt gibt "die umweltberatung" in der Broschüre „Ameisen, Motten & Co“, die im Auftrag des Umweltministeriums erstellt wurde. Bestellung um € 3,- Versandkosten bei "die umweltberatung", Tel. 01 803 32 32. Kostenloser Download im Online-Shop auf www.umweltberatung.at/amc.

In dieser Broschüre werden die häufigsten "Lästlinge" im Haushalt und giftfreie Alternativen zu herkömmlichen Bekämpfungsmitteln mit vielen farbigen Abbildungen vorgestellt. Eine Übersicht über die wichtigsten Wirkstoffe und Tipps für den Einkauf und die sichere Anwendung der Produkte runden die Informationen ab.

 

Schimmel                           
 Lesen Sie
hier über die zehn häufigsten Schimmel-Irrtümer  und Blühender Garten ohne Gift und Schnecken

 

Für unterwegs sollte man Wasser in gesunden Flaschen transportieren.

Bewertung: 0 / 5

Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv

Wien - Kristallklar und kühl sprudelt das Wasser aus dem Hahn. Leitungswasser ist als Durstlöscher unschlagbar – es erfrischt, hat null Kalorien, ist so billig wie kein anderes Getränk und muss nicht aus dem Geschäft nach Hause geschleppt werden. Für unterwegs empfiehlt "die umweltberatung, Wien" Flaschen aus Glas oder Edelstahl. Das Infoblatt „Der Getränkecheck“ stellt Durstlöscher und ihre Vor- und Nachteile vor. 

Bei Hitze kühlt der regelmäßige Griff zur Wasserflasche. Aus welchem Material diese Flasche besteht, ist nicht egal. „Wer eine Trinkflasche kauft, sollte sie nicht nur aufgrund von Farbe oder Muster auswählen, sondern das Material berücksichtigen. Am gesündesten ist Glas oder Edelstahl, weil sich aus solchen Flaschen keine schädlichen Stoffe ins Wasser lösen“, empfiehlt Mag.a Michaela Knieli, Ernährungswissenschafterin von "die umweltberatung".

Plastikflaschen besser meiden
Plastikflaschen sind nicht nur aus ökologischer Sicht zu vermeiden. Auch aus gesundheitlicher Sicht sind einige Flaschen bedenklich. So löst sich zum Beispiel aus den harten, im Sportbereich üblichen Polycarbonatflaschen die Industriechemikalie BPA (Bisphenol A), welche hormonähnlich wirkt. Auch aus den gängigen PET-Flaschen können sich, wenn die Flaschen bei Hitze oder UV-Einstrahlung gelagert werden, in geringer Menge unerwünschte Stoffe lösen und in das Getränk übergehen. „Neue Kunststoffe wie Tritan gelten als BPA-frei. Sicher ist jedoch nur, dass Glas keinerlei Stoffe an den Inhalt abgibt“, erklärt Mag.a Michaela Knieli".

Edelstahl – die Alternative zu Alu
Auch die praktisch leichten Aluminiumflaschen sind innen mit Kunststoff beschichtet - aus beschädigten Flaschen kann sich in Verbindung mit sauren Getränken Aluminium lösen. Die unzerbrechliche Alternative ist Edelstahl - hier müssen nur NickelallergikerInnen aufpassen, denn saure Fruchtsäfte oder Kaffee könnten bei längerer Lagerung Nickel aus der Flasche lösen.

Leitungswasser: effizient und ökologisch
Zeit und Wege für Einkäufe sowie schweres Schleppen ersparen sich die LeitungswassertrinkerInnen. Außerdem hilft Leitungswasser beim Sparen und schont damit das Geldbörsl und die Umwelt. Das zeigt der Vergleich von 100 Litern Leitungswasser mit 100 Litern Mineralwasser in 1,5 l Kunststoff-Einwegflaschen.

100 Liter Leitungswasser sparen:

  • 63 kWh Strom bei der Erzeugung
  • 11 Liter Wasser bei der Produktion
  • 3,1 kg Rohstoffe bei der Produktion
  • 2,4 kg Abfall bei der Entsorgung
  • Kosten von ca. 28 Euro


Beim Kauf von 0,5-Liter-Flaschen sind die Geldersparnis und der ökologische Nutzen noch größer.

Weitere Informationen: 
Im Infoblatt „Der Getränkecheck“ stellt "die umweltberatung" Getränke mit ihren Vor- und Nachteilen vor – Wasser, Säfte, Limonaden und Energydrinks. Das Infoblatt kann auf www.umweltberatung.at/fwc kostenlos heruntergeladen werden. Beratung zur ökologischen Ernährung bietet "die umweltberatung" unter 01 803 32 32.
Quelle: Text: "die umweltberatung", Wien/Bilder: Pixabay

Hören Sie Penélope Cruz als "Stimme des Wassers"

Bewertung: 5 / 5

Stern aktivStern aktivStern aktivStern aktivStern aktiv

"die umweltberatung" motiviert in der Broschüre „Wilde Sachen zum Selbermachen“ und online mit DIY-Fotoanleitungen zum Kochen mit Wildkräutern. 

Wien - Im Kampf gegen Frühjahrsmüdigkeit und Winterspeck sind Wildkräuter die besten Verbündeten. Wildkräuter wie Löwenzahn und Brennnessel sprießen jetzt an jeder Ecke. Sie liefern reichlich Vitamine und Eisen und reinigen das Blut. In der Broschüre „Wilde Sachen zum Selbermachen“ macht "die umweltberatung" mit einem Wildpflanzenposter und vielen Rezepten Lust auf das Sammeln, Kochen und Haltbarmachen von Wildkräutern und Wildfrüchten.

Vitaminreiche Wildkräuter sind die besten Mittel, um uns aus dem Winterschlaf zu holen. Und sie überbrücken die Zeit, bis es wieder frisches Gemüse vom Feld gibt. „Brennnesseln eignen sich hervorragend für eine Frischzellenkur im Frühling. Sie sind reich an Vitamin C und Chlorophyll, wirken blutreinigend und stärken mit ihrem hohen Gehalt an Kieselsäure auch das Bindegewebe.“, erklärt Mag.a Michaela Knieli, Ernährungsexpertin von "die umweltberatung".

Salat aus Garten und Wiese
Ob Gänseblümchen, Schafgarbe oder Löwenzahn: Unsere Wiesen liefern, was man für eine vitaminreiche Frühjahrskur braucht. Besonders Löwenzahn kurbelt jetzt den Stoffwechsel an. Seine feine, bittere Note harmoniert sehr gut in Frühlingssalaten. „Ein Pluspunkt für die Linie: Wer bitter genießt, verliert den Heißhunger auf Süßes. Und eine Garnitur Gänseblümchen hält den Cholesterinspiegel in Schach“, sagt Michaela Knieli.

VogelmiereBei der Vogelmiere kann man sowohl Blätter, Blüten als auch Stengel für den Spinat verwenden. ©Gabriele Homolka, "die umweltberatunBevor passionierte FreizeitgärtnerInnen zur Tat schreiten, bietet auch der Garten schon kostenlos Vitamine. Denn Wildkräuter wuchern oft schon vor dem Start der Gartensaison in allen Beeten. Mit ihnen lässt sich im Frühling die Zeit bis zur ersten Gemüseernte im Garten gut überbrücken. Rückt man den Wildkräutern hingegen mit der Chemiekeule zu Leibe, gefährdet das die Bienen und die eigene Gesundheit. „Vogelmiere und Giersch wachsen zum Leid mancher Gärtnerinnen und Gärtner schneller als Blumen und Gemüse. Die üppigen Unkräuter sind jedoch im Kochtopf am besten aufgehoben. Das frische Grün ist ein guter Spinatersatz und peppt Smoothies und Suppen auf“, so die Ernährungsexpertin.

Essen aus nächster Nähe
Der eigene Garten oder die Wiese in der Nachbarschaft liefert so genau das was man für eine vitaminreiche Frühjahrskur braucht. In vielen Gerichten können teuer gekaufter Spinat oder Petersilie durch Giersch, Bärlauch und Brennnessel ersetzt werden. Wer milderen Geschmack bevorzugt, greift zur Vogelmiere. Diese schmeckt nach Zuckermais und passt gut roh aufs Butterbrot oder in den Salat. „Mit dem hohen Eisengehalt schlägt die Vogelmiere sogar Rindfleisch. Sie enthält doppelt so viel Eisen wie Rindfleisch und dazu noch reichlich Vitamin C, das die Eisenaufnahme fördert“, erklärt Michaela Knieli.

Den Feind im Beet einfach aufessen
GierschNicht alles was wuchert, schmeckt auch, und auf dem Teller sollte nur Bekanntes landen. Giersch (s. Bild li.) hat gezähnte, dreiteilige Blätter und sein Stiel ist im Querschnitt dreieckig. Im Garten ist er hartnäckig, doch wer ihn kocht, lernt ihn als guten Petersilienersatz lieben. „Giersch wird oft Zipperleinkraut oder Gichtkraut bezeichnet, und das zur Recht, denn seine blutreinigende Wirkung lindert auch Rheuma und Gicht. Er ist reich an Kalium und wirkt entwässernd. Der hohe Kaliumgehalt von Giersch unterstützt die Entwässerung und Ausscheidung von Harnsäure im Körper. „Mit einer Portion von 10 dag (Anm. d. Red. 1 dag = 10 g) gekochtem Giersch ist der tägliche Vitamin-C-Bedarf gedeckt“, erklärt Mag.a Michaela Knieli.
Quelle: Text: die umweltberatung/Bilder: umweltberatung/Pixabay

 

Weitere informationen
Die Broschüre Wilde Sachen zum Selbermachen macht mit dem Wildpflanzenposter und vielen Rezepten Lust auf Sammeln, Kochen und Haltbarmachen von Kräutern und Wildobst. Sie umfasst 56 Seiten im A5-Format und ist um € 4,50 plus € 3,- Versandkosten bei "die umweltberatung" erhältlich. Information und Bestellung bei "die umweltberatung", Tel. 01 803 32 32.

Auf www.umweltberatung.at/diy zeigt "die umweltberatung" Schritt für Schritt die Zubereitung einer Wildkräutersuppe und von Vogelmierenspinat.

Das Infoblatt Vitamine aus Wildpflanzen und Keimlingen gibt Tipps zum Selberziehen von Keimlingen und zum Sammeln und Verarbeiten von Wildpflanzen. Kostenloser Download auf www.umweltberatung.at.

Viele Rezepte mit Wildkräutern und Wildgemüse auf www.umweltberatung.at/rezepte.  

LöwenzahnLesen Sie dazu: Autoreifen aus Löwenzahnpflanzen und Essbare Blüten in der Restaurantküche

Bewertung: 0 / 5

Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv

Wien - Die nächste Hitzewelle kommt bestimmt! "die umweltberatung" gibt Tipps, um die heiße Zeit erträglicher zu machen – ganz ohne Klimaanlage. Jalousien runter und Fenster zu wenn’s draußen heiß wird! Beim Bauen oder Sanieren sind die Beschattung der Fenster und die Berechnung der sommerlichen Überwärmung unbedingt zu berücksichtigen.

Heiß werden Räume im Sommer dann, wenn das Haus schlecht isoliert ist, die Beschattung der Fenster fehlt oder wenn die Fenster untertags offen bleiben. „Sobald es am Vormittag draußen wärmer wird als drinnen ist es besser, die Fenster komplett zu schließen und nicht zu kippen. Das hört sich simpel an, wird aber oft nicht bedacht“, sagt Sabine Vogel, Energieexpertin von "die umweltberatung".

Was alle täglich tun können

  • Jalousien runterlassen oder Vorhänge zuziehen
  • Fenster zumachen, sobald die Außentemperatur die Raumtemperatur übersteigt
  • in der kühleren Nacht gut durchlüften, wenn möglich querlüften durch das Öffnen der Fenster an verschiedenen Seiten
  • interne Wärmequellen vermeiden – Fernseher, Computer etc. nicht auf Stand-by laufen lassen, sondern ganz abschalten – das spart auch Energiekosten und schont das Klima!
  • ein Ventilator kann hilfreich sein, wenn die Luft „steht“ – ein Ventilator verbraucht wesentlich weniger Energie als ein Klimagerät!


Was bei Hitze guttut, ist individuell verschieden. Die einen schwören darauf, die Ellbogen ins kalte Wasser zu tauchen und das Gesicht kalt zu waschen, die anderen stellen ihre Füße unter dem Schreibtisch in eine kleine Wanne mit kaltem Wasser. Auch das Besprühen mit einer Wasserspritzflasche kann Abhilfe verschaffen. Wichtig ist auf alle Fälle ausreichend zu trinken -  ca. 2 Liter Leitungswasser oder ungesüßten Kräutertee pro Tag.

Was HäuslbauerInnen tun können

Fensterplanung
Wer ein Haus plant, sollte an die Beschattung der Fenster von außen denken, zum Beispiel:

  • großzügige Dachüberstände, Lamellenblenden
  • Rollläden, Raffstores, Fensterläden, Markisen
  • Bäume und Sträucher


Eine Innenjalousie lässt wesentlich mehr Sonnenwärme durch als eine Außenjalousie. Nicht nur der Sonnenschutz der Südfenster ist wichtig, sondern auch im Osten und Westen. Denn die Sonne steht im Westen und Osten tiefer als im Süden und so trifft die Strahlung großflächig in den Innenraum.

Dachflächenfenster haben den Nachteil, dass sie bei Regen geschlossen sein müssen. Auch Fenster bei denen das Dach darüber nicht vorspringt, sind nicht regensicher. Das sollte bei der Planung im Hinblick auf bessere Lüftung bedacht werden.

GriechenlandMassiv bauen
Je massiver Wand, Boden und Decke sind, desto weniger erwärmen sich die Räume im Sommer. Von alten, mit massiven Steinen gemauerten Gebäuden ist bekannt, dass sie auch im Sommer angenehm kühl sind. Massive Bauteile mit großer Wärmespeicherfähigkeit können viel Wärme aufnehmen, wodurch die Temperaturspitzen im Raum geringer ausfallen. Durch das Lüften in den Nacht- und Morgenstunden kühlen die Wände wieder ab.

Ein keramischer Fußboden, eine Vollziegelzwischenwand und dicker Lehmputz an Wand und Decke können auch im Fall der Leichtbauweise für bessere Speicherfähigkeit und geringere Aufheizung sorgen.

Sommerliche Überwärmung berechnen lassen
PlanerInnen können die potenzielle sommerliche Überwärmung von Räumen berechnen. Bei dieser Berechnung, basierend auf der ONORM B 8110 T.3, werden die Sonneneinstrahlung, die internen Wärmequellen, die Lüftung in der Nacht und die Speicherfähigkeit der Bausubstanz in Relation zueinander gesetzt.

Wärmedämmung
Bei Dachschrägen ist im Neubau eine Wärmedämmung von 40 cm Stärke empfehlenswert. Wenn die Luft zwischen den Dachziegeln und der Holzschalung durchziehen kann, reduziert das zusätzlich das Aufheizen des Daches.

Weitere Informationen:
"die umweltberatung" bietet individuelle, firmenunabhängige Beratung zum energieeffizienten Bauen und Sanieren. Tel. 01 803 32 32, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, www.umweltberatung.at
Quelle: Text: umweltberatung.at, Bilder: Pixabay 

 UV-SchutzVielleicht auch interessant: Energiespartipps für den Sommer und Mythen und zum Schutz vor UV-Strahlung „Erzähl mir keine Sommer-Märchen

Tiefkühlen ist die energieaufwändigste und somit teuerste Lagermethode.

Bewertung: 0 / 5

Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv

Wien - Der Frühling hält mit großen Schritten Einzug in die Küche: Nach den langen Wintermonaten darf man sich jetzt auf die ersten heimischen Gemüsesorten freuen - die perfekte Zeit, um Inventur im Tiefkühlschrank zu machen, Geräte abzutauen und die angesammelten Produkte zu verkochen. "die umweltberatung" Wien gibt Tipps zur Haltbarkeit und macht mit vielen Rezepten Lust auf Restlküche.

SuppeAus tiefgefrorenem Gemüse lässt sich eine leckere Suppe zaubern. Sommerliches Gemüse und Reste von Festen liegen im Kühlschrank oft dicht aneinandergedrängt. Es ist Zeit zum Auftauen, denn im April kommt beispielsweise schon der frische Spinat und im Mai folgt der Spargel. „Wenn Lebensmittel tiefgekühlt werden, ist es besser, sie nicht zu lange zu lagern. Auch tiefgefroren kommt es zu Abbauprozessen, Vitamine und Geschmack gehen verloren, Fette können ranzig werden. Brot ist tiefgekühlt bis 3 Monate haltbar, Rindfleisch bis 12 Monate, Spinat bis 2 Jahre“, empfiehlt Mag.a Michaela Knieli, Ernährungswissenschafterin von "die umweltberatung".

Energie sparen beim Tiefkühlen
Tiefkühlen ist die energieaufwändigste und somit teuerste Lagermethode. „Regelmäßiges Abtauen von vereisten Geräten spart Energie. Eine Eisschicht, die nur einen Zentimeter dick ist, macht auch das energiesparendste Tiefkühlgerät zum Stromfresser“, warnt Sabine Vogel, Energieberaterin von "die umweltberatung".

Wer ein neues Gerät kauft, sollte zuerst überlegen, wie groß das Gerät sein muss und dann Geräte gleicher Größe vergleichen: Energieverbrauch und Energieeffizienzklasse sind auf dem bunten Energielabel ablesbar, das auf den Geräten kleben muss. Zu empfehlen sind Geräte mit Energieeffizienzklasse A++ und A+++.

Geld sparen bei der Restl-Challenge
Mit einer guten Vorratsplanung können Lebensmittelabfälle vermieden werden. In Wien beispielsweise landen genießbare Lebensmittel im Wert von über € 400,- pro Haushalt im Müll anstatt gegessen zu werden. Mit zufällig zusammengewürfelten Zutaten – ob frisch oder eingefroren - zu kochen ist eine Herausforderung. "die umweltberatung" unterstützt auf ihrer Rezepteseite dabei, das passende Rezept für Reste zu finden: Einfach die Zutaten in die Suchmaske eingeben und schon erscheinen die passenden Rezepte.

„Auch in der Tiefkühltruhe können Lebensmittel verderben, und das wäre schade. Beschriften Sie daher die Lebensmittel gut mit Datum und Inhalt und führen Sie bei größeren Mengen ein Inventurbuch. So behalten Sie über Ihre gefrorenen Lebensmittel den Überblick!“ meint Ernährungswissenschafterin Knieli.
Quelle: Text: "die umweltberatung"/Bilder: Pixabay

Weitere Informationen:
"die umweltberatung" bietet auf ihrer Website viele Rezepte:  www.umweltberatung.at/rezepte 

Im Lebensmittellexikon informiert "die umweltberatung" über Herstellung, Inhaltsstoffe und Verarbeitung von Lebensmitteln: www.umweltberatung.at/lebensmittellexikon

GemüsestrudelVielleicht auch interessant: Die Reste vom Fest kulinarisch verwertet

Bewertung: 5 / 5

Stern aktivStern aktivStern aktivStern aktivStern aktiv

DIY: "die umweltberatung" leitet mit Video und Infoblatt beim Eierfärben mit natürlichen Zutaten an. 

Wien - Selber Färben geht ganz einfach und bringt´s, denn die natürlichen Farben dürfen sogar mitgegessen werden. "die umweltberatung" bietet im Infoblatt „Ostereier – bio und natürlich gefärbt“ Rezepte für bunte, gesunde Eier in vielen Farben und zeigt, woran Bio-Eier erkennbar sind.

Beim Osterei zählen nicht nur die inneren Werte, auch die Färbung hat Einfluss auf die Qualität, denn die Farbe kann ins Ei gelangen. Einige herkömmliche Farbstoffe können Allergien oder Pseudoallergien auslösen. „Wer sicher gehen will, färbt am besten selbst mit natürlichen Zutaten. Das funktioniert auch mit Restln aus der Küche wie übriggebliebenen Zwiebelschalen“, erklärt Mag.a Michaela Knieli, Ernährungsexpertin von "die umweltberatung".

Lieblingsfarbe nach Geschmack wählen und los geht´s
Ostereier© Gabriele Homolka, "die umweltberatung"Zwiebelschalen lassen Eier erröten, Curcuma färbt in sattem Gelb, Holunderbeeren färben schokobraun. Wird die Farbe mitgegessen, sind die Nebenwirkungen sogar erwünscht. „Kurkuma regt die Verdauung an und die Bitterstoffe mindern die Lust auf Süßes. Zwiebelschalen sind reich an Flavonoiden, welche die Gefäße schützen und krebsvorbeugend wirken. Holunderbeeren sind reich an B-Vitaminen und gut für Nerven und Stoffwechsel. Dringen diese Naturfarben ins Ei, ist das sogar gesund“, so Michaela Knieli.

Wilder Mustermix
Zum Färben Zwiebelschalen, Holunderbeeren oder grünfärbende Brennnesseln mit Wasser kochen, abseihen und die Eier in der Brühe ca. 10 Minuten hart kochen. Oder die Eier direkt mit den Pflanzen im Sud kochen, dann erzeugen die schwimmenden Zwiebelschalen oder Brennnesseln hübsche Muster auf der Eierschale. Unterschiedliche Farbvarianten lassen sich durch das Färben von weißen und braunen Eiern erzielen.

Null Probleme mit Bio-Eiern
Die Null an erster Stelle im Stempelaufdruck steht für Qualität: Reichlich Auslauf und Biofutter sind garantiert, denn Null steht für biologische Landwirtschaft, und das bedeutet Biofutter für die Hühner und reichlich Auslauf.
Quelle: Text: "die umweltberatung" Wien/Bilder: Pixabay

Weitere Informationen
Mit dieser Videoanleitung zum Färben von Eiern mit Holler, Curcuma und Zwiebelschalen klappt's bestimmt:

Das Infoblatt Ostereier – Bio und natürlich gefärbt enthält Rezepte und Anleitungen zum Färben sowie Erklärungen zum Stempelaufdruck der zeigt, ob Eier aus Bio-Landwirtschaft stammen. Kostenloser Download auf www.umweltberatung.at.

Rezepte für köstliche Eiaufstrichvarianten und gefüllte Eier sind unter dem Stichwort Ostern auf www.umweltberatung.at/rezepte zu finden.

OsterhaseVielleicht auch interessant: Osterhasen würden Bio-Mode kaufen

AKTUELLE NACHRICHTEN

Nachhaltige Baby- und Kindermode auf der 41. INNATEX

Freitag, 21. Juli 2017 04:20
Vom 29. bis 31. Juli 2017 findet im Messecenter Rhein-Main in Hofheim-Wallau die INNATEX - Internationale Fachmesse für nachhaltige Textilien zum 41. Mal statt. Im 20. Jubiläumsjahr stellen auf der beliebtesten Ordermesse der Branche wieder rund 30

Eco-Tasche für den Stadtdschungel

Mittwoch, 19. Juli 2017 15:48
Um Alltagstaschen herzustellen, die ebenso gut auf dem Fahrrad wie bei der Arbeit funktionieren, wurde 2008 in Zürich das Label QWSTION gegründet. QWSTION hinterfragt gängige Normen in Bezug auf Design und Produktion, um nachhaltige Lösungen fü

Ölverschmutzungen mit Cellulose aufsaugen

Mittwoch, 19. Juli 2017 04:10
Ausgetretenes Rohöl verschmutzt und zerstört immer wieder marine Ökosysteme. Eine wirksame Maßnahme zur Entfernung eines solchen Ölteppichs könnte die Absorption in eine feste, leichter abzutrennende Phase sein. Indische Wissenschaftler bericht

 

 

oxfamunverpackt
Anzeige

 

 

NEU in der MEDIATHEK

Mit Drachen Strom erzeugen

Montag, 19. Juni 2017 11:53

 Nicht nur Windräder können mit einer starken Böe Strom erzeugen. In Zukunft werden Flugdrachen in höheren Luftschichten Energie ernten. Diese Technologie ist effizienter. Einige Firmen forschen an Prototypen.



 

ichtragenatur.de will für alle – Konsumenten wie Unternehmen – die Plattform sein, um sich zu sammeln und kennenzulernen, sich miteinander zu vernetzen und dann gemeinsam zu starten mit dem Ziel: mit unseren Ressourcen schonend umzugehen, für eine Umwelt, die allen Menschen das Leben erlaubt und – lebenswert macht.

 

 

REDAKTION

ichtragenatur - Das Magazin

Reitham 14
83627 Warngau
info@ichtragenatur.de
 

Feedback

Sie haben Fragen oder interessante Themen für die Redaktion?
Wir freuen uns über Ihre Nachricht.