München - Vierpersonenhaushalt spart durch Wechsel zu Ökostromanbieter bis zu 534 Euro im Jahr / Nur sieben Prozent wechseln in einen nachhaltigen Ökostromtarif - auch hier Ersparnis von bis zu 462 Euro möglich

63 Prozent aller Verbraucher, die in den vergangenen zwei Jahren über CHECK24.de ihren Stromanbieter gewechselt haben, wählten einen Ökostromtarif. 56 Prozent entschieden sich dabei für einen sogenannten Basis-Ökostromtarif, nur sieben Prozent für nachhaltigen Ökostrom. Ein Wechsel lohnt sich aber auch in einen nachhaltigen Ökostromtarif, denn auch dann sparen Familien bis zu 462 Euro jährlich.
Das zeigt eine Analyse aller Stromanbieterwechsel über CHECK24.de zwischen April 2013 und März 2015. Außerdem hat das Vergleichsportal die jährliche Ersparnis in den 50 größten deutschen Städten durch einen Wechsel aus der Grundversorgung in einen Ökostromtarif berechnet.

Familien sparen mit Ökostromtarif bis zu 534 Euro im Jahr
Durch den Wechsel aus dem Grundversorgungstarif in den günstigsten verfügbaren Ökostromtarif spart ein Vierpersonenhaushalt im Durchschnitt der 50 größten deutschen Städte 437 Euro im Jahr (Verbrauch: 5.000 kWh). In der Spitze liegt die jährliche Ersparnis sogar bei 534 Euro - in Dresden. Singles sparen bei einem Verbrauch von 2.000 kWh im Schnitt 222 Euro im Jahr, in Dortmund sogar 269 Euro.

Auch mit nachhaltigem Ökostrom sparen Familien bis zu 462 Euro im Jahr
Als nachhaltig werden bei CHECK24.de Stromtarife bezeichnet, die mit dem OK-Power-Label oder Grüner Strom Label ausgezeichnet sind oder deren Anbieter nachweisen kann, dass er in signifikantem Umfang in lokale Ökostromproduktion investiert.
Durch einen Wechsel aus der Grundversorgung in einen nachhaltigen Ökostromtarif spart eine vierköpfige Familie durchschnittlich 372 Euro pro Jahr im Vergleich zur Grundversorgung. In der Spitze liegt die Ersparnis in Dresden sogar bei 462 Euro im Jahr.

Ökostrom: Bei Anbieterwechsel auf Siegel und Nachhaltigkeit achten
Die Wahl eines Ökostromtarifs hilft der Umwelt - allerdings nicht bei jedem Tarif in gleichem Maße. Deshalb gibt es für Ökostrom verschiedene Zertifikate, die die Herkunft des Stroms transparenter machen sollen.²
Sogenannte nachhaltige Ökostromtarife verfügen zum Beispiel über ein OK-Power-Label oder Grüner Strom Label. Diese gelten als die strengsten Zertifizierungen: Sie geben vor, woher der Strom stammen muss und werden nur vergeben, wenn auch tatsächlich neue Anlagen auf Basis von erneuerbaren Energien gebaut werden.

Weitere Zertifikate mit unterschiedlich strengen Vorgaben vergeben zum Beispiel die TÜV-Gesellschaften. Ein zusätzliches Model sind sogenannte Herkunftsnachweise: Stromanbieter kaufen Herkunftsnachweise von regenerativen Kraftwerken zum Beispiel in Norwegen ein. Dafür dürfen sie ihren herkömmlichen, "grauen" Strom mit der Bezeichnung "Ökostrom" ins Stromnetz einspeisen. Im Gegenzug verpflichten sie sich, Klimaschutzprojekte zu fördern. Ein Beispiel für diese Zertifikate ist Renewable Plus.
Quelle: check24

Die gesamte Übersicht aller 50 Städte steht hier zum Download bereit: