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MAGAZIN

WearFair & mehr 2014 – ökologisch, fair, nachhaltig

Von der kompostierbaren Bambus-Zahnbürste bis zu veganer Mode - die Linzer Messe für Mode und Lifestyle stellt sich vor:

Vom 3. bis 5. Oktober ist es wieder so weit: Linz wird bereits zum siebten Mal zur Drehscheibe für alle, die mehr Nachhaltigkeit in ihrem Leben wollen. Über 150 AusstellerInnen, NGOs und Initiativen werden zeigen, wie genussvoll und alltagstauglich das Angebot rund um einen nachhaltigen Lebensstil ist. 
Bild: © Wearfair
Von der kompostierbaren
 Bambus-Zahnbürste und dem Bio-Prosecco über das Elektroauto Tesla und Taschen aus Werbe-plakaten bis hin zu veganer Mode und Schuhe für Groß und Klein reicht das vielfältige Angebot. 

150 AusstellerInnen aus Oberösterreich und aller Welt 
Rund 90 DesignerInnen, Labels und Shops präsentieren öko-faire Mode, 30 AnbieterInnen machen Gusto auf köstliche, gesunde Lebensmittel und 30 AusstellerInnen bringen Trends und Innovationen aus den Bereichen Mobilität und Lifestyle auf die WearFair & mehr. „Global denken und lokal handeln wird immer mehr zur Devise für viele Unternehmerinnen und Unternehmer, die verantwortlich mit unser aller Ressourcen umgehen wollen. Wir freuen uns besonders, dass wir dieses Jahr mit bereits 60 Ausstellerinnen und Ausstellern aus Oberösterreich rechnen dürfen, die uns aus nächster Nähe dabei unterstützen, einen öko-fairen Lebensstil zu führen“, freut sich WearFair & mehr Geschäftsführerin Maria Wimmer. Aber auch auf internationaler Ebene hat sich die Linzer Messe einen Namen gemacht. 30 der 150 AusstellerInnen reisen aus anderen Ländern, unter anderem sogar aus Peru an, um ihre Produkte in Österreich zu präsentieren. 


„Small is beautiful“-Initiative für JungunternehmerInnen 
Damit der Bekanntheitsgrad kleiner, bis dato weniger bekannte JungunternehmerInnen oder Initiativen schneller wachsen kann, wurden heuer erstmals vier „Small is beautiful“-Messestände zu besonders günstigen Konditionen vergeben. „Es ist uns ein großes Anliegen, den Weg für ein breites öko-faires Angebot rund um einen nachhaltigen Lebensstil, von Mode bis zur Marmelade, zu ebnen. Weil dieser Weg manchmal steinig sein kann, haben wir die Initiative „Small is beautiful“ ins Leben gerufen und wünschen den Anbieterinnen und Anbietern viel Erfolg!“ erklärt Maria Wimmer. 

Buntes Rahmenprogramm: von Filmen und Seminaren bis zu Diskussionen 
Auch in der siebten Runde der WearFair & mehr wird die Messe von einem abwechslungsreichen Programm begleitet. Bei Diskussionsveranstaltungen tauschen sich ExpertInnen, UnternehmerInnen und JournalistInnen über Alternativen aus, bei Filmvorführungen, Seminaren und Workshops können die BesucherInnen hautnah erfahren, welche Ansätze es zu nachhaltigen Lebensstilen gibt. 

Sponsoren helfen, den nachhaltigen Lebensstil bekannter zu machen 

Unterstützt werden die nunmehrigen Veranstalter Südwind, GLOBAL 2000, Klimabündnis Oberösterreich unter anderem seitens dem Land Oberösterreich als Hauptfördergeber, der Stadt Linz als Fördergeber, der Arbeiterkammer OÖ als Kooperationspartner, den Grünen Wirtschaft als Eventsponsor, Ja! Natürlich als Sponsor sowie FAIRTRADE, Bio Austria, Linz Tourismus, Grüne Wirtschaft als Kooperationspartner. 

Weitere Informationen zur WearFair & mehr 2014 in der Linzer Tabakfabrik finden Sie unter www.wearfair.at
Quelle: oekonews.at

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Projektstart: „Rohstoffwende Deutschland 2049“

Energiewende, steigender Konsum, neue Infrastrukturen: Der Bedarf nach Rohstoffen wie Bau- und Industriematerialien sowie Erzen und Metallen ist nicht nur deutschlandweit hoch, sondern steigt im globalen Maßstab durch das Wachstum der Schwellen- und Entwicklungsländer. Gleichzeitig ist die Förderung vieler Rohstoffe häufig mit gravierenden negativen sozialen und ökologischen Folgen im Inland und vor allem im Ausland verbunden. Zwar formuliert die Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung die Verdopplung der Rohstoffproduktivität bis 2020, jedoch fehlen langfristige politische Ziele und konkrete Maßnahmen, wie den zukünftigen Herausforderungen begegnet werden soll. 
Vor diesem Hintergrund startet das Öko-Institut das neue Projekt „Deutschland 2049 – Auf dem Weg zu einer nachhaltigen Rohstoffwirtschaft“, das eine umfassende Strategie für eine langfristige nachhaltige Rohstoffwirtschaft am Beispiel der Industriegesellschaft Deutschland entwirft.

„Das moderne Deutschland feiert im Jahr 2049 seinen 100. Geburtstag; der Atomausstieg und die Energiewende sind bis dahin hoffentlich weit vorangeschritten. Aber für die Rohstoffpolitik der kommenden Jahrzehnte fehlt bislang noch ein gutes Gesamtkonzept“, sagt Dr. Matthias Buchert, Leiter des Institutsbereichs Infrastruktur & Unternehmen und Projektverantwortlicher am Öko-Institut. „Das Öko-Institut will deshalb ein konkretes Rohstoffwendeszenario erarbeiten und zur Diskussion stellen. Dieses Szenario zeigt auf, wie sich der Rohstoffverbrauch bis 2049 entwickeln kann und welche politischen Instrumente und Maßnahmen für eine nachhaltige Rohstoffwende notwendig sind.“

Rohstoffe und Nachhaltigkeit
Von Kies bis Platin, von Kalisalz bis Phosphor – abiotische Rohstoffe stecken heute in fast allen Konsum- und Wirtschaftsgütern. So benötigen viele Anwendungen, die Pfeiler der Energiewende sind – beispielsweise Motoren von Windrädern oder Elektrofahrzeugen – bestimmte Metalle, für die es bereits heute Versorgungsrisiken gibt.
„Die große Herausforderung besteht darin, eine nachhaltige Strategie zur Rohstoffversorgung zu entwickeln und zugleich eine faire und nachhaltige Gewinnung der Rohstoffe im Auge zu behalten“, so Buchert weiter. „In unserer Studie wollen wir daher Ziele für den Umgang mit den wichtigsten Rohstoffen beschreiben. Außerdem soll es konkrete Handlungsempfehlungen geben, die als Grundlage für die Politik von Bundesregierung und Europäischer Regulierung jenseits des Jahres 2020 dienen können.“

Politische Rahmenbedingungen abstecken
Bislang sind politische Ziele und Maßnahmen sowohl auf Bundes- als auch auf europäischer Ebene nur in Ansätzen vorhanden. Diese reichen von Regelungen der Kreislaufwirtschaft bis zur Verbesserung der Energieeffizienz auf Produktebene. Gleichzeitig gibt es viele gegenläufige Förderinstrumente, die Umweltschutz und Nachhaltigkeit zuwider laufen. So begünstigt beispielsweise die Grunderwerbsteuer das rohstoffintensive Bauen auf der „grünen Wiese“, statt das rohstoff- und flächensparende Bauen in den bestehenden Siedlungen zu fördern. 

Das Öko-Institut hat bereits in vielen Projekten gezeigt, dass eine nachhaltige Gestaltung der Energie-, Wohnungs- und Kreislaufwirtschaft, aber auch der Gewinnung, des Bezugs und des Recyclings von Technologiemetallen wie Seltenen Erden möglich ist. Nun soll eine Gesamtstrategie zur Rohstoffpolitik vorgelegt werden, die in Expertenworkshops mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Industrie und Zivilgesellschaft diskutiert wird.

Weitere Informationen zu Rohstoff- und Ressourcenprojekten des Öko-Instituts auf der Website www.ressourcenfieber.de
Quelle: Öko-Institut e.V.

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Freihandelsabkommen einfach erklärt - der Film


Liebe Freunde von ichtragenatur.de,

bitte schauen Sie sich den kleinen Film an. Hier wird die Problematik des Freihandelsabkommen TTIP einfach erklärt.

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Freihandelsabkommen TTIP stoppen!
Was ist an TTIP so gefährlich? Warum wehren sich Bürgerinnen und Bürger beiderseits des Atlantiks gegen dieses Abkommen? Unser Erklärfilm fasst wesentliche Punkte bündig und unterhaltsam zusammen.Je...



Biosolarisation: ein neues Verfahren zur Vermeidung von Chemikalien beim Erdbeeranbau


Zum Einsehen benötigen Sie Flash Player.
NA Biosolarisation: ein neues Verfahren zur Vermeidung von Chemikalien beim Erdbeeranbau
Mehr Videos auf: www.nachrichtenausandalusien.com Es handelt sich um eine innovative und ökologische Technik. Das Institut für Agrar-und Fischereiforschung in Andalusien hat die Methode bereits auf...







Es handelt sich um eine innovative und ökologische Technik. Das Institut für Agrar-und Fischereiforschung in Andalusien hat die Methode bereits auf Erdbeerfeldern in Huelva getestet. Biosolarisation desinfiziert den Boden mit natürlichem Dünger, Wasser und einem Kunststoff, der den Boden für 4 Wochen hermetisch abdeckt. Die Gase, die durch die Gülle und die hohen Temperaturen produziert werden, töten Pilze und Unkraut ab, während der Dünger die Erde anreichert.
Quelle: Nachrichten aus Andalusien

Forschungssensation: Tiroler Startup züchtet teuersten Pilz der Welt

Das junge Tiroler Start-up Unternehmen Mushroom Production Center GmbH vermeldet über die kooperierende Forschungseinrichtung MRCA Mushroom Research Center Austria einen sensationellen Forschungserfolg:

Erstmals ist es weltweit gelungen den Cordyceps (Raupenpilz) auf einem zertifiziert biologischen Substrat zum Fruchten zu bringen. Der Raupenpilz ist der weltweit wertvollste Pilz und wird mit bis zu USD 10.000 USD/Kg gehandelt. Für weitere Expansionsschritte sammelt das Unternehmen Geld über die Crowdinvesting-Plattform Green Rocket. 

Bild: © MRCA Mushroom Research CenterDas DNA-Profil des vom MRCA
kultivierten Zuchtstammes ist ident mit dem des in Tibet wild wachsenden Raupenpilzen. Der Anbau erfolgt unter den gleichen Bedingungen (Temperatur, Luftfeuchtigkeit, niedriger Sauerstoffgehalt), die auch im Hochland von Nepal und Tibet auf rund 5.400 m Höhe vorherrschen. Dadurch kann der potenteste Zucht-Raupenpilz, der auf dem Markt verfügbar ist, gewonnen werden. 

Bisherige weltweite Verfahren mit geringer Wirkstoffkonzentration 
In der industriellen Cordyceps Produktion wird meist Myzel aus Fermentation (Flüssigkultur im Rührkesselreaktor) als Rohstoff für Nahrungsergänzungsmittel eingesetzt. Mit diesem Verfahren kann schnell und billig Myzel-Masse hergestellt werden. Der Nachteil dieses Fermentationsverfahrens ist jedoch, dass die Wirkstoffkonzentration des Endproduktes nicht mit der des wild wachsendem Raupenpilzes, wie er im Hochland Tibets vorkommt, vergleichbar ist. 
Der Cordyceps ist der weltweit wertvollste Pilz. Er wird in der traditionellen chinesischen Medizin als kräftigend und aphrodisierend gesehen. Chinesische Olympia-Sportler nehmen ihn aufgrund seiner leistungssteigernden Wirkung ein. Zusätzlich wirkt er gegen Lungen-, Nieren- und Herz-Kreislauf-Beschwerden. Forschungen deuten darauf hin, dass er aufgrund seiner antioxidanten Effekte auch positiv auf Krebserkrankungen wirkt. Auf dem chinesischen Markt werden mit dem Cordyceps bis zu 10.000 USD/kg erzielt. 

„Basierend auf den Forschungsergebnissen entwickeln wir nun ein verkaufsfähiges Produkt, das in weiterer Folge von der Mushroom Production Center GmbH exklusiv einlizenziert wird“, zeigt sich Mark Stüttler, Gründer, CEO und Mykologe von den Forschungsergebnissen und dem damit verbundenem Marktpotential begeistert. 
Die Mushroom Production Center GmbH produziert seit 2012 unter der Marke Tyroler Glückspilze® qualitativ hochwerte Bio Pilzprodukte und konnte damit im Jahr 2013 bereits mehr als 300.000 Euro Umsatz erwirtschaften. Neben Pilzsubstraten für den Anbau von Bio-Pilzen, produzieren die Pilzexperten Nahrungsergänzungsmittel zu 100 Prozent „made in Tyrol“ und einen hochwertigen Mykorrhiza-Pflanzendünger – ein unter Profigärtnern gern eingesetzter, hochwirksamer Naturdünger. „Tyroler Glückspilze® ist der einzige Anbieter, der ein derart breites Spektrum an Speise- und Heilpilzen in bester Bio-Qualität und aus Österreich anbietet. Die Vielfalt und Qualität der Produkte sind einzigartig in ganz Europa“, erzählt Mark Stüttler, Mykologe und Gründer der Mushroom Production Center GmbH, stolz. 

In Zusammenarbeit mit der MRCA Mushroom Research Center Austria GmbH wird an weiteren Pilzen von der Mushroom Production Center GmbH geforscht. Entwickelt werden unter anderem die Optimierung der Zuchtmöglichkeiten von Steinpilzen, Eierschwammerl und weiteren Speisepilzen sowie der Einsatz von Pilzen zur Entgiftung von Böden, dem Einsatz als Pestizid, in Medizin, Kosmetik, etc.
Quelle: oekonews.at

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Heißer Sommer - coole Stadt -Tipps für heiße Sommertage in Wien

Sommerliche Angebote in 5 Sprachen gibt es in der neuen Broschüre "Heißer Sommer - coole Stadt" 
der Klimaschutzkoordinationstelle der Stadt Wien. 
So werden auf deutsch, englisch, italienisch, französisch und russisch sowohl die Wienerinnen und Wiener als auch Gäste aus aller Welt über Plätze informiert, an denen man die heißen Sommertage in der Millionenstadt herrlich verbringen kann. 
Die Naherholungsgebiete, Bäder und Wasserspielplätze nehmen dabei naturgemäß einen besonderen Stellenwert ein. Zudem werden Möglichkeiten aufgezeigt, um sich auch mitten in der Stadt Abkühlung zu verschaffen. Diese reichen von den Wassserventilatoren am Rathausplatz über schattige Parks bis hin zu den über 900 Trinkbrunnen Wiens, an dem es kostenloses, quellfrisches Wasser aus den Bergen gibt. 

Initiative "bewusste Kühlung" 
Während der letzten Jahre stieg die Anzahl der Hitze-Tage auch in Wien. Die Folge ist u.a. hoher Stromverbrauch durch Kühlgeräte. Die Klimaschutzverantwortlichen der Stadt Wien verzeichnen einen kontinuierlich wachsenden Endenergieverbrauch für Kühlanwendungen. ExpertInnen rechnen mit einer Verdopplung der durch Gebäudekühlung verursachten CO2-Emissionen in den nächsten 20 Jahren allein im Wohngebäudebereich. 

Um diesem Trend entgegen zu wirken und das Klimaschutzziel Wiens bis 2020 zu erreichen, startete die Magistratsdirektion-Klimaschutzkoordination unter der Patronanz von Bürgermeister Michael Häupl bereits im Vorjahr die Kühlkampagne "bewusste Kühlung". 
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Im Rahmen dieser werden energieeffiziente und damit klimagerechte Möglichkeiten aufgezeigt, um während der in Zukunft vermehrt auftretenden Hitzeperioden adäquate Temperaturen in Wohnungen und Dienstleistungsbetrieben zu erreichen. Der Bogen spannt sich dabei von alternativen Kühlkonzepten bei Gewerbe- und Dienstleistungsbetrieben über Tipps, wie in Wohnung auch ohne den Einsatz von strombetriebenen Ventilatoren oder Standklimageräten behagliche Temperaturen erzielt werden können. Darüberhinaus wird auch der Einsatz von Fernkälte bei Spitälern und betrieblich genutzten Gebäudekomplexen forciert. 

Den Folder "Heißer Sommer - coole Stadt" sowie weitere Informationen zur Initiative "bewussten Kühlung" findet man unter www.wien.gv.at/umwelt/klimaschutz/bewusste-kuehlung.html
Der Folder liegt in der Wiener Stadtinformation auf.
Quelle: oekonews.at

ÖKO-TEST hat 30 Kinderartikel ins Labor geschickt

Seit Langem ist bekannt, dass polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe giftig und umweltschädlich sind und einige von ihnen Tumore auslösen. Umso ärgerlicher ist, dass immer wieder extrem belastetes Spielzeug auf den deutschen Markt kommt. ÖKO-TEST hat 30 Kinderartikel ins Labor geschickt, 6 davon waren geradezu mit PAK verseucht, zahlreiche andere stark belastet.

Nach jahrelanger Kritik hat die Politik endlich Grenzwerte für krebserregende polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe festgelegt. Für Spielzeug und Babyartikel hat die Europäische Kommission einen Wert von 0,5 mg/kg festgesetzt. Ein ausreichender Schutz ist das jedoch nicht. Zudem berücksichtigt das gesetzliche Regelwerk nur PAK, die nachweislich als krebserzeugend eingestuft sind, nicht jedoch solche, die vermutlich Krebs auslösen. Am 27. Dezember soll die neue PAK-Verordnung in Kraft treten. ÖKO-TEST wollte wissen, ob aktuell auf dem Markt befindliche Kinderartikel diese Grenzwerte bereits einhalten, und hat besorgniserregende Laborergebnisse bekommen: Einige Produkte sind extrem stark mit PAK belastet.

Im Test ist beispielsweise ein Beach Football, der den künftigen PAK-Grenzwert mehrfach übersteigt. Würde ein Straßenbelag diese Werte aufweisen, müsste er als gefährlicher Abfall eingestuft werden. Dies würden erhöhte Anforderungen für eine umweltgerechte Weiterverwendung oder Entsorgung zur Folge haben.

Außerdem enthalten zwei Paar Gummistiefel und Strandbälle im Test zwei bis neun Mal so viel Benzo[a]pyren, wie über Weichmacheröle in Autoreifen gelangen darf – bei Spielzeug ist es allerdings legal. Besonders absurd: Auch mit Inkrafttreten der neuen PAK-Verordnung darf Spielzeug immer noch die fünffache Menge eines Autoreifens mit zehn Prozent Weichmacherölanteil enthalten.

ÖKO-TEST rät daher Eltern, kein importiertes Billigspielzeug zu kaufen, weil hier am häufigsten PAK oder andere gesundheitsschädliche Stoffe zu finden sind. Auch sollte man von Gummi- und Plastikteilen, die einen starken öligen Geruch verströmen, die Finger lassen. Allerdings kann man mit einem Riechtest nicht immer belastete Produkte erkennen, denn einige PAK sind geruchlos.

Das ÖKO-TEST-Magazin August 2014 gibt es seit dem 25. Juli 2014 im Zeitschriftenhandel. Das Heft kostet 4,50 Euro.


Sommer, Sonne, Ozonalarm

So soll der Sommer sein: Praller Sonnenschein und hohe Temperaturen. Doch je sonniger und heißer die Tage, desto mehr steigt auch die Ozonkonzentration in der bodennahen Luft.
 
Exakt vor 20 Jahren, am 26.07.1994, gab es den ersten Ozonalarm in Deutschland: Weil aufgrund des lang anhaltenden heißen Wetters die bodennahen Ozonkonzentration stiegen, verhängte damals Hessen Tempolimits von 90 km/h auf Autobahnen und 80 km/h auf Landstraßen. Seitdem das Sommersmoggesetz 1999 ausgelaufen ist, gibt es keine kurzfristigen Tempolimits oder Fahrverbote mehr.Warum redet heute niemand mehr von Tempolimits und Fahrverboten? Ist das Ozonproblem gelöst? Gerade die kurzfristig hohen Ozonwerte stehen besonders im Verdacht, gesundheitsschädlich zu sein. 

Laut eines Berichts des Umweltbundesamts ist die gesundheitliche Wirkung von Ozon individuell sehr unterschiedlich. Husten, Atembeschwerden, aber auch brennende Augen und Kopfschmerzen können die Folge sein. 
Generell gilt: Je länger Sie sich draußen aufhalten und je öfter und tiefer Sie einatmen, desto größer die Gesundheitsgefahr. Kinder, Senioren und Kranke gelten als besonders gefährdet. Ab einer Konzentration von 180 Mikrogramm je Kubikmeter (µg/m3) im Stundenmittel wird die Bevölkerung unterrichtet, ab 240 µg/m3 erfolgt eine Warnung. Innenstädte sind weniger betroffen als Stadtrandlagen. 

In den Nachmittagsstunden zwischen 14 und 17 Uhr sind die Ozonwerte am höchsten. Meiden Sie dann körperlich anstrengende Aktivitäten. Verschieben Sie Ihre Sporttermine auf die frühen Morgen- oder späten Abendstunden, am besten auf vor neun oder nach 20 Uhr. Lüften Sie morgens oder abends, so kommt weniger Ozon in Ihre Wohnung. Und wer das Auto zur Sommerzeit stehen lässt, leistet einen Beitrag, schädliches Ozon zu vermeiden.

Erschießung eines Unschuldigen


Liebe Leserinnen und Leser.

wieder unterstützen wir eine Petition von Rettet den Regenwald e. V.

Zum zweiten Mal in diesem Jahr berichten unsere indonesischen Partner, dass auf dem Gelände einer Palmölfirma ein Mann getötet wurde.
Jährige starb eine Woche später an seinAjak Sismanto wollte seine Familie besuchen und wurde Opfer eines seit zehn Jahren andauernden schweren Landkonflikts zwischen der Bevölkerung und der Palmölfirma."


Landraub, Regenwaldrodung, Mord und Totschlag – was muss noch passieren, bis Indonesiens Regierung und Konzerne die Gewalt an Menschen und Natur für Palmöl endlich beenden? Palmöl, das auch in unsere Lebensmittel und Autotanks fließt. Wir dürfen nicht wegschauen – das Schicksal der Menschen und ihrer Natur in den Tropenländern geht die ganze Welt etwas an.
Unsere Partner von Save our Borneo appellieren an ihre Regierung, den Tod von Ajak Sismanto aufzuklären, der Bevölkerung das gestohlene Land zurückzugeben und dafür zu sorgen, dass indonesische Plantagenfirmen keine Soldaten und Polizisten mehr anheuern dürfen.



DANKE! 

Tipp: So vermeiden Sie Waldbrände

Die gute Nachricht: Die Anzahl der Waldbrände geht zurück. Laut der alljährlichen Waldbrandstatistik der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) kam es letztes Jahr zu 515 Bränden und rund 199 Hektar verbrannter Waldfläche, in beiden Fällen rund ein Viertel weniger als 2012. Die weniger gute Nachricht: Fahrlässigkeit bleibt die häufigste Ursache für Waldbrände. Dr. Denny Ohnesorge, studierter Forstwirt und Waldexperte bei der HolzProKlima-Initiative, gibt entscheidende Verhaltenstipps für Ihren nächsten Waldbesuch:

Tipp 1:Entzünden Sie kein offenes Feuer!
Lauschige Abende am Lagerfeuer sind der Inbegriff des Sommers. Aber offenes Feuer kann sich schnell und unkontrolliert ausbreiten, besonders bei starkem Wind. Denn Funken können die Feuerstelle überspringen und den umliegenden Boden in Brand setzen. Auch ein vermeintlich gelöschtes Feuer enthält häufig noch genug Hitze, um wieder in Brand zu geraten.

Tipp 2: Werfen Sie keine Zigarettenkippen weg!
So klein eine Zigarettenkippe auch sein mag, umso größer ist die Gefahr, die von ihr ausgeht: Unachtsam aus dem Auto geworfen, können Zigaretten das Gras am Straßenrand in Brand setzen. Auch Spaziergänger sollten im Wald nicht rauchen und ihre Zigarette einfach wegwerfen. Die Restglut kann sich auf dem trockenen Waldboden binnen weniger Minuten zu einem Brand ausdehnen.

Tipp 3: Kein Glas im Wald lassen!
Ein Picknick im Wald ist etwas Tolles, produziert aber auch Müll. Bitte nehmen Sie Ihre Abfälle mit. Vor allem von Glasflaschen geht Gefahr aus - selbst wenn diese in Mülleimern liegen: Scheint die Sonne auf Glas oder Glasscherben, wirkt sie wie eine Lupe. Darunter liegende Gegenstände werden heiß und können Feuer fangen.

Tipp 4: Werden Sie zum Brandmelder!
Sollten Sie einen Waldbrand entdecken, auch wenn er noch so klein ist, alarmieren Sie sofort die Feuerwehr unter der Notrufnummer 112. Wichtig ist, dass Sie den genauen Standort durchgeben und sich selbst in Sicherheit bringen. Sollten Sie kein Handy parat haben, sprechen Sie andere Waldbesucher an.

Was Sie sonst noch wissen sollten:
Eine erhöhte Gefahr für Waldbrände herrscht in Deutschland in der Regel von März bis Oktober. Die sommerlichen Temperaturen und die geringen Regenfälle erhöhen aktuell die Waldbrandgefahr nicht nur in einzelnen Regionen: Die Warnstufen steigen im gesamten Bundesgebiet an.Trockenheit allein löst jedoch noch keinen Brand aus. Sie sorgt aber dafür, dass sich schon kleinste Funken zu einem unkontrollierbaren Feuer entwickeln können. Naturgewalten, wie ein Blitzeinschlag, sind übrigens nur selten Auslöser von Bränden.
Die Waldbrandwarnstufen können Sie selbst auf den Internetseiten des Deutschen Wetterdienstes (www.dwd.de/waldbrand) abfragen.

Waldbrände vermeiden heißt Klima schützen
Waldbrände stellen nicht nur eine Gefahr für Mensch und Tier dar, sie schaden auch dem Klima. Denn Brände setzen den im Holz gespeicherte Kohlenstoff als Kohlendioxid (CO2) frei. 
Hierzu eine Beispielrechnung: Im Jahr 2012 verbrannten in Brandenburg 76 Hektar Wald. Dadurch wurden bis zu 18.200 Kubikmeter Holz vernichtet. Das darin gespeicherte CO2 wurde schlagartig freigegeben. Damit haben alleine die Brände in Brandenburg einen CO2-Ausstoß von 18.000 Tonnen verursacht - soviel wie ein Ort mit 4.000 Einwohnern in einem Jahr durchschnittlich in die Luft setzt. Dieses CO2 wäre lange im Holz gebunden geblieben, wenn es zu Holzprodukten hätte verarbeitet werden können.
Quelle: HolzProKlima

Rücknahmesystem PRE entsorgt unbrauchbare Pflanzenschutzmittel

Im Herbst 2014 finden wieder Sammlungen des Rücknahme-Systems PRE® (Pflanzenschutzmittel Rücknahme und Entsorgung), eine im vergangenen Jahr gestartete Initiative der deutschen Pflanzenschutz-Industrie, statt. 
Vom 3. November bis 2. Dezember werden an 20 Standorten in fünf Sammelregionen im Bundesgebiet unbrauchbar gewordene Pflanzenschutzmittel zurückgenommen. Dazu zählen Mittel, die in Deutschland nicht mehr eingesetzt werden dürfen, weil die Zulassung abgelaufen ist oder sie nicht mehr anwendbar sind, sowie sonstige Chemikalien aus der Landwirtschaft, zum Beispiel Reinigungsmittel, Öle oder Dünger, belastetes Saatgut, Beizen und Farben. Außerdem werden auch Spritzgerätefilter oder Spritzendüsen zurückgenommen.

Mit dem Start von PRE im Jahr 2013 wurden bei der ersten Sammelaktion insgesamt 69 Tonnen unbrauchbarer Pflanzenschutzmittel umweltgerecht entsorgt. 550 Anlieferer nutzten die Aktion.

Auf der Webseite www.pre-service.de sind weitere Informationen zum PRE-System, alle Sammelstellen und Termine 2014 sowie die Annahmebedingungen zu finden. Unter der kostenlosen Servicetelefonnummer0800 3086001 stehen Experten der Firma RIGK GmbH, Wiesbaden, die mit der Durchführung des Projekts betraut ist, für Fragen rund um Rücknahme und Entsorgung von unbrauchbaren Pflanzenschutzmitteln zur Verfügung (Mo - Fr., 9 - 17 Uhr).

Über die Schadstoffmobile an den PRE-Sammelstellen kann aus logistischen Gründen maximal eine Menge von 1 Tonne pro Anlieferer angenommen werden. Es kann aber selbstverständlich auch mehr als 1 Tonne über PRE entsorgt werden. Wer Bedarf hat, wendet sich dazu telefonisch an die Firma RIGK GmbH unter der kostenlosen Servicetelefonnummer 0800 3086001, um die Abholung und Entsorgung individuell zu vereinbaren. Über das Servicetelefon kann sich auch melden, wer Entsorgungsbedarf hat, aber keine PRE-Sammelstelle in der Nähe vorfindet.

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Für die Rücknahme wird eine Gebühr von 2,75 Euro pro Kilogramm/Liter zuzüglich Mehrwertsteuer erhoben. Die Bezahlung erfolgt per Rechnung. Die Anlieferer müssen deshalb Daten zur Rechnungsstellung sowie einen Personalausweis an der Sammelstelle bereithalten. Sie erhalten als abfallrechtlichen Nachweis einen Original-Übernahmeschein. Die Chemikalien werden durch das PRE-System nach der Sammlung in dafür genehmigte Sonderabfall-Verbrennungsanlagen verbracht und entsorgt.

Hinweis: Leere Kanister und andere Verpackungen dagegen können kostenlos über das PAMIRA-System entsorgt werden. Die PAMIRA-Sammlungen laufen aktuell in den Bundesländern. 
Informationen, Termine und Sammelstellen sind unter www.pamira.de zu finden.
Quelle: Industrieverband Agrar e. V. (IVA)

Stromexport: Deutschland erzielt Rekordeinnahmen

Die deutsche Stromwirtschaft hat im Jahr 2013 mit dem Export von Strom so viel verdient wie noch nie. Deutschland exportierte im vergangenen Jahr Strom im Wert von 3,76 Mrd. Euro in die Nachbarländer. Gleichzeitig wurde Strom im Wert von 1,81 Mrd. Euro importiert, teilte das Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR) in Münster mit. Die Angaben basieren auf Daten des Statistischen Bundesamtes. In der Gesamtbilanz erzielte Deutschland einen Netto-Exportüberschuss in der Rekordhöhe von 1,95 Mrd. Euro. Dabei kauften die Energieunternehmen den importierten Strom für durchschnittlich 4,9 Cent (ct) pro Kilowattstunde (kWh) ein, im Stromexport wurden mit 5,2 ct/kWh im Mittel deutlich höhere Erlöse erzielt. 

Die mit dem Export von Strom erzielten Preise lagen zudem deutlich über 
den Börsen-Strompreisen am Termin- und Spotmarkt. Stromeinkäufer konnten am Spotmarkt, an dem auch der Strom aus erneuerbaren Energien gehandelt wird, im Mittel für 3,78 ct/kWh einkaufen. „Es liegt zumindest die Vermutung nahe, dass auch teilweise der vom Verbraucher bezahlte EEG-Strom an der Börse von Händlern günstig eingekauft und mit erheblichen Aufschlägen ins Ausland verkauft worden ist“, sagte IWR-Direktor Dr. Norbert Allnoch in Münster. „Nachweisen lässt sich das allerdings nicht, denn der Gesetzgeber hat vorgesehen, dass der grüne EEG Strom an der Strombörse derzeit nur ‘herkunftsneutral‘, d.h. ohne Kennzeichnung, vermarktet werden darf“, so Allnoch. 
Quelle : IWR Internationales Wirtschaftsforum Regenerative Energien


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Energie, wie ich sie mag.

Zum Schulstart Einsatz von Recyclingpapier stärken

Nur etwa zehn Prozent der Eltern und Schüler in Deutschland entscheidet sich beim Kauf von Schreibmaterial für Schulhefte und -blöcke aus wiederverwertetem Altpapier. Die Folge: Über 180 Millionen der hierzulande pro Jahr gekauften Schulhefte bestehen aus Frischfasern, deren Herstellung Umwelt und Klima unnötig belastet. 

Die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) unterstützt deshalb die Aktion "Schulstart mit dem Blauen Engel 2014", die zum Kauf von Heften und Blöcken aus umweltfreundlichem Recyclingpapier aufruft.

"Recyclingpapier spart im Vergleich zu Frischfasern sehr viel Energie, Wasser, Rohmaterial und Kohlenstoffdioxid ein. Mit dem Griff zum Schulheft, auf dem der Blaue Engel abgebildet ist, kann jeder Schüler beim Einkauf zum Umweltschützer werden", erklärt der DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch und fordert vom deutschen Handel eine Ausweitung des Angebots von Produkten aus Altpapier. In den Kampagnenmaterialien der diesjährigen Schulaktion des Umweltzeichens befindet sich eine "Blaue Karte", mit der Konsumenten Geschäfte verwarnen können, die kein Recyclingpapier anbieten.

Der DUH-Bereichsleiter für Kreislaufwirtschaft, Thomas Fischer, betont die Bedeutung des Blauen Engels für den Ressourcenschutz: "Mehr Energie als für die Herstellung von Frischfaserpapier benötigen in Deutschland nur die Chemische Industrie und die Metallerzeugung. Der Einsatz von Recyclingmaterial bei Papierprodukten ist daher viel ökologischer und bietet enorme Einsparmöglichkeiten." Der Blaue Engel garantiert den höchstmöglichen Einsatz von Recyclingpapier und ausgezeichnete Qualität. Das Blaue-Engel-Papier ist genau so weiß wie Frischfaserpapier und bei gleichen Eigenschaften nicht teurer als Produkte aus Neumaterial.

Den neu entwickelten Online Papier-Finder zur Suche von Geschäften mit Blauem-Engel-Papier finden Sie unter www.blauer-engel.de/papierfinder.
Quelle: DUH

Gefahr von Batterien und korrekte Entsorgung

Bei manchen Geräten sind Batterien oder Akkutypen vorgeschrieben.
Worauf ist zu achten?

Diese Stoffe sind in Batterien enthalten
Eine Batterie wandelt chemische Energie in elektrische Energie um. Dafür sind zwei Elektroden nötig. Die Anode gibt Elektronen ab und besteht aus Zink, die Kathode nimmt Elektronen auf und besteht aus Braunstein (Mangan). Zur Stromerzeugung ist noch eine Elektrolytlösung notwendig, die bei herkömmlichen 1,5-Volt-Batterien eine stark ätzende und konzentrierte Kalilauge ist. Darüber hinaus gibt es viele andere Batterietypen, die je nach Bauart auch Lithium, Quecksilber, Aluminium, Eisen, Cadmium, Silber oder Blei enthalten können. Einige dieser Stoffe sind giftig 
Bild: © battund gefährden bei einer unsachgemäßen 
Entsorgung die Umwelt. 


Worauf beim Kauf von Batterien geachtet werden sollte 
Batterien weisen eine ungünstige Umwelt-, Energie- und Kostenbilanz auf, weshalb man sich als Endverbraucher fragen sollte, ob Batterien im betrachteten Einsatzgebiet überhaupt notwendig sind oder es auch eine alternative Möglichkeit, beispielsweise durch einen Betrieb über das Stromnetz, gibt. Das Umweltzeichen Blauer Engel kann bei der Suche von Alternativen hilfreich sein. Es kennzeichnet Produkte, die ohne Batterien funktionieren, wie etwa solarbetriebene Taschenrechner oder mechanische Uhren. Bei anderen Geräten hat man als Verbraucher keine Wahl, da der Batterie- oder Akkutyp vorgeschrieben ist. Alkali-Mangan-Batterien sind Zink-Kohle-Batterien generell vorzuziehen, da letztere ineffizient sind und bei gleichem Herstellungsaufwand viel weniger leisten. Beim Kauf von Knopfzellen sollte man darauf achtgeben, dass diese quecksilberfrei sind. In Anwendungsgebieten, in denen es auf eine sichere und ergiebige Energieversorgung ankommt und zugleich ein hoher Strombedarf gefordert ist (Blitzlicht beim Fotografieren), stellen Lithium-Batterien eine gute Wahl dar. Aus ökologischer Sicht ist meist der Kauf von Akkus die bessere Alternative im Vergleich zum Kauf von Batterien, wenn es technisch realisierbar ist. Insbesondere gilt dies für häufig genutzte Geräte. Bei ihnen sollte man sich definitiv für den Einsatz von Akkus entscheiden. 

Entsorgung von leeren Batterien 
Die Entsorgung von Batterien ist in Deutschland im Batteriegesetz geregelt. Auf jeder Batterie ist eine durchgestrichene Mülltonne abgebildet, die beschreibt, dass die Batterie nicht im Hausmüll entsorgt werden darf. Die Hersteller und die Importeure der Batterien haben dafür Sorge zu tragen, dass die Batterien durch die Endverbraucher fachgerecht entsorgt werden können. Dafür sind deutschlandweit über 170.000 Sammelstellen, vorrangig im Handel, eingerichtet. Aber auch auf Wertstoffhöfen können Endverbraucher ihre ausgedienten Batterien abgeben. Werden Batterien über den Hausmüll entsorgt, können giftige Stoffe in die Umwelt gelangen. Außerdem werden dadurch wertvolle Ressourcen verbraucht, da für diese Batterien keine Rückgewinnung der Metalle vollzogen werden kann. Ausgediente Batterien lassen sich häufig noch in anderen Geräten, die einen geringeren Entladestrom haben, einsetzen. 
Quelle: oekonews.at

DUH-Dienstwagen-Check: Sieben deutsche Unternehmen fahren beim Klimaschutz mit gutem Beispiel voran

Die Deutsche Umwelthilfe befragte 165 börsennotierte und ausgewählte mittelständische Unternehmen nach den Fahrzeugen ihrer Vorstandsvorsitzenden, den Firmenflotten sowie den Mobilitätsstrategien - FRoSTA, Allianz, Tchibo, C&A, Kaiser's Tengelmann, Pfeiffer Vacuum und Phoenix Solar lassen andere Unternehmen beim Klimaschutz hinter sich.

Zum fünften Mal hat die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) Unternehmen zu den Dienstwagen der Firmenleitung und der Mitarbeiter sowie zu ihren Flotten- und Mobilitätsstrategien befragt. Das Ergebnis zeigt im Vergleich zum Vorjahr geringfügige Verbesserungen: Sieben Unternehmen erhielten die "Grüne Karte" für glaubwürdiges Klimabewusstsein. Weitere 42 Unternehmen zeichnete die DUH mit der "Gelben Karte" für gute Ansätze auf dem Weg zu mehr Klimaschutz aus. Während das Klimabewusstsein in der deutschen Wirtschaft bei der Fahrzeugwahl sich leicht verbessert hat, verweigert ein wesentlicher Teil der Befragten weiterhin die Auskunft.

Im Zentrum der Umfrage standen neben den Fahrzeugen der Vorstandschefs in diesem Jahr vor allem die Flotten- und Mobilitätstrategien der Unternehmen. Diese gingen wegen mustergültiger Anreize, auf den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) oder das Fahrrad umzusteigen, mit einer verdoppelten Punktezahl in die Befragung ein. Unternehmen wie die Allianz, die Deutsche Telekom und Kaiser's Tengelmann übernehmen mit besonders positiven Regelungen eine Vorbildfunktion für andere Betriebe.

Die Beschaffung klimaschonender Dienstwagen wird immer relevanter für den Gesamtfahrzeugmarkt. Über 60 Prozent aller Neufahrzeuge werden heute gewerblich zugelassen - Tendenz steigend. Gerade weil sie meistens später als Gebrauchtwagen und damit als Privatfahrzeuge ihr zweites Fahrzeugleben beginnen, ist es wichtig, möglichst spritsparende Firmenfahrzeuge zu beschaffen.Insgesamt 20 Unternehmensflotten halten den als Bewertungsmaßstab verwendeten Grenzwert der EU für Neuwagenflotten von 130g CO2/km ein oder unterschreiten ihn deutlich. 2013 gelang dies nur 13 befragten Unternehmen. Spitzenreiter in dieser Kategorie ist wie im Vorjahr die Deutsche Wohnen AG, die den durchschnittlichen CO2-Wert der Gesamtflotte auf 110g CO2/km senken konnte. Diese Entwicklung bestätigt sich auch mit Blick auf den durchschnittlichen CO2-Ausstoß aller erfassten Unternehmensflotten, der von 156 Gramm pro Kilometer im Jahr 2011 auf 138 Gramm pro Kilometer in 2014 stetig gesunken ist. Ähnliche Fortschritte gab es auch bei den gemeldeten Fahrzeugen der Vorstandsvorsitzenden. Der durchschnittliche CO2-Ausstoß verbesserte sich von 186 g/km im Jahr 2013 auf 169g/km in diesem Jahr. 

Von den 70 Unternehmen, die Auskunft zu ihren Planungen für den Fuhrpark machten, erhielten zehn die höchst mögliche Punktzahl für ihre umfassende Mobilitätsstrategie. Eine "Rote Karte" vergab die DUH nicht nur für zu hohe CO2-Werte der Fahrzeuge, sondern auch wenn das Unternehmen die Auskunft verweigerte. Zwar beantworteten mehr Firmen als in den Vorjahren die Fragen der Umweltschutzorganisation. Aus Sicht der DUH bleibt das Ergebnis jedoch immer noch deutlich hinter den Erwartungen zurück, die heute in Bezug auf Transparenz an Unternehmen gestellt werden wie die Automobilindustrie: "Jahr für Jahr verweigert der Verband der Automobilindustrie gesammelt für seine Mitglieder die Teilnahme an unserer Umfrage - angeblich aufgrund von wettbewerbsrelevanten Betriebsgeheimnissen", so Hannah von Blumröder, Projektmanagerin Verkehr und Luftreinhaltung. "Dass Unternehmen, wie die Volkswagen AG, BMW oder Daimler einerseits ambitionierte Nachhaltigkeitsziele verkünden und sich dann mit den übrigen deutschen Autobauern geschlossen über den VDA verweigern, finden wir peinlich."
Quelle: DUH



Start des bundesweiten Projekts "Lernerlebnis Energiewende"

Die Energiewende ist eine der größten Herausforderungen Deutschlands. "Neben den technischen und wirtschaftlichen Fragen ist die gesellschaftliche Akzeptanz ein maßgeblicher Faktor für ihr Gelingen", sagte Dr. Heinrich Bottermann, Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU).
Um junge Menschen schon früh an das komplexe Thema heranzuführen, setzt das mediengestützte Projekt "Lernerlebnis Energiewende" auf einen Mix aus Showbühne, Theater und Quiz für Schüler der Klassen fünf bis zehn. "Zusammen mit regionalen Partnern bieten wir bundesweit Schulen 
90-minütige Veranstaltungen um das Thema Energie an. Mit Abwechslung und Spaß sollen die Inhalte dauerhaft vermittelt werden", so der Pädagoge und Entertainer Friedhelm Susok von F. S. Entertainment aus Mühlheim. 
Der Auftakt fand heute mit Schülern der Gesamtschule Schinkel und des Gymnasiums Wüste in der DBU statt. Regionalpartner waren die Stadtwerke Osnabrück. Die DBU fördert das Projekt mit 80.000 Euro und ihrem Expertenwissen.



Bild:  © Stadtwerke Osnabrück

"Bis 2050 werden unsere Kinder und Jugendlichen mit der Energiewende eine große Aufgabe zu meistern haben. Dazu müssen sie bereits heute verstehen, welche Vor- und Nachteile mit den verschiedenen Entscheidungen in der aktuellen Energiepolitik verbunden sind", so Susok. Bis zu 300 Schüler will er in zwei Blöcken von jeweils 45 Minuten in Aulas, Sporthallen oder Veranstaltungsräumen multimedial unterrichten. "Lernen muss Spaß machen und wird mit Shows, Theater, Musik, Hörspielen und Videos zu einem Erlebnis, an das sich die Schüler erinnern werden. So bleiben auch die gelernten Inhalte des Unterrichts besser hängen."

Zunächst würden den Schülern die Grundlagen zur Energiepolitik erläutert, werde die Rolle der Energieerzeuger beleuchtet und die Endlichkeit der Primärenergien aufgezeigt, so Susok. Woher kommt Energie und wofür wird sie benötigt? Warum brauchen wir eine Energiewende und wohin führt sie uns? Das Gewinnen regenerativer Energien mit Biomasse, Photovoltaik, Wasser- und Windkraft sei ein zentrales Thema beim "Lernerlebnis Energiewende". Thematisiert würden auch Blockheizkraftwerke, Geothermie oder die dezentrale Energieerzeugung. Mit verschiedenen Schaubildern, etwa "Deutschland heute" und "Deutschland 2050", werde den Schülern die Wende der Energiepolitik begreifbar gemacht. Anschließend würden Leitlinien zur Energiewende entwickelt, so Susok. Aus ihnen ergebe sich, dass jeder etwas zur Energiewende beitragen kann. Experimente und Vergleiche aus dem Alltag der Jugendlichen sollten dabei helfen, das Thema altersgerecht zu vermitteln. 

Welche Medien und Spielelemente eingesetzt werden, hänge vom Gesprächsverlauf, Leistungsstand und Interesse der Schüler ab, so Bottermann. Das Projekt sei zwar primär auf den Schwerpunkt Schule ausgerichtet, lasse sich aber durch seine baukastenartige Struktur auch im außerschulischen Bereich einsetzen. 
Insgesamt sollen mindestens 100 Veranstaltungen mit regionalen Kooperationspartnern durchgeführt werden. Die nächsten Veranstaltungen sind schon geplant: Im September besucht Susok neun Schulen in Langenfeld.

Hintergrundinformationen finden Sie unter http://ots.de/zeQqt

Quelle: DBU

Die dümmste Idee: Abholzen für Sand

Liebe Leserinnen und Leser von ichtragenatur.de,
wir unterstützen, wie so oft, die aktuelle Petition von "Rettet den Regenwald e.V."                                                                                                                    
Die Quarzwerke wollen den Wald abholzen, um an den Sand zu kommen. Foto: Tanja Keßels BUND



Im Buschbeller Wald recken 140 Jahre alte Eichen und Buchen ihr knorrigen Äste empor, viele geschützte Arten wie Pirol, Mittelspecht und Feuersalamander leben dort vom Menschen ungestört. Das Kleinod der Natur ist einer der letzten Altwälder rund um Köln. Wegen seiner Artenvielfalt könnte er unter dem Schutz der EU stehen. Stattdessen droht ihm der Untergang, wenn der körnige Schatz im Untergrund tatsächlich gehoben wird.
Dabei ist der Abbau des Sandes nicht nur aus Artenschutzgründen falsch. Die Wirtschaft braucht den Sand aus dem Buschbeller Wald schlicht nicht. Weltweit werden pro Jahr unvorstellbare 15 Milliarden Tonnen Sand abgebaut, mehr als von jedem anderen Rohstoff. Vor allem die Bauindustrie lechzt danach. Jedes Korn zählt. Für ein Einfamilienhaus werden 200 Tonnen Sand benötigt. Angesichts dieser Größenordnung ist es eine völlig abwegige Idee, für relativ wenig Sand einen artenreichen Wald zu opfern. Zudem in einer Region, in der kaum mehr Wald steht.


weiterlesen und zur Petition

Musiklegende Sting Natur- und Umweltschützer

Gordon Matthew Thomas Sumner kam am 2. Oktober 1951 in Wallsend, Großbritannien, zur Welt. Ein paar Jahrzehnte später wird der Sohn eines Milchmanns mit dem Künstlernamen Sting Musikgeschichte schreiben. Die in London gegründete Rock-Pop-Band Police feierte Ende der 70er Jahre mit den Titeln Message in a Bottle,Walking on the Moon und Don’t Stand So Close to Me Welterfolge.










© Frank OckenfelsSting ist das Gesicht und der Sprecher der Gruppe. Einige Jahre darauf beginnt er an Soloprojekten zu arbeiten und steht als Schauspieler vor der Kamera. Er mimt sich selbst als der Introvertierte. Jemand, dem das Schicksal seiner Mitmenschen nicht egal ist. Die Filmkritiker glauben ihm das. Das Publikum ist begeistert und rennt in die Filme Quadrophenia,Bring on the Night und Stormy Monday.
Seit den 1980ern engagiert sich der Weltstar intensiv für die Menschenrechtsorganisation „Amnesty International“ und für Umweltschutzprojekte. Mit seiner jetzigen und zweiten Frau Trudie Styler und Raoni, dem Häuptling der Kayapó-Indianer aus Brasilien, gründete Sting 1987 die Regenwaldstiftung, „Rainforest Foundation“. Auch das deutsche Bundesentwicklungsministerium arbeitete mit der Organisation des Rockmusikers erfolgreich zusammen.
Sting, der sechsfache Vater, reiste 2010 nach Venezuela, gab dort ein Konzert und protestierte anschließend lautstark gegen den Belo-Monte-Staudamm: „Er zerstört ein ganzes Flusssystem und Leben und Kultur der Menschen, die seit Jahrtausenden dort leben.“ Ein brasilianisches Mammut-Projekt. Die Regierung sieht sich bis einschließlich heute massiven weltweiten Protestströmen ausgesetzt.

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Der populäre Künstler macht sich seit 2010 rar. Legt eine Songwriting-Pause ein. 2012 heißt es dann in New York: „Scheinwerfer an“. Die „Cinema for Peace“, eine Stiftung von Filmproduzenten, Regisseuren und Schauspielern, die sich für Menschenrechte und Frieden in der Welt einsetzen, vergeben an das Ehepaar Sting den „International Green Film Award“. Das Paar wird geehrt für seine Organisation, den unermüdlichen Einsatz zum Schutz des Regenwaldes und der indigenen Bevölkerung.
Trudie Styler sagte in ihrer Dankesrede: „Wir fühlen uns sehr geehrt. Wir sind wirklich privilegiert und damit kommt auch Verantwortung. Deswegen setzen wir uns für den Regenwald ein.“ Sting zieht es lieber vor, an diesem Tag ein spontanes Konzert zu geben und anschließend seine Gitarre für einen guten Zweck zu versteigern.
2013 kommt das neue Solo Album The Last Ship heraus. Es ist feinfühlig und ehrlich. Gordon Matthew Thomas Sumner bleibt sich und seinen Fans treu.


Wien macht's vor: Klimafreundliches Shopping leicht gemacht!

Die Fakten sind bekannt: Das Einkaufsverhalten wirkt sich auf das Klima aus. Sämtliche Produkte und Dienstleistungen, die wir konsumieren, gehen mit Emissionen von Treibhausgasen einher und tragen daher zum - auch bei uns längst spürbaren - Klimawandel bei: Erderwärmung und häufigere Wetterextremereignisse wie Starkregen sind die Folge. 


Bild: © Nemo-pixabay.com   Die Stadt Wien arbeitet seit vielen Jahren
   erfolgreich im Klimaschutz, die Millionenstadt Wien hat - neben Vorarlberg- die geringsten CO2-Emissionen österreichweit. 

Unter der Patronanz von Bürgermeister Michael Häupl hat die Klimakoordinationsstelle der Stadt heuer die
Initiative "Klimafreundlich Einkaufen" gestartet. Im Rahmen der Kampagne gibt es eine Vielzahl praktischer Tipps unter www.klimafreundlich-einkaufen.at. Darin finden sich spannende und praktische Informationen für Privatpersonen und Betriebe. Der Bogen spannt sich dabei von zahlreichen Tipps über saisonal abgestimmte Kochrezepte bis hin zu diversen Veranstaltungen. 
Es gibt im Rahmen der Initiative auch eine praktische Broschüre mit dem Titel "Gut für Sie. Gut fürs Klima. 99 Tipps von "ÖkoKauf Wien" für den klimafreundlichen Einkauf". Sie bietet Tipps nach folgenden Themenbereichen geordnet: Essen & Trinken, Feiern & Schenken, Reinigungsmittel, Mode & Textilien, Abfall, Wohnen, Basteln & Arbeiten, Garten. 

"Mit den kleinen Entscheidungen beim Einkaufen können wir tagtäglich zum Klimaschutz beitragen. Fahrrad, Zu Fuß oder Auto, Reparatur oder Neukauf, bio, regional oder konventionell - jede Entscheidung zählt und hat Einfluss auf unser aller Klima", lädt Wiens Umweltstadträtin Ulli Sima ein, in der Broschüre von ÖkoKauf Wien zu schmökern und aktiv einen Beitrag zu Wiens Klima zu leisten. 

Die Broschüre kann unter post@md-kli.wien.gv.at angefordert werden, bzw. stehen alle Tipps unter 
www.klimafreundlich-einkaufen.at zur Verfügung.
Quelle: oekonews.at

Nachhaltigkeitsbericht von Ikea

Ob Mittagstisch für Kinder, Lampensanierung für einen Kindergarten, Akut-Hilfe für Flutopfer, Insektenhotels und Nistkästen als aktiver Beitrag zum Umweltschutz - die Ideen und Initiativen, mit denen sich die 48 deutschen IKEA Einrichtungshäuser direkt vor Ort sozial engagieren und für Nachhaltigkeit einsetzen, sind vielfältig.   

Der letzte Woche erschienen Nachhaltigkeitsbericht des Unternehmens zeigt viele Beispiele.
Für IKEA ist Nachhaltigkeit integraler Bestandteil aller Geschäftsprozesse - von der Produktidee über Herstellung und Logistik bis hin zum Einrichtungshaus vor Ort. In einem nationalen Nachhaltigkeitsbericht zeigt IKEA nun eine Vielzahl von Aktivitäten und Initiativen, die auf globaler, nationaler und vor allem lokaler Ebene dazu beitragen, die IKEA Vision eines bessern Alltags für die Menschen zu verwirklichen.
Der Bericht stellt globale und nationale Strategien und Projekte vor, die drei Ziele verfolgen: 1. den Menschen ein nachhaltigeres Leben zu Hause zu ermöglichen, 2. Energie- und Ressourcen-unabhängig zu arbeiten und 3. zu einem besseren Leben für Menschen und Gesellschaft überall auf der Welt beizutragen.

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So arbeitet IKEA zum Beispiel daran, seine Produkte ständig weiter zu entwickeln, um sie in Herstellung und Nutzen nachhaltiger zu machen. "In Deutschland investiert IKEA verstärkt in Wind- und Solarenergie, gleichzeitig gibt es zahlreiche Initiativen, den Energieverbrauch in unseren Einrichtungshäusern zu senken", sagt Ulf Wenzig, Sustainability Manager IKEA Deutschland. Die internationale IKEA Foundation engagiert sich weltweit, um den Alltag all der Menschen und Gemeinschaften zu verbessern, mit denen IKEA in Kontakt steht. Die deutsche IKEA Stiftung tut dies auf nationaler Ebene und jedes einzelne Einrichtungshaus in seiner direkten Nachbarschaft vor Ort.
Mit dem nationalen Nachhaltigkeitsbericht zeigt IKEA Deutschland, wie vielfältig und unterschiedlich das Engagement des Unternehmens gerade auch auf den lokalen Märkten ist: Jedes Haus entwickelt Initiativen, knüpft Partnerschaften, leistet Unterstützung. Es geht um aktive Nachbarschaftshilfe in Krisensituationen, um die Unterstützung von sozialen Projekten, um aktiven Umweltschutz und vieles mehr. "Der Bericht ist eine Sammlung unterschiedlichster Puzzleteile, die zusammen gesetzt ein beeindruckendes Gesamtbild ergeben. Es zeigt, wie kreativ IKEA Mitarbeiter unsere Vision in der Praxis umsetzen", so Peter Betzel, Geschäftsführer IKEA Deutschland.
Fakten aus dem Bericht (bezogen auf das Geschäftsjahr 2013):
Zum Nationalen Nachhaltigkeitsbericht: www.ikea.de/newsroom.

Umweltbundesamt feiert 40-jähriges Bestehen

Seit 1974 im Auftrag für Mensch und Umwelt
Umweltbundesamt (UBA) feiert 40-jähriges Bestehen am 22. Juli 2014

Egal ob Asbestverbot, Mülltrennung oder der Autokatalysator – vieles was in der Anfangszeit des Umweltschutzes noch neu, unbekannt oder sogar undenkbar war, ist heute akzeptierte Selbstverständlichkeit. Einen großen Beitrag dazu leistete das UBA. Mit dem Gesetz über die Errichtung eines Umweltbundesamtes vom 22. Juli 1974 nahm das Umweltbundesamt als erste nationale Umweltbehörde in Deutschland vor fast 40 Jahren seine Arbeit auf. Das Jubiläum ist daher Anlass zurückzublicken: auf die Geschichte des Umweltschutzes, auf Erfolge und Erreichtes, aber auch auf Niederlagen oder Misserfolge.Eine Ausstellung am UBA-Hauptdienstsitz in Dessau-Roßlau zeigt noch bis Ende des Jahres, wie und wo das UBA den deutschen Alltag immer grüner gemacht hat. 


Umweltministerin Hendricks:

Vertiefend zur Ausstellung nimmt eine Festschrift Leserinnen und Leser auf eine Zeitreise durch 40 Jahre Umweltbundesamt und Umweltschutz: Für die fast 200-seitige Chronik hat ein dreiköpfiges Historikerteam monatelang unzählige Originalquellen gesichtet und dutzende Interviews mit Zeitzeugen geführt. In zehn Kapiteln erfahren die Leserinnen und Leser, wie das UBA es Mitte der 1970er-Jahre mit rund 50.000 wilden Müllkippen in Westdeutschland aufnahm, 1978 den „Blauen Engel“, das erste Umweltzeichen der Welt, aus der Taufe hob und sich bereits 1981 für ein umfassendes Verbot von Asbest aussprach.Die Themenpalette des UBA war und ist breit – reicht von der Abfallvermeidung über den Klimaschutz bis zur Zulassung von Pflanzenschutzmitteln. Manche Themen beschäftigen das Amt seit über 40 Jahren, etwa saubere Luft, weniger Lärm und Abfall. Andere, wie der Ressourcenschutz, kamen erst später dazu. Im Mittelpunkt der Arbeit stand immer, dass der Mensch so weit wie möglich vor schädlichen Umwelteinwirkungen geschützt leben kann. 
Seit 40 Jahren gilt daher das erklärte Motto des UBA: Für Mensch und Umwelt. „Kritiker bezeichneten das Umweltbundesamt auch als zahnlose Behörde. Die eindrucksvolle Bilanz der 40-jährigen Tätigkeit des Umweltbundesamtes zeigt jedoch: Das Amt erfüllt seine Aufgaben in hervorragender Weise“, Hans-Dietrich Genscher (Bundesinnenminister 1969–1974).

Wir, von ichtragenatur.de gratulieren.

europäische Bürgerinitiative gegen das Freihandelsabkommen


Liebe Leser von ichtragenatur.de,
wir finden die Meldujng vom Umweltinstitut München sehr wichtig. Deshalb hier der Abdruck.

Foto: campact e.V.



Gestern hat die europäische Bürgerinitiative gegen TTIP und CETA ihren Antrag auf Registrierung bei der Europäischen Kommission gestellt. Die Initiative „Stop TTIP“ fordert die EU-Kommission auf, dem EU-Ministerrat zu empfehlen, das Verhandlungsmandat über die Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP) aufzuheben und auch das umfassende Wirtschafts- und Handelsabkommen (CETA) nicht abzuschließen.
Hinter der Initiative stehen knapp 150 Organisationen aus 18 EU-Mitgliedsländern. Neben dem Umweltinstitut koordinieren die Organisationen Attac, Campact, BUND, Mehr Demokratie e.V. und der Naturschutzbund (NABU) die Initiative. Auch Brot für die Welt, der Deutsche Kulturrat und die GEW gehören dem stetig wachsenden Bündnis an.
Im Rahmen einer internationalen Pressekonferenz wurden gestern die Argumente, die Ziele und der Zeitplan der Bürgerinitiative vorgestellt.
Mit einer EBI ist es Bürgerinnen und Bürgern der EU-Staaten seit dem 1. April 2012 möglich, die Europäische Kommission aufzufordern, eine Gesetzesinitiative zu ergreifen. Gleichzeitig erzwingt eine erfolgreiche EBI eine Anhörung im EU-Parlament. Notwendig sind mindestens eine Million Unterschriften aus mindestens sieben verschiedenen Mitgliedstaaten.

Sprit ist in den Niederlanden und in Italien am teuersten

Aufgrund der großen Differenzen sollten sich Autourlauber laut ADAC vor der Fahrt über die Kraftstoffpreise im Urlaubs- oder Transitland informieren. Am teuersten ist Superbenzin (E5) derzeit in den Niederlanden, im Schnitt kostet ein Liter dort 1,84 Euro. Auch in Italien ist Super mit 1,82 Euro kaum günstiger. Dieselfahrer müssen dort mit 1,69 Euro für einen Liter am tiefsten in die Tasche greifen. Deutlich günstiger tankt man in Polen, Luxemburg und Österreich. 

Diese ADAC Tabelle gibt einen Überblick über die aktuellen Spritpreise:
Land                              Superbenzin              Diesel 
  
Belgien                              1,66 Euro                1,43 Euro 
Dänemark                          1,67 Euro                1,45 Euro 
Deutschland                       1,55 Euro (E 10)      1,36 Euro 
Frankreich                          1,54 Euro                1,39 Euro 
Griechenland                      1,76 Euro                1,40 Euro
Italien                                1,82 Euro                1,69 Euro 
Kroatien                             1,45 Euro                1,35 Euro 
Luxemburg                         1,34 Euro                1,19 Euro 
Niederlande                        1,84 Euro                1,49 Euro 
Österreich                          1,40 Euro                1,29 Euro 
Polen                                 1,31 Euro                1,28 Euro 
Schweiz                             1,47 Euro                1,52 Euro 
Slowenien                           1,50 Euro                1,38 Euro 
Spanien                              1,43 Euro                1,33 Euro 
Tschechische Republik        1,34 Euro                1,32 Euro

Der ADAC weist darauf hin, dass es sich bei den genannten Preisen um Durchschnittspreise handelt. Wie in Deutschland kann es auch im Ausland zum Teil erhebliche regionale Unterschiede bei den Kraftstoffpreisen geben.
Quelle: ADAC

Online-Händler kommen rechtlicher Kennzeichnungspflicht bei Haushaltsgeräten nicht nach





MarketWatch, eine von der EU geförderte Initiative unterschiedlicher Konsumenten- und Umweltschutzorganisationen, und GLOBAL 2000 als deren Vertretung in Österreich, veröffentlicht eine aktuelle europaweite Studie - deren ernüchterndes Ergebnis: Europaweit werden etwa 2 von 3 Haushalts-Produkte von Online-Händlern nicht genügend gekennzeichnet. 


 Bild: © oekonewsFernseher und Klimaanlagen am schlechtesten ausgezeichnet 
Die Ende 2013 und Anfang 2014 vorgenommenen Überprüfungen von 
111 Online-Händlern und 114 realen Geschäften ergaben, dass durchschnittlich 62 % der Online-Produkte über ein nicht korrektes bzw. gar kein EU-Energieeffizienzlabel verfügten. In realen Geschäften stehen die Dinge besser: 77 % der bei Ladenbegehungen untersuchten Produkte waren richtig mit dem Energieeffizienzlabel versehen. 

Das ist zwar, verglichen mit kürzlich durchgeführten Untersuchungen, eine Verbesserung. Am ehesten problematisch erwiesen sich aber noch Fernseher und Klimaanlagen. Händler versahen die Produkte mit einem veränderten Label, platzierten es falsch oder kennzeichneten die Geräte überhaupt nicht. Größtenteils richtig ausgewiesen wurden Kühlschränke, Geschirrspülgeräte und Waschmaschinen. 

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1.872 Produkte unter den Mindestvorgaben der Ökodesign-Richtlinie gefunden 
Von den fast 70.000 gecheckten Geräten wurden insgesamt 1.872 gefunden, die eine Energieeffizienzklasse unter der Mindestvorgabe haben. Die Produktkategorie mit der höchsten Fehlerrate sind in dem Bezug Leuchtmittel:1.402 Glühlampen waren mit Klasse E ausgewiesen, die Mindestanforderung gemäß der Ökodesign-Richtlinie ist C. 

Weitere Überprüfungen geplant 
MarketWatch wird in Folge mit den überprüften Händlern zusammenarbeiten und deren Abschneiden in der Studie und mögliche Folgemaßnahmen mit ihnen durchgehen. Weiters werden die Ergebnisse der Untersuchung an die national zuständigen Stellen, die rechtliche Schritte gegen Verstöße gegen die Energiekennzeichnungsrichtlinie einleiten können, übermittelt. 

Mehr Information zum Thema finden Sie unter: www.market-watch.eu 
Quelle: oekonews.at

Schlechte Ökobilanz für „Auswärts Essen“

Lebensmittelabfälle aus Gastronomie, Großküchen und Eventcatering wirken sich am stärksten auf die Umwelt aus. Fast die Hälfte der Lebensmittel wird in diesem Bereich vorzeitig entsorgt. Lebenswichtige Ressourcen wie Ackerflächen und Wasser werden dadurch unnötig verschwendet. Dabei kommt es zu Treibhausgasemissionen, die sich vermeiden ließen. Das belegen erste vorläufige Ergebnisse eines Forschungsprojektes des deutschen Umweltbundesamtes. Das Umweltbundesamt empfiehlt unter anderem, rechtliche Standards und Handelsnormen für Aussehen und Form von Obst und Gemüse abzubauen. Bei Lebensmittelabfällen handelt es sich um verzehrfähige Lebensmittel, die aus zahlreichen Gründen vorzeitig entsorgt werden. 



Quelle: CCat82 / Fotolia.com

Die meisten Lebensmittelabfälle fallen derzeit in der Landwirtschaft an, beim Anbau und der Ernte von Obst, Gemüse und Getreide. An zweiter Stelle steht der Lebensmittelverbrauch. Besonders hervor sticht die Abfallbilanz in Restaurants, Kantinen und bei Veranstaltungen mit Catering. Im so genannten „Außer-Haus-Konsum“ wird fast die Hälfte der bereitgestellten Lebensmittel vorzeitig entsorgt. In Zahlen: Pro Person werden jährlich 53,3 Kilogramm Lebensmittel in Restaurants, Großküchen oder bei Veranstaltungen bereit gehalten. Davon landen 23,6 Kilogramm bzw. 44 Prozent vorzeitig im Abfall. Wichtige Maßnahmen gegen Lebensmittelverschwendung sollten daher in diesem Bereich ansetzen. In privaten Haushalten bzw. im so genannten „Inner-Haus-Konsum“ werden pro Person jährlich rund 430 Kilogramm Lebensmittel eingekauft, 1 7 Prozent bzw. 82 Kilogramm dieser Menge werden zu früh entsorgt. 

Lebensmittel haben einen bedeutenden ökologischen Rucksack. Für alle Lebensmittel, die ein Mensch pro Jahr in Deutschland kauft, nimmt er die Fläche eines halben Fußballfeldes in Anspruch, verbraucht 84 Badewannenfüllungen an Wasser und emittiert 3 Tonnen Treibhausgase, was den CO₂-Emissionen eines Hin-und Rückflugs von Frankfurt nach New York entspricht. Hochgerechnet auf ca. 80 Millionen und EU-weit 505 Millionen Menschen ergeben sich daraus immense Umweltwirkungen. 

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Die freiwilligen Vereinbarungen zwischen Lebensmitteleinzelhandel und Gastronomie zur Reduktion von Lebensmittelabfällen, wie sie im Abfallvermeidungsprogramm des Bundes vorgesehen sind, sollten aus Sicht des Umweltbundesamtes möglichst schnell realisiert werden. Rechtliche Standards und Handelsnormen für Aussehen und Form und Haftungs- und Hygienevorschriften, die unnötigerweise zu Lebensmittelabfällen führen, sollten nach eingehender Prüfung eingeschränkt oder gestrichen werden.

Besonders wirkungsvoll ist die Abfallvermeidung bei Lebensmitteln tierischen Ursprungs wie Fleisch- und Milchprodukte. Diese benötigen pro Kilogramm 
14-mal mehr Landfläche als pflanzliche Produkte.
Quelle: Umweltbundesamt

Neue Energieeffizienz-Standards für PCs, Notebooks und Tablets seit Anfang Juli in Kraft

Seit Anfang Juli 2014 müssen alle Computer, die neu auf den europäischen Markt kommen, den Ökodesign-Standards entsprechen. Von der Verordnung sind geschätzte 70.000 verkaufte Geräte pro Jahr betroffen, darunter Desktop-Computer, Notebooks und Tablets. Durch diese Verordnung werden Energieeinsparungen in der Höhe von 12,5 Terrawattstunden jährlich bis 2020 erwartet. 

"Die Verordnung hat einen enormen Hebel: Die dadurch erwarteten Energie-Einsparungen entsprechen etwa der vierfachen Jahresproduktion des größten österreichischen Kohlekraftwerks, das im Niederösterreichischen Dürnrohr betrieben wird", erzählt Dipl.- Ing. Sibylle Egger von der österreichischen Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000, der Österreich-Vertretung von "Coolproducts" - einem Zusammenschluss von europäischen Umwelt-NGOs, die sich für die Einhaltung der EU-Ökodesign-Richtlinie einsetzen. 

Gesamtenergieverbrauch der Geräte bekommt ein Limit 
Die neue Verordnung legt Energieverbrauchsgrenzen in den unterschiedlichen Computer-Modi - dem Ruhezustand, dem Niedrigstenergieverbrauchszustand und dem Aus-Zustand - fest. Auch der Gesamtenergieverbrauch und die Effizienz interner Netzteile wird geregelt. 

Kein EU-Energielabel, aber Kennzeichnungspflicht 
Wie können KonsumentInnen jetzt sicher sein, ein energieeffizientes Gerät zu erstehen? "Es ist zwar kein EU-Energielabel in Planung, aber die Hersteller sind verpflichtet, den Gesamtenergieverbrauch und den Energieverbrauch in den unterschiedlichen Modi anzugeben. Durch die Regelung kann es KonsumentInnen nicht mehr passieren, die Katze im Sack zu kaufen, was den Energieverbrauch des neuen Computers betrifft!", so Egger. Performance oder Geschwindigkeit wird davon nicht beeinflusst. 

Ein Wehrmutstropfen: Umweltaspekte, die keine Energie-Aspekte sind, sind noch gänzlich unbeachtet. "Lebenszykluskosten und die Verwendung von recycelten Materialien hätten in der Verordnung ebenfalls berücksichtigt werden können: Beispielsweise sind Faktoren wie Demontage, Reparatur von Computern, erweiterte Herstellergarantie, Ersatzteile und Softwareupdates erheblich bei der Verlängerung der Lebensdauer eines Computers - und damit für den Umweltschutz!" meint die Diplom-Ingenieurin. 

Aufgrund der geringen absoluten Kosten für Produkt-Redesigns wird das laut Wirkungs-Analyse der Europäischen Kommission keinen signifikanten Einfluss auf die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie, auf die Beschäftigung oder speziell auf den Sektor der kleinen und mittleren Betriebe geben. 

Mehr Information zum Thema finden Sie unter: www.coolproducts.eu 
Quelle: oekonews.at

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Energie, wie ich sie mag.    

Pkw-Neuzulassungen: Anteil CO2-effizienter Fahrzeuge steigt

Die jüngsten Zahlen bei Pkw-Neuzulassungen zeigen: Während 2013 insgesamt weniger Fahrzeuge zugelassen wurden als 2012, gewinnen besonders CO2-effiziente Pkws Marktanteile hinzu. In fast allen Fahrzeugsegmenten verringerten sich Verbrauch und CO2-Emissionen. 

Das geht aus dem neuen Bericht "Entwicklung der Neuzulassungen CO2-effizienter Pkws" der Deutschen Energie-Agentur (dena) hervor. Eine Ursache für die positive Entwicklung bei besonders CO2-effizienten Pkws: Verbraucher legen beim Autokauf großen Wert auf Energieverbrauch und Umweltaspekte. Diese werden nicht zuletzt durch die Informationen und Farbskala des Pkw-Labels transparenter.

Vor allem die besonders CO2-effizienten Klassen A+, A und B haben an Bedeutung gewonnen: Die Klasse A+ legte um 102 Prozent (auf 92.000 Fahrzeuge), die Klasse A um 18 Prozent (auf 571.000 Fahrzeuge) und die Klasse B um 24 Prozent (auf 784.000 Fahrzeuge) zu. Somit hatte 2013 fast jeder zweite neu zugelassene Pkw die Klasse B und besser, 2012 waren es 38 Prozent. In den CO2-Effizienzklassen C und schlechter wurden 2013 hingegen weniger Neuwagen zugelassen als im Vorjahr. Insbesondere in den wenig effizienten Klassen F und E gingen die Neuzulassungen um 50 bzw. 41 Prozent zurück.

Die in Europa neu zugelassenen Pkws dürfen ab 2015 im Durchschnitt nicht mehr als 130 g/km CO2 emittieren. Angesichts dieser verschärften CO2-Grenzwerte für Neuwagen sowie der Nachfrage nach CO2-armen und verbrauchseffizienten Fahrzeugen seitens der Verbraucher erweitert die Automobilindustrie die Pkw-Angebotspalette kontinuierlich um besonders CO2-effiziente Modelle.
Die durchschnittlichen CO2-Emissionen der gesamten Pkw-Neuzulassungen in Deutschland sanken 2013 gegenüber dem Vorjahr um knapp vier Prozent auf rund 136 g/km. So verbrauchten Pkws 2013 auf 100 Kilometer durchschnittlich 5,8 Liter Benzin bzw. 5,2 Liter Diesel; gegenüber dem Vorjahr ist der durchschnittliche Verbrauch damit um 0,3 Liter (5 Prozent) für Benziner bzw. 0,2 Liter (4 Prozent) für Diesel-Pkws gesunken.

Das Pkw-Label zeigt anhand einer Farb- und Buchstabenskala, wie energieeffizient ein Fahrzeug ist. Grün beziehungsweise A+ steht für die höchste Energieeffizienzklasse, rot beziehungsweise G für die niedrigste. Verschiedene Modelle eines Fahrzeugsegments können so miteinander verglichen werden. Ergänzt wird die Skala durch Angaben zu Kraftstoffverbrauch und -kosten sowie zur Höhe der CO2-Emissionen und der CO2-basierten Kfz-Steuer.

Die Internetseite  www.pkw-label.de bietet Kaufinteressierten, Autohändlern und Flottenbetreibern umfangreiche Informationen rund um das Pkw-Label. Neuwagen im Handel müssen seit dem 1. Dezember 2011 mit dem Pkw-Label gekennzeichnet werden. Händler können das Pkw-Label mithilfe des Internetangebots der dena auch selbst erstellen. Änderungen der Berechnungsgrundlage für Kraftstoffpreise oder die Kfz-Steuer werden laufend eingearbeitet.

Der Bericht wurde von der dena-Initiative "Umsetzungsplattform Pkw-Label" erstellt und steht unter www.pkw-label.de/marktbeobachtung bereit. Als Grundlage dienten aktuelle Pkw-Neuzulassungsdaten vom Kraftfahrt-Bundesamt (KBA).
Quelle: Deutsche Energie-Agentur (dena)

Wiener Hotel recycelt erstmals Zahnbürsten

Das Boutiquehotel Stadthalle in Wien beteiligt sich jetzt an einem innovativen Recyclingprogramm für Zahnpflegeprodukte, wodurch Zahnpflegeprodukte erstmals recycelt werden, natürliche Ressourcen geschont und Spenden für karitative Projekte gesammelt werden. Möglich ist das Sammelprogramm durch das Recyclingunternehmen TerraCycle und den Mundhygienespezialisten Colgate. Das Hotel sammelt die Zahnpflegeprodukte von Gästen und Mitarbeitern, schickt sie kostenlos zum Recycling und erhält außerdem 2 Cent pro Zahnbürste und Co., die das Hotel für ein nachhaltiges Projekt spenden möchte. Das passt genau in das Konzept des Hotels, denn es kann eine Null-Energie-Bilanz ausweisen und hat gerade erste Upcycling-Gästezimmer eröffnet. 
Bild: Michaela Reitterer freut sich über die Mitarbeit an einem sinnvollem Projekt. © Monika Haas

  
Im Boutiquehotel Stadthalle wird Umweltschutz und Nachhaltigkeit groß geschrieben: Hier wird nicht nur der eigene Strom mit Sonnenenergie erzeugt, sondern jetzt auch Hygieneartikel nach der Benutzung ein neues Leben gegeben. Durch das Sammelprogramm für Zahnpflegeprodukte werden diese erstmals vor der Verbrennung bewahrt und durch 100%-iges Recycling einer neuen Verwendung zugeführt. Das Recycling von Zahnpflegeprodukten ergänzt das nachhaltige Konzept des Hotels, erklärt Michaela Reitterer, Präsidentin der Österreichischen Hoteliervereinigung und Hotelinhaberin: „Wir sind immer wieder auf der Suche nach neuen Ideen und Projekten, durch die wir uns für die Umwelt engagieren können. Gerade in einem Hotel werden Zahnbürsten & Co regelmäßig weggeworfen. Dieses Potential können wir nun mit TerraCycle nutzen und unseren eigenen Abfall sowie den unserer Gäste nachhaltig entsorgen.“ Dass das Stadthotel immer auf der Suche ist, um sich bei innovativen Projekten und Ideen zu beteiligen, wird auch bei der Zimmergestaltung sichtbar. Das Hotel hat in Kooperation mit der Universität für angewandte Kunst sieben Zimmer komplett renoviert und im Upcyclingstil eingerichtet. Upcycling bedeutet, aus Abfallprodukten ein neu- bzw. höherwertiges Produkt zu machen – so wurden Bücher zu Nachtkästchen und altes Besteck zu Kleiderhaken umfunktioniert. Wolfram Schnelle, General Manager von TerraCycle Österreich, erklärt den Sinn von Upcycling: „Es gibt bereits ein großes Bewusstsein für Recycling. Um unsere Ressourcen noch effektiver zu schonen, können wir Upcycling mehr in unseren Alltag integrieren, um ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass Abfall gar nicht existiert. Ziel von TerraCycle ist es, dass Verbraucher das Konzept Abfall überdenken und mit ihrem Engagement zu einem Rohstoffkreislauf nach Vorbild der Natur beitragen.“ 
  
Wer dem Beispiel des Boutiquehotels Stadthalle folgen und seinen Zahnpflegeprodukten ein neues Leben geben möchte, kann sich auf der Webseite von TerraCycle anmelden und kostenlos an dem Recycling-Programm teilnehmen. In Hotels, Schulen und Zahnarztpraxen werden die gebrauchten Zahnbürsten, leeren Zahnpastatuben und Zahnseidedöschen inklusive der Plastikverpackungen zusammengetragen und in Kartons gesammelt. Sind die Kartons voll, laden sich die Teilnehmer auf der Internetseite von TerraCycle eine kostenfreie Versandmarke herunter, kleben sie auf das Paket und bringen es zur Post. Für jede Zahnbürste erhalten die Sammler 2 Cent, die sie in Spendengelder für einen gemeinnützigen Zweck ihrer Wahl umwandeln können. Alle Versandkosten, die Spendengelder und das Recycling der Zahnpflegeprodukte werden vollständig von Colgate- Palmolive finanziert. 
Quelle: oekonews.at
 

Studie bestätigt: Biolebensmittel sind gesünder

Bio-Lebensmittel sind gesünder. Sie enthalten weniger Schwermetalle und mehr Antioxidantien. Dies ist das eindeutige Ergebnis einer brandneuen Studie der Universität Newcastle. Dabei haben die Wissenschaftler 343 Studien ausgewertet und die Inhaltsstoffe von biologisch und konventionell angebauten Feldfrüchten verglichen. "Mit Bio leben die Menschen gesünder. Der Kauf von Biolebensmitteln hat nicht nur einen gesundheitlichen Nutzen, sondern auch einen Vorteil für die Umwelt", sagt Jan Plagge, Präsident von Bioland e.V., über die eindeutigen Ergebnisse.

Die wesentlichen Unterschiede:
Die Studie belegt, dass die Konzentration an Antioxidantien wie Polyphenolen in biologisch angebauten Kulturen 18 bis 69 Prozent höher ist als in konventionell erzeugten. Je dichter der Nährstoff- und Antioxidationsgehalt, desto mehr zählt jeder Bissen Obst und Gemüse, ohne dabei mehr Kalorien zu sich nehmen zu müssen. Antioxidantien schützen vor freien Radikalen, die Körperzellen angreifen. Diese Stoffe sind also sehr nützlich, da sie einen Schutz gegen zahlreiche Beschwerden bieten: Herz-Kreislauf-Krankheiten, neurodegenerativen Krankheiten sowie einige Formen von Krebs.

Biolebensmittel bieten aber noch weitere Vorteile für die Gesundheit:

  • 48 Prozent weniger Kadmium (giftiges Schwermetall)
  • 10 Prozent weniger Gesamtstickstoff
  • 30 Prozent weniger Nitrat
  • 87 Prozent weniger Nitrit


Zudem bestätigt die Studie die viel geringeren Pestizidrückstände bei Bioprodukten.

Die Ergebnisse widersprechen einer 2009 von der UK Food Standards Agency (FSA) in Auftrag gegebenen Studie, die festgestellt hat, dass es keinen signifikanten ernährungsphysiologischen Nutzen durch biologische Lebensmittel gäbe. Diese Schlussfolgerung gründet jedoch auf nur 46 Publikationen zu Nutzpflanzen, Fleisch und Milchprodukten, während die jetzt publizierte Meta-Analyse auf 343 wissenschaftlich begutachteten Publikationen basiert.
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"Biolebensmittel entlasten bei gesundheitsbewussten Verbrauchern auch die Haushaltskasse. Anstatt teure Pillen und zweifelhafte Nahrungsergänzungsmittel zu kaufen, genügt eine ausgewogene Ernährung mit Biolebensmitteln. Biolandbau ist das Landbausystem der Zukunft. Gut für Umwelt, Tier und den Mensch", bringt es Plagge auf den Punkt.

Unter http://research.ncl.ac.uk/nefg/QOF/page.php?page=1 bekommt man Einsicht in das gesamte Paper, zudem weitere Informationen und Anhänge, sowie Zusammenfassungen in verschiedenen Sprachen.
Quelle: Bioland Bundesverband

BUND-Fotowettbewerb: Fluss-Bilder einreichen und Kajak gewinnen

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) startete gestern unter dem Motto "Fluss Natur Mensch" einen Fotowettbewerb. 

Flussliebhaber sind aufgerufen, ihre besten Flussbilder unter www.bund.net/fotowettbewerb hochzuladen. Die Bilder sollen den Bezug des Menschen zum Fluss zeigen - Radeln, Angeln, Paddeln oder Baden am und im Fluss. Genauso sind Naturaufnahmen willkommen, die für die Schönheit der Flüsse und ihren Artenreichtum begeistern. 

Bild: BUND_Jonas Giner

Es warten hochwertige Preise in einem Gesamtwert von über 2.000 Euro, etwa von Ortlieb und Globetrotter. Das beste Bild wird mit einem Schlauchkajak der Firma Gumotex ausgezeichnet. Einsendeschluss ist der 15. September 2014.

Mit dem Fotowettbewerb "Fluss Natur Mensch" will der BUND auf die Bedeutung von Flüssen im Alltag des Menschen und für die biologische Vielfalt hinweisen. Flüsse und ihre Auen - die natürlichen Überschwemmungsgebiete des Flusses - sind die Lebensadern unserer Landschaft. "In intakten, natürlichen Flusslandschaften leben unzählige Pflanzen- und Tierarten", sagt Christine Kehl vom BUND-Auenzentrum in Lenzen/Elbe. "Flussauen reinigen das Wasser und bremsen Flutwellen ab. Wir Menschen nutzen die Flüsse und ihre Ufer für Sport und Erholung." Doch nur noch wenige deutsche Flussabschnitte können all diese Dienstleistungen für Mensch und Natur erbringen. Die Flussläufe sind begradigt und in Deiche gezwängt, ihre Ufer betoniert. Die ursprünglichen Auwälder mussten Platz für Siedlungen, Straßen und Landwirtschaft machen. Dem will der BUND mit dem Projekt "Lebendige Auen für die Elbe" entgegen wirken. Zusammen mit zahlreichen Partnern schützt und entwickelt er Auwälder an der Elbe, zum Beispiel durch Flächenkäufe und das Öffnen von alten Deichen.

Projekt und Wettbewerb werden gefördert vom Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit. 
Weitere Infos unter: www.bund.net/fotowettbewerb
Quelle: BUND

Thomas Müller und die ratlose kolumbianische Reporterin

Sensationell!
 
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Müller grantelt herrlich im Interview WM 2014
 




 
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Grünes Eiweiß 60 vegane und vegetarische Rezepte mit Hülsenfrüchten, Pilzen, Getreide und Nüssen

Jahrzehntelang hat man uns gelehrt: Fleisch ist proteinreich und gesund. Unser Fleischkonsum ist allerdings in den letzten Jahren und Jahrzehnten so stark angestiegen, dass er nicht nur unserer Gesundheit, sondern auch der Umwelt schadet. Modernes Gesundheitsbewusstsein und Umweltschutz beginnen längst schon auf unseren Tellern. 
Natürlich sind Proteine für den menschlichen Energiehaushalt unbedingt notwendig. Die im Eiweiß enthaltenen Aminosäuren sind essenzielle Bausteine für Wachstum und Struktur, Funktion und Reparatur aller lebenden Zellen. In unserer modernen Ernährung haben wir ausreichend Eiweiß zur Verfügung, allerdings wird noch all zu oft den tierischen Proteinen – vor allem in Form von Fleisch – der Vorzug gegeben. Und das, obwohl pflanzliches Eiweiß ungleich leichter und mit weniger Energieaufwand vom Organismus verarbeitet werden kann als seine Entsprechungen tierischen Ursprungs.
 
Doch wie viel Eiweiß steckt eigentlich in den Pflanzen und in welchen? Und kann man damit seinen Eiweißbedarf decken? Schmeckt das dann überhaupt? Diesen Fragen rückt Bestsellerautorin Ulli Goschler mit ihrem Buch ‚Grünes Eiweiß’ leicht verständlich, informativ und besonders kreativ zu Leibe. Hier lernt man nicht nur viele bunte Sorten heimischer und exotischer Hülsenfrüchte kennen und fachgerecht zuzubereiten, sondern erfährt auch, dass in vielen Getreidesorten, in Pilzen, Samen und Nüssen auch wertvolles Protein steckt. 
Ulli Goschler präsentiert mehr als 60 vegane und vegetarische Rezepte, die nicht nur ausgezeichnet schmecken, sondern auch einen hohen Eiweißanteil aufweisen. Und ganz nebenbei tut man damit auch gleich etwas für die Umwelt.   
Aus dem Inhalt 
• Lebensmittelkunde: Bohnen, Linsen, Getreide, Pilze, Samen & Nüsse 
• Mehr als 60 einfache vegane und vegetarische Rezepte   

Die Autorin
Ulli Goschler kocht seit ihrem 10.Lebensjahr mit Leidenschaft. Sie ist Ernährungsberaterin nach TCM und befasst sich seit vielen Jahren mit ganzheitlichen Ernährungskonzepten. In ihrem Wiener Unternehmen „gesund und gut“ bietet sie Ernährungs-Coachings, Workshops und Vorträge rund ums Thema „Genuss & Gesundheit“ an.   

Ulli Goschler:Grünes Eiweiß 60 vegane und vegetarische Rezepte mit Hülsenfrüchten, Pilzen, Getreide und Nüssen 
Kneipp-Verlag 2013, 132 Seiten, 17,99 Euro
ISBN 978-3-7088-0593-1
www.kneippverlag.com

Europas Klimaschutz droht an Dynamik zu verlieren

Angesichts eines weltweiten Booms der Erneuerbaren Energien fordert Greenpeace Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) heute beim Petersberger Klimadialog in Berlin auf, sich engagierter für Klimaschutz und den Ausbau der Erneuerbaren Energien in Europa einzusetzen. "Klimaschutz: Die Welt wartet auf Europa, Frau Merkel!" steht auf einer fünf Meter großen Scheibe, die die Umweltschützer vor dem Brandenburger Tor aufgestellt haben. 

Während im laufenden Jahr weltweit Solar- und Windkraftanlagen zugebaut werden, die knapp 40 schmutzige Kohlekraftwerken ersetzen können, droht der Klimaschutz in Europa zu stagnieren. US-Präsident Obama kündigte Anfang Juni an, den CO2-Ausstoß der 600 amerikanischen Kohlekraftwerke bis 2020 um ein Viertel zu senken, und selbst in China wird eine CO2-Obergrenze diskutiert. Die bisherigen Ziele der EU-Kommission bis 2030 sind dagegen so wenig ambitioniert, dass sie kaum mehr als die schon beschlossenen Maßnahmen erfordern. "Frau Merkel kann dem Klimaschutz in Europa deutlich mehr Dynamik geben. Die Kanzlerin muss persönlich für ehrgeizige EU-Ziele beim Ausbau der Erneuerbaren, der Energieeffizienz und der CO2-Reduktion kämpfen. Sonst droht Europa vom Motor zum Bremser im Klimaschutz zu werden", sagt Greenpeace-Klimaexperte Martin Kaiser.

Auf dem Petersberger Klimadialog sprechen heute Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD) mit Ministern aus 35 Ländern über Wege, wie sich der CO2-Ausstoß begrenzen lässt. Die Veranstaltung ist eine wichtige Etappe auf dem Weg zu einem globalen Klimaschutzvertrag. Dieser soll Ende 2015 in Paris unterzeichnet werden und Maßnahmen festschreiben, wie die Folgen des Klimawandels in beherrschbaren Grenzen gehalten werden können. Der Weltklimarat hat in seinem jüngsten, im April vorgestellten Bericht betont, dass die Erneuerbaren Energien inzwischen technisch so ausgereift und finanzierbar sind, dass sie die gesundheits- und klimagefährdende Energieerzeugung durch Atom, Kohle und Öl weitgehend ablösen können.

Ein schrittweiser Kohleausstieg kann Deutschlands Klimaziele retten
Deutschland hat den langfristigen Ausstieg aus Atom, Kohle und Öl bereits beschlossen. Spätestens bis 2050 kann das Land ohne CO2-Emmissionen auskommen, so eine Studie des Umweltbundesamtes aus dem vergangenen Jahr. Bis 2020 will Deutschland seinen CO2-Ausstoß um 40 Prozent senken. Weil aber die Verschmutzung der Atmosphäre weiterhin viel zu billig ist, haben Kohlekraftwerke die nationalen Emissionen zuletzt wieder steigen lassen. "Wenn die Kanzlerin ihr selbstgestecktes Klimaschutzziel noch erreichen will, muss sie in den kommenden 15 Monaten den schrittweisen Ausstieg aus der Kohle einleiten", so Kaiser.

Angela Merkel hat Anfang Juli angekündigt, Klimaschutz und Nachhaltigkeit zu Kernthemen der deutschen G7-Präsidentschaft zu machen. Gleichzeitig finanziert die Bundesregierung über die staatseigene KfW-Bank und über Hermes-Bürgschaften noch immer den Bau von Kohlekraftwerken im Ausland. Zuletzt hatten Länder wie die USA und Großbritannien solche Förderungen verboten. "Kanzlerin Merkel muss den ersten Schritt zu mehr Klimaschutz zuhause tun. Es kann nicht sein, dass Deutschland als Land der Energiewende mit Steuergeldern den Bau schmutziger Kohlekraftwerke finanziert", so Kaiser.
Quelle: Greenpeace

Mario Götze - das Video!

Wir sind alle furchtbar stolz! Nachdem das letzte Video verboten wurde, gibt es ein neues. Viel Spaß!
 
Gratulation nach Brasilien
 
 
 
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► Deutschland Tor Weltmeister 1:0 Argentinien Mario Götze Tor WM Finale 2014 Brasilien
►Das Entscheidene Tor zur Weltmeisterschaft 2014 !!!!

Jetzt erst recht - gemeinsam gegen das Freihandelsabkommen mit der USA

Liebe Leserinnen und Leser von ichtragenatur.de Wir unterstützen die Online-Aktion vom Umweltinstitut München,

am Montag beginnt in Brüssel die sechste Verhandlungsrunde über das transatlantische Freihandels- und Investitionsabkommen TTIP. Kurz zuvor wurde nun öffentlich, mit wem sich die EU-Kommission bei der Vorbereitung des Verhandlungsmandats traf: Zu 92 Prozent waren es Wirtschaftslobbyisten und Vertreter der Industrie.
Dabei haben Europas BürgerInnen ein großes Bedürfnis, über internationale Abkommen wie TTIP, CETA und TiSA informiert zu werden und sich kritisch zu äußern.
Am Konsultationsprozess über das Investitionsschutzkapitel im TTIP nahmen in der letzten Woche so viele Menschen teil, dass die Kommission die Frist um eine Woche verlängern musste. Allein 26.000 Menschen speisten ihre Meinung zu TTIP über das Umweltinstitut München in das Verfahren ein. Aufgrund der Verlängerung haben Sie noch bis kommenden Sonntag Zeit, mitzumachen.

Wir müssen gemeinsam etwas tun und eine Minute aufwenden.
Danke

zur Protestaktion

Gentechnik auf der Haut? Sie tragen mehr davon als Sie denken …

Gentechnisch veränderte Baumwolle - nein, die kaufe ich nicht!? Das ist heute kaum mehr möglich, denn auf 81 % der weltweiten Baumwollanbauflächen kommt gentechnisch verändertes Saatgut zum Einsatz. Wer sicher gehen will, keine Gentechnik im Kleiderschrank zu haben, kauft am besten Mode aus zertifizierter Bio-Baumwolle. Welche Gütesiegel diese Mode kennzeichnen, zeigt "die umweltberatung" in der Broschüre „Schickes Outfit! Neu? Ja, aber ökologisch!“  

In Europa ist der Anbau von gentechnisch veränderter Baumwolle (gv-Baumwolle) bisher noch nicht erlaubt. In den USA wird bereits seit 1997 gv-Baumwolle großflächig angebaut. Trotz aller Kritik haben dieses Jahr die Landwirte in den USA wieder mehr Gentechnik-Saatgut ausgesät als bisher: Auf 96 % der Baumwollanbauflächen in den USA landet gv-Saatgut in der Erde. In Argentinien wächst sogar auf 99 % der Anbaufläche gv-Baumwolle, in Pakistan beträgt der Anteil 82 % und in Indien 88 % der Fläche. 
(Quelle:www.transgen.de)   

  Bio-Baumwolle: garantiert ohne Pestizide und Gentechnik   
„Wer keine Gentechnik auf der Haut tragen möchten, sollte zu Bio-Baumwolle greifen!“ empfiehlt Gabriele Homolka, Ökotextil-Expertin von "die umweltberatung". „Denn hier kommt garantiert keine Gentechnik zum Einsatz! Unkraut- und Schädlingsbekämpfung werden ausschließlich mit biologischen Methoden oder per Handarbeit durchgeführt. Die Bio-Baumwolle ist also nicht nur gentechnikfrei: Mit dem Kauf eines T-Shirts aus biologischer Baumwolle bleiben auch 7 m² Anbaufläche frei von gefährlichen Pestiziden!“   

Indien ist derzeit mit ¾ der weltweiten Bio-Baumwoll-Anbaufläche die Nummer eins bei Biobaumwolle. Eine Langzeitstudie hat ergeben, dass bei biologischer Baumwollproduktion trotz geringerem Ertrag den Bauern gleichviel Lohn übrig bleibt wie bei gentechnisch veränderter Baumwolle. Grund dafür sind die niedrigeren Kosten für Saatgut und Düngemittel. Ein Grund mehr, zu Bio zu greifen!   
  Warum werden Baumwollpflanzen gentechnisch verändert?   
Derzeit werden in der konventionellen Landwirtschaft gv-Baumwollpflanzen mit Abwehrmechanismen gegen Insekten oder gegen Unkrautvernichtungsmittel angebaut. Durch die Bildung des Bt-Toxins ist die Pflanze resistent gegen den Baumwollkapselwurm, den häufigsten Fraßschädling der Baumwolle. Bt-Toxine sind Giftstoffe, die die Bakterienart Bacillus thuringiensis produziert. Durch eine gentechnische Veränderung werden Pflanzen in die Lage versetzt, dieses Toxin selbst zu bilden und so Schädlinge, wie den Baumwollkapselwurm, selbst abzutöten.   
  Unabschätzbare Folgen: Abhängigkeit der Bauern   
Da die langfristigen Auswirkungen der gentechnischen Eingriffe für den Menschen und die Umwelt nicht abzuschätzen sind, warnen Umweltorganisationen und ForscherInnen vor solchen Änderungen am Erbgut. Weiters bedenklich ist, dass die Kleinbauern durch die Verwendung von gentechnisch verändertem Saatgut von den großen Agrarfirmen abhängig werden, da zunehmend nur noch deren Saatgut verfügbar ist. Saatgutvermehrung und Züchtung konzentrieren sich auf gentechnisch veränderte Sorten. Selbst wenn sie es aufgrund der hohen Kosten oder der zunehmenden Resistenzen ablehnen wird es für Landwirte immer schwieriger, gentechnikfreies Saatgut zu erwerben.     

Die Broschüre Schickes Outfit! Neu? Ja, aber ökologisch! informiert auf 108 Seiten über die Textilien-Herstellung und unterstützt bei der Suche nach ökologisch und fair produzierter Mode. 
Sie ist kostenlos downloadbar bzw. gegen Versandkosten erhältlich bei: 
 "die umweltberatung" Wien, Tel. 01 803 32 32,www.umweltberatung.at und beim BMLFUW, www.bmlfuw.gv.at 
Die Broschüre wurde von "die umweltberatung" gemeinsam mit dem BMLFUW erstellt.  
Quelle: oekonews.at

Deutsche Umwelthilfe bewertet Kundenservice in vielen Baumärkten als mangelhaft

Deutsche Baumärkte informieren ihre Kunden nicht ausreichend über die Entsorgung und Abgabe alter Energiesparlampen und Bauschaumdosen. Deren Rückgabe am Verkaufsort schätzt die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) als problematisch ein. 
Zu diesem Ergebnis kommt die Umwelt- und Verbraucherschutzorganisation nach bundesweiten Testbesuchen in insgesamt 78 Baumärkten. Mehr als ein Drittel aller getesteten Filialen schnitten beim Service-Test mit der Bewertung "mangelhaft" oder "schlecht" ab.

Alte Energiesparlampen enthalten kleine Mengen Quecksilber, gebrauchte Bauschaumdosen den gesundheitsgefährdenden Reststoff Isocyanat. Eine getrennte Sammlung und umweltgerechte Entsorgung ist deshalb zwingend erforderlich. Nach Einschätzung der DUH kommt dem Handel dabei eine besondere Bedeutung zu."Für Verbraucher ist der Weg zum Verkaufsort in der Regel die einfachste Möglichkeit ausgediente Produkte zurückzugeben, die nicht in den Hausmüll oder die gelbe Tonne gehören", sagt der DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch. "Deshalb ist es vollkommen inakzeptabel, wenn der Handel seine Kunden nicht ausreichend über die Entsorgung der von ihm in Verkehr gebrachten Produkte informiert oder ihnen die Rückgabe erschwert." Resch fordert, die Informationspflicht zu Rückgabemöglichkeiten von Bauschaumdosen konsequent umzusetzen. Gleichzeitig sollte der Handel dazu verpflichtet werden, Energiesparlampen, ähnlich wie Batterien, flächendeckend zurückzunehmen.

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In mehr als der Hälfte aller getesteten Filialen waren keine Informationen zur Entsorgung von Bauschaumdosen im Eingangsbereich vorhanden. Über ein Drittel der Märkte informierte die Kunden am Verkaufsregal nicht, wie Energiesparlampen zu entsorgen sind. Diese Angebote sind nach Ansicht der DUH jedoch Voraussetzung dafür, dass Verbraucher schadstoffhaltige Produkte zurückgeben. Was im Falle eines Lampenbruchs zu tun ist und wie die Reste zu entsorgen sind, wurde den Testbesuchern nur in jedem zehnten Markt erklärt. Einzelne Baumärkte verweigerten die Rücknahme von Energiesparlampen und Bauschaumdosen komplett. Knapp 30 Prozent der getesteten Filialen boten ihren Kunden nicht an, Bauschaumdosen in verbraucherfreundlichen Sammeltonnen abzugeben - ein Service, der unter Baumarktmanagern inzwischen als Standard gilt. "Die deutschen Baumärkte machen sich hinsichtlich ihres oft angepriesenen Umweltengagements unglaubwürdig und verschenken die Möglichkeit, Kunden aktiv an sich zu binden, weil sie es nicht schaffen einen guten Kundenservice zur Entsorgung schadstoffhaltiger Produkte anzubieten", sagt der DUH-Bereichsleiter für Kreislaufwirtschaft Thomas Fischer.

Die vollständigen Ergebnisse des Service-Checks für alle getesteten Verkaufsstellen sowie eine Checkliste zur Überprüfung und Selbsteinschätzung für Baumärkte finden Sie im Internet unter www.duh.de/service_check_baumaerkte.html.
Quelle: DUH

Die Jubiläumsmodenschau im Rahmen des 10. Greenshowrooms - nachhaltige Mode

Begeisterung im Ballsaal: Die Jubiläumsmodenschau im Rahmen des 10. Greenshowrooms fand starken Zuspruch. Vor rund 400 Besuchern – darunter zahlreiche Facheinkäufer, namhafte Branchenexperten und Pressevertreter – wussten die Vorreiter für grüne Mode mit Highlights aus ihren neuen Kollektionen zu überzeugen. Auch prominente Gäste aus Politik, Kultur, Film und Fernsehen zeigten sich begeistert von der Salonshow im Hotel Adlon Kempinski, etwa Inez Bjørg David, Renate Künast,Nina Moghaddam, Fab Morvan und Henry de Winter. o ignored
o ignored.
 
 
                                               Im großen Ballsaal glänzten Kollektionsteile von 19 ausstellenden Designern des Greenshowrooms und der Ethical Fashion Show Berlin. Über 70 Looks der kommenden Frühjahr-/Sommer-Kollektionen waren bei der Show vertreten. Mit dabei waren Alma & Lovis, Ben Weide, Deepmello, Edelziege -pure cashmere-, Esmod & Hessnatur, Gotsutsumu, Inti Ferreira, Lifegist, Lillika Eden, Lionel Morin, Maria Seifert Collections, Royal Blush, Sabine Feuerer, Sey Organic Jeans, Silke Handley, Skrabak, SomySo, Studio Elsien Gringhuis und Xess + Baba. o ignored
 
 
 
                                      Ebenfalls auf dem Catwalk präsentiert wurden die Outfits für die Hostessen und Hosts des Deutschen Pavillons auf der Expo 2015 in Mailand, gestaltet von Nachwuchsdesignern der Esmod Berlin. DJ ipek ipekcioglu & SoSo untermalte die Show musikalisch. o ignored o ignored
 
Noch bis morgen, 18 Uhr, präsentieren 124 internationale Labels zukunftsweisende Eco-Fashion im Greenshowroom (Hotel Adlon Kempinski, Unter den Linden 77, Berlin-Mitte) und auf der Ethical Fashion Show Berlin (ewerk, Wilhelmstraße 43, Berlin-Mitte). o ignored
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Sponsoren und Partner der Shows sind unter anderem Aveda, pHenomenal Drinks, gänz Weingut & Biohotel, Wiegand Manufactur Weimar, Remei und Störtebeker. o ignored
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EU nimmt Verhandlungen zu Umwelthandelsabkommen auf

Gestern hat die EU gemeinsam mit 13 anderen World-Trade-Organization-Mitgliedern (WTO) (Australien, Kanada, China, Costa Rica, Chinese Taipei, Hong Kong (China), Japan, Korea, Neuseeland, Norwegen, Schweiz, Singapur und den USA) offiziell die multilateralen Verhandlungen in der WTO zur Liberalisierung des Handels mit so genannten "grünen Produkten" aufgenommen. 

In der ersten Phase wollen die Mitglieder Tarife oder Zölle von grünen Produkten beseitigen, die helfen die Luft und Wasser sauber zu halten, saubere Abfallwirtschaft zu ermöglichen, energieeffizient sind, Luftverschmutzung verhindern oder verbessern, und die erneuerbare Energien wie Sonne, Wind oder Wasserkraft erzeugen. In der zweiten Stufe könnten die Verhandlungen auch Hemmnisse betreffen, die nicht monetär sind, sowie Umweltdiensteistungen. Die EU ist besonders daran interessiert, Hindernisse für die Ausfuhr von Waren im Handel zu reduzieren. Beispielsweise reicht es zur Windenergieerzeugung nicht nur, die Windkraftanlage kaufen: Es muss auch die Wartung und Technik der erforderlichen Dienstleistungen problemlos möglich sein, um globale reibungslose Wertschöpfungsketten zu garantieren. 

EU-Handelskommissar Karel De Gucht begrüßte die Aufnahme der Verhandlungen: "Diese Initiative ist eine Win-Win für die Wirtschaft und für die Umwelt Es ist ein ausgezeichnetes Beispiel dafür, wie sich Handelspolitik auf grünes Wachstum, grüne Arbeitsplätze, nachhaltige Entwicklung und gegen den Klimawandel auswirken kann. Ein Blick zu den offensichtlichen Vorteilen für den Planeten bedeutet grüner Handel und grünes Wachstum für unsere Unternehmen - den Weltmarktführer in Umwelttechnologien - und grüne Arbeitsplätze für EU-Bürger. "

Die Verhandlungen zu den Umwelthandelsabkommen haben begonnen, nachdem der Start der Initiative Grüne Waren im Januar dieses Jahres geplant wurde. Die Gruppe der WTO-Mitglieder werden sich nun in Genf regelmäßig treffen. Eine gemeinsame Erklärung unterstreicht die Notwendigkeit "des rechtzeitigen Abschlusses der Vereinbarung" angesichts der Dringlichkeit der Umweltprobleme wie Klimawandel. Die Initiative soll Impulse für die Doha-Verhandlungen schaffen.
Quelle: oekonews.at

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Gebeco erhält erneut das Siegel von TourCert als nachhaltiger Reiseveranstalter

Gebeco ließ sich auf Nachhaltigkeit prüfen - und hat erneut bestanden. Der Studien- und Erlebnisreise-Spezialist erhält zum dritten Mal das CSR-Siegel der unabhängigen Zertifizierungsorganisation TourCert. Nach wie vor ist Gebeco der größte deutsche Veranstalter unter den zertifizierten. Wie Gebecos Engagement konkret aussieht, ist im kürzlich veröffentlichten Nachhaltigkeitsbericht nachzulesen.

Der kleine rote Punkt macht den Unterschied
Bereits 2011 erhielt Gebeco als erster größerer deutsche Reiseveranstalter das rote Siegel "CSR Tourism certified" von TourCert. Damit verpflichtete sich Gebeco, seine Nachhaltigkeit kontinuierlich zu verbessern. So auch geschehen, weshalb unabhängige Gutachter Gebeco nun nach intensiver Prüfung zum dritten Mal auszeichneten. Gültig ist das Siegel bis März 2016, danach steht eine erneute Prüfung an.Das Siegel bescheinigt, dass Gebeco sich für Nachhaltigkeit und Unternehmensverantwortung über gesetzliche Vorgaben hinaus engagiert und sich in einem stetigen Verbesserungsprozess befindet. Es ist die bekannteste und umfassendste Auszeichnung für Reiseveranstalter.

Die Prüfer von TourCert lobten besonders die Bereitstellung von personellen Kapazitäten: Gab es früher nur einen verantwortlichen Nachhaltigkeitsbeauftragten bei Gebeco, treibt heute ein sechsköpfiges Steuerungsteam den ständigen Verbesserungsprozess voran. Weitere Meilensteine im Rahmen der Rezertifizierung: Alle touristischen Partneragenturen von Gebeco haben eine Klausel zu "Nachhaltigkeit und Menschenrechte im Tourismus" und "Compliance" unterzeichnet. Gebeco sensibilisierte auch zunehmend die Reiseleiter: Seit der ersten Zertifizierung gibt es bei den Gebeco-Reiseleiterschulungen im Ausland einen mindestens 90 Minuten dauernden Unterrichtsblock "CSR im Tourismus". Diesen haben mittlerweile rund 290 lokale Reiseleiter durchlaufen. Verantwortung beweist Gebeco ebenso durch die aktive Mitgliedschaft im "Roundtable für Menschenrechte".

Alle Maßnahmen finden Interessierte im heute veröffentlichten Nachhaltigkeitsbericht. Er wurde ebenfalls von TourCert geprüft und entsprechend ihrer Standards erstellt.
Download Nachhaltigkeitsbericht: http://ots.de/hUbQk

Gebeco (Gesellschaft für internationale Begegnung und Cooperation) ist mit jährlich rund 60.000 Gästen und 110 Mio. Euro Umsatz einer der führenden Veranstalter von Studien- und Erlebnisreisen im deutschsprachigen Raum. Die unter den Marken Dr. Tigges, Gebeco Länder erleben und goXplore angebotenen weltweiten Reisen stellen authentische Begegnungen mit fremden Menschen und Kulturen in den Mittelpunkt.

Auszeichnung für Heidelberger Passivhaus-Siedlung: Im Stadtbild sichtbar

Die Heidelberger Bahnstadt ist die weltweit größte Passivhaus-Siedlung – für ihren Vorbildcharakter wurde sie Ende April auf der Internationalen Passivhaustagung in Aachen mit dem Passive House Award 2014 ausgezeichnet. Mehr als hundert Projekte hatten sich in insgesamt sechs Kategorien des Wettbewerbs beworben. Die Bahnstadt konnte sich deutlich in der Kategorie „Regionen“ durchsetzen. Um die Auszeichnung im Stadtbild sichtbar zu machen, wurde nun Ende Juni die offizielle Award-Plakette am Gebäude der Kindertagesstätte „Schwetzinger Terrasse“ angebracht.  


Bild: © Passivhaus Institut/ Heidelberger Bahnstadt

Im Urteil der Award-Jury hieß es, dass die Bahnstadt richtungweisend dafür sei, wie das Passivhaus künftig auch für umfassende Bauvorhaben und ganze Städte zum Standard werden könnte. Zugleich werde deutlich, wie eine weitsichtige Planung der lokalen Behörden zu einem hohen Maß an Energieeffizienz und damit zu einer nachhaltigen Entwicklung beitragen könne.   

Der Passive House Award 2014 wurde vom Passivhaus Institut im Rahmen des europäischen Projekts PassREg (Passive House Regions with Renewable Energies) verliehen. Ausgezeichnet wurden herausragende Projekte, die hochwertige Architektur mit höchster Energieeffizienz kombinieren. Schirmherr des Wettbewerbs ist Sigmar Gabriel, Bundesminister für Wirtschaft und Energie. Insgesamt wurden sieben Preise in den Kategorien Einfamilienhäuser, Mehrfamilienhäuser, Sonderbauten/Bürogebäude, Sanierungen, Bildungseinrichtungen und Regionen vergeben. Neben der Heidelberger Bahnstadt waren die Gewinner ein Reihenhaus in Philadelphia, ein Mehrfamilienhaus in Berlin, ein Seminargebäude in Südkorea, ein Sanierungsprojekt in New York, das Kunstmuseum Ravensburg und ein Gebäude-Ensemble in Finnland.     
Quelle: oekonews.at          

Kampagne "Schulstart mit dem Blauen Engel" für mehr Recyclingpapier

Zum Schulanfang sollten Schülerinnen und Schüler sowie ihre Eltern besonders auf den Kauf von umweltfreundlichen Produkten achten. Das raten Bundesumweltministerium, Umweltbundesamt, Jury Umweltzeichen und die RAL gGmbH und starten deshalb die Kampagne "Schulstart mit dem Blauen Engel". Dabei sollen Schüler und Eltern den Geschäften "Die Blaue Karte" zeigen, die noch immer kein Recyclingpapier anbieten. 

Bild: Blauer Engel


"Ich hoffe, dass viele von ihnen diese Art des Protests nutzen. Geschäfte sollen im Sinne der Papierwende umdenken und vermehrt Recyclingpapier anbieten", so Dr. Volker Teichert von der Jury Umweltzeichen. Neu in der Schulstartkampagne zudem: Der Online Papier-Finder unter www.blauer-engel.de/papierfinder. Hier kann jeder nachschauen, welche Geschäfte vor Ort Papierwaren mit dem Umweltzeichen anbieten. Diese können sich selbst in die bundesweite Datenbank eintragen und Aufkleber für ihre Schaufenster anfordern.

Unterstützt wird die Kampagne von einem breiten Aktionsbündnis: Die Deutsche Pfadfinderschaft St. Georg, die Deutsche Umwelthilfe, die Initiative Pro Recyclingpapier, die NaSch-Community, das NetzwerkPapierwende, die Tropenwaldstiftung OroVerde und WWF Jugend werden über Website, Newsletter und Co. mithelfen, die Umweltbotschaften des Blauen Engel zu verbreiten. Das Jugendmagazin Yaez unterstützt die Aktion mit Online- und Print-Artikeln. Die Unternehmen Kaufland, memo, Rossmann und Venceremos sowie die Marke Herlitz werden ebenfalls über ihre Kommunikationskanäle auf die Vorteile von Recyclingpapier aufmerksam machen. Sonderangebote und -aktionen für Papierprodukte mit dem Blauen Engel wird es bei Rossmann vom 7. Juli bis 23. September und bei Kaufland ab dem 18. August geben.

Wer zum Thema Recyclingpapier mehr wissen will oder aktiv werden möchte, dem stehen ab sofort und kostenlos die neuen Info- und Aktionsmaterialien zur Verfügung. Lehrerinnen und Lehrer können diese im Unterricht oder im Rahmen von Umweltprojekten einsetzen. Die DIN-A4-Broschüre enthält Lernmaterialien und Kopiervorlagen wie den Papierkreislauf oder ein Umweltquiz sowie spannende Aktionstipps für Jugendliche. Das DIN-A2-Infoplakat gibt einen Überblick über die wichtigsten Umweltvorteile von Recyclingpapier im Vergleich zu Papier aus Frischfasern und kann z.B. im Klassenzimmer, beim Schulhefteverkauf von Schülerfirmen oder an Infoständen von Umweltgruppen aufgehängt werden.

Gute Argumente für Recyclingpapier
Die Umweltfakten sprechen für sich: Für Blauer Engel-Papier müssen keine Bäume gefällt werden, denn es besteht zu 100% aus Altpapier. Außerdem werden bei der Herstellung rund 60% weniger Energie und 70% weniger Wasser verbraucht als bei der Herstellung von Frischfaserpapier. Der Blaue Engel schützt zudem unsere Gesundheit und garantiert, dass bei der Herstellung keine schädlichen Chemikalien oder optischen Aufheller zugesetzt werden. Auch die angestaubten Vorurteile, Recyclingpapier sei grau und minderwertig, stimmen längst nicht mehr. 100% Recyclingpapier bedeutet heute: hochwertiges und weißes Papier, das in der Regel nicht teurer ist als herkömmliches Papier aus frischen Holzfasern.

Der Blaue Engel - unabhängig und glaubwürdig
Zurzeit gibt es rund 12.000 Blauer Engel-Produkte von 1.500 Unternehmen in 120 verschiedenen Produktgruppen. Nur die aus Umweltsicht besten Waren und Dienstleistungen einer Produktgruppe erhalten den Blauen Engel. Unabhängigkeit und Glaubwürdigkeit garantieren die Jury Umweltzeichen, das Bundesumweltministerium, das Umweltbundesamt und die RAL gGmbH. Mitglieder der Jury Umweltzeichen sind BDI, BUND, DGB, HDE, NABU, DSJ, vzbv, ZDH, Stiftung Warentest, Medien, Kirchen, Wissenschaft, der Deutsche Städtetag und Bundesländer.
Weitere Informationen und Downloads unter: www.blauer-engel.de/schulstart
Quelle: Projektbüro Blauer Engel

Unilever sucht Nachhaltigkeits-Champion








Anknüpfend an den Erfolg des Vorjahres lädt Unilever auch 2014 wieder junge Menschen ein, sich für die "Unilever Sustainable Living Young Entrepreneurs Awards" zu bewerben. 
Gesucht werden innovative Produkte oder Dienstleistungen, die nachhaltig und messbar zum Umweltschutz beitragen oder die Gesundheit, das Wohlbefinden und die Lebensbedingungen von Menschen verbessern. Bewerber sollten nicht älter als 30 Jahre sein. Der Preis wird weltweit ausgeschrieben.

Vergeben werden die Preise zusammen mit dem Cambridge Institute for Sustainability Leadership (CISL) (http://www.cisl.cam.ac.uk/) und Ashoka (https://www.ashoka.org/). Den Gewinnern winken Preise im Wert von mehr als 200.000 Euro in Form von finanzieller Unterstützung und individuell gestaltetem Mentoring. Der Gesamtgewinner erhält außerdem den prestigeträchtigen "HRH The Prince of Wales Young Sustainability Entrepreneur Prize". Die sieben Finalisten nehmen an ein einem Online Trainingsprogramm teil und werden zu einem zweitägigen Workshop an der Cambridge University eingeladen. Hier können sich die Teilnehmer mit Experten austauschen und erhalten professionelle Unterstützung zur Umsetzung ihrer Geschäftsideen.

Bewerbungen für die "Unilever Sustainable Living Young Entrepreneurs Awards" können über Ashoka Changemakers (http://www.changemakers.com/) eingereicht werden. Ashoka Changemakers ist eine Online-Community, die sozial orientierte Unternehmer weltweit miteinander vernetzt und eine Plattform für den Austausch von Ideen bietet. Bewerbungen müssen bis 01. August 2014 um Mitternacht (britische Sommerzeit) eingehen. Die Finalisten werden im Oktober 2014 bekannt gegeben. Der Workshop und die finale Auswahl der Gewinner wird im Januar 2015 erfolgen.

Im letzten Jahr nahmen über 500 Jungunternehmer aus mehr als 90 Ländern an dem Wettbewerb teil. Zu den Siegerprojekten gehörten beispielsweise ein mobiles Datenverwaltungs- und Nachrichtensystem (http://nextdrop.org), das in Indien den Wasserverbrauch steuert und verbessert, eine kostengünstige Möglichkeit in Nigeria Hühnerfutter aus Mango-Kernen herzustellen, Toiletten in Peru, die mit weniger Wasser betrieben werden oder ein Projekt in Nepal, in dem Arbeit gegen Bildung getauscht wird.

Der Gesamtgewinner des Vorjahres, der 50.000 Euro und den HRH The Prince of Wales Prize gewann, war Gamal Albinsaid. Die Initiative des 24-Jahre alten Indonesiers hat zum Ziel, den Wert von Haushaltsabfall in eine Krankenversicherung für Familien mit geringem Einkommen umzuwandeln. Diese inspirierende Idee wird gerade in einem Pilotprojekt getestet und soll in Zukunft in Kommunen in ganz Indonesien umgesetzt werden.
Quelle: Unilever Deutschland GmbH


Zum Einsehen benötigen Sie Flash Player.
Unilever Sustainable Living Young Entrepreneur Awards 2014
Paul Polman, CEO of Unilever, introduces the Unilever Sustainable Living Young Entrepreneur Awards 2014.

Die Einkoch Bibel. 350 x Marmeladen, Gelees, Chutneys, Säfte & Co

Für die Personen, die unabhängiger vom Supermarkt leben und eigene Vorräte mit haltbaren Obst und Gemüse, Kräuter oder Gewürzen anlegen möchten, ist dieses Buch genau das richtige: 
Füllen Sie Ihren Vorratsschrank ganz einfach mit hausgemachten Marmeladen, Chutneys, Gelees, Pestos, Likören, Sirupen, Säften, aromatisierten Ölen und vielem mehr, was sich aus Obst und Gemüse, Kräutern und Gewürzen für den täglichen Genuss zaubern lässt. 
Autor Ulrich Jakob Zeni zeigt, wie Einkochen, Einlegen und Haltbarmachen ohne viel Aufwand zu Hause gelingen! In seinem eigenen Obst- und Weinbaubetrieb und als langjähriger Kursleiter hat er viel Praxiswissen gesammelt, das er in seinem Buch leicht verständlich und anregend weitergibt. 

Die ersten Abschnitte geben dem Leser beispielsweise Hinweise zur Auswahl und Qualität der verwendeten Rohstoffe (natürlich unter Prämisse der kurzen Wege oder frische); Auswahl der Gläser; Unterschiede zwischen Pasteurisieren der Sterilisieren; Lagerung und Haltbarkeit; Zucker und Zuckerarten, Kandieren; Fruchtsaft und Sirup; Essig und Öl mit Kräutern und Früchten; Relish und Chutney; Pesto; …   

Die zahlreichen Rezepte (über 350) können auch als Anregung für eigene Kreationen genutzt werden. Beispielweise von A, wie Ananas; B, wie Bremmmessel über E, wie Edelkastanine oder G, wie Gurke; L, wie Lindenblüte bis Z, wie Zwiebel reichen die Rezepte. Bei allen Rezepten wird die Frucht dargestellt, die Zubereitung beschrieben sowie Tipps zur Anwendung gegeben. Dazu gibt es ausführliche Grundlagen über das richtige Haltbarmachen
- mit Schritt-für-Schritt-Bildern und 
- Vorschläge für persönliche Geschenke fürs ganze Jahr.  
   
Zum Autor: Ulrich Jakob Zeni ist als Fachberater für Obstverarbeitung an der Landwirtschaftskammer Tirol tätig und hat sein Wissen bereits in unzähligen Seminaren über das Verarbeiten von Obst und Gemüse weitergegeben. Seine umfassende und langjährige Praxiserfahrung, die nicht zuletzt auch aus seinem eigenen Obst- und Weinbaubetrieb in Tirol stammt, fließt in sein aktuelles Buch ein.   

Die Einkoch Bibel 
350 x Marmeladen, Gelees, Chutneys, Säfte & Co 
Löwenzahn Verlag, 24,90 Euro 
ISBN 978-3-7066-2510-4   

Flexibles Carsharing: Elektrofahrzeuge positiv bewertet

Nutzer des nicht-stationsgebundenen Carsharing erleben Elektrofahrzeuge als genauso flexibel und praktisch wie konventionelle Fahrzeuge.
Zusätzlich schätzen sie die Elektroautos als umweltfreundlicher und damit auch attraktiver als benzinbetriebene Pkw ein. Dies zeigen erste Untersuchungen des Forschungsprojekts share von Öko-Institut und ISOE – Institut für sozial-ökologische Forschung in Kooperation mit dem Daimler Carsharing-Service car2go. Erste Zwischenergebnisse des auf mehrere Jahre angelegten Projektes, das vom Bundesumweltministerium gefördert wird, werden heute auf einer Halbzeitkonferenz präsentiert. 

Ob und in welchem Umfang flexible Carsharing-Modelle zum Klimaschutz beitragen können und welche Unterschiede zwischen konventionellen und elektrischen Fahrzeugen sichtbar werden, untersuchen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler noch bis 2016. 


Bild: © Car2Go San Diego- Elektro-Carsharing von Car2Go in San Diego
„Wir schauen sowohl auf Änderungen im Verkehrsverhalten – also ob beispielsweise das eigene Auto oder der öffentliche Verkehr häufiger oder weniger benutzt werden – als auch auf die Nutzergruppen von flexiblem Carsharing“, erklärt Friederike Hülsmann, Expertin für nachhaltige Mobilität am Öko-Institut. „Nicht zuletzt berechnet das Projekt share die Treibhausgasbilanz für car2go in Stuttgart mit einer batterieelektrisch betriebenen Fahrzeugflotte sowie in Köln, wo Autos mit sparsamen Verbrennungsmotoren fahren, um den Beitrag von stationsunabhängigem Carsharing zum Klimaschutz abzuschätzen.“

 Erste Auswertungen der groß angelegten Nutzerbefragung in Stuttgart und Köln zeigen, dass vor allem jüngere, gut ausgebildete Menschen in Städten flexible Carsharing-Angebote intensiv nutzen. Fast alle besitzen ein Smartphone und kombinieren unterschiedliche Verkehrsmittel je nach Situation– benutzen also beispielsweise erst den Bus und fahren dann mit dem Carsharing-Auto weiter. 

„Am flexiblen Carsharing schätzen die Nutzer vor allem, dass es so vielseitig und frei nutzbar ist“, sagt ISOE-Mobilitätsexperte Konrad Götz. Als positiv bewertet wird auch, dass alle öffentlichen Parkplätze im Straßenraum nutzbar sind und die Fahrzeuge nicht irgendwohin zurückgebracht werden müssen, sondern One-Way genutzt werden können. Weitere Vorteile sind, dass die Nutzer sich nicht um den Unterhalt kümmern müssen und dass monatliche Fixkosten entfallen. „Dieses Konzept von Carsharing zieht daher auch Menschen an, die öffentlichen Verkehrssystemen eigentlich eher ablehnend gegenüberstehen, weil sie diese als unflexibel einstufen“, sagt Götz. 

Diese Form des Carsharing wird damit einem allgemeinem Trend gerecht, nach dem vor allem Jüngere heute nicht unbedingt ein eigenes Auto besitzen sondern vor allem mobil sein wollen. Inwiefern sich diese Entwicklung insgesamt auf das Verkehrsverhalten, vor allem die Nutzung des Autos auswirkt, kann erst nach der zweiten Projektphase, bei der längerfristige Trends erfasst werden, beurteilt werden.

Quelle: ökonews.at


Energie, wie ich sie mag.  

Oettinger: Solar- und Windkraftbetreiber „unterwandern“ Deutschland - ein Kommentar von Dr. Franz Alt

Jetzt hat er die Katze aus dem Sack gelassen: Noch-EU-Energiekommissar Günther Oettinger sagte in diesen Tagen vor dem Wirtschaftsrat der CDU: Deutschland sei „unterwandert“ von Eigenheimbesitzern mit Solaranlagen , Bauern mit Bioenergie-Kraftwerken und von Eigenheimbesitzern mit Solaranlagen und Bürgern, die sich finanziell an Windkrafträdern beteiligen. Bisher hat die Politik den Bürgern empfohlen, sich an der Energiewende zu beteiligen. Doch jetzt werden sie für ihr Engagement als „Unterwanderer“ beschimpft. Demokratie pervers! 

Selten hat sich ein für die Energie zuständiger Politiker selbst so entblößt und blamiert. Oettinger macht damit ganz deutlich, dass er Energiepolitik ausschließlich im Sinne der alten vier großen Energiekonzerne betreibt und nicht im Interesse von Millionen Bürgerinnen und Bürgern. 

„Unterwandert“ Mit diesem Begriff macht der Energiekommissar klar: Die Energiewende ist etwas Unanständiges, zumindest nicht gewollt. Die bösen Bürger, die sich für die Energiewende engagieren, „unterwandern“ die Demokratie und schmälern damit einfach die satten Gewinne der alten Energiekonzerne. Diese Bürger seien einfach unverschämt, vielleicht handeln sie sogar illegal. 

So undemokratisch darf kein demokratisch bestellter Politiker daherreden. Herr Oettinger, Sie kamen nicht als Interessenvertreter der vier Energie-Besatzungsmächte Eon, RWE, Vattenfall und EnBW in Ihr Amt in Brüssel, sondern im Auftrag von Millionen Bürgern. 

Doch Sie nehmen lieber den Abbau von Hunderttausenden Arbeitsplätzen in den erneuerbaren Energiebranchen in Kauf, die Zerstörung des Weltklimas und Kriege um die zu Ende gehenden Ressourcen als dass Sie die Privilegien der alten Energiekonzerne antasten. Als Konservativer ist Ihnen die alte Planwirtschaft mit wenigen Oligopolisten wichtiger als eine moderne und zukunftsfähige Energiewende und eine dezentrale Energieversorgung. 

Am liebsten würde Oettinger das EEG ganz abschaffen verriet er dem CDU-Wirtschaftsrat. Doch leider sehe er dafür keine Chance, meinte der Energiekommissar in Übereinstimmung mit dem ebenfalls anwesenden FDP-Chef Christian Lindner. Für die Abschaffung des EEG sei es leider zu spät. 

Oettinger wörtlich: „Das Kind ist schon in den Brunnen gefallen.“ 

Deutschland ist eben von Wind- und Sonnen- und Bioenergiefreunden „unterwandert“. Wie gut, dass es noch aufrechte „Demokraten“ wie Günther Oettinger gibt, die Deutschland und Europa vor dem Untergang schützen. Wen wundert es eigentlich noch, dass diese demokratiefeindliche Brüsseler Selbstherrlichkeit in den EU-Ländern immer weniger Anhänger findet?

Quelle: © Dr. Franz und Bigi Alt/ Sonnenseite.com

Petition gegen den Landraub - wir sind dabei

Wo sollen wir Avá denn hin? Dies ist unser Land. Bitte helft den Landraub stoppen. Natürlich unterstützen wir auch diesmal die Aktion von "Rettet den Regenwald e.V.". Liebe Leserinnen und Leser von "ichtragenatur.de" unterzeichnen Sie bitte die Petition: Ein GROßES Danke!



















In ganz Paraguay sind es nun schon 900.000 Personen, die auf Grund der Ausweitung landwirtschaftlicher Anbauflächen von ihrer Heimat verdrängt wurden, kürzlich unter anderem hundert Familien der Avá Guaraní, die zur indigenen Gemeinde der Y'apo im Distrikt Corpus Christi gehören. Hauptgrund dieser Vertreibung ist die Ausweitung der Anbauflächen für Soja-Monokulturen und Viehzucht.
Am 20. Mai überfielen 300 Polizisten die Gemeinde der Y'apo und fügten ihnen irreparable Schäden zu, indem sie Häuser niederbrannten und ihren Tempel zerstörten. Die Einwohner flohen bestürtzt in die umliegenden Wälder, sie hatten keine Chance auf Widerstand. Ein weiterer Vorfall ereignete sich im Juni, als 50 bewaffnete Sicherheitleute erneut in ihr Land einfielen und dabei einige der Ureinwohner schwer verletzten.
„Das Ziel ist es letztendlich, alle Indigenen von ihrem Land zu verjagen, um Platz zu schaffen für Sojapflanzen und Kühe", gibt Schwester Raquel Peralta von der Koordinationsstelle der Nationalen Indigenen-Pastoral (CONAPI) zu bedenken.
Hinter der Abholzung des Urwaldes steckt das Unternehmen Laguna SA, das bereits 5000 Hektar Land erstanden hat, und in der Yvrarovana Zone nahe des Mbaracayaú Naturreservats Entwaldungsarbeit für den Sojaanbau betreibt.
Die Zahlen sind erschreckend und weisen auf den andauernden Konflikt um Land und Ressourcen: 85% des Landbesitzes in Paraguay befinden sich in den Händen einer Elite von Landbesitzern, die gerade einmal 2,5% der Bevölkerung ausmacht. Die Konfrontation dieser zweier Gesellschaftsschichten, die der mafiösen Großgrundbesitzer und die der Kleinbauern, wird besonders an dem Gedenken des vor zwei Jahren stattfindenden Massakers von Curuguaty deutlich.

Verheerende Folgen der Agrargentechnik

Bild: © Bund Naturschutz Bayern e.V.Das deutsche Bundesamt für Naturschutz, das österreichische Umweltbundesamt und das Schweizer Bundesamt für Umwelt haben eine Studie über die Folgen von herbizidresistenten Gen-Pflanzen auf die Umwelt veröffentlicht. 

Diese kommt zu dem Ergebnis, dass der 
Anbau von Gen-Pflanzen keine höheren Ernten bringt. Er führt aber zu einem Rückgang der Artenvielfalt, weil die Landwirtschaft intensiviert wird und mehr Gifte auf den Äckern landen. 
Allein in den USA führte der Anbau von Genpflanzen seit Mitte der 1990er Jahre zu einem zusätzlichen Verbrauch von 240 Millionen Kilo Herbiziden. 

85 Prozent der Genmanipulationen an Nutzpflanzen dienen dazu, diese gegen giftige Wirkstoffe wie Glyphosat und Glufosinat resistent zu machen. Konzerne wie Monsanto und Bayer verkaufen den Landwirten sowohl das Gen-Saatgut als auch die passenden Gifte. 

Der Anbau von genmanipulierten Pflanzen in Europa würde der Studie zufolge ebenfalls zu einer starken Zunahme des Einsatzes von Pflanzengiften führen. Mit einer Landwirtschaft, die auf die Artenvielfalt achtet, ist das, so die drei Bundesämter, nicht zu vereinbaren. Wir erwarten von der Bundesregierung, dass sie die Erkenntnisse der eigenen Behörde endlich ernst nimmt und in Zukunft auf europäischer Ebene gegen die Zulassung von Gen-Pflanzen stimmt, anstatt sich immer nur zu enthalten. 

Um über die verheerenden Folgen der Agrargentechnik aufzuklären, wurde vom Umweltinstitut München eine Infokampagne gestartet. Beteiligen kann sich jeder - Näheres 
hier

Quelle : Umweltinstut München e.V.

VKU begrüßt "Fracking-Eckpunkte" der Bundesregierung

Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) begrüßt das gestern vorgestellte Eckpunktepapier des Bundesumweltministerium und Bundeswirtschaftsministerium zu Fracking. Insbesondere das klare Bekenntnis zum Schutz des Trinkwassers und der Gesundheit durch die beiden Ministerien ist wichtig. 

Das Papier greift damit zentrale Forderungen des VKU auf. Für die kommunale Wasserwirtschaft ist der Schutz der Trinkwassereinzugsgebiete vor den Einwirken der Tiefbohrungen absolut notwendig und muss zügig im Bundesrecht geregelt werden. Für den Trinkwasserschutz in Deutschland ist es wichtig, dass es nun schnell rechtliche Klarheit gibt. Der VKU als Spitzenverband der kommunalen Wirtschaft erwartet, dass Bund und Länder sich nun auf ein angemessenes "Wasserschutzgesetz" verständigen.

Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) vertritt über 1.400 kommunalwirtschaftliche Unternehmen in den Bereichen Energie, Wasser/Abwasser und Abfallwirtschaft. Mit über 250.000 Beschäftigten wurden 2011 Umsatzerlöse von rund 107 Milliarden Euro erwirtschaftet und fast 10 Milliarden Euro investiert. Die VKU-Mitgliedsunternehmen haben im Endkundensegment einen Marktanteil von 45,9 Prozent in der Strom-, 62,2 Prozent in der Erdgas-, 80,4 Prozent in der Trinkwasser-, 63,1 Prozent in der Wärmeversorgung und 24,4 Prozent in der Abwasserentsorgung.
Quelle: VKU

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Bundestagsabgeordnete sammeln Althandys für den Umweltschutz


Gemeinsam übergaben gestern Parlamentarier des Bundestages mehr als 1.200 Althandys an Vertreter der Deutschen Umwelthilfe e.V. (DUH) und der Deutschen Telekom. Zu der fraktionsübergreifenden Sammelaktion hatten Bärbel Höhn (Bündnis 90/Die Grünen) und Matthias Miersch (SPD) aus dem Umweltausschuss sowie Andreas Jung (CDU) als Vorsitzender des Nachhaltigkeitsbeirates aufgerufen. 

Die Umwelt- und Verbraucherschutzorganisation und das Telekommunikationsunternehmen haben seit 2003 1,6 Millionen Mobiltelefone gesammelt."Von Zeit zu Zeit den eigenen Schreibtisch aufzuräumen und alte Handys fachgerecht zu entsorgen, lohnt sich für die Umwelt. Dass innerhalb von vier Wochen über eintausend Geräte zusammengekommen sind, die nun ordentlich wiederverwendet oder recycelt werden können, freut uns sehr", erklärte die Vorsitzende des Ausschusses für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, Bärbel Höhn.

Viele alte Handys werden ausrangiert, obwohl sie noch voll funktionstüchtig sind. Die getrennte Sammlung ermöglicht eine Wiederverwendung dieser Geräte und ist auch für defekte Mobiltelefone der beste Entsorgungsweg. Alte Handys enthalten eine Vielzahl wertvoller Rohstoffe wie Gold, Silber oder Palladium, die sich nach einem hochwertigen Recycling weiterverwenden lassen. Insbesondere die so genannte Leiterplatte des Handys enthält kostbare Edelmetalle. Durch den Recyclingprozess können diese Materialien zurückgewonnen werden. Damit stehen sie im Rohstoffkreislauf wieder zur Verfügung. Das Recycling schont folglich knappe und teure Edelmetall-Ressourcen und ermöglicht die schadlose Entsorgung gefährlicher Schwermetalle.
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"Wir bedanken uns für das Engagement der vielen Abgeordneten, die in ihren Büros und in den Wahlkreisen Handys eingesammelt haben", sagte der DUH-Bundesgeschäftsführer, Jürgen Resch und betonte, dass nach Schätzungen über 100 Millionen ungenutzte Geräte in deutschen Haushalten vorhanden seien, deren Wiederverwendung die natürlichen Ressourcen schonen könne.

"Die Sammelaktion zeigt: Wir müssen bewusster mit unseren Elektrogeräten umgehen. Als Nachhaltigkeitsbeirat setzen wir uns dabei aktiv für ein besseres Elektroschrott-Recycling ein. Handys sind wichtige Rohstoffquellen", sagte Andreas Jung, MdB. Und Matthias Miersch, MdB, ergänzte: "Wer der Umwelt einen Gefallen tun möchte, sollte sein Handy möglichst lange benutzen. Auf jeden Fall aber sollte jedes Gerät fachgerecht entsorgt werden, damit die darin enthaltenen Rohstoffe an anderer Stelle erneut zum Einsatz kommen können."

Mit Spenden aus den Erlösen der Althandyrücknahme unterstützt die Deutsche Telekom die Naturschutzprojekte der DUH.

Weitere Informationen finden Sie unter www.handysfuerdieumwelt.de.
Quelle: Deutsche Umwelthilfe e.V.
Homepage
zur Verfügung gestellt
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