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DIY: "die umweltberatung" leitet mit Video und Infoblatt beim Eierfärben mit natürlichen Zutaten an. 

Wien - Selber Färben geht ganz einfach und bringt´s, denn die natürlichen Farben dürfen sogar mitgegessen werden. "die umweltberatung" bietet im Infoblatt „Ostereier – bio und natürlich gefärbt“ Rezepte für bunte, gesunde Eier in vielen Farben und zeigt, woran Bio-Eier erkennbar sind.

Beim Osterei zählen nicht nur die inneren Werte, auch die Färbung hat Einfluss auf die Qualität, denn die Farbe kann ins Ei gelangen. Einige herkömmliche Farbstoffe können Allergien oder Pseudoallergien auslösen. „Wer sicher gehen will, färbt am besten selbst mit natürlichen Zutaten. Das funktioniert auch mit Restln aus der Küche wie übriggebliebenen Zwiebelschalen“, erklärt Mag.a Michaela Knieli, Ernährungsexpertin von "die umweltberatung".

Lieblingsfarbe nach Geschmack wählen und los geht´s
Ostereier© Gabriele Homolka, "die umweltberatung"Zwiebelschalen lassen Eier erröten, Curcuma färbt in sattem Gelb, Holunderbeeren färben schokobraun. Wird die Farbe mitgegessen, sind die Nebenwirkungen sogar erwünscht. „Kurkuma regt die Verdauung an und die Bitterstoffe mindern die Lust auf Süßes. Zwiebelschalen sind reich an Flavonoiden, welche die Gefäße schützen und krebsvorbeugend wirken. Holunderbeeren sind reich an B-Vitaminen und gut für Nerven und Stoffwechsel. Dringen diese Naturfarben ins Ei, ist das sogar gesund“, so Michaela Knieli.

Wilder Mustermix
Zum Färben Zwiebelschalen, Holunderbeeren oder grünfärbende Brennnesseln mit Wasser kochen, abseihen und die Eier in der Brühe ca. 10 Minuten hart kochen. Oder die Eier direkt mit den Pflanzen im Sud kochen, dann erzeugen die schwimmenden Zwiebelschalen oder Brennnesseln hübsche Muster auf der Eierschale. Unterschiedliche Farbvarianten lassen sich durch das Färben von weißen und braunen Eiern erzielen.

Null Probleme mit Bio-Eiern
Die Null an erster Stelle im Stempelaufdruck steht für Qualität: Reichlich Auslauf und Biofutter sind garantiert, denn Null steht für biologische Landwirtschaft, und das bedeutet Biofutter für die Hühner und reichlich Auslauf.
Quelle: Text: "die umweltberatung" Wien/Bilder: Pixabay

Weitere Informationen
Mit dieser Videoanleitung zum Färben von Eiern mit Holler, Curcuma und Zwiebelschalen klappt's bestimmt:

Das Infoblatt Ostereier – Bio und natürlich gefärbt enthält Rezepte und Anleitungen zum Färben sowie Erklärungen zum Stempelaufdruck der zeigt, ob Eier aus Bio-Landwirtschaft stammen. Kostenloser Download auf www.umweltberatung.at.

Rezepte für köstliche Eiaufstrichvarianten und gefüllte Eier sind unter dem Stichwort Ostern auf www.umweltberatung.at/rezepte zu finden.

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Mindesthaltbarkeitsdatum richtig lesenKöln - Im Umgang mit Lebensmitteln sind die Deutschen verschwenderisch. Rund elf Millionen Tonnen Lebensmittel landen jährlich im Müll. Vieles davon wäre noch essbar und nur wenige Lebensmittel, die im Abfall enden, gehören auch dorthin.

"Der Müllberg wäre kleiner, wenn die Verbraucher das Mindesthaltbarkeitsdatum - kurz MHD - nicht als Wegwerfdatum missverstehen würden", sagt Melanie Bauermann, Lebensmittel-Expertin bei TÜV Rheinland. Viele verwechseln den Hinweis "Mindestens haltbar bis..." mit dem Verbrauchsdatum. Es steht auf leicht verderblichen Lebensmitteln als „zu verbrauchen bis…“ und ist auch wörtlich gemeint: Nach Ablauf des Verbrauchsdatums darf das Lebensmittel nicht mehr verkauft werden und es gehört tatsächlich in den Abfall. Auf verpacktem Frischfleisch bezeichnet es den Termin, bis wann ein Produkt mikrobiologisch unbedenklich und ohne gesundheitliches Risiko genießbar ist.


Vieles hält länger

Das MHD ist stattdessen ein gesetzlich vorgeschriebenes Qualitätsversprechen des Herstellers. "Das MHD gibt an, bis wann der Verzehr bei korrekter Lagerung ohne wesentliche Qualitätseinbußen bei Geschmack und Aussehen sowie ohne gesundheitliches Risiko gewährleistet ist", so Melanie Bauermann. Festgelegt werden Mindesthaltbarkeitsdaten durch standardisierte mikrobiologische Untersuchungen und Geschmackstests auch von TÜV Rheinland. Viele Lebensmittel, vor allem solche mit geringem Wasseranteil, sind nach Ablauf des MHD aber noch genießbar. Die Europäische Union plant daher, die Pflichtangabe für trockene Nudeln, Reis, Kaffee, Tee und Hartkäse zu streichen.

Vorsicht bei Kühlwaren

Woran kann man erkennen, ob die Lebensmittel mit abgelaufenem MHD noch gut sind? Hier sollte man sich vom gesunden Menschenverstand leiten lassen. Ist die Verpackung gewölbt, hat sich Schimmel gebildet, schmecken Lebensmittel sauer oder riechen komisch, gehören diese sofort in den Müll. Auch beim Auftreten von weichen Stellen oder bei einer ungewöhnlichen Flüssigkeitsbildung sollten die Produkte lieber entsorgt werden. 

EiscremeBei Kühlwaren wie Wurst, Käse und Milchprodukten bleibt das Mindesthaltbarkeitsdatum ein wichtiger Richtwert. "Gibt es nach dem Ablaufdatum Zweifel an der Qualität des Produkts, sollte man es sicherheitshalber entsorgen", rät die Expertin. Als Beispiel nennt sie die Speiseeis-Familienpackungen: "Durch das häufige Antauen und wieder Einfrieren leiden nicht nur Geschmack, Konsistenz und Optik. Es bilden sich auch Bakterien, die Magen-Darm-Infektionen auslösen können." Verbraucher sollten Eiscreme nach dem Einkauf kühl transportieren und nach dem ersten Öffnen möglichst schnell aufessen.
Die Verbraucherschutzzentrale Hamburg hat dazu eine nützliche Übersicht zusammengestellt.
Quelle: Text: lin, Presseportal Deutschland/Bilder: "obs/TÜV Rheinland AG", Pixabay

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Wien - Langsam werden die Tage wärmer und machen bei Hobbygärtnern schon Lust auf Wühlen in der Erde und Arbeit im Freien. Jetzt ist es Zeit, die Bepflanzung von Fensterbrett und Balkon zu planen und Samen zu kaufen. Am besten Bio! Biologisches Saatgut ist frei von Pestiziden und wird ohne Einsatz von Gentechnik produziert. Schon Ende Februar kann das Vorziehen beginnen.  

Blumen auf der TerrasseBlumenkisterl am Fenster und Töpfe auf Balkon und Terrasse bringen lebendiges Grün in die Stadt. Sogar eigenes Obst und Gemüse kann auf kleinstem Raum geerntet werden. „Frischen Salat pflücken, duftende Kräuter ernten und Schmetterlingen beim Futterholen zuschauen – all das ist am Fensterbrett möglich. Wer vom Samen bis zur Ernte biologisch wirtschaftet, tut Gesundheit und Umwelt Gutes“, sagt Mag.aSophie Jäger-Katzmann, Gartenexpertin von "die umweltberatung". Bio-Produkte erkennt man an der Biokontrollnummer, diese muss immer auf der Verpackung abgedruckt sein, z.B. AT-BIO-xxx oder DE-BIO-xxx. Zusätzlich befindet sich meist ein Biokontrollzeichen oder die Aufschrift „aus kontrolliert biologischem / ökologischem Anbau“ auf dem Produkt.

Wind und Sonne machen Kisterl und Tröge zu Extremstandorten, die nicht für alle Pflanzen geeignet sind. Welche Blumen, Gemüse und Kräuter auch dort gut gedeihen und zudem Schmetterlinge anlocken, zeigt "die umweltberatung" im Infoblatt „Blumenkisterl“ und im Poster „Buntes, Duftendes und Essbares vom Fensterbrett”.

Saatgut und Pflanzen aus der Region mit Startvorteil
Biologisches Saatgut und Bio-Jungpflanzen aus der Region sind die beste Wahl im Hinblick auf Ökologie und gute Ernte. Die Pflanzen aus der Region sind gut an die klimatischen Bedingungen angepasst. Bei der biologischen Produktion kommen keine Pestizide und Kunstdünger zum Einsatz, kurze Transportwege reduzieren die Umweltbelastungen zusätzlich.

Jetzt geht’s los!
Samen in BlumenkisteEnde Februar kann bereits das Vorziehen von Chili, Paradeisern und Paprikapflanzen oder Melanzani beginnen. Dafür eignet sich ein warmes, helles Fensterbrett. Hinaus dürfen die wärmeliebenden Pflanzen erst Mitte Mai nach den Eisheiligen. Denn eine alte Bauernregel besagt: „Pflanze nie vor der kalten Sophie!“

Eigenes Saatgut ernten
Sortenraritäten sind samenfest, das heißt man kann von ihnen eigenes Saatgut ernten und sie im Folgejahr wieder anbauen. Der Samen sollte so lang wie möglich an der Pflanze verbleiben. Nur dann reift er gut aus und lagert die notwendigen Reservestoffe ein. Der ideale Zeitpunkt der Abnahme ist bei schönem Wetter, wenn möglich nach einer Trockenperiode.
Quelle: Text: "die umweltberatung"/Fotos: Pixabay

Weitere Informationen:
Bezugsquellen für Bio-Saatgut und -Pflanzen hat "die umweltberatung" auf www.umweltberatung.at/bio-saatgut-und-jungpflanzen gelistet. Das Poster Buntes, Duftendes und Essbares vom Fensterbrett stellt Pflanzen vor, die sich gut fürs Fensterkisterl eignen. Es kann um € 2,40 Versandkosten bei "die umweltberatung" unter Tel. 01 803 32 32 bestellt werden. Viele Informationen zum Bepflanzen von Balkonkisterln bietet auch das Infoblatt Blumenkisterl, das auf www.umweltberatung.at/blk heruntergeladen werden kann.

"die umweltberatung" Wien ist eine Einrichtung der VHS Wien, basisfinanziert von der Wiener Umweltschutzabteilung – MA 22.

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Wien - Wenn draußen zartes Grün sprießt, wird drin geputzt, was das Zeug hält. "die umweltberatung Wien" rät, den Frühjahrsputz mit guter Planung effizient und ökologisch zu erledigen. Mikrofasertücher und ein paar wenige umweltschonende Reinigungsmittel unterstützen beim sauberen Start in den Frühling.

Im Haushalt braucht es für die regelmäßige Reinigung nur wenige Produkte: Geschirrspülmittel entfernt fettige Flecken, Badreiniger und WC-Reiniger auf Basis von Essig- oder Zitronensäure beseitigen Kalkflecken. Ein milder Allzweckreiniger reinigt den Boden und ein Glasreiniger auf Alkoholbasis ermöglicht streifenfreies Wischen. „Es reicht also vollkommen, sich auf ein paar wenige und ausgewählte Reinigungs- und Waschmittel und deren richtige Dosierung zu beschränken. Das spart Geld und Platz im Putzschrank“, sagt Mag.a Sandra Papes, Reinigungsexpertin von "die umweltberatung".

Effizient und ökologisch reinigen – so geht‘s
- den Schmutz erst gar nicht reinlassen
- das Putzen planen
- chemische Reinigungsmittel durch Mechanik ersetzen
- von oben nach unten putzen
- unnötige Reinigungsmittel weglassen
- umwelt- und gesundheitsschonende Mittel verwenden
- empfindliche Oberflächen schonen

Tipp 1: Das Putzen planen
Um den Anfang des Frühjahrsputzes leicht zu machen, ist es gut mit der Lieblingstätigkeit zu beginnen – oder anders gesagt mit der Tätigkeit, die am wenigsten mühsam erscheint. Wer Zimmer für Zimmer reinigt, anstatt an allen Ecken und Enden etwas anzufangen, hat rasch Erfolgserlebnisse. Von innen nach außen und von oben nach unten lautet die Devise. Kästen und Laden zuerst innen putzen. Dann von oben nach unten putzen, zuerst die Regale, dann den Boden, weil der Staub beim Abstauben zu Boden sinkt.

Tipp 2: Chemische Reinigungsmittel durch Mechanik ersetzen
Mikrofasertuch© Sandra Papes "die umweltberatung"Mechanische Hilfsmittel können in vielen Fällen chemische Reinigungsmittel ersetzen. Mikrofasertücher und waschbare Mikrofaserwischbezüge für den Boden eignen sich trocken oder nebelfeucht zum Reinigen glatter Oberflächen - ganz ohne Reinigungschemikalien! Mikrofasertücher nehmen zudem aufgrund ihrer ausgeklügelten Struktur Schmutz sehr gut auf. Wird das Tuch drei Mal hintereinander jeweils in der Mitte gefaltet, ergibt das ganze 16 Flächen zum Reinigen. Das heißt, mit einem Mikrofasertuch kann ein Raum komplett gereinigt werden, bevor das Tuch wieder ausgewaschen werden muss. Die Kalkflecken auf Armaturen und am Waschbecken lassen sich übrigens ganz einfach mit einem trockenen Mikrofasertuch wegpolieren.

Tipp 3: Von oben nach unten putzen
Beim Staubwischen kommt es unvermeidlich zum Aufwirbeln von Staub, der sich nach einer Weile auf anderen Gegenständen wieder absetzt. Um das zu verhindern, wird von oben nach unten geputzt. Mikrofasertücher binden Staub sowohl trocken als auch feucht, wobei das feuchte Wischen für AllergikerInnen besser ist. Beim Oben-nach-unten-putzen-Prinzip wird zuerst oben auf den Schränken und oberen Regalen gewischt und zuletzt auf den untersten Flächen mit einem trockenen oder nebelfeuchten Mikrofasertuch gewischt. Zum Schluss wird der Boden staubgesaugt und anschließend feucht aufgewischt.

Tipp 4: Auf unnötige Reinigungsmittel verzichten
Desinfektionsmittel und antibakterielle Reinigungsmittel sind im Privathaushalt nicht notwendig und hinsichtlich Gesundheit auch kontraproduktiv. Die Mittel enthalten aggressive Wirkstoffe, die über die Haut aufgenommen werden können und Allergien oder Hautschäden hervorrufen können. Außerdem töten Desinfektionsmittel auch die für die Menschen nützlichen Bakterien - das kann unter Umständen das Immunsystem schwächen. In der Kläranlage stören Desinfektionsmittel die Bakterien, die das Abwasser reinigen sollen.

Raumsprays, sogenannte Luftverbesserer, belasten die Raumluft und WC-Beckensteine das Abwasser unnötig und haben keinerlei Reinigungswirkung. Einwegreinigungstücher lassen die Abfallberge wachsen und es ist schade um die Energie und die Ressourcen, die bei ihrer Herstellung verbraucht werden.

Tipp 5: Alkohol oder Geschirrspülmittel für saubere Fenster
Fenster putzenFrühjahrsputz heißt traditionsgemäß wieder einmal die Fenster zu putzen. Glasreiniger auf Alkoholbasis oder ein Spritzer Geschirrspülmittel in einen Kübel mit Wasser, ein Fensterabzieher mit Gummilippe und Mikrofasertücher zum Abtrocknen und Wischen – und schon geht es los. Blitzblanke Fenster lassen die Wohnung sofort viel sauberer und ordentlicher aussehen. Am besten zusätzlich die Vorhänge waschen, dann hält das Frischegefühl noch länger an.

Tipp 6: Den Schmutz draußen lassen - Fußmatten reinigen
Der Sinn einer Fußmatte ist es von den Schuhsohlen so viel Schmutz wie möglich aufzunehmen. Je weniger Schmutz in die Wohnung eingetragen wird, desto weniger muss geputzt werden. Wenn aber die Fußmatte selbst schmutzig ist, passiert genau das Gegenteil. Sie gibt dann den Schmutz an die Sohlen wieder zurück, das wird auch „Stempelkissen-Effekt“ genannt. Fußmatten lassen sich entweder draußen ausklopfen, abbürsten oder in der Bade- bzw. Duschwanne mit Wasser abspülen. Es gibt auch Matten, die in der Waschmaschine gereinigt werden können.

Tipp 7: Empfindliche Oberflächen schonen
Mikrofasertücher eigenen sich zwar für glatte Oberflächen bestens, aber nicht für geölte Holzböden, Möbel aus Vollholz, Plexiglas und glänzende Kunststoffoberflächen. Holzoberflächen sollten nicht zu nass, sondern nur nebelfeucht gewischt werden.
Quelle: Text: "die umweltberatung" Wien/Bilder: Pixabay 

Weitere Informationen:
Die Broschüre Chemie im Haushalt informiert über Reinigungsmittel und andere Chemikalien im Haushalt und stellt ökologische Alternativen zu schweren chemischen Geschützen vor. Die Broschüre und das Infoblatt „Mikrofasertücher“ gibt es auf www.umweltberatung.at zum kostenlosen Download. Umwelt- und gesundheitsschonende Wasch- und Reinigungsmittel sind auf www.umweltberatung.at/oekorein zu finden. "die umweltberatung" bewertet gemeinsam mit der Energie- und Umweltagentur NÖ Produkte, die in der ÖkoRein-Datenbank gelistet werten.

Bestellung der Broschüre „Chemie im Haushalt“ und Beratung zur ökologischen Reinigung bei "die umweltberatung" unter Tel. 01 803 32 32.

BlumenkastenSaubere Fenster warten auf bunte Blumenkästen, hier ein paar Tipps!


Tiefkühlen ist die energieaufwändigste und somit teuerste Lagermethode.

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Wien - Ein strenger Winter und Engpässe bei Gemüse aus dem sonst so sonnigen Süden - die perfekte Zeit um Inventur im Tiefkühlschrank zu machen, Geräte abzutauen und die Produkte zu verkochen. "die umweltberatung" Wien gibt Tipps zur Haltbarkeit und macht mit vielen Rezepten Lust auf Restlküche.

SuppeAus tiefgefrorenem Gemüse lässt sich eine leckere Suppe zaubern. Sommerliches Gemüse und Reste von Festen liegen im Kühlschrank oft dicht aneinandergedrängt. Es ist Zeit zum Auftauen, denn im April kommt schon der frische Spinat. „Wenn Lebensmittel tiefgekühlt werden, ist es besser, sie nicht zu lange zu lagern. Auch tiefgefroren kommt es zu Abbauprozessen, Vitamine und Geschmack gehen verloren, Fette können ranzig werden. Brot ist tiefgekühlt bis 3 Monate haltbar, Rindfleisch bis 12 Monate, Spinat bis 2 Jahre“, empfiehlt Mag.a Michaela Knieli, Ernährungswissenschafterin von "die umweltberatung".

Energie sparen beim Tiefkühlen
Tiefkühlen ist die energieaufwändigste und somit teuerste Lagermethode. „Regelmäßiges Abtauen von vereisten Geräten spart Energie. Eine Eisschicht, die nur einen Zentimeter dick ist, macht auch das energiesparendste Tiefkühlgerät zum Stromfresser“, warnt Sabine Vogel, Energieberaterin von "die umweltberatung".

Wer ein neues Gerät kauft, sollte zuerst überlegen, wie groß das Gerät sein muss und dann Geräte gleicher Größe vergleichen: Energieverbrauch und Energieeffizienzklasse sind auf dem bunten Energielabel ablesbar, das auf den Geräten kleben muss. Zu empfehlen sind Geräte mit Energieeffizienzklasse A++ und A+++.

Geld sparen bei der Restl-Challenge
Mit einer guten Vorratsplanung können Lebensmittelabfälle vermieden werden. In Wien beispielsweise landen genießbare Lebensmittel im Wert von über € 400,- pro Haushalt im Müll anstatt gegessen zu werden. Mit zufällig zusammengewürfelten Zutaten – ob frisch oder eingefroren - zu kochen ist eine Herausforderung. "die umweltberatung" unterstützt auf ihrer Rezepteseite dabei, das passende Rezept für Reste zu finden: Einfach die Zutaten in die Suchmaske eingeben und schon erscheinen die passenden Rezepte.

„Auch in der Tiefkühltruhe können Lebensmittel verderben, und das wäre schade. Beschriften Sie daher die Lebensmittel gut mit Datum und Inhalt und führen Sie bei größeren Mengen ein Inventurbuch. So behalten Sie über Ihre gefrorenen Lebensmittel den Überblick!“ meint Ernährungswissenschafterin Knieli.
Quelle: Text: "die umweltberatung"/Bilder: Pixabay

Weitere Informationen:
"die umweltberatung" bietet auf ihrer Website viele Rezepte:  www.umweltberatung.at/rezepte 

Im Lebensmittellexikon informiert "die umweltberatung" über Herstellung, Inhaltsstoffe und Verarbeitung von Lebensmitteln: www.umweltberatung.at/lebensmittellexikon

GemüsestrudelVielleicht auch interessant: Die Reste vom Fest kulinarisch verwertet

Für die Reste des Festtagsbratens gibt es leckere "Restl-Varianten".

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Wien - Übergroße Einkaufswägen und berstende Supermarktregale verleiten dazu, dass für das große Festessen zu Weihnachten oder für die Silvesterparty mehr gekauft wird als tatsächlich nötig ist. Tipps für eine gute Mengenplanung und Restlrezepte, falls trotzdem etwas übrigbleibt, gibt’s auf www.umweltberatung.at.

fondueAn Festtagen beliebt und mengenmäßig schwer planbar: Fondue.Zu den Feiertagen stehen mehr oder weniger geliebte Besuche ins Haus, für die groß aufgekocht wird. Da es für die wenigsten Menschen alltäglich ist, eine größere Personenanzahl zu bekochen, ist gute Planung des Festessens gefragt. „Was für KüchenchefInnen tägliches Brot ist, kann HobbyköchInnen vor eine große Herausforderung stellen. Eine einfache Tabelle zur Mengenberechnung und eine Einkaufsliste helfen Geld zu sparen und dabei die Umwelt zu schonen“, so DI Josef Schenkenfelder, Lebensmitteltechnologe von "die umweltberatung".

Gute Planung ist die halbe Miete
Ein Haushalt in Österreich beispielsweise wirft jährlich Lebensmittel im Wert von etwa 300 Euro in den Müll, wobei ein Großteil davon noch bedenkenlos genießbar wäre. Oft ist ein fehlender Überblick über die Vorräte dafür verantwortlich, dass Lebensmittel nachgekauft werden obwohl noch Reste vorhanden sind. Auch Lockangebote und Aktionen im Supermarkt tragen dazu bei, dass mehr gekauft wird als man tatsächlich benötigt. Für das Festessen ist es daher ratsam, die Menge je nach Personenanzahl zu berechnen und mit einer Einkaufsliste einkaufen zu gehen. Wer im Supermarkt nur jene Sachen kauft, die auf der Einkaufsliste stehen, vermeidet Lebensmittelreste. Am besten gelingt dieser Vorsatz mit vollem Magen.

Resteverwertung ist eine Frage der Kreativität
Wenn trotz sorgfältiger Planung einmal Reste übrigbleiben, der hat auf www.umweltberatung.at/rezepte die Möglichkeit, nach Rezeptideen suchen und dabei bestimmte Zutaten vorgeben. Hier sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt wie nachfolgendes Rezept zeigt: 

Restl-Gemüsestrudel mit Schnittlauch-Sauce (Bild: siehe oben)
Ca. 3 Tassen Gemüse-Restl nach Belieben wie z.B. Karotte oder Kürbis. Dazu gekochter Bulgur, Couscous, Reis, Dinkel, auch gekochte Linsen, Kichererbsen, Bohnen etc. – je nachdem, welche Restl man zu verkochen hat. Weiters 10 dag Käse, 1 Becher Naturjoghurt, Salz, Pfeffer, div. Kräuter, Strudelteig, 1 Bund Schnittlauch, 1 Knoblauchzehe.

Gemüse weich dünsten, Käse reiben und mit ⅓ des Joghurts vermengen, salzen, pfeffern, mit Kräutern verfeinern und unter das Gemüse mischen. Strudelblätter auflegen und die Masse auf dem vorderen Drittel des Teiges verteilen, zusammenrollen und bei 180 Grad Heißluft ca. 15 bis 20 Minuten im Rohr backen.

Für die Schnittlauchsauce den Rest des Joghurts mit gehacktem Schnittlauch, Knoblauch, Salz und Pfeffer abschmecken und zum Strudel servieren.
Quelle: Text: "die umweltberatung", Wien, Bilder: Pixabay

Weitere Informationen:
Das Infoblatt „Kreative Resteküche“ kann auf www.umweltberatung.at/kreative-restekueche kostenlos heruntergeladen werden.
Beratung zur ökologischen Ernährung bei "die umweltberatung", Tel. 01 803 32 32.
Eine Tabelle zur Mengenplanung für das Festessen gibt es von "die umweltberatung" auf www.umweltberatung.at/menge-berechnen.
Viele köstliche Rezepte bietet "die umweltberatung" auf www.umweltberatung.at/rezepte.

WeihnachtenÜbrigens: Weitere Tipps für ein ökologisches Weihnachtsfest gibt's hier bei uns!

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...und schon gibt es die ersten Erdbeeren in den Verkaufsregalen. Ökologisch ein Wahnsinn. Unser Wohlstand verlangt das ganze Jahr nach Früchten.

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