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  • Kekse mit öligem Beigeschmack

    Kekse mit öligem Beigeschmack

    80% aller im Handel erhältlichen Kekse enthalten das problematische Palmöl – GLOBAL 2000 und Südwind zeigen Folgen und Möglichkeiten

    CoverPalmöl - wie wir die Umwelt und Menschenrechte wegsnackenWien - Weihnachtszeit ist Kekse-Zeit. Allerdings enthalten 80% aller im Handel erhältlichen Kekse das problematische Palmöl, wie die kürzlich von GLOBAL 2000 und Südwind präsentierte Studie aufzeigt. Doch warum ist es problematisch, wo ist es enthalten und warum wird es so oft verwendet? Bei einer Recherche-Reise nach Indonesien im Sommer diesen Jahres erfuhren die Forscher von Umweltverbrechen sowie unmenschlichen Arbeitsbedingungen und sprachen mit Betroffenen in indonesischen Dörfern, die ihre Lebensgrundlage durch die Ausbreitung der Palmöl-Plantagen verloren haben. “Für die Palmöl-Produktion in Indonesien und Malaysia wird bereits eine Fläche, die mehr als zweimal so groß wie Österreich ist, verwendet. Es wurde bereits Regenwald im Ausmaß des gesamten Österreichischen Waldes gerodet, wahrscheinlich sogar noch mehr. In Sumatra konnten wir mit vielen Bauern sprechen, denen die Palmöl-Industrie die Lebensgrundlage entzogen hat. Selbst Reisanbau wird in der Nachbarschaft von Palmöl-Plantagen unmöglich, da diese den Boden austrocknen.” sagt Martin Wildenberg, Nachhaltigkeitsexperte von GLOBAL 2000 und wissenschaftlicher Koordinator der Studie.

    Palmöl-Anbau vernichtet Lebensraum
    Palmöl ist buchstäblich in aller Munde: Jeder zweite Artikel, der in einem Supermarkt verkauft wird, enthält Palmöl. In Indonesien und Malaysia, wo mehr als 80% des weltweiten Palmöls produziert wird, kommt es immer wieder zu massiven Menschenrechtsverletzungen, Lebensraumvernichtung und Landraub. Die ständig steigende Nachfrage bedroht nun auch Afrikas letzte Urwälder und den Amazonas.

    “Solange es für KonsumentInnen keine Möglichkeit gibt, die Herkunft von Palmöl in den Produkten transparent nachzuvollziehen und sicher zu sein, dass dafür kein Regenwald abgeholzt oder Menschen von ihrem Land vertrieben wurden, raten wir zu einem Verzicht - in den meisten Fällen führt das auch zu einer gesünderen und besseren Ernährung.” so David Horvath von Südwind.

    Jedes zweite Produkt in einem europäischen Supermarkt enthält bereits Palmöl: Margarine, Schokolade-Aufstrich, Schokolade, Tiefkühlkost, Fertigprodukte, Gebäck, Kosmetika, Dusch- und Waschmittel – und vor allem auch Kekse, sie alle enthalten Palmöl. GLOBAL 2000 und Südwind haben, passend zur Jahreszeit, dieses leckere und vermeintlich unschuldige Produkt ausgesucht, um es genauer unter die Palmöl-Lupe zu nehmen.

    Acht von zehn Keksen enthalten Palmöl
    HafersterneViele Plätzchenrezepte wie dese Hafersterne warten darauf, ausprobiert zu werden.Insgesamt wurden 150 verschiedene Keks-Sorten getestet - 80% dieser Kekse enthielten Palmöl und nur zwei Kekse waren mit einem Palmöl-spezifischen Label gekennzeichnet. Wenn man als KundIn mehr über die Herkunft des Palmöls im Produkt erfahren will, muss man die Websites der Hersteller oder die des Roundtable for Sustainable Palm Oil (RSPO) konsultieren – eine Aufgabe, für die sicher die allerwenigsten KonsumentInnen bereit sind. Was wäre also zu tun?


    Palmöl vermeiden – aber wie?
    GLOBAL 2000 und Südwind rufen daher auf, Produkte mit Palmöl so gut es geht, generell zu vermeiden. Manchmal reicht ein kurzer Blick auf die Inhaltsstoffe eines Produkts um feststellen zu können, ob Palmöl enthalten ist oder nicht - oft ist es aber leider nicht so leicht feststellbar. Lässt sich der Einkauf eines mit Palmöl produzierten Produkts aber gar nicht vermeiden, so wäre es ratsam, im Zweifel ein Produkt mit RSPO-zertifiziertem Palmöl zu kaufen. Hilfestellung dazu gibt der nun veröffentliche Kekse-Check. Generell gilt aber: je häufiger man seine Ernährung frisch und am Besten auch selbst zubereitet und Fertigprodukte vermeidet, desto leichter fällt der Palmöl-Verzicht und desto größer ist der Beitrag zu einer zukunftsfähigeren Landwirtschaft und einem nachhaltigen Lebensmittel-System. Und gesünder lebt es sich so auch. Außerdem schmecken die selbst gebackenen Kekse doch immer am Besten.

    Nora Niemetz, Kampagnenleiterin bei Südwind, ruft darüber hinaus zum Handeln auf: “Die KonsumentInnen können aber nicht alle Probleme lösen. Gerade die EU hat die Verantwortung, verbindliche Rechtsvorschriften zu erlassen, die Missbrauch von Menschen und Umwelt entlang der gesamten Produktionskette stoppen. Das fordern wir von Kommissionspräsident Juncker in der Petition Gerechtigkeit für meine Kekse!”.
    Quelle: Text: Global2000/Bilder: Pixabay

    Petition “Gerechtigkeit für meine Kekse!” unter: https://you.wemove.eu/campaigns/gerechtigkeit-fur-meine-kekse

    Die Recherche-Reise wurde auch von der freien Journalistin Vanessa Böttcher begleitet, die unter anderem für die ORF-Sendung "Heute Konkret" tätig ist. Ihren Beitrag zum Thema finden Sie hier: http://spiralblog.pageflow.io/indonesien-was-geht-uns-das-an#73783

    Mehr dazu in den Downloads:
    Palmöl-Report und Palmöl Kekse-Check

    PlätzchenDas Rezept für die o.a. Hafersterne und weitere Plätzchen finden Sie hier!

  • Weihnachten wird blau

    Weihnachten wird blau

    Dessau - Der Blaue Engel verschenkt Weihnachtsfreuden und macht mit seinem Online-Adventskalender die Adventszeit in diesem Jahr noch ein bisschen grüner und schöner: Ab dem 1. Dezember verlost das Umweltzeichen täglich umweltfreundliche Geschenke. Bis einschließlich Heiligabend öffnet sich jeden Tag ein Adventskalendertürchen mit einem Geschenk oder Gutschein, mit dabei unter anderem mehrere IP-Telefone, ein Desktop-PC, ein Design-Frühstücksset, mehrere Multifunktionsdrucker sowie Akku-Rasenmäher.

     Adventskalender Blauer EngelIm Adventskalender Blauer Engel sind grüne Geschenke versteckt. Foto: obs/Blauer Engel

    Das Besondere am Blauer Engel Online-Adventskalender: Alle zu verlosenden Produkte erfüllen die strengen Kriterien des Umweltzeichens und überzeugen so durch ihre Umweltfreundlichkeit und hohe Qualität. Über die Umweltvorteile der Produkte werden die Gewinnspielteilnehmerinnen und -teilnehmer informiert: So müssen Desktoprechner beispielsweise einen geringen Energieverbrauch sowie eine langlebige und recyclinggerechte Konstruktion aufweisen. Gleichzeitg muss bei deren Produktion der Einsatz von umweltbelastenden Materialien vermieden werden.

    Auch und gerade in der konsumstarken kauffreudigen Weihnachtszeit sollten Verbraucherinnen und Verbraucher beim Einkauf von Geschenken auf deren Einfluss auf Mensch und Umwelt achten. Darauf weist auch Dr. Volker Teichert, Vorsitzender der Jury Umweltzeichen, nachdrücklich hin: "Es ist mir ein zentrales Anliegen, dass Sie als Verbraucherinnen und Verbraucher in der Weih-nachtszeit ein bewusstes Kaufverhalten im Blick behalten. Hier hilft der Blaue Engel, der bei einer Vielzahl von Weihnachtsgeschenken eine verlässliche Orientierung bietet und zum Fest dafür sorgt, dass hochwertige und zugleich umweltfreundliche Produkte unter dem Weihnachtsbaum liegen." Das Umweltzeichen kennzeichnet mittlerweile über 12.000 Produkte von 1.500 Unternehmen.

    Seit dem 21. November ist der Adventskalender online, sodass ab diesem Tag jeder und jede nachschauen kann, an welchem Tag sein bzw. ihr Lieblingsprodukt verlost wird. Selbstverständlich kann man sich auch über das jeweilige Produkt und seine Umwelteigenschaften genauer informieren: www.blauer-engel.de/adventskalender 
    Quelle: Text: Presseportal Deutschland/Einl.bild: Pixabay

    NikolausDer Nikolaus kann auch blau seinÜbersicht der Gewinne:

    Datum Unternehmen / Marke Produkt
    01. Dez Interstuhl 3 x Design-Hocker
    02. Dez dm 10 x Gutscheine à 25 Euro + denkmit Vollwaschmittel
    03. Dez Brother Drucker
    04. Dez Bree Handtasche
    05. Dez Texas Instruments 5 x Taschenrechner
    06. Dez ritterwerk Design-Frühstücksset: Kaffeemaschine, Toaster, Wasserkocher
    07. Dez Carus 5 x LED-Sets
    08. Dez Dt. Telekom 5 x Speedphones
    09. Dez AEG 2 x Staubsauger
    10. Dez Samsung Drucker
    11. Dez Interstuhl Bürostuhl
    12. Dez Heller-Leder 6 x Mousepads
    13. Dez herlitz 3 x Ordnungsmittel-Sets
    14. Dez Olympia 5 x Babyrufgeräte
    15. Dez PAIDI Schreibtisch
    16. Dez tegut 5 x Gutscheine à 40 Euro
    17. Dez Kyocera Drucker
    18. Dez Bosch 2 x Rasenmäher
    19. Dez Leifheit 5 x Personenwaage
    20. Dez IDEAL Aktenvernichter
    21. Dez Wolf 5 x Duschbrause
    22. Dez Rauch Kommode
    23. Dez Bon Ton Toys 30 x Plüschtiere
    24. Dez Fujitsu Desktopcomputer

     
  • Bratapfel statt Bratwurst: Vegane Weihnachtsmärkte liegen im Trend

    Bratapfel statt Bratwurst: Vegane Weihnachtsmärkte liegen im Trend

    Die Nachfrage nach tierleidfreien Geschenkideen und winterlichen, pflanzlichen Leckereien steigt. In immer mehr Städten finden vegane Weihnachtsmärkte statt. Der VEBU (Vegetarierbund Deutschland) stellt die Weihnachtsmärkte vor.

    Berlin - Ob Waffeln, Lebkuchen, Glühwein oder Heiße Schokolade, auf veganen Weihnachtsmärkten gibt es alles, was einen gelungenen Weihnachtsmarktbesuch ausmacht. Neben einer großen Auswahl pflanzlicher Leckereien, bieten die Märkte tierleidfreie Alternativen zum Weihnachtsbraten. "In dieser gemütlichen Atmosphäre erfahren die Besucher, wie das Weihnachtsfest ganz ohne tierische Produkte und mit viel Genuss ein gelungenes Fest wird", erläutert VEBU Geschäftsführer Sebastian Joy. Außerdem inspiriert ein breites Spektrum an praktischen Geschenkideen auf den Märkten: Naturkosmetik ohne Tierversuche, vegane Weine und Körperpflegeprodukte sowie biologische, fair gehandelte Kleidung.  

    Viele Städte bieten Alternativen zu konventionellen Weihnachtsmärkten 
    Im Jahr 2010 galt der vegane Weihnachtsmarkt in Hannover noch als der einzige in Deutschland. Mittlerweile ist die pflanzliche Lebensweise im Mainstream angekommen und auch andere Städte ziehen nach. Die Veranstalter des Düsseldorfer Marktes zählten im vergangenen Jahr über 4.500 Besucher. Dieses Jahr finden bundesweit zehn vegane Weihnachtsmärkte in neun Städten statt: Aschaffenburg, Berlin, Dresden, Duisburg, Düsseldorf, Hamburg, Krefeld, Leipzig und Würzburg. In Berlin präsentieren beim Green Market mehr als 50 Händler auf dem Gelände der ehemaligen Kindl-Brauerei ihre Produkte. Die VEBU-Regionalgruppe Aschaffenburg veranstaltet dieses Jahr erstmalig einen veganen Weihnachtsmarkt. “Es gibt Chili non Carne, Lebkuchen, Waffeln und Winterpunsch. Außerdem handgemachte Seifen und Badekosmetik sowie fair gehandelte Kleidung und Accessoires und viele Infos rund um die vegane Ernährung” so Sabine Dornberg, VEBU-Regionalgruppe Aschaffenburg. “Neben den rein veganen Weihnachtsmärkten bieten dieses Jahr auch viele weitere Weihnachtsmärkte vegane Speisen und Produkte für die Besucher an”, erläutert Joy.

    In Köln gesamter Glühwein erstmals vegan
    Immer mehr Weihnachtsmärkte reagieren auf die wachsende Nachfrage der Besucher nach pflanzlichen Alternativen. Auf dem Kölner Weihnachtsmarkt am Dom ist dieses Jahr aufgrund der hohen Nachfrage der gesamte Glühwein zum ersten Mal rein vegan. Auch der Heidelberger Weihnachtsmarkt stellt ein wachsendes Interesse an pflanzlichen Alternativen fest. “Die Nachfrage nach veganen Optionen ist in den letzten zwei Jahren stark angestiegen und wir versuchen, den Heidelberger Weihnachtsmarkt stets für jeden Besucher attraktiv zu gestalten. In diesem Jahr wurden daher erstmals Standflächen für Anbieter veganer Speisen eingeplant”, so Joe Schwarz, Veranstaltungsleitung Heidelberg Event.
    Quelle: Text: VEBU/Bilder: Pixabay

    Schöne Weihnachten 2017 und viel Spaß auf den veganen Weihnachtsmärkten

    *** Vegane Weihnachtsmärkte in Deutschland *** 
    Aschaffenburg, Veganer Weihnachtsmarkt der VEBU-Regionalgruppe
    4. Dezember, 12.00 bis 17.00 Uhr
    Jugendkulturzentrum, Kirchhofweg 2, 63739 Aschaffenburg
    https://www.facebook.com/events/546185548911324/

    Berlin, The Green Market – Weihnachtsausgabe
    17. und 18. Dezember 2016  
    12.00 bis 22.00 Uhr, Alte Kindl Brauerei, Am Sudhaus 2, 12053 Berlin

    http://greenmarketberlin.com/

    Dresden, Veganer Wintermarkt  
    26. November 2016  
    ab 11.00 Uhr, 
Chemiefabrik, Petrikirchstaße 5, 01097 Dresden
    https://www.regioactive.de/konzert/2-veganer-wintermarkt-dresden-dresden-chemiefabrik-2016-11-26-3Yd…

    Duisburg, Veganer Weihnachtsmarkt
    26. November, 13.00 bis 18.00 Uhr
    Ev. Kirchengemeinde Walsum-Aldenrade, Schulstraße 2, 47179 Duisburg
    http://www.vegangebiet-ruhr.de/veganer-weihnachtsmarkt-duisburg-beweggruende/

    Düsseldorf, Mampf – Der vegane Adventsbasar 
    4. Dezember, 11.00 bis 17.00 Uhr
    zakk, Fichtenstraße 40, 40233 Düsseldorf
    http://www.mampf-vegan.de/adventsbasar-2016/

    Hamburg, Hammonia Veggie-Weihnachtsmarkt 
    26. November 2016, 11.00 bis 18.00 Uhr und 27. November 11.00 bis 17.00 Uhr, 
    in den Hamburger Großmarkthallen, Amsinckstraße 60, 20097 Hamburg
    www.veggie-hh.de   

    Hamburg, Veganer Wintermarkt
    10. Dezember, 16.00 bis 22.00 Uhr
    Twelve Monkeys – Vegankrams, Hopfenstraße 12b, 20359 Hamburg
    https://www.facebook.com/events/1214829328579674/

    Krefeld, Oh du Fröhliche – Der etwas andere Weihnachtsbasar
    10. Dezember, 12.00 bis 18.00 Uhr
    Primus-Krefelder Kult Kino 1926, Lewerentzstraße 40, 47798 Krefeld
    https://www.facebook.com/events/1069112823136927/

    Leipzig, Veganer Weihnachtsmarkt
    10. Dezember, 11.00 bis 19.00 Uhr
    Feinkost Gelände, Karl-Liebknecht-Straße 36, 04107 Leipzig
    https://www.facebook.com/events/339684799724103/

    Würzburg, Weihnachten mal anders
    3. Dezember, 10.00 bis 19.00 Uhr
    Burkardushaus, Am Bruderhof 1, 97070 Würzburg
    http://www.veganes-wuerzburg.de/thema/veranstaltungen/2016/weihachten-mal-anders/

    *** Vegane Stände im Rahmen anderer Weihnachtsmärkte ***

    Bochum, Weihnachtsmarkt am Husemannplatz
    Stand von “Las Vegans”
    17. bis 23. Dezember, 11.00 bis 21.00 Uhr
    http://www.weihnachtsmarkt-deutschland.de/weihnachtsmarkt-bochum.html

    Bosau am Plöner See, “WeihnachtsKaten” – ein ökologischer Weihnachtsmarkt
    Vegetarisch/vegane Stände
    3. und 4. Dezember, 11.00 bis 18.00 Uhr
    http://www.nahtur-design.de/aktuelles/

    Engen, Weihnachtsmarkt in der Altstadt
    Vegetarisch/vegane Stände
    26. November, 11.00 bis 21.00 Uhr und 27. November, 11.00 bis 18.00 Uhr
    http://www.engen.de/pb/engen,Lde/Startseite/Tourismus+_+Kultur/Weihnachtsmarkt.html

    Heidelberg, Wilhelmsplatz in der Weststadt
    Stand von „Vegan in Heidelberg“
    4. Dezember, 12.00 bis 18.00 Uhr
    https://www.facebook.com/events/1597491416943731/?notif_t=plan_user_invited¬if_id=147919560275632… 

    Heidelberg, Altstadt
    Veganer Falafelstand am Universitätsplatz und veganer indischer Stand am Bismarckplatz
    21. November bis 22. Dezember, 11.00 bis 21.00 Uhr
    http://www.heidelberg-event.com/events/weihnachtsmarkt/

    Karlsruhe, Innenstadt
    Stand von “my heart beats vegan”
    24. November bis 23. Dezember, ab 11 Uhr
    http://www.karlsruhe.de/b3/maerkte/christkindlesmarkt.de

    Köln, Weihnachtsmarkt am Dom
    Burger Food Bar
    21. November bis 23. Dezember, 11.00 bis 21.00 Uhr
    www.bunteburger.de

    Mannheim, Weihnachtsmarkt auf den Kapuzinerplanken
    Stand von “my heart beats vegan”
    23. November bis 23. Dezember, 11.00 bis 21.00 Uhr
    http://www.weihnachtsmarkt-deutschland.de/weihnachtsmarkt-mannheim-kapuzinerplanken.html

    Marburg, Elisabethkirche
    Stand von „Marburg vegan“
    18. Dezember, 12.00 bis 20.00 Uhr
    http://www.weihnachtsmaerkte-in-deutschland.de/weihnachtsmarkt-in-marburg-an-der-lahn.html

    München, Tollwood-Winterfestival
    18 vegetarisch/vegane Stände
    23. November bis 23. Dezember, Mo-Fr 14.00 bis 1.00 Uhr, Sa/So 11.00 bis 1.00 Uhr
    https://www.tollwood.de/tollwood-winterfestival-2016/

    Offenburg, Innenstadt
    Stand von “Haus am See”
    22. November bis 23. Dezember, 11.00 bis 21.00 Uhr
    http://www.weihnachtsmarkt-deutschland.de/weihnachtsmarkt-offenburg.html

    Rees, Reeswarder Markt
    Veganer “Wunderwagen”
    27. November, 11.00 bis 18.00 Uhr
    https://www.schell-antik.de/veranstaltungen/weihnachtsmarkt/

    Rostock, Innenstadt
    Stand von “Grüne Kombüse” im Sternenzelt
    ab 21. November, Mo-Fr ab 14.00 Uhr, Sa/So ab 11.00 Uhr
    http://www.rostocker-weihnachtsmarkt.de/de/index/

    Schwetzingen, Kurfürstlicher Weihnachtsmarkt
    Stand von “my heart beats vegan”
    1. bis 4. Dezember, 8. bis 11. Dezember, 15. bis 18. Dezember, Do/Fr 17.00 bis 21.00 Uhr, Sa/So 12.00 bis 21.00 Uhr
    http://www.myheartbeatsvegan.de/weihnachten-2016

    Ulm, Weihnachtsmarkt am Dom
    Stand von “Der Veganer”
    21. November bis 22. Dezember, 10.00 bis 20.30 Uhr
    http://www.ulmer-weihnachtsmarkt.de/de/

  • Wie fair ist meine Bank? Faktencheck 2.0

    Wie fair ist meine Bank? Faktencheck 2.0

    Der Fair Finance Guide Deutschland hat zum zweiten Mal deutsche Geldhäuser unter sozialen und ökologischen Gesichtspunkten analysiert und verglichen: GLS Bank und Triodos weiterhin an der Spitze - Postbank ist neues Schlusslicht

    Berlin - Der Fair Finance Guide - das erste frei zugängliche Informationsportal zur Überprüfung der sozialen und ökologischen Richtlinien deutscher Banken - hat heute seine zweite Untersuchung veröffentlicht. Im Vergleich zur Premiere im März dieses Jahres wurde die Zahl der untersuchten Banken auf zehn vergrößert. Analysiert und verglichen wurden die Richtlinien deutscher Banken zu ökologischen und sozial-gesellschaftlichen Aspekten und der Art der Unternehmensführung (ESG) sowie deren Einhaltung. Ein zentraler Befund: Die Nachhaltigkeitsrichtlinien von acht Banken haben sich seit der ersten Untersuchung verbessert, doch es gibt aus Sicht der Nichtregierungsorganisationen, die hinter dem Guide stehen, weiterhin inakzeptable Defizite.

    Seit der letzten Untersuchung hat sich etwas getan
    Die Platzierungen: Die GLS Bank und Triodos liegen erneut an der Spitze, Neueinsteiger Postbank nimmt den letzten Platz ein. Vergleichsweise schlecht steigt auch die zweite neu untersuchte Bank, die HypoVereinsbank (UniCredit Deutschland), ein: Rang 7 unter den zehn untersuchten Geldinstituten. Die katholische Pax-Bank, die bei der ersten Untersuchung noch die schlechteste Bewertung erhielt, macht einen großen Sprung auf Platz 4, direkt hinter die evangelische Bank für Kirche und Diakonie (KD-Bank). Unter den konventionellen Großbanken ist die Commerzbank nach wie vor bestplatziert und liegt vor der Deutschen Bank, deren ESG-Selbstverpflichtungen sich aber auch spürbar verbessert haben. Die DZ Bank und die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) treten auf der Stelle.

    DollarNach wie vor geht es für viele Banken nur um fette Dollar. Woher die kommen, ist den Geldhäusern egalBei Klimawandel zeigen die Banken wenig Interesse
    Obwohl laut einer forsa-Umfrage 72 Prozent der Deutschen genau wissen wollen, wie Banken ihre Gelder verwenden, halten sich diesbezüglich viele Geldhäuser nach wie vor bedeckt, so ein Ergebnis der Analyse. „Das Schweigen der Bänker muss ein Ende haben“, fordert Thomas Küchenmeister, geschäftsführender Vorstand der Nichtregierungsorganisation Facing Finance, die den Fair Finance Guide Deutschland koordiniert. „Solange Banken intransparent agieren oder sogar ihre eigenen Richtlinien unterlaufen, solange werden wir Bankkunden darüber informieren, ob ihre Gelder zum Beispiel für Rüstungsprojekte, Klimazerstörung oder Steuerfluchtgeschäfte verwendet werden“, so Küchenmeister.

    Gerade beim Thema Klimawandel haben sich die Banken am wenigsten bewegt und schneiden durchschnittlich am schlechtesten ab. „Es ist schon bemerkenswert, dass ausgerechnet die Landesbank LBBW aus dem grün-schwarz regierten Baden-Württemberg über keinerlei Ausschlusskriterien in Bezug auf den hochgradig klimaschädlichen Energieträger Kohle verfügt“, sagt Sarah Guhr, Projektleiterin des Fair Finance Guide Deutschland. Die Selbstverpflichtungen der untersuchten Banken reichten nicht aus, um die beschlossenen Pariser Klimaziele umzusetzen.

    Eine langjährige Partnerschaft verbindet die Deutsche Bank und die Rüstungsindustrie
    Die wenigsten Berührungsängste in Bezug auf die Rüstungsindustrie zeigt die Deutsche Bank, wie auch die Konzerntochter Postbank, was aus menschenrechtlicher Sicht sehr problematisch ist. „Die Postbank beruft sich öffentlich ausschließlich auf unverbindliche Universalstandards wie den UN Global Compact", erklärt Johanna Sydow von Germanwatch. "Auch das erklärt das schlechte Ergebnis bezüglich sozial-gesellschaftlicher Aspekte sowie der Art der Unternehmensführung.“ Der Verweis der Bank auf interne Selbstverpflichtungen reiche nicht aus, da diese nicht öffentlich und damit nicht überprüfbar sind.

    Auch beim Thema Steuern attestiert der Fair Finance Guide den Banken schlechte Noten mit Verweis auf mangelnde Richtlinien zur Vermeidung von Steuerflucht. Insgesamt tauchen laut einem Bericht der Süddeutschen Zeitung 28 deutsche Geldinstitute in verschiedenen Zusammenhängen in den Panama Papers auf, darunter auch die Commerzbank, die Deutsche Bank, die DZ Bank, die LBBW und die HypoVereinsbank.

    Fair Finance Guide zeigt Wirkung
    „Für die genossenschaftlichen bzw. öffentlich-rechtlichen Institute DZ Bank und die LBBW lassen sich nur geringfügige Verbesserungen feststellen, sie verharren auf den hinteren Plätzen“, kritisiert Antje Schneeweiß von SÜDWIND. Grundsätzlich ist aber ein positiver Einfluss des Fair Finance Guide auf die Branche festzustellen. „In sieben Fällen wurden von Banken verbesserte Nachhaltigkeitsrichtlinien veröffentlicht, die auch auf das Engagement des Fair Finance Guide und den intensiven Dialog mit den Banken zurückzuführen sind“, betont Mario Dziamski von Rank a Brand. Um in Zukunft das Ambitionsniveau der Banken weiterhin zu erhöhen, werden Bankkundinnen und -kunden noch aktiver entsprechende Informationen einfordern und nachhaltige Finanzprodukte nachfragen müssen. Auch hierfür möchte der Fair Finance Guide eine Entscheidungshilfe sein.

    Facing Finance und die Kooperationspartner im Fair Finance Guide werden ihre Zusammenarbeit fortsetzen und ausweiten. Zudem ist vorgesehen, anhand von öffentlich zugänglichen Fallstudien kontinuierlich zu prüfen, ob Banken ihre ESG-Richtlinien einhalten.

    Ziel des Fair Finance Guide Deutschland ist es, für Bankkundinnen und -kunden mehr Transparenz und Vergleichbarkeit in Bezug auf die soziale und ökologische Bilanz deutscher Banken herzustellen und ihnen die Möglichkeit zu geben, die Nachhaltigkeit der Geschäftsmodelle besser beurteilen zu können. Dafür steht das anhand von 250 Kriterien detailliert recherchierte und frei zugängliche ESG-Bewertungsportal zur Verfügung: www.fairfinanceguide.de

    Der Fair Finance Guide Deutschland ist Teil des Netzwerkes Fair Finance Guide International (www.fairfinanceguide.org), gegründet von Oxfam Novib und finanziert von der schwedischen Entwicklungsbehörde Sida. Die dem Projekt zugrunde liegende, umfassende Methodik wurde mit Unterstützung der niederländischen Agentur Profundo (www.profundo.nl) entwickelt. Der FFG Intrnational umfasst derzeit 9 Länder und vereint annähernd 40 Menschenrechtsorganisationen, Gewerkschaften, Umweltgruppen und Verbraucherorganisationen.

    Text: Facing Finance e.V. Schönhauser Allee 141, HH 2  I  10437 Berlin Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! www.facing.finance.org, Bilder:pixabay   big merci

    faire Bank Vielleicht auch interessant: Wie fair ist meine Bank? und Spielwiese Agrarrohstoffe - das große Zocken mit Lebensmitteln

  • Kaffeekapseln - die Krönung des dummen Kunden

    Kaffeekapseln - die Krönung des dummen Kunden

    Sie heißen Vivalto Lungo, Colombia Andino und Ristretto und ihre Bedienung ist kinderleicht. Kapsel rein in die Maschine, Knopf drücken und der Kaffee ist fertig. Die Glücksritter der ersten Stunde, die Kaffeepulver in kleine Aluminiumkapseln pressten, waren die Schweizer. Der Nestlé Konzern verdient sich seit dieser „glänzenden Idee“ dumm und dämlich. Seit 2016 gibt es die Hightech-Kapsel als Klon auch von anderen Kaffee-Magnaten. Egal, ob Capsa von Dallmayr, Cafissimo von Tschibo oder das Expressi Equipment von Aldi – alle versprechen Exklusivität und ein sprichwörtliches „Dazugehören" zu einem exponierten Club.

    KaffeekapselnKaffeekapseln - bunt und stylischDie kleine Bauxit-Kapsel beschert den Konzernen volle Taschen
    Branchenexperten vermuten, dass in zehn Jahren 30 bis 40 Prozent des ausgeschenkten Kaffees aus der Aluminium- oder Plastikverpackung stammen wird. Klar, jeder Kaffeeanbieter möchte von der Gelddruck- bzw. Kapselmaschine etwas abhaben.
    Branchenprimus Nestlé legte die vergangenen Jahre zweistellige Wachstumsraten beim Verkauf von Maschinen und Patronen zu. Und das ist nicht zuletzt auf das große Engagement von George Clooney als Werbegesicht zurückzuführen. Dem Hollywoodstar muss vollkommene Absence bei diesem Job unterstellt werden, da er bekanntlich bei anderweitigen Events gerne mit seinem Hybrid-Auto vorfährt und enorme Summen in nachhaltige Projekte investiert.

    Die bombastische Erfolgsgeschichte der Kaffeekapsel ist ein beliebtes Lehrinstrument für BWL-Studenten und zugleich ein Beweis dafür, dass der Verbraucher alles andere als mündig ist. Er will an die Hand genommen werden. Ihm soll gezeigt werden, was gut für ihn ist. Ein Schaf unter vielen. Schon Rockefeller wusste das. Er verschenkte Unmengen von Öllampen an Chinesen. Nicht etwa, weil der amerikanische Unternehmer besonders sozial war, sondern weil nun der Beschenkte sein Öl zum Auffüllen kaufen musste. Das Rockefeller-Prinzip funktioniert immer. Druckerpatronen, Telekommunikation und Kaffeekapselmaschinen.KaffeewahnsinnDer Gebrauch von Kaffeekapseln steigt und die Hersteller lachen sich krank

    Der gesunde Menschenverstand fragt sich: Wie ist es möglich, dass Kaffeegenießer umgerechnet einen Kilopreis von 60 bis 70 Euro für ihr Getränk aus der Kapselmaschine bezahlen, während sie am Montagmorgen Würgereize vom Spritpreis bekommen? Übrigens, bei Aldi spart man wirklich. Dort liegt der umgerechnete Kilopreis für den Kapselkaffee bei 30 bis 40 Euro. Und dazu der besondere Clou für den geneigten Kaffeetrinker: Expressi kann auch heiße Schokolade und Kaffee-Milchgetränke wie Latte Macchiato und Cappuccino herstellen. Besonders „verbraucherfreundlich“: In diesem Fall kommen pro Tasse zwei Kapseln zum Einsatz, eine mit dem Kaffee und eine zweite mit der Milch. Ein „kleiner Nachteil“: Der Preis steigt auf 38 Cent pro Portion an. Und damit nicht genug, wer mit Lungo Azzurro und Ristretto gar nichts anfangen kann, brüht sich eine Tee-Kapsel Blueberry Muffin auf.

    Der Kapselboom geht weiter
    Die Hersteller lachen sich krank. Die Kapseltrinker fallen wie die Hunnen über den deutschen Kaffee- und Teemarkt herein. Bereits jetzt machen sie weit über sieben Prozent im Kaffeesegment aus. Wer anhand dieser Verhaltensweisen und Zahlen von einer kleinen Gruppe sprechen will, glaubt noch an das Christkind. Und das wäre alles andere als angetan von dem ökologischen Wahnsinn, der mit der Kapseltrinkerei betrieben wird. Traut man den Schätzungen, so wurden im Jahr 2013 über 15 Milliarden Kapseln mit ihrem schönen Metallmäntelchen auf den Müll geworfen. Die Konkurrenz Tschibo, Lidl, Jacobs folgt mit netten Plastikbehältern in aromasichernder Folie. Um Myriaden von Behälter herzustellen, bedarf es einer enormen Energieanstrengung. Über den dabei verursachten CO2-Ausstoß mag man erst gar nicht reden.

    Vielleicht gibt es ja demnächst in Deutschland den ersten Capsa-TV-Spot, in dem die frisch vermählte Daniela Katzenberger auf ihrer Finca auf Malle kaffeeschlürfend sich in einer Liege räkelt, während im Hintergrund Pop-Titan Dieter Bohlen seine Luxusjacht schrubbt…

    Florian Simon Eiler

    Quelle: Bilder: Pixabay

    Kaffeekapseln zum Thema: LaCoppa-Kaffeekapseln: lungo und voll öko und die Glosse zum Kaffeekapselwahnsinn - Viel Spaß!

  • Glosse über Kreuzfahrtschiffe als bombastische Dreckschleudern: Mit voller Kraft voraus

    Glosse über Kreuzfahrtschiffe als bombastische Dreckschleudern: Mit voller Kraft voraus

    Es gibt ja kaum jemanden, der behauptet, dass sich in der Seefahrt seit der Antike bis zur Jetztzeit nichts verändert habe. Während der listige Odysseus noch auf eine starke Brise warten musste, damit er von Malta weiter nach Sizilien schippern konnte, fährt der heutige Seemann bzw. Seefrau schön gemütlich in seinem Liegestuhl in Nachbarschaft von Aqua Theater und Kletterwänden mit ganz respektablen 22 Knoten nach Palermo. Möglich macht dies das größte Kreuzfahrtschiff der Welt, die Harmony of the Seas. Nebenbei bemerkt, sie ist neben zahlreichen Kreuzfahrt-Schwestern eine der größten Dreckschleudern in der maritimen Geschichte.

    Ein Luxus-Liner macht den Dreck wie Millionen von PKWs
    Nach Berechnungen der Umweltschutzorganisation NABU vor ein paar Jahren stößt ein Kreuzfahrtschiff auf einer einzigen Seereise so viele Schadstoffe aus wie fünf Millionen Autos auf der vergleichbaren Strecke… Also, noch einmal die Zahl, damit es jeder in sein Logbuch schreiben kann: Fünf Millionen PKWs! Neuere Messungen bestätigen die Berechnungen. Schuld daran ist das Schweröl, eine zähe, schwarz-dickflüssige Masse, mit der die großen Babys der Weltmeere betankt werden. Bei diesen Tatsachen wird so manchem Hobbymatrosen ganz flau im Magen und der Griff zur Reling verspricht kaum Linderung. Luxusliner-Attribute wie “den Fahrtwind spüren“ und „gesunde Seeluft“ erscheinen in einem völlig neuen Licht. Stickoxide, krebserregender Feinstaub und klimaschädliches Kohlendioxid - alles andere als Seemannsgarn. Die Zahlen sind so verheerend, dass sich die Reeder genötigt fühlen, neben Restaurants, Shopping-Meile und Casino auch über Rußpartikelfilter zu sprechen.

    Beachtlich: Diverse Brennstoffzellen für die schwimmenden Hotels sowie Fähren werden seit 2009 in dem Projekt "e4ships" getestet. Die Technik soll den Schadstoffausstoß verringern helfen.

    Ach, das ist schon ein Kreuz mit den Kreuzfahrtschiffen. Der Kapitän will Luxus bieten und keine Diskussion über Umweltverschmutzung und Energieverbrauch führen. Bei Letzterem ist die „Big Lady“ der Meere, die Queen Mary II, ein bisschen über das Ziel „hinausgeschwommen“. Bildlich gesprochen vielleicht sogar ein bisschen in Seenot geraten. Sie hat den Strombedarf einer 200.000 Einwohner-Stadt.

    Odysseus hingegen hatte fast noch mehr an der Backe. Irgend so ein Gott hatte sein letztes Schiff und die engsten seiner Kameraden dem weiten Ozean preisgegeben. Die Meernymphe Kalypso baute ihm doch irgendwann ein Floß, damit er nach Hause fahren konnte.

    So weit wird es mit den sehr profitablen Kreuzfahrtreisen nicht kommen. Aber eine kleine Meuterei der Gäste hin zu mehr Umweltschutz kann für uns alle nur von Vorteil sein.

    Florian Simon Eiler     Bilder: pixabay,   big merci

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