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  • Die versteckten Superkräfte der Zimmerpflanzen

    Die versteckten Superkräfte der Zimmerpflanzen

    Studien haben bewiesen, dass Blumen und Pflanzen in der Lage sind uns Menschen auf verschiedenste Weise glücklicher zu machen. Das Zimmerpflanzen Kohlenstoffdioxid aufnehmen und in Sauerstoff umwandeln ist hinlänglich bekannt.
    Eine von der NASA durchgeführte Untersuchung enthülte 1989, dass Zimmerpflanzen in der Lage sind binnen 24h 87% der sich in der Raumluft befinden Giftstoffe zu eliminieren. Häufig dienen Pflanzen als Mitbringsel oder Geschenk bei besonderen Anlässen, wobei sie sich je nach Art sowohl positiv auf das Gemüt, als auch auf den Körper auswirken können.

    Auswirkungen auf unsere Seele
    Es gibt Pflanzen die den Menschen, alleine auf Grud ihrer Schönheit, sich besser fühlen lassen. Orchideen beispielsweise verfügen über eine entspannende Wirkung. Pflanzen wie Lavendel und Rosmarin fördern die Konzentration und verbessern das Schlafverhalten nachhaltig. Es genügt bereits kleinste Mengen einige Minuten lang zu inhalieren. Im Jahre 2015 führten Mark Moss Professor an der Northumbria University Newcastle und sein Team einen Gedächtnistest durch. Hierfür absolvierten Testpersonen in einem von 3 Räumen Gedächtnisübungen. Ein Raum roch nach Lavendel, einer nach Rosmarin und einer neutral. In den Räumen wurden zahlreiche Objekte verteilt. Die Tester sollten sich so viele Objekte wie möglich einprägen und diese erst zu einem viel späteren Zeitpunkt benennen. Erforscht werden sollte die Fähigkeit sich an Erinnerungen zu erinnern. Mit Abstand die besten Ergebnisse erzielen die Probanden des Rosmarin-Raums, dicht gefolgt vom Lavendel-Raum.

    Weitere Pflanzen mit besonderen positiven Auswirkungen sind beispielsweise Gardenien und Baldrian. Sie wirken angstlösend und schlaffördernd. Jasmin wird eine produktivitätssteigernde Wirkung nachgesagt.

    Auswirkungen auf unseren Körper
    Die NASA Studie zeigt, dass sich Pflanzen wie Aloe Vera und Bogenhanf positiv auf die Gesundheit auswirken. Wie sie das tun? Sie stehen einfach im Zimmer. Auf Grund Ihrer Fähigkeit zur umgekehrten Photosynthese setzen diese Pflanzen Sauerstoff erst wären der Nacht frei, während sie gleichzeitig Kohlendioxid aufnehmen. Gleichzeitig reinigen Sie die Luft von Giftstoffen, wie Formaldehyd, Trichlorethen und Benzol, das in zahlreichen Reinigungsmitteln und vor allem Plastik vorkommt. Auch die oftmals mit Chemikalien versetzen Möbelpulituren haben keine Chance gegen die Superkräfte unserer genannten Zimmerpflanzen.

    Friedenslilien, Goldfruchtpalmen und Bambus sind ein weiteres Beispiel für die außerordentlichen Fähigkeiten einiger Zimmerpflanzen. Sie verfügen über die Fähigkeit die Luft so hingehend zu reinigen, dass sich die Luftqualität um bis zu 60% verbessert und sich die Luftfeuchtigkeit um bis zu 5 % erhöht. Efeu, der schnell wächst und leicht zu pflegen ist, ist in der Lage binnen lediglich 2 Tagen 90% der Zimmerluft von Giftstoffen zu befreien. Durch die verbesserte Luftfeuchtigkeit lassen sich Allergien lindern. Zu guter Letzt der Efeu, laut NASA ist er der beste Luftfilter in Bezug auf die Absorbierung von schädlichen Formaldehyden. 

    Text: https://www.ladenzeile.de,  Bilder: pixabay

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  • Neueste Forschung: Unzählige Bakterien können Plastik fressen

    Neueste Forschung: Unzählige Bakterien können Plastik fressen

    Es gibt mehr und vielfältigere plastikfressende Bakterien, als bisher angenommen
    Kunststoffe wie PET (Polyethylenterephalat), aus dem Flaschen oder Verpackungen bestehen, werden nur zu einem geringen Teil recycelt, der Großteil gelangt in die Umwelt. Dort wird er nur sehr langsam abgebaut: Laut Umweltbundesamt dauert es bis zu 450 Jahre, bis eine Kunststoffflasche sich aufgelöst hat. 2016 wurde erstmals ein Bakterium entdeckt, das Kunststoff angreift und zersetzt.         

    Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler um Prof. Dr. Wolfgang Streit vom Biozentrum Klein Flottbek der Universität Hamburg haben jetzt herausgefunden, dass es weitaus mehr und vielfältigere plastikfressende Bakterien gibt, als bisher angenommen. Das Forschungsteam hat seine Ergebnisse gerade in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift „Applied and Environmental Microbiology“ veröffentlicht.

    Die Mikrobiologinnen und Mikrobiologen analysierten mithilfe von globalen Datenbanken das Erbgut von Bakterien aus verschiedenen Lebensräumen zu Land und im Wasser. Dabei fanden sie heraus, dass viele Bakterien mitverantwortlich für den Abbau von PET sein können und dass die beteiligten Bakterien von ihrer stammesgeschichtlichen Entwicklung vielfältiger sind, als bisher angenommen.
    Das Forschungsteam untersuchte die Abbauprodukte, die in den Bakterien beim Abbau des Kunststoffs entstehen und die daran beteiligten Enzyme. Dabei konnten sie mehrere hundert neuartige Enzyme finden, die so genannten PET-Hydrolasen. „Wir waren überrascht, dass die beteiligten Bakterienarten viel diverser sind, als bisher angenommen. Unsere Charakterisierung von vier ausgewählten PET-Hydrolasen erweitert nun das Verständnis von den Abbaumechanismen. Es bestätigte sich jedoch, dass der Abbau von PET durch die Bakterien prinzipiell sehr langsam ist“, so Prof. Streit.

    Text: Birgit Kruse Referat Medien- und Öffentlichkeitsarbeit Universität Hamburg , Bilder: pixabay

    BakterienVielleicht auch interessant: Bahnbrechende Entdeckung: Bakterium frisst Plastik

  • Erster Flug von Amerika nach Australien mit Biokraftstoff

    Erster Flug von Amerika nach Australien mit Biokraftstoff

    Bald wird es zum ersten Trans-Pazifischen Flug mit Biokraftstoff kommen. Den Kraftstoff liefern Wissenschaftler der University of Queensland. Dank des neuen Treibstoffs kann der CO2-Austoß signifikant reduziert werden.

    Wissenschaftler der University of Queensland in Australien liefern den Kraftstoff für den ersten Biokraftstoff-Flug zwischen den Vereinigten Staaten und Austalien, durchgeführt von der australischen Airline Qantas.

    Senf als Treibstoff
    Angetrieben durch Brassica carinata (carinata), eine Industrie-Senfsaat und kein Lebensmittelrohstoff, soll der Flug von Los Angeles nach Melbourne Anfang nächsten Jahres stattfinden. Bei Carinata handelt es sich um Senfsamen, die am Gatton-Campus der University of Queensland getestet werden. Dr Anthony van Herwaarden, Wissenschaftler der naturwissenschaftlichen Fakultät, leitet die Saatgutversuche in Zusammenarbeit mit Agrisoma BioSciences (Agrisoma), einer in Kanada angesiedelten landwirschaftlich-technischen Firma.

    „Wir können seit diesem Jahr bestätigen, dass Carinata erfolgreich in Queensland und South Australia angebaut werden kann", so Dr. van Herwaarden. „Ab 2018 werden wir den Pflanzenanbau erhöhen, um die Produktion in den folgenden Jahren zu steigern." Carinata liefert hochwertiges Öl, ideal für Luftfahrt-, Flugzeug- und Flugfeldfahrzeugkraftstoffe. Carinata wird als ‚drop-in'-Saatgut bezeichnet und bedarf keinerlei spezieller Produktionswege oder Weiterverarbeitsungsmethoden.

    Senfpflanze wächst in Australien
    „Das sind nicht nur aufregende Neuigkeiten für die australische Flugindustrie, sondern auch für die Farmer in den trockeneren und heißeren Regionen Australiens, in denen diese Pflanze angebaut werden kann", so Dr van Herwaarden.
    Die Erntepausen der Brassica führen zu Biofumigation, welche bodenbürtigen Krankheiten entgegenwirkt und die Bodenqualität verbessert. Somit können Erosionen reduziert und der Ertrag der nachfolgenden Saat erhöht werden.Qantas und Agrisoma wollen mit australischen Farmern zusammenarbeiten, um schon bald den ersten großen Anbau des Biokrafstoffsaatguts zu beginnen.

    Für die Beteiligten steht fest, dass der geplante Flug und die Pläne bezüglich des Pflanzenanbaus den Grundstein für die Entwicklung des Bioflugkrafstoffs in Australien sind. Auf Carinata basierende Kraftstoffe ermöglichen eine signifikante Reduktion (bis zu 80%) der CO2-Emissionen im Vergleich zu auf Erdöl basierende Kraftstoffe.
    Auf Grundlage der bisherigen Testreihen ist davon auszugehen, dass sich das australische Klima gut auf den Anbau der Carinata auswirkt. Wichtig für Farmer ist ausserdem, dass aus dem zerdrückten Saatgut hochwertiges, reich an Proteinen und nicht genetisch modifiziertes Futter für Vieh-, Molkerei- und Geflügelbetrieb gewonnen werden kann.
    Die australischen Feldversuche wurden von Dr Christopher Lambrides von der University of Queensland, Assosicate Professor Phillip Salisbury von der University of Melbourne und von Trent Potter von Yeruga Crop Research durchgeführt.

    Text: Sabine Ranke-Heinemann Pressestelle Australisch-Neuseeländischer Hochschulverbund / Institut Ranke-Heinemann , Bilder: pixabay

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Kaffeekapselwerbung kann gefährlich sein oder Mr. Clooney

Dienstag, 21. November 2017 05:48

Kaffeekapselwerbung kann tatsächlich gefährlich sein. Vielleicht bringt auch das kleine Filmchen Mr. Georg Clooney ein wenig zum Nachdenken. Einerseits engagiert sich der Hollywood-Start für Umweltschutz und unseren Planeten Erde. Andererseits ist er nach wie vor gerne bereit für einen Kaffeekapselgiganten als Werbefigur zur Verfügung zu stehen.

 

 

Kaffeekapselwahnsinn ichtragenatur.deUnser Kapselwahnsinn-Spezial:
Der Kommentar   und Die Glosse - nichts als die Bohne

 



 

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