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Tiefkühlen ist die energieaufwändigste und somit teuerste Lagermethode.

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Wien - Der Frühling hält mit großen Schritten Einzug in die Küche: Nach den langen Wintermonaten darf man sich jetzt auf die ersten heimischen Gemüsesorten freuen - die perfekte Zeit, um Inventur im Tiefkühlschrank zu machen, Geräte abzutauen und die angesammelten Produkte zu verkochen. "die umweltberatung" Wien gibt Tipps zur Haltbarkeit und macht mit vielen Rezepten Lust auf Restlküche.

SuppeAus tiefgefrorenem Gemüse lässt sich eine leckere Suppe zaubern. Sommerliches Gemüse und Reste von Festen liegen im Kühlschrank oft dicht aneinandergedrängt. Es ist Zeit zum Auftauen, denn im April kommt beispielsweise schon der frische Spinat und im Mai folgt der Spargel. „Wenn Lebensmittel tiefgekühlt werden, ist es besser, sie nicht zu lange zu lagern. Auch tiefgefroren kommt es zu Abbauprozessen, Vitamine und Geschmack gehen verloren, Fette können ranzig werden. Brot ist tiefgekühlt bis 3 Monate haltbar, Rindfleisch bis 12 Monate, Spinat bis 2 Jahre“, empfiehlt Mag.a Michaela Knieli, Ernährungswissenschafterin von "die umweltberatung".

Energie sparen beim Tiefkühlen
Tiefkühlen ist die energieaufwändigste und somit teuerste Lagermethode. „Regelmäßiges Abtauen von vereisten Geräten spart Energie. Eine Eisschicht, die nur einen Zentimeter dick ist, macht auch das energiesparendste Tiefkühlgerät zum Stromfresser“, warnt Sabine Vogel, Energieberaterin von "die umweltberatung".

Wer ein neues Gerät kauft, sollte zuerst überlegen, wie groß das Gerät sein muss und dann Geräte gleicher Größe vergleichen: Energieverbrauch und Energieeffizienzklasse sind auf dem bunten Energielabel ablesbar, das auf den Geräten kleben muss. Zu empfehlen sind Geräte mit Energieeffizienzklasse A++ und A+++.

Geld sparen bei der Restl-Challenge
Mit einer guten Vorratsplanung können Lebensmittelabfälle vermieden werden. In Wien beispielsweise landen genießbare Lebensmittel im Wert von über € 400,- pro Haushalt im Müll anstatt gegessen zu werden. Mit zufällig zusammengewürfelten Zutaten – ob frisch oder eingefroren - zu kochen ist eine Herausforderung. "die umweltberatung" unterstützt auf ihrer Rezepteseite dabei, das passende Rezept für Reste zu finden: Einfach die Zutaten in die Suchmaske eingeben und schon erscheinen die passenden Rezepte.

„Auch in der Tiefkühltruhe können Lebensmittel verderben, und das wäre schade. Beschriften Sie daher die Lebensmittel gut mit Datum und Inhalt und führen Sie bei größeren Mengen ein Inventurbuch. So behalten Sie über Ihre gefrorenen Lebensmittel den Überblick!“ meint Ernährungswissenschafterin Knieli.
Quelle: Text: "die umweltberatung"/Bilder: Pixabay

Weitere Informationen:
"die umweltberatung" bietet auf ihrer Website viele Rezepte:  www.umweltberatung.at/rezepte 

Im Lebensmittellexikon informiert "die umweltberatung" über Herstellung, Inhaltsstoffe und Verarbeitung von Lebensmitteln: www.umweltberatung.at/lebensmittellexikon

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"die umweltberatung" motiviert in der Broschüre „Wilde Sachen zum Selbermachen“ und online mit DIY-Fotoanleitungen zum Kochen mit Wildkräutern. 

Wien - Im Kampf gegen Frühjahrsmüdigkeit und Winterspeck sind Wildkräuter die besten Verbündeten. Wildkräuter wie Löwenzahn und Brennnessel sprießen jetzt an jeder Ecke. Sie liefern reichlich Vitamine und Eisen und reinigen das Blut. In der Broschüre „Wilde Sachen zum Selbermachen“ macht "die umweltberatung" mit einem Wildpflanzenposter und vielen Rezepten Lust auf das Sammeln, Kochen und Haltbarmachen von Wildkräutern und Wildfrüchten.

Vitaminreiche Wildkräuter sind die besten Mittel, um uns aus dem Winterschlaf zu holen. Und sie überbrücken die Zeit, bis es wieder frisches Gemüse vom Feld gibt. „Brennnesseln eignen sich hervorragend für eine Frischzellenkur im Frühling. Sie sind reich an Vitamin C und Chlorophyll, wirken blutreinigend und stärken mit ihrem hohen Gehalt an Kieselsäure auch das Bindegewebe.“, erklärt Mag.a Michaela Knieli, Ernährungsexpertin von "die umweltberatung".

Salat aus Garten und Wiese
Ob Gänseblümchen, Schafgarbe oder Löwenzahn: Unsere Wiesen liefern, was man für eine vitaminreiche Frühjahrskur braucht. Besonders Löwenzahn kurbelt jetzt den Stoffwechsel an. Seine feine, bittere Note harmoniert sehr gut in Frühlingssalaten. „Ein Pluspunkt für die Linie: Wer bitter genießt, verliert den Heißhunger auf Süßes. Und eine Garnitur Gänseblümchen hält den Cholesterinspiegel in Schach“, sagt Michaela Knieli.

VogelmiereBei der Vogelmiere kann man sowohl Blätter, Blüten als auch Stengel für den Spinat verwenden. ©Gabriele Homolka, "die umweltberatunBevor passionierte FreizeitgärtnerInnen zur Tat schreiten, bietet auch der Garten schon kostenlos Vitamine. Denn Wildkräuter wuchern oft schon vor dem Start der Gartensaison in allen Beeten. Mit ihnen lässt sich im Frühling die Zeit bis zur ersten Gemüseernte im Garten gut überbrücken. Rückt man den Wildkräutern hingegen mit der Chemiekeule zu Leibe, gefährdet das die Bienen und die eigene Gesundheit. „Vogelmiere und Giersch wachsen zum Leid mancher Gärtnerinnen und Gärtner schneller als Blumen und Gemüse. Die üppigen Unkräuter sind jedoch im Kochtopf am besten aufgehoben. Das frische Grün ist ein guter Spinatersatz und peppt Smoothies und Suppen auf“, so die Ernährungsexpertin.

Essen aus nächster Nähe
Der eigene Garten oder die Wiese in der Nachbarschaft liefert so genau das was man für eine vitaminreiche Frühjahrskur braucht. In vielen Gerichten können teuer gekaufter Spinat oder Petersilie durch Giersch, Bärlauch und Brennnessel ersetzt werden. Wer milderen Geschmack bevorzugt, greift zur Vogelmiere. Diese schmeckt nach Zuckermais und passt gut roh aufs Butterbrot oder in den Salat. „Mit dem hohen Eisengehalt schlägt die Vogelmiere sogar Rindfleisch. Sie enthält doppelt so viel Eisen wie Rindfleisch und dazu noch reichlich Vitamin C, das die Eisenaufnahme fördert“, erklärt Michaela Knieli.

Den Feind im Beet einfach aufessen
GierschNicht alles was wuchert, schmeckt auch, und auf dem Teller sollte nur Bekanntes landen. Giersch (s. Bild li.) hat gezähnte, dreiteilige Blätter und sein Stiel ist im Querschnitt dreieckig. Im Garten ist er hartnäckig, doch wer ihn kocht, lernt ihn als guten Petersilienersatz lieben. „Giersch wird oft Zipperleinkraut oder Gichtkraut bezeichnet, und das zur Recht, denn seine blutreinigende Wirkung lindert auch Rheuma und Gicht. Er ist reich an Kalium und wirkt entwässernd. Der hohe Kaliumgehalt von Giersch unterstützt die Entwässerung und Ausscheidung von Harnsäure im Körper. „Mit einer Portion von 10 dag (Anm. d. Red. 1 dag = 10 g) gekochtem Giersch ist der tägliche Vitamin-C-Bedarf gedeckt“, erklärt Mag.a Michaela Knieli.
Quelle: Text: die umweltberatung/Bilder: umweltberatung/Pixabay

 

Weitere informationen
Die Broschüre Wilde Sachen zum Selbermachen macht mit dem Wildpflanzenposter und vielen Rezepten Lust auf Sammeln, Kochen und Haltbarmachen von Kräutern und Wildobst. Sie umfasst 56 Seiten im A5-Format und ist um € 4,50 plus € 3,- Versandkosten bei "die umweltberatung" erhältlich. Information und Bestellung bei "die umweltberatung", Tel. 01 803 32 32.

Auf www.umweltberatung.at/diy zeigt "die umweltberatung" Schritt für Schritt die Zubereitung einer Wildkräutersuppe und von Vogelmierenspinat.

Das Infoblatt Vitamine aus Wildpflanzen und Keimlingen gibt Tipps zum Selberziehen von Keimlingen und zum Sammeln und Verarbeiten von Wildpflanzen. Kostenloser Download auf www.umweltberatung.at.

Viele Rezepte mit Wildkräutern und Wildgemüse auf www.umweltberatung.at/rezepte.  

LöwenzahnLesen Sie dazu: Autoreifen aus Löwenzahnpflanzen und Essbare Blüten in der Restaurantküche

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Wien - Wenn draußen zartes Grün sprießt, wird drin geputzt, was das Zeug hält. "die umweltberatung Wien" rät, den Frühjahrsputz mit guter Planung effizient und ökologisch zu erledigen. Mikrofasertücher und ein paar wenige umweltschonende Reinigungsmittel unterstützen beim sauberen Start in den Frühling.

Im Haushalt braucht es für die regelmäßige Reinigung nur wenige Produkte: Geschirrspülmittel entfernt fettige Flecken, Badreiniger und WC-Reiniger auf Basis von Essig- oder Zitronensäure beseitigen Kalkflecken. Ein milder Allzweckreiniger reinigt den Boden und ein Glasreiniger auf Alkoholbasis ermöglicht streifenfreies Wischen. „Es reicht also vollkommen, sich auf ein paar wenige und ausgewählte Reinigungs- und Waschmittel und deren richtige Dosierung zu beschränken. Das spart Geld und Platz im Putzschrank“, sagt Mag.a Sandra Papes, Reinigungsexpertin von "die umweltberatung".

Effizient und ökologisch reinigen – so geht‘s
- den Schmutz erst gar nicht reinlassen
- das Putzen planen
- chemische Reinigungsmittel durch Mechanik ersetzen
- von oben nach unten putzen
- unnötige Reinigungsmittel weglassen
- umwelt- und gesundheitsschonende Mittel verwenden
- empfindliche Oberflächen schonen

Tipp 1: Das Putzen planen
Um den Anfang des Frühjahrsputzes leicht zu machen, ist es gut mit der Lieblingstätigkeit zu beginnen – oder anders gesagt mit der Tätigkeit, die am wenigsten mühsam erscheint. Wer Zimmer für Zimmer reinigt, anstatt an allen Ecken und Enden etwas anzufangen, hat rasch Erfolgserlebnisse. Von innen nach außen und von oben nach unten lautet die Devise. Kästen und Laden zuerst innen putzen. Dann von oben nach unten putzen, zuerst die Regale, dann den Boden, weil der Staub beim Abstauben zu Boden sinkt.

Tipp 2: Chemische Reinigungsmittel durch Mechanik ersetzen
Mikrofasertuch© Sandra Papes "die umweltberatung"Mechanische Hilfsmittel können in vielen Fällen chemische Reinigungsmittel ersetzen. Mikrofasertücher und waschbare Mikrofaserwischbezüge für den Boden eignen sich trocken oder nebelfeucht zum Reinigen glatter Oberflächen - ganz ohne Reinigungschemikalien! Mikrofasertücher nehmen zudem aufgrund ihrer ausgeklügelten Struktur Schmutz sehr gut auf. Wird das Tuch drei Mal hintereinander jeweils in der Mitte gefaltet, ergibt das ganze 16 Flächen zum Reinigen. Das heißt, mit einem Mikrofasertuch kann ein Raum komplett gereinigt werden, bevor das Tuch wieder ausgewaschen werden muss. Die Kalkflecken auf Armaturen und am Waschbecken lassen sich übrigens ganz einfach mit einem trockenen Mikrofasertuch wegpolieren.

Tipp 3: Von oben nach unten putzen
Beim Staubwischen kommt es unvermeidlich zum Aufwirbeln von Staub, der sich nach einer Weile auf anderen Gegenständen wieder absetzt. Um das zu verhindern, wird von oben nach unten geputzt. Mikrofasertücher binden Staub sowohl trocken als auch feucht, wobei das feuchte Wischen für AllergikerInnen besser ist. Beim Oben-nach-unten-putzen-Prinzip wird zuerst oben auf den Schränken und oberen Regalen gewischt und zuletzt auf den untersten Flächen mit einem trockenen oder nebelfeuchten Mikrofasertuch gewischt. Zum Schluss wird der Boden staubgesaugt und anschließend feucht aufgewischt.

Tipp 4: Auf unnötige Reinigungsmittel verzichten
Desinfektionsmittel und antibakterielle Reinigungsmittel sind im Privathaushalt nicht notwendig und hinsichtlich Gesundheit auch kontraproduktiv. Die Mittel enthalten aggressive Wirkstoffe, die über die Haut aufgenommen werden können und Allergien oder Hautschäden hervorrufen können. Außerdem töten Desinfektionsmittel auch die für die Menschen nützlichen Bakterien - das kann unter Umständen das Immunsystem schwächen. In der Kläranlage stören Desinfektionsmittel die Bakterien, die das Abwasser reinigen sollen.

Raumsprays, sogenannte Luftverbesserer, belasten die Raumluft und WC-Beckensteine das Abwasser unnötig und haben keinerlei Reinigungswirkung. Einwegreinigungstücher lassen die Abfallberge wachsen und es ist schade um die Energie und die Ressourcen, die bei ihrer Herstellung verbraucht werden.

Tipp 5: Alkohol oder Geschirrspülmittel für saubere Fenster
Fenster putzenFrühjahrsputz heißt traditionsgemäß wieder einmal die Fenster zu putzen. Glasreiniger auf Alkoholbasis oder ein Spritzer Geschirrspülmittel in einen Kübel mit Wasser, ein Fensterabzieher mit Gummilippe und Mikrofasertücher zum Abtrocknen und Wischen – und schon geht es los. Blitzblanke Fenster lassen die Wohnung sofort viel sauberer und ordentlicher aussehen. Am besten zusätzlich die Vorhänge waschen, dann hält das Frischegefühl noch länger an.

Tipp 6: Den Schmutz draußen lassen - Fußmatten reinigen
Der Sinn einer Fußmatte ist es von den Schuhsohlen so viel Schmutz wie möglich aufzunehmen. Je weniger Schmutz in die Wohnung eingetragen wird, desto weniger muss geputzt werden. Wenn aber die Fußmatte selbst schmutzig ist, passiert genau das Gegenteil. Sie gibt dann den Schmutz an die Sohlen wieder zurück, das wird auch „Stempelkissen-Effekt“ genannt. Fußmatten lassen sich entweder draußen ausklopfen, abbürsten oder in der Bade- bzw. Duschwanne mit Wasser abspülen. Es gibt auch Matten, die in der Waschmaschine gereinigt werden können.

Tipp 7: Empfindliche Oberflächen schonen
Mikrofasertücher eigenen sich zwar für glatte Oberflächen bestens, aber nicht für geölte Holzböden, Möbel aus Vollholz, Plexiglas und glänzende Kunststoffoberflächen. Holzoberflächen sollten nicht zu nass, sondern nur nebelfeucht gewischt werden.
Quelle: Text: "die umweltberatung" Wien/Bilder: Pixabay 

Weitere Informationen:
Die Broschüre Chemie im Haushalt informiert über Reinigungsmittel und andere Chemikalien im Haushalt und stellt ökologische Alternativen zu schweren chemischen Geschützen vor. Die Broschüre und das Infoblatt „Mikrofasertücher“ gibt es auf www.umweltberatung.at zum kostenlosen Download. Umwelt- und gesundheitsschonende Wasch- und Reinigungsmittel sind auf www.umweltberatung.at/oekorein zu finden. "die umweltberatung" bewertet gemeinsam mit der Energie- und Umweltagentur NÖ Produkte, die in der ÖkoRein-Datenbank gelistet werten.

Bestellung der Broschüre „Chemie im Haushalt“ und Beratung zur ökologischen Reinigung bei "die umweltberatung" unter Tel. 01 803 32 32.

BlumenkastenSaubere Fenster warten auf bunte Blumenkästen, hier ein paar Tipps!


In der Natur sind Ameisen sehr nützlich, in der Wohnung und im Haus eher lästig.

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"die umweltberatung" gibt fünf einfache Tipps, um Ameisen in den eigenen vier Wänden wieder loszuwerden. 

Wien - In der Natur sind Ameisen sehr nützlich, in der Wohnung und im Haus eher lästig. Zum Vertreiben der Ameisen braucht es keine chemisch-synthetischen Wirkstoffe. Verständnis ihrer Lebensweise und praktisches Wissen reichen aus, um die lästigen Besucher wieder loszuwerden. "die umweltberatung" unterstützt dabei mit fünf einfachen Tipps und mit der Broschüre „Ameisen, Motten & Co“.

Ameisen sind im Garten und in der Natur sehr nützlich. Sie bearbeiten die oberste Erdschicht, helfen beim Abbau von organischem Material und verbreiten Pflanzensamen. Als Gesundheitspolizei sind sie am Abbau von toten Tieren beteiligt. In der Wohnung oder im Haus sind sie aber unerwünscht. „In unseren Beratungsgesprächen gilt es zuerst die Panik zu nehmen. Die Ameisenarten, die es bei uns gibt, sind nicht gefährlich und übertragen keine Krankheiten“, erzählt DI (FH) Harald Brugger MSc, Ökotoxikologe von "die umweltberatung" aus seiner Beratungserfahrung.

GiftSchädlingsbekämpfungsmittel können die Gesundheit gefährden
Kontraproduktiv ist es, sofort mit giftigen Stoffen auf die Ameisen loszugehen. Viele der versprühten chemisch-synthetischen Stoffe setzen sich in Möbeln, Teppichen und Tapeten fest und belasten mitunter ein paar Wochen lang die Raumluft.

Ameisenfrei in fünf Schritten
"die umweltberatung" empfiehlt das Vorgehen in fünf Schritten, um Ameisen im Haus einfach wieder loszuwerden:

Erstens - Späher entfernen: Einzelne Ameisen in der Wohnung sind oft „Späher“. Diese schauen, ob es etwas zu holen gibt und holen dann ihre Artgenossen in großer Zahl. Also: unbedingt fangen und aus der Wohnung entfernen.

Zweitens - die Grundlage entziehen: Warum kommen die Ameisen? Möglichkeit eins: Nahrungssuche - deshalb gerade in der Ameisensaison besonders auf Sauberkeit achten. Essensreste entfernen und das Geschirr sofort abwaschen. Möglichkeit zwei: Nestbau - schon so mancher Ameisenstaat hat sich auch in Kochgeschirr oder in Blumentöpfen eingenistet. Dann den ganzen Staat einfach ins Freie setzen.

Drittens - Schlupflöcher versperren: alle Mauerrisse und Ritzen, durch die Ameisen hereinkommen, gut mit Spachtelmasse, Kitt oder Zement zukitten.

Viertens - eine gründliche Straßenreinigung: die Straßen, die Ameisen entlanglaufen, mit einem milden Reinigungsmittel regelmäßig aufwischen.

Fünftens - Kieselgur streuen: In schweren Fällen kann Kieselgur, ein Algenpulver, auf Ameisenstraßen und in Ritzen gestreut werden. Die Ameisen verletzen sich beim Drüberkrabbeln und trocknen aus.

Der letzte Ausweg bei Nestern im Haus sind sogenannte „Köderdosen“. Bei diesen Fallen ist der Wirkstoff mit einer Futterquelle vermengt. Die Wirkstoffe werden nicht unkontrolliert im Raum verteilt. Das Futter wird samt Gift in den Bau getragen und dort weiterverfüttert. Der ganze Staat stirbt damit ab.
Quelle: Text: "die umweltberatung" Wien/Bilder: Pixabay

Weitere Informationen
BroschüreViele weitere Tipps gegen unerwünschte Insekten im Haushalt gibt "die umweltberatung" in der Broschüre „Ameisen, Motten & Co“, die im Auftrag des Umweltministeriums erstellt wurde. Bestellung um € 3,- Versandkosten bei "die umweltberatung", Tel. 01 803 32 32. Kostenloser Download im Online-Shop auf www.umweltberatung.at/amc.

In dieser Broschüre werden die häufigsten "Lästlinge" im Haushalt und giftfreie Alternativen zu herkömmlichen Bekämpfungsmitteln mit vielen farbigen Abbildungen vorgestellt. Eine Übersicht über die wichtigsten Wirkstoffe und Tipps für den Einkauf und die sichere Anwendung der Produkte runden die Informationen ab.

 

Schimmel                           
 Lesen Sie
hier über die zehn häufigsten Schimmel-Irrtümer  und Blühender Garten ohne Gift und Schnecken

 

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DIY: "die umweltberatung" leitet mit Video und Infoblatt beim Eierfärben mit natürlichen Zutaten an. 

Wien - Selber Färben geht ganz einfach und bringt´s, denn die natürlichen Farben dürfen sogar mitgegessen werden. "die umweltberatung" bietet im Infoblatt „Ostereier – bio und natürlich gefärbt“ Rezepte für bunte, gesunde Eier in vielen Farben und zeigt, woran Bio-Eier erkennbar sind.

Beim Osterei zählen nicht nur die inneren Werte, auch die Färbung hat Einfluss auf die Qualität, denn die Farbe kann ins Ei gelangen. Einige herkömmliche Farbstoffe können Allergien oder Pseudoallergien auslösen. „Wer sicher gehen will, färbt am besten selbst mit natürlichen Zutaten. Das funktioniert auch mit Restln aus der Küche wie übriggebliebenen Zwiebelschalen“, erklärt Mag.a Michaela Knieli, Ernährungsexpertin von "die umweltberatung".

Lieblingsfarbe nach Geschmack wählen und los geht´s
Ostereier© Gabriele Homolka, "die umweltberatung"Zwiebelschalen lassen Eier erröten, Curcuma färbt in sattem Gelb, Holunderbeeren färben schokobraun. Wird die Farbe mitgegessen, sind die Nebenwirkungen sogar erwünscht. „Kurkuma regt die Verdauung an und die Bitterstoffe mindern die Lust auf Süßes. Zwiebelschalen sind reich an Flavonoiden, welche die Gefäße schützen und krebsvorbeugend wirken. Holunderbeeren sind reich an B-Vitaminen und gut für Nerven und Stoffwechsel. Dringen diese Naturfarben ins Ei, ist das sogar gesund“, so Michaela Knieli.

Wilder Mustermix
Zum Färben Zwiebelschalen, Holunderbeeren oder grünfärbende Brennnesseln mit Wasser kochen, abseihen und die Eier in der Brühe ca. 10 Minuten hart kochen. Oder die Eier direkt mit den Pflanzen im Sud kochen, dann erzeugen die schwimmenden Zwiebelschalen oder Brennnesseln hübsche Muster auf der Eierschale. Unterschiedliche Farbvarianten lassen sich durch das Färben von weißen und braunen Eiern erzielen.

Null Probleme mit Bio-Eiern
Die Null an erster Stelle im Stempelaufdruck steht für Qualität: Reichlich Auslauf und Biofutter sind garantiert, denn Null steht für biologische Landwirtschaft, und das bedeutet Biofutter für die Hühner und reichlich Auslauf.
Quelle: Text: "die umweltberatung" Wien/Bilder: Pixabay

Weitere Informationen
Mit dieser Videoanleitung zum Färben von Eiern mit Holler, Curcuma und Zwiebelschalen klappt's bestimmt:

Das Infoblatt Ostereier – Bio und natürlich gefärbt enthält Rezepte und Anleitungen zum Färben sowie Erklärungen zum Stempelaufdruck der zeigt, ob Eier aus Bio-Landwirtschaft stammen. Kostenloser Download auf www.umweltberatung.at.

Rezepte für köstliche Eiaufstrichvarianten und gefüllte Eier sind unter dem Stichwort Ostern auf www.umweltberatung.at/rezepte zu finden.

OsterhaseVielleicht auch interessant: Osterhasen würden Bio-Mode kaufen

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Mindesthaltbarkeitsdatum richtig lesenKöln - Im Umgang mit Lebensmitteln sind die Deutschen verschwenderisch. Rund elf Millionen Tonnen Lebensmittel landen jährlich im Müll. Vieles davon wäre noch essbar und nur wenige Lebensmittel, die im Abfall enden, gehören auch dorthin.

"Der Müllberg wäre kleiner, wenn die Verbraucher das Mindesthaltbarkeitsdatum - kurz MHD - nicht als Wegwerfdatum missverstehen würden", sagt Melanie Bauermann, Lebensmittel-Expertin bei TÜV Rheinland. Viele verwechseln den Hinweis "Mindestens haltbar bis..." mit dem Verbrauchsdatum. Es steht auf leicht verderblichen Lebensmitteln als „zu verbrauchen bis…“ und ist auch wörtlich gemeint: Nach Ablauf des Verbrauchsdatums darf das Lebensmittel nicht mehr verkauft werden und es gehört tatsächlich in den Abfall. Auf verpacktem Frischfleisch bezeichnet es den Termin, bis wann ein Produkt mikrobiologisch unbedenklich und ohne gesundheitliches Risiko genießbar ist.


Vieles hält länger

Das MHD ist stattdessen ein gesetzlich vorgeschriebenes Qualitätsversprechen des Herstellers. "Das MHD gibt an, bis wann der Verzehr bei korrekter Lagerung ohne wesentliche Qualitätseinbußen bei Geschmack und Aussehen sowie ohne gesundheitliches Risiko gewährleistet ist", so Melanie Bauermann. Festgelegt werden Mindesthaltbarkeitsdaten durch standardisierte mikrobiologische Untersuchungen und Geschmackstests auch von TÜV Rheinland. Viele Lebensmittel, vor allem solche mit geringem Wasseranteil, sind nach Ablauf des MHD aber noch genießbar. Die Europäische Union plant daher, die Pflichtangabe für trockene Nudeln, Reis, Kaffee, Tee und Hartkäse zu streichen.

Vorsicht bei Kühlwaren

Woran kann man erkennen, ob die Lebensmittel mit abgelaufenem MHD noch gut sind? Hier sollte man sich vom gesunden Menschenverstand leiten lassen. Ist die Verpackung gewölbt, hat sich Schimmel gebildet, schmecken Lebensmittel sauer oder riechen komisch, gehören diese sofort in den Müll. Auch beim Auftreten von weichen Stellen oder bei einer ungewöhnlichen Flüssigkeitsbildung sollten die Produkte lieber entsorgt werden. 

EiscremeBei Kühlwaren wie Wurst, Käse und Milchprodukten bleibt das Mindesthaltbarkeitsdatum ein wichtiger Richtwert. "Gibt es nach dem Ablaufdatum Zweifel an der Qualität des Produkts, sollte man es sicherheitshalber entsorgen", rät die Expertin. Als Beispiel nennt sie die Speiseeis-Familienpackungen: "Durch das häufige Antauen und wieder Einfrieren leiden nicht nur Geschmack, Konsistenz und Optik. Es bilden sich auch Bakterien, die Magen-Darm-Infektionen auslösen können." Verbraucher sollten Eiscreme nach dem Einkauf kühl transportieren und nach dem ersten Öffnen möglichst schnell aufessen.
Die Verbraucherschutzzentrale Hamburg hat dazu eine nützliche Übersicht zusammengestellt.
Quelle: Text: lin, Presseportal Deutschland/Bilder: "obs/TÜV Rheinland AG", Pixabay

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