Die Sonne schickt so viel Energie - nutzen wir sie doch! Eine Solaranlage am Dach macht unabhängiger von zugekauften Energieträgern und deren Preissteigerungen. Sie ist eine ökologische Investition, die sich innerhalb von ein paar Jahren rechnet.

Solaranlage© Rainer Burger "die umweltberatung"Wien - Eine Solaranlage kann rund 70 Prozent des Warmwasserbedarfes und 30 % des Heizenergiebedarfes in einem Haushalt abdecken. Wenn eine Solaranlage zur Warmwasserbereitung im Einsatz ist, spart das 80 bis 200 Euro Energiekosten pro Person und Jahr. Die Höhe der Ersparnis ist abhängig davon, ob im Haushalt sonst Öl, Gas, Pellets oder Strom zur Warmwasserbereitung verwendet werden.

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"die umweltberatung" über die Funktionsweise von Solaranlagen und die notwendigen Dimensionierungen.

Amortisation – ab wann rentiert sich die Investition?
Je nach Energieträger und Förderung für die Errichtung amortisiert sich eine Solaranlage zur Warmwasserbereitung innerhalb von ca. 5 bis 10 Jahren. Eine Solaranlage zur Heizungsunterstützung amortisiert sich meist einige Jahre später. Wenn Sie sich mit den Angeboten eine Ertragsberechnung vorlegen lassen, wissen Sie genau, ab wann die Anlage Gewinn abwirft. Für Solaranlagen gibt es Bundes- und Landesförderungen, manchmal auch Gemeindeförderungen. Auskunft geben die Fachverbände und Landesregierungen.

Alles eine Frage der Größe
WasserhahnAls Faustregel für die Dimensionierung von Solaranlagen zur Warmwasserbereitung gelten ca. 1,5 m² Kollektorfläche pro Person plus etwa 1,5 m² für die Speicherverluste. Der Speicher sollte 100 Liter Warmwasser pro Person Volumen haben, damit auch der Warmwasserbedarf an bewölkten Tagen gedeckt wird. Parallel dazu ist der Einsatz von wassersparenden Maßnahmen, wie Perlatoren, Durchflussbegrenzern oder wassersparenden Brauseköpfen sinnvoll – sie reduzieren den täglichen Warmwasserbedarf ohne Komfortverlust. Soll die Anlage auch das Heizungswasser erwärmen, braucht man um ca. 15-30 m² mehr Kollektorfläche und einen größeren Pufferspeicher (1.000-2.000 l). Je größer die Kollektorfläche, desto höher wird der Deckungsgrad für die solare Heizungsunterstützung.

Heizen mit der Sonne oder einfach weniger heizen?
Eine Solaranlage zur Brauchwassererwärmung ist technisch einfach. Komplexer ist die Einbindung von Solaranlagen zur Heizungsunterstützung. Vor der Verwendung einer solaren Heizungsunterstützung sollte geklärt werden, ob nicht zuerst in eine verbesserte Wärmedämmung investiert werden sollte. Gute Dämmung verringert den Heizwärmebedarf. Der Heizkessel und die Solaranlage werden nach der Dämmung dem neuen Heizwärmebedarf entsprechend dimensioniert.
Quelle: Text: "die umweltberatung" Wien/Bilder: Pixabay

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