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Ab 2017 „gratis-tanken“ an bis zu 100 Siemens-Standorten in Deutschland - Ladestationen liefern Ökostrom und werden international vernetzt

München - Siemens-Mitarbeiter in Deutschland können ab dem Jahr 2017 an bis zu hundert Standorten des Unternehmens ihre Elektrofahrzeuge kostenlos „auftanken“. Die Flatrate gilt nicht nur für reine Elektroautos, sondern auch für Plug-in-Hybridfahrzeuge. Dazu greift Siemens auf sein bestehendes Netz an Ladesäulen zurück und erweitert es mit Normal- oder Schnellladestationen. 

Elektroauto

Um die CO2-Bilanz zu verbessern, liefern die „Tankstellen“ nur Elektrizität aus regenerativen Quellen. Strom und Nutzung der Ladesäulen sind im kommenden Jahr zunächst kostenfrei. Über die künftige Strompreisgestaltung entscheidet Siemens von Jahr zu Jahr – so kann das Unternehmen auf die Kostenentwicklung und auf Einflussfaktoren wie staatliche Förderungen flexibel reagieren. Das „gratisladen“ wird es zunächst nur an Siemens-Standorten in Deutschland geben – dazu zählen etwa Nürnberg-Erlangen, der Großraum München oder auch Köln, Düsseldorf, Braunschweig und Mülheim an der Ruhr. 

Um die Ladesäulen zu nutzen, genügt der Siemens-Mitarbeiter-Ausweis. Dabei dürfen nur Fahrzeuge „aufgetankt“ werden, die auf den Mitarbeiter oder seinen Familienkreis zugelassen sind. Ziel ist es, die Ladestationen künftig international zu vernetzen – stromtanken wird damit an Siemens-Standorten im Ausland ebenso einfach per Firmenausweis möglich wie in Deutschland. Die Ladesäulen sind mit intelligenter Ladetechnik und Software von Siemens ausgestattet, die Stromzähler, Abrechnung und Nutzererkennung integriert.
Quelle: Text: Siemens AG/Bild: Pixabay

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Auch bei unseren Nachbarn in Frankreich lässt sich der Siegeszug der "grünen" Energie nicht aufhaltenAuch bei unseren Nachbarn in Frankreich lässt sich der Siegeszug der "grünen" Energie nicht aufhalten

Laut einer Bilanz, die von den Stromnetzbetreibern RTE und Enedis, dem erneuerbaren Energieverband (SER) und dem Stromnetzbetreiberverband (Adeef) erstellt wurde, wurden im dritten Quartal 2016 19,5% des französischen Stromverbrauchs durch erneuerbare Energien abgedeckt. In den letzten Monaten (Juni-September) wurden 417 Megawatt (MW) neuer nachhaltiger Stromkapazitäten durch Windräder (293 MW), Solarzellen (103 MW), Bioenergien (12 MW) und Wasserkraft (9 MW) generiert. Die Solar- und Windenergie machen 95% der angeschlossenen Leistung aus.

Gesetz zum Energiewandel und grünes Wachstum
Ende September beliefen sich die erneuerbaren Stromkapazitäten auf 45 191 MW bei einer Gesamtstromkapazität von ungefähr 130 000 MW, was 87% der Leistung entspricht, die im Gesetz zum Energiewandel und für ein grünes Wachstum festlegt wurde. Derzeit betragen die Windanlagenkapazitäten 11 162 MW und die Solaranlagenkapazitäten 6 651 MW, das entspricht einer Steigerung um 11% bzw. um 9% im Vergleich zum Vorjahr.

Quelle: ‘‘Près de 20% de la consommation française d'électricité satisfaite par les  renouvelables au 3e trimestre‘‘, Pressemitteilung der AFP und von ActuEnviromment.com, 24.11.2016 - http://www.actu-environnement.com/ae/news/energies-renouvelables-20-pourcent-con...

Text: Marie de Chalup Wissenschaftliche Abteilung Wissenschaftliche Abteilung, Französische Botschaft in der Bundesrepublik Deutschland , Bilder: pixabay

grüne EnergieVielleicht auch interessant: Verbraucher würden mehr für Ökostrom zahlen

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Christmas TeddyDas Christkind bringt wieder eine Menge Spielsachen. Nicht alles ist für Kinder geeignet Foto: pixabay

Die Hersteller von Spielzeugklassikern wie Käthe Kruse, Steiff und Playmobil versprechen beste Qualität. In der aktuellen Dezember-Ausgabe wollte das Verbrauchermagazin ÖKO-TEST wissen, ob sie die auch wirklich einhalten. Die Schadstoff- und Praxisuntersuchungen im Labor zeigten, dass die meisten Produkte empfehlenswert sind. Nicht jedoch die Puppen, die aufgrund ihrer Schadstoffbelastung schlecht abschneiden.

Öko TestÖKO-TEST-Magazin Dezember 2016 Mit manchen Spielzeugklassikern haben schon die Eltern, Großeltern oder gar die Urgroßeltern der heutigen Kinder gespielt. ÖKO-TEST hat 20 Produkte von etablierten, bekannten Marken eingekauft: Puppen, Stofftiere, Fahrzeuge, Figuren, Bausteine, ein Gesellschaftsspiel, einen Arztkoffer, einen Werkzeugkasten und ein Kasperletheater. Mehr als die Hälfte der Produkte schneidet im Test mit „sehr gut“ ab.

Weniger erfreulich ist die Situation jedoch, wenn Kunststoff im Spiel ist. So bestehen vor allem die Plastik-Puppenkörpern aus Weich-PVC, um den Kunststoff geschmeidig und biegsam zu machen. Die beauftragten Labore wiesen in einigen Produkten hohe Werte an Ersatzweichmachern nach, deren Sicherheit aber derzeit noch nicht ausreichend erforscht ist. Auch andere plastiktypische Problemstoffe waren teilweise zu finden wie polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), von denen einige als krebserzeugend gelten, sowie PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen, die die Umwelt belasten. 

Anlass zu Kritik geben aber nicht nur die Kunststoffteile: In einem Kasperletheater aus Stoff etwa stecken halogenorganische Verbindungen, von denen viele als allergieauslösend und manchmal sogar als krebserzeugend gelten. Auch konnte in der Füllung einer Puppe das giftige Halbmetall Antimon nachgewiesen werden.Das ÖKO-TEST-Magazin Dezember 2016 gibt es seit dem 24. November 2016 im Zeitschriftenhandel.

Text und Magazinbild: Öko-Test, Beitragsbild: pixabay

ToxFox BeitragsbildVielleicht auch interessant: Die neue BUND-App „ToxFox – Der Produktcheck“ sorgt für mehr Transparenz über Giftstoffe in Kinderprodukten

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Feuerwerk Beitrag

Allen Leserinnen & Lesern, Freunden und Bekannten von ichtragenatur.de ein gesundes, erfolgreiches und nachhaltiges 2017. Danke für Ihre Treue.

 

Rckblick BeitragMein persönlicher Jahresrückblick - was hat uns "nachhaltig" bewegt.

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zu gewinnen gibt es einen Einkaufsgutschein von 60,-€ von Green Shirtzu gewinnen gibt es einen Einkaufsgutschein von 60,-€ von Green Shirt

 

Zur Vorweihnachtszeit gibt es bei uns einen Einkaufsgutschein von 60,- € für den Online-Shop des ökologischem Labels GREEN SHIRT, vom Starnberger See, zu gewinnen.

Wie Sie gewinnen können, erfahren Sie auf unserer Facebook-Seite. Die Redaktion drückt ganz fest die Daumen.

Green Shirts Kollektion 2016Vielleicht interessant: Unser Interview mit dem "grünen" Label von 2015   Bilder: GREEN SHIRT

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Fast Fashion  Die globale Textilproduktion hat sich in den letzten zehn Jahren verdoppelt

Zum „Black Friday“ zeigt Greenpeace die Folgen exzessiven Kleiderkonsums
Hamburg, 25.11.2016 – Für einen kauffreien Tag wirbt am heutigen „Black Friday“ eine „Trash Queen“ in der Hamburger Innenstadt. Ihre sieben Meter lange Schleppe aus Altkleidern symbolisiert die weltweite Menge an textilem Müll: Über 100 Milliarden Kleidungsstücke werden jedes Jahr hergestellt, kurz getragen und weggeworfen. Die globale Textilproduktion hat sich in den letzten zehn Jahren mehr als verdoppelt. „Schnelllebige Modetrends führen zu riesigen Mengen Textilmüll“, sagt Alexandra Perschau, Textil-Expertin von Greenpeace: „Wir kaufen und entsorgen Kleidung in einem Tempo, das der Planet nicht aushält.“ Die „Altkleider-Königin“ von Greenpeace unterstützt daher den „Buy Nothing Day“, der seit 1992 den Gegenpol zum Schnäppchentag „Black Friday“ bildet. Als Botschafterin für nachhaltigen Modekonsum repräsentiert sie auch die Greenpeace-Textilkampagne „Detox“.

Jeder deutsche Verbraucher kauft im Schnitt jährlich 60 neue Kleidungsstücke. Gleichzeitig wird die Kleidung nur noch halb so lange getragen wie vor 15 Jahren. „Die Trends von heute sind der Müll von morgen“, sagt Perschau. Etwa eine Million Tonnen Textilien werden hierzulande jährlich in die Altkleidersammlung gegeben. Doch die Second-Hand-Märkte sind inzwischen gesättigt und sogar die Länder des Südens verweigern sich dem Textilmüll: 42 Staaten aus Afrika, Süd-Amerika und Asien haben den Import von Altkleidern inzwischen beschränkt oder verboten.

Fast Fashion endet als Putzlappen oder Isoliermaterial
Neben der Masse an verbrauchter Billigmode wird auch deren schlechte Qualität zum Problem. Polyester ist der Treibstoff für Fast Fashion: 60 Prozent der Kleidung besteht inzwischen aus der erdölbasierten Kunstfaser, deren Produktion dreimal mehr klimaschädliches Treibhausgas emittiert als Baumwolle. Mikrofasern aus Polyester verschmutzen Gewässer und sind vor allem wegen ihrer Auswirkungen auf Meereslebewesen brisant. Für Fast Fashion wird Polyester oft mit Naturmaterialien gemischt – damit sind die Stoffe kaum recyclingfähig. Der Textilmüll wird geschreddert und zu Putzlappen, Dämmstoffen oder Isoliermaterial verarbeitet.

Mit der Kampagne „Detox“ überzeugt Greenpeace seit dem Jahr 2011 Modemarken, auf giftige Textilchemikalien zu verzichten. 78 Unternehmen, darunter die Fast-Fashion-Marktführer Zara und H&M, haben sich der Kampagne angeschlossen und wollen bis zum Jahr 2020 auf Schadstoffe in der Herstellung verzichten. Dennoch bringen die Marken jedes Jahr bis zu 24 Kollektionen in ihre Läden, anstatt langlebige und hochwertige Kleidung zu produzieren, die reparierbar und vollständig kreislauffähig ist. Erfolge im Chemikalienmanagement dieser Unternehmen könnten daher durch die wachsende Produktion und den steigenden Konsum überholt werden.

Text: Greenpeace, Bild:pixabay

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