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Was beim Thema Energie 2017 auf Verbraucher zukommt.

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Heizungslabel für alte Heizkessel / Strom bei jedem dritten Anbieter teurer / Staubsauger ab September mit weniger als 900 Watt

Berlin - Verbraucher müssen sich im neuen Jahr auf Änderungen im Bereich Energie einstellen: Vielen drohen höhere Stromkosten, Hauseigentümer sollten ihren Heizkessel prüfen und neue Staubsauger dürfen ab September nur noch weniger als 900 Watt Leistung haben. Die gemeinnützige Beratungsgesellschaft co2online mbH (www.co2online.de) stellt die wichtigsten Änderungen vor.

Heizungslabel für alte Heizkessel verpflichtend
Das Heizungslabel ist ab 2017 auch für Heizkessel ab 15 Jahren verpflichtend. Bisher war es nur für neue Kessel vorgeschrieben und konnte vom Schornsteinfeger oder Heizungsinstallateur bereits auf freiwilliger Basis vergeben werden. Ab 1. Januar muss der Bezirksschornsteinfeger nun auch alte Heizkessel in die Effizienzklassen A++ bis E (Neuanlagen: bis G) einordnen und das passende Heizungslabel anbringen. Die dabei entstehenden Kosten werden den Schornsteinfegern vom Bund erstattet.

Energielabel

Alte Heizungen jetzt prüfen
Heizkessel, die vor über 30 Jahren eingebaut wurden, dürfen nicht mehr betrieben werden. Dies gilt für alle Heizkessel mit einer Nennleistung zwischen 4 und 400 Kilowatt (kW), jedoch nicht für Brennwertkessel und Niedertemperaturkessel. Eigentümer eines Ein- oder Zweifamilienhauses sind von der Pflicht zum Tausch ausgenommen, wenn sie das Gebäude schon vor dem 1. Februar 2002 bewohnt haben. Ist der Heizkessel älter als 15 Jahre sollte generell ein Tausch geprüft werden. Ob sich ein neuer Heizkessel rechnet, zeigen Online-Ratgeber wie der ModernisierungsCheck von co2online: www.wirksam-sanieren.de/modcheck.

Strom wird für viele teurer
Ein Drittel der Stromanbieter hat bisher laut Vergleichsportalen angekündigt, die Preise zu erhöhen. Eine Kilowattstunde soll im Schnitt 3,4 Prozent mehr kosten. Wer seine Stromkosten senken will, sollte auch einen Anbieterwechsel prüfen. Anbieter von klimafreundlichem Ökostrom sind häufig günstiger als lokale Versorger. Worauf Verbraucher beim Wechsel achten sollten, steht auf www.co2online.de/oekostrom-wechsel.

Staubsauger ab September mit weniger als 900 Watt
StaubsaugerAb September 2017 dürfen nur noch Staubsauger verkauft werden, deren maximale Leistung unter 900 Watt liegt. Grundlage dafür ist die Ökodesign-Richtlinie der EU. Mit dieser Regelung will die EU europaweit 19 Terawattstunden Strom pro Jahr einsparen. Das entspricht etwa dem anderthalbfachen Stromverbrauch einer Stadt wie Berlin.

Wichtig für Verbraucher: Tests haben gezeigt, dass die niedrigere maximale Leistung von Staubsaugern kein Nachteil ist. Auch beim Praxistest der Stromsparinitiative haben effiziente Geräte die Nutzer überzeugt: www.die-stromsparinitiative.de/staubsauger.
Quelle: Text + Grafik: co2online/Bilder: Pixabay

Lesen Sie dazu: Ist Ihr Stromverbrauch zu hoch? - Antworten gibt der Stromspiegel.

 

Steckdose  Leistensteckdose

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Greentech: Blue Minds Innovation launcht innovative Energiemanagement-Software/Mit fünf internationalen Partnern in Beta-Phase gestartet

Wien - Blue Minds Innovation Ltd., das von Eveline Steinberger-Kern 2014 gegründete Startup in Tel Aviv, geht mit der Beta-Version seiner innovativen Energiemanagement-Software auf den Markt. Die Software analysiert Smart-Meter*-Daten und bereitet diese auf verständliche Weise für Energieversorger und deren Kunden auf. Heim- und Testmärkte sind Österreich und Israel. Fünf Partner – darunter namhafte Energieversorger – aus Österreich, Israel und Italien sind bereits an Bord und testen den Funktionsumfang der Software in der Beta-Phase. Nach einer erfolgreichen Seed-Finanzierungsrunde über 500.000 Euro wird derzeit der Kreis der internationalen Entwicklungspartner weiter ausgeweitet.

Energiefresser werden identifiziert
Herzstück der Entwicklung ist die sog. Data Disaggregation – ein innovativer Algorithmus, der es den Endkunden ermöglicht, künftig ohne zusätzliche Hardware Energiefresser im Haushalt oder im Betrieb zu identifizieren. So können ohne technisches Know-how oder fremde Hilfe Energiesparmaßnahmen im Haushalt umgesetzt und somit Geld gespart werden.

stromsparenStromfresser können den Geldbeutel und die Umwelt erheblich belastenDie Version 1.0 der Software beinhaltet genaue Verbrauchsprognosen für den Handel, Cluster- und Segmentierungsfunktionen sowie einen Tarifgenerator. Außerdem bietet sie Funktionen, die es den Energieversorgern erlauben, Einblicke in die Kundenbedürfnisse zu erlangen. Somit können die Energieversorger ihre Kundenbeziehung stärken und zielgerichtet neue Services und Produkte anbieten.

„Wir freuen uns darüber, dass die Beta-Version unserer Energiemanagement-Software fertig ist. Wir haben Algorithmen und innovative Serviceanwendungen entwickelt, die Blue Minds Innovation zu einem optimalen Partner für jeden machen, der für die zukünftige Energiewelt fit werden will," sagt Gründerin und Mitglied des Managing Board, Eveline Steinberger-Kern. An Bord sind derzeit bereits fünf Partner aus Israel, Österreich und Italien, die Blue Minds Innovation bei der weiteren Softwareentwicklung in der Beta-Phase begleiten, um die angebotenen Services so markt- und kundenorientiert wie möglich zu gestalten.

Im Juni startete der Ausbau der Entwicklungspartnerschaften. In weitere Länder   und Regionen, wie Großbritannien, Frankreich, Skandinavien und die Türkei wird expandiert.

Das Unternehmen beschäftigt heute 20 Entwickler in Kfar Saba, Israel. Mit Amos Lasker und Moti Friedman sind zwei renommierte Managerpartner aus der israelischen High-Tech-Industrie mit an Bord. Israel ist zudem mit IEC (Israeli Electric Company, Israels staatlicher Energieversorger) und dem Entwicklerteam Heim- und Testmarkt Nummer eins, gefolgt von Österreich, dem Herkunftsland von Eveline Steinberger-Kern. Erst im April hat Blue Minds Innovation eine Seed-Finanzierungsrunde über 500.000 Euro erfolgreich in Österreich abgeschlossen. Die finale Markteinführung startet im Januar 2017.

Quelle: Text: Presseportal Österreich/Bilder: Pixabay

*Smart Meter sind digitale Stromzähler, mit Hilfe derer Zählerdaten automatisch an den Netzbetreiber übermittelt werden. Die Datenerfassung in kurzen Intervallen ermöglicht genauere Informationen über den tatsächlichen Energieverbrauch von Endkunden. Die EU sieht eine flächendeckende Installation von Smart Metern in Haushalten und Betrieben bis 2020 vor.

Rückfragen & Kontakt: www.blueminds-company.com

ForschungMehr Innovatives aus Wissenschaft und Forschung finden Sie hier!

Logo Heizspiegel Deutschland 2016

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Große Unterschiede bei Heizkosten für Erdgas, Öl und Fernwärme / Preisrückgang: geringere Heizkosten bei ölbeheizten Häusern / Prognose: Verbraucher müssen 2016 vermutlich weniger zahlen / Berechnung: Heizspiegel berücksichtigt jetzt auch Alter des Gebäudes

HeizspiegelHeizspiegel für Deutschland 2016Berlin - Die durchschnittlichen Heizkosten haben sich im vergangenen Jahr in Deutschland uneinheitlich entwickelt. Durch gesunkene Preise ist das Heizen mit Heizöl fast ein Fünftel günstiger geworden. Bei Häusern mit Erdgas- oder Fernwärmeheizung gab es kaum Veränderungen. Das zeigt der Heizspiegel für Deutschland 2016, den die gemeinnützige co2online GmbH heute zum zwölften Mal in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Mieterbund e. V. veröffentlicht hat. In einer durchschnittlichen 70 Quadratmeter großen Wohnung in einem Mehrfamilienhaus zahlten die Bewohner mit Heizölheizung im Schnitt 755 Euro, also 175 Euro weniger als 2014. In Wohnungen mit Fernwärme und Erdgas blieben die durchschnittlichen Kosten konstant bei 965 beziehungsweise 830 Euro.

Verbraucher können den Heizspiegel-Flyer mit neuen Vergleichswerten kostenlos auf www.heizspiegel.de und www.mieterbund.de herunterladen. Außerdem ist er bundesweit bei vielen Mietervereinen und Bürgerämtern erhältlich. Das Projekt wird vom Bundesumweltministerium gefördert.

Prognose für 2016: Heizkosten werden voraussichtlich sinken
„Wir gehen davon aus, dass die Heizkosten auch im Abrechnungsjahr 2016 sinken werden. Bei Erdgas und Fernwärme könnten es fünf Prozent sein, beim Heizöl sogar zehn Prozent“, sagt Tanja Loitz, Geschäftsführerin von co2online. „Das liegt zum einen daran, dass das Wetter in den ersten neun Monaten 2016 etwas wärmer war als 2015. Zum anderen sind auch die Energiepreise in diesem Zeitraum gesunken.“

Mieterbund rät: Verbrauch checken und Sparmöglichkeiten nutzen
ThermostatDas Heizungsthermostat - Bereits eine um 1 Grad geringere Raumtemperatur macht sich deutlich bemerkbar. Denn so werden die Heizkosten um durchschnittlich etwa 6 Prozent reduziert.Unabhängig von der Entwicklung der Energiepreise und vom Wetter können viele Verbraucher bei ihren Heizkosten sparen. Mieterbund-Direktor Lukas Siebenkotten: „Leider wissen die wenigsten, wie viel Energie sie für Heizen und warmes Wasser im Jahr verbrauchen und ob die Kosten der letzten Abrechnung niedrig oder hoch waren. Mit dem Heizspiegel für Deutschland können Mieter und Eigentümer die Verbräuche und Heizkosten ihres Wohngebäudes richtig einschätzen. So lässt sich Sparpotenzial erkennen und nutzen!“ Tipps zum Senken der Heizkosten finden Mieter und Hauseigentümer auf www.heizspiegel.de.

Vergleichswerte des Heizspiegels 2016: Gebäudebaujahr wird berücksichtigt
Der Heizspiegel ist für Wohngebäude anwendbar, die zentral mit Erdgas, Heizöl oder Fernwärme beheizt werden. In den Vergleichswerten sind die Anteile für Raumwärme (Heizen) und für die Warmwasserbereitung enthalten. Erstmals berücksichtigt der neue Heizspiegel auch das Gebäude-Baujahr. So können Verbraucher den energetischen Zustand ihres Hauses noch genauer einstufen. Diese nach Baujahren sind ausschließlich online verfügbar. Für den Heizspiegel 2016 hat co2online rund 40.000 Gebäudedaten zentral beheizter Wohngebäude aus ganz Deutschland ausgewertet.
Quelle: Text und Logo: co2online/Bilder: Pixabay

 Tipps zum Senken der Heizkosten gibt's im Video und hier bei uns:

 

Wer wird Energiesparmeister 2017?

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Endspurt: Welche Schulen werden Energiesparmeister 2017? / Beste Klimaschutzprojekte gewinnen Preise im Gesamtwert von 50.000 Euro / Neue Auflage der kostenlosen Broschüre "Klimaschutz im Klassenzimmer"

Logo Energiesparmeister 2017Berlin - Pünktlich zu den Weihnachtsferien geht der Energiesparmeister-Wettbewerb für Schulen in den Endspurt: Noch bis 15. Januar 2017 können sich Lehrer und Schüler mit ihren Klimaschutzprojekten auf www.energiesparmeister.de bewerben. Der von der gemeinnützigen co2online GmbH organisierte Wettbewerb zeichnet unter der Schirmherrschaft von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks jedes Jahr besonderes Engagement für den Klimaschutz an Schulen aus. Das überzeugendste Projekt aus jedem Bundesland gewinnt. Auf die sechzehn Sieger warten Preise im Gesamtwert von 50.000 Euro.

Preisgeld, Patenschaft und Berlin-Reise für alle Bundesland-Sieger
Egal ob aktuelles, geplantes oder abgeschlossenes Projekt - die Fachjury des Energiesparmeister-Wettbewerbs berücksichtigt Beiträge von allen Schultypen bundesweit. Das beste Projekt aus jedem Bundesland erhält 2.500 Euro Preisgeld, eine Patenschaft mit einem Unternehmen aus der Region und die Chance auf den mit weiteren 2.500 Euro dotierten Bundessieg. Der Gesamtsieger wird im Februar 2017 per Internet-Abstimmung ermittelt. Für alle Gewinner geht es außerdem im März 2017 nach Berlin - zur Preisverleihung im Bundesumweltministerium.

Aktualisierter Leitfaden hilft Schulen beim Starten neuer Projekte
Schulen, die ein Klimaschutz- oder Energiesparprojekt starten möchten, müssen mit den guten Vorsätzen nicht bis zum neuen Jahr warten. Die neu aufgelegte Broschüre "Klimaschutz im Klassenzimmer" hilft Nachwuchs-Klimaschützern und engagierten Lehrern beim Planen und Umsetzen neuer Projekte. Ob Mobilität, Ernährung oder Energieeffizienz - Erfahrungsberichte von bereits prämierten Energiesparmeistern zeigen eindrücklich, wie unterschiedlich und kreativ Klimaschutz an der Schule aussehen kann. Die Broschüre gibt es zum Download auf www.energiesparmeister.de.

Paten und Unterstützer des Energiesparmeister-Wettbewerbs
Die diesjährigen Paten des Wettbewerbs sind: atmosfair gGmbH, eins energie in sachsen GmbH & Co. KG, ENGIE Deutschland, Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen GmbH, KSB AG, Landesenergieagentur Sachsen-Anhalt GmbH (LENA), Mittelbrandenburgische Sparkasse, Schleswig-Holstein Energieeffizienz Zentrum e. V., Sparkassen-Finanzgruppe Baden-Württemberg und Sparkassen-Finanzgruppe Hessen-Thüringen. Zusätzlich unterstützt den Wettbewerb die ENSO Energie Sachsen Ost AG und die A&O HOTELS and HOSTELS Holding AG.

Als reichweitenstarke Medienpartner bringen sich der auf pädagogisch-didaktische Fachzeitschriften spezialisierte Friedrich-Verlag, das Schul- und Kitaportal Oldenbourg-Klick, das Nachhaltigkeitsportal Utopia.de, das Naturkostmagazin Schrot & Korn sowie das bundesweite Schülermagazin YAEZ ein. Von Deutschlandradio Kultur wird der Wettbewerb mit der Berichterstattung in der Sendung "Kakadu" unterstützt.
Quelle: Text und Bild co2online

Energiesparmeister 2017: Jetzt mitmachen!

Es ist wieder soweit! Der vom Bundesumweltministerium geförderte  Energiesparmeister-Wettbewerb sucht wieder die besten Klimaschutzprojekte an deutschen Schulen. Ob Fair Trade Basar, Solarspendenlauf oder Energiespar-Musical – das effizienteste, kreativste und nachhaltigste Schulprojekt in jedem Bundesland gewinnt. Auch an eurer Schule wird Klimaschutz auch groß geschrieben? Dann macht mit und bewerbt euch bis zum 15. Januar 2017.

Und dabei sein lohnt sich: Den 16 Gewinnern winken Preise im Gesamtwert von 50.000 Eurosowie Projektpatenschaften mit renommierten Unternehmen und Institutionen. Alle Preisträger reisen außerdem zur großen Preisverleihung nach Berlin. Wie in jedem Jahr führt Sänger und Moderator Ben durch die Veranstaltung und freut sich schon darauf euch kennen zu lernen!

Zum Bewerbungsformular

Tipps zum Energiesparen für "Erwachsene" gibt's hier!

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9 Tipps zum Reduzieren der Heizkosten / 80 Prozent des Energieverbrauchs durchs Heizen / Online-Ratgeber helfen beim Sparen

Berlin - Wer als Mieter oder Hauseigentümer seine Energiekosten senken will, sollte den Auftakt der Heizsaison nutzen. Darauf weist die gemeinnützige Beratungsgesellschaft co2online hin. Rund 80 Prozent des gesamten Energieverbrauchs eines durchschnittlichen Haushalts entfallen auf die Heizung. Entsprechend groß ist das Sparpotenzial.

Besonders Mietern ist oft nicht bewusst, wie viel Heizenergie sie durch einfache Maßnahmen sparen können. Dabei gibt es gleich mehrere Gründe für effizienteres Heizen: ein gutes Wohnklima sorgt für eine bessere Gesundheit; das Klima profitiert davon, indem CO2 eingespart wird – und nicht zuletzt wird der Geldbeutel merklich entlastet.

Mit dem HeizCheck (http://www.co2online.de/heizcheck) können Mieter und Hauseigentümer die individuelle Situation ihres Haushalts prüfen. Der Online-Ratgeber analysiert den Heizenergieverbrauch, berechnet das Sparpotenzial und gibt Tipps für die nächsten Schritte zum geringeren Verbrauch. Für den HeizCheck ist lediglich die Heizkostenabrechnung nötig.

9 Tipps zum Senken der Heizkosten – praktisch und leicht umsetzbar

1. Heizkörper entlüften
Hat sich Luft in den Heizkörpern gesammelt, läuft die Heizung nicht mehr optimal und es gluckert meist hörbar. Das Entlüften dauert nur wenige Minuten und bringt sofort mehr Komfort.

2. Fenster abdichten
Besonders Altbauten sind davon betroffen: zugige Fenster. Dichtungsband ist günstig und schafft schnell Abhilfe. So bleibt die Wärme in den Räumen.

3. Programmierbare Thermostate nutzen
Elektronische oder programmierbare Thermostate helfen, die Temperatur in Wohnung oder Haus zu regulieren. So können die Heizzeiten bequem an den individuellen Tagesablauf angepasst werden.

4. Optimal lüften
Besonders im Winter sollte mehrmals täglich für einige Minuten stoßgelüftet werden. Gekippte Fenster sorgen dagegen für hohen Heizenergieverbrauch, wenig Luftzirkulation und begünstigen Schimmel.

5. Raumtemperatur richtig einstellen
Nicht jeder Raum muss gleich warm sein. Die ideale Temperatur im Wohnzimmer liegt bei 20 Grad Celsius. Schlafräume und Küche dürfen ein paar Grad kühler sein, das Bad etwas wärmer. Außerdem sollte immer eine Mindesttemperatur von 15 Grad in den Wohnräumen herrschen, damit die Wände nicht zu stark auskühlen. Das Aufheizen dauert sonst sehr lange und die Gefahr für Schimmel steigt.

6. Grundtemperatur senken
Bereits eine um 1 Grad geringere Raumtemperatur macht sich deutlich bemerkbar. Denn so werden die Heizkosten um durchschnittlich etwa 6 Prozent reduziert.

7. Vorhänge schließen
Vorhänge, Jalousien und Rollläden sorgen dafür, dass die Wärme nicht nach draußen gelangt. Es ist also sinnvoll, sie bereits am Abend zu schließen, damit es in Haus oder Wohnung warm bleibt und die Zimmer über Nacht nicht zu stark auskühlen.

8. Wärmestau vermeiden
Möbel oder Gardinen vor Heizkörpern verhindern, dass die Wärme ungehindert in den Raum geht. Daher sollten Heizkörper immer freigehalten werden.

9. Warmes Wasser sparen
Warmwasser trägt wesentlich zum Energieverbrauch bei. Es sollte daher sparsam verwendet werden. Beim Händewaschen reicht häufig auch kaltes Wasser. Die Duschzeit oder Badehäufigkeit kann reduziert werden. Ein Sparduschkopf senkt den Warmwasserverbrauch zusätzlich.

Förderung zur Heizungsoptimierung für Hauseigentümer
Hauseigentümer sollten prüfen, ob für ihr Haus eine Heizungsoptimierung infrage kommt. Denn dafür gibt es jetzt 30 Prozent Zuschuss vom Staat. Gefördert werden der Tausch der Heizungspumpe, der hydraulische Abgleich der Heizanlage und weitere Maßnahmen zur Heizungsoptimierung. Die wichtigsten Fragen zur Förderung werden auf www.co2online.de/foerdermittel beantwortet.
Quelle: Text: co2online.de/Bilder: Pixabay

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Sonnige Aussichten winken Hausbesitzern, wenn sie eine Pelletheizung mit Solarenergie kombinieren. Holzpellets und Sonnenkraft sorgen für 100 Prozent erneuerbare Wärme. Heizen mit erneuerbaren Energieträgern ist aber nicht nur umweltfreundlich, sondern auch kostensparend. Denn mit erneuerbarer Wärme ist man unabhängig von schwankenden Öl- und Gaspreisen. 

Die Kombination einer modernen und komfortablen Pelletheizung mit einer solarthermischen Anlage ist besonders beliebt, denn die Energiesysteme ergänzen sich perfekt: Für die ganzjährige Heizung und Warmwasserversorgung bilden Solarkollektoren die Basis. Nur wenn die Sonne im Winter nicht genug Energie liefert, wird automatisch die Pelletheizung angeschaltet. So können die Heizkosten um bis zu einem Drittel gesenkt werden.

Pelletheizungen helfen sparen.Der Umstieg von fossilen Energiequellen auf eine Pelletheizung ist ohne großen Aufwand möglich. Pelletfeuerungen sind besonders dafür geeignet, alte Ölheizungen zu ersetzen, denn das Pelletlager benötigt nicht mehr Platz als ein Öltank. Deutschland ist aufgrund seines Holzreichtums europaweit Marktführer bei der Pelletproduktion. Die Holzpresslinge werden ressourcenschonend aus Holzspänen hergestellt und sind nahezu CO2-neutral. Ein weiterer Vorteil ist ihr Preis: In den letzten zehn Jahren waren Pellets durchschnittlich über 30 Prozent günstiger als Heizöl.

Noch attraktiver wird das Heizen mit Pellets und Solarenergie durch die seit April 2015 deutlich erhöhte Förderung des Marktanreizprogramms (MAP). Wer eine Pelletheizung in Verbindung mit Solarkollektoren zur Heizungsunterstützung installiert, erhält mind. 6.000 Euro staatlichen Zuschuss. Zusätzlich werden bis zu 2.750 Euro für Einzelmaßnahmen zur Optimierung der Heizungsanlage gezahlt, wie z. B. für den Ausbau und die Entsorgung des alten Öltanks, den Bau des Pelletlagers oder für die Erneuerung des Schornsteins. Einen Überblick zu Förderprogrammen bietet die Förderfibel des Deutschen Pelletinstituts unter www.depi.de.

Quelle: Text und Bilder: Deutsches Pelletinstitut, Berlin,  Einleitungs-Beitragsbild und Bild unten: pixabay

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