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Wildkräuter sind die beste Hausapotheke

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"die umweltberatung" motiviert in der Broschüre „Wilde Sachen zum Selbermachen“ zum Sammeln und Genießen von Wildkräutern. 

Wien - Wildkräuter sind die beste Hausapotheke. Sie liefern reichlich Vitamine und kurbeln den Stoffwechsel an. Schafgarbe beruhigt den Darm, Holunder wirkt entzündungshemmend. Brennnesseln stärken unsere Abwehrkräfte und unterstützen beim Entgiften. In der Broschüre „Wilde Sachen zum Selbermachen“ hilft "die umweltberatung" mit einem Wildpflanzenposter und vielen Rezepten beim Sammeln, Kochen und Haltbarmachen von Wildkräutern und Wildfrüchten. 

BrennnesselJeder kennt sie, doch nicht jeder liebt sie - dabei sollten sie in keiner gesundheitsbewussten (Tee)küche fehlen. Brennnesseln stehen von März bis September am Wegesrand oder im Garten zur Ernte bereit und machen sich gut als frisches Grün im Smoothie oder getrocknet im Tee. „Die Brennnesselblätter haben‘ s in sich. Der hohe Chlorophyllgehalt soll sogar tumorhemmend wirken. Die Blätter sind besonders reich an Vitamin A und Vitamin C und wirken harntreibend und blutreinigend“, erklärt Mag.a Michaela Knieli, Ernährungsexpertin von "die umweltberatung".

Im Salat oder in der Teemischung
Die Schafgarbe ist genügsam und kommt wild und auch in Naturwiesen im Garten vor. Sie ist wie die meisten Wildkräuter vielseitig verwendbar. Die leicht herben Blätter passen sehr gut als Topping von Blattsalaten. Sie wirken gegen Völlegefühl und beruhigend auf den Magen-Darmtrakt. Als Tee eignen sich die Blüten, sie wirken krampflösend, beruhigend und entzündungshemmend.

Tee selber pflücken
Schwarzer HolunderDer schwarze Holunder wächst in unseren Breiten oft wild und liefert Blüten und Früchte für Küche und Hausapotheke. Die Blüten kann man auf Papier trocknen und als wärmenden Tee mit duftigem Holunderaroma genießen. „Holunderblüten wirken harntreibend, leicht abführend und lindern rheumatische Beschwerden“, erklärt Michaela Knieli.

Teemischungen ganz nach Geschmack
„Wildkräuter schmecken wunderbar in Kombination mit Zitronenmelisse, Verbene und Pfefferminze. Diese Kräuter kann man ganz einfach im Blumentopf oder einer Kräuterspirale ziehen“, erklärt die Umweltberaterin.
Quelle: Text + Cover: "die umweltberatung" Wien/Bilder: Pixabay

Weitere Informationen
CoverDie Broschüre Wilde Sachen zum Selbermachen macht mit dem Wildpflanzenposter und vielen Rezepten Lust aufs Sammeln, Kochen und Haltbarmachen von Kräutern und Wildobst. Sie umfasst 56 Seiten im A5-Format und ist um € 4,50 plus € 3,- Versandkosten bei "die umweltberatung" erhältlich. 

Die Broschüre Kräuter in Garten und Küche gibt Tipps zum Kräuteranbau, enthält viele Rezeptideen und ein Kräuterlexikon. Sie umfasst 80 Seiten im A5-Format und ist um € 4,00 plus € 3,- Versandkosten bei "die umweltberatung" erhältlich.

Information und Bestellung bei "die umweltberatung", Tel. 01 803 32 32.

Auf www.umweltberatung.at/diy-kraeutertee zeigt "die umweltberatung" Schritt für Schritt die Zubereitung einer Kräuterteemischung.

Viele Rezepte mit Wildkräutern und Wildgemüse auf www.umweltberatung.at/rezepte und hier bei uns!

 

Küchenschwamm

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Die weltweit erste umfassende Studie zur Keimbelastung gebrauchter Küchenschwämme ist nun erschienen. In den Reinigungsutensilien wurde eine teils besorgniserregend hohe Konzentration von Bakterien nachgewiesen.

Den Schwamm heiß auszuwaschen oder in der Mikrowelle zu behandeln, ist keine langfristige Lösung, sagen die Forscher.  In Deutschland gibt es rund 40 Millionen Privat-Haushalte. „Wenn in jedem davon nur ein bis zwei Küchenschwämme vorhanden sind, beläuft sich ihre Zahl in Deutschland auf 40 bis 80 Millionen“, so Professor Dr. Markus Egert von der Hochschule Furtwangen, der die Studie leitete. „Mit institutionellen Einrichtungen kommt man vermutlich auf mehr als 100 Millionen in Deutschland.“ – 100 Millionen potentielle Keimschleudern.

100 Millionen private Keimfabriken
In einem Kooperationsprojekt der Hochschule Furtwangen (HFU) mit der Justus Liebig-Universität Gießen und dem Helmholtz Zentrum München ist die Studie enstanden; Fördermittelgeber war die HFU. Die renommierte wissenschaftliche Zeitschrift „Scientifc Reports“, die zur Nature Publishing Group gehört, hat die Studie nun veröffentlicht (DOI:10.1038/s41598-017-06055-9 1, www.nature.com/scientificreports, Titel: Microbiome analysis and confocal microscopy of used kitchen sponges reveal massive colonization by Acinetobacter, Moraxella and Chryseobacterium species).

Die Mikrobiologen nahmen 14 gebrauchte Schwämme aus dem Großraum Villingen-Schenningen unter die Lupe. Entdeckt wurden darin 362 verschiedene Arten von Bakterien. „Was uns überrascht hat: Fünf der zehn häufigsten von uns gefundenen Arten gehören in die sogenannte Risikogruppe 2, das bedeutet sie sind potentiell pathogen“, erläuert Egert. Dabei handelte es sich um Umwelt- und Wasserbakterien, aber auch um Bakterien, die typisch für die menschliche Haut sind. Insbesondere bei immungeschwächten Menschen, wie Kranken und Alten, können Bakterien wie Acinetobacter johnsonii, Moraxella osoloensis und Chryseobacterium hominis zu Infektionen führen. Das sehr häufige nachgewiesene Bakterium Moraxella osloensis steht zudem im Verdacht, schlechten Geruch zu erzeugen, kann also für stinkende Küchenschwämme verantwortlich sein. Fäkalbakterien und Lebensmittelvergifter oder Durchfallerreger hingegen wurden kaum nachgewiesen.

Mehr Bakterien auf gereinigten Schwämmen
Besonders bedenklich: In Schwämmen, die laut ihrer Nutzer regelmäßig gereinigt wurden, etwa in der der Mikrowelle oder durch Auswaschen, zeigten sich deutlich höhere Anteile der potentiell pathogenen Bakterien. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass die Reinigung von Schwämmen zwar zu einer kurzfristigen Verminderung der Keimzahl führen kann; in den schnell wieder hoch wachsenden Gemeinschaften dominieren dann aber offensichtlich immer stärker die potentiell pathogenen Bakterien, vermutlich aufgrund einer höheren Stresstoleranz. 

Küchenschwamm sind voll mit BakterienKüchenschwamm sind voll mit BakterienKüchenschwämme bestehen überwiegend aus Schaumstoff, wie Polyurethan. Ihre durch zahlreiche Poren riesige innere Oberfläche bietet Mikroorganismen viel Platz zum Wachsen. „Teils erreichten die Bakterien Dichten von mehr als 5 mal 1010 Zellen pro Kubikzentimeter“, erläutert Egert. „Das sind Konzentrationen, wie man sie sonst nur noch in Fäkalproben findet.“ Ein Wert, der in einer Küche nicht erreicht werden sollte. Diese hohen Dichten erklären sich mit den optimalen Lebensbedingungen, die Bakterien im Schwamm finden: neben der großen Oberfläche zum Aufwachsen viel Feuchtigkeit und viele Nährstoffe, etwas aus Lebensmittelresten und Schmutz. Das Bild- und Filmmaterial der Studie visualisiert die bakterielle Belastung der Küchenschwämme in eindrucksvoller Weise und bietet sich als Lehrmaterial an, um ein Bewusstsein für Küchenschwämme als mikrobielle Inkubatoren im Haushalt zu schaffen.

Probleme können sich vor allem in sensiblen Umgebungen ergeben. Etwa in Krankenhäusern, Altenheimen oder bei der privaten Pflege zu Hause, wenn dort Menschen mit geschwächtem Immunsystem leben.

Anstelle sie zu häufig zu reinigen, sollten Küchenschwämme aus hygienischen Gründen gerade hier besser regelmäßig entsorgt werden, etwa in einem wöchentlichen Rhythmus. In neu gekauften Schwämmen konnten die Forscher übrigens keinerlei mikrobielle Belastung nachweisen.

Text: Jutta Neumann Pressestelle Hochschule Furtwangen. Bilder: pixabay, big merci

Terrasse BlumenVielleicht auch interessant: Die Top-5-Tipps gegen Ameisen im Haus

 

 

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Wien - Die nächste Hitzewelle kommt bestimmt! "die umweltberatung" gibt Tipps, um die heiße Zeit erträglicher zu machen – ganz ohne Klimaanlage. Jalousien runter und Fenster zu wenn’s draußen heiß wird! Beim Bauen oder Sanieren sind die Beschattung der Fenster und die Berechnung der sommerlichen Überwärmung unbedingt zu berücksichtigen.

Heiß werden Räume im Sommer dann, wenn das Haus schlecht isoliert ist, die Beschattung der Fenster fehlt oder wenn die Fenster untertags offen bleiben. „Sobald es am Vormittag draußen wärmer wird als drinnen ist es besser, die Fenster komplett zu schließen und nicht zu kippen. Das hört sich simpel an, wird aber oft nicht bedacht“, sagt Sabine Vogel, Energieexpertin von "die umweltberatung".

Was alle täglich tun können

  • Jalousien runterlassen oder Vorhänge zuziehen
  • Fenster zumachen, sobald die Außentemperatur die Raumtemperatur übersteigt
  • in der kühleren Nacht gut durchlüften, wenn möglich querlüften durch das Öffnen der Fenster an verschiedenen Seiten
  • interne Wärmequellen vermeiden – Fernseher, Computer etc. nicht auf Stand-by laufen lassen, sondern ganz abschalten – das spart auch Energiekosten und schont das Klima!
  • ein Ventilator kann hilfreich sein, wenn die Luft „steht“ – ein Ventilator verbraucht wesentlich weniger Energie als ein Klimagerät!


Was bei Hitze guttut, ist individuell verschieden. Die einen schwören darauf, die Ellbogen ins kalte Wasser zu tauchen und das Gesicht kalt zu waschen, die anderen stellen ihre Füße unter dem Schreibtisch in eine kleine Wanne mit kaltem Wasser. Auch das Besprühen mit einer Wasserspritzflasche kann Abhilfe verschaffen. Wichtig ist auf alle Fälle ausreichend zu trinken -  ca. 2 Liter Leitungswasser oder ungesüßten Kräutertee pro Tag.

Was HäuslbauerInnen tun können

Fensterplanung
Wer ein Haus plant, sollte an die Beschattung der Fenster von außen denken, zum Beispiel:

  • großzügige Dachüberstände, Lamellenblenden
  • Rollläden, Raffstores, Fensterläden, Markisen
  • Bäume und Sträucher


Eine Innenjalousie lässt wesentlich mehr Sonnenwärme durch als eine Außenjalousie. Nicht nur der Sonnenschutz der Südfenster ist wichtig, sondern auch im Osten und Westen. Denn die Sonne steht im Westen und Osten tiefer als im Süden und so trifft die Strahlung großflächig in den Innenraum.

Dachflächenfenster haben den Nachteil, dass sie bei Regen geschlossen sein müssen. Auch Fenster bei denen das Dach darüber nicht vorspringt, sind nicht regensicher. Das sollte bei der Planung im Hinblick auf bessere Lüftung bedacht werden.

GriechenlandMassiv bauen
Je massiver Wand, Boden und Decke sind, desto weniger erwärmen sich die Räume im Sommer. Von alten, mit massiven Steinen gemauerten Gebäuden ist bekannt, dass sie auch im Sommer angenehm kühl sind. Massive Bauteile mit großer Wärmespeicherfähigkeit können viel Wärme aufnehmen, wodurch die Temperaturspitzen im Raum geringer ausfallen. Durch das Lüften in den Nacht- und Morgenstunden kühlen die Wände wieder ab.

Ein keramischer Fußboden, eine Vollziegelzwischenwand und dicker Lehmputz an Wand und Decke können auch im Fall der Leichtbauweise für bessere Speicherfähigkeit und geringere Aufheizung sorgen.

Sommerliche Überwärmung berechnen lassen
PlanerInnen können die potenzielle sommerliche Überwärmung von Räumen berechnen. Bei dieser Berechnung, basierend auf der ONORM B 8110 T.3, werden die Sonneneinstrahlung, die internen Wärmequellen, die Lüftung in der Nacht und die Speicherfähigkeit der Bausubstanz in Relation zueinander gesetzt.

Wärmedämmung
Bei Dachschrägen ist im Neubau eine Wärmedämmung von 40 cm Stärke empfehlenswert. Wenn die Luft zwischen den Dachziegeln und der Holzschalung durchziehen kann, reduziert das zusätzlich das Aufheizen des Daches.

Weitere Informationen:
"die umweltberatung" bietet individuelle, firmenunabhängige Beratung zum energieeffizienten Bauen und Sanieren. Tel. 01 803 32 32, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, www.umweltberatung.at
Quelle: Text: umweltberatung.at, Bilder: Pixabay 

 UV-SchutzVielleicht auch interessant: Energiespartipps für den Sommer und Mythen und zum Schutz vor UV-Strahlung „Erzähl mir keine Sommer-Märchen

Brotkasten; Behälter für die Lebensmittellagerung

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Absolventin der FH Münster entwickelte System für die richtige Lagerung von Lebensmitteln

Münster - Großmutter Schlegel wusste sehr genau, was Kartoffeln mögen. Zum Knollengemüse, das sie dunkel und trocken in einer Kiste lagerte, legte sie einen Apfel dazu. Damit die Kartoffeln nicht so schnell keimen und länger halten, erklärte sie. Inzwischen lebt die alte Dame nicht mehr, doch Enkelin Joana Schmitz erinnert sich noch gut daran, wie die Großmutter mit Lebensmitteln umging. Dieses Wissen ist sogar in die interdisziplinäre Abschlussarbeit der Studentin an der FH Münster eingeflossen.

richtige Lagerung LebensmittelMit „Bewusst wie“ hat Joana Schmitz ein Aufbewahrungssystem für die richtige Lagerung von Lebensmitteln außerhalb des Kühlschranks entwickelt. Foto: FH Münster„Meine Oma ist eine wichtige Impulsgeberin gewesen“, sagt die Absolventin des Fachbereichs Design. In ihrer Bachelorarbeit im Schwerpunkt Produktdesign entwickelte Schmitz ein Aufbewahrungssystem mit vier Modulen, in denen Gemüse und Eier außerhalb des Kühlschranks richtig gelagert werden. „Es ist ein weitverbreiteter Irrglaube, dass alles nur gekühlt länger frisch bleibt“, erklärt Schmitz. Bei manchen Lebensmitteln bewirke die Lagerung im Kühlschrank sogar genau das Gegenteil, Nährstoffe und Aromen gehen schneller verloren: Tomaten werden wässrig, Bananen braun, Kartoffeln werden unter vier Grad süß. Dann wird es wahrscheinlicher, dass sie in der Tonne landen.

Schmitz findet es schade, dass so viele Lebensmittel weggeworfen werden: in Privathaushalten in Deutschland etwa 82 Kilogramm pro Kopf und Jahr. „Einer der Gründe ist sicherlich, dass wir oft nicht wissen, wie wir Lebensmittel richtig lagern“, sagt sie. Ihre Arbeit sollte ein Beitrag sein, dieses Problem bewusster zu machen und Möglichkeiten zu zeigen, wie man es besser machen könnte. „Bewusst wie“ hat sie deshalb das Aufbewahrungssystem getauft. „Ein gutes Beispiel, wie Design auf sinnvolle und einfache Art den Alltag verbessern kann“, findet Prof. Steffen Schulz. Der Hochschullehrer mit dem Schwerpunkt  Produktdesign stand der Examenskandidatin als Erstbetreuer zur Seite. Für das ernährungswissenschaftliche Know-how zog sie Prof. Dr. Guido Ritter vom Fachbereich Oecotrophologie – Facility Management zurate.

Hatte die Oma recht damit, Kartoffeln mit einem Apfel zu lagern? Joana Schmitz wollte es wissen. Sie startete mehrere Versuchsreihen unter wissenschaftlichen Bedingungen: Sie lagerte Kartoffeln mal mit einem Apfel, mal ohne. Und tatsächlich: Die Kartoffeln fingen fünf Tage später an zu keimen, wenn ein Apfel dabei war. Das Reifehormon Ethen, das Äpfel in ihre Umgebung abgeben, verzögert die Keimung der Kartoffeln. Die Großmutter wusste also, was sie tat.

BehälterDas Aufbewahrungssystem umfasst insgesamt vier Module. Hier zu sehen sind die Module für Eier, Fruchtgemüse und Kartoffeln. Foto: FH MünsterDie junge Frau recherchierte weiter. Sie wollte mehr über die Bedürfnisse der einzelnen Lebensmittel wissen und mehr über die Eigenschaften von Lagermaterial sowie Hygiene erfahren. Ihre Recherchen wertete sie aus und baute anschließend Modelle in der Werkstatt des Fachbereichs Design: zunächst eine Kiste aus regionalem Ahorn für Kartoffeln und Zwiebeln, dazu einen Deckel aus Kork mit kleinen Löchern, durch die das Ethen der Äpfel in die Kiste strömen konnte.

Die Form des Deckels hatte es in sich. „Das hatte ich mir leichter vorgestellt“, sagt Schmitz. Anfangs sei der Kork zu porös gewesen. Über Versuch und Irrtum, mit Unterstützung aus der Werkstatt und einem glatten Kork aus Portugal habe es am Ende dann richtig gut funktioniert.

Ein Modul für Eier, eines für Fruchtgemüse wie Paprika und Zucchini sowie eines für aufrecht wachsendes Gemüse kamen hinzu. Ganz überrascht war sie davon, dass aufrecht gewachsenes Gemüse auch stehend gelagert werden sollte. „Liegen etwa Karotten und Spargel waagerecht, verlieren sie mehr Energie, weil sie in die aufrechte Position zurückstreben.“ Die Formen der Module hielt Schmitz bewusst zurückhaltend, die Lebensmittel sollten im Vordergrund stehen. „Schönheit und Duft von Nahrungsmitteln werten jede Küche auf. Sie sind immer sichtbar und verderben nicht heimlich, still und leise in der hintersten Ecke des Kühlschranks.“

Schmitz wünscht sich, dass ihr Aufbewahrungssystem „Bewusst wie“ in Serie produziert wird. Das möchte die Designerin nach ihrem Praktikum, das sie zurzeit in einer Berliner Agentur für Produktdesign absolviert, auf den Weg bringen.

Die Großmutter hätte es sicherlich gefreut, so Schmitz, dass altes Wissen ihrer Enkelin zu einem Studienabschluss verholfen hat. „Für Oma war es selbstverständlich, so wertschätzend mit Lebensmitteln umzugehen. Wir müssen das erst noch verinnerlichen.“
Quelle: Text und Bild: Pressestelle FH Münster

GemüseLesen Sie dazu: Das große Werben für "unperfektes Gemüse"

In der Natur sind Ameisen sehr nützlich, in der Wohnung und im Haus eher lästig.

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"die umweltberatung" gibt fünf einfache Tipps, um Ameisen in den eigenen vier Wänden wieder loszuwerden. 

Wien - In der Natur sind Ameisen sehr nützlich, in der Wohnung und im Haus eher lästig. Zum Vertreiben der Ameisen braucht es keine chemisch-synthetischen Wirkstoffe. Verständnis ihrer Lebensweise und praktisches Wissen reichen aus, um die lästigen Besucher wieder loszuwerden. "die umweltberatung" unterstützt dabei mit fünf einfachen Tipps und mit der Broschüre „Ameisen, Motten & Co“.

Ameisen sind im Garten und in der Natur sehr nützlich. Sie bearbeiten die oberste Erdschicht, helfen beim Abbau von organischem Material und verbreiten Pflanzensamen. Als Gesundheitspolizei sind sie am Abbau von toten Tieren beteiligt. In der Wohnung oder im Haus sind sie aber unerwünscht. „In unseren Beratungsgesprächen gilt es zuerst die Panik zu nehmen. Die Ameisenarten, die es bei uns gibt, sind nicht gefährlich und übertragen keine Krankheiten“, erzählt DI (FH) Harald Brugger MSc, Ökotoxikologe von "die umweltberatung" aus seiner Beratungserfahrung.

GiftSchädlingsbekämpfungsmittel können die Gesundheit gefährden
Kontraproduktiv ist es, sofort mit giftigen Stoffen auf die Ameisen loszugehen. Viele der versprühten chemisch-synthetischen Stoffe setzen sich in Möbeln, Teppichen und Tapeten fest und belasten mitunter ein paar Wochen lang die Raumluft.

Ameisenfrei in fünf Schritten
"die umweltberatung" empfiehlt das Vorgehen in fünf Schritten, um Ameisen im Haus einfach wieder loszuwerden:

Erstens - Späher entfernen: Einzelne Ameisen in der Wohnung sind oft „Späher“. Diese schauen, ob es etwas zu holen gibt und holen dann ihre Artgenossen in großer Zahl. Also: unbedingt fangen und aus der Wohnung entfernen.

Zweitens - die Grundlage entziehen: Warum kommen die Ameisen? Möglichkeit eins: Nahrungssuche - deshalb gerade in der Ameisensaison besonders auf Sauberkeit achten. Essensreste entfernen und das Geschirr sofort abwaschen. Möglichkeit zwei: Nestbau - schon so mancher Ameisenstaat hat sich auch in Kochgeschirr oder in Blumentöpfen eingenistet. Dann den ganzen Staat einfach ins Freie setzen.

Drittens - Schlupflöcher versperren: alle Mauerrisse und Ritzen, durch die Ameisen hereinkommen, gut mit Spachtelmasse, Kitt oder Zement zukitten.

Viertens - eine gründliche Straßenreinigung: die Straßen, die Ameisen entlanglaufen, mit einem milden Reinigungsmittel regelmäßig aufwischen.

Fünftens - Kieselgur streuen: In schweren Fällen kann Kieselgur, ein Algenpulver, auf Ameisenstraßen und in Ritzen gestreut werden. Die Ameisen verletzen sich beim Drüberkrabbeln und trocknen aus.

Der letzte Ausweg bei Nestern im Haus sind sogenannte „Köderdosen“. Bei diesen Fallen ist der Wirkstoff mit einer Futterquelle vermengt. Die Wirkstoffe werden nicht unkontrolliert im Raum verteilt. Das Futter wird samt Gift in den Bau getragen und dort weiterverfüttert. Der ganze Staat stirbt damit ab.
Quelle: Text: "die umweltberatung" Wien/Bilder: Pixabay

Weitere Informationen
BroschüreViele weitere Tipps gegen unerwünschte Insekten im Haushalt gibt "die umweltberatung" in der Broschüre „Ameisen, Motten & Co“, die im Auftrag des Umweltministeriums erstellt wurde. Bestellung um € 3,- Versandkosten bei "die umweltberatung", Tel. 01 803 32 32. Kostenloser Download im Online-Shop auf www.umweltberatung.at/amc.

In dieser Broschüre werden die häufigsten "Lästlinge" im Haushalt und giftfreie Alternativen zu herkömmlichen Bekämpfungsmitteln mit vielen farbigen Abbildungen vorgestellt. Eine Übersicht über die wichtigsten Wirkstoffe und Tipps für den Einkauf und die sichere Anwendung der Produkte runden die Informationen ab.

 

Schimmel                           
 Lesen Sie
hier über die zehn häufigsten Schimmel-Irrtümer  und Blühender Garten ohne Gift und Schnecken

 

Für unterwegs sollte man Wasser in gesunden Flaschen transportieren.

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Wien - Kristallklar und kühl sprudelt das Wasser aus dem Hahn. Leitungswasser ist als Durstlöscher unschlagbar – es erfrischt, hat null Kalorien, ist so billig wie kein anderes Getränk und muss nicht aus dem Geschäft nach Hause geschleppt werden. Für unterwegs empfiehlt "die umweltberatung, Wien" Flaschen aus Glas oder Edelstahl. Das Infoblatt „Der Getränkecheck“ stellt Durstlöscher und ihre Vor- und Nachteile vor. 

Bei Hitze kühlt der regelmäßige Griff zur Wasserflasche. Aus welchem Material diese Flasche besteht, ist nicht egal. „Wer eine Trinkflasche kauft, sollte sie nicht nur aufgrund von Farbe oder Muster auswählen, sondern das Material berücksichtigen. Am gesündesten ist Glas oder Edelstahl, weil sich aus solchen Flaschen keine schädlichen Stoffe ins Wasser lösen“, empfiehlt Mag.a Michaela Knieli, Ernährungswissenschafterin von "die umweltberatung".

Plastikflaschen besser meiden
Plastikflaschen sind nicht nur aus ökologischer Sicht zu vermeiden. Auch aus gesundheitlicher Sicht sind einige Flaschen bedenklich. So löst sich zum Beispiel aus den harten, im Sportbereich üblichen Polycarbonatflaschen die Industriechemikalie BPA (Bisphenol A), welche hormonähnlich wirkt. Auch aus den gängigen PET-Flaschen können sich, wenn die Flaschen bei Hitze oder UV-Einstrahlung gelagert werden, in geringer Menge unerwünschte Stoffe lösen und in das Getränk übergehen. „Neue Kunststoffe wie Tritan gelten als BPA-frei. Sicher ist jedoch nur, dass Glas keinerlei Stoffe an den Inhalt abgibt“, erklärt Mag.a Michaela Knieli".

Edelstahl – die Alternative zu Alu
Auch die praktisch leichten Aluminiumflaschen sind innen mit Kunststoff beschichtet - aus beschädigten Flaschen kann sich in Verbindung mit sauren Getränken Aluminium lösen. Die unzerbrechliche Alternative ist Edelstahl - hier müssen nur NickelallergikerInnen aufpassen, denn saure Fruchtsäfte oder Kaffee könnten bei längerer Lagerung Nickel aus der Flasche lösen.

Leitungswasser: effizient und ökologisch
Zeit und Wege für Einkäufe sowie schweres Schleppen ersparen sich die LeitungswassertrinkerInnen. Außerdem hilft Leitungswasser beim Sparen und schont damit das Geldbörsl und die Umwelt. Das zeigt der Vergleich von 100 Litern Leitungswasser mit 100 Litern Mineralwasser in 1,5 l Kunststoff-Einwegflaschen.

100 Liter Leitungswasser sparen:

  • 63 kWh Strom bei der Erzeugung
  • 11 Liter Wasser bei der Produktion
  • 3,1 kg Rohstoffe bei der Produktion
  • 2,4 kg Abfall bei der Entsorgung
  • Kosten von ca. 28 Euro


Beim Kauf von 0,5-Liter-Flaschen sind die Geldersparnis und der ökologische Nutzen noch größer.

Weitere Informationen: 
Im Infoblatt „Der Getränkecheck“ stellt "die umweltberatung" Getränke mit ihren Vor- und Nachteilen vor – Wasser, Säfte, Limonaden und Energydrinks. Das Infoblatt kann auf www.umweltberatung.at/fwc kostenlos heruntergeladen werden. Beratung zur ökologischen Ernährung bietet "die umweltberatung" unter 01 803 32 32.
Quelle: Text: "die umweltberatung", Wien/Bilder: Pixabay

Hören Sie Penélope Cruz als "Stimme des Wassers"

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