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Elektroauto

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Wer fährt Elektroautos und warum - Europas größter Anbieter von intelligenten Ladelösungen für Elektroautos, NewMotion, hat die Ergebnisse seiner ersten jährlichen Kundenumfrage veröffentlicht

Berlin - Im Jahr 2016 stieg der Anteil elektrisch betriebener Kraftfahrzeuge am gesamten PKW-Markt in verschiedenen Ländern wie Großbritannien, den Niederlanden, Frankreich, Deutschland, Dänemark und Norwegen um 1 Prozent. Ende 2016 fuhren auf den Straßen weltweit 2 Millionen Elektroautos, womit sich die Zahl seit dem Jahr 2010 verhundertfacht hat. Davon ausgehend, dass dieses Wachstum weiter anhält, befragte NewMotion "Early Adopters", um einen genauen Einblick in diesen dynamischen Markt zu erhalten. 

Die Umfrage, bei der mehr als 5.000 Kunden in ganz Europa Details zu ihrer Nutzung von Elektroautos beantwortet haben, gibt einen aufschlussreichen Einblick in das Verhalten einer stetig wachsenden Anzahl von Personen, die die Vorteile der Elektroauto-Revolution nutzen.

Wie sieht der typische Fahrer eines Elektroautos heute aus?
Die Umfrage zeigt, dass der Großteil der Besitzer von Elektroautos Männer (82 %) und älter als 41 Jahre (82 %) ist. 92 Prozent der Umfrageteilnehmer sind entweder verheiratet, in einer Beziehung oder leben mit einem Partner zusammen. Die große Mehrheit (94 %) lebt in einem Haushalt mit zwei oder mehr Personen. 

Mehr als die Hälfte der Umfrageteilnehmer (57 %) nutzt ihr Elektroauto für die Fahrt zur Arbeit. Ein Viertel der Befragten (25 %) schätzen, dass sie bei den monatlichen Betriebskosten bis zu 60 Prozent im Vergleich zu einem konventionellen Fahrzeug mit Verbrennungsmotor einsparen können. 48 Prozent erklären, dass sie ihre Fahrweise geändert haben und umweltbewusster fahren. Besitzer von Elektroautos setzen auch weitere Schritte für einen nachhaltigeren Lebensstil: 59 Prozent trennen ihren gesamten Hausmüll, 39 Prozent haben eine Photovoltaikanlage auf ihrem Haus installiert, 23 Prozent kompostieren und 22 Prozent sammeln Regenwasser. 

Forschungsergebnisse belegen, dass die Gesamtbetriebskosten eines Elektroautos niedriger sind als die eines traditionellen Fahrzeugs mit Verbrennungsmotor. Elektroautos sind zwar derzeit noch teurer in der Anschaffung und erfordern unter Umständen eine zusätzliche Investition in eine Ladestation zuhause, die Ladekosten selbst sind allerdings deutlich günstiger. Dies gilt auch für die Wartungskosten, Versicherung und Steuern. Darüber hinaus profitieren viele Fahrer eines Elektroautos von staatlichen Zuschüssen. Die Untersuchungen von NewMotion zeigen, dass, wenn man die Kosten von zwei Fahrzeugen einer vergleichbaren Klasse, z.B. einen VW e-Golf und einen VW Golf 1.2 TSI, vergleicht, die Kosten beim Elektroauto bei gleicher Laufleistung von 14.713 Kilometer um bis zu 398,73 Euro niedriger sind.

Matthias Pfeiffer, Head of Business Development bei NewMotion, kommentiert die Ergebnisse: "Der Markt für Elektroautos verändert sich derzeit enorm. Mit günstigeren und attraktiveren Fahrzeugen am Markt, höheren staatlichen Zuschüssen und Investitionen in die Infrastruktur erleben wir derzeit den Beginn der Elektroauto-Revolution, die im Jahr 2017 weiteren Schwung erhalten wird. Die Nachfrage steigt, und da unsere Gesellschaft immer urbaner wird, sind Elektroautos eine fantastische Möglichkeit für jeden Einzelnen, zu einer nachhaltigeren Form des Individualverkehrs beizutragen. 

Auf die Frage, welche zukünftigen Anforderungen sie an Elektroautos und das Aufladen der Fahrzeuge haben, wünschen sich durchschnittlich sieben von zehn Befragten eine Art "Airb'n'b für Elektroautos", das Besitzern mehr Freiheit gibt, ihre Fahrzeuge z.B. an Nachbarn zu vermieten. Im Schnitt wünschen sich sechs von zehn Umfrageteilnehmer automatisierte Ladestationen mit Displays, die ihnen Informationen über Energieverbrauch und Reichweite ihres Fahrzeugs zur Verfügung stellen. 

Viele Regierungen motivieren ihre Bürger mit unterschiedlichen Vergünstigungen und Zuschüssen, auf ein Elektroauto umzusteigen. Die deutsche Bundesregierung bietet einen Zuschuss von 4.000 Euro zu den Anschaffungskosten für ein Elektroauto und 3.000 Euro für ein Hybridfahrzeug sowie weitere steuerliche Vorteile. In Großbritannien erhalten Käufer von Elektroautos einen Zuschuss von bis zu 35 Prozent der Anschaffungskosten, wenn das Fahrzeug die staatlichen Anforderungen erfüllt. In Frankreich können Personen bis zu 10.000 Euro erhalten, wenn sie ein Elektroauto kaufen (eine Kombination aus Bonus/Malus-System und Abwrackprämie für Dieselfahrzeuge). In den Niederlanden zahlen Personen, die ein Elektroauto kaufen, eine niedrigere Zulassungssteuer.
Quelle: Text: NewMotion/Bilder: Pixabay 

Hintergrund:
NewMotion ist Vorreiter, wenn es um das Aufladen von Elektroautos geht, und hat seine Firmenzentrale in Amsterdam. Das Unternehmen betreibt 30.000 über die Cloud verbundene intelligente Ladestationen und hat mehr als 80.000 registrierte Ladekarten in ganz Europa. NewMotion erlaubt es Unternehmen und Privatpersonen, ihre Elektroautos mit smarter Technologie aufzuladen, die den Verbrauch überwacht, bei der Reiseplanung hilft, Kosten verwaltet und Lastschwankungen im Stromnetz ausgleicht.

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75 Prozent der Autokäufer bringen traditionellen Unternehmen größtes Vertrauen entgegen.

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McKinsey-Studie: 75 Prozent der Autokäufer bringen traditionellen Unternehmen größtes Vertrauen entgegen – Fast jeder zweite deutsche Kunde zieht E-Auto ernsthaft in Erwägung – Batteriepreise seit 2010 um 80 Prozent gefallen

Düsseldorf - Die große Mehrheit der Kunden vertraut beim möglichen Kauf eines Elektroautos den etablierten Autoherstellern mehr als neuen Anbietern. 75 Prozent der deutschen Autokäufer halten traditionelle Autobauer für am vertrauenswürdigsten, nur knapp jeder Vierte nennt neue, auf E-Mobilität spezialisierte Hersteller. Lediglich zwei Prozent würden beim Kauf eines E-Autos IT-Konzernen vertrauen. Trotz der bislang verhaltenen Absatzzahlen für Elektrofahrzeuge ist das Interesse der Kunden grundsätzlich vorhanden: Fast jeder zweite Befragte hat beim jüngsten Autokauf ein E-Fahrzeug zumindest zwischenzeitlich in Erwägung gezogen. Dies sind die wichtigsten Ergebnisse einer aktuellen Studie der Unternehmensberatung McKinsey & Company mit dem Titel „Electrifying insights: How automakers can drive electrified vehicle sales and profitability“. Die Analyse basiert auf Umfragen unter mehr als 1.000 Autokäufern in Deutschland sowie weiteren 6.000 Kunden in den USA, China und Norwegen.

Spagat zwischen Abgaswerten und Kosten
„Die Autohersteller stehen vor der Schwierigkeit, in ihrer Strategie die richtige Balance zu finden“, sagt Nicolai Müller, Seniorpartner im Kölner Büro von McKinsey. „Einerseits müssen sie ausreichend Fahrzeuge mit Elektroantrieb verkaufen, um die Flottengrenzwerte für Emissionen einzuhalten. Andererseits mindern die hohen Kosten für die Batterien die Profitabilität von E-Fahrzeugen. Und gleichzeitig müssen Hersteller ihre konventionellen Antriebe verbessern, die gute Gewinne abwerfen.“

Ein weiteres Ergebnis der Studie: Die Batteriepreise – der größte Kostenblock bei E-Fahrzeugen – sind zwischen 2010 und 2016 um rund 80 Prozent gefallen und liegen für das Gesamtbatteriepack aktuell bei rund 230 US-Dollar pro Kilowattstunde (kWh). Bei einer typischen Batteriegröße von 60 kWh bedeutet dies Mehrkosten von knapp 14.000 Dollar gegenüber einem herkömmlichen Auto, da die Kosten für Motor, Getriebe und Tank (bei einem Auto mit Verbrennungsmotor) bzw. für Elektromotor und Steuerungselektronik (E-Fahrzeug) vergleichbar hoch sind. Dieser Aufpreis bleibt für die Kunden die größte Hürde, ein Elektroauto zu kaufen.

Bei den anderen in der Umfrage genannten Hindernissen wie „mangelnde Reichweite“ und „Ladeinfrastruktur“ gibt es einen deutlichen Unterschied zwischen E-Auto-Interessierten und tatsächlichen Käufern: Während 24 Prozent der potenziell Interessierten Sorge haben, ein Elektroauto biete zu wenig Reichweite, sind es nur 13 Prozent bei den tatsächlichen Besitzern. Auch bei der Ladeinfrastruktur fällt die Quote von 18 Prozent (Interessierte) auf 11 Prozent (Besitzer). „Autohersteller sollten ein großes Augenmerk darauf legen, Vorurteile der Kunden abzubauen und die Vorteile von Elektroautos wie den geringen Verschleiß und die verzögerungsfreie Beschleunigung herausstellen“, sagt Timo Möller, Automobilexperte von McKinseFür die Hersteller gilt es nun, neue Kundengruppen zu erschließen. Müller: „Während sich in der ersten Welle Avantgardisten und relativ wohlhabende Kunden für ein E-Fahrzeug entschieden haben, muss die E-Mobilität nun auch für preissensiblere Kundensegmente interessant werden“. Unter E-Fahrzeugbesitzern hat heute in Deutschland knapp die Hälfte ein verfügbares Haushaltseinkommen von 75.000 Euro und mehr, bei den an E-Autos Interessierten sind es nur noch 35 Prozent. Laut der Studie wären neue Mobilitätskonzepte wie Carsharing und auf App-basierte Taxi- und Transportdienstleistungen ein möglicher Weg, um die Mehrkosten der Technologie für Kunden und Hersteller zu minimieren.
Quelle: Text: McKinsey/Medien/Bilder: Pixabay

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Halbjahresbilanz zur Kaufprämie für Elektroautos: Umweltbonus sorgt laut WWF und LichtBlick bislang nicht für den nötigen Schub der Elektromobilität / Klimaschutzplan setzt Verkehrssektor Ziel zur Emissionsminderung bis 2030

Berlin/Hamburg - Der große Durchbruch der Elektroautos ist trotz Umweltbonus in Deutschland bisher ausgeblieben. Zum 18. November – nach sechs Monaten Kaufprämie – sind beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) bislang nur rund 6000 Anträge eingegangen, davon etwas mehr als die Hälfte für reine Batteriefahrzeuge. Im Pkw-Bestand ist der Anteil reiner Elektro- sowie der Hybridfahrzeuge damit noch immer sehr gering: Zu Beginn des Jahres zählte das Kraftfahrt-Bundesamt rund 25.500 Elektroautos und 130.400 Fahrzeuge mit Hybrid-Antrieb – verglichen mit 45,1 Millionen Pkw insgesamt. Damit hatte nur weniger als jeder dreihundertste Wagen einen Elektro- oder Hybridantrieb. Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor machen nach wie vor den Löwenanteil aus.

„Klimaschutz im Verkehr heißt, die Elektromobilität massiv zu beschleunigen“, sagt Viviane Raddatz, WWF-Expertin für nationale Klima- und Energiepolitik. „Die Kaufprämie allein scheint das im Moment nicht leisten zu können. Im Klimaschutzplan, der am Montag vom Kabinett beschlossen wurde, hat der Verkehrssektor eine konkrete Vorgabe bekommen: 40 bis 42 Prozent Treibhausgasemissionen sollen bis 2030 eingespart werden. Das ist nur mit einem massiven Ausbau der Elektromobilität zu erreichen.“

„Ausgerechnet das Autoland Deutschland hat die Zeitenwende im Verkehrssektor bisher verschlafen. Das ist eine große Gefahr für die Energiewende und den Wirtschaftsstandort“, fügt Gero Lücking hinzu, Geschäftsführer Energiewirtschaft bei LichtBlick. „Erst die Entwicklung von Batteriespeichern, die höhere Reichweiten ermöglichen, bringt uns dem Zwischenziel von einer Million Elektrofahrzeugen näher. Das Preis-Leistungs-Verhältnis der derzeit angebotenen E-Fahrzeuge ist trotz Kaufprämie unbefriedigend.“

Ein Schlüssel für eine umweltfreundliche Verkehrszukunft ist laut WWF und LichtBlick die Verzahnung von Elektromobilität und erneuerbaren Energien. So können intelligent vernetzte Elektromobile künftig die schwankende Produktion von Wind- und Sonnenstrom ausgleichen und die Stromnetze stabilisieren. Auf diese Weise wird auch die Wirtschaftlichkeit von Elektroautos verbessert.

Während sich Deutschland in Sachen Elektromobilität nur langsam fortbewegt, ziehen andere Länder mit Riesenschritten vorbei: Norwegen etwa verzeichnete 2015 bei den Neuzulassungen einen Marktanteil der Elektrofahrzeuge von 23 Prozent. Und China machte jüngst mit einer Quote für Elektroautos Schlagzeilen. „Länder wie China machen vor, wie Elektromobilität effektiv gefördert und Innovation angeregt wird. Der Verbrennungsmotor ist keine Zukunftstechnologie, das sehen auch die Beschäftigten im deutschen Automobilbau: Höchste Zeit, dass die Hersteller nachziehen“, fordert Raddatz.
Quelle: Text: WWF Deutschland/Bilder: Pixabay

Hintergrund:
Die Kaufprämie in Höhe von 3000 beziehungsweise 4000 Euro war im Juli eingeführt worden und gilt rückwirkend für Elektroautos, für die ab dem 18. Mai 2016 ein Kauf- oder Leasingvertrag abgeschlossen wurde.

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E-Bikes fahren schneller als herkömmliche Räder.

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Tipps für die sichere, schnelle und bequeme Fahrt mit dem Pedelec

Berlin - Radfahren – ob mit oder ohne Elektro-Unterstützung – ist gesund, klimaschonend und grundsätzlich sicher. Doch bevor es mit dem Pedelec losgeht, sollte das Rad – insbesondere nach einer längeren Radelpause – auf seine Verkehrstüchtigkeit hin überprüft werden. Unterwegs ist zu beachten, dass sich alle Verkehrsteilnehmer noch an die Geschwindigkeit von E-Rädern gewöhnen müssen. Nicht immer kann eine Autofahrer sofort erkennen, ob sich ein Fahrrad nähert oder doch ein schnelleres Pedelec. Zudem fordert die vielerorts ungenügende Radinfrastruktur von den Radfahrenden besondere Aufmerksamkeit.

Damit die Fahrt mit dem Pedelec sicher verläuft, gibt der ökologische Verkehrsclub VCD folgende Tipps:

Anfahren üben: Das Anfahrverhalten von Pedelecs ist gewöhnungsbedürftig. Der Motor setzt, je nach eingebautem Sensor-Typ, unterschiedlich ein – sowohl was die Stärke als auch die zeitliche Verzögerung der Motorunterstützung angeht. Bei Frontmotoren können zudem die Vorderräder beim Anfahren leichter wegrutschen. In jedem Fall sollte das Anfahren geübt werden, um später Unfälle zu vermeiden. Geschwindigkeit anpassen: Das E-Rad fährt schneller an als herkömmliche Fahrräder. Autofahrer können jedoch schwer unterscheiden, ob jemand mit einem Fahrrad oder einem Pedelec unterwegs ist. Sie gehen insbesondere bei älteren Menschen kaum davon aus, dass diese mit Tempo 25 unterwegs sind, aber genau das ist mit dem Pedelec möglich. Daher ist es für Pedelec-Fahrer ratsam, ihre Geschwindigkeit im Zweifelsfall an die Erwartungen anderer Verkehrsteilnehmer anzupassen. Generell sollten Pedelec-Fahrende auch nur so schnell fahren, wie sie das Rad gut unter Kontrolle haben und sicher und rasch abbremsen können.

Vorausschauend fahren: Pedelec-Fahrer sollten das Verkehrsgeschehen stets im Blick haben, um Fahrzeuge, die sich von hinten oder aus einer Seitenstraße nähern, rechtzeitig wahrzunehmen. Beim Abbiegen und beim Spurwechsel sollte stets an den Schulterblick und das Handzeichen gedacht werden. In potentiell unfallträchtigen Situationen, etwa bei rechtsabbiegenden Pkw, gilt es, im Zweifelsfall lieber defensiv zu fahren und anderen Verkehrsteilnehmern den Vortritt zu lassen.

Bremsen testen: Da Pedelecs rascher beschleunigen, schneller gefahren werden und mit ihnen mehr transportiert werden kann, sind sie mit stärkeren Bremsen ausgestattet. Das hat Auswirkungen auf das Bremsverhalten. Darüber hinaus ist die Vorderradbremse, wie bei allen Fahrrädern, häufig stärker als die Hinterradbremse. Es empfiehlt sich, die Bremswirkung auf sicherem Gelände zu testen, zum Beispiel auf einer unbefahrenen Straße. Vorder- und Rückbremse sollten stets gleichzeitig betätigt werden, um die volle Bremsleistung zu erreichen. Tipp: Der Körper sollte beim Bremsen immer nach hinten gelehnt werden.

Sehen und gesehen werden: Helle Kleidung erhöht die Sichtbarkeit. Insbesondere für die Dämmerung und Nacht empfehlen sich Reflektorstreifen oder Accessoires wie reflektierende Armbänder. Die Lichtanlage sollte vor Fahrtantritt immer auf seine Funktionsfähigkeit hin überprüft werden und sauber sein. Wer das Licht auch tagsüber einschaltet, erhöht seine Sichtbarkeit zusätzlich.

Pedelec-Training: Für Menschen, die nach längerer Radfahrabstinenz auf ein Pedelec steigen oder gar erstmals die Anschaffung eines Pedelecs planen, empfiehlt sich die Teilnahme an einem speziellen Pedelec-Training. Hierbei wird häufig nicht nur das Fahren trainiert, sondern auch verkehrssicheres Verhalten aufgefrischt.
Quelle: Ökologischer Verkehrsclub Deutschland/Bilder: Pixabay

PedelecWeitere Infos zum Thema E-Bike finden Sie hier!

Elektroauto auflagen Strom tanken

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HS Trier stellt neues Elektrofahrzeug für Nahverkehr vor – Weltneuheit im Bereich Mobilität
Die Studierenden des Team proTRon stellten Mitte Dezember ihr neues Nahverkehrsfahrzeug einer breiten Öffentlichkeit vor. Der 2+2-Sitzer proTRon EVOLUTION ist das erste alltagstaugliche Straßenfahrzeug des Teams. Er wird vollständig an der Hochschule Trier entwickelt und ab Januar 2017 auch dort gefertigt.

Trier AutoVorstellung des e-Autos: "EVOLUTION" Hochschule TrierDas Design der Außenhaut wurde in Zusammenarbeit mit Studierenden des Studiengangs Industrial Design der Hochschule Osnabrück entwickelt. Die aerodynamisch optimierte Form führt zu einem markanten Heck. Die wirklichen Innovationen liegen allerdings unter der Außenhaut. Das komplette Fahrzeugkonzept basiert auf einer ultrasteifen Fahrgastzelle, einem hauptsächlich aus Naturfasern bestehenden Monocoque, welches den Überlebensraum im Crashfall sicherstellt. Der verwendete Werkstoff, die Bauart und die Fertigung zusammen, ermöglichen diese echte Weltneuheit.

Aus einer Gruppe von Studierenden, welche ursprünglich Prototypen für Energieeffizienz-Wettbewerbe baute, ist mittlerweile ein Projekt geworden, das ein zukunftsfähiges Elektroauto für den Alltagsbetrieb entwickelt. Über 70 Studierende arbeiten mittlerweile mit knapp 30 Firmen zusammen.
Beeindruckt zeigen sich auch die anwesenden Gäste. Reto Aebischer ist Head of Prototyping bei der Schweizer Firma Bcomp, die als Spezialisten für Naturfaserwerkstoffe das Team bei der Fertigung der Faserverbundbauteile unterstützt. In seinem Vortrag erklärt Aebischer stellvertretend für die anderen Partner, wieso sie mit dem Projekt kooperieren und es auch weiter unterstützen werden.
Prof. Dr. Andreas Künkler, Vizepräsident der Hochschule Trier, stellt die Wichtigkeit des Projekts für die Hochschule heraus: die mediale Reichweite des Projekts, die Kontakte zur Wirtschaft sowie die besonders praxisnahe und individuelle Form der Lehre. Auch Prof. Dr. Hartmut Zoppke, projektleitender Professor und Weggefährte seit der ersten Idee, ist sichtlich stolz auf die Leistung seiner Studierenden. Er betont die Forschungsaspekte des Projekts, das sich in den Schwerpunkt „Mobilität der Zukunft“ eingliedert.

proTRon EVOLUTION  
Seit 2014 entwickelt das Team den proTRon EVOLUTION, ein hocheffizientes Nahverkehrsfahrzeug. Mit einer Mindestreichweite von 100 km ist er für den stadtnahen Pendlerverkehr und kürzere Überlandstrecken konzipiert. Der alltagstaugliche 2+2-Sitzer soll dank konsequentem Leichtbau auf ein Gesamtgewicht von 550kg inklusive Akku kommen. Einen Schwerpunkt bei der Entwicklung des EVOLUTION bildet die innovative Sicherheitszelle aus faserverstärktem Kunststoff in Monocoque-Bauweise. Dabei setzt das Team auf Fasern aus nachwachsenden Rohstoffen, welche nicht nur für die Straßenzulassung (Klasse M1) notwendige Crashsicherheit, sondern auch für eine positive gesamtenergetische Bilanz des Herstellungsprozesses sorgen.

Weitere Informationen: http://protron.hochschule-trier.de/index.php?id=start

Text: Jutta Straubinger Referat für Öffentlichkeitsarbeit Hauptcampus Hochschule Trier , Einleitungsbild: pixabay

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Hyundai übergibt 60 Hyundai ix35 Fuel Cell an das französische Taxi Start-up Unternehmen STEP

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Hyundai zeigt der Konkurrenz, wie's geht: Der Hyundai ix35 Fuel Cell verursacht keine Abgase, denn er wird mit Wasserstoff statt Benzin oder Diesel betrieben und stößt somit als einziges Abgas ein paar Wölken Wasserdampf aus. Dafür reagiert der Wasserstoff in der Brennstoffzelle an speziellen Membranen und wird dort chemisch so zerlegt, dass auf der einen Seite elektrische Energie und auf der anderen Seite nichts als Wasserdampf abfließen. Der notwendige Wasserstoff wird in Tanks mitgeführt. Die Tanks wurden erst nach außerordentlich rigorosen Tests freigegeben: Sie wurden zum Beispiel fallengelassen und beschossen. Sollte es dennoch zu einem Wasserstoffleck kommen, sperren entsprechende Ventile die Tanks automatisch.

Mit einer Tankfüllung 600 Kilometer weit fahren
Würde der E-Motor im ix35 mit Strom aus Batterien gespeist, müsste der Wagen nach 100 bis 150 Kilometern an die Aufladestation. Doch als Fuel-Cell-Version fährt der Elektro-SUV weiter, bis er seine maximale Reichweite von knapp 600 Kilometern erreicht hat. Dann dauert es gerade drei Minuten, bis die Tanks mit Wasserstoff gefüllt sind.
Preis: ab 65.450 Euro

Mehr dazu im Film: 

 

Fuel Cell Taxi in Paris Hyundai übergibt 60 Hyundai ix35 Fuel Cell an das französische Taxi Start-up Unternehmen STEPHyundai Motor startet Taxi-Programm in Paris
Emissionsfreies Taxifahren wird nun in Paris flächendeckend möglich: Bereits Ende 2015 stellte Hyundai fünf Brennstoffzellenfahrzeuge für die Flotte „hype“ des französischen Taxi Start-up Unternehmens STEP (Société du Taxi Electrique Paris) bereit. Jetzt weitet Hyundai dieses Engagement aus und übergibt weitere 60 Hyundai ix35 Fuel Cell an STEP.

Einsparung von mehr als 800 Tonnen Emission möglich
In Paris sind momentan 17.000 Taxen unterwegs. Die 60 Brennstoffzellenfahrzeuge, die an STEP übergeben werden, ersetzen aktuell eingesetzte Benzin- und Dieselfahrzeuge. Dadurch können pro Jahr mehr als 800 Tonnen CO2-Emissionen eingespart werden. Aus dem Auspuff des ix35 Fuel Cell wird nur Wasserdampf ausgestoßen. Bei vergleichbarer Strecke und Fahrleistung reduzieren mit Wasserstoff betriebene Fahrzeuge die Treibhausgas Emission um bis zu 20 Prozent im Vergleich zu Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren und produzieren dabei keinerlei Feinstaub.

Quelle: Text: lin/Bilder: Hyundai Deutschland

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Hamburg - Wie weit ist die Energiewende in Deutschland und wohin steuert sie? Eine Antwort mit den relevanten Daten und anschaulichen Grafiken liefert ab sofort ein sogenanntes Dashboard auf www.energiewendebeschleunigen.de, der gemeinsamen Webseite

 

 

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So lecker kann Tofu sein - vegane Nachtische

Sonntag, 26. Februar 2017 06:39

Der Tofu − auch Bohnenquark oder veraltet Bohnenkäse genannt − ist ein ursprünglich chinesisches und darüber hinaus asiatisches Nahrungsmittel, das zunehmend auch in der westlichen Welt, insbesondere bei vegetarischer und veganer Ernährung verwendet wird.

In der Küche ist Tofu ist ein wahres Allround-Talent. Das liegt zunächst vor allem daran, dass Tofu, wenn er nicht mariniert oder vorgewürzt ist, vollkommen geschmacksneutral ist. Ob gebraten, gebacken oder gegrillt – mit Tofu kann man viel experimentieren und probieren. Eine besondere Variante: Tofu als Nachtisch!

Mit einem herrlichen Dessert zelebriert man den krönenden Abschluss eines schönen Essens.
BIOSpitzenköchin Mayoori Buchhalter hat dabei seit 19 Jahren eine besondere Passion: Die Gründerin und Inhaberin des Kölner BioGourmetClubs mit Kochschule und Akademie zaubert zu jedem "herkömmlichen Gericht" eine vegane Variante.
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