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Mit fünf Tipps fast 500 Euro Energiekosten im Jahr sparen.

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Der 5. März ist der Tag des Energiesparens / Mit fünf Tipps fast 500 Euro Energiekosten im Jahr sparen / Erfolg kontrollieren mit Online-Energiesparkonto oder per App

Berlin - Der internationale Tag des Energiesparens am 5. März ist eine gute Gelegenheit, den eigenen Stromverbrauch zu prüfen und das Optimieren der Heizanlage in Angriff zu nehmen. „Wer nämlich im eigenen Haus oder in der Wohnung Energie spart, tut nicht nur etwas für das Klima, sondern schont auch seinen Geldbeutel“, sagt Tanja Loitz, Geschäftsführerin der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online mbH (www.co2online.de).

co2online gibt fünf praktische Tipps, wie Mieter und Hauseigentümer Energie sparen können: von einfachen Verhaltensänderungen über Investitionen, für die es Fördermittel gibt, bis zur Kontrolle der Sparerfolge.

1. Elektronische Geräte ganz ausschalten
StandbyBrennt am Fernseher oder dem DVD-Player permanent ein Licht? Gibt es am PC oder der Espressomaschine keinen richtigen Ausschalter? Dann verbrauchen diese Geräte rund um die Uhr Strom. In einem durchschnittlichen Haushalt macht der Standby-Verbrauch etwa ein Zehntel der Stromrechnung aus. Durch Verzicht auf Standby können Verbraucher im Jahr 400 Kilowattstunden (kWh) und 115 Euro sparen.

lüften2. Lüften im Winter
Auch im Winter sollte regelmäßig gelüftet werden, um Schimmel vorzubeugen und für frische Luft zu sorgen. Anstatt aber die Fenster zu kippen, besser die Fenster für fünf bis zehn Minuten weit öffnen. Stoßlüften statt Dauerlüften spart im Durchschnittshaushalt 1.750 kWh und 135 Euro im Jahr.

3. Hydraulischen Abgleich durchführen
Wenn es in einzelnen Zimmern trotz aufgedrehter Thermostate nicht richtig warm wird, dann ist das Heizsystem nicht richtig eingestellt. Mit dem hydraulischen Abgleich kann ein Fachhandwerker für Abhilfe sorgen. In einem Einfamilienhaus mit 125 Quadratmetern sinkt der Heizenergiebedarf so um etwa 1.400 kWh pro Jahr. Das spart jährlich rund 100 Euro. Zusätzlich werden 30 Prozent der Nettokosten der Heizungsoptimierung vom Staat übernommen. Weitere Infos zum Förderprogramm gibt es auf www.co2online.de/heizungsoptimierung.

4. Heizungspumpen austauschen
Heizungspumpen sind im Schnitt für fast 20 Prozent des Stromverbrauchs eines Hauses verantwortlich. Der Austausch einer alten Heizungspumpe gegen ein hocheffizientes Modell lässt den jährlichen Stromverbrauch in einem Einfamilienhaus mit 125 Quadratmetern um 350 kWh sinken. Das macht rund 100 Euro weniger Stromkosten im Jahr. Für den Pumpentausch gibt es wie für den hydraulischen Abgleich 30 Prozent staatlichen Zuschuss.

5. Energieverbrauch kontrollieren
Um Energie zu sparen, sollten Hauseigentümer und Mieter ihren Energieverbrauch regelmäßig prüfen. Zählerstände lassen sich statt umständlich mit Zettel und Stift im kostenlosen Energiesparkonto sammeln und auswerten. Auch das individuelle Sparpotenzial und Sparerfolge werden so schnell sichtbar. Möglich ist das auch per App: Der EnergieCheck von co2online ist kostenlos für iOS und Android zu haben.
Quelle: Text: co2online/Bilder: Pixabay

Energie sparenMehr zum Thema Energiesparen finden Sie hier!

 
Durch den konsequenten Einsatz von energieeffizienten LED-Lampen kann der Stromverbrauch bei der Beleuchtung in privaten Haushalten auf etwa ein Fünftel sinken.

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Praxistest effiziente Beleuchtung“ von Öko-Institut und EcoTopTen

Aktion Freiburg - Durch den konsequenten Einsatz von energieeffizienten LED-Lampen kann der Stromverbrauch bei der Beleuchtung in privaten Haushalten auf etwa ein Fünftel sinken. Doch trotz der mittlerweile großen Auswahl an hochwertigen LED-Lampen greifen Verbraucher noch zu selten auf diese energieeffiziente Art der Beleuchtung zurück. Mit der bundesweiten Stromsparaktion „alles LeuchtED – Praxistest effiziente Beleuchtung“ will EcoTopTen, die Internetplattform für ökologische Spitzenprodukte des Öko-Instituts, das ändern.

„Ziel ist es, möglichst viele private Haushalte dazu zu bewegen, ihre Beleuchtung auf besonders effiziente Leuchtmittel umzustellen“, beschreibt Dr. Dietlinde Quack, Leiterin der Verbraucherplattform EcoTopTen am Öko-Institut den Hintergrund der Aktion. „Denn das spart Strom, entlastet damit den Geldbeutel und hilft umweltschädliche CO2-Emissionen zu vermeiden.“

LED-Lampen und fachliche Beratung für Aktionshaushalte
Die Aktion „alles LeuchtED – Praxistest effiziente Beleuchtung“ wird vom Öko-Institut und EcoTopTen in Zusammenarbeit mit Energieversorgern und weiteren Kooperationspartnern durchgeführt und von der Nationalen Klimaschutz Initiative des Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit gefördert. 

Die Aktion umfasst die folgenden vier Einzelaktionen:

·     Einzelaktion mit EWS Schönau

·     Einzelaktion mit E-Werk Mittelbaden, Stadt Lahr und Ortenauer Energieagentur

·     Einzelaktion mit Greenpeace Energy

·     Einzelaktion mit Polarstern und Greenstars

In jeder Einzelaktion werden maximal vier Aktionshaushalte bei der Umstellung auf eine effiziente Beleuchtung begleitet. Die ausgewählten Haushalte erhalten effiziente LED-Lampen im Wert von 200 Euro und werden bei der Beleuchtungsumstellung von den Expertinnen und Experten des Öko-Instituts beraten. Dafür verpflichten sie sich, den Praxistest sowie ihre Stromeinsparung zu dokumentieren und sich bei der Umstellung über die Schulter schauen zu lassen. Die aus der Aktion gewonnenen Erfahrungen fließen in verbesserte  Praxishilfen für Verbraucher ein, um die Beleuchtungsumstellung in Haushalten zukünftig zu erleichtern. Haushalte können sich ab sofort unter den jeweiligen Einzelaktionen als Aktionshaushalt bewerben, sofern sie Kunde beim entsprechenden Stromanbieter sind.  

LED: Hürden im Einsatz für Verbraucher
Bereits 2009 hat die Europäische Union die Regelungen für eine energieeffiziente Beleuchtung in die Wege geleitet und die bis dahin üblichen Glühlampen aufgrund der geringen Energieeffizienz nach und nach vom Markt genommen.  

Mittlerweile haben LED- und Halogenlampen den Platz von Glüh- und Energiesparlampen eingenommen, die Auswahl an hochwertigen Produkten ist deutlich gestiegen. „Dennoch sind die Einsparpotentiale bislang gering“, so Quack. „Einerseits wird trotz des großen Angebots an effizienten LED-Lampen immer noch auf die vergleichsweise ineffizienten Halogenlampen zurückgegriffen, andererseits stoßen Verbraucher bei der Beleuchtungsumstellung auf praktische Hürden und Schwierigkeiten. Dazu gehören Kompatibilitätsprobleme, wie etwa unterschiedliche Maße oder Sockeldurchmesser von bereits im Haushalt vorhandenen Leuchten. Auch sind neue Leuchtkonzepte und Varianten bei Helligkeit und Lichtfarbe der LEDs eher unbekannt. Hier gilt es die Verbraucher gezielter zu informieren und konkrete Tipps für Wohnzimmer, Küche, Schlafzimmer oder Bad durch die richtige Auswahl an LED-Möglichkeiten aufzuzeigen.“
Quelle: Text und Cover: Öko-Institut/Bilder: Pixabay

Weitere Informationen zur Aktion „alles LeuchtED“ auf der Internetplattform von EcoTopTen

Strom sparenIst Ihr Stromverbrauch zu hoch? Antworten finden Sie hier!

App #rettedeineinsel

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Mit der energie-führerschein App spielerisch das Thema Energiesparen erkunden. 

Wien - Ab auf die Insel – die neue energie-führerschein App macht‘ s nach dem Motto „Rette deine Insel“ möglich. Gefragt ist das Wissen über Energiesparen und Klimaschutz. Mit jeder richtig beantworteten Frage steigt die Chance der BenutzerInnen, ihre Insel vor dem ökologischen GAU zu retten. Jetzt gratis auf Android oder iOS installieren und die Insel retten!

App© mockuphone / FluxguideEin Fünftel der Menschheit verursacht vier Fünftel des CO2-Ausstoßes! Die Absenkung der Raumtemperatur um 1 Grad senkt die Energiekosten um bis zu 6 Prozent. Wer diese und ähnliche Antworten weiß, schafft es bei der energie-führerschein App, seine Insel immer ökologischer zu gestalten. „Der neuen App gelingt es, die Freude am Spiel mit den Themen Klimaschutz und Energiesparen zu verbinden. Ganz nebenbei erlangen junge Menschen ökologisches Know-how, das ihnen in Beruf und Alltag weiterhilft“, sagt DI Johannes Hug, Energieexperte von "die umweltberatung".

Sechs Levels bis zum Ziel
Zu Beginn des Spiels sieht die Insel düster aus: trübes Abwasser, rauchender Schlot und stinkender Auspuff. Je mehr Fragen die BenutzerInnen richtig beantworten, desto schöner wird's auf ihrer Insel. Level für Level erreichen sie ihr Ziel: eine saubere Umwelt, weiße Gletscher kehren zurück, Hand in Hand mit mehr erneuerbarer Energie und öffentlichem Verkehr. „Die Metamorphose der Insel zeigt auf, dass Energiesparen schon mit kleinen Handlungen im Alltag viel Positives für die Umwelt bewirkt“, freut sich Ursula Heumesser von der MA 20 – Energieplanung.

Der kürzeste Weg zur Insel 

So funktioniert’s: Über www.umweltberatung.at/rettedeineinsel kostenlos die energie-führerschein App für Android und iOS herunterladen und sofort mit dem Quiz starten. 

Von der Insel zum energie-führerschein
Wer sich beim Energiesparen auskennt, hilft der Umwelt und ist auch reif für die energie-führerschein Prüfung. Der energie-führerschein ist das Zertifikat, das Kompetenzen für den sparsamen Umgang mit Energie im Alltag und Beruf nachweist. Die App ist eine spielerische Vorbereitung auf diese Prüfung. Dieses Projekt hat 2015 den begehrten Österreichischen Klimaschutzpreis gewonnen.

Übrigens: Die richtige Antwort auf so manche energie-führerschein-Frage gibt´s demnächst auf Facebook unter dem Hashtag #rettedeineinsel zu lesen. Am besten gleich mal vorbeischauen!
Quelle: Text: "die umweltberatung" Wien/Einl.bild: © blackzheep Fotolia.com - Fotomontage

#rettedeineinsel
Informationen und den Link zur App für Android und iOS bietet "die umweltberatung" auf www.umweltberatung.at/rettedeineinsel.

Unter folgendem Link finden Sie den Facebook Hashtag: www.facebook.com/hashtag/rettedeineinsel

"die umweltberatung" hat die energie-führerschein App in Kooperation mit der MA 20 – Energieplanung entwickelt.

FoodLoop
Lesen Sie dazu:
FoodLoop - eine App gegen den Wegwerfwahn

 

Händewaschen

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Sechs Tipps für Unternehmer und Angestellte zum Energiesparen im Büro

SeifeBeim Händewaschen ist warmes Wasser nicht entscheidendBerlin - Kleine Maßnahme, große Wirkung: 870 Millionen Kilowattstunden Heizenergie und 60 Millionen Euro Heizkosten könnten jedes Jahr gespart werden, würden sich Deutschlands Büroangestellte die Hände mit kaltem statt mit warmem Wasser waschen. Das ist genauso hygienisch, spart aber Energie. Denn beim Händewaschen ist nicht die Wassertemperatur entscheidend – sondern die Hände 30 Sekunden mit Seife zu reinigen.

„Unternehmer können selbst viel fürs Energiesparen tun. Aber entscheidend ist, dass sie auch ihre Mitarbeiter mit ins Boot holen. Denn allein durch einen aufmerksameren Umgang mit Energie lässt sich der Verbrauch in Büros um 15 Prozent senken“, erklärt Boris Demrovski, Projektleiter bei co2online. Dabei seien strenge Regeln oft fehl am Platze. „Viel besser ist es, Mitarbeiter gezielt zu informieren und zu motivieren. Und: Wenn durch die Mitarbeiter die Energiekosten sinken, sollten sie auch am Gewinn beteiligt werden.“

Baum pflanzenWir brauchen den Wald mit seinen BäumenJedes Jahr 17 Millionen Bäume pflanzen – oder die Hände kalt waschen
Rund 17 Millionen Büroangestellte gibt es in Deutschland. Wenn sich jeder von ihnen jeden Tag drei Mal die Hände mit warmem Wasser wäscht, entstehen dadurch rund 215.000 Tonnen CO2 im Jahr. Allein um eine Tonne CO2 zu kompensieren, müssen 80 Bäume gepflanzt werden. Das sind hochgerechnet rund 17 Millionen Bäume, um den CO2-Ausstoß durchs Händewaschen auszugleichen. Also ein Baum pro Büroarbeiter. Die Alternative: Die Hände kalt waschen – und am besten auch die anderen Tipps zum Energiesparen im Büro beachten.  

Heizenergie sparen im Büro: Top-Tipps für Angestellte

  • Thermostatrichtig heizen will gelernt seinAuf die richtige Temperatur und Luftfeuchtigkeit achten: Zwischen 20 und 22 Grad Celsius sollte die Temperatur im Büro liegen. Wenn es wärmer wird, sinkt nicht nur die Konzentration, auch die Energiekosten steigen. Wer sich in einem 200 Quadratmeter großen Büro mit seinen Kollegen auf „ein Grad weniger“ einigt, kann im Jahr bis zu 1.500 Kilowattstunden Heizenergie sparen. Das entspricht rund 100 Euro. Übrigens: Die Luftfeuchtigkeit sollte zwischen 40 und 60 Prozent liegen.

  • Stoßlüften statt Fenster kippen: Stoßlüften ist effektiver, als die Fenster zu kippen. Bei gekipp­ten Fenstern kommt kaum frische Luft in den Raum – aber die warme Luft des Heizkörpers zieht ungenutzt nach draußen und die Wände kühlen aus. Richtiges Lüften kann in einem 200-Quadratmeter-Büro bis zu 6.000 Kilowattstunden und 400 Euro Heizkosten im Jahr sparen.

  • Thermostat richtig nutzen: Thermostate müssen nicht auf „Stufe 5“ gedreht werden, damit es schnell warm wird. Denn „Voll-Aufdrehen“ bedeutet nicht schneller Heizen, sondern länger – bis zur gewählten Zimmertemperatur. Stufe 3 entspricht bei einer Zentralheizung ca. 20 Grad Celsius, Stufe 5 etwa 28 Grad Celsius.
  • Heizenergie sparen im Büro: Top-Tipps für (Klein-)Unternehmer
  • Mitarbeiter informieren und motivieren: Die Mitarbeiter können durch einen achtsamen Umgang mit Energie den Verbrauch im Büro enorm beeinflussen. Unternehmer sollten ihnen deshalb leicht umsetzbare Tipps geben - wie die Türen zu unbeheizten Räumen zu schließen. Eine gute Motivation für die Mitarbeiter ist, sie an den Einsparungen zu beteiligen.

  • Heizanlage regelmäßig warten und optimal einstellen: Heizanlagen müssen regelmäßig von einem Fachmann gewartet werden. Der Termin ist eine gute Möglichkeit, auch die Regelung der Anlage zu überprüfen. So lässt sich zum Beispiel mit gut eingestellten zentralen Heiz- und Absenkzeiten, viel Energie sparen.

  • Monitoring des Heizenergieverbrauchs: Nur wer seinen Energieverbrauch kennt, kann auch das Einsparpotenzial abschätzen. Deshalb sollte der Heizenergieverbrauch regelmäßig mit Monitoring-Tools wie dem Energiesparkonto (www.energiesparkonto.de) notiert werden.
    Hinweis: Dem Rechenbeispiel liegt ein Gaspreis von 6,81 Cent/Kilowattstunde zugrunde.


Quelle: Text: co2online/Bilder: Pixabay

 Vielleicht auch interessant: Energieberater spüren versteckte Stromfresser im Haushalt auf

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9 Tipps zum Reduzieren der Heizkosten / 80 Prozent des Energieverbrauchs durchs Heizen / Online-Ratgeber helfen beim Sparen

Berlin - Wer als Mieter oder Hauseigentümer seine Energiekosten senken will, sollte den Auftakt der Heizsaison nutzen. Darauf weist die gemeinnützige Beratungsgesellschaft co2online hin. Rund 80 Prozent des gesamten Energieverbrauchs eines durchschnittlichen Haushalts entfallen auf die Heizung. Entsprechend groß ist das Sparpotenzial.

Besonders Mietern ist oft nicht bewusst, wie viel Heizenergie sie durch einfache Maßnahmen sparen können. Dabei gibt es gleich mehrere Gründe für effizienteres Heizen: ein gutes Wohnklima sorgt für eine bessere Gesundheit; das Klima profitiert davon, indem CO2 eingespart wird – und nicht zuletzt wird der Geldbeutel merklich entlastet.

Mit dem HeizCheck (http://www.co2online.de/heizcheck) können Mieter und Hauseigentümer die individuelle Situation ihres Haushalts prüfen. Der Online-Ratgeber analysiert den Heizenergieverbrauch, berechnet das Sparpotenzial und gibt Tipps für die nächsten Schritte zum geringeren Verbrauch. Für den HeizCheck ist lediglich die Heizkostenabrechnung nötig.

9 Tipps zum Senken der Heizkosten – praktisch und leicht umsetzbar

1. Heizkörper entlüften
Hat sich Luft in den Heizkörpern gesammelt, läuft die Heizung nicht mehr optimal und es gluckert meist hörbar. Das Entlüften dauert nur wenige Minuten und bringt sofort mehr Komfort.

2. Fenster abdichten
Besonders Altbauten sind davon betroffen: zugige Fenster. Dichtungsband ist günstig und schafft schnell Abhilfe. So bleibt die Wärme in den Räumen.

3. Programmierbare Thermostate nutzen
Elektronische oder programmierbare Thermostate helfen, die Temperatur in Wohnung oder Haus zu regulieren. So können die Heizzeiten bequem an den individuellen Tagesablauf angepasst werden.

4. Optimal lüften
Besonders im Winter sollte mehrmals täglich für einige Minuten stoßgelüftet werden. Gekippte Fenster sorgen dagegen für hohen Heizenergieverbrauch, wenig Luftzirkulation und begünstigen Schimmel.

5. Raumtemperatur richtig einstellen
Nicht jeder Raum muss gleich warm sein. Die ideale Temperatur im Wohnzimmer liegt bei 20 Grad Celsius. Schlafräume und Küche dürfen ein paar Grad kühler sein, das Bad etwas wärmer. Außerdem sollte immer eine Mindesttemperatur von 15 Grad in den Wohnräumen herrschen, damit die Wände nicht zu stark auskühlen. Das Aufheizen dauert sonst sehr lange und die Gefahr für Schimmel steigt.

6. Grundtemperatur senken
Bereits eine um 1 Grad geringere Raumtemperatur macht sich deutlich bemerkbar. Denn so werden die Heizkosten um durchschnittlich etwa 6 Prozent reduziert.

7. Vorhänge schließen
Vorhänge, Jalousien und Rollläden sorgen dafür, dass die Wärme nicht nach draußen gelangt. Es ist also sinnvoll, sie bereits am Abend zu schließen, damit es in Haus oder Wohnung warm bleibt und die Zimmer über Nacht nicht zu stark auskühlen.

8. Wärmestau vermeiden
Möbel oder Gardinen vor Heizkörpern verhindern, dass die Wärme ungehindert in den Raum geht. Daher sollten Heizkörper immer freigehalten werden.

9. Warmes Wasser sparen
Warmwasser trägt wesentlich zum Energieverbrauch bei. Es sollte daher sparsam verwendet werden. Beim Händewaschen reicht häufig auch kaltes Wasser. Die Duschzeit oder Badehäufigkeit kann reduziert werden. Ein Sparduschkopf senkt den Warmwasserverbrauch zusätzlich.

Förderung zur Heizungsoptimierung für Hauseigentümer
Hauseigentümer sollten prüfen, ob für ihr Haus eine Heizungsoptimierung infrage kommt. Denn dafür gibt es jetzt 30 Prozent Zuschuss vom Staat. Gefördert werden der Tausch der Heizungspumpe, der hydraulische Abgleich der Heizanlage und weitere Maßnahmen zur Heizungsoptimierung. Die wichtigsten Fragen zur Förderung werden auf www.co2online.de/foerdermittel beantwortet.
Quelle: Text: co2online.de/Bilder: Pixabay

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Was beim Thema Energie 2017 auf Verbraucher zukommt.

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Heizungslabel für alte Heizkessel / Strom bei jedem dritten Anbieter teurer / Staubsauger ab September mit weniger als 900 Watt

Berlin - Verbraucher müssen sich im neuen Jahr auf Änderungen im Bereich Energie einstellen: Vielen drohen höhere Stromkosten, Hauseigentümer sollten ihren Heizkessel prüfen und neue Staubsauger dürfen ab September nur noch weniger als 900 Watt Leistung haben. Die gemeinnützige Beratungsgesellschaft co2online mbH (www.co2online.de) stellt die wichtigsten Änderungen vor.

Heizungslabel für alte Heizkessel verpflichtend
Das Heizungslabel ist ab 2017 auch für Heizkessel ab 15 Jahren verpflichtend. Bisher war es nur für neue Kessel vorgeschrieben und konnte vom Schornsteinfeger oder Heizungsinstallateur bereits auf freiwilliger Basis vergeben werden. Ab 1. Januar muss der Bezirksschornsteinfeger nun auch alte Heizkessel in die Effizienzklassen A++ bis E (Neuanlagen: bis G) einordnen und das passende Heizungslabel anbringen. Die dabei entstehenden Kosten werden den Schornsteinfegern vom Bund erstattet.

Energielabel

Alte Heizungen jetzt prüfen
Heizkessel, die vor über 30 Jahren eingebaut wurden, dürfen nicht mehr betrieben werden. Dies gilt für alle Heizkessel mit einer Nennleistung zwischen 4 und 400 Kilowatt (kW), jedoch nicht für Brennwertkessel und Niedertemperaturkessel. Eigentümer eines Ein- oder Zweifamilienhauses sind von der Pflicht zum Tausch ausgenommen, wenn sie das Gebäude schon vor dem 1. Februar 2002 bewohnt haben. Ist der Heizkessel älter als 15 Jahre sollte generell ein Tausch geprüft werden. Ob sich ein neuer Heizkessel rechnet, zeigen Online-Ratgeber wie der ModernisierungsCheck von co2online: www.wirksam-sanieren.de/modcheck.

Strom wird für viele teurer
Ein Drittel der Stromanbieter hat bisher laut Vergleichsportalen angekündigt, die Preise zu erhöhen. Eine Kilowattstunde soll im Schnitt 3,4 Prozent mehr kosten. Wer seine Stromkosten senken will, sollte auch einen Anbieterwechsel prüfen. Anbieter von klimafreundlichem Ökostrom sind häufig günstiger als lokale Versorger. Worauf Verbraucher beim Wechsel achten sollten, steht auf www.co2online.de/oekostrom-wechsel.

Staubsauger ab September mit weniger als 900 Watt
StaubsaugerAb September 2017 dürfen nur noch Staubsauger verkauft werden, deren maximale Leistung unter 900 Watt liegt. Grundlage dafür ist die Ökodesign-Richtlinie der EU. Mit dieser Regelung will die EU europaweit 19 Terawattstunden Strom pro Jahr einsparen. Das entspricht etwa dem anderthalbfachen Stromverbrauch einer Stadt wie Berlin.

Wichtig für Verbraucher: Tests haben gezeigt, dass die niedrigere maximale Leistung von Staubsaugern kein Nachteil ist. Auch beim Praxistest der Stromsparinitiative haben effiziente Geräte die Nutzer überzeugt: www.die-stromsparinitiative.de/staubsauger.
Quelle: Text + Grafik: co2online/Bilder: Pixabay

Lesen Sie dazu: Ist Ihr Stromverbrauch zu hoch? - Antworten gibt der Stromspiegel.

 

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NEU in der MEDIATHEK

Robert Redford: Die Stimme der Natur

Dienstag, 21. März 2017 08:48

Die Mammutbäume sprechen...

 „Und dann kamen die Menschen und die Hölle fing an...“

Zum Projekt:
Robert Redford, Julia Roberts, Penélope Cruz, Harrison Ford, Edward Norton, Ian Somerhalder und Kevin Spacey: Das sind die Namen der Prominenten, die der Natur ihre Stimme geben. Nachdrücklich, ernst und auffordernd. Sie verwandeln sich in einen Ozean, in ein Korallenriff, in plätscherndes Wasser, in einen Mammutbaum, in den Regenwald, in Blumen, in fruchtbarem Erdboden und in die Mutter Natur selbst. Faszinierende Bilder einer teilweise noch intakten Welt zeigen uns die Schönheit aber auch gleichzeitig die Zerbrechlichkeit der Natur. So lautet auch der Slogan der Umweltschutzorganisation „Conservation International“ :

Natur braucht den Menschen nicht. Aber die Menschen die Natur.

Die Kurzvideos wollen wachrütteln und den Blick schärfen: Sie demonstrieren somit nicht nur die natürlichen und naturbelassenen Gebiete dieser Erde, sondern eben auch die Auswirkungen der Menschenhand und seiner großen Gier.

Diese als Kampagne angelegte Kurzfilme unter dem Titel „Nature is Speaking“ (Die Natur spricht!) sind sicherlich nicht die ersten Dokumentationen dieser Art, die auf das Thema aufmerksam machen. Doch die Botschaften erhalten hier nochmals eine andere Dimension. Die Symbiose von Pflanze und Tieren ist dann fruchtbar und gelingend, wenn die Natur sich ausdehnen und entfalten und ihre eigenen Regenerationsprozesse steuern kann.

Weitere Stimmen der Natur finden Sie in unserer Mediathek.



 

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