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Sonnenhut und Brille schützen vor der Sonne

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Kostenloser UV-Newsletter ab sofort für die ganze Woche
Der UV-Newsletter des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) erfreut sich seit seiner ersten Auflage im Jahr 2012 wachsender Beliebtheit. Der zunächst für Medien konzipierte Newsletter wird zunehmend von Privatpersonen und Institutionen abonniert.
Der Newsletter erscheint ab sofort nicht nur freitags, sondern auch montags und mittwochs. Mit seinen 3-tägigen UV-Prognosen richtet sich das BfS insbesondere an Schulen, Kindergärten und Kindertagesstätten. „Der Grundstein für einen sorgsamen Umgang mit der Sonne sollte bereits in jungen Jahren gelegt werden“, erläutert Ina Stelljes, Pressesprecherin des BfS. Hautkrebsvorsorge fängt im Kindesalter an. „Deshalb gehen wir mit Angeboten auch gezielt auf Kindergärten und Schulen zu.“ Unterrichtsmaterialien gehören ebenso zum Programm wie Lehrerfortbildungen. Der aktualisierte UV-Newsletter ergänzt dieses Angebot.

Die UV-Index-Prognosegebiete Quelle: Deutschlandkarte © GeoBasis-DE / BKG [2005Die UV-Index-Prognosegebiete Quelle: Deutschlandkarte © GeoBasis-DE / BKG [2005Planen Lehrkräfte einen Wandertag oder sind Bundesjugendspiele angesetzt, so können sie bereits am Vortag Eltern und Kindern Empfehlungen zum Sonnenschutz an die Hand geben. Stelljes: „Sonnenbrand und zu viel UV-Belastung erhöhen das Hautkrebsrisiko. Der beste Schutz ist, sich durch passende Vorkehrungen erst gar nicht sehr hohen UV-Belastungen auszusetzen.“ Draußen schützen Sonnenhut oder eine Mütze mit Nackenschutz, T-Shirt, Hose oder Rock, Schuhe und Sonnencreme mit ausreichendem Schutz vor UV-A und UV-B Strahlung. Und nicht die Augen vergessen – eine gute Sonnenbrille sieht nicht nur cool aus, sondern schützt auch vor Augenschäden. Vor allem mittags sollte man sich im Schatten, ab einem UV-Index von 8 im Haus aufhalten. 
Neben einem häufigeren Erscheinen bietet der UV-Newsletter weitere Neuerungen. Wurden bislang nur Zwei-Tagesprognosen verschickt, erstrecken sich die Informationen nun über drei Tage. Das Layout wurde zudem komplett überarbeitet, um zusätzlichen nützlichen Informationen Platz zu bieten. „Wir haben den Newsletter jetzt zusätzlich mit einer Deutschlandkarte mit UV-Index-Werten und Bewölkungsprognose versehen. Das erleichtert den Überblick.“

Interessierte können unter www.bfs.de/uv-newsletter das neue Layout ansehen und sich für den Newsletter anmelden.

Weitere Informationen Was ist der UV-Index?
Der UV-Index (abgekürzt: UVI) ist ein Maß für die höchste sonnenbrandwirksame Bestrahlungsstärke, die von der Sonne während des Tages auf einer horizontalen Fläche hervorgerufen wird. Der UV-Index kann auch als eine über den Tag variierende Größe dargestellt sein. In diesem Fall wird die über den Tag ansteigende und fallende UV-Bestrahlungsstärke angezeigt. Je höher der UV-Index ist, desto höher ist die sonnenbrandwirksame UV-Bestrahlungsstärke, desto schneller kann bei ungeschützter Haut ein Sonnenbrand auftreten und desto eher sind Sonnenschutzmaßnahmen zu ergreifen.
Aber Achtung, auf Schnee, auf dem Wasser und am Strand auf hellen Sandflächen ist die Strahlenbelastung aufgrund der reflektierten UV-Strahlung oft höher, als der UV-Index angibt.

Unter www.bfs.de/uv-prognose gibt das Bundesamt für Strahlenschutz jeweils von April bis September montags, mittwochs und freitags eine UV-Prognose für die folgenden drei Tage heraus. Die UV-Prognose ist eine Ergänzung zur Wetterprognose. Wie schütze ich mich?
Ab einem UV-Index von 3 ist UV-Schutz angebracht. Das heißt, um die Mittagszeit ist ein Platz im Schatten das Richtige. Weite, bequeme Kleidung schützt besser als Sonnencreme. Zusammen mit einem Hut für Kopf und Gesicht ist das der beste Schutz für die Haut. Die Augen schützt am besten eine Sonnenbrille, die seitlich eng am Kopf anliegt und deren Gläser UV-Strahlung bis 400 nm ausfiltern (Kennzeichnung „UV 400“). Alle unbedeckten Hautflächen sollten großzügig und regelmäßig mit hohem Lichtschutzfaktor eingecremt werden.
Ab einem UV-Index von 8 sollte man die Mittagsstunden besser im Haus verbringen. Wer unbedingt nach draußen muss, sollte sich im Schatten aufhalten und mit Kleidung und Sonnencreme entsprechend schützen.

Text:Ina Stelljes PB2/ Pressearbeit Bundesamt für Strahlenschutz, Bilder: pixabay

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Mädchengruppe beim Baden am Meer

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Rund 98 Prozent der Badegewässer in Deutschland erfüllen die Qualitätsanforderungen der EG-Badegewässerrichtlinie. Knapp 91 Prozent wurden sogar mit der besten Note ‚ausgezeichnet‘ bewertet. Dies zeigen die vor kurzem von der EU-Kommission veröffentlichten Daten zur Wasserqualität der Badegewässer 2016.

Nur fünf deutsche Badegewässer wurden demnach 2016 von der Kommission als mangelhaft bewertet. Damit bleibt die Qualität der deutschen Badegewässer weiterhin gut – auch 2015 wurden ähnliche Ergebnisse gemeldet. In der Badesaison 2016 wurden 2.292 deutsche Badegewässer untersucht, insgesamt wurden 13.500 Wasserproben genommen und ausgewertet. Von den Badegewässern lagen 1.893 an Binnenseen, 367 an der Küste von Nord- und Ostsee und 32 an Flüssen. Die Wasserqualität der meisten Flüsse schwankt, da die Flüsse vor allem nach starken Regenfällen oft massiv verunreinigt und dann nicht mehr zum Baden geeignet sind. Das UBA rät deshalb bei unbekannter Wasserqualität vom Baden in Flüssen ab.

Schlechte Wasserqualität zum Beispiel durch Einleitung von geklärten Abwässern, bei der auch Krankheitserreger im Wasser auftreten, kann man als Badender nicht „mit bloßem Auge" erkennen. Daher werden regelmäßig Wasserproben genommen und auf zwei Indikatorbakterien für eine fäkale Verschmutzung untersucht: Escherichia coli und intestinale Enterokokken. Die aktuellen Ergebnisse der Untersuchungen können für jedes Badegewässer online auf den Internetseiten der Bundesländer eingesehen werden. Eine Übersicht gibt es unter http://www.uba.de/wasserqualitaet-in-badegewaessern.

Individuelle Badegewässerprofile werden im Internet und als Aushang am jeweiligen Badegewässer veröffentlicht. Hier gibt es Informationen zu Verschmutzungsquellen (zum Beispiel Abwassereinleitungen) und sonstigen möglichen Gefahren für die Badenden, beispielsweise Cyanobakterien.

Probleme mit massenhaftem Wachstum von Cyanobakterien erkennt man als sogenannte „Algenblüte“ an einer blaugrünen Trübung des Wassers. Hier gibt es eine einfache Regel, ab wann man in solchem Wasser nicht mehr baden gehen sollte: bis zu den Knien ins Wasser gehen – wenn man seine Füße nicht mehr sieht, sind zu viele Cyanobakterien im Wasser.

Die EG-Badegewässerrichtlinie
Die EG-Badegewässerrichtlinie legt fest, wie die Qualität der Badegewässer überprüft wird. Seit der Einführung dieser Überwachung im Jahre 1976 hat sich die Qualität der Badegewässer stark verbessert. So gab es in den 1990er Jahren noch 10 bis 15 Prozent mangelhafte Badegewässer gegenüber nur noch 0,2 Prozent in der Badesaison 2016. Die Ergebnisse der vorangegangenen Badesaison für jedes Badegewässer in Europa können eingesehen werden unter http://www.eea.europa.eu/themes/water/status-and-monitoring/state-of-bathing-water.

Entgegen der guten Badegewässerqualität ist der ökologische Zustand vieler Flüsse und Bäche in Deutschland weniger gut: Nur rund 26 Prozent der deutschen Seen erreichten 2015 das Prädikat „gut“ oder „sehr gut“ nach der EU-Wasserrahmenrichtlinie; bei den Flüssen und Bächen waren es nur sieben Prozent – kein einziges der Übergangs- und Küstengewässer an Nord- und Ostsee war 2015 in gutem oder sehr gutem ökologischen Zustand.

Text: Umweltbundesamt Hauptsitz, Wörlitzer Platz 1, 06844 Dessau-Roßlau, Bilder pixabay:   big merci

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Beine im Meerwasser Rote Fußnägel im Meer

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Die UV-Strahlung der Sonne gehört nach wie vor zu den Gesundheitsrisiken, die stark unterschätzt werden. Davon zeugen eine Reihe von Mythen und Märchen, die die Wahrnehmung vieler Menschen prägen. „Wie hartnäckig sich bestimmte Bilder und Annahmen festgesetzt haben, lesen wir an den Fragen ab, die Jahr für Jahr zum Start der Sommerferien zum richtigen Schutz vor UV-Strahlung auftauchen“, sagt Ina Stelljes vom Bundesamt für Strahlenschutz.   

Mythen und Tipps zum Schutz vor UV-Strahlung
Basiswissen und ein guter Schutz vor UV-Strahlung sind wichtig, wie ein Blick auf die jährlich steigende Zahl der Hautkrebserkrankungen verdeutlicht, die durch UV-Strahlung ausgelöst werden. Alleine in Deutschland verdoppelt sich die Neuerkrankungsrate etwa alle 10 bis 15 Jahre – Tendenz steigend. Dabei ist UV-Schutz einfach – vorausgesetzt, man beachtet einige Grundregeln und sitzt keinem Märchen auf:

Märchen Nr. 1: Sonnenbrand ist die Vorstufe zu einer goldbraunen Haut
Falsch. Ein Sonnenbrand hat nichts mit Bräunung zu tun. Die Rötung ist eine akute Hautschädigung, die es zu vermeiden gilt. Sonnenbrände, vor allem in der Kindheit, sind ein nachgewiesener Risikofaktor für Hautkrebs. Neueste Studien sprechen von einer Erhöhung des Risikos um bis zu 80 Prozent, wer als Jugendlicher fünf oder mehr schwere Sonnenbrände erlitten hat.

Märchen Nr. 2: Die gesunde, braune Haut
Falsch. Die Rede von „gesunder“ brauner Haut ist ein Mythos. Die Bräunung der Haut ist nichts anderes als ein Schutzmechanismus, eine Reaktion auf Schäden, die die UV-Strahlung bereits in der Haut bewirkt hat. Die Haut bildet dann den dunklen Farbstoff Melanin, der sich schützend um den Zellkern anordnet.
UV-Strahlung schädigt bereits in geringer Dosis das Erbgut in den Hautzellen. Wird mehr geschädigt als die zelleigenen Reparaturmechanismen wieder beseitigen können, bleibt der Erbgutschaden bestehen. Bei der Zellteilung wird er an alle weiteren Tochterzellen weiter gegeben – daher der Spruch „Die Haut vergisst nichts.“ So entsteht Hautkrebs.

Sommer_FüßeMärchen Nr. 3: Solange ich eingecremt bin, bin ich vor Sonnenbrand geschützt
Falsch. Grundsätzlich ist es bei praller Mittagssonne am besten, der UV-Strahlung aus dem Weg zu gehen. Es wird empfohlen, entweder mittags im Haus zu bleiben (dringend erforderlich ab UV-Index 8) oder im Schatten (erforderlich ab UV-Index 3 bis 7). Über den tagesaktuellen UV-Index informiert das BfS auf seiner Internetseite unter http://www.bfs.de/uv-prognose.
Ansonsten schützen die richtige Kleidung, das richtige Schuhwerk sowie eine Kopfbedeckung mit Nackenschutz und eine gute Sonnenbrille. Sonnencreme ist ein Hilfsmittel für die Hautpartien, die ungeschützt bleiben.
Die Schutzdauer von Sonnencreme ist abhängig vom Hauttyp, dem Lichtschutzfaktor und davon, ob ausreichend Creme verwendet wurde. Personen mit empfindlicher Haut können bei hohen UV-Intensitäten schon etwa nach 10 Minuten einen Sonnenbrand bekommen. Wer Lichtschutzfaktor 20 wählt, muss die 10 Minuten mit 20 multiplizieren und erhält so einen groben Richtwert für die Schutzdauer, in diesem Fall 200 Minuten, das heißt rund 3 Stunden. Die Schutzdauer ist natürlich dann beeinträchtigt, wenn mit der Sonnencreme gespart und nicht regelmäßig nachgecremt wird. Als Faustformel gilt: Ein Erwachsener benötigt pro Eincremen etwa 3 bis 4 Esslöffel voll Sonnencreme für den ganzen Körper.
Das BfS empfiehlt für Kinder mindestens den Lichtschutzfaktor 30, bei Erwachsenen 20. Nachgecremt werden sollte mindestens alle 2 Stunden. Auch nach dem Baden und dem Abtrocknen ist Nachcremen angesagt. Aber Achtung: Das Nachcremen verlängert nicht die Schutzwirkung, es erhält sie nur.

Märchen Nr. 4: Ausführliches Sonnenbaden ist gut für den Vitamin-D-Haushalt
Richtig ist, dass die UV-B-Strahlung der Sonne bewirkt, dass sich körpereigenes Vitamin D bildet. Doch dafür sind keine langandauernden Sonnenbäder notwendig. Es reichen maßvolle Aufenthalte in der Sonne, sagen Experten verschiedener Fachrichtungen übereinstimmend. Konkret bedeutet das: Für den körpereigenen Vitamin-D-Haushalt ist es ausreichend, Gesicht, Hände und Arme unbedeckt und ohne Sonnenschutz zwei- bis dreimal pro Woche der Sonne auszusetzen, und zwar die Hälfte der Zeit, in der man sonst ungeschützt einen Sonnenbrand bekommen würde. Letzteres ist dabei immer individuell zu betrachten, je nach Hauttyp und Hautdicke.

Märchen Nr. 5: Wer Sonnencreme mit einem hohen Lichtschutzfaktor benutzt, wird nicht braun
Falsch. Auch mit Sonnencreme wird die Haut braun, allerdings langsamer, was kein Nachteil ist: So kann sich die Haut besser an die UV-Strahlung gewöhnen.    

Weitere Informationen:http://www.bfs.de/uv
Text:Ina Stelljes PB2/ Pressearbeit Bundesamt für Strahlenschutz, Bilder: pixabay,   big merci

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