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DIY: "die umweltberatung" leitet mit Video und Infoblatt beim Eierfärben mit natürlichen Zutaten an. 

Wien - Selber Färben geht ganz einfach und bringt´s, denn die natürlichen Farben dürfen sogar mitgegessen werden. "die umweltberatung" bietet im Infoblatt „Ostereier – bio und natürlich gefärbt“ Rezepte für bunte, gesunde Eier in vielen Farben und zeigt, woran Bio-Eier erkennbar sind.

Beim Osterei zählen nicht nur die inneren Werte, auch die Färbung hat Einfluss auf die Qualität, denn die Farbe kann ins Ei gelangen. Einige herkömmliche Farbstoffe können Allergien oder Pseudoallergien auslösen. „Wer sicher gehen will, färbt am besten selbst mit natürlichen Zutaten. Das funktioniert auch mit Restln aus der Küche wie übriggebliebenen Zwiebelschalen“, erklärt Mag.a Michaela Knieli, Ernährungsexpertin von "die umweltberatung".

Lieblingsfarbe nach Geschmack wählen und los geht´s
Ostereier© Gabriele Homolka, "die umweltberatung"Zwiebelschalen lassen Eier erröten, Curcuma färbt in sattem Gelb, Holunderbeeren färben schokobraun. Wird die Farbe mitgegessen, sind die Nebenwirkungen sogar erwünscht. „Kurkuma regt die Verdauung an und die Bitterstoffe mindern die Lust auf Süßes. Zwiebelschalen sind reich an Flavonoiden, welche die Gefäße schützen und krebsvorbeugend wirken. Holunderbeeren sind reich an B-Vitaminen und gut für Nerven und Stoffwechsel. Dringen diese Naturfarben ins Ei, ist das sogar gesund“, so Michaela Knieli.

Wilder Mustermix
Zum Färben Zwiebelschalen, Holunderbeeren oder grünfärbende Brennnesseln mit Wasser kochen, abseihen und die Eier in der Brühe ca. 10 Minuten hart kochen. Oder die Eier direkt mit den Pflanzen im Sud kochen, dann erzeugen die schwimmenden Zwiebelschalen oder Brennnesseln hübsche Muster auf der Eierschale. Unterschiedliche Farbvarianten lassen sich durch das Färben von weißen und braunen Eiern erzielen.

Null Probleme mit Bio-Eiern
Die Null an erster Stelle im Stempelaufdruck steht für Qualität: Reichlich Auslauf und Biofutter sind garantiert, denn Null steht für biologische Landwirtschaft, und das bedeutet Biofutter für die Hühner und reichlich Auslauf.
Quelle: Text: "die umweltberatung" Wien/Bilder: Pixabay

Weitere Informationen
Mit dieser Videoanleitung zum Färben von Eiern mit Holler, Curcuma und Zwiebelschalen klappt's bestimmt:

Das Infoblatt Ostereier – Bio und natürlich gefärbt enthält Rezepte und Anleitungen zum Färben sowie Erklärungen zum Stempelaufdruck der zeigt, ob Eier aus Bio-Landwirtschaft stammen. Kostenloser Download auf www.umweltberatung.at.

Rezepte für köstliche Eiaufstrichvarianten und gefüllte Eier sind unter dem Stichwort Ostern auf www.umweltberatung.at/rezepte zu finden.

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Verbraucherzentrale Hamburg veröffentlicht praktische Checkliste mit Hinweisen zur Haltbarkeit

Hamburg - Viele Lebensmittel können selbst dann noch wochen- oder sogar monatelang gegessen werden, wenn das Mindesthaltbarkeitsdatum bereits überschritten ist. „Doch aus Angst vor Gesundheitsgefahren werfen Verbraucher immer wieder einwandfreies Essen in den Müll“, berichtet Silke Schwartau von der Verbraucherzentrale Hamburg. Dabei lasse sich durch Prüfen mit Augen, Nase und Mund schnell herausfinden, ob ein Lebensmittel tatsächlich entsorgt werden muss. Mit Hilfe der neuen Checkliste der Verbraucherzentrale Hamburg können Verbraucher nun besser erkennen, ob ein Lebensmittel noch gut ist. Zu jedem Lebensmittel gibt es zusätzliche Frischhalte- und Lagertipps, um möglichst viel vor der Tonne zu retten.

Die Verbraucherschützer führen in ihrer Checkliste rund 30 Lebensmittel von A bis Z auf und sagen, bei welchen ein abgelaufenes Mindesthaltbarkeitsdatum nicht automatisch zur Entsorgung führen muss. Sie erläutern, welche Anzeichen die verschiedenen Lebensmittel zeigen, wenn sie nicht mehr verzehrt werden sollten und was das konkret für den eigenen Haushalt bedeutet. Was macht man zum Beispiel bei einzelnen Schimmelstellen auf Käse, bei weißem Belag auf Schokolade oder mit Eiern, die erst ein paar Tage das Datum überschritten haben? „Hat sich das Lebensmittel verfärbt, schimmelt es, riecht es komisch, hat eine Gasbildung stattgefunden? Wer seinen eigenen Sinnen vertraut, ist meistens gut beraten und muss keine Angst vor einer Lebensmittelinfektion haben“, so Schwartau.  Ein abgelaufenes Mindesthaltbarkeitsdatum sei nicht gleichzusetzen mit schlecht oder gesundheitsschädlich. „Vorsicht ist eher beim sogenannten  Verbrauchsdatum, etwa auf frischem Hackfleisch, geboten. Das muss eingehalten werden“, so die Verbraucherschützerin.

Die Checkliste „So erkennen Sie, ob Lebensmittel noch gut sind“ kann unter www.vzhh.de/media/1776 kostenlos heruntergeladen werden. Die Liste ist auch als handlicher Flyer zum Ausklappen für 1,00 Euro, zuzüglich Porto und Versandkosten, im Online-Shop der Verbraucherzentrale Hamburg unter https://shop.vzhh.de erhältlich.
Quelle: Text: Verbraucherzentrale Hamburg/Bilder: Pixabay

LebensmittelLesen Sie dazu: Verzehrhinweise richtig verstehen

Mit Essig kann man Geräte schonend entkalken.

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Das regelmäßige Entkalken gehört zur Wartung der elektrischen Geräte im Haushalt dazu. So arbeiten sie viele Jahre effizient, denn starke Kalkablagerungen stören den Betrieb. "die umweltberatung" Wien gibt Tipps zum Entkalken mit natürlichen Mitteln.

Wien - Die Menge an gelösten Mineralstoffen im Wasser bestimmt die Wasserhärte. Je „härter“ das Wasser, desto mehr gelöste Calcium- und Magnesium-Ionen enthält es und desto mehr Kalk lagert sich ab. Von Zeit zu Zeit ist es notwendig, elektrische Geräte zu entkalken. „Teure Produkte sind zum Entkalken nicht notwendig, es reichen einfache Zutaten aus der Küche“, erklärt Mag.a Sandra Papes MSc, Reinigungsexpertin von "die umweltberatung".

Waschmaschine entkalken
Bei hartem Wasser, also ab 16° dH, ist die Waschmaschine regelmäßig mit Essig zu entkalken. Bei Waschgängen ab 60° C und wenn Pulverwaschmittel überdosiert wird, entsteht besonders viel Kalkablagerung an der Heizung. Üblicherweise reichen zwei Entkalkungsvorgänge pro Jahr. Je höher der Härtegrad des Wassers ist, desto öfter ist zu entkalken. Auskunft über die Wasserhärte gibt der Wasserversorger.

So funktioniert´s:

  • Waschmaschine einschalten und Wasser einfließen lassen.
  • Nach der Wasserzufuhr 1/16 Liter Essig (ca. 2 Stamperl) in die Waschmittellade geben, aufheizen lassen und über Nacht ausgeschaltet stehen und einwirken lassen.
  • Am nächsten Tag den Waschgang fortsetzen und beenden.

 

Entkalken von Filter-Kaffeemaschinen
Zitronensäure löst Kalkablagerungen sehr effizient und ist für die Entkalkung von Filterkaffeemaschinen geeignet. Kristallisierte Zitronensäure ist in der Backabteilung im Super- oder Drogeriemarkt erhältlich und hält sich sehr lange im Vorratsschrank.

  • Zum Entkalken einer Filter-Kaffeemaschine werden zwei Esslöffel Zitronensäure in einem Liter Wasser gelöst.
  • Die Lösung in den Wassertank füllen und anschließend zur Hälfte durch die Maschine laufen lassen. Dann wird die Kaffeemaschine abgeschaltet.
  • Nach frühestens einer Stunde das Gerät wieder aufdrehen und das restliche Wasser durchlaufen lassen.
  • Am Ende mit viel Wasser nachspülen.

 

Wasserkocher, Teekessel und Tauchsieder entkalken
Wenn starke Kalkablagerungen am Gerät zu sehen sind, ist entkalken angesagt:

  • Wasser und Haushaltessig im Verhältnis 1:1 mischen oder zwei Esslöffel Zitronensäure in einem Liter Wasser auflösen.
  • Die Lösung ins zu entkalkende Gerät füllen, aufkochen lassen und eine Stunde einwirken lassen.
  • Anschließend alles mit Wasser gut abspülen. 


Weitere Infos:
Die Broschüre „Chemie im Haushalt“ informiert über Umwelt- und Gesundheitsgefahren von Haushaltschemikalien und alternative Methoden, die mit wenig Chemie auskommen. Sie ist auf www.umweltberatung.at/chemie-im-haushalt downloadbar oder gegen Versandkosten zu bestellen. Beratung zur ökologischen Reinigung an der Hotline von "die umweltberatung" unter 01 803 32 32.
Quelle: Text: "die umweltberatung", Wien/Bilder: Einl.bild: © Sabine Seidl "die umweltberatung"

Recycling EinlWeitere Tipps für einen nachhaltigen Haushalt finden Sie hier!

Zimmerpflanzen Bonsai

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Studien haben bewiesen, dass Blumen und Pflanzen in der Lage sind uns Menschen auf verschiedenste Weise glücklicher zu machen. Das Zimmerpflanzen Kohlenstoffdioxid aufnehmen und in Sauerstoff umwandeln ist hinlänglich bekannt.
Eine von der NASA durchgeführte Untersuchung enthülte 1989, dass Zimmerpflanzen in der Lage sind binnen 24h 87% der sich in der Raumluft befinden Giftstoffe zu eliminieren. Häufig dienen Pflanzen als Mitbringsel oder Geschenk bei besonderen Anlässen, wobei sie sich je nach Art sowohl positiv auf das Gemüt, als auch auf den Körper auswirken können.

Auswirkungen auf unsere Seele
Es gibt Pflanzen die den Menschen, alleine auf Grud ihrer Schönheit, sich besser fühlen lassen. Orchideen beispielsweise verfügen über eine entspannende Wirkung. Pflanzen wie Lavendel und Rosmarin fördern die Konzentration und verbessern das Schlafverhalten nachhaltig. Es genügt bereits kleinste Mengen einige Minuten lang zu inhalieren. Im Jahre 2015 führten Mark Moss Professor an der Northumbria University Newcastle und sein Team einen Gedächtnistest durch. Hierfür absolvierten Testpersonen in einem von 3 Räumen Gedächtnisübungen. Ein Raum roch nach Lavendel, einer nach Rosmarin und einer neutral. In den Räumen wurden zahlreiche Objekte verteilt. Die Tester sollten sich so viele Objekte wie möglich einprägen und diese erst zu einem viel späteren Zeitpunkt benennen. Erforscht werden sollte die Fähigkeit sich an Erinnerungen zu erinnern. Mit Abstand die besten Ergebnisse erzielen die Probanden des Rosmarin-Raums, dicht gefolgt vom Lavendel-Raum.

Weitere Pflanzen mit besonderen positiven Auswirkungen sind beispielsweise Gardenien und Baldrian. Sie wirken angstlösend und schlaffördernd. Jasmin wird eine produktivitätssteigernde Wirkung nachgesagt.

Auswirkungen auf unseren Körper
Die NASA Studie zeigt, dass sich Pflanzen wie Aloe Vera und Bogenhanf positiv auf die Gesundheit auswirken. Wie sie das tun? Sie stehen einfach im Zimmer. Auf Grund Ihrer Fähigkeit zur umgekehrten Photosynthese setzen diese Pflanzen Sauerstoff erst wären der Nacht frei, während sie gleichzeitig Kohlendioxid aufnehmen. Gleichzeitig reinigen Sie die Luft von Giftstoffen, wie Formaldehyd, Trichlorethen und Benzol, das in zahlreichen Reinigungsmitteln und vor allem Plastik vorkommt. Auch die oftmals mit Chemikalien versetzen Möbelpulituren haben keine Chance gegen die Superkräfte unserer genannten Zimmerpflanzen.

Friedenslilien, Goldfruchtpalmen und Bambus sind ein weiteres Beispiel für die außerordentlichen Fähigkeiten einiger Zimmerpflanzen. Sie verfügen über die Fähigkeit die Luft so hingehend zu reinigen, dass sich die Luftqualität um bis zu 60% verbessert und sich die Luftfeuchtigkeit um bis zu 5 % erhöht. Efeu, der schnell wächst und leicht zu pflegen ist, ist in der Lage binnen lediglich 2 Tagen 90% der Zimmerluft von Giftstoffen zu befreien. Durch die verbesserte Luftfeuchtigkeit lassen sich Allergien lindern. Zu guter Letzt der Efeu, laut NASA ist er der beste Luftfilter in Bezug auf die Absorbierung von schädlichen Formaldehyden. 

Text: https://www.ladenzeile.de,  Bilder: pixabay

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Wien - Wenn draußen zartes Grün sprießt, wird drin geputzt, was das Zeug hält. "die umweltberatung Wien" rät, den Frühjahrsputz mit guter Planung effizient und ökologisch zu erledigen. Mikrofasertücher und ein paar wenige umweltschonende Reinigungsmittel unterstützen beim sauberen Start in den Frühling.

Im Haushalt braucht es für die regelmäßige Reinigung nur wenige Produkte: Geschirrspülmittel entfernt fettige Flecken, Badreiniger und WC-Reiniger auf Basis von Essig- oder Zitronensäure beseitigen Kalkflecken. Ein milder Allzweckreiniger reinigt den Boden und ein Glasreiniger auf Alkoholbasis ermöglicht streifenfreies Wischen. „Es reicht also vollkommen, sich auf ein paar wenige und ausgewählte Reinigungs- und Waschmittel und deren richtige Dosierung zu beschränken. Das spart Geld und Platz im Putzschrank“, sagt Mag.a Sandra Papes, Reinigungsexpertin von "die umweltberatung".

Effizient und ökologisch reinigen – so geht‘s
- den Schmutz erst gar nicht reinlassen
- das Putzen planen
- chemische Reinigungsmittel durch Mechanik ersetzen
- von oben nach unten putzen
- unnötige Reinigungsmittel weglassen
- umwelt- und gesundheitsschonende Mittel verwenden
- empfindliche Oberflächen schonen

Tipp 1: Das Putzen planen
Um den Anfang des Frühjahrsputzes leicht zu machen, ist es gut mit der Lieblingstätigkeit zu beginnen – oder anders gesagt mit der Tätigkeit, die am wenigsten mühsam erscheint. Wer Zimmer für Zimmer reinigt, anstatt an allen Ecken und Enden etwas anzufangen, hat rasch Erfolgserlebnisse. Von innen nach außen und von oben nach unten lautet die Devise. Kästen und Laden zuerst innen putzen. Dann von oben nach unten putzen, zuerst die Regale, dann den Boden, weil der Staub beim Abstauben zu Boden sinkt.

Tipp 2: Chemische Reinigungsmittel durch Mechanik ersetzen
Mikrofasertuch© Sandra Papes "die umweltberatung"Mechanische Hilfsmittel können in vielen Fällen chemische Reinigungsmittel ersetzen. Mikrofasertücher und waschbare Mikrofaserwischbezüge für den Boden eignen sich trocken oder nebelfeucht zum Reinigen glatter Oberflächen - ganz ohne Reinigungschemikalien! Mikrofasertücher nehmen zudem aufgrund ihrer ausgeklügelten Struktur Schmutz sehr gut auf. Wird das Tuch drei Mal hintereinander jeweils in der Mitte gefaltet, ergibt das ganze 16 Flächen zum Reinigen. Das heißt, mit einem Mikrofasertuch kann ein Raum komplett gereinigt werden, bevor das Tuch wieder ausgewaschen werden muss. Die Kalkflecken auf Armaturen und am Waschbecken lassen sich übrigens ganz einfach mit einem trockenen Mikrofasertuch wegpolieren.

Tipp 3: Von oben nach unten putzen
Beim Staubwischen kommt es unvermeidlich zum Aufwirbeln von Staub, der sich nach einer Weile auf anderen Gegenständen wieder absetzt. Um das zu verhindern, wird von oben nach unten geputzt. Mikrofasertücher binden Staub sowohl trocken als auch feucht, wobei das feuchte Wischen für AllergikerInnen besser ist. Beim Oben-nach-unten-putzen-Prinzip wird zuerst oben auf den Schränken und oberen Regalen gewischt und zuletzt auf den untersten Flächen mit einem trockenen oder nebelfeuchten Mikrofasertuch gewischt. Zum Schluss wird der Boden staubgesaugt und anschließend feucht aufgewischt.

Tipp 4: Auf unnötige Reinigungsmittel verzichten
Desinfektionsmittel und antibakterielle Reinigungsmittel sind im Privathaushalt nicht notwendig und hinsichtlich Gesundheit auch kontraproduktiv. Die Mittel enthalten aggressive Wirkstoffe, die über die Haut aufgenommen werden können und Allergien oder Hautschäden hervorrufen können. Außerdem töten Desinfektionsmittel auch die für die Menschen nützlichen Bakterien - das kann unter Umständen das Immunsystem schwächen. In der Kläranlage stören Desinfektionsmittel die Bakterien, die das Abwasser reinigen sollen.

Raumsprays, sogenannte Luftverbesserer, belasten die Raumluft und WC-Beckensteine das Abwasser unnötig und haben keinerlei Reinigungswirkung. Einwegreinigungstücher lassen die Abfallberge wachsen und es ist schade um die Energie und die Ressourcen, die bei ihrer Herstellung verbraucht werden.

Tipp 5: Alkohol oder Geschirrspülmittel für saubere Fenster
Fenster putzenFrühjahrsputz heißt traditionsgemäß wieder einmal die Fenster zu putzen. Glasreiniger auf Alkoholbasis oder ein Spritzer Geschirrspülmittel in einen Kübel mit Wasser, ein Fensterabzieher mit Gummilippe und Mikrofasertücher zum Abtrocknen und Wischen – und schon geht es los. Blitzblanke Fenster lassen die Wohnung sofort viel sauberer und ordentlicher aussehen. Am besten zusätzlich die Vorhänge waschen, dann hält das Frischegefühl noch länger an.

Tipp 6: Den Schmutz draußen lassen - Fußmatten reinigen
Der Sinn einer Fußmatte ist es von den Schuhsohlen so viel Schmutz wie möglich aufzunehmen. Je weniger Schmutz in die Wohnung eingetragen wird, desto weniger muss geputzt werden. Wenn aber die Fußmatte selbst schmutzig ist, passiert genau das Gegenteil. Sie gibt dann den Schmutz an die Sohlen wieder zurück, das wird auch „Stempelkissen-Effekt“ genannt. Fußmatten lassen sich entweder draußen ausklopfen, abbürsten oder in der Bade- bzw. Duschwanne mit Wasser abspülen. Es gibt auch Matten, die in der Waschmaschine gereinigt werden können.

Tipp 7: Empfindliche Oberflächen schonen
Mikrofasertücher eigenen sich zwar für glatte Oberflächen bestens, aber nicht für geölte Holzböden, Möbel aus Vollholz, Plexiglas und glänzende Kunststoffoberflächen. Holzoberflächen sollten nicht zu nass, sondern nur nebelfeucht gewischt werden.
Quelle: Text: "die umweltberatung" Wien/Bilder: Pixabay 

Weitere Informationen:
Die Broschüre Chemie im Haushalt informiert über Reinigungsmittel und andere Chemikalien im Haushalt und stellt ökologische Alternativen zu schweren chemischen Geschützen vor. Die Broschüre und das Infoblatt „Mikrofasertücher“ gibt es auf www.umweltberatung.at zum kostenlosen Download. Umwelt- und gesundheitsschonende Wasch- und Reinigungsmittel sind auf www.umweltberatung.at/oekorein zu finden. "die umweltberatung" bewertet gemeinsam mit der Energie- und Umweltagentur NÖ Produkte, die in der ÖkoRein-Datenbank gelistet werten.

Bestellung der Broschüre „Chemie im Haushalt“ und Beratung zur ökologischen Reinigung bei "die umweltberatung" unter Tel. 01 803 32 32.

BlumenkastenSaubere Fenster warten auf bunte Blumenkästen, hier ein paar Tipps!


Brotkasten; Behälter für die Lebensmittellagerung

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Absolventin der FH Münster entwickelte System für die richtige Lagerung von Lebensmitteln

Münster - Großmutter Schlegel wusste sehr genau, was Kartoffeln mögen. Zum Knollengemüse, das sie dunkel und trocken in einer Kiste lagerte, legte sie einen Apfel dazu. Damit die Kartoffeln nicht so schnell keimen und länger halten, erklärte sie. Inzwischen lebt die alte Dame nicht mehr, doch Enkelin Joana Schmitz erinnert sich noch gut daran, wie die Großmutter mit Lebensmitteln umging. Dieses Wissen ist sogar in die interdisziplinäre Abschlussarbeit der Studentin an der FH Münster eingeflossen.

richtige Lagerung LebensmittelMit „Bewusst wie“ hat Joana Schmitz ein Aufbewahrungssystem für die richtige Lagerung von Lebensmitteln außerhalb des Kühlschranks entwickelt. Foto: FH Münster„Meine Oma ist eine wichtige Impulsgeberin gewesen“, sagt die Absolventin des Fachbereichs Design. In ihrer Bachelorarbeit im Schwerpunkt Produktdesign entwickelte Schmitz ein Aufbewahrungssystem mit vier Modulen, in denen Gemüse und Eier außerhalb des Kühlschranks richtig gelagert werden. „Es ist ein weitverbreiteter Irrglaube, dass alles nur gekühlt länger frisch bleibt“, erklärt Schmitz. Bei manchen Lebensmitteln bewirke die Lagerung im Kühlschrank sogar genau das Gegenteil, Nährstoffe und Aromen gehen schneller verloren: Tomaten werden wässrig, Bananen braun, Kartoffeln werden unter vier Grad süß. Dann wird es wahrscheinlicher, dass sie in der Tonne landen.

Schmitz findet es schade, dass so viele Lebensmittel weggeworfen werden: in Privathaushalten in Deutschland etwa 82 Kilogramm pro Kopf und Jahr. „Einer der Gründe ist sicherlich, dass wir oft nicht wissen, wie wir Lebensmittel richtig lagern“, sagt sie. Ihre Arbeit sollte ein Beitrag sein, dieses Problem bewusster zu machen und Möglichkeiten zu zeigen, wie man es besser machen könnte. „Bewusst wie“ hat sie deshalb das Aufbewahrungssystem getauft. „Ein gutes Beispiel, wie Design auf sinnvolle und einfache Art den Alltag verbessern kann“, findet Prof. Steffen Schulz. Der Hochschullehrer mit dem Schwerpunkt  Produktdesign stand der Examenskandidatin als Erstbetreuer zur Seite. Für das ernährungswissenschaftliche Know-how zog sie Prof. Dr. Guido Ritter vom Fachbereich Oecotrophologie – Facility Management zurate.

Hatte die Oma recht damit, Kartoffeln mit einem Apfel zu lagern? Joana Schmitz wollte es wissen. Sie startete mehrere Versuchsreihen unter wissenschaftlichen Bedingungen: Sie lagerte Kartoffeln mal mit einem Apfel, mal ohne. Und tatsächlich: Die Kartoffeln fingen fünf Tage später an zu keimen, wenn ein Apfel dabei war. Das Reifehormon Ethen, das Äpfel in ihre Umgebung abgeben, verzögert die Keimung der Kartoffeln. Die Großmutter wusste also, was sie tat.

BehälterDas Aufbewahrungssystem umfasst insgesamt vier Module. Hier zu sehen sind die Module für Eier, Fruchtgemüse und Kartoffeln. Foto: FH MünsterDie junge Frau recherchierte weiter. Sie wollte mehr über die Bedürfnisse der einzelnen Lebensmittel wissen und mehr über die Eigenschaften von Lagermaterial sowie Hygiene erfahren. Ihre Recherchen wertete sie aus und baute anschließend Modelle in der Werkstatt des Fachbereichs Design: zunächst eine Kiste aus regionalem Ahorn für Kartoffeln und Zwiebeln, dazu einen Deckel aus Kork mit kleinen Löchern, durch die das Ethen der Äpfel in die Kiste strömen konnte.

Die Form des Deckels hatte es in sich. „Das hatte ich mir leichter vorgestellt“, sagt Schmitz. Anfangs sei der Kork zu porös gewesen. Über Versuch und Irrtum, mit Unterstützung aus der Werkstatt und einem glatten Kork aus Portugal habe es am Ende dann richtig gut funktioniert.

Ein Modul für Eier, eines für Fruchtgemüse wie Paprika und Zucchini sowie eines für aufrecht wachsendes Gemüse kamen hinzu. Ganz überrascht war sie davon, dass aufrecht gewachsenes Gemüse auch stehend gelagert werden sollte. „Liegen etwa Karotten und Spargel waagerecht, verlieren sie mehr Energie, weil sie in die aufrechte Position zurückstreben.“ Die Formen der Module hielt Schmitz bewusst zurückhaltend, die Lebensmittel sollten im Vordergrund stehen. „Schönheit und Duft von Nahrungsmitteln werten jede Küche auf. Sie sind immer sichtbar und verderben nicht heimlich, still und leise in der hintersten Ecke des Kühlschranks.“

Schmitz wünscht sich, dass ihr Aufbewahrungssystem „Bewusst wie“ in Serie produziert wird. Das möchte die Designerin nach ihrem Praktikum, das sie zurzeit in einer Berliner Agentur für Produktdesign absolviert, auf den Weg bringen.

Die Großmutter hätte es sicherlich gefreut, so Schmitz, dass altes Wissen ihrer Enkelin zu einem Studienabschluss verholfen hat. „Für Oma war es selbstverständlich, so wertschätzend mit Lebensmitteln umzugehen. Wir müssen das erst noch verinnerlichen.“
Quelle: Text und Bild: Pressestelle FH Münster

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Kaffeekapselwerbung kann gefährlich sein oder Mr. Clooney

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