Glyphosat muss weg

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38 Stimmen gegen die Glyphosat-Wiederzulassung. Sechs dafür. 18 Enthaltungen. Nach einer Schweigeminute fand vorgestern die Sitzung des Umweltausschusses des EU-Parlaments in Brüssel statt. Und endete mit einem klaren Votum: Keine Wiederzulassung von Glyphosat! Leider ist das keine bindende Entscheidung. Es ist aber ein starkes Signal, das uns Mut gibt für unseren Kampf um eine Glyphosat-freie Zukunft. Der Umweltausschuss fordert außerdem, dass die Europäische Kommission ihre Bewertungsgrundlagen – die Studien der Industrie – öffentlich macht.

"Unser" Landwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) kennt diese Bewertungsgrundlagen ebenfalls – ist das ihm unterstellte BfR doch für die Bewertung verantwortlich. Aber auch er schweigt stoisch.


 Fordern Sie Transparenz von Minister Schmidt

"Glyphosat wurde von der Weltgesundheitsorganisation als vermutlich krebserregend eingestuft. Während die Industrie behauptet, die Substanz würde komplett abgebaut, ist nun klar, dass Glyphosat-Rückstände überall zu finden sind: in der Umwelt, in vielen Produkten des täglichen Lebens, in unseren Körpern", so ein Sprecher des Umweltausschusses vorgestern. Finden wir auch!

Und weiter: "Jede Ungewissheit muss beseitigt sein, bevor wir mit dem Genehmigungsverfahren einer Substanz, die so umfassend eingesetzt wird, fortfahren. Dies ist ein Beispiel, wie das "Vorsorge-Prinzip" angewendet werden sollte."

 

 

Text: Nehle Hoffer für das BUND-Glyphosat-Team;  Bild:pixabay  
 

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