NACH OBEN

  

TOP THEMEN

  • Oma wusste, wie

    Oma wusste, wie

    Absolventin der FH Münster entwickelte System für die richtige Lagerung von Lebensmitteln

    Münster - Großmutter Schlegel wusste sehr genau, was Kartoffeln mögen. Zum Knollengemüse, das sie dunkel und trocken in einer Kiste lagerte, legte sie einen Apfel dazu. Damit die Kartoffeln nicht so schnell keimen und länger halten, erklärte sie. Inzwischen lebt die alte Dame nicht mehr, doch Enkelin Joana Schmitz erinnert sich noch gut daran, wie die Großmutter mit Lebensmitteln umging. Dieses Wissen ist nun sogar in die interdisziplinäre Abschlussarbeit der 23-Jährigen an der FH Münster eingeflossen.

    JanaMit „Bewusst wie“ hat Joana Schmitz ein Aufbewahrungssystem für die richtige Lagerung von Lebensmitteln außerhalb des Kühlschranks entwickelt. Foto: FH Münster„Meine Oma ist eine wichtige Impulsgeberin gewesen“, sagt die Absolventin des Fachbereichs Design. In ihrer Bachelorarbeit im Schwerpunkt Produktdesign entwickelte Schmitz ein Aufbewahrungssystem mit vier Modulen, in denen Gemüse und Eier außerhalb des Kühlschranks richtig gelagert werden. „Es ist ein weitverbreiteter Irrglaube, dass alles nur gekühlt länger frisch bleibt“, erklärt Schmitz. Bei manchen Lebensmitteln bewirke die Lagerung im Kühlschrank sogar genau das Gegenteil, Nährstoffe und Aromen gehen schneller verloren: Tomaten werden wässrig, Bananen braun, Kartoffeln werden unter vier Grad süß. Dann wird es wahrscheinlicher, dass sie in der Tonne landen.

    Schmitz findet es schade, dass so viele Lebensmittel weggeworfen werden: in Privathaushalten in Deutschland etwa 82 Kilogramm pro Kopf und Jahr. „Einer der Gründe ist sicherlich, dass wir oft nicht wissen, wie wir Lebensmittel richtig lagern“, sagt sie. Ihre Arbeit sollte ein Beitrag sein, dieses Problem bewusster zu machen und Möglichkeiten zu zeigen, wie man es besser machen könnte. „Bewusst wie“ hat sie deshalb das Aufbewahrungssystem getauft. „Ein gutes Beispiel, wie Design auf sinnvolle und einfache Art den Alltag verbessern kann“, findet Prof. Steffen Schulz. Der Hochschullehrer mit dem Schwerpunkt  Produktdesign stand der Examenskandidatin als Erstbetreuer zur Seite. Für das ernährungswissenschaftliche Know-how zog sie Prof. Dr. Guido Ritter vom Fachbereich Oecotrophologie – Facility Management zurate.

    Hatte die Oma recht damit, Kartoffeln mit einem Apfel zu lagern? Joana Schmitz wollte es wissen. Sie startete mehrere Versuchsreihen unter wissenschaftlichen Bedingungen: Sie lagerte Kartoffeln mal mit einem Apfel, mal ohne. Und tatsächlich: Die Kartoffeln fingen fünf Tage später an zu keimen, wenn ein Apfel dabei war. Das Reifehormon Ethen, das Äpfel in ihre Umgebung abgeben, verzögert die Keimung der Kartoffeln. Die Großmutter wusste also, was sie tat.

    BehälterDas Aufbewahrungssystem umfasst insgesamt vier Module. Hier zu sehen sind die Module für Eier, Fruchtgemüse und Kartoffeln. Foto: FH MünsterDie junge Frau recherchierte weiter. Sie wollte mehr über die Bedürfnisse der einzelnen Lebensmittel wissen und mehr über die Eigenschaften von Lagermaterial sowie Hygiene erfahren. Ihre Recherchen wertete sie aus und baute anschließend Modelle in der Werkstatt des Fachbereichs Design: zunächst eine Kiste aus regionalem Ahorn für Kartoffeln und Zwiebeln, dazu einen Deckel aus Kork mit kleinen Löchern, durch die das Ethen der Äpfel in die Kiste strömen konnte.

    Die Form des Deckels hatte es in sich. „Das hatte ich mir leichter vorgestellt“, sagt Schmitz. Anfangs sei der Kork zu porös gewesen. Über Versuch und Irrtum, mit Unterstützung aus der Werkstatt und einem glatten Kork aus Portugal habe es am Ende dann richtig gut funktioniert.

    Ein Modul für Eier, eines für Fruchtgemüse wie Paprika und Zucchini sowie eines für aufrecht wachsendes Gemüse kamen hinzu. Ganz überrascht war sie davon, dass aufrecht gewachsenes Gemüse auch stehend gelagert werden sollte. „Liegen etwa Karotten und Spargel waagerecht, verlieren sie mehr Energie, weil sie in die aufrechte Position zurückstreben.“ Die Formen der Module hielt Schmitz bewusst zurückhaltend, die Lebensmittel sollten im Vordergrund stehen. „Schönheit und Duft von Nahrungsmitteln werten jede Küche auf. Sie sind immer sichtbar und verderben nicht heimlich, still und leise in der hintersten Ecke des Kühlschranks.“

    Schmitz wünscht sich, dass ihr Aufbewahrungssystem „Bewusst wie“ in Serie produziert wird. Das möchte die Designerin nach ihrem Praktikum, das sie zurzeit in einer Berliner Agentur für Produktdesign absolviert, auf den Weg bringen.

    Die Großmutter hätte es sicherlich gefreut, so Schmitz, dass altes Wissen ihrer Enkelin zu einem Studienabschluss verholfen hat. „Für Oma war es selbstverständlich, so wertschätzend mit Lebensmitteln umzugehen. Wir müssen das erst noch verinnerlichen.“
    Quelle: Text und Bild: Pressestelle FH Münster

    GemüseLesen Sie dazu: Das große Werben für "unperfektes Gemüse"

  • Bequem, funktional und sexy

    Bequem, funktional und sexy

    Journalistin Astrid Waligura auf der INNATEX - ein Erfahrungsbericht:
    Das Angebot an grüner Mode wird zunehmend größer, denn die Nachfrage steigt erfreulicherweise immer mehr. So habe ich mich mal umgesehen auf der INNATEX - Internationale Fachmesse für nachhaltige Textilien in Hofheim-Wallau bei Frankfurt. Der Markt ist wirklich riesig. Als sportbegeisterter Yogafan war mir schnell klar, dass ich mich in erster Linie nach Leisure- und Sportswear umschauen wollte. Ich traf auf viele tolle Menschen hinter innovativen und stylischen Marken. Mein Fazit: Auch bewusste Konsumenten wollen in ihrer Freizeit und beim Sport gut aussehen und so setzen moderne grüne Labels - neben nachhaltigen Produktionsbedingungen - auf ein schönes Design.

     

    Julia Mehedintu, Jaya organics   Julia Mehedintu, Jaya organics, Foto:privatAuch Ökomode ist sexy
    Bei JAYA organics lernte ich die Modedesignerin und Yogalehrerin Julia Mehedintu kennen. Hinter ihrem Label steckt sinnliche und nachhaltig produzierte Bekleidung für Yoga, Tanz und Freizeit: Yogahosen, Yogatops, Shirts, Jacken, Kleider und Röcke, die aus Bio-Baumwolle und Bambus-Viskose unter fairen Bedingungen in Nepal gefertigt werden. Schön bunt war es an diesem Stand. Farben wie Pink, Aqua, Powder und Plum zogen die Blicke vieler Fachbesucher an. „Der Trend bei der Athleisure Wear, wenn also sportliche Funktionskleidung und alltägliche Mode aufeinander treffen, geht dahin, dass man sich möglichst gar nicht mehr groß umziehen muss nach dem Sport oder Yoga“, erklärte mir Julia. Besonders gut gefielen mir die Kleider im Sortiment – richtig sexy. Auch in Ökomode muss ich also nicht auf meine Weiblichkeit verzichten. Das bestätigte mir auch Julia: „Wir sind doch Frauen und wollen schön sein. Das gehört auch dazu, damit man sich wohlfühlt.“

    Nice to meet me, Foto: INNATEX/Christian GreweNice to meet me, Foto: INNATEX/Christian Grewe

    Atmungsaktive Stoffe - ideal zum Joggen
    Weiter ging es für mich zum  Lable Nice to meet me, das komplett auf Materialien tierischen Ursprungs verzichtet, also vegan produziert, ebenfalls ein Trend in der grünen Modeszene. Die hübschen bunten Prints auf Tops und Leggings werden von der österreichischen Yogatrainerin Denise und dem kolumbianischen Modedesigner Maicol gemeinsam entworfen. Genäht wird die Kleidung zu fairen Bedingungen in einer kleinen Werkstätte in der Tschechischen Republik. Besonders begeisterte mich ein neuer Materialmix bei den Laufhosen: eine Kombination aus Biobaumwolle und recyceltem Polyester aus PET-Flaschen. Der Clou daran: Der innen liegende Polyester saugt sich nicht an beim Schwitzen, also zum Beispiel beim Joggen. Die außen liegende Naturfaser nimmt die Feuchtigkeit auf und die Leggins kann nach außen hin abtrocknen. Klebrige Hosen beim Laufen gehören also auch im Green Fashion Bereich der Vergangenheit an.

    Dhara Natura,   Foto: INNATEX/Christian GreweDhara Natura, Foto: INNATEX/Christian GreweEndlich mehr bequeme Biounterwäsche
    Die Gesichter hinter Dhara Natura hatten wohl die längste Anreise unter allen Ausstellern auf der INNATEX. Dhara Natura ist eine grüne Modemarke mit Sitz in Miami Beach, USA. Die anschmiegsamen, bequemen und hautfreundlichen Produkte werden in Peru aus Bio-Fairtrade-Baumwolle hergestellt. Chemische Zusatzstoffe sind tabu. Der Familienbetrieb verzichtet bewusst auf gentechnisch veränderte Organismen, Pestizide, Herbizide oder andere Agrochemikalien im Wachstumsprozess der Rohstoffe. Auch bei der Verwendung von Farbstoffen hat der Umweltschutz – und damit am Ende auch die Gesundheit der Endverbraucher – höchste Priorität. Alle Farbstoffe sind vegan.

    Maathai Organics,   Foto: INNATEX/Christian GreweMaathai Organics, Foto: INNATEX/Christian GreweAls nächstes schaute ich mich bei Maathai Organics um. Das war wirklich ein Lichtblick für mich, denn bequeme und dazu auch noch schöne Unterwäsche „in Grün“ zu finden, fand ich immer besonders schwierig. Die Multimedia Designerin Jessica A. Soto Montoya ist der kreative Kopf hinter dem Label. Sie ließ sich von Wangari Maathai, der 2011 verstorbenen kenianischen Politikerin und Friedensnobelpreisträgerin, inspirieren und so ist die ethische Philosophie der Marke eng mit dem Fair Trade-Gedanken verbunden. Derzeit gibt es von Maathai Organic eine modische Unterwäschelinie für Frauen, die Komfort und Qualität bietet. 95 Prozent der Kollektion von Maathai Organic wird aus Biobaumwolle hergestellt. Hinter dem Label steht ein ganzheitlicher Ansatz und so wird zum Schutz von Umwelt und Natur auch bei der Verpackung auf Beutel aus Biobaumwolle gesetzt. Sogar die Etiketten werden aus nachhaltigen Naturmaterialien produziert, nämlich aus der Bagasse, einem Rückstand bei der Auspressung von Zuckerrohr.

    Heiße Outfits für alle Sommeraktivitäten im Freien
    Meine letzte Station auf der INNATEX führte mich zum Stand von Engel Sports. Die Marke steht für ökologisch zertifizierte Funktionswäsche und –bekleidung „Made in Germany“. Die Kombination aus Merinowolle und Seide von Engel Sports soll für beste Atmungsaktivität sorgen und dabei angenehm temperaturausgleichend wirken. Funktionalität finde ich wichtig, aber mich interessierte auch hier wieder in erster Linie das Design. Mein Favorit im neuen Sortiment: Sportbustier und Hotpants in der Trendfarbe Silverstone mit schwarzen Kontrastnähten. Die Kombination eignet sich für alle Sommeraktivitäten im Freien und sieht echt heiß aus. Nach einer kleinen Stärkung im Bio-Bistro trat ich dann auch die Heimreise an – mit einem guten Gefühl und dem Wissen, dass das Bewusstsein für nachhaltige Textilien wächst. Mittlerweile kann wirklich jeder im Bereich "grüne Mode" seinen persönlichen Style finden.

    Text: Astrid Waligura www.symbiose-eins.de, Fotos: INNATEX/Christian Grewe   ichtragenatur.de sagt danke!

    green fashionVielleicht auch interessant: "Die Mär vom „Schlabberlook“ hat sich in meinen Augen absolut überholt" - Mr. & Mrs. Green Gründerin Britta Kirchhof im Interview  (Foto links, pixabay)

  • Glosse über Kreuzfahrtschiffe als bombastische Dreckschleudern: Mit voller Kraft voraus

    Glosse über Kreuzfahrtschiffe als bombastische Dreckschleudern: Mit voller Kraft voraus

    Es gibt ja kaum jemanden, der behauptet, dass sich in der Seefahrt seit der Antike bis zur Jetztzeit nichts verändert habe. Während der listige Odysseus noch auf eine starke Brise warten musste, damit er von Malta weiter nach Sizilien schippern konnte, fährt der heutige Seemann bzw. Seefrau schön gemütlich in seinem Liegestuhl in Nachbarschaft von Aqua Theater und Kletterwänden mit ganz respektablen 22 Knoten nach Palermo. Möglich macht dies das größte Kreuzfahrtschiff der Welt, die Harmony of the Seas. Nebenbei bemerkt, sie ist neben zahlreichen Kreuzfahrt-Schwestern eine der größten Dreckschleudern in der maritimen Geschichte.

    Ein Luxus-Liner macht den Dreck wie Millionen von PKWs
    Nach Berechnungen der Umweltschutzorganisation NABU vor ein paar Jahren stößt ein Kreuzfahrtschiff auf einer einzigen Seereise so viele Schadstoffe aus wie fünf Millionen Autos auf der vergleichbaren Strecke… Also, noch einmal die Zahl, damit es jeder in sein Logbuch schreiben kann: Fünf Millionen PKWs! Neuere Messungen bestätigen die Berechnungen. Schuld daran ist das Schweröl, eine zähe, schwarz-dickflüssige Masse, mit der die großen Babys der Weltmeere betankt werden. Bei diesen Tatsachen wird so manchem Hobbymatrosen ganz flau im Magen und der Griff zur Reling verspricht kaum Linderung. Luxusliner-Attribute wie “den Fahrtwind spüren“ und „gesunde Seeluft“ erscheinen in einem völlig neuen Licht. Stickoxide, krebserregender Feinstaub und klimaschädliches Kohlendioxid - alles andere als Seemannsgarn. Die Zahlen sind so verheerend, dass sich die Reeder genötigt fühlen, neben Restaurants, Shopping-Meile und Casino auch über Rußpartikelfilter zu sprechen.

    Beachtlich: Diverse Brennstoffzellen für die schwimmenden Hotels sowie Fähren werden seit 2009 in dem Projekt "e4ships" getestet. Die Technik soll den Schadstoffausstoß verringern helfen.

    Ach, das ist schon ein Kreuz mit den Kreuzfahrtschiffen. Der Kapitän will Luxus bieten und keine Diskussion über Umweltverschmutzung und Energieverbrauch führen. Bei Letzterem ist die „Big Lady“ der Meere, die Queen Mary II, ein bisschen über das Ziel „hinausgeschwommen“. Bildlich gesprochen vielleicht sogar ein bisschen in Seenot geraten. Sie hat den Strombedarf einer 200.000 Einwohner-Stadt.

    Odysseus hingegen hatte fast noch mehr an der Backe. Irgend so ein Gott hatte sein letztes Schiff und die engsten seiner Kameraden dem weiten Ozean preisgegeben. Die Meernymphe Kalypso baute ihm doch irgendwann ein Floß, damit er nach Hause fahren konnte.

    So weit wird es mit den sehr profitablen Kreuzfahrtreisen nicht kommen. Aber eine kleine Meuterei der Gäste hin zu mehr Umweltschutz kann für uns alle nur von Vorteil sein.

    Florian Simon Eiler     Bilder: pixabay,   big merci

     ElektrokutterVielleicht auch interessant: Fischfang mit dem Elektrokutter

  • Achtung, fertig, grillen: vegan

    Achtung, fertig, grillen: vegan

    Veganes Streetfood vom Grill
    Auch Mayoori Buchhalter, BIOSpitzenköchin aus Köln, verführt beim Grillen mit Trendideen. "Angesagt sind vegane Burger-Varianten, das ist Streetfood vom Feinsten." Statt Fleisch wird die vegane Interpretation des Burgers kurz auf den Grill gelegt. Sie landet danach standesgemäß zwischen zwei luftigen Brötchenhälften und werden mit Gemüse, Salat und Kräutern kombiniert. Würzige Soßen machen den beliebten Streetfood-Snack perfekt.

    "Auch Fleischliebhaber stehen bei diesen veganen Burgern regelmäßig am Grill Schlange", sagt BIOSpitzenköchin Buchhalter. Foto: Mayoori Buchhalter "Auch Fleischliebhaber stehen bei diesen veganen Burgern regelmäßig am Grill Schlange", sagt BIOSpitzenköchin Buchhalter. Foto: Mayoori Buchhalter Alternativen aus Räuchertofu oder Tempeh 
    "Für die Burgervariante verwende ich gerne Seitanfix aus dem Bioladen, den ich nach Packungsanweisung zubereite. Auch aus Räuchertofu, Tempeh (Anm. d. Red. idonesisches Erzeugnis aus ganzen Sojabohnen, das mit essbaren Schimmelpilzen beimpft wird) oder Kichererbsen lassen sich köstliche vegane Alternativen zubereiten", sagt Mayoori Buchhalter.   

    Zunächst werden die Zutaten in die typisch rund flachen Formen gebracht, im Fachbegriff "Patty" genannt, und in der Pfanne fertig gebraten. So lässt sich das Grillevent entspannt vorbereiten. Fürs Rost werden die Pattys nach dem Abkühlen mit Öl bestrichen in Backpapier verpackt. Später werden sie in dem Backpapier auf dem Grill nur noch kurz erhitzt.   

    Tipp: "Ich verwende auf dem Grill Backpapier statt Alufolie. Das funktioniert perfekt und ist wesentlich nachhaltiger."

    Veganer Fischburger mit Remoulade und Kraut"Veganes Streetfood ist trendy, gut vorzubereiten und es schmeckt." Mayoori Buchhalter kocht als BIOSpitzenköchin ausschließlich vegane und vegetarische Gerichte mit Biozutaten. Foto: BLEsalat
    Bei den Variationen sind der Phantasie fast keine Grenzen gesetzt. Mayoori Buchhalter schwärmt vom veganen Fischburger mit Remoulade, Krautsalat, Spinatblatt und Radieschen, Seitanburger mit Mayonnaise und Ketchup oder von einem Tofuburger mit Chinakohl, Wokgemüse und Chilidip. Das klingt nicht nur verlockend, es schmeckt auch so gut, dass man folgenden Rat der BIOSpitzenköchin glauben sollte: "Bereiten Sie auf jeden Fall ausreichend Portionen vor. Denn auch die Fleischliebhaber stehen bei diesen Burgern regelmäßig am Grill Schlange."

     

     

     

     

    Text: ökolandbau.de, Einleitungs- und Beitragsbild: pixabay  Bild oben: Mayoori Buchhalter kocht als BIOSpitzenköchin ausschließlich vegane und vegetarische Gerichte mit Biozutaten Foto: Mayoori Buchhalter

    Vielleicht auch interessant: Mit Gartenkräutern zaubern und unsere vegane Themen

 

 

POLITIK

EU könnte CETA an Parlamenten vorbeischmuggeln

Sonntag, 12. Juni 2016 05:02
Greenpeace Austria: EU-Kommission will CETA mittels Verfahrenstricks an den nationalen Parlamenten vorbeischmuggeln/Verhandlungsmandat bei EU-Kanada-Handelspakt wurde verletzt/EU-K
weiterlesen

Verbraucher wollen faire Preise für Lebensmittel

Montag, 30. Mai 2016 08:36
Viele Verbraucher sind der Meinung, dass die Leistungen der Landwirte in der Lebensmittelproduktion unfair entlohnt werden. In einer Studie des Lehrstuhls „Marketing für Lebensm
weiterlesen

Mit CETA und TTIP kommt Gentechnik auf Acker und Teller

Donnerstag, 28. April 2016 08:15
Hamburg - Hornlose Rinder, Gen-Lachs sowie gentechnisch veränderte Nahrungspflanzen könnten mit TTIP und CETA auch nach Europa kommen. Denn die umstrittenen Handelsabkommen zwisc
weiterlesen

UMWELT & MOBILITÄT

Kein Palmöl ist auch keine Lösung

Mittwoch, 31. August 2016 04:17
WWF-Studie zu deutschem Palmöl-Ersatz: Größerer Flächenbedarf. Mehr Treibhausgasemissionen. Weniger Biologische Vielfalt. Berlin - Eine aktuelle WWF-Studie hat unter
weiterlesen

Jahresbericht 2015: Dramatischer Artenrückgang

Montag, 29. August 2016 04:15
DBU-Tochter Naturerbe GmbH stellte Jahresbericht 2015 vor - Ziele der Naturschutz-Offensive 2020 im Blick Osnabrück - „Wir registrieren weltweit einen dramatischen Rückgang vo
weiterlesen

Körperwärme als Stromquelle

Samstag, 27. August 2016 06:36
In Textilien integrierte Elektronik liegt im Trend: Systeme wie das Smartphone-Display im Ärmel oder Sonden für Körperfunktionen in der Sportbekleidung wurden bereits realisiert
weiterlesen

GRÜNE MODE & NATURKOSMETIK

  • Mit dem neuen AKU Nemes Plus durch Herbst und Winter

    Montebelluna – Vom Indian Summer, in den goldenen Herbst direkt in den tristen Winter. Der Sommer ist bald vorbei! Jetzt stellt man sich wieder auf kühle Temperaturen und Schmuddelwetter ein. Die Sandalen verschwinden bald im Schrank. Zeit für de

    Bequem, funktional und sexy

    Journalistin Astrid Waligura auf der INNATEX - ein Erfahrungsbericht:Das Angebot an grüner Mode wird zunehmend größer, denn die Nachfrage steigt erfreulicherweise immer mehr. So habe ich mich mal umgesehen auf der INNATEX - Internationale Fachmess
  • INNATEX - Internationale Fachmesse für nachhaltige Textilien geht in die Offensive

    Frankfurt a. M., Die INNATEX -  Internationale Fachmesse für nachhaltige Textilien, die in diesem Sommer vom 30. Juli bis 1. August stattfand, zog insgesamt 1.358 Fachbesucher an, für die 270 Labels ihre aktuellen Frühjahr-/Sommerkollektionen

    Hautbalance Naturkosmetik: Mandel pflegt sanft

    Schwäbisch-Gmünd - Unsere Hauttypen sind so unterschiedlich wie wir. Nicht umsonst wird die Haut als Spiegelbild der Seele bezeichnet. Sie zeigt sofort an, wenn wir mal über die Strenge schlagen, nicht in Einklang mit uns selbst leben, aus de

 

 

LEBENSSTIL

Nahrungsmittelbedarf im 21.Jahrhundert: Neues Online-Tool

Nahrungsmittelbedarf im 21.Jahrhundert: Neues Online-Tool

Zukunftsszenarien für den Nahrungsmittelbedarf im 21.Jahrhundert: Neues Online-Tool Weltweit wird sich der Bedarf an Nahrungsmitteln bis 2050 etwa v
Klangerlebnis - Die erste Gitarre aus Hanf

Klangerlebnis - Die erste Gitarre aus Hanf

Bestehen zukünftig Gitarren aus Hanffasern? Der Industriedesigner Jakob Frank, Absolvent der Fakultät für Gestaltung der Hochschule Pforzheim, expe
Natur-Rezepte   "À la carte aus dem Wald"

Natur-Rezepte "À la carte aus dem Wald"

Von Brombeer-Bowle bis Bucheckern-Kuchen: Die Deutsche Wildtier Stiftung empfiehlt drei tolle Natur-RezepteGourmets gehen jetzt in den Wald: In den le

Bewertung: 0 / 5

Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv

 

 


 

Leider wurde die von Ihnen

gesuchte Seite nicht gefunden.

 

 

Zurück zur Startseite

 

 

 

AKTUELLE NACHRICHTEN

Nahrungsmittelbedarf im 21.Jahrhundert: Neues Online-Tool

Mittwoch, 31. August 2016 10:04
Zukunftsszenarien für den Nahrungsmittelbedarf im 21.Jahrhundert: Neues Online-Tool Weltweit wird sich der Bedarf an Nahrungsmitteln bis 2050 etwa verdoppeln, dabei wird besonders der Anteil tierischer Produkten stark zunehmen – das zeigt eine ne

Kein Palmöl ist auch keine Lösung

Mittwoch, 31. August 2016 04:17
WWF-Studie zu deutschem Palmöl-Ersatz: Größerer Flächenbedarf. Mehr Treibhausgasemissionen. Weniger Biologische Vielfalt. Berlin - Eine aktuelle WWF-Studie hat untersucht, welche ökologischen Effekte es hätte, wenn Deutschland Palmö

Klangerlebnis - Die erste Gitarre aus Hanf

Dienstag, 30. August 2016 06:44
Bestehen zukünftig Gitarren aus Hanffasern? Der Industriedesigner Jakob Frank, Absolvent der Fakultät für Gestaltung der Hochschule Pforzheim, experimentierte für seine Abschlussarbeit mit der Naturfaser und entwarf einen neuen Gitarrentyp. Bei s

 

 

oxfamunverpackt
Anzeige

 

 

NEU in der MEDIATHEK

Max Uthoff Nein zu CETA – weder vorläufig noch endgültig!

Donnerstag, 25. August 2016 07:29

CETA, das Handelsabkommen zwischen der EU und Kanada, gilt als Blaupause für TTIP, das Abkommen zwischen der EU und den USA. Die EU-Kommission plant, das Freihandelsabkommen CETA als Ganzes "vorläufig" in Kraft zu setzen, noch bevor eines der nationalen Parlamente der EU darüber abgestimmt hat.

 Der BUND hat, gemeinsam mit Campact, Greenpeace, foodwatch und Mehr Demokratie, eine E-Mail-Petition an Sigmar Gabriel gestartet. Darin rufen die Verbände den Wirtschaftsminister dazu auf, einem entsprechenden Beschluss im EU-Ministerrat nicht zuzustimmen. CETA darf nicht sein: Weder vorläufig noch endgültig! Wir wollen einen fairen und gerechten Welthandel und ein Europa der BürgerInnen

Text:Bund, Bild: ichtragenatur.de

TTIPVielleicht auch interessant: Glosse zu TTIP: Die Götter müssen verrückt sein

 

 



 

ichtragenatur.de will für alle – Konsumenten wie Unternehmen – die Plattform sein, um sich zu sammeln und kennenzulernen, sich miteinander zu vernetzen und dann gemeinsam zu starten mit dem Ziel: mit unseren Ressourcen schonend umzugehen, für eine Umwelt, die allen Menschen das Leben erlaubt und – lebenswert macht.

 

 

REDAKTION

ichtragenatur - Das Magazin

Reitham 14
83627 Warngau
info@ichtragenatur.de
 

Feedback

Sie haben Fragen oder interessante Themen für die Redaktion?
Wir freuen uns über Ihre Nachricht.