Als eine der ersten Universitäten in Deutschland darf sich die Leuphana Universität Lüneburg jetzt „Fairtrade-University“ nennen. Dieses Gütesiegel wird von TransFair Deutschland e.V. nach einer erfolgreichen Bewerbung verliehen. Es kennzeichnet Hochschulen, die das Thema fairer Handel in die Lehre integrieren, in öffentlichen Veranstaltungen behandeln und den Hochschulmitgliedern fair gehandelte Produkte anbieten. Universitäts-Präsident Sascha Spoun freut sich über die Auszeichnung: „Sie stellt eine wertvolle Ergänzung unserer zahlreichen Initiativen und  Anstrengungen in Sachen Nachhaltigkeit dar." 

        

Hochschulen in Deutschland können sich seit dem Sommersemester 2014 mit ihrem Engagement für den fairen Handel um den Titel Fairtrade-University bewerben. Außer der Leuphana haben dies zum Beispiel die Universität Rostock und die Universität des Saarlandes mit Erfolg getan. Die Leuphana erfüllt aber nicht nur alle Kriterien für die Auszeichnung. Studierende der Universität haben das Thema längst durch eigene Unternehmensgründungen mit Leben erfüllt: Mit „Lünebohne“ haben sie fair gehandelten Kaffee, Espresso und Kakao für Lüneburg auf den Markt gebracht. Und die studentische Gründung mela wear vertreibt 100% Fairtrade- und biozertifizierte Kleidung sowie den weltweit ersten Fairtrade-Rucksack.


Mit der aktuellen Auszeichnung hat die Leuphana in Sachen Fairtrade jetzt mit der Hansestadt Lüneburg gleichgezogen. Die ist bereits seit Oktober 2012 eine von inzwischen knapp 400 Fairtradetowns in Deutschland.

Text: Henning Zuehlsdorff Pressestelle Leuphana Universität Lüneburg    Bilder : pixabay

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