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nachhaltige Weihnachtsgeschenke für MitarbeiterInnen

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Wien - Höchste Zeit für Unternehmen, die Geschenke für ihre MitarbeiterInnen zu besorgen. Was Weihnachtsgeschenke können sollen? Einen bleibenden Eindruck hinterlassen, brauchbar und nachhaltig sein und für das Unternehmen sprechen. Die GreenGimix-Datenbank erleichtert die Suche nach passenden Geschenken – von der Bio-Schokolade bis zum edlen Notizbuch: www.umweltberatung.at/greengimix

Hochwertige Geschenke hinterlassen einen bleibenden Eindruck bei den MitarbeiterInnen. „Nachhaltige Firmenstrategien oder CSR-Programme verlangen auch nachhaltige Geschenke für MitarbeiterInnen, also Produkte in einer Qualität, die dem guten Image des Unternehmens entspricht. In der GreenGimix-Datenbank sind solche Produkte auf einen Klick zu finden“, sagt Mag.a Brigitte Seidl-Brychta von "die umweltberatung".

Brauchbares ist stark gefragt
"die umweltberatung" hat einige ökologisch motivierte Menschen gefragt, welches Geschenk sie von der Firma gerne bekommen würden. „Ich würde lieber auf ein Geschenk verzichten als etwas Unbrauchbares zu bekommen“, kam da zum Beispiel als Antwort. Gerade zu Weihnachten wünschten sich mehrere Befragte Naschereien, wie edle, faire Bio-Schokolade oder Kekse. Positiv bewertet wurden auch Gutscheine, um Dinge des Alltags in ökologischer Qualität zu kaufen.

Ökologische und soziale Wirkung erwünscht
Kriterien wie Ressourcenschonung, Vermeidung von Umweltgiften, Produkte aus biologischer Landwirtschaft, menschenwürdige Arbeitsbedingungen und faire Entlohnung oder kurze Transportwege spielen bei ökologisch motivierten MitarbeiterInnen eine Rolle dabei, wie sie Geschenke beurteilen. Aber nicht nur Menschen mit ökologischer Einstellung erwarten, dass das Geschenk langlebig und von guter Qualität ist – die Qualität des Produktes spiegelt die Wertschätzung des Unternehmens wider.

Vom motivierenden Slogan bis zum dezenten Firmenlogo
Manche Geschenke soll man sehen – und das möglichst lange. Ein Design-Salzstreuer mit zartem Branding steht viele Jahre auf dem Tisch und erinnert positiv an die Firma. Ein Häferl mit Logo wird Platz in der Kaffeeküche des Betriebs finden.

Wenn ein Betrieb mit dem Geschenk brandaktuelle Information intern verbreiten möchte, bieten sich Produkte mit einem Branding in schreiendem Design mit einem auffälligen Spruch an, zum Beispiel Schokolade oder Kekse mit Banderole. Die Süßigkeiten sind rasch verputzt, der Spruch bleibt im Gedächtnis hängen.
Quelle: Text: "die umweltberatung", Wien/Einl.bild: Pixabay

Hinweis: "die umweltberatung" Wien ist eine Einrichtung der VHS Wien, basisfinanziert von der Wiener Umweltschutzabteilung – MA 22.

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LaCoppa Kaffeekapseln

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SG Naarden/Ndl. - Deutsche trinken jährlich Kaffee aus Milliarden Kaffeekapseln. Den meisten Kapselkonsumenten ist das Abfallproblem durchaus bewusst. Aber auf das stylische Kaffeevergnügen der Umwelt wegen zu verzichten, da muss wohl einiges passieren. Außerdem sehen die großen Hersteller auf dem Markt bislang kein Umweltproblem. Deutschland habe schließlich eine flächendeckende Mülltrennung, und die gebrauchten Kapseln könnten durch das Duale System getrennt und recycelt werden, argumentiert etwa Nespresso. So kaufen die Deutschen jedes Jahr mehr davon. Laut sueddeutsche.de (März 2016) sind es nun drei Milliarden kleine Portionen. Das entspricht ungefähr 5000 Tonnen Müll in Form von Aluminium und Plastik.

Die Kaffeefirma LaCoppa stellt sich diesem glitzerndem Umweltdesaster: Der Hersteller wirbt bei den Kapseln mit dem Erkennungsmerkmal „des grünen Rings“. Dieser soll dem Verbraucher signalisieren, dass die Kaffeekapseln zu 100% kompostierbar sind. Klingt perfekt!

LaCoppa, TeamMark Klep und Lena Johanning in ihrer kleinen "LaCoppa Bar" im Empfang des Büros in den Niederlanden. Foto: privatichtragenatur.de wollte von Mark Klep, General Manager von LaCoppa, und Lena Johanning, Freelance Sustainability Communication Manager, unter anderem wissen, wie viel tatsächlich von ihren Kapseln wiederverwertet wird.

Sie bezeichnen sich selbst als „innovative Kaffeefirma“. Seit wann gibt es LaCoppa? Und wie kam es zu der Idee, eine voll kompostierbare Kaffeekapsel herzustellen? 
Single-Served Systeme bestehen schon seit 1979. Doch seit 2011 wurde es zu einem Lifestyle-Phänomen mit einer daraus resultierenden großen Nachfrage und stetig wachsendem Marktvolumen. Dieser Trend als solches war logisch und gut, denn die Kaffeequalität hat sich deutlich verbessert. Jedoch ist die Umweltverschmutzung der Verpackung der große Nachteil dieses Trends.
Wir wollen einen Unterschied machen. Man kann richtig guten Kaffee trinken, der nachhaltig verpackt ist. Die Verwendung von fossilen Brennstoffen muss enden.

Das Müllaufkommen durch Plastik und Aluminium und dessen Folgen sind erschreckend. Wenn wir nichts ändern, finden wir zukünftig in den Ozeanen pro drei Tonnen Fisch, eine Tonne Plastik. Die Idee Bioplastik aus PLA (Poly Lactic Acid) als Alternative zu fossilem Plastik zu verwenden, ist nicht neu, jedoch unsere innovative Verarbeitung von PLA. Wir haben in den vergangenen vier Jahren die richtigen Bedingungen und technischen Anpassungen erarbeitet, um unser Produkt auf den Markt zu bringen.

Was sind die Materialbestandteile Ihrer „grünen“ Kapseln?
Unsere Kapseln bestehen aus erneuerbaren, pflanzlichen Rohstoffen. Daraus wird in einem Fermentierungsprozess Bioplastik hergestellt. Das von uns verwendete Bioplastik besteht aus Zuckerrohr und Zuckerrüben und nicht etwa aus Mais. Das war eine bewusste Wahl, denn diese Pflanzen stehen in keiner Konkurrenz zu primären Nahrungsmittelquellen. Außerdem sind diese GMO-frei (gentechnisch modifizierte Organismen, Anm.d.Red.) und Bonsucro zertifiziert.

Und nun zur Farbe der Kapseln. Mit welchen Pigmenten werden sie eingefärbt?
LaCoppaZuckerrohr ist die Basis für das Bioplastik. Foto: LaCoppaWir verwenden natürliche Farbpigmente. Damit die Kapseln so schön bunt sind, ist keine Chemie nötig, auch eine Tomate ist knallrot. Sie stellen also keinerlei Gefährdung für die Gesundheit oder für die Qualität des Kaffees dar.

Gibt es durch die besondere Verpackung Aroma-Einbußen?
Nein, wir garantieren vollstes Aroma in einem Schuss. In unseren Kapseln ist eine clevere Versiegelung eingebaut. So bleibt das Aroma drin und der Sauerstoff draußen. Auch diese besteht aus pflanzlichem Material und ist ebenfalls vollkommen kompostierbar. Im Gegensatz zu anderen Anbietern brauchen wir daher keine Aluminiumummantelungen. Denn LaCoppa soll nichts als guten Geschmack hinterlassen.

Wo werden die Kapseln produziert?
Unsere Kapseln werden in den Niederlanden produziert. Auch die Kaffee-Rösterei befindet sich dort. So wird der Kaffee sofort frisch in die Kapseln gefüllt.

Gibt es für den Verbraucher eine nachprüfbare, standardisierte Norm für die Kompostierbarkeit?
Ja, unsere Kapseln sind nach der europäischen Norm EN13432 zertifiziert. Nach dem Gebrauch können unsere Kapseln einfach in den organischen Biomüll geworfen werden. Am Ende des Kompostierungsprozesses, in einer industriellen Kompostieranlage, bleiben nur noch natürliche Produkte zurück: Wasser, Kohlenstoff und Kompost. Die industrielle Kompostierung dauert ungefähr 12 Wochen. Außerdem kann man unsere kompostierbaren Kapseln an dem grünen Ring erkennen. Nur Kapseln mit einem grünen Ring sind kompostierbar und pflanzenbasiert.

Sind die Kapseln kompatibel für alle gängigen Kaffeekapselmaschinen?
Ja, LaCoppa ist mit den marktführenden Nespresso®-Maschinen kompatibel.

Setzt sich die Recyclefähigkeit bei der Verpackung fort?
LogoAuch bei der Außenverpackung haben wir uns eine ressourceneffiziente und umweltfreundliche Lösung einfallen lassen. Die gesamte Pappe ist FSC zertifiziert und kann ganz normal mit Papier und Kartons recycelt werden. Außerdem spart unsere kleine Schachtel über 70 Prozent Pappe gegenüber üblichen Verpackungen.

Sind Ihre teurer als herkömmliche Kaffeekapseln?
Nein, preislich sind sie ungefähr auf einer Höhe mit herkömmlichen Kapseln.

Nach unserem Wissenstand werden LaCoppa-Kaffeekapseln exklusiv in den Müller-Drogeriemärkten vertrieben. Werden wir die kompostierbare Kapsel bald in allen großen Lebensmittelmärkten im Sortiment finden?
Müller war von Anfang an sehr begeistert von LaCoppa. Natürlich würden wir gerne in der Zukunft expandieren, doch zunächst führen wir unsere Zusammenarbeit mit Müller fort.

Ihr besonderer Aroma-Kick-Tipp für die Fußball-Europameisterschaft? 
(lachen) Ganz klar 1:0 für den Ristretto.

Frau Johanning, Herr Klep, vielen Dank für das tolle und informative Gespräch!

Das Gespräch führte Lin Fischer.

LaCoppaMehr über LaCoppa finden Sie hier
Einer unser TOP3-Artikel:  Kaffeekapseln - die Krönung des dummen Kunden: Ein Kommentar von Florian Simon Eiler und die Glosse zum Kaffeekapselwahnsinn

 

Kugelschreiber mit Biokunststoff   Frosch mit Kugelschreiber

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Mit dem „Slider Xite“ der Schneider Schreibgeräte GmbH kommt in diesen Tagen ein Kugelschreiber auf den Markt, dessen Hülle zu 90 Prozent aus biobasiertem Kunststoff besteht. Den Werkstoff auf Basis der immer beliebter werdenden Polymilchsäure (PLA) haben Wissenschaftler um V.-Prof. Dr.-Ing. Andrea Siebert-Raths von der Forschernachwuchsgruppe des IfBB - Instituts für Biokunststoffe und Bioverbundwerkstoffe an der Hochschule Hannover entwickelt und seine Verarbeitung zur fertigen Kugelschreiberhülle zusammen mit ihrem Industriepartner optimiert.   

Mit seiner robusten Hülle ist der Kugelschreiber dem täglichen Einsatz im Alltag gewachsen und sticht zugleich optisch mit seiner strahlenden weißen Farbe heraus. Bei der Wahl eines geeigneten Materials für den Kugelschreiber haben die IfBB-Forscher aber nicht nur auf die Materialeigenschaften geachtet, sondern auch auf die Verarbeitungseigenschaften des Materials.

KugelschreiberDie Hülle des Kugelschreibers besteht aus einem biobasierten Kunststoff, den Nachwuchsforscher des IfBB in Hannover entwickelt haben.

Die Anforderungen der Schneider Schreibgeräte GmbH an die Materialien für ihre hochwertigen Produkte sind hoch. Daher entwickelten die Wissenschaftler des IfBB zunächst Materialien auf das Anforderungsprofil hin. Mehrere dieser Materialien wurden dann direkt an den Spritzgießmaschinen der Schneider Schreibgeräte GmbH verarbeitet. Das Familienunternehmen aus dem Schwarzwald unterzog die probeweise hergestellten Schreibgeräte nun spezieller Prüfungen.

Kugelschreiberhülle aus der Natur
Schon bald kristallisierte sich das Material mit der kürzesten Zykluszeit sowie einer auffällig guten Oberflächenbeschaffenheit und hohem Glanz als Favorit heraus.Bei der Forschungsgruppe heißt das Material IfBB-Blend HD130x. Es besticht zudem durch seinen hohen Anteil an nachwachsenden Rohstoffen, den die Zertifizierungsgesellschaft DIN CERTCO der TÜV Rheinland Gruppe und des DIN-Instituts bestätigt hat. Dank einer hohen Wärmeformbeständigkeit kann die Kugelschreiberhülle beim Transport auch höheren Temperaturen über 60 °C ausgesetzt werden, ohne sich zu verformen.
Mithilfe der Forschungsergebnisse der IfBB-Wissenschaftler und durch den Bau eines neuen Spritzgieß-Werkzeugs konnte der Schreibgeräte-Hersteller den Verarbeitungsprozess optimal an den biobasierten Kunststoff anpassen.

Stylisch und fair: Das Gehäuse der Maus basiert auf Polymilchsäure (PLA). Foto: IfBBStylisch und fair: Das Gehäuse der Maus basiert auf Polymilchsäure (PLA). Foto: IfBBMit dem Kugelschreiber „Slider Xite“ ist nach der fairen Computermaus des Vereins Nager IT und der nachhaltigen Zahnbürste der Firma SWAK Experience UG nun ein weiteres Alltagsprodukt im Handel, bei dem ein Biowerkstoff der IfBB-Forschernachwuchsgruppe zum Einsatz kommt. Damit haben die Wissenschaftler ein wichtiges Ziel ihrer Forschung erreicht.

Forschungsgruppe arbeitet Hand in Hand mit der Industrie an Biowerkstoffen
Gemeinsam mit ihren Partnerunternehmen entwickelt und verbessert die Forschernachwuchsgruppe speziell auf die Produkte ihrer Industriepartner zugeschnittene biobasierte Verbundwerkstoffe. Neben der technischen Umsetzung steht auch die unternehmerische Umsetzung im Fokus der Forscher. Sie befassen sich daher sowohl mit der ökonomischen als auch ökologischen Material- und Produktbetrachtung. Die Forschernachwuchsgruppe berät zudem bei Fragen zu Kommunikation und Marketing von Produkten aus biobasierten Kunststoffen.

 Hintergrund PLA Polymilchsäure (Polylactic Acid) ist einer der am häufigsten eingesetzten biobasierten Kunststoffe. Unter anderem werden bereits Büro-Utensilien, Textilien, Autoteile und medizinische Implantate aus PLA hergestellt. Im Unterschied zu erdölbasierten Kunststoffen stammen die Ausgangsstoffe von PLA aus nachwachsenden Rohstoffen wie Maisstärke oder Zucker. Mikroorganismen wandeln die Ausgangsstoffe in Milchsäure um. PLA besteht aus langen Ketten dieser Milchsäure-Ringe (Lactide). Je nach Kombination der Lactide entstehen Kunststoffe mit unterschiedlichen Eigenschaften. Durch Zugabe von Additiven, Fasern oder Reststoffen und durch die Wahl der Verarbeitungsmethode passen Ingenieure die PLA-Kunststoffe weiter für ihren jeweiligen Einsatz an.

Text: Dr. Lisa Mundzeck IfBB - Institut für Biokunststoffe und Bioverbundwerkstoffe Hochschule Hannover, Einleitungs- und Beitragsbild: pixabay, Foto unten: IfBB

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Milchkapseln

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Milch ohne Plastik- oder Pappverpackung: Eine Milchkapsel mit einer löslichen Hülle haben Forscher der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) entwickelt. Werden die Kapseln in ein heißes Getränk gegeben, lösen sie sich von selbst auf. Damit lässt sich nicht nur der Verbrauch von Verpackungsmaterialien reduzieren, die Kapseln sind auch einfacher zu benutzen als herkömmliche Plastikdöschen. Ihre Ergebnisse stellt die Forschergruppe in der Fachzeitschrift "Chemical Engineering & Technology" vor.

Bei den neuen Milchkapseln handelt es sich im Grunde um Zuckerwürfel, die mit Milch oder Kondensmilch gefüllt sind. "Durch ihre Zuckerkruste haben die Kapseln eine Verpackung, die sich in heißen Flüssigkeiten einfach auflöst", sagt Martha Wellner, die das Verfahren im Rahmen ihrer Promotionsarbeit am ehemaligen Zentrum für Ingenieurwissenschaften der MLU bei Prof. Dr.-Ing. Joachim Ulrich entwickelte.
Die Herstellung der Kapseln ist relativ einfach: Zunächst wird eine Lösung aus Milch und dem gewünschten Zucker hergestellt, die in eine Form gegeben wird. Danach kühlt die Lösung ab, wobei der überschüssige Zucker an den Rand der Flüssigkeit wandert und sich dort Kristalle bilden. Im Inneren befindet sich dann eine Milch-Zucker-Lösung. In mehreren Versuchen untersuchte die Ernährungswissenschaftlerin Wellner, welche Stoffe und welche Abkühlungsprozesse die besten Ergebnisse liefern.

Milch hält sich mehrer Wochen
Bisher gibt es zwei Varianten des Milchcontainers: eine gesüßte und eine leicht gesüßte. An einer ungesüßten Kapsel arbeiten die Forscher derzeit noch. Die Kapseln können in verschiedenen Formen hergestellt und bei Raumtemperatur gelagert werden. Einmal verkapselt, hält sich die Milch so für mindestens drei Wochen. "Unser Verfahren lässt sich auch für andere Flüssigkeiten einsetzen. Wir können zum Beispiel Fruchtsaftkonzentrat einkapseln", so Wellner weiter.
Die Idee zu dem Verkapselungsverfahren ist Joachim Ulrich vor Jahren gekommen. Seine Arbeitsgruppe erforscht seit langem die Prozesse der Kristallbildung und wie sich diese industriell, zum Beispiel auch bei der Herstellung von Tabletten, nutzbar machen lassen. "In anderen Promotionsarbeiten haben wir bereits andere Verfahren zu Verkapselung erforscht, jedoch mit anderen Zielsetzungen", sagt Ulrich. Der potenzielle Nutzen der neuen umweltfreundlichen Entwicklung sei groß: "Die Kapseln sind zum Beispiel als mögliche Alternative für die kleinen, äußerst unpraktischen Verpackungen von Kaffeesahne gedacht, die es in großer Zahl etwa bei Konferenzen oder in Flugzeugen gibt."

Für das Verfahren haben die Wissenschaftler bereits 2015 ein Patent angemeldet. Noch gibt es aber kein finales Produkt. Dafür muss noch überprüft werden, ob die Idee sämtliche Anforderungen für Lebensmittel erfüllt und ob sich die Milchkapseln auch kostengünstig in großer Stückzahl herstellen lassen

Text: Tom Leonhardt Pressestelle Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg , Einleitungs- und Beitragsbild:  Martha Wellner, Bild unten: pixabay

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In der Rhön bietet ein junges Unternehmen seit April 2017 eine bunte Vielfalt an nativen Bio Kokosölen aus Fair Trade Projekten an.

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In der Rhön bietet ein junges Unternehmen seit April 2017 eine bunte Vielfalt an nativen Bio Kokosölen aus Fair Trade Projekten an. Die Kokosnuss Kampagne, gegründet von Hans Peter Mankel, verbindet hochwertige Qualität mit einem sozialem und ökologischem Anspruch und der Idee direkter Handelswege.

LogoMellrichstadtDie Kokosnuss Kampagne, gegründet 2014 von Hans Peter Mankel in Mellrichstadt in der Rhön, hat sich auf hochwertige native Bio Kokosöle spezialisiert und bietet seit April 2017 eine bunte Auswahl an nativen Bio Kokosölen aus Fairtrade Projekten an.

Native Bio Kokosöle mit Herkunftsgarantie, aus verschiedenen Ländern & Regionen, jedes individuell in Charakter und Geschmack, der direkte Handel mit den Erzeugern - direkt vom Bauern zum Verbraucher, und die Garantie hoher Produktqualität sind die grundlegenden Prinzipien des Unternehmens.

Zum Einen stammen die Bio-Kokosöle jeweils aus einem Fairtrade Projekt, werden dort direkt bei Projektpartnern eingekauft und ohne Zwischenhandel in Großverpackungen an den Endverbraucher verkauft. Zum Anderen stammen die nativen Kokosöle aus ökologischem Landbau, werden größtenteils in Rohkostqualität hergestellt und zeigen eine breite Aromenvielfalt von mild über fruchtig bis intensiv. Durch den Verzicht auf teure Marketingkampagne und die gewonnenen Preiseinsparungen entsteht eine "win to win" Situation - für die Kokosnussbauern, die Verarbeiter und den Verbraucher.

Kokosöl

Auf der Internetseite www.kokosnuss-kampagne.de erfahren Interessierte, dass die nativen Bio-Kokosöle u.a. aus zwei Fairtrade Projekten von Mindanao Island auf den Philippinen stammen, dass die Kokosnüsse von Kleinbauernfamilien/Kooperativen angebaut werden und dass die Handelspartner nach international gültigen Fairtrade-Standards (FLO) zertifiziert sind. Ein weiteres, ganz besonderes Bio Kokosöl ist ein Urwald Kokosöl aus Wildsammlung, welches aus einem ökologischen und sozialen Wildsammlungsprojekt auf Papua-Neuguinea stammt. Es ist das erste native Bio Kokosöl in Deutschland aus zertifizierter Wildsammlung.

MankelHans Peter Mankel, der Gründer der Kokosnuss Kampagne.Dass alle wichtigen Verarbeitungsschritte für die Kokosöl-Produktion in den Herkunftsländern stattfinden, ist ein wesentliches Element der Firmenphilosophie: Ein großer Teil der Wertschöpfung soll den Menschen vor Ort zu Gute kommen. Dass das Prinzip der Kokosnuss Kampagne für Bauern, Verarbeiter und Verbraucher eine sinnvolle Sache ist, davon ist der Firmengründer Hans Peter Mankel überzeugt.

"Ich verstehe die Kokosnuss Kampagne nicht als ein rein profitorientiertes Unternehmen. Sie ist eine Kampagne für ein zukunftsfähiges und nachhaltiges Leben und Wirtschaften. Sie denkt global und hat die Vision eines guten, naturbelassenen und gesunden Lebensmittels - und einer gerechteren Weltwirtschaft als Perspektive für eine funktionierende Gesellschaft - vom Bauern bis zum Verbraucher auch und gerade auch über Kontinente hinweg," erklärt Mankel.

Über die Kokosnuss Kampagne
Die Kokosnuss Kampagne, gegründet im März 2014 in Mellrichstadt in der Rhön, vermarktet seit Oktober 2014 natives Bio Kokosöl. In nachhaltigen und ökologischen Fair Trade Projekten werden Kokosnüsse von Kleinbauernfamilien angebaut bzw. aus Wildsammlung zu hochwertigen Bio Kokosölen weiterverarbeitet. Der direkte Handel mit den Erzeugern und die Direktvermarktung an den Verbraucher sind die grundlegenden Prinzipien der Kampagne und ermöglichen ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis. Die Kokosnuss Kampagne ist eine Kampagne für ein zukunftsfähiges und nachhaltiges Leben und Wirtschaften und für eine gerechte Erzeuger-Verbraucher Gemeinschaft.
Quelle: Text und Bilder: Kokosnuss Kampagne/Hans Peter Mankel

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Hofheim-Wallau - Wer zukünftig einen Kaffee in einem der 50 deutschen IKEA Kundenrestaurants trinkt, kann sicher sein, dass die verwendete Milch aus biologischer Erzeugung stammt. Denn ab dem 1. Oktober 2016 verwenden die IKEA Restaurant ausschließlich Bio-Milch für die Zubereitung der Kaffee-Spezialitäten.

"Wir freuen uns sehr, dass es uns in Zusammenarbeit mit unserem Lieferanten gelungen ist, die erforderlichen Mengen an Bio-Milch für unsere Restaurants einzukaufen", sagt Stavroula Ekoutsidou, Food-Managerin IKEA Deutschland. IKEA ist damit der erste Systemgastronom in Deutschland, der zu 100 Prozent Bio-Milch verwendet. Eine der größten Herausforderungen für die Umstellung auf Bio-Milch war es laut Stavroula Ekoutsidou einen Lieferanten zu finden, der die benötigte Menge von Bio-Milch garantieren kann: "Dies vor allem vor dem Hintergrund, dass wir uns entschieden haben, bei unserem Milcheinkauf über die Mindestanforderungen des EU-Biosiegels hinaus zu gehen und die strengeren Kriterien der Bio-Erzeugerverbände anzulegen."

Lieferant ist eine deutsche Bio-Molkerei, die mit 160 zertifizierten landwirtschaftlichen Betrieben zusammenarbeitet. "Mit diesem Schritt zeigt sich IKEA als Vorreiter in der Branche. Das ist ein starkes Signal auch angesichts der gegenwärtigen Milchpreiskrise.

Das Unternehmen denkt hier viel weiter als die Politik, die immer noch nicht die richtigen Rahmenbedingungen für eine nachhaltige Landwirtschaft setzen will. Ich hoffe, dass IKEA viele Nachahmer finden wird", so NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. Der NABU-Bundesverband ist seit 2011 Kooperationspartner von IKEA Deutschland und berät das Unternehmen in Umweltfragen.

Größere Verpackungseinheiten für weniger Abfall
Ein weiterer positiver Effekt für die Umwelt ist die Umstellung der Verpackungsgröße: "Aufgrund der großen Mengen, die wir in den Restaurants brauchen, machen Verpackungseinheiten von einem Liter keinen Sinn", erläutert Ekoutsidou. In Zusammenarbeit mit der Molkerei und dem Abfüller wurde daher extra für IKEA eine neue Verpackungslösung entwickelt. Die Restaurants erhalten die Milch nun in Verpackungseinheiten von fünf bzw. zehn Litern, was eine deutliche Reduzierung des eingesetzten Verpackungsmaterials bedeutet.

Erfreulich für die Kunden ist, dass die Kaffeespezialitäten in den IKEA Restaurants durch die Verwendung von Bio-Milch nicht teurer werden.

Für Stavroula Ekoutsidou ist die Verwendung von Bio-Milch für die Kaffee-Zubereitung ein weiterer Schritt auf dem Weg von IKEA, gesündere und nachhaltiger produzierte Lebensmittel anzubieten. In den vergangenen Monaten hatte IKEA vor diesem Hintergrund bereits die vegetarischen GRÖNSAKSBULLAR als Alternative zu den beliebten Fleischbällchen KÖTTBULLAR eingeführt und sein gesamten Fisch- und Meeresfrüchteangebot auf MSC-/ASC-zertifizierte Ware umgestellt. Weitere Produktneuheiten sind der biologische Eistee und die kalorienreduzierten Softdrinks. Bereits seit mehreren Jahren stammen Kaffee, Tee und Schokoladen ausschließlich aus zertifiziertem Anbau.
Quelle: Text: Presseoortal Deutschland/Bilder: Pixabay

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