Ab 2017 „gratis-tanken“ an bis zu 100 Siemens-Standorten in Deutschland - Ladestationen liefern Ökostrom und werden international vernetzt

München - Siemens-Mitarbeiter in Deutschland können ab dem Jahr 2017 an bis zu hundert Standorten des Unternehmens ihre Elektrofahrzeuge kostenlos „auftanken“. Die Flatrate gilt nicht nur für reine Elektroautos, sondern auch für Plug-in-Hybridfahrzeuge. Dazu greift Siemens auf sein bestehendes Netz an Ladesäulen zurück und erweitert es mit Normal- oder Schnellladestationen. 

Elektroauto

Um die CO2-Bilanz zu verbessern, liefern die „Tankstellen“ nur Elektrizität aus regenerativen Quellen. Strom und Nutzung der Ladesäulen sind im kommenden Jahr zunächst kostenfrei. Über die künftige Strompreisgestaltung entscheidet Siemens von Jahr zu Jahr – so kann das Unternehmen auf die Kostenentwicklung und auf Einflussfaktoren wie staatliche Förderungen flexibel reagieren. Das „gratisladen“ wird es zunächst nur an Siemens-Standorten in Deutschland geben – dazu zählen etwa Nürnberg-Erlangen, der Großraum München oder auch Köln, Düsseldorf, Braunschweig und Mülheim an der Ruhr. 

Um die Ladesäulen zu nutzen, genügt der Siemens-Mitarbeiter-Ausweis. Dabei dürfen nur Fahrzeuge „aufgetankt“ werden, die auf den Mitarbeiter oder seinen Familienkreis zugelassen sind. Ziel ist es, die Ladestationen künftig international zu vernetzen – stromtanken wird damit an Siemens-Standorten im Ausland ebenso einfach per Firmenausweis möglich wie in Deutschland. Die Ladesäulen sind mit intelligenter Ladetechnik und Software von Siemens ausgestattet, die Stromzähler, Abrechnung und Nutzererkennung integriert.
Quelle: Text: Siemens AG/Bild: Pixabay