Das belgische Traditionsunternehmen Saroléa bringt mit dem Manx 7 ein vollständig emissionsfreies Elektro-Superbike aus Karbonfaser mit Straßenzulassung auf den Markt. Die Maschine ist mit den neuen Sport-Radialreifen Bridgestone Battlax RS10 bestückt.

Das 1850 gegründete Unternehmen steht vor einem entscheidenden Schritt: Mit dem Manx 7 stellt Saroléa nun das erste Elektro-Superbike mit Straßenzulassung seiner Geschichte vor. Das Unternehmen plant für die Zukunft weitere Hochleistungsmotorräder in limitierten Auflagen zu entwickeln – allesamt vollständig akkubetrieben und für die Straße zugelassen.

Von der Rennstrecke auf die Straße
Das Saroléa Manx 7 ist direkt aus der SP7 entstanden, die in den Jahren 2014 und 2015 erfolgreich an dem Isle of Man TT Zero Rennen teilnahm. Bereits seit 1907 rasen einmal im Jahr Rennfahrer aus aller Welt den 60 Kilometer langen Snaefell Mountain Course entlang. Damit handelt es sich um das älteste Motorradrennen der Welt. Im Zuge der Veranstaltung findet bereits seit einigen Jahren auch eine „grüne Variante”, die TT Zero, statt.

Bestückt mit Bridgestone Battlax V02 Reifen verpasste das Elektro-Superbike nur knapp einen Podiumsplatz. Hierbei fuhr es auf der 60 Kilometer langen Strecke mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 170 km/h. Auf der Isle of Man entwickelt und produziert Saroléa auch seine neueste Hochleistungsmaschine.

Leicht gebaut, schwer zu glauben
Die Papierform der künftigen Saroléa Manx 7, die in diesem Jahr auf den Markt kommen soll, ist atemberaubend bis unglaublich: Ein luftgekühlter Dreiphasen-Elektromotor leistet 120 kW/163,2 PS und entwickelt von der ersten Umdrehung an ein maximales Drehmoment von 900 Nm. Der Standard-Sprint aus dem Stand auf 100 km/h ist deshalb in phänomenalen 2,8 Sekunden erledigt. Dank Lithium-Ionen-Akkus soll das Elektro-Superbike mit einer imposanten Reichweite von 300 km glänzen. Die Höchstgeschwindigkeit ist mit 320 km/h angegeben. Neben den imposanten Leistungsdaten imponieren die Informationen über die neue Manx 7 auch im Hinblick auf die Ausstattung. Dazu gehören unter anderem ein Navigationssystem sowie bordeigenes WLAN und Bluetooth. Der Preis steht noch nicht fest. 

Die Partnerschaft zwischen Saroléa und Bridgestone besteht seit 2014. Der weltweit größte Hersteller von Reifen und anderen Gummierzeugnissen bietet dem belgischen Motorradhersteller zu Testzwecken und für den Rennsport seinen technischen Support und seine Reifenexpertise.

Für nachhaltiges E-Racing
Die Kooperation entwickelte sich aus dem besonderen Engagement von Bridgestone für eine ressourcenschonende mobile Zukunft. Das Unternehmen legt sein Augenmerk insbesondere auf den Erhalt der Umwelt, nachhaltiges Wirtschaften sowie die Reduktion von CO2-Emissionen. Erst vor Kurzem konnte das Unternehmen mit der Entwicklung eines Reifens, der zu nahezu 100 Prozent aus Teilen der Guayule-Pflanze besteht, einen Durchbruch in seinen Bemühungen vermelden. 

Motorrad

Jake Rønsholt, Managing Director Consumer Business Unit von Bridgestone Europe, erklärt: „Die Partnerschaft mit Saroléa gibt Bridgestone die spannende Möglichkeit, die Erfahrung aus der MotoGP mit unserer Vision von umweltschonender Mobilität zu verbinden. Das neue Saroléa Superbike zeigt bereits heute die nahe Zukunft von elektronischen Motorrädern und E-Racing."
Quelle: Text: Bridgestone/Heise/Bilder: Sarolea

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