ichtragenatur.de   - Alles für Ihr nachhaltiges Leben
MAGAZIN

Schöne Ostern

Allen Freunden und Lesern von ichtragenatur.de schöne, zufriedene und gemütliche Osterfeiertage

Team










Umfrage: Verbraucher lehnen Gen-Futtermittel für Geflügel ab

 

Für 79 Prozent der Verbraucher ist es wichtig, dass Legehennen und Geflügel nicht mit gentechnisch veränderten Pflanzen gefüttert werden. Das ergab eine von Greenpeace beauftragte Umfrage des Forsa-Instituts. Trotzdem setzt die Geflügelwirtschaft auf Gen-Soja im Tierfutter. Aus diesem Grund sind Greenpeace-Aktivisten heute in 33 Städten bundesweit unterwegs und sprühen bunte Ostereier mit Sprühkreide vor Lidl-Märkten auf den Boden. Denn mit Gentechnik produzierte Lidl-Eier können schon zu Ostern auf dem Tisch der Verbraucher landen. Zudem informieren die Aktivisten mit Aufstellern und Flyern über den möglichen Einsatz von Gentechnik bei Geflügelfleisch und Eiern von Lidl. „Die Wünsche der Verbraucher sind eindeutig, doch der Handel ignoriert diese schlichtweg. Lidl, Aldi und Co müssen jetzt handeln und ihre Produkte frei von Gentechnik halten“, sagt Stephanie Töwe, Landwirtschaftsexpertin von Greenpeace.

Verbraucher wollen klare Kennzeichnung

Auf die Frage, ob Geflügelfleisch und Eier, die mit Gen-Futter produziert wurden, gekennzeichnet werden sollten, antworteten 93 Prozent mit ja. Die große Mehrheit der Befragten ist nach eigenen Angaben auch bereit, mehr Geld für Geflügel und Eier auszugeben, wenn sichergestellt wäre, dass sie ohne Futter aus gentechnisch veränderten Pflanzen hergestellt wurde. 80 Prozent würden mehr als zehn Cent zusätzlich für ein gentechnikfreies Hähnchen ausgeben. 85 Prozent der Befragten würden mehr als einen Cent mehr für ein Ei ausgeben, wenn dies ohne Gentechnik produziert wird. Mit diesen Mehrkosten, die die Verbraucher tragen würden, ist eine gentechnikfreie Produktion problemlos möglich. Befragt wurden 1001 Personen am 9. und 10. April 2014.
Der Zentralverband der deutschen Geflügelwirtschaft hatte im Februar angekündigt, wieder genmanipuliertes Soja zur Fütterung von Hühnern einzusetzen. Angeblich stünde nicht mehr ausreichend gentechnikfreie Soja zur Verfügung. Dabei ist das Gegenteil der Fall: Im Vergleich zur Vorsaison gibt es nach Angaben des brasilianischen Verbandes der Produzenten gentechnikfreier Soja (Abrange) zehn Prozent mehr gentechnikfreie Soja. „Den Verbrauchern wird ohne Not Gentechnik indirekt und unbemerkt über Eier, Fleisch und Milch ins Essen geschummelt, ohne dass die Produkte gekennzeichnet sind“, so Töwe.
Gentechnik in der Landwirtschaft ist mit einem hohen Einsatz von giftigen Spritzmitteln verbunden und steht für eine industrialisierte Landwirtschaft, die auf großflächige Monokulturen setzt, die Artenvielfalt zerstört und Böden und Wasser schädigt. Greenpeace fordert eine nachhaltige, ressourcenschonende Landwirtschaft und gesunde Lebensmittel für alle.


Abstimmung des Europäischen Parlaments bestätigt Bedeutung kompostierbarer Tragetaschen für verbesserte Bioabfallsammlung

Berlin (ots) - Der Verbrauch von Kunststofftragetaschen soll europaweit reduziert werden - dieses Ziel bestätigte heute eine Abstimmung über den entsprechenden Bericht im Europäischen Parlament. European Bioplastics begrüßt das Abstimmungsergebnis und die damit einhergehenden Bestimmungen für kompostierbare Biokunststofftüten.

François de Bie, Vorstandsvorsitzender von European Bioplastics, kommentierte: "Wir freuen uns darüber, dass das Europäische Parlament den Wert kompostierbarer Kunststofftüten für eine verbesserte Bioabfallsammlung in Europa anerkennt. Ein Umschwenken von leichten, fossil-basierten Einwegtüten zu gemäß EN 13432 kompostierbar zertifizierten Kunststofftüten mit Zweifachnutzen hilft, Bioabfälle von Mülldeponien zu ihrem eigentlichen Ziel - der Kompostierungsanlage - umzuleiten."
Der Bericht schließt sehr leichte Tüten (unter 10 Mikron Wandstärke) von Maßnahmen aus und fordert ihren sukzessiven Ersatz durch biologisch abbaubare und kompostierbare Kunststofftüten. Mitgliedsstaaten mit einer getrennten Bioabfallsammlung können zudem den Preis von leichten, biologisch abbaubaren und kompostierbaren Tüten, um bis zu 50 Prozent senken.
"Ein klar definierter regulativer Rahmen für Biokunststoffe ist notwendig, um die Vorteile, die unsere Industrie und ihre Produkte bieten, zügig und vollends für Europas Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft zu nutzen. Seien es biobasierte, haltbare Kunststoffprodukte, die CO2 binden, oder kompostierbare, kurzlebige Kunststoffanwendungen, die zu einer effizienten Bioabfallsammlung beitragen: Die europäische Biokunststoffindustrie bietet Innovationen, die Schaffung künftiger Arbeitsplätze und eine wichtige Möglichkeit für Europa, im Rahmen der industriellen Biotechnologie wettbewerbsfähig zu bleiben," erklärt de Bie.
European Bioplastics ist die Interessenvertretung der europäischen Biokunststoffindustrie. Zu ihren Mitgliedern zählen Unternehmen der gesamten Wertschöpfungskette. Die Mitglieder produzieren, verarbeiten und vertreiben Kunststoffe, die aus nachwachsenden Rohstoffen bestehen, kompostierbar sind, oder beide Eigenschaften in sich vereinen. Weitere Informationen finden Sie unter: www.european-bioplastics.org.

Ambitionierte Politik für ein verträgliches Weltklima

UBA-Studie weist Weg für treibhausgasneutrales Deutschland
 

Wird die vom Menschen hervorgerufene Erderwärmung auf unter 2 Grad Celsius begrenzt, werden die potentiellen Folgen und Risiken des Klimawandels zwar nicht abzuwenden sein, lassen sich aber einfacher kontrollieren. Bereits eine Anstieg um 1 Grad Celsius hat vermutlich kritische Auswirkungen, besonders für die ärmsten Länder der Erde. Je schneller der Ausstoß an Treibhausgasen aber sinkt, desto niedriger sind die gesellschaftlichen Kosten, die durch die möglichen gravierenden Veränderungen des Klimas entstehen können. Dieses Szenario bestätigt der heute veröffentlichte 3. Teil des 5.Weltklimaberichtes zu Vermeidungsstrategien.
 
untersucht. Thomas Holzmann: ;und Produktionssysteme notwendig ist. Mit dieser Studie zeigen wir, dass es prinzipiell technisch machbar ist, auch als Industriestaat wie Deutschland fast treibhausgasneutral zu werden. “
 
Die Energieversorgung –  einschließlich Verkehr –  ist in Deutschland derzeit für mehr als 80 Prozent der Treibhausgasemissionen verantwortlich. In seinem Szenario für das Jahr 2050 setzt das UBA vor allem auf Wind- und Solarenergie. Keine Zukunft hat dagegen die so genannte Anbaubiomasse. Das UBA empfiehlt stattdessen Biomassen aus Abfall und Reststoffen. Diese stehen nicht in Konkurrenz zur Lebensmittelproduktion. „Neben der Integration erneuerbarer Energien und der Förderung von Technikinnovationen, kommt es kurz- und mittelfristig darauf an, mehr Anreize zur Gebäudesanierung zu schaffen und die Emissionszertifikate zu begrenzen“, so Thomas Holzmann.
 
Das UBA legt in seiner Studie Kriterien für eine dauerhaft umweltfreundliche und sozial gerechte Entwicklung der Energieversorgung zu Grunde. Hierdurch werden Konflikte mit anderen gesellschaftlichen Bereichen vermieden, die Umsetzung und der Dialog mit gesellschaftlichen Gruppen erleichtert. So müssen alle Effekte der Energieversorgung umwelt-, klima- und gesundheitsverträglich sein – Voraussetzungen, die die dauerhafte Speicherung von Kohlendioxid unter der Erde und die Kohle- und Atomenergie nicht erfüllen können. Alle Energiedienstleistungen müssen zudem zu vertretbaren volkswirtschaftlichen Kosten, für jeden bezahlbar und leicht zugänglich zur Verfügung stehen. Dies bedeutet auch, externe Kosten, die bislang die Allgemeinheit trägt, mit in die Berechnung einzubeziehen. Ein prominentes Beispiel sind die Klimawirkungen, die nicht durch die Nutzungskosten der fossilen Rohstoffe abgedeckt sind. Auch der Abbau klimaschädlicher Subventionen für fossile Energieträger sollte daher in Deutschland und international konsequent angegangen werden.
 
Zu einem umfassenden Klimaschutz gehört neben der Minderung von Klimagasen auch die Anpassung an den Klimawandel, um dessen Risiken effektiv zu reduzieren. Darauf wies der Ende März 2014 veröffentlichte zweite Teil des Weltklimaberichtes erneut hin. Das UBA empfiehlt, anspruchsvolle Minderungsziele zu verfolgen und sich gleichzeitig auf die nicht mehr vermeidbaren Klimaänderungen einzustellen. Bund und Länder haben bereits Anpassungsstrategien und Aktionspläne entwickelt und mit der Umsetzung von Anpassungsmaßnahmen begonnen.
 

Ei-zigartig

Von OxfamUnverpackt gibt es mit dem Geschenk "Sechs Eier" zu Ostern eine ei-zigartige Geschenkidee, die doppelt Freude schafft: hier und in tausenden Kilometern Entfernung. 
Die Beschenkten in Deutschland erhalten eine Karte mit persönlichem Ostergruß und einen Kühlschrankmagneten als symbolisches Geschenk.

Gleichzeitig trägt das Geschenk dazu bei, dass sich Familien in armen Ländern den Lebensunterhalt sichern können, zum Beispiel in Simbabwe. Denn jedes Küken, das aus diesem Gelege schlüpft, legt später selbst Eier – als Beitrag zu einem dauerhaften Lebensunterhalt. Egal, ob der Nachwuchs ausgebrütet wird oder auch mal ein Ei in der Pfanne landet: Dieses Geschenk sorgt für Ei-kommen. 
Diese und andere Osterüberraschungen mit langer Wirkung gibt es bei 


Anzeige
OxfamUnverpackt Muttertag
Geschenke

Deutsche Umwelthilfe siegt im Streit um saubere Luft

Berlin/München (ots) - Freistaat Bayern nimmt Berufung zurück - Urteil des VG München aus 2012 ab sofort rechtskräftig - Verhandlungstermin vor dem Bayerischen Verwaltungsgerichtshof am 10. April 2014 aufgehoben - Umweltministerium muss unverzüglich wirksamen Luftreinhalteplan für München vorlegen.

 
Bayern muss deutlich mehr für die Luftqualität in seiner Landeshauptstadt München tun. Dies ist die Konsequenz aus einem vor dem Bayerischen Verwaltungsgerichtshof auf Klage der Deutschen Umwelthilfe e. V. (DUH) geführten Verfahren auf Fortschreibung des Luftreinhalteplans für die Stadt München.
Der Umwelt- und Verbraucherschutzverband hatte im Februar 2012 Klage gegen den Freistaat Bayern wegen Überschreitung der Luftqualitätsgrenzwerte für Stickstoffdioxid in der Landeshauptstadt eingereicht. Das Verwaltungsgericht München hatte dieser Klage erstinstanzlich durch Urteil vom 9.10.2012 stattgegeben und entschieden, dass der Freistaat den für München geltenden Luftreinhalteplan so ändern muss, dass dieser alle Maßnahmen enthält, mit denen die für Stickstoffdioxid und Feinstaub geltenden Grenzwerte so schnell wie möglich eingehalten werden können.
Der Freistaat hatte Berufung zum Bayerischen Verwaltungsgerichtshof eingelegt. Die Verhandlung über die Berufung sollte am morgigen Donnerstag stattfinden. Nachdem das Gericht vorab schriftlich mitteilte, dass es die Klage der DUH ebenfalls als erfolgreich ansehe, nahm der Freistaat die Berufung wenige Stunden vor der Verhandlung zurück. Das Urteil des VG München vom 9.10.2012 ist damit ab sofort rechtskräftig.
Anzeige
Der Freistaat ist nun gezwungen, dass Urteil umzusetzen und den Luftreinhalteplan zu ändern. Es müssen unverzüglich diejenigen Maßnahmen aufgenommen und umgesetzt werden, die zu einer schnellstmöglichen Grenzwerteinhaltung erforderlich sind. Der Grenzwert für Stickstoffdioxid in Höhe von 40 µg/m3 wurde in München mit 81 µg/m3 an der Messstation Landshuter Allee auch 2013 massiv überschritten. Nahezu alle Hauptverkehrsstraßen in der Innenstadt Münchens weisen Überschreitungen der gesetzlich zulässigen Werte für Stickstoffdioxid auf.


Unterschriften-Aktion: Stoppt die Plastiktüten

Liebe Leserinnen und Leser von ichtragenatur.de,
wir unterstützen die Aktion von Rettet den Regenwald e.V. 


Am 17. April stimmt das EU-Parlament über die „Verringerung der Verwendung von Kunststofftüten" ab. Mehr als 100 Milliarden Plastiktüten tragen EU-Bürger von ihren Einkäufen pro Jahr nach Hause. Weil sie vielleicht die Einkaufstasche zu Hause vergessen haben – oder sich keine Gedanken machen, was die Flut aus Kunststoff in der Natur anrichtet.
Die meisten der Plastiktüten werfen wir sofort in den Müll. Aber etwa acht Milliarden Kunststoffbeutel landen Jahr für Jahr in der Umwelt. Weil Plastik Jahrhunderte braucht, um sich zu zersetzen, verseuchen wir damit langfristig Landschaft und Gewässer.
Besonders gravierend ist der Plastikmüll in den Ozeanen. Mindestens eine Million Seevögel und Tausende Meerestiere wie Meeresschildkröten, Robben und Pottwale sterben pro Jahr am Müll. Denn die Tiere halten Plastik für Nahrung und verenden qualvoll an den verschluckten Teilen.
Und Wellen zerreiben Plastikmüll in immer kleinere Partikel, die im Wasser treiben. Statt Plankton nehmen Fische Plastikteilchen und deren giftige Zersetzungsprodukte auf, die am Ende auch auf unsere Teller gelangen.
Unser Plastikkonsum muss unverzüglich reduziert werden, besonders dringend bei Produkten wie Plastiktüten, die leicht vermieden werden können. Wir fordern deshalb von der Europäischen Union, Plastiktüten konsequent zu verbieten.
Bitte unterzeichnen Sie unsere Petition an die EU:


zur Petition


Europäischer Umweltmanagement-Preis für Umweltbundesamt


Das Umweltbundesamt in Dessau-Roßlau gewinnt den diesjährigen EMAS-Award für herausragende innovative Projekte im betrieblichen Umweltmanagement. Als „große Organisation der öffentlichen Verwaltung“ zeichnete EU-Umweltkommissar Janez Potočnik das UBA auf der Hannover-Messe für sein „Haus 2019“ aus. Dieses Haus ist das erste Bürogebäude der Bundesverwaltung, das bereits heute die Anforderungen der EU-Richtlinie für die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden einhält. Diese gelten erst ab 2019.



Das „Haus 2019“ ist ein Netto-Nullenergiehaus, das sich über ein Jahr mittels Fotovoltaik und einer Wärmepumpe komplett selbst mit Energie versorgen soll. Der barrierefreie Holztafelbau beherbergt 31 Büroarbeitsplätze und besteht weitgehend aus umweltverträglichen Materialien, unter anderem aus Holz aus der nachhaltigen Forstwirtschaft und aus Zellulosefasern aus recyceltem Altpapier für die Wärmedämmung. Eine Fotovoltaikanlage auf dem Dach liefert den elektrischen Strom. Eine Wärmepumpe entzieht dem Grundwasser Wärme oder Kühle für die Temperierung des Gebäudes.  In Zukunft soll das Gebäude den „Gold“-Standard nach dem Bewertungssystem „Nachhaltiges Bauen für Bundesgebäude“ erreichen.
 
Der EMAS-Award wird jährlich von der Europäischen Kommission an Unternehmen und andere Organisationen vergeben, die ein anspruchsvolles Umweltmanagementsystem nach der sogenannten EMAS-Verordnung betreiben. EMAS steht dabei für Eco-Management and Auditing Scheme, ein Umweltmanagement- und Betriebsprüfungssystem, das durch einen unabhängigen zugelassenen Umweltgutachter überprüft und validiert wird. In Deutschland erfüllen etwa 1500 Unternehmen und sonstige Organisationen an knapp 2000 Standorten die Anforderungen der EMAS-Verordnung. Nach 2009 erhält das Umweltbundesamt zum zweiten Mal den EMAS-Award. Die größte Umweltschutzbehörde Deutschland hat EMAS bereits 2001 als erste Bundesbehörde eingeführt. Mittlerweile haben 12 Standorte des UBA EMAS, darunter auch die über ganz Deutschland verteilten Luftmessstationen.
 

Oxfam fordert mehr Klimaschutz und faire Beiträge aller Länder


IPCC-Konferenz in Berlin:
Berlin, 7. April 2014: Mehr Klimaschutz und eine gerechte Lastenverteilung zwischen armen und reichen Ländern fordert Oxfam zu Beginn der Konferenz des UN-Wissenschaftsrats zum Klimawandel (IPCC). Andernfalls schwänden die Chancen, die Erderwärmung ausreichend zu begrenzen, mit gravierenden Folgen für die weltweite Nahrungsmitteproduktion und den Kampf gegen den Hunger. Kritik übt Oxfam in diesem Zusammenhang an der Bundesregierung. Diese plant, die finanziellen Klima-Hilfen für arme Länder zu kürzen.

Jan Kowalzig, Klimaexperte bei Oxfam: „Jedes Land muss einen fairen Beitrag zum Klimaschutz leisten und mehr auf den Tisch legen als bisher – auch die großen Schwellenländer. Die Hauptverantwortung liegt aber bei den Industrieländern. Sie müssen bis zur Mitte des Jahrhunderts ihre Emissionen fast auf null reduzieren. Und sie müssen den armen Ländern sowohl beim Klimaschutz als auch bei der Anpassung an die Folgen des Klimawandels, etwa zum Schutz ihrer Ernten, kräftig unter die Arme greifen.“
 Der Bericht des IPCC wird voraussichtlich bestätigen, dass dieses Ziel weiterhin erreichbar ist – allerdings nur, wenn sich die Länder deutlich ehrgeizigere Klimaschutzziele setzen. Ein Knackpunkt ist, welches Land wieviel beitragen soll. Diese Frage erschwert seit Jahren die internationalen Verhandlungen über das für 2015 geplante neue Klimaschutzabkommen. Nach Ansicht von Oxfam reicht beispielsweise der aktuelle Vorschlag der Europäischen Union nicht aus, die Treibhausgasemissionen bis 2030 um 40 Prozent (gegenüber 1990) zu senken. Notwendig ist vielmehr eine Minderung um mindestens 55 Prozent.

Anezige
OxfamUnverpackt Muttertag
Geschenke

Bundesregierung möchte Klima-Hilfen zusammenstreichen
Parallel zur IPCC-Konferenz diskutiert der Bundestag in erster Lesung über den Haushalt 2014 und damit über die Pläne der Bundesregierung, die Gelder für neue bilaterale Klimaprojekte in Entwicklungsländern um Hunderte Millionen Euro zu kürzen.
Jan Kowalzig: „Es ist grotesk: Während der UN-Wissenschaftsrat in Berlin nicht zuletzt auch darüber berät, wie sich die Entwicklung armer Länder klimafreundlich gestalten lässt, legt die Bundesregierung zeitgleich dem Bundestag einen Haushaltsentwurf vor, der die Klima-Hilfen für arme Länder drastisch zusammenstreicht. Das ist das Gegenteil dessen, was wir jetzt brauchen. Deutschland muss seine internationalen Zusagen erfüllen.“

Auf der einwöchigen IPCC-Konferenz in Berlin wollen die Regierungen den dritten Teilbericht des UN-Wissenschaftsrats über den wissenschaftlichen Sachstand zum Klimawandel verabschieden.

Orlando Bloom und sein neuer grüner Weg

Antarktis. Klirrende Kälte bis minus 40 Grad. Endlos lange Wanderschaften im Pulk in Schnee und Eis. Strapazen und Entbehrungen. Der Schauspieler Orlando Bloom hat sich selbst diese Reise geschenkt. Und sie wird bei ihm einen bleibenden Eindruck hinterlassen.
Im Interview auf vanityfair.de zeigte er sich von der atemberaubenden Natur, den majestätischen Eisbergen und dem einzigartigen Licht voll Klarheit und Reinheit beeindruckt: „Und diese Stille. Ich könnte noch stundenlang davon schwärmen.“
Als Elbe Legolas in der „Herr der Ringe“-Triologie spielte Bloom Anfang des neuen Jahrtausends den zarten, naturverbundenen Gefährten. Die Filme waren sein internationaler Durchbruch. 2004 blieb er seinem Image als Softie treu und mimte den Paris an der Seite von Brad Pitt in „Troja“. Die erste große Hauptrolle in „Königreich der Himmel“ ein Jahr später.
In dieser Zeit riss sich jeder große Film-Produzent um den Briten. „Pirates of the Caribbean“ mit Johnny Depp – der ultimative Hype für den heute 37-Jährigen.


Im vergangenen Jahr zum Rummel nach seiner Person befragt, antwortete der Künstler cool: „Ich bin es müde, tagtäglich in der Öffentlichkeit zu stehen.“ Nach „Herr der Ringe“ sei alles wie im Rausch gewesen. „Irgendwann kam ich mir tatsächlich vor wie in einem Goldenen Käfig: Die ganze Welt schaute herein und ich – immer ängstlicher – hinaus.“

Orlando Bloom kehrt immer häufiger der Öffentlichkeit den Rücken. Er hat kein großes Interesse, dass private Dinge breit getreten werden. Seit Jahren ist sein Engagement in Sachen Klima- und Naturschutz kaum bekannt, trotzdem beachtlich. In London bewohnt er ein Öko-Haus. Solaranlage, Energiesparlampen und ein Hybrid-Fuhrpark sind für ihn kaum der Rede wert. Außerdem engagiert sich der Hollywood-Star für Klimaschutz-Organisationen wie „Global Green", „Global Cool" und „Climate Star".


Der Schauspieler ist überzeugt, dass bereits kleine Dinge zum Umweltschutz beitragen können: „Es muss nichts Großartiges sein, es gibt einfache Dinge, die wir tun können." Für den Vater eines Jungen ist es selbstverständlich, für die Vielfliegerei, die nun mal als Filmschauspieler anfällt, einen Betrag in einen Fonds für alternative Energien einzubezahlen. „Ich bin gerne bereit, für den ganzen Dreck, den ich dabei mit verursache zu zahlen.“
Der zarte Elb im Ringkrieg ist gereift zu einer festen Autorität in Sachen Klimaschutz. Sein Cousin, der bekannte Fotograf und Umweltaktivist Sebastian Copeland, hat einen großen Anteil daran. Er ist es, der Bloom auf seine riskanten Reisen um die Welt mitnimmt.  
Vor zwei Jahren war es die Arktis. Für die Leinwandgröße Bloom, wie er es nennt, eine „Seelenhygiene“ – und vielleicht der letzte „Schliff“ für die durch und durch grüne, zutiefst uneitle, Lebenseinstellung des Stars.

Deutschland mit Energiewende auf Erfolgskurs

Frankfurt am Main (ots) - Deutschland setzt seinen wirtschaftlichen Erfolgskurs fort - dank seiner guten Technologieposition in der Elektro- und Informationstechnik. Besonders große Potentiale für den Standort liegen in den Anwendungsbereichen Energieeffizienz, intelligente Stromnetze und Elektromobilität. Das sind Ergebnisse des VDE-Trendreports, den der Technologieverband kommenden Montag auf der Hannover Messe vorstellen wird. Der VDE hatte für die Studie seine 1.300 Mitgliedsunternehmen sowie Hochschulen zu den Themen Standort, Technik und Nachwuchs in der Elektro- und Informationstechnik befragt. 
Anzeige 
Entdecken Sie die Welt hochwertiger
Naturkosmetik auf Ecco Verde!  





Der VDE Verband der Elektrotechnik, Elektrik und Informationstechnik ist mit 36.000 Mitgliedern (davon 1.300 Unternehmen, wissenschaftlichen Verbände Europas. Der VDE vereint Wissenschaft, Normung und Produktprüfung unter einem Dach. VDE-Tätigkeitsfelder sind der Technikwissenstransfer, die Forschungs- und Nachwuchsförderung in den Schlüsseltechnologien Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik und ihrer Anwendungen.

Nina Hoss - die grüne Häuptlingstochter

Nina Hoss steht seit ihrer Kindheit auf „den Brettern, die die Welt bedeuten“. Vor ein paar Jahren spielte sie in dem Theaterstück „Öl“ die verzweifelte Ehefrau eines Ölsuchers. Um die Gier nach Geld zu stoppen, greift Hoss zu einer Pistole.
 
 
Im richtigen Leben ist die Berlinerin friedvoller. Aber streitbar und engagiert, wenn es um Menschrechte und Umweltschutz geht. Eine „familiäre Vorbelastung“, die mehr als offensichtlich ist: Vater Willi Hoss, Gründungsmitglied der Grünen, Friedens- und Menschrechtsaktivist und in späteren Jahren Entwicklungshelfer für die indigene Bevölkerung im brasilianischen Regenwald nahm seine Tochter schon als Kind in das Gebiet der Ka´apor-Indianer mit. Baute Brunnen und Wasserleitungen. Organisierte Solarlampen für die Dorfbewohner. Leise und kaum von den Medien wahrgenommene Hilfeleistungen. Im Gegensatz dazu – provokante Ankettungsaktionen.
„Wer hat schon einen Vater, der sich mit Petra Kelly und Gert Bastian in der Deutschen Botschaft in Pretoria ankettet, um gegen deutsche Konzerne zu demonstrieren, die mit dem Apartheidsstaat Geschäfte machen?", so Nina Hoss in einem Stern-Interview.
Während ihr Vater auf der politischen Bühne Karriere machte, etablierte sich die 38-Jährige als Theater- und Filmschauspielerin. 1996 als Mädchen Rosemarie in dem gleichnamigen TV- Film, als Buhlschaft in Jedermann bei den Salzburger Festspielen und 2005 in der Hauptrolle in dem Kinofilm Die weiße Massai.
Willi Hoss erhielt im Jahr 2000 von den brasilianischen Indianern wegen seiner Öko-Verdienste die Häuptlingswürde "Tapoó" (Der Felsen). 2003 stirbt der gebürtige Niederländer.
Nina führt das Erbe ihres Vaters weiter. Reist wieder in das Regenwaldgebiet. Gründet eigens den Verein Tesouro verde, der speziell für die Indianer und deren Lebensraum konkrete Hilfsmaßnahmen erarbeitet. Seine wichtigsten Ziele: Stoppen der illegalen Abholzung und Sensibilisierung von Politik und Öffentlichkeit. In Zusammenarbeit mit den Ka´apor-Indianer setzt man auf nachhaltige ökonomische Alternativen, wie das Sammeln von Samen und das Züchten von Setzlingen, um die Wiederaufforstung der zerstörten Waldgebiete voranzutreiben.
Nina Hoss erhält den Status einer Sonderbotschafterin der Länderregierung Pará im Westen Brasiliens. Am 7. März 2013 wird ihr und weiteren 34 Bürgerinnen im Schloss Bellevue, anlässlich des Weltfrauentages, aus den Händen von Bundespräsident Joachim Gauck der Verdienstorden der Bundesrepublik verliehen.
Die Tochter des „weißen“ Häuptlings hält ihr privates Leben aus der Film-Glitzerwelt heraus. Ist sie nicht auf der Bühne, engagiert sie sich für die Menschen und die Natur. Ganz im Sinne ihres Vaters.

Kick the trash - Kampagne gegen achtloses Wegwerfen schafft auf unterhaltsame Art Aufmerksamkeit

München (ots) - In die Mülltonne statt auf die Straße: Mit der nationalen Kampagne "Kick the trash" motiviert McDonald's in den nächsten Wochen zur korrekten Entsorgung von Abfall. Zentraler Aspekt der Aktion ist ein filmischer Kreativwettbewerb. Die Teilnehmer sollen ein Video drehen, das zeigt, wie man auf charmante Art Müll entsorgen kann. Der Hauptpreis für den überzeugendsten Teilnehmer: eine All-Inclusive-Reise zur FIFA Fußball-Weltmeisterschaft[TM] in Brasilien.

 
Bildrechte: McDonald's Deutschland 
Fotograf: McDonald's Deutschland

"Mit unserer Kampagne richten wir uns vor allem an junge Menschen. Diese Zielgruppe erreichen wir aber nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern mit Motivation und Spaß", so Philipp Wachholz, Unternehmenssprecher von McDonald's Deutschland. Über www.mcdonalds.de/kickthetrash können Teilnehmer ihr Video hochladen, im Social Web teilen und von anderen Usern bewerten lassen. Nach der Bewertungsphase ermittelt eine unternehmensinterne Jury den überzeugendsten Videoregisseur.
"Kick the trash" ist die konsequente Fortführung des Engagements von McDonald's Deutschland gegen achtlos weggeworfenen Abfall. Erst kürzlich stellte der Bundesverband der Systemgastronomie, dessen Mitglied McDonald's ist, die "Charta für eine saubere Nachbarschaft" vor: eine Vereinbarung mit den kommunalen Spitzenverbänden, um den Dialog zwischen Kommunen und Systemgastronomieunternehmen vor Ort zu fördern. Seit vielen Jahren schon organisiert und unterstützt McDonald's Deutschland mit seinen Franchise-Nehmern Abfallsammelaktionen, die vor allem auf lokaler Ebene stattfinden.

Öko-Test: Günstig schlägt teuer

Viele Verbraucher schwören im Kosmetikbereich auf Markenartikel. Doch sind die teureren Produkte der großen Hersteller wirklich besser als die günstigen Eigenmarken der Drogerien? ÖKO-TEST hat insgesamt 77 Kosmetika miteinander verglichen. Das Ergebnis ist eindeutig.
                     







        
Günstig schlägt teuer! Die Eigenmarken der Drogerien schneiden im ÖKO-TEST fast alle glänzend ab. Nur zwei Produkte waren „befriedigend“, alle anderen besser.

Einige Markenkosmetika können zwar mithalten. Doch insgesamt acht Marken kassierten im ÖKO-TEST ein „ausreichend“ oder waren noch schlechter. Für eine Zahncreme, eine After Shave Lotion, einen Rasierschaum, ein Styling-Gel und eine Bodylotion der großen Anbieter gab es sogar ein „ungenügend“. Grund für das schlechte Abschneiden sind unter anderem künstliche Moschusdüfte, die sich im Fettgewebe anreichern können, sowie Diethylphtalat, eine Zutat, mit der Alkohol vergällt wird. Phtalate stehen jedoch im Verdacht, Leber, Nieren und Fortpflanzungsorgane zu schädigen.

Im Schnitt kann man mit dem Griff zur Eigenmarke mehr als 50 Prozent sparen. Bei Produkten wie Zahncremes, Duschgelen oder Shampoos, die man häufig benutzt, kommt da ein ganz nettes Sümmchen zusammen.

Einzig im Bereich der Naturkosmetik waren die Qualitätsunterschiede zwischen Markenware und den Eigenprodukten nicht vorhanden: Alle zertifizierten Produkte der etablierten Naturkosmetikfirmen waren „sehr gut“, die entsprechenden Öko-Produkte der Drogerien ebenfalls.

Atommüll im Meer - ein Wahnsinn, der am liebsten totgeschwiegen würde

Mainz (ots) - Die Bundesregierung hat sich erstmals dafür ausgesprochen, die Meeresgebiete vor der europäischen Küste zu untersuchen, in denen bis 1982 Atommüll versenkt wurde. Forschungsmissionen sollen aufklären, wie sich die Radioaktivität aus leckgeschlagenen Fässern in der Nahrungskette anreichert und sich auf lebende Organismen auswirkt.


Das geht aus einem Positionspapier der Bundesregierung hervor, das das ARD-Politikmagazin "Report Mainz" exklusiv auf seiner Internetseite (reportmainz.de) veröffentlicht.
Deutschland brachte das 29-seitige Papier im Februar in den Ausschuss "Radioaktive Substanzen" der Internationalen Meeresschutzorganisation OSPAR ein. Der OSPAR gehören die EU und die Regierungen der Nordostatlantik-Anrainerstaaten an. Konkret präsentiert die Bundesregierung drei Optionen. Erstens: Von einem Forschungsschiff aus könnten Proben aus dem Hauptversenkungsgebiet entnommen werden. Zweitens: Mehrere Forschungsreisen könnten in alle Versenkungsgebiete gemacht werden. Drittens: Ein ferngesteuertes Roboter-U-Boot könnte Proben in der unmittelbaren Umgebung der Atommüllfässer auf dem Meeresgrund entnehmen. In dem Papier bezeichnet die Bundesregierung eine Untersuchung der Atommüll-Versenkungsgebiete als "möglicherweise angemessen". Die USA hätten bereits 1992 mit Spezial-Sonar-Geräten und unbemannten Mini-U-Booten eigenen Atommüll auf dem Meeresgrund untersucht, so die Bundesregierung.
Deutschland hatte die erste gemeinsame, internationale Versenkung von Atommüll angeregt: 1967 ließ die Bundesregierung radioaktive Abfälle aus dem Kernforschungszentrum Karlsruhe in 480 Stahlfässern zusammen mit britischem und belgischem Atommüll im Atlantik versenken. Insgesamt verklappten europäische Staaten mehr als 220.000 Fässer mit radioaktivem Müll an 15 Stellen im Atlantik. Mehr als 28.000 Fässer davon liegen im Ärmelkanal vor der französischen Küste in etwa 100 Metern Tiefe. "Report Mainz" hatte bereits 2011 exklusiv darüber berichtet, dass die versenkten Atommüllfässer auslaufen. In einer ersten Stellungnahme hatte das Bundesumweltministerium "Report Mainz" dazu mitgeteilt, das Ministerium sehe "keinen Anlass zu regelmäßigen Überwachungen" der Versenkungsgebiete.

Sylvia Kotting-Uhl, die Atompolitische Sprecherin der Grünen-Fraktion im Deutschen Bundestag sprach sich "Report Mainz" gegenüber dafür aus, dass sich Deutschland als Mitverursacher an einer Forschungsmission beteiligt. Wörtlich sagte sie: "Die Kosten sollten in erster Linie nach dem Verursacherprinzip getragen werden. Sollte dafür nicht genug Bereitschaft vorhanden sein, sollten alle OSPAR-Staaten sich beteiligen. Letztlich sind alle vom Problem des versenkten Atommülls betroffen."

Neue Plattform für „grüne“ Hotels

Die Umwelt-Sparte boomt und auch nachhaltige Unterkünfte liegen zunehmend im Trend, in vielen Fällen bleibt jedoch unklar was Nachhaltigkeit tatsächlich bedeutet. Ob ein Hotel nun tatsächlich umweltschonend wirtschaftet und in welchen Bereichen dies geschieht ist oft nicht auszumachen. Zahlreiche Umweltstandards, unterschiedliche Bio- und Umweltsiegel machen einen Hotelvergleich in der Praxis nur schwer möglich. 
Das junge Startup-Unternehmen Green Booking möchte diesem Problem entgegen wirken und mit einem einheitlichen Kategoriensystem mehr Transparenz in der sonst so unübersichtlichen Umwelt- und Biosiegel Landschaft der Hotelbranche schaffen. 
Hinter dieser „grünen“ Idee stehen drei Studenten aus Tübingen, Freiburg und Augsburg, ein junges Team mit breitgefächertem Know-How. Die Philosophie der drei Jung-Unternehmer: Ob Energieeffizienz, Wassereinsparung oder nachhaltige Abfallpolitik - jeder Kunde kann durch die Wahl seines Hotels selbst entscheiden, wie viel er für die Umwelt tun möchte und welches der Angebote am ehesten seinen „grünen“ Bedürfnissen entspricht. Als Affiliate-Partner von hotel.de vermittelt Green Booking gebührenfrei Unterkünfte sowohl an Privat- als auch Geschäftskunden. Die Buchung sowie der Zahlungsprozess finden über das gesicherte System von hotel.de statt. Die Dienste von Green Booking sind für alle Kunden kostenfrei.

Indonesiens Regenwald bedroht: Deutsche Bank sägt mit

Liebe Leserinnen und Leser von ichtgragenatur.de,

wie immer unterstützen wir Aktionen von Rettet den Regenwald e.V..

Im dem indonesischen Palmöl-Produzenten Bumitama Agri sind Gesetze egal. Die Firma betreibt weiterhin illegal zwei Plantagen und holzt Wälder ab. Versprechen, damit aufzuhören, wurden gebrochen.
Bumitama Agri ist unter erheblichem Erklärungsdruck, seit die Organisation „Friends of the Earth“ (FOE) in der detaillierten Studie „Commodity Crimes“ illegale Praktiken der Firma aufgedeckt hatte. Es geht um zweifelhafte Genehmigungen, verbotene Rodungen und die Bedrohung der Orang-Utans. Dabei hatte Bumitama Agri versprochen, auf seiner Plantage von Ladang Sawit Mas (LSM) in der Provinz Westkalimantan auf Borneo keinen Wald mehr abzuholzen.
Doch die Firma hat ihre Geschäftspraxis offenbar nicht geändert. FOE belegt anhand von Satelliten-Bildern, dass auf der Plantage von LSM zwischen Mai und September rund 500 Hektar gerodet wurden. Bis zum Februar 2014 ging der Holzeinschlag weiter.
Zahlreiche Banken finanzieren Bumitama Agri, darunter die Deutsche Bank. Fordern Sie deren Vorstandschefs auf, keine Plantagen zu finanzieren.



Anzeige
Entdecken Sie die Welt hochwertiger Naturkosmetik auf Ecco Verde!

Benno Fürmann - der Mann hat etwas zu sagen

„Ich würde so gerne in einem progressiven Land leben. In einem modernen Land. In einem Land, das den Anforderungen unserer Zeit gerecht wird und Verantwortung übernimmt“, so der Schauspieler Benno Fürmann in einem sehr couragierten Artikel im Handelsblatt zur Bundestagswahl im September 2013.
© UNO-Flüchtlingshilfe/D. Kappe
                                                                        
Den Menschen Benno Fürmann zu beschreiben fällt schwer. Zunächst einmal ist er bekannt als Akteur vor der Kamera. Im Jahre 2000 zusammen mit Franka Potente in „Anatomie“ der Durchbruch. An der Seite von Heath Ledger, drei Jahre später, sein Hollywood-Debüt. Und gerade sieht man ihm im Kino in der Rolle des Journalisten Ulrich Chaussy in Oktoberfest – Das Attentat.
Tag, als Aufklärer bei dem Verein Junge Helden über Organspenden und als Aktivist von Amnesty International.
„Menschenrechte gehen uns alle an“, so der 42-Jährige bei einer Schulveranstaltung in Berlin. Wie jeder Schauspieler ist der Vater einer zehnjährigen Tochter oft drei, vier Monate bei Dreharbeiten. In der Zeit lese er kaum Zeitung und lebe quasi auf einem anderen Planeten.
„Die Phasen zwischendurch möchte ich dann nutzen und nicht nur auf der Couch rumsitzen.“ 2010 war wieder so eine Phase. Dreh eines Spots „Mit Dir sind wir viele" zusammen mit David Garrett und anderen Testimonials für die „Vereinten Nationen“. Eine Aktion, die den Druck auf die Politik erhöhen soll, ihr Versprechen aus dem Jahre 2000, nämlich Armut und Hunger bis
2015 zu verringern, einzulösen.


2012 wieder Flucht von der Couch. Ziel dieses Mal: Der Südsudan. In die Flüchtlingslager in Upper Nile, um sich ein Bild vom Ausmaß der Krise zu machen und Aufmerksamkeit für die Notlage der Flüchtlinge zu wecken. Männer, Frauen und Kinder leben dort, die von den Kämpfen im Grenzgebiet geflohen sind. Neben den Bombardements ist Hunger der Hauptgrund für die Flucht. In den Lagern lebten ungefähr 180.000 Menschen. Der Künstler ist beeindruckt von der Arbeit der UNHCR-Helfer, „die unter Hochdruck gegen Windmühlen kämpfen, Tag für Tag es schaffen, Menschen vor dem Tod zu bewahren und ihnen das Lebensnotwendige zukommen zu lassen".

September 2013 „Wort zur Wahl“ von Benno Fürmann im Handelsblatt: Fast virtuos beackert der Schauspieler in dem Artikel alle Bereiche, die unter den Nägeln brennen. Umwelt- und Tierschutz, das komplexe Thema Energiewende, unser Konsumverhalten, aber auch die Flüchtlingspolitik. Der Leser merkt, Fürmann bezieht sein Wissen um die Zusammenhänge aus den vielen Reisen. Bezeichnet das politische Handeln hierzulande als Vogel-Strauß-Politik. Er schreibt sich förmlich in Rage bei der deutschen Klimapolitik: „Wir fahren Auto mit Bio-Sprit von Agrar-Anbauflächen – bei einer Milliarde Hungernden weltweit eine Schande!“ Lobt eigenverantwortliches Handeln. All die Initiativen von Genossenschaften und Bürgern, die durch Betreiben von Solaranlagen und Energieparks ihre eigenen Energiewirte seien, übernehmen bereits Eigenverantwortung. Und genau das bräuchten wir.
Das Essay wird mit einer Frage abgeschlossen: „Ist das wirklich alles, was wir drauf haben?“



Die eigene Region mit einer eigenen Währung fördern - es funktioniert

Ganz Österreich benutzt den Euro. Ganz Österreich? Nein, ein kleines Dorf in Vorarlberg leistet erbitterten Widerstand gegen die Währung der europäischen Gemeinschaft und hat ihr eigenes Geld erfunden. Der Ort heißt Langenegg, hat 1.100 Einwohner und liegt etwa zehn Kilometer westlich vom Bodensee.
2010 beschlossen die Gemeindevertreter im Rathaus einstimmig ein aufsehenerregendes Projekt. Eine teilweise finanzielle Unabhängigkeit mit einer eigenen Währung. Wenig später stapelten sich die ersten Bögen mit dem Langenegger Papiergeld in der ortsansässigen Raiffeisenbank.
Die „Talente“-Scheine, so heißt die „Rebellen-Währung“, bedruckt mit Motiven aus dem Dorf, wechseln seitdem rege den Geldbeutel der Einheimischen. Cola und Chips beim Lebensmittelladen – bezahlt wird mit „Talenten“. In der Käserei, im Café, beim Schreiner, in der Kfz-Werkstatt, überall ist das bunte, finanzkräftige Papier gerne gesehen. Selbst für Strähnenmachen beim Friseur bezahlt der Langenegger mit „seinem“ Geld.


Im Geldinstitut werden monatlich jeweils 25 bis 300 Euro von Kundenkonten in das Regionalgeld umgetauscht. Auf über 10.000 Euro ist die monatliche Umtauschsumme inzwischen angewachsen. „Die Leute sollen nachdenken, wo sie ihre Euros hinrollen lassen", so Bürgermeister Georg Moosbrugger in einem Interview mit der Taz. Es gehe bei den „Talenten“ vor allem um Bewusstseinsarbeit. Übrigens, alle Währungstauscher erhalten bei jedem Einkauf einen fünfprozentigen Rabatt, den die Gemeinde aus ihrem Steuersäckel finanziert.

Anzeige




Langenegg hat sich still und heimlich zur nachhaltigen Region mit Vorbildfunktion entwickelt. Die Kaufkraft wird im Ort gebündelt. Beispiel: Bevor Hausfrau M. ins Lebensmittelgeschäft geht, holt sie sich ihre Talent-Scheine am Bank-Schalter. Am Ende des Abends bringt der Lebensmittelhändler die Tageseinnahmen auf die Bank. Ein Geben und Nehmen. Hausfrau M., das Geschäft und die Bank. Klingt ganz einfach. Ist es auch.


Ganze Busladungen mit Politikern kommen in die Gemeinde und wollen lernen. Entscheidend ist das Wollen jedes einzelnen Bürgers ohne parteipolitische Interessen. In Langenegg gibt es keinen Fraktionszwang. Jeder profitiert hier vom Anderen. Im Gemeindesupermarkt "Adeg" arbeiten neun Leute, davon drei Azubis. Die Leute kaufen im Ort und fahren nicht weiter in benachbarte Gemeinden. Die Bank hat drei Mitarbeiter. Nach Schätzungen des Bürgermeisters hat der regionale Wirtschaftskreislauf in den vergangenen Jahren 150 Jobs geschaffen.

Weniger Fleisch essen oder lieber weniger Auto fahren?


Stuttgart (ots) - Magazin Reader's Digest veröffentlicht repräsentative Umfrage, welche Opfer die Deutschen der Umwelt zuliebe bringen würden
Für knapp ein Drittel der Deutschen wäre es kein Problem, zwei Tage pro Woche auf den Verzehr von Fleisch und Wurst zu verzichten, um den Umweltschutz zu fördern. Wenn weniger Fleisch produziert wird, verbessert das die weltweite CO2-Bilanz.







Die repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid für Reader's Digest zeigt auch, dass weitere 30 Prozent für denselben Zeitraum eher das Auto stehen lassen würden. Erstaunlicherweise verzichten Männer lieber auf den fahrbaren Untersatz (33 Prozent) als auf Schinken oder Schnitzel (25 Prozent). Bei den Frauen ist es eher umgekehrt: 37 Prozent würden sich der Umwelt zuliebe zwei Tage pro Woche vegetarisch ernähren, aber nur 27 Prozent würden auf Bus und Bahn umsteigen. Wie das Magazin in seiner April-Ausgabe außerdem berichtet, wären gerade mal 15 Prozent aller Befragten bereit, zweimal wöchentlich stromverbrauchende Unterhaltungselektronik wie Fernsehen oder Computer nicht zu nutzen.
 
Ein freiwilliger Verzicht ihrer Bürger zugunsten der Umwelt reicht der EU freilich nicht. So verbietet sie ab September dieses Jahres den Verkauf von Staubsaugern mit einer Leistung von mehr als 1600 Watt. Zuvor war bei vielen Bürgern bereits die Brüsseler Entscheidung auf Unverständnis gestoßen, dass klassische Glühbirnen nicht mehr vertrieben werden dürfen.
Für die Umfrage im Auftrag des Magazins Reader's Digest wurden insgesamt 1003 repräsentativ ausgewählte Bürger in Deutschland befragt. Dabei zeigte sich aber auch: Trotz der anhaltenden Debatte um Umwelt- und Klimaschutz wollen 23 Prozent der Deutschen auf gar nichts verzichten. 30 Prozent der Männer und 16 Prozent der Frauen gaben an, sie seien nicht bereit, ihre Alltagsgewohnheiten nennenswert umzustellen.
Für weitere Informationen zu diesem Reader's Digest-Thema stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Die April-Ausgabe von Reader's Digest Deutschland ist ab dem 31. März an zentralen Kiosken erhältlich.

Deutsche Umweltstiftung warnt vor falschen Schlüssen aus der PROKON-Affäre

Berlin, 10.03.2014 - Die Deutsche Umweltstiftung warnt davor, aus der PROKON-Krise die falschen Schlüsse zu ziehen. Ihr Vorstandsvorsitzender Jörg Sommer sieht die gesamte Entwicklung der deutschen Erneuerbaren-Branche kritisch:

„In den letzten Jahren ist nach der Anfangseuphorie rund die Hälfte der deutschen Solarindustrie weggebrochen. Aktuell gerät die Windbranche unter Druck. Wenn man sich die von der Großen Koalition geplanten Änderungen am EEG anschaut, muss man kein Prophet sein um vorauszusagen, dass der Kahlschlag in der Branche der Erneuerbaren noch lange nicht zu Ende ist.“
PROKON sei nach Einschätzung der Deutschen Umweltstiftung erst der Anfang.

Grüne Investments müsse man differenziert betrachten:
„Auch für umweltfreundliche Investitionen gilt: Kein Siegel, keine Empfehlung, kein Medienhype darf den gesunden Menschenverstand ersetzen. Risikolose Traumrenditen sind naturgemäß mit nachhaltigen Investitionen nicht zu machen. Und längst nicht überall, wo Nachhaltigkeit draufsteht ist auch wirklich Nachhaltigkeit drin.“
Dabei sind - so schätzt die Deutsche Umweltstiftung - über 80 Prozent der angebotenen grünen Investments durchaus seriös. Die Stiftung bedauert jedoch, dass es bis heute kein wirklich belastbares Gütesiegel für nachhaltige Finanzprodukte gäbe. „Einige Akteure der Branche arbeiten daran, doch sind solche selbst vergebene Siegel immer mit großer Vorsicht zu betrachten“, so Sommer.
Besser wäre, wenn es endlich zur Gründung einer europäischen nachhaltigen Ratingagentur käme - wie sie die Deutsche Umweltstiftung seit 2012 fordert.

Anzeige
  Entdecken Sie die Welt hochwertiger
Naturkosmetik auf Ecco Verde! Über 3.500 Produkte - Schnelle
Gra

30000 Demonstranten gehen für "Energiewende retten - Wind und Sonne statt Kohle, Fracking und Atom" auf die Straße. Energiepolitik der Großen Koalition in der Kritik

Berlin (ots) - In den sieben Landeshauptstädten Düsseldorf, Hannover, Kiel, Potsdam, München, Mainz und Wiesbaden sowie in Freiburg gingen gestern
insgesamt 30000 Menschen gegen ein Ausbremsen der Energiewende und für den schnellen Abschied von atomaren und fossilen Energieträgern auf die Straße. Bei den Kundgebungen forderten mehrere Redner den beschleunigten Ausbau von Wind- und Solarkraftwerken. Kritisiert wurden Pläne der Bundesregierung, die Förderung der Photovoltaik und der Windkraft an Land zu begrenzen.



Jochen Stay von der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt sagte bei der Demonstration von 8000 Teilnehmern in Hannover: "Wir wollen nicht erst 2022 raus aus der Atomkraft sondern jetzt. Wir wollen keine neuen Braunkohletagebaue, sondern ein Kohleausstiegsgesetz. Wir wollen kein Fracking, sondern den zügigen weiteren Ausbau von Wind- und Solarenergie. Und wer behauptet, die Energiewende sei zu teuer, der will doch nur weiter seinen Reibach mit schmutzigen Kraftwerken machen und verschweigt gleichzeitig die Kosten von Klimakatastrophe und Atommüll-Desaster." In Niedersachsen müssten die Atomanlagen in Gorleben und das Endlager Asse bei Wolfenbüttel geschlossen werden. Das Aus für alle Atomkraftwerke und ein Ende der Atommüllproduktion forderten auch in Kiel 5000 und in Freiburg rund 1000 Demonstrationsteilnehmer.
Vor 5000 Demonstranten in Düsseldorf bzw. 2000 Kundgebungsteilnehmern in Potsdam riefen Redner und Rednerinnen die jeweiligen Landesregierungen auf, aus der Kohleförderung auszusteigen. Sie schade den Menschen vor Ort, verhindere mehr Klimaschutz und den Umstieg auf erneuerbare Energien. In München forderten 5000 Protestierende von Ministerpräsident Horst Seehofer, den schnellen Ausbau erneuerbarer Energien nicht weiter zu behindern. In Mainz und Wiesbaden forderten insgesamt 4000 Demonstranten von ihren Landesregierungen, sich auf Landes- und Bundesebene dafür einzusetzen, dass bestehende und geplante Erneuerbare-Energien-Anlagen nicht durch falsche politische Entscheidungen gefährden werden.
Die Demonstrationen in den sieben Landeshauptstädten wurden organisiert von der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt, dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), dem Kampagnen-Netzwerk campact, den NaturFreunden Deutschlands sowie zahlreichen regionalen Trägergruppen.



Aktion von Campact gegen das Bienensterben

So geht man nicht mit Freunden um! 

 „Obst und Gemüse werden ab heute rationiert.“ – „Honig aus den Regalen verschwunden.“  Ein Szenario, dass wir uns angesichts der übervollen Auslagen in unseren Lebensmittelgeschäften so gar nicht vorstellen können. Doch wenn es so weiter geht, dann könnten diese Bilder schon bald Wirklichkeit werden, denn die Bienen sterben – rund um den Globus. Die Tiere sorgen nicht nur für Honig, sondern liefern durch Bestäubung auch die Grundlage für Obst- und Gemüseanbau. Vielen von uns ist der hohe Stellenwert der Biene im Ökogefüge nicht bewusst. Gäbe es sie nicht, so müssten wir alle auf mehr als ein Drittel unserer heute zur Verfügung stehenden Nahrungsmittel verzichten.  
Der Schweizer Filmemacher Markus Imhoof beleuchtete in seiner Dokumentation „More than honey“ 2012 das Phänomen des Bienensterbens sowie die weitreichenden und gravierenden Auswirkungen. Zeigt in eindrucksvollen Bildern Gründe für das Verstummen des Summens, "Akteure" wie Monokulturen, vampirische Milben, Antibiotika, Pestizide. Dabei klagt er nicht an, sondern will uns einfach nur sensibel machen für ein verantwortliches Miteinander in dem komplexen Naturgefüge, in dem die Bienen ein Teil sind – genauso wie wir. Die Abhängigkeit ist jedoch eindeutig auf unserer Seite. Ich finde, dass wir alle ab heute netter und sorgsamer mit unseren summenden Freunden umgehen sollten...

Nachhaltiger Fischfang - Followfish macht es vor

Das Unternehmen Followfish hat sich dem nachhaltigen Fischfang verschrieben. Wir haben mit dem Firmengründer Jürg Knoll ein Interview geführt.

Herr Knoll, wie kam es zu der Gründung von "Followfish"?   


Wir, mein Freund, ein anderer Geschäftsführer Harri Butsch und ich, betreiben seit Ende der 90er Jahre Fischhandel. 2006 stellten wir uns so ein bisschen die Sinnfrage: Wie weiter?! Es kam die Erkenntnis, dass Nachhaltigkeit nicht nur ein persönliche Leidenschaft war, sondern dass es das Thema der Zukunft beim Fisch werden würde. Wir gründeten eine Marke bzw. "Bewegung" für transparenten, 100 % nachhaltigen  Fisch und behielten recht....


"Followfish" ist, wie Sie sagen, keine Marke, sondern eine Bewegung. Was müssen wir uns darunter vorstellen?

Der Unterschied zwischen einer Marke und einer Bewegung ist aus unserer Sicht zum Einen das Level der Leidenschaft, mit der die Anbieter ein Thema begleiten, zum Anderen vor allem das Level der Visionskraft. Und zwar Visionen zur Verbesserung der Welt. Kern von "Followfish" sind nicht nur gute Produkte, sondern es ist unser Comittment für Nachhaltigkeit und die Vision, die Welt zu verbessern. Das zeichnet eine Bewegung aus.

Sie wurden 2011 mit dem Nachhaltigkeitspreis der Bundesregierung ausgezeichnet. Welche Kriterien müssen für diese Auszeichnung erfüllt sein und was bedeutet dieser Preis für Sie?

Ja, wir wurden "topp3" in der Kategorie Produkt, und damit das bestplatzierte Lebensmittel in der Kategorie. Der Preis bedeutet uns schon etwas, da er zeigt, dass wir "gehört" werden. Das ist das Wichtigste für uns. Wir sind nicht Freaks am Rande der Gesellschaft, sondern wenn man neben Weltkonzernen so einen Preis bekommt, dann zeigt es, dass unsere Themen langsam in der Mitte der Gesellschaft ankommen. Und das ist auch logisch, denn niemand findet es gut, wenn jemand anderer oder ein Tier oder die Umwelt ausgebeutet wird. Man muss nur klare Alternativen bieten. 


Das andere Schöne am Projekt ist, dass der Fisch für uns vor Ort verarbeitet wird. Wir halten nichts davon, Fisch aus Kostengründen z.B. nach Thailand zu fahren, um ihn da zu verarbeiten. Das haben wir den Maledivern vor zwei Jahren zu Start des Projektes erzählt, und das gefiehl ihnen wirklich sehr, sehr gut. Auch hier können wir also einiges bewegen. Das Schöne: Frisch verarbeitete Ware schmeckt besser, wir haben also dadurch einen Geschmacksvorteil. Mit dem Angelruten-Dosen-thunfisch von den Malediven möchten wir einer ganzen Branche zeigen, dass es Alternativen gibt, welche der Kunde auch bezahlen kann.  

 
Sie sind ständig unterwegs, "Followfish" bekannt zu machen. Haben Sie eigentlich noch Freizeit und wie verbringen Sie diese? Vielleicht mit fischen?
 
Lache. Nein, fischen tue ich nur auf den Malediven ein paar mal im Jahr. Meine zwei Söhne, mit sechs und vier Jahren, sind wohl mein größtes Hobby. Ich verbringe wirklich sehr viel von der Zeit, die mir bleibt, mit ihnen. Am liebsten draußen. 

 
Herr Knoll, danke für das Interview!

Mehr über Followfish    Werbetrailer




ToxFox – Der Kosmetik-Check als App fürs iPhone

Immer wieder lesen wir, wie gefährlich Kosmetikprodukte für den Körper sein können. Es sind beispielsweise Inhaltsstoffe beigemischt, die unseren Hormonhaushalt alles andere als gut tun. Die gute Nachricht: zertifizierte Naturkosmetikprodukte haben diese Stoffe nicht.

Wir empfehlen die App ToxFox vom BUND.

Um VerbraucherInnen die Wahl von Produkten ohne hormonell wirksame Chemikalien zu erleichtern, hat der BUND den ToxFox entwickelt. Mit der kostenlosen ToxFox-App für’s iPhone und den iPod touch lässt sich sekundenschnell mit nur einem Klick erkennen, ob ein Kosmetikprodukt diese Stoffe enthält.
Einfach mit der Kamera den Strichcode auf der Produktpackung scannen und schon erhalten Sie Auskunft!

Alternativ können Produkte nach Kategorien sortiert angezeigt oder über die Stichwortsuche gefunden werden. Mehr als 60.000 Artikel deckt die App zum Start bereits ab, weitere Produkte werden folgen. Aus Kostengründen kann die ToxFox-App zunächst nur für iOS-Geräte zur Verfügung gestellt werden. NutzerInnen von Android, Windows Phone und anderen internetfähigen Handys können den Kosmetik-Check mit unserer mobilen Seite machen. .


App herunterladen


Anzeige




Caritas: 10.000 Menschen sterben täglich durch verschmutztes Wasser

Eine Zahl, die uns erschreckt hat. Deswegen veröffentlichen wir die Pressemitteilung von Caritas

Freiburg (ots) - 880 Millionen Menschen ohne Zugang zu Trinkwasser - Caritas international setzt auf Wassermanagement und Hygiene-Kurse
Trotz Fortschritten in der Wasserversorgung sterben noch immer täglich 10.000 Menschen an Erkrankungen, die durch verschmutztes Wasser verursacht werden. Darauf weist Caritas international aus Anlass des Weltwassertages am 22. März hin. Weltweit müssen rund 880 Millionen Menschen ihr Trinkwasser aus unsicheren Quellen holen.
Bildrechte: Caritas international 
Fotograf: Paul Jeffrey/Caritas


 Krankheiten wie Durchfall und Cholera sind die Folge. Verunreinigtes Wasser und mangelhafte Hygiene sind Hauptursachen für die in vielen Entwicklungsländern hohe Kindersterblichkeit. Um dies zu ändern, engagiert sich Caritas international, das Hilfswerk des Deutschen Caritasverbandes, weltweit im Wassermanagement und führt Hygienekurse durch.
Die Anstrengungen zur Verbesserung der Trinkwasserversorgung haben in den vergangenen Jahren deutliche Fortschritte gezeitigt. Mittlerweile haben 89 Prozent der Weltbevölkerung Zugang zu sauberem Trinkwasser. 1990 waren es nur 77 Prozent. "Die Lösungen sind oft einfach: Zisternen machen Trinkwasser auch in regenarmen Zeiten verfügbar. Und schon durchs Händewaschen lässt sich ein Viertel der Durchfallerkrankungen vermeiden", erläutert Oliver Müller, Leiter von Caritas international. Allerdings profitieren nicht alle Erdteile gleichermaßen: Während die Versorgung mit Trinkwasser in Brasilien und China deutlich verbessert werden konnte, gibt es in Afrika noch wenig Fortschritte.

Caritas international konzentriert sein Engagement im Wassermanagement und der Hygiene-Aufklärung deshalb schwerpunktmäßig auf den afrikanischen Kontinent. Das Hilfswerk des Deutschen Caritasverbandes setzt dabei auf lokal angepasste Lösungen. U.a. werden Zisternen, Brunnen und Bewässerungskanäle gebaut - in Kooperation mit lokalen Partnerorganisationen und unter Mithilfe der Bevölkerung. Der Weltwassertag der Vereinten Nationen wird seit 1993 jährlich begangen. Er ist ein Ergebnis der Weltkonferenz für Umwelt und Entwicklung 1992 in Rio de Janeiro.

Beispielhafte Wasserprojekte von Caritas international finden Sie hier:

Online-Protestaktion - wir sind dabei




Liebe Leser von ichtragenatur.de,

wir unterstützen wie immer Rettet den Regenwald e.V.

Die Schönheit des Edwardsees ist einzigartig: An seinem Ufer wächst üppiger Regenwald, in der Nähe erheben sich die Vulkane des weltberühmten Virunga Nationalparks. Doch die Heimat der Berggorillas im Kongo ist bedroht. Der britische Ölkonzern SOCO sucht ausgerechnet hier nach Erdöl.
Die OECD geht Vorwürfen nach, die Sicherheitskräfte der Firma erzeugten eine „Atmosphäre der Angst“. Außerdem halte das Unternehmen mögliche Gefahren vor den Bewohnern geheim. Schließlich missachte SOCO den Staus des Virunga Nationalparks als UNESCO-Welterbe.
Zahlreiche Umwelt- und Menschenrechtsgruppen kämpfen für den Virunga Nationalpark und gegen die Suche nach Erdöl.
Fordern Sie den Chef von SOCO auf, das Projekt zu stoppen.

zur Protestaktion




Danke für Eure Teilnahme



Elektro-Autos werden kommen - Manager Elite ist sich sicher

Entscheidern aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung ermittelte, halten sie zwei Drittel der Befragten für ein wichtiges Verkehrsmittel der Zukunft, auch wenn 80 Prozent von ihnen davon ausgehen, dass es noch ein langer Weg sein wird. An den Führungskräften selbst soll die schnellere Durchsetzung aber nicht scheitern:
 
Knapp die Hälfte (47 Prozent) der zum "Capital-Elite-Panel" zählenden Entscheider erwägt, in den nächsten Jahren ein Elektro-Auto zu kaufen.
Das "Capital-Elite-Panel" ist Europas am prominentesten besetzte Führungskräfte-Umfrage. Das Institut für Demoskopie Allensbach (IfD) führt sie seit 1987 zwei Mal im Jahr für das Wirtschaftsmagazin 'Capital' durch. Unter den aktuell 508 befragten Top-Entscheidern aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung sind 67 Vorstände aus Konzernen mit mehr als 20.000
Beschäftigten sowie 18 Ministerpräsidenten und Minister und 28 Leiter von Bundesbehörden.



Anzeige
Entdecken Sie die Welt hochwertiger Naturkosmetik auf Ecco Verde! Über 3.500 Produkte - Schnelle Gra

Uralt-Reaktoren gefährden ganz Europa


Uralt-Reaktoren gefährden ganz Europa
Greenpeace-Aktivisten protestieren auf Atomkraftwerk Fessenheim


Fessenheim, 18. 3. 2014 – Gegen die wachsende Unfallgefahr durch überalterte Atommeiler protestieren heute mehr als 60 Greenpeace-Aktivisten aus 14 Ländern am französischen AKW Fessenheim. Kletterer am Reaktor 1 entrollten ein Banner mit der Botschaft „Stop Risking Europe“. Die Umweltschützer kommen unter anderem aus Frankreich, Deutschland, Italien, Tschechien, Belgien, Niederlande und der Schweiz. Fessenheim liegt nur einen Kilometer westlich der deutsch-französischen Grenze. Ein schwerer Reaktorunfall dort könnte auch weite Teile Deutschlands für Jahrzehnte unbewohnbar machen. „Jeden Tag wächst die Gefahr, dass es in Fessenheim zu einem schweren Atomunfall kommt. Das AKW muss sofort abgeschaltet werden“, fordert Susanne Neubronner, Greenpeace-Atomexpertin. „Das kann aber nur ein Anfang sein. Sicherheit gibt es nur mit einem europäischen Atomausstieg.“

Die Atomanlage im Herzen Europas gehört mit 37 Jahren zu den ältesten Frankreichs. Das AKW weist zahlreiche Sicherheitsmängel auf. Fessenheim liegt in einem ausgewiesenen Erdbebenrisikogebiet, ist aber schlechter gegen Beben abgesichert, als alle deutschen Atomkraftwerke. Es fehlt ein ausreichender Schutz vor Überflutungen durch den angrenzenden Rheinkanal, sowie vor Terrorangriffen. Im Fall eines Reaktorunfalls würde die Radioaktivität mit vorherrschendem Westwind vor allem Freiburg, Stuttgart, Rheinland-Pfalz oder Bayern verseuchen.

EU braucht Klimaschutz ohne Atomkraft

Für Europa hat eine neue Ära des atomaren Risikos begonnen: 66 der 151 europäischen AKW sind bereits älter als 30 Jahre, einige haben die 40 Jahre überschritten. Ein von Greenpeace kürzlich veröffentlichter Report (http://gpurl.de/alteakw) beweist: Steigendes Alter erhöht die Gefahr eines schweren Unfalls. Trotz Nachrüstungen und Reparaturen verschlechtert sich der Gesamtzustand von Atommeilern langfristig durch Materialermüdung und -verschleiß. Dennoch plant unter anderem Frankreich, die AKW-Laufzeiten weiter zu verlängern und die Erzeugerleistungen zu steigern. Präsident Hollande versprach im Wahlkampf 2012, Fessenheim im Jahr 2017 abzuschalten und bis 2025 den Anteil von Atomstrom von 75 auf 50 Prozent zu reduzieren. Bisher fehlt dafür jedoch jegliche gesetzliche Grundlage.

Ende dieser Woche diskutieren die EU-Staatschefs darüber, wie der europäische Energiemix im Jahr 2030 aussehen soll. Viele Staaten drängen wie Frankreich zwar auf Klimaschutzziele, nicht aber auf ehrgeizige und bindende Ziele für den Ausbau Erneuerbarer Energien. „Merkel darf sich nicht mit wachsweichen Kompromissen abspeisen lassen. Sonst wird sie zum Türöffner für ein wachsendes Atomrisiko in Europa“, so Neubronner. Greenpeace fordert ein für jedes Mitgliedsland verbindliches Ausbauziel für Erneuerbare Energien von mindestens 45 Prozent bis zum Jahr 2030.


3D-Drucker: Hype oder Chance?

Produkte, die mit 3D-Druckern hergestellt werden, können in der Herstellung Ressourcen sparen sowie Lagerhaltung, Transportkosten und Verpackungen reduzieren. Gleichzeitig ist jedoch der Materialeinsatz heute noch hauptsächlich auf Kunststoffe und Metalle beschränkt und es besteht die Gefahr, dass Ressourceneinsparungen durch die beschränkte Materialwahl und damit dem verstärkten Einsatz bestimmter Rohstoffe zunichte gemacht werden. In welchem Umfang künftig Potenziale ausgeschöpft bzw. Risiken für die Umwelt entstehen können, hängt dabei von den Anwendungen ab, für die die Technologie genutzt wird.
Forschungsbedarf: Rohstofffragen, Energiebedarf, Abfallmanagement

So kann Holz beispielsweise nicht in 3D-Druckern verarbeitet werden. Würden zur Herstellung von Produkten, die vormals aus Holz oder anderen natürlichen Ressourcen bestanden, nun Kunststoffe eingesetzt, hätte dies nachteilige Auswirkungen auf die Umweltbilanz. Selbst wenn es Energieeinsparungen beim Transport oder der Lagerhaltung konventioneller Erzeugnisse gäbe, könnte der höhere Energiebedarf, der zur Herstellung der Rohstoffe benötigt wird, zu einem insgesamt höheren „Fußabdruck“ führen.
Auch ist es vorstellbar, dass Produkte kürzer genutzt würden, wenn Konsumentinnen und Konsumenten problemlos selbst immer wieder neue Varianten „ausdrucken“ könnten. Dies hätte zugleich zur Folge, dass mehr Materialien verbraucht, statt Ressourcen gespart würden. Bei der Entsorgung der Produkte entstünden zudem hohe Anforderungen an das Recycling, insbesondere für komplexere 3D-Produkte, die verschiedene Materialien verbinden.

 



Dennoch sind künftig Umweltvorteile durch Materialeinsparungen, bedingt durch materialsparendes Design und ressourceneffiziente Herstellung der Produkte, zu erwarten. So können zum Beispiel besonders leichte Fertigungsteile beispielsweise beim Flugzeugbau hergestellt werden. Ihr Einsatz führt dann dazu, dass die Fahr- oder Flugzeuge weniger Treibstoff benötigen. Eine umfassende Bewertung, so die Forscher des Öko-Instituts, ist dringend nötig, um die Vorteile, die die 3D-Drucktechnologie für die Umwelt haben kann, besser beschreiben zu können und die Technologie entsprechend weiterzuentwickeln.

Was denkt Ihr über die 3 D-Drucker? Schreibt uns!

5. bundesweiten "Wochen der Nachhaltigkeit" vom 07. April bis 11. Mai 2014

Stuttgart (ots) - Die Diskussion über Nachhaltigkeit und CSR ist weitreichend und behandelt Themen wie Mobilität, Wirtschaftswachstum, Energie und Artenvielfalt. Auch die so genannte Generation Y mischt kräftig mit und fordert sinnstiftende Aufgaben von ihren Arbeitgebern. Um weiterhin als Organisation zukunftsfähig zu bleiben hilft nur eine proaktive und kreative Herangehensweise.



Das "Deutsche CSR-Forum - Internationales Forum für Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit" und die Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ) rufen Unternehmen, gemeinnützigen Organisationen, Schulen, Gemeinden und Privatpersonen auf, der Öffentlichkeit in diesem Jahr ihr Engagement für Nachhaltigkeit zu zeigen und das Thema mit Leben zu füllen. Die Wochen vom 07. April bis 11. Mai 2014 können zum Anlass genommen werden, um eine Aktion, ein Seminar oder einen Tag der offenen Tür durchzuführen.
Die beiden Organisatoren der 5. bundesweiten "Wochen der Nachhaltigkeit" bieten für die vielfältigen Aktionen unter www.nachhaltigkeitswoche.de eine öffentlichkeitswirksame Plattform an und belohnen die fünf originellsten Aktionen mit einer Urkunde. Der originellste Beitrag wird im Rahmen der Verleihung des Deutschen CSR-Preises am 07. Mai 2014 in Ludwigsburg ausgezeichnet.
Die Anmeldung kann ganz einfach unter www.nachhaltigkeitswoche.de erfolgen.

Wir wünschen den Organisatoren und Teilnehmern der "Wochen der Nachhaltigkeit" viele Erfolg und inspirierende Stunden.

Team ichtragenatur.de

Blei-Säurebatterien aus Ghana erfolgreich verwertet

Der erste Container mit ausgedienten Blei-Säurebatterien aus Afrika ist in Deutschland angelandet. Die Batterien wurden in einer weltweit einzigartigen Kooperation in Ghana gesammelt und in Deutschland umweltgerecht verwertet. Fachleute haben die Batteriesäure neutralisiert und das Blei mit sehr hoher Recyclingquote zurückgewonnen.
Der Export fand im Rahmen des BMBF-Projektes „Globale Kreislaufführung strategischer Metalle: Best-of-two-Worlds Ansatz (Bo2W)“ statt, welches die Zusammenarbeit zwischen Afrika und Europa zum Recycling von Batterien, Altfahrzeugen und Elektronikschrott nachhaltig verbessern soll. Die Batterien wurden vom ghanaischen Recyclingunternehmen City Waste Recycling Ltd. eingesammelt, nach internationalen Standards verpackt und verschifft. Die Verwertung übernimmt Johnson Controls, ein weltweit führenden Hersteller und Recycler von Blei-Säurebatterien.


Informationen zum Projekt „Best oft wo Worlds“
Gemeinsam mit Partnern aus der Industrie werden neue Recyclingstrukturen in Ghana und Ägypten aufgebaut und in Pilotvorhaben erprobt. Das Projekt soll lokale Wertschöpfung erzeugen, die Pilotvorhaben internationalen Sozial-, Gesundheits-und Sicherheitsstandards entsprechen sowie Arbeitsplätze vor Ort schaffen. Komponenten, die nicht effizient und umweltfreundlich in der Region verwertet werden können, werden zu spezialisierten High-Tech-Raffinerien in Europa exportiert. Entsprechend werden beide Länder besser mit den Recyclingstrukturen der Industrieländer verbunden. Das Projekt adressiert ausschließlich lokal anfallende Schrotte und grenzt sich damit deutlich vom illegalen Handel mit Giftmüll und Elektroschrott ab.
Die Projektpartner: Wissenschaft und Industrie
Das Konsortium, bestehend aus dem Öko-Institut, Johnson Controls, weiteren Industrieunternehmen sowie kompetenten Partnern in Ägypten und Ghana arbeitet an der lokalen Umsetzung. Diese Kooperation bündelt die Stärken aller Beteiligten: führende Kompetenz im Bereich Metallrecycling und -verarbeitung, Umweltforschung, Projektmanagement sowie eine starke lokale Präsenz. Das Projekt läuft von Juni 2012 bis Mai 2015 und wird vom deutschen Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des r3-Programms gefördert.


Anzeige
OxfamUnverpackt Muttertag Geschenke


Unser Fernsehtipp - Was bringt das Freihandelsabkommen?

Zurzeit verhandeln die USA und die EU über ein transatlantisches Freihandelsabkommen (TTIP), das immer wieder die Nachrichten beherrscht und das 2015 in Kraft treten soll. Es würde rund 800 Millionen Menschen betreffen und wäre damit eine der größten Freihandelszonen der Welt. Die Wissenschaftsdokumentation "Gefährliche Geheimnisse", die Gesprächssendung "scobel - Verschluss-Sache Freihandelsabkommen" sowie das 3sat-Wirtschaftsmagazin "makro: Freihandelsabkommen" erörtern, welche Chancen für die europäische Wirtschaft, aber auch welche Risiken das Abkommen für die Verbraucher birgt.







                                                               Im Rahmen von "Wissenschaft am Donnerstag" startet die Wissenschaftsdokumentation "Gefährliche Geheimnisse" am Donnerstag, 20. März, 20.15 Uhr, mit der kritischen Seite. Autor Michael Wech untersucht vor allem, welche Auswirkungen das Regelwerk auf den Verbraucherschutz hat. Als problematisch wird von vielen angesehen, dass durch den Einfluss von Unternehmen und Lobbygruppen deutsche Regelungen vor allem bei Umwelt- und Gesundheitsstandards aufgeweicht oder abgesenkt werden könnten. Die Behandlungs- und Verarbeitungsvorschriften von Lebensmitteln - wie bei dem in diesem Zusammenhang oft zitierten "Chlorhuhn" - und vor allem Normen für den Umgang mit gentechnischen Erzeugnissen werden hier immer wieder angeführt.

Welche Zukunft bringt Europäern die zwischen den USA und Europa geplante Freihandelszone wirklich? Im Rahmen von "Wissenschaft am Donnerstag" diskutiert Gert Scobel in der Sendung "scobel" im Anschluss um 21.00 Uhr mit seinen Gästen über das geplante Freihandelsabkommen und seine möglichen Folgen. Die Sendung hinterfragt die Verhandlungen des bis jetzt geheim gehaltenen Vertrags und analysiert, welche geopolitischen und strategischen Interessen hinter dem geplanten Abkommen stehen könnten. Vor allem welche Ziele die USA verfolgen in Anbetracht der Tatsache, dass sie parallel mit Ländern des pazifisch-asiatischen Raums verhandeln.


Das 3sat-Wirtschaftsmagazin "makro" mit Moderatorin Eva Schmidt befasst sich am Freitag, 21. März, 21.00 Uhr, mit dem Thema "Handel ohne Grenzen": Wie könnte die europäische Wirtschaft vom freien Handel mit den USA profitieren? Bringt das Mega-Projekt mehr Wohlstand und mehr Arbeitsplätze für die EU? Die EU-Kommission erhofft sich einen Schub von 120 Milliarden Euro für die Wirtschaft diesseits des Atlantiks, US-Präsident Barack Obama hunderttausende neuer Jobs jenseits des Atlantiks. Aber ist das realistisch?

Julia Roberts - in Sachen Nachhaltigkeit Oscar verdächtig

Das herzliche, ansteckende Lachen und ihre rote Mähne machten sie weltberühmt. Die Schauspielerin Julia Roberts glänzte in facettenreichen Rollen: als Hure Vivian in Pretty Woman, in Notting Hill war sie Anna Scott und in dem Öko-Drama Erin Brockovich spielte sie die gleichnamige Umweltaktivistin.
Julia Roberts Porträt
Photo by PR Photos
Die US-Amerikanerin hat in den vergangenen Jahren in ihrem Leben neue Prioritäten gesetzt. Hie und da eine Nebenrolle in Hollywood.


Hauptsache, sie macht Spaß. Die Hauptrolle spielt seitdem ihre Familie und mit ihr entwickelte sie ein ausgeprägtes Umweltbewusstsein.Gewinnerin benutzt Stoffwindeln statt Wegwerfwindeln. Vielleicht ist ihr Mrs. Brockovich doch näher, als die Filmkritiker erwartet hätten? In der Verfilmung einer wahren Geschichte kämpft sie als dreifache Mutter gegen den Konzern Pacific Gas and Electric, der die Umwelt und die Bewohner in der Gegend um den Industriestandort bewusst vergiftet.


Amerikas „Sweetheart" hat sich im wahren Leben mit Morgan Freeman und Willie Nelson und anderen Gleichgesinnten verbündet. Sie kämpfen als Botschafter für die Firma 'Earth Biofuels' gegen die Luftverschmutzung. Das Unternehmen hat sich auf die Forschung und Entwicklung von alternativen Treibstoffen spezialisiert. Bio-Energien - so lautet Julias Credo.







Roberts zählte einmal zu den „mächtigsten Frauen im Showgeschäft“. In der amerikanischen Presse sprechen immer wieder Freunde und versichern, dass sie ihren Weg gefunden habe. Sie sei im Einklang mit sich und der Natur. Ein Zitat der Frau aus Georgia: „Ich möchte Mutter Erde beschützen so gut es eben geht. Denn ich will einen sauberen Planeten für meine Kinder hinterlassen". 

Die Deutschen haben keine Ahnung vom Energiesparen - zwei kleine Maßnahmen könnten im Jahr 11,4 Milliarden Euro einsparen und den CO2-Ausstoß sowie die Gasimporte deutlich senken

Münster (ots) - Zuerst die schlechte Nachricht: Viele Deutsche haben keine Ahnung vom Energiesparen, sie schätzen ihren tatsächlichen Energieverbrauch völlig falsch ein. Deshalb werden oft die falschen Energiesparmaßnahmen ergriffen. Die gute Nachricht: Der Wille zum Energiesparen ist auf jeden Fall da. Die Deutschen wollen durch geringeren Energieverbrauch Geld sparen, die Umwelt schonen und einen Beitrag zur Energiewende leisten. Dies und vieles mehr geht aus dem großen Grünspar.de-Trendreport hervor, den das Unternehmen im März 2014 erstmalig veröffentlicht hat. Für den Grünspar.de-Trendreport wurden im Zeitraum von November 2013 bis Februar 2014 insgesamt 1372 Grünspar.de-Kunden befragt und zehntausende Bestellvorgänge ausgewertet.
Hauptsache Energiesparlampe?


Die erste Schwachstelle der Deutschen ist die Heizung. Die Einsparmöglichkeiten bei den Heizkosten werden stark unterschätzt. Die Statistik zeigt, dass der reale Energieverbrauch im Haushalt zu 70% auf das Konto der Heizung geht. Trotzdem sparen nur 12% der Deutschen aktiv Heizenergie ein. Völlig überschätzt werden hingegen die Stromsparmöglichkeiten mit effizienten Leuchtmitteln, wie etwa LEDs oder Energiesparlampen. Diese machen den kleinsten Teil des realen Energieverbrauchs aus, ihr Einsatz gehört bei den Deutschen aber zu den beliebtesten Energiesparmaßnahmen. Die wirklich effektiven Energiesparmaßnahmen werden gemieden und somit große Potentiale verschenkt.

Stromsparen nur im Winter?

Ebenfalls nicht so ganz zum realen Stromverbrauch passen möchte das Stromsparverhalten der Deutschen. Strom sparen wird vor allem mit dem Winter assoziiert und entsprechende Maßnahmen deshalb vor allem dann ergriffen. Dieses Verhalten steht jedoch in starkem Widerspruch zum realen Stromverbrauch. Dieser ist zwar im Winter höher als im Sommer, aber nur minimal. Dieses Energiesparverhalten macht deutlich, dass die größten Stromfresser, die das ganze Jahr über viel Energie verbrauchen, nicht auf der Abschlussliste der Deutschen stehen und, viel schlimmer, gar nicht erst als solche wahrgenommen werden.
Dazu Geschäftsführer Gerrit Ellerwald: "Es ist schon erstaunlich, dass immer noch so wenige Verbraucher in Deutschland ihren Energieverbrauch richtig einschätzen können. Obwohl der gute Wille unbestreitbar vorhanden ist, wird so leicht zu hebendes Potential für Umwelt und Geldbeutel verschenkt."
Die besseren Alternativen - Günstig und trotzdem kuschelig warm
Ganz oben auf der Liste der Energiesparmaßnahmen sollte eine intelligente Heizungssteuerung stehen. Hier gibt es schon ab 99 Euro Geräte im Markt, mit denen der Verbraucher durchschnittlich 20 Prozent und in der Spitze sogar bis zu 50 Prozent seiner Heizenergie einsparen kann. Diese Investition amortisiert sich schon binnen eines Jahres. Für einen durchschnittlichen vier-Personen-Haushalt lassen sich allein hiermit schon 172 Euro pro Jahr einsparen.

Anzeige



Die besseren Alternativen - Sparer und Warmduscher

Ebenfalls völlig unterschätzt wird die Wirkung eines Sparduschkopfes. Hier gibt es gute Qualität schon ab 19,90 Euro. Der Sparduschkopf senkt nicht nur den Wasserverbrauch, sondern reduziert vor allem auch die Heizkosten, weil weniger Warmwasser erhitzt werden muss. Im Jahr spart der durchschnittliche Haushalt damit rund 113 Euro pro Person und Duschkopf.
Die besseren Alternativen - Billige Saubermänner
Unbekannt ist den meisten Verbrauchern auch der Effekt, die Stromkosten für die Waschmaschine mit einem Waschmaschinen-Vorschaltgerät deutlich zu senken. Die Mischbatterie wird der Waschmaschine vorgeschaltet und führt ihr so warmes Wasser aus dem Wasserkreislauf des Hauses zu. Die ineffiziente und teure Erwärmung des Wassers in der Maschine durch Stromheizung entfällt damit. Bei Anschaffungskosten ab 200 Euro hat sich die Mischbatterie schon nach 3 Jahren bezahlt gemacht.
Diese Beispiele lassen sich noch beliebig vermehren. Ihnen gemein ist leider in fast jedem Fall, dass die Verbraucher diese Maßnahmen nicht kennen. Würden alle 40 Millionen Haushalte in Deutschland einen Sparduschkopf und eine intelligente Heizungssteuerung einsetzen, könnten sie im Durchschnitt 286 Euro pro Jahr an Heizkosten einsparen bei einer durchschnittlichen einmaligen Investition von 120 Euro. Das entspricht einer jährlichen Ersparnis von 11,4 Milliarden Euro für alle Haushalte in Deutschland. Der schöne Nebeneffekt: Deutschlands Haushalte würden damit auf einen Schlag rund 30 Prozent (142,6 Milliarden Kilowattstunden) ihres Wärmeenergieverbrauchs einsparen. Das entspricht ca. 50 Prozent der jährlichen Gasimporte aus Russland.
2011 wurden in Deutschland 136 Milliarden Kilogramm CO2 durch das Heizverhalten der Deutschen in die Atmosphäre gepustet. Der jährliche Ausstoß an CO2 könnte durch die beiden oben genannten Maßnahmen um 37,09 Milliarden Kilogramm CO2 verringert werden. Das entspricht 9,5 Prozent des Klimaschutzziels der Bundesregierung.


Dritter Jahrestag Fukushima

Lage in Fukushima unverändert ernst

Drei Jahre nach der Havarie stellen die Atomruinen in Fukushima immer noch eine große Gefahr für Mensch und Umwelt dar. Der Betreiber TEPCO ist unfähig, die Probleme in den Griff zu bekommen. Schwere Zwischenfälle, Schlampereien und Vertuschungen sind an der Tagesordnung. Messwerte wurden und werden geschönt oder gar falsch erhoben und Pannen verschwiegen – ganz legal, denn die japanische Regierung hat eine Zensur für „schlechte“ Nachrichten erlassen. Vor der Bevölkerung - und am besten auch vor der Weltöffentlichkeit - soll das wahre Ausmaß vertuscht werden. Doch schon jetzt nimmt die Zahl der Schilddrüsenkrebs-Erkrankungen bei Jugendlichen deutlich zu.



Christina Hacker, Vorstand am Umweltinstitut München, kritisiert diesen Umgang mit der Katastrophe scharf: „Nach wie vor fließen hunderte Tonnen radioaktiv verseuchtes Wasser ungehindert in den Pazifik und ins Grundwasser. Unmengen warten noch in billigst gefertigten Auffangtanks auf Dekontaminierung oder Entsorgung. Immer wieder werden Lecks gefunden, aus denen hochkontaminiertes Wasser ausläuft. Das gesamte Gelände hat sich in einen radioaktiven Sumpf verwandelt. Wie es um die Kernschmelzen in drei Reaktoren steht, weiß niemand. Für den Verbleib des radioaktiven Mülls, der bei der Säuberung von kontaminierten Gebieten angefallen ist und dort in unzähligen Säcken in Gärten und in der Landschaft steht, gibt es keine Lösung.“ Es werde lediglich auf akute Vorkommnisse notdürftig reagiert, ein zielführendes strategisches Konzept oder Krisenmanagement gebe es nicht.

Gesundheitsschäden werden in Kauf genommen

Gemälde Fukushima von Florian Simon Eiler 2012   1,90m x 0,90m
Vor diesem Hintergrund ist es völlig aberwitzig, dass die Regierung nun die Sperrzone um Fukushima zum Teil aufhebt und den Menschen erlaubt, in die verstrahlten Regionen zurückzukehren. Dort herrscht noch immer eine Strahlung, die 20 Mal höher ist als jene, die unserer Bevölkerung zugemutet wird. „Eine unverantwortliche Maßnahme“, erklärt Hacker weiter. Vor allem für strahlensensible Personen, wie zum Beispiel Kinder, sei dieser Wert nicht akzeptabel.Vorstand Harald Nestler ergänzt: „Wie so oft geht es um viel Geld. Da der TEPCO-Konzern pleite ist und der Staat dafür einspringen muss, ist er natürlich daran interessiert, die Zahlungen in Grenzen zu halten.“ Wenn die Menschen aus den kontaminierten Gebieten in ihre Heimat zurückkehren, erlischt nach einem Jahr der Anspruch auf Entschädigungszahlung. Etwa 100.000 Menschen leben derzeit in temporären Unterkünften. Die Regierung stellt in Aussicht, dass sie alle irgendwann einmal in ihre Häuser zurückkehren können. Mögliche gesundheitliche Schäden in der Bevölkerung nimmt sie dabei billigend in Kauf.



Mit der Öko-Raupe auf die Skipiste
















Bildüberschrift: Mit der Öko-Raupe auf die Skipiste 
Bildrechte: Grießenböck



Alpbachtal (ots) - Im Alpbachtal ist die erste Diesel-Hybrid-Pistenraupe Österreichs in Betrieb gegangen. Das umweltfreundliche Pistenfahrzeug ist mit seiner neuen Hybrid-Technologie ein ökologischer Meilenstein für Skigebiete.
Fahrzeuge mit Hybridantrieben sind in den letzten Jahren zum Synonym für umweltfreundliche Mobilität geworden.
Auch abseits der Straße profitieren Nutzfahrzeuge von den elektrischen Antrieben, wie jetzt erstmals im Skigebiet Alpbachtal getestet wird. Im Beisein von Umweltminister Andrä Rupprechter wurde hier die erste Diesel-Hybrid-Pistenraupe Österreichs, der "PistenBully 600 E+" von der Firma Kässbohrer, vorgestellt und feierlich an die Alpbacher Bergbahnen übergeben. "Es freut mich besonders, dass Alpbach mit diesem Vorzeigeprojekt vorausgeht und neue Maßstäbe setzt", lobte Umweltminister Andrä Rupprechter.
Die Beweggründe für die Neuanschaffung liegen für Peter Hausberger, Geschäftsführer der Alpbacher Bergbahnen, auf der Hand: "Das Pistengerät ist ein Meilenstein für unser Skigebiet. Der Pistenbully überzeugt durch seine hohe Effizienz, Wirtschaftlichkeit und Umweltfreundlichkeit".

Dank neuer Technologie werden Emissionen deutlich reduziert. Das dieselelektrische Pistengerät gibt 99 Prozent weniger Rußpartikel in die Luft ab. Der Ausstoß von Kohlenstoffdioxid (CO2) und Stickoxiden (NOx) wird durch die Kombination von Verbrennungsmotor und Elektroantrieb um 20 Prozent reduziert. Und die Betriebskosten werden ebenfalls um 20 Prozent gesenkt. Drei Faktoren spielen dabei eine große Rolle, wie Jens Rottmair, der Vorstandssprecher der Firma Kässbohrer Geländefahrzeug AG erklärt: "Bei der Talfahrt erzeugen die Fahrmotoren Strom, durch den die Fräse angetrieben wird. Zudem läuft der Dieselmotor immer im optimalen Drehzahlbereich". Wichtig sei dabei die elektrische Kraftübertragung, die einen wesentlich besseren Wirkungsgrad als die Hydraulische aufweist. Das Pistengerät ist natürlich mit innovativen Features und intelligente Software ausgestattet, die den Fahrer und Betriebsleiter bei der Arbeit unterstützen.

Vielleicht hört auch Ihr von neuen umweltfreundlichen und ressourcenschonenden Technologien? Wenn ja, schreibt uns, wir freuen uns und stellen die Neuigkeit vor.

Team "ichtragenatur.de" 

An alle Schalke Fans, die den Sponsor Gazprom mit kritischen Augen sehen.


Liebe Schalke-Fans,
ihr habt einen offenen Brief an den Verein geschrieben und Euren Unmut kund getan, dass ihr mit dem russischen Sponsor GAZPROM so ganz und gar nicht einverstanden seid. Aktionen bei Fanshops usw. sind ebenfalls geplant.

Ihr habt mir den Glauben zurück gegeben, dass König Fussball mit seinen Myriaden an Fans doch etwas bewirken kann. Ich glaube sogar, dass die Schalker, wie es oft behauptet wird, noch ganz besondere Fans sind.
Macht weiter so. Seid Vorbild und zeigt Eure rote Karte, wenn es um Verletzung von Menschenrechten, Umweltverschmutzung und Kapitalismus geht. Diese Einstellung findet man im professionellen Sportbereich so gut wie gar nicht.
Danke.

Ihr seid heute meine Helden.
Mit sportlichen Grüßen
F. S. Eiler

zum Jahrestag von Fukushima am 11.03.

Berlin (ots) - Als es vor gerade mal drei Jahren in Fukushima zur Kernschmelze kam, war das beherrschbare Restrisiko der zivilen Atomenergienutzung endgültig Geschichte. "Der Jahrestag der Nuklearkatastrophe von Fukushima sollte uns alle daran erinnern, wie teuer uns die Nutzung der Atomkraft zu stehen kommt, wenn wir nicht auf wirklich nachhaltige Alternativen für unsere Energieversorgung setzen", warnte NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller auch angesichts der weiter ungelösten Frage der Endlagerung hochradioaktiver Abfälle und der steigenden Stromerzeugung aus klimaschädlichen Kohlekraftwerken.

Während die Förderung für erneuerbare Energien unter Beschuss ist, setzt Großbritannien weiter auf Kernkraft und will für das neue Atomkraftwerk Hinkley Point C den Betreibern 35 Jahre lang eine lukrative Vergütung mit einem Strompreis von über 11 Eurocent garantieren. Zum Energieexpertin Tina Mieritz.
Atomkraft ist nicht nur gefährlich für Mensch und Natur, sondern birgt auch immense ökonomische Risiken. In ganz Europa werden Baustellen von Atommeilern zum industriepolitischen Desaster und sind zum Teil bereits aufgegeben, wie in Bulgarien. In Finnland explodierten die Baukosten für die Dauerbaustelle der Atomanlage Olkiluoto von ursprünglich drei Milliarden auf fast neun Milliarden Euro. Im Vergleich dazu wird eine Energieversorgung auf Basis von Energieeinsparung, Energieeffizienz und erneuerbaren Energien in Europa bereits 2030 günstiger sein als das heutige System. Zudem sollte nicht vergessen werden, dass die Förderung der Atomenergie den deutschen Steuerzahler in den letzten Jahrzehnten bereits über 230 Milliarden Euro gekostet hat.

Anzeige

Ökostrom bei wemio.de - Nicht schnacken, anpacken!



China tut was gegen die Umweltverschmutzung

Das rasante Wirtschaftswachstum fordert seinen Tribut: Smog macht viele Großstädte in China fast unbewohnbar, Gewässer und Böden sind vergiftet. Nun werden die schlimmsten Dreckschleudern abgerissen.
Seit Jahren stand bei der Kommunistischen Partei Chinas vor allem eins auf der Agenda: Wachsen, was das Zeug hält, ohne Rücksicht auf Verluste. Das hat sich jetzt geändert: Den Protest der gestressten Großstädter vor Augen, will sich die Partei nun um den Umweltschutz kümmern. Chinas neuer Regierungschef Li Keqiang machte diese Woche in seiner Eröffnungsrede vor dem chinesischen Volkskongress den Vergleich, dass der allgegenwärtige Smog die "rote Ampel der Natur" sei, die China wegen seines blinden Wachstums gezeigt bekomme. "Wir erklären der Umweltverschmutzung den Krieg", hat Li Keqiang ausgerufen. Neue Programme sollen die schlimmsten Folgen abschwächen, denn der Frust in der Bevölkerung wächst. 

Die Umweltverschmutzung hat mittlerweile dramatische Ausmaße angenommen. Die extreme Schadstoffbelastung mache die chinesische Hauptstadt "fast unbewohnbar für menschliche Wesen", stellte die renommierte Akademie der Sozialwissenschaften in Shanghai im Februar in einer Studie fest. Laut den jüngsten Zahlen des Umweltministeriums ist rund die Hälfte von Chinas Seen verschmutzt, und große Landflächen sind zu verseucht für Landwirtschaft. 
Die Kapazität von veralteten Stahlfabriken soll um 27 Millionen Tonnen sowie die Zementproduktion um 42 Millionen Tonnen gesenkt werden, kündigte der Premier für dieses Jahr an. Darüber hinaus sollen 50.000 kleine Kohleöfen geschlossen werden. "Es ist ein langwieriger Krieg", sagte Umweltminister Zhou Shengxian. "Wir müssen Geduld haben."
Quelle: dpa/AP

Online-Protestaktion: Wir sind dabei Mord für EU-Biodiesel: Stoppen Sie das, Herr Gabriel!

Selbstverständlich unterstützen wir die aktuelle Protestaktion von Rettet den Regenwald e.V.



Bei Protesten gegen eine Palmöl-Plantage in Indonesien ist ein Ureinwohner umgebracht worden. Unser Partner Feri Irawan hat das Verbrechen aus nächster Nähe beobachtet und dokumentiert. Der Ureinwohner wurde von Söldnern in die örtliche Ölmühle verschleppt und offenbar zu Tode gefoltert. Die Firma Asiatic Persada soll für die Tat verantwortlich sein. „Es herrscht Krieg, ein Krieg, den niemand von uns wollte“, sagt Feri Irawan.
Damit spitzt sich der jahrelange Kampf der Waldnomaden auf Sumatra dramatisch zu. Im Dezember vergangenen Jahres waren 500 Familien vor Soldaten geflohen und hatten vor dem Gouverneurspalast in der Provinzhauptstadt Zuflucht gesucht. Nachdem sie von dort vertrieben wurden, wurden sie daran gehindert, auf ihr Land zurückzukehren. Ende Februar kam es zur Konfrontation mit der Polizei.
Der Kampf um das Land der Waldnomaden steht im Zusammenhang mit der Biodiesel-Politik der EU und der Bundesregierung. Ein Großteil des Pflanzenöls, das per Gesetz dem Diesel beigemengt werden muss, stammt von den Palmöl-Plantagen Indonesiens.
Herr Minister Gabriel, beenden Sie angesichts der eskalierenden Gewalt endlich Ihre Biodieselpolitik!

zur Online-Protestaktion


Was Protestaktionen im Netz alles bewirken können, lest Ihr hier.
Danke für die Teilnahme und ein schönes Wochenende.





Fossile Brennstoffe und erneuerbare Energien sind Säulen der Energiewende

Wir finden die Pressemitteilung vom  Verein Deutscher Ingenieure sehr wichtig.

Düsseldorf (ots) - Klimaschutz und die Reduktion der Treibhausgasemissionen sind wichtige Ziele der Energiewende. In seinem neuen Positionspapier legt der VDI Verein Deutscher Ingenieure dar, wie eine ressourcenschonende und CO2-arme Energieversorgung und -nutzung in Deutschland zu erreichen ist. Dabei kommt es vor allem auf die Entkarbonisierung, d.h. die verringerte Nutzung von Kohlenstoffen, in der Energiewirtschaft an. Zu den weiteren Maßnahmen zählen die Effizienzsteigerung und die Einsparung von Energie.


"Die Energiepolitik muss sich in den nächsten Jahrzehnten an den Grundprinzipien von Technikoffenheit, sparsamer Energienutzung, erneuerbaren Energien, Netzausbau und einem angemessen Kosten-Nutzen-Verhältnis orientieren, damit die Energiewende gelingen kann", erklärt Prof. Udo Ungeheuer, Präsident des VDI. Handlungsbedarf sieht Deutschlands führende Ingenieurvereinigung unter anderem bei der Energie- und Wärmeversorgung von Industrie und Gebäuden. So müssen z. B. die erneuerbaren Energien besser in das vorhandene Energiesystem integriert werden. Wichtige Schritte hierfür sind u. a. der Ausbau der Übertragungs- und Verteilnetze sowie die Entwicklung von Energiespeichern. Der VDI empfiehlt auch eine entsprechende Weiterentwicklung der Inhalte des Energiewirtschafts- und des Erneuerbare-Energien-Gesetzes.

Neben den erneuerbaren Energien werden aber auch fossile Energieträger zukünftig noch eine wichtige Rolle spielen. Der VDI spricht sich dafür aus, unter Einhaltung der geltenden Umweltschutzmaßnahmen Verfahren zur Gewinnung von Schiefergas (Fracking) sowie zur Abscheidung, Verwertung und Speicherung von CO2 weiter zu prüfen.
"Die Energiewende stellt ein ehrgeiziges, aber zu erreichendes Ziel dar", so Prof. Ungeheuer. "Zugleich ist sie eine Herausforderung, die ein faszinierendes und anspruchsvolles Arbeitsfeld für Ingenieurinnen und Ingenieure darstellt und die Chance bietet, durch den Export effizienter Energietechnologien neue Arbeitsplätze in Deutschland zu schaffen."

Jeremy Irons - ein Kämpfer gegen den Müll

Jeremy Irons for BMW Magazine 2012
Vom angestrebten Traumberuf Tierarzt zum Oscar-Preisträger und schließlich zum medialen Aufklärer und Mahner in Sachen Müll: Schauspieler Jeremy Irons. Der Brite erlangte Weltruhm mit seiner Rolle als Esteban Trueba in dem Kinofilm „Das Geisterhaus“ oder als Bösewicht neben Bruce Willis in „Stirb langsam – Jetzt erst recht“. Mit „Trashed“ (dt. Filmtitel „Weggeworfen“) gelang ihm 2012 in dem Genre Dokumentation ein großer Erfolg. Beachtlich auch, dass der Mime neben der Hauptrolle den Film selbst produziert hat. Ein Streifen über den globalen Müll. Irons Fragen: Wie entsteht er? Welche Auswirkungen hat er auf die Schöpfung „Mensch“, und was kann dagegen unternommen werden?
Gedreht wurde beispielsweise im Libanon auf einer illegalen Müllhalde. Tag für Tag wird hier das Mittelmeer verschmutzt. Um die Folgen von Dioxinvergiftungen deutlich zu machen, die eine unvermeidliche Folge der weltweiten Verbreitung von Plastik ist, reiste der 65-Jährige nach Vietnam. Dort kommen heute noch viele Kinder mit grauenhaften Missbildungen zur Welt, die auf die Entlaubungsaktion durch die amerikanischen Truppen im Vietnamkrieg durch das dioxinhaltige Agent Orange zurückzuführen sind.
Jeremy Irons ging das Thema mit derselben Akribie und Professionalität an, wie bei einem Blockbuster. Keine Effekthascherei. Gute Recherche, ehrliche Bilder, Lehrmaterial für den Zuschauer, mit Sequenzen, die entsetzlich weh tun.

Das Umwelt-Thema ist dem Briten wichtig. Letztes Jahr besuchte er das Europäische Parlament in Brüssel und bekannte dort bei einer Pressekonferenz, dass er ein leidenschaftlicher Mülltrenner sei: „Mit dem Mülltrennen ist es wie mit dem korrekten Parken in die Lücke. Es kostet etwas mehr Zeit, etwas mehr Mühe, aber es heißt auch, dass am Ende auch jeder andere parken kann.“
Kritiker werfen ihm Heuchelei vor. Begründen dies mit seinen pompösen Residenzen in Großbritannien. Nach dem Motto, wenn man so lebt, kann man es mit Umwelt- und Naturschutz nicht ernst nehmen.


Möchte jemand den Trailer sehen zu Jeremy Irons Öko-Film sehen?

Viel Spaß. Übrigens: Hat ihn schon jemand gesehen. Schreibt uns!

"Kohleschmutz statt Klimaschutz? Auf der Suche nach sauberer Energie"- Fernsehtipp heute

Mainz (ots) - "Europa PolitiX" geht vor der Europawahl den drängendsten Problemen der EU auf den Grund. Für die Sendung am Mittwoch, 5. März 2014, 0.10 Uhr in ZDFinfo, war Moderatorin Julia Theres Held in Krakau auf der Suche nach sauberer Energie.


Wie kaum eine andere leidet die Stadt unter erheblicher Belastung der Luft, die Feinstaubgrenzwerte werden ständig überschritten - nur im bulgarischen Sofia und Plowdiw ist die Luft noch schmutziger. Umgerechnet 50 Zigaretten inhaliert jeder Krakauer pro Woche, jeder Berliner nur drei. Schuld ist das in Polen noch immer stark verbreitete Heizen mit Kohle, ab 2018 soll es deshalb in Krakau verboten sein. Kraftwerke tun ihr Übriges, 90 Prozent des polnischen Stroms stammen aus Kohle. Der heimische Rohstoff ist billig und hat eine starke Lobby.
Erneuerbare Energien hingegen haben es schwer, auch weil sie deutlich weniger gefördert werden als in Deutschland, erläutert der polnische Direktor von Juwi.
Zwei junge Umweltaktivisten erklären, wie ihre preisgekrönte Smog-App funktioniert, die zur beliebtesten Gesundheits-App in Polen avancierte.
Die Bäuerin Jadwiga Lopata setzt seit Jahren auf Nachhaltigkeit und hatte schon Prinz Charles zu Gast. Ihr Sohn berät heute Landwirte und andere Interessierte, die auf der Suche nach sauberer Energie auf die Politik nicht mehr warten wollen.
Das ZDFinfo-Format "Europa PolitiX" berichtet bis Mai 2014 aus allen Teilen der EU. Andreas Klinner und Julia Theres Held, Moderatoren der ZDF-Sendung "heute - in Europa", treffen Betroffene, Kritiker, Vordenker und zeigen die vielen unterschiedlichen Gesichter und Facetten eines Kontinents vor einer Wahl, die die Weichen für Europas Zukunft stellen wird.

Greenpeace-Aktivisten protestieren gegen überalterte AKW in Europa/ Studie zeigt: Risiko wächst mit Betriebsdauer des Reaktors

Beznau/ Schweiz, Tihange/ Belgien (ots) - Mehr als 100 Greenpeace-Aktivisten protestieren heute Morgen an den grenznahen Atomkraftwerken in Beznau (Schweiz) und Tihange (Belgien) gegen die Gefahr alternder Atomreaktoren in Europa. In Beznau befinden sich rund 100 Umweltschützer auf dem AKW-Gelände, Kletterer besteigen den Reaktor 2 des AKW. Im belgischen Tihange projizierten einige Dutzend Aktivisten "The end" und Radioaktivitätszeichen an den Kühlturm des AKW. Ein 4,50 Meter hohes und zwei Meter breites Atommüllfass haben sie am Eingang platziert. "Die überalterten Atomkraftwerke sind tickende Zeitbomben. Der Weiterbetrieb ist absolut unverantwortlich", sagt Heinz Smital, Kernphysiker und Greenpeace Atomexperte vor Ort in Tihange. "Die maroden Uralt-Meiler an der Grenze zu Deutschland müssen unverzüglich vom Netz gehen bevor es zu einem schweren Unfall mit Auswirkungen für ganz Europa kommt."



Ein heute veröffentlichter Report von Greenpeace beweist: Steigendes Alter erhöht die Gefahr eines schweren Unfalls. Die Laufzeit des störanfälligen Meilers Tihange 1 hat Belgien dessen ungeachtet gerade auf 50 Jahre verlängert. Beznau ist mit 45 Jahren das älteste AKW der Welt. Europa betritt eine neue Ära des atomaren Risikos: Über 60 der AKW sind bereits älter als 30 Jahre, einige haben die 40 Jahre überschritten http://gpurl.de/alteakw. Dennoch planen viele Regierungen, die Laufzeiten weiter zu verlängern und die Erzeugerleistungen sogar noch zu steigern. Staaten wie Frankreich und die Schweiz ignorieren das Risiko, das von den alternden Systemen ausgeht. Belgien hat zwar den Atomausstieg beschlossen, lässt Tihange aber dennoch länger am Netz.

In Europa bemühen sich Energieunternehmen derzeit um Laufzeitverlängerungen für 46 alte Atomreaktoren. Die Alterung ist in fast allen europäischen Ländern mit Atomenergie ein drängendes Problem: Belgien, Deutschland, Finnland, Frankreich, Ungarn, Großbritannien, Niederlande, Schweden, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Spanien und Ukraine. Trotz Nachrüstungen und Reparaturen verschlechtert sich der Gesamtzustand von Atommeilern langfristig durch Materialermüdung und -verschleiß.

Europäische Energiewende ohne Atomkraft
Im Fall eines ernsthaften Unfalls in einem oder mehreren Atomreaktoren sind zudem die aktuellen Summen der Atomhaftpflicht in Europa - je nach Land - zur Deckung der wahrscheinlichen Kosten um einen Faktor zwischen 100 und 1000 zu niedrig. Experten schätzen die realen Schäden jedoch so hoch ein, dass kein Unternehmen diese überhaupt versichern würde.
Am 20. /21. März diskutiert die EU darüber, wie ihr Energiemix im Jahr 2030 aussehen soll. Welche Rolle dabei Atomkraft spielt, wird die Debatte maßgeblich beeinflussen. "Bisher drängt Europa zu wenig auf den Ausbau der Erneuerbaren Energien. Das vorgeschlagene Ziel um `mindestens 27 Prozent´ ist deutlich zu niedrig, um einen Systemwechsel von Kohle und Atom hin zu Sonne und Wind zu bewirken", sagt Smital. Greenpeace fordert ein für jedes Mitgliedsland verbindliches Ausbauziel für Erneuerbare Energien von mindestens 45 Prozent bis zum Jahr 2030. Ohne einen solchen Ausbau wird Europa noch über Jahrzehnte abhängig bleiben von Atomkraft und Kohleenergie.

Kraftwerk Metropolis: Die Stadt der Zukunft erzeugt ihre Energie selbst - Teil 2

Klimafreundliche Energieversorgung klappt bereits heute
Dabei betreffen diese Themen nicht nur Megacities. Die Stadt Marsberg in Nordrhein-Westfalen macht den Großen bereits vor, wie eine klimafreundliche Energieversorgung aussehen kann: 2012 wurde dort wesentlich mehr Energie aus regenerativen Quellen erzeugt die 20 000 Einwohner, Industrie und Gewerbe zusammen verbraucht haben. Möglich wurde das vor allem durch den Einsatz von Windkraftanlagen am Stadtrand, aber auch durch Photovoltaikanlagen und Bioenergie.

Eine aktuelle Studie der Technischen Universität Berlin geht davon aus, dass auch die deutsche Hauptstadt eine ähnliche Entwicklung nehmen und ihre Stromversorgung aus CO2-freien Quellen von heute 25 Prozent auf künftig bis zu 60 Prozent steigern könnte. Ein Drittel aller Dachflächen mit Südausrichtung sollen dafür mit Photovoltaikmodulen ausgestattet werden, jeweils 100 große Wohneinheiten werden an Anlagen zur Kraft-Wärme-Kopplung angeschlossen und eine umfangreiche Sanierung des Gebäudebestandes mit Fassaden- und Dachdämmung sowie neuer Fenster wird umgesetzt. Allein diese Sanierung reduziert den Energieverbrauch der Gebäude um 60 Prozent.
Energieeffizienz in Städten schreitet voran.
Auch immer strengere Auflagen von Seiten des Gesetzgebers treiben die Energieeffizienz in den Städten voran: Wie Experten der Technischen Universität Darmstadt berechnet haben, wird sich der Dämmstoffmarkt aufgrund der aktuellen gesetzlichen Vorgaben durch die Energieeinsparverordnung von derzeit 30 auf mindestens 60 Millionen Quadratmeter Dämmung pro Jahr verdoppeln. Ein Bedarf, der bis 2050 anhält.


Wie die neu gebauten Häuser der Zukunft aussehen und vor allem was sie leisten können, kann jeder Interessierte aktuell im Münchner Stadtteil Schwabing besichtigen. Angestellte verbrauchen in dem in schlichtem braun-weiß gehaltenen Bürokomplex in der Domagkstraße Dank Dämmung in Passivhausqualität, Absorptionskältemaschine und guter Anbindung an den Nahverkehr nur 33 Kilowattstunden Strom pro Jahr und Quadratmeter. Zum Vergleich: Der Durchschnitt liegt heute bei 148 Kilowattstunden im Jahr.
Auch die Energieeffizienz im Gebäudesektor ist ein gewaltiger Wachstumsmarkt: Schon 2012 wurden hier laut der Deutschen Unternehmensinitiative Energieeffizienz (Deneff) 146 Milliarden Euro umgesetzt, Tendenz steigend.

Klimafreundliches Biogas bei der Berliner Stadtreinigung
Aber auch im Bereich des Transports sind Städte nicht unbedingt auf den Import von Kraftstoffen von außerhalb angewiesen. Über Solarmodule können sie Strom herstellen, den Elektroautos tanken können. Aber auch klimafreundliches Biogas ist eine Variante, wie Berlin aktuell beweist:
Die 400 000 Tonnen Biomüll, die jährlich dort zusammen kommen, wandeln Fermentierungsanlagen in gasförmigen Treibstoff um. Die Berliner Stadtreinigung betreibt mittlerweile 150 Fahrzeuge mit dem Sprit aus Müll.
Die Energieversorgung der Zukunft, das zeigen Städte heute schon, passiert zunehmend dort, wo Strom, Wärme und Kraftstoffe gebraucht werden. Von dieser Entwicklung profieren alle: Die Stadtbewohner und Unternehmer durch lebenswertere Häuser und Büros und kleinere Energierechnungen - und nicht zuletzt auch die Umwelt.

Finden wir klasse!

Kraftwerk Metropolis: Die Stadt der Zukunft erzeugt ihre Energie selbst- Teil 1


Hannover (ots) - Städte sind Zentren der Wirtschaft und der Innovation - und sie verbrauchen eine Menge Energie, die von außerhalb der Metropolen kommt. Das wird sich in Zukunft radikal ändern, wie erste Projekte zeigen. Für Unternehmen eröffnet sich ein gigantischer Markt.


London ist reich an Attraktionen. Es gibt weltbekannte Museen, Warenhäuser wie das Harrods und die Pub-Kultur. Seit diesem Januar kommt eine weitere dazu: Vor einigen Wochen eröffnete eine Brücke über die Themse, die vollständig mit Solarmodulen gepflastert ist. Die Anlage, so berichtete bei der Eröffnung der Auftraggeber British Rail, liefere genug Strom, um täglich 80 000 Tassen Tee zu kochen. Für Nicht-Engländer beeindruckender ist, dass das     6 000 Quadratmeter große Sonnendach ausreichend Strom liefert, um den direkt daran anschließenden Blackfriars-Bahnhof der Eisenbahngesellschaft zu versorgen -einer der größten Bahnhöfe Londons.
Die Londoner Solarbrücke beschreibt einen Trend, der aktuell in vielen Städten auf der Welt zu beobachten ist: Die Metropolen nehmen das Thema Energieversorgung zunehmend in die eigenen Hände. Das wiederum ist nicht verwunderlich, denn städtische Infrastruktur wie der Nahverkehr, Industrie- und Bürokomplexe und Sportstadien verbrauchen Unmengen an Strom, Kraftstoffe und Wärme.


2030 werden zwei Drittel der Weltbevölkerung Städter sein. Schon heute sind sie für 75 Prozent des weltweiten Energieverbrauchs verantwortlich. Auf Unternehmen und Stadtentwickler, die künftig dabei helfen, den Energieverbrauch der Metropolen zu decken, zu managen oder effizienter zu machen, wartet ein Milliardenmarkt. Ob es Solarmodule sind, Kleinwind- und Biogasanlagen, Dämmungen für Häuser, Software für intelligente Stromnetze oder Ladeinfrastruktur für Elektroautos - all diese Anwendungen werden künftig speziell auf Städte und ihre Bewohner abgestimmt sein müssen. Diese Themen bieten Chancen, warten aber gleichzeitig mit großen Herausforderungen auf. Die Metropolitan Solutions, die Smart City und Green-City-Konferenzplattform parallel zur HANNOVER MESSE 2014, adressiert den Bereich Energie im Rahmen der ICLEI Global Town Hall gleich an mehreren Tagen und bei insgesamt drei Veranstaltungen: bei den Diskussionsrunden Smart Cities, Low-Carbon Development und Green Buildings.

Morgen geht es mit Teil Zwei weiter - versprochen
Euer "ichtragenatur.de"-Team

Ehrliche Kundenbindung hat für uns auch mit Nachhaltigkeit zu tun

„Made in Germany“ steht für Qualität, Langlebigkeit und deutsche Ingenieurskunst. Dafür – und in der Hoffnung, Arbeitsplätze im eigenen Land zu erhalten – zahlen Kunden gerne mehr. ÖKO-TEST hat 72 Hersteller gefragt, wieviel „Germany“ in ihrem Produkt steckt. Knapp die Hälfte hat bewiesen: jede Menge. Doch viele Produzenten haben wichtige Fertigungsschritte dann doch nach China, Thailand, Pakistan, Korea, Tschechien oder Malta verlegt.
 ;
Die gute Nachricht zuerst: Es gibt sie noch, die deutschen Firmen, die ihre Produkte von vorne bis hinten hierzulande herstellen. Dazu gehören etwa der Schulhefte-Hersteller Baier & Schneider sowie Frischhalteboxen-Produzent Emsa.

Doch leider werben auch jede Menge Hersteller mit dem „made in Germany“- Versprechen, die wichtige Fertigungsschritte ins Ausland verlegt haben oder sogar ausschließlich in Drittländern produzieren. Zudem gab es in der ÖKO-TEST-Untersuchung jede Menge Produzenten, die schlichtweg eine Auskunft darüber verweigerten, woher sie ihre Rohstoffe beziehen und wo genau die Produkte gefertigt werden. Eine solche Firmenpolitik ist völlig unverständlich, denn wer mit Deutschland wirbt, sollte doch wenigstens belegen können, dass die Bezeichnung auch zutrifft.

Krassestes Beispiel für´s Fremdgehen: Fahrradschloss-Hersteller Abus bezieht wesentliche Teile für das untersuchte Vorhangschloss aus China: Zylinder und Schlüssel werden von einem Abus-Ableger im Reich der Mitte hergestellt und von dort nach Wetter, an der Ruhr, transportiert. Aus China stammen aber auch die Hüllen für eine Kassettendecke, in die man bei der Oberbadischen Bettenfarbrik in Lörrach die Entendaunen stopft. Und der Polizist, der auf einem Playmobil-Polizeimotorrad sitzt, hat sich als Malteser herausgestellt.

Gerade im Bereich Textilien trat bei der ÖKO-TEST-Untersuchung zutage, was Verbraucher eigentlich schon ahnen: Das Gewebe kommt gerne mal aus sonstwo. So bezogen etwa einige Bettwäschehersteller das Gewebe aus Pakistan oder Thailand.

Das ÖKO-TEST- Magazin März 2014 gibt es ab dem 28. Februar 2014 im Zeitschriftenhandel. Das Heft kostet 4,50 Euro

Wir finden, zu einem nachhaltigen Konsum gehört auch Ehrlichkeit und Vertrauen. Deshalb ist uns die Meldung wichtig.
Team "ichtragenatur.de"

Verträglich Reisen – zu sich selbst

Das Faschingswochenende nutzen viele für einen kurzen Urlaubstrip. Angebote für Urlaubstage mit Action und vollem Programm gibt es viele. Aber wer viel Stress bei der Arbeit hat und sich von Job und Alltag ausgebrannt fühlt, ist wohl eher auf der Suche nach Ruhe und Entspannung. Ob Natur pur, Wellness oder gar einen sog. Feinschmecker-Urlaub, bei dem man die Gelegenheit hat, mit Erzeugern und Köchen selbst ins Gespräch zu kommen: Die Reiseplattform Verträglich Reisen gibt Tipps für einen Urlaub, in dem man seine Kraftreserven wieder auffüllen kann. Und vor allem keine Massenziele und keine anonymen Unterkünfte, sondern sie alle verbindet eines: ihre Bekenntnis zu Qualität, Umweltschutz und einem Service, der den einzelnen Gast in den Mittelpunkt stellt. 




 

Zur nachhaltigen Lebensweise erzogen - Cosma Shiva Hagen

Bildrechte: HISTORY 
Fotograf: Karsten Woelk, HISTORY  
Ein „grünes“ Bewusstsein hat die Schauspielerin Cosma Shiva Hagen schon in die Wiege gelegt bekommen. Mama Nina, die Godmother of Punk, nutzt seit Jahrzehnten ihre Popularität ganz offensiv für Umwelt- und Tierschutzanliegen und für eine nachhaltige Lebensführung.
Wie die Mutter so die Tochter. Cosma Shiva beeindruckt mit ihrem Einsatz für ein gerechtes, nachhaltiges Konsumverhalten.
Neben ihren Jobs als Schauspielerin, Model und Synchronsprecherin ist sie außerdem Fairtrade-Botschafterin, „nachhaltige T-Shirt-Designerin“ und nebenbei auch noch bei der Initiative Go Ahead! – Bildung für Afrika, bei PETA und als UN-Botschafterin engagiert.
Ihre Anstrengungen für einen sozial-fairen und ressourcenschonenden Handel wurden mit der Reise auf den schwarzen Kontinent losgetreten: „Als ich vor fünf Jahren das erste Mal für das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen nach Afrika geflogen bin, ahnte ich noch nicht, dass es mein ganzes Leben verändern würde“, teilt sie auf der Internetseite von Go Ahead mit. In Sierra Leone erlebte sie, dass ein fairer Güteraustausch viele Ursachen der Armut bekämpfen kann und die Wertschöpfungskette nachhaltig gefördert wird.


Anzeige

oxfamunverpackt





Seit 2008 zählt die Hamburgerin als “Baumwoll-Patin” zu den tatkräftigen Unterstützern von Fairtrade-Kleidung. Cosma Shiva Hagen besucht Baumwollplantagen, macht dazu Filme, Shootings und lächelt von Werbeplakaten in den Shopping-Meilen Deutschlands.
Übrigens, als Botschafterin für das schwarz-grün-blaue Logo befindet sie sich in prominenter Gesellschaft. Neben Fußballtrainer Jürgen Klopp, den Schauspielern Daniel Brühl und Karoline Herfurth und der Ex-Nationalspielern Steffi Jones rührt sie kräftig die Werbetrommel. 2010 hat sie eine eigene Kollektion bei dem Kölner Eco-Label armedangels.



Homepage
zur Verfügung gestellt
von Vistaprint