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  • Das Ende der Tierversuche?

    Das Ende der Tierversuche?

    Europaweit arbeiten Forscher an Messverfahren, mit denen sich schädliche Nebenwirkungen von Medikamenten ohne Tierversuche bewerten lassen. Viele dieser alternativen Methoden aber bereiten noch Probleme. In einem europäischen Verbundprojekt wurde deshalb ein Mikrobioreaktor entwickelt, in dem sich Leberzellproben sehr gut kultivieren lassen. Anders als im Tierversuch kann man damit erstmals live mitverfolgen, wie eine Substanz auf das Gewebe wirkt. 

    Die Zahl der Tierversuche in der Forschung soll künftig deutlich verringert werden. So hat die Europäische Union mit der EU-Kosmetikverordnung 2013 unter anderem den Handel von Kosmetika verboten, deren Inhaltsstoffe mit Hilfe von Tierversuchen geprüft wurden. Doch nicht nur in der Kosmetikindustrie, auch in der medizinischen Forschung fällt der Umstieg auf alternative Verfahren schwer. In vielen Fällen fehlt es an Methoden, um die Giftigkeit von Substanzen zu testen. Zahlreiche Forschergruppen arbeiten an neuen aussagekräftigen Verfahren.
    Prototyp des Bioreaktors HeMiBio zur Langzeitkultivierung von Leberzellen.  © Fraunhofer IZI Besonders vielversprechend sind unter anderem Testverfahren mit Leberzellkulturen. Die Leber ist das wichtigste Entgiftungsorgan des Körpers. Daher ist es sinnvoll, die Giftigkeit, die Toxizität, von Substanzen an Leberzellen zu untersuchen. Dazu muss sichergestellt werden, dass alle Zellen gleichmäßig mit den Prüfsubstanzen in Berührung kommen. Zum anderen besteht das Problem, dass Leberzellen in Laborgefäßen meist schon nach wenigen Tagen absterben. Langzeitversuche, bei denen ermittelt wird, wie sich eine giftige Substanz langfristig auf einen Organismus auswirkt, sind damit kaum möglich.

    Reaktion der Leberzellen in Echtzeit verfolgen
    In dem Projekt »HeMiBio« haben Forscher vom Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie IZI in Potsdam zusammen mit Partnern von der Hebrew University in Jerusalem einen Mikrobioreaktor entwickelt, in dem Leberzellen über einen Zeitraum von einem Monat gehalten und beobachtet werden können. Die Besonderheit besteht darin, dass die Forscher die Reaktion der Leberzellen auf die toxischen Substanzen unmittelbar und live mitverfolgen können. »Sowohl im Tierversuch als auch in herkömmlichen Laborversuchen führt man bislang in der Regel Endpunkt-Messungen durch«, sagt Dr. Claus Duschl, am IZI Leiter der Abteilung Zelluläre Biotechnologie. »Dabei verabreicht man verschiedene Dosen eines Wirkstoffs und analysiert anschließend das abgestorbene Gewebe oder das tote Tier. Wie der Wirkstoff im Detail auf die Zellen wirkt, kann man damit nicht ermitteln.«

    Sensoren messen den Sauerstoffverbrauch
    Ganz anders der Mikrobioreaktor: Mithilfe winziger Sensoren wird in Echtzeit ermittelt, wie viel Sauerstoff die Leberzellen gerade verbrauchen. Bei angeregtem Stoffwechsel ist der Verbrauch hoch. Stirbt die Zelle ab, sinkt auch der Sauerstoffverbrauch. Zellbiologen können heute an dessen Verlauf sogar ablesen, welche Stoffwechselprozesse zu einem bestimmten Zeitpunkt in Zellen ablaufen. Das machen sich die HeMiBio-Projektpartner zunutze. Gibt man eine toxische Substanz hinzu, nehmen die Sensoren des Mikroreaktors genau wahr, wie sich der Sauerstoffverbrauch verändert. So lässt sich exakt erkennen, welche Stufen im Stoffwechselprozess der Wirkstoff beeinflusst oder unterbricht. »Im Projekt haben wir mit unseren Kooperationspartnern, Zellbiologen von der Hebrew University in Jerusalem, die Vermutungen überprüft, indem genau jene Substanzen ersetzt wurden, deren Produktion durch den Giftstoff blockiert wird«, erläutert Duschl. »Tatsächlich liefen danach die anschließenden Stoffwechselschritte ungestört weiter.«

    Text: Britta Widmann Kommunikation Fraunhofer-Gesellschaft,  Beitragsbild:Prototyp des Bioreaktors HeMiBio zur Langzeitkultivierung von Leberzellen. © Fraunhofer IZI, restliche Bilder:pixabay

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  • Fanal einer „Einkaufsmacht“ – Hamburg setzt grüne Fakten: Kommentar von Florian Simon Eiler

    Fanal einer „Einkaufsmacht“ – Hamburg setzt grüne Fakten: Kommentar von Florian Simon Eiler

    Noch Ende 2015 musste man annehmen, dass die nachhaltige Politik der Hamburger Regierung um den Umweltsenator Jens Kerstan sich nach dem „Knockout“ des gescheitertenBürgerschaftsreferendums zur Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Spiele 2024 nur schwer wieder berappeln könnte.

    Doch weit gefehlt: Mitte Januar verkündet die Wirtschaftsbehörde der Hansestadt, den Einsatz des Pflanzenschutzmittels Glyphosat an öffentlichen Orten wie Straßen, Wegen und Friedhöfen einzustellen. Fast zeitgleich kommt eine Langzeitstudie des Umweltbundesamtes (UBA) zur Erkenntnis, dass das Pestizid im Urin bei 60 Prozent von Probanden nachgewiesen werden konnte. Seit Jahren, ja, man muss fast sagen auf der ganzen Welt, wird heftig darüber diskutiert, wie krebserregend das Pflanzenschutzmittel ist. Zur wundersamen Kritikbeseitigung hat der Hersteller, der US-Megakonzern Monsanto, der Erfinder des Entlaubungsmittels Agent Orange, seine Lobbyisten-Armada im Dauermodus.

    Nun eine neue Nachricht: Die Publikation eines 150 Seiten starken „Leitfadens zur umweltverträglichen Beschaffung“ für die Stadt Hamburg. Er ist eine wirtschaftliche Bombe, die tausende Kilometer weit noch für Erschütterung sorgen wird. In Konzernzentralen werden einige vom Stuhl fallen und Politiker werden sich verwundert die Augen reiben.

    Was steht in dem hochexplosiven Papier?
    Die traditionelle Kaufmannsstadt an der Alster ordert pro Jahr für rund 250 Millionen Euro Waren, Güter und Leistungen. Der Einkauf soll künftig noch mehr nach ökologischen und nachhaltigen Gesichtspunkten erfolgen. Lebenszykluskosten, die Reparatur- und Recyclingfähigkeit, die Verpackung, die Klimabelastung und der Ressourcenverbrauch sollen zukünftig bei der Beschaffung von Waren eine entscheidende Rolle spielen. Außerdem enthält der neue Umweltleitfaden eine Negativliste mit Produkten, die die Verwaltung künftig nicht mehr kaufen und einsetzen darf. Dazu gehören beispielsweise: Kaffeemaschinen mit Alukapseln, Mineralwasser in Einwegflaschen, Einweggeschirr oder chlorhaltige Putzmittel.

    Umweltsenator Jens Kerstan hat recht, wenn er erklärt: „Mit ihrer Einkaufsmacht von mehreren hundert Millionen Euro pro Jahr kann die Stadt mit dafür sorgen, dass umweltschädliche Produkte sich seltener verkaufen und nachhaltige Produkte am Markt noch mehr Akzeptanz bekommen.“

    Der „grünen“ Republik bleibt nur eines zu tun: sich vor der mutigen Stadt an der Nordsee zu verneigen.

    Florian Simon Eiler

    Bilder: pixabay,   big merci

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    Neil Young singt gegen den Konzern Monsanto

  • Hülsenfrüchte: starke Konkurrenz für’ s Schnitzel

    Hülsenfrüchte: starke Konkurrenz für’ s Schnitzel

    "die umweltberatung" empfiehlt eiweißreiche Hülsenfrüchte als Fleischersatz

    Wien - Ob für die Welternährung oder die Bikinifigur, Hülsenfrüchte sind wichtige Nährstofflieferanten. Ihr Eiweißgehalt ist unschlagbar. Sie enthalten viele Ballaststoffe, machen lange satt und sollten mindestens einmal pro Woche gegessen werden. Eine große Auswahl von Rezepten bietet "die umweltberatung" auf www.umweltberatung.at/rezepte.

    „Linsen, Bohnen, Erbsen und Kichererbsen sind für mehr als ein Fünftel der Weltbevölkerung die wichtigsten Eiweißlieferanten und gelten als Fleisch des Feldes. Die gesundheitlichen und ökologischen Vorteile sind so groß, dass die Vereinten Nationen 2016 zum internationalen Jahr der Hülsenfrüchte ernannt haben“, erklärt Mag.a Michaela Knieli, Ernährungswissenschafterin von "die umweltberatung". Im ökologischen Ranking schneiden Hülsenfrüchte viel besser als Fleisch ab, da bei der Herstellung bis zu 86 % weniger CO2 freigesetzt wird. Der Anbau wirkt sich besonders gut auf die Bodenfruchtbarkeit aus, denn Hülsenfrüchte binden Stickstoff aus der Luft, reichern ihn im Boden an und lockern den Boden für Folgekulturen auf.

    Speck weg mit Linsen und Bohnen
    Diät„In Verbindung mit Getreide sind Hülsenfrüchte ein vollwertiger Ersatz für Fleisch. Ihre wertvollen Inhaltsstoffe sichern in armen Ländern die Ernährung und machen sie in den Industrieländern zu besonders gesundheitsfördernden Lebensmitteln“, weiß Michaela Knieli. Wer häufig Linsen und Bohnen isst, verbessert die Darmflora und ist auf dem besten Weg zum Wunschgewicht. Zudem kann Diabetes, Herzerkrankungen und Krebs vorgebeugt werden.

    Besser bio!
    Konventionelle Linsen sind häufig mit dem Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat belastet, das auch in geschälten Linsen noch zu finden ist. Das Herbizid wird oft kurz vor der Ernte eingesetzt, damit die Linsenpflanzen absterben, trocknen und leichter geerntet werden können. Im Bio-Anbau ist das nicht erlaubt und es dürfen keine chemisch-synthetischen Pestizide verwendet werden – Bio-Linsen werden mit einer unbedenklichen Druckbehandlung von Schädlingen befreit.

    Richtig zubereiten und leicht genießen
    Die Darmflora wächst mit ihren Aufgaben - je öfter Hülsenfrüchte gegessen werden, desto besser passt sich der Darm an die Ballaststoffe an und die Gerichte werden bekömmlicher. Zudem machen lange Garzeiten und reichlich verdauungsfördernde Gewürze wie Kümmel, Bohnenkraut und Minze die Bohnen und Linsen gut verträglich. Als Sprossen sind Hülsenfrüchte auch für empfindliche Personen ganz leicht verdaulich und wirken nicht blähend.
    Quelle: Text: umweltberatung.at/Bilder: Pixabay

    Weitere Informatinen: 
    Das Infoblatt „Vitamine aus Wildpflanzen und Keimlingen“ gibt es auf www.umweltberatung.at/vwk zum kostenlosen Download.
    Köstliche Rezepte für Gerichte aus der traditionellen österreichischen und internationalen Küche bietet "die umweltberatung" auf www.umweltberatung.at/rezepte.
    Beratung zur ökologischen Ernährung bei "die umweltberatung" unter Tel. 01 803 32 32.
    "die umweltberatung" Wien ist eine Einrichtung der VHS Wien, basisfinanziert von der Wiener Umweltschutzabteilung – MA 22.

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  • Das E-Bike erobert Europa

    Das E-Bike erobert Europa

    Elektrofahrräder – ein noch junges Fortbewegungsmittel erobert die deutschen Straßen. Aber nicht nur hierzulande sind die flotten „Drahtesel“ immer beliebter. Auch unsere Nachbarn steigen immer öfter auf den Sattel. Der E-Bike Markt in Europa boomt. Wir haben mit Sebastian Lüttig gesprochen. Er ist Chef des Marktforschungsunternehmens mod21. Zusammen mit Greenfinder, einem Vergleichsportal für Elektrofahrzeuge, haben sie Ende 2015 eine Studie vorgestellt, die die E-Bike Marktentwicklung in ganz Europa aufzeigt.

    Nach der Erststudie zum deutschen E-Bike Angebotsmarkt vor etwa eineinhalb Jahren haben Sie sich dem europäischen Markt zugewandt. Wie bewältigt man so eine Mammutaufgabe?
    Die Deutschland-Studie von 2014 bildete bereits eine gute Grundlage für die aktuelle Europa-Studie, sodass wir nicht von Null anfangen mussten. Auch damals waren bereits internationale beziehungsweise europäische Modelle und Marktspieler mit in der Betrachtung, zumal Deutschland mengenmäßig der mit Abstand größte Absatzmarkt für E-Bikes in Europa ist.

    Dennoch war der Aufwand zur Erstellung der aktuellen Studie nicht unerheblich, was nicht zuletzt an dem sehr fragmentierten Markt liegt. So haben wir für den aktuellen Report beispielsweise etwa 500 Unternehmen hinsichtlich Organisation, Größe und Angebot betrachtet.
    Wesentliche Basis ist die kontinuierliche Auswertung von einer Vielzahl von Sekundärquellen wie statistische Erhebungen, Marktberichte, Presse- und Firmendatenbanken, Unternehmensveröffentlichungen und Fachpresse. In diesem Zusammenhang profitieren wir bei mod21 von unserer langjährigen Erfahrung im Desk Research und der Aggregation und Interpretation existenter Aussagen und Daten.

    Weiteres wichtiges Fundament ist die Anzahl der beschriebenen Modelle in der Vergleichsplattform Greenfinder, die wir statistisch als Grafiken in der Studie darstellen. Innerhalb eines Jahres hat sich die Anzahl der Marken und Modelle durch die kontinuierliche Erfassung von Modellen aus anderen europäischen Ländern auf etwa 8.500 Modelle von etwa 380 Marken verdoppelt. Hinzu kommen Vergleichsdaten zu Motoren.
    Nicht zu vernachlässigen sind zudem tiefergehende Gespräche mit Experten von Herstellern, Presse oder Testeinrichtungen, um das Gesamtbild an dem einen oder anderen Punkt abzurunden.

    Wie entwickelt sich der Markt für Elektrofahrräder in Europa?
    Europaweit gesehen befinden wir uns meiner Ansicht nach in einem noch recht jungen Wachstumsmarkt, wobei einige wenige Vorreiterländer sich ihrer Wachstumsgrenze nähern. Dazu gehören die Niederlande, Belgien oder die Schweiz. Bei unseren holländischen Nachbarn hat bereits fast jedes vierte verkaufte Rad einen Elektroantrieb. Die beiden anderen entwickelten Ländermärkte, Deutschland und Österreich, haben demgegenüber noch Nachholpotential.

    Interessant wird es sein zu sehen, welche weiteren Länder sich kurz- bis mittelfristig zu einem Massenmarkt für E-Bikes entwickeln, Frankreich hat zuletzt beträchtlich im Absatz zugelegt. Von den kleineren Märkten sehe ich zudem besonderes Potential in Italien, Schweden, Großbritannien, Tschechische Republik und Norwegen.
    Bei der Prognose zur Marktnachfrage sollte man jedoch immer mit kurzfristigen Schwankungen rechnen, zum Beispiel aufgrund schlechter Wetterbedingungen in einem Jahr.

    Langfristig schätzen wir, dass sich der europaweite E-Bike Absatz von etwa 1,2 Millionen in 2014 auf 2,3 Millionen bis zum Jahr 2020 fast verdoppeln wird. Das Marktvolumen für den Verkauf neuer E-Bikes würde dann etwa 3,5 Milliarden Euro betragen.

    Sebastion Lüttig Sebastian Lüttig In einem Modul Ihrer Studie geht es um die Nutzerkategorien. Gibt es bald einen neuen Trend, auf deutschen Straßen zu bestaunen?
    Die Nutzerkategorien haben wir bereits im Jahr 2013 zusammen mit unseren Kollegen bei Greenfinder definiert. Bereits zu diesem Zeitpunkt wollten wir eine Trennung zwischen den Nischenkategorien Kompakt, Lasten, Sport, Lifestyle und Spezial, um zu sehen, wie sich diese Bereiche entwickeln. Prozentual zur Zahl aller Modelle konnten wir ein Anstieg der Modellzahlen bei Lastenrädern und Lifestyle-Rädern beobachten, während Kompakt und Sporträder eher zurückgingen. Dabei haben wir die Modelljahre 2012+13 mit denen von 2014+15 verglichen.

    Aktuell werden Lastenräder von Gewerbetreibenden und Privatleuten gerade im innerstädtischen Verkehr als Alternative zum PKW-Transport wahrgenommen. Die Nachfrage und die Anzahl der Modelle von E-Bikes zum Transport steigt hier nach und nach.
    Zudem wird sich der E-Mountainbike Trend weiter etablieren. In diesem Zusammenhang, könnte sich trotz einiger Nachteile im Fahrverhalten ein Trend zum Fatbike als „SUV-Cruiser“ und Ausdruck des Lifestyles entwickeln.

    Hinsichtlich zukünftiger E-Bike Kategorien hat der Test Spezialist ExtraEnergy neue Produktgruppen im Visier und teilweise bereits in ihr Testmodell mit aufgenommen. Dazu zählen das „Jugend Pedelec“ als Spaß-Mobil, das Flotten Pedelec geeignet für verschieden Fahrertypen oder das Race Pedelec als KfZ-Ersatz.

    Herr Lüttig, Sie haben den Überblick über die verschiedenen Hersteller von Rädern, kennen deren Produktionsstätten und die unterschiedlichen Antriebskonzepte. Kann ein Verbraucher 2016 mit einem guten, „grünen“ Gewissen ein Bike kaufen, oder ist vieles nur Augenwischerei?
    Per se ist das E-Bike ein Fortbewegungsmittel, das umweltbelastende Alternativen wie Moped oder partiell auch die Fahrt mit dem Auto ersetzen kann.
    Wie bei allen Fahrzeugen im Bereich der Elektromobilität hängt auch bei E-Bikes der ökologische Fußabdruck maßgeblich von den Batterien selbst sowie dem zur Aufladung verwendeten Strom zusammen. Im Vergleich zu China, wo Bleibatterien dominieren, werden in Europa fast ausschließlich leistungsstärkere Lithium Batterien mit verschiedenen Zellchemien verwendet. Dies ist zunächst positiv, dennoch besteht hier noch einiges an Entwicklungsbedarf in Bezug auf Sicherheit, Leistungsfähigkeit, Langlebigkeit und Standardisierung der Akkus. Organisationen wie die Battery Safety Organization BATSO oder EnergyBus treiben diese Themen voran.

    Eine andere Frage sind die Bedingungen an den Produktionsstätten. Ein Großteil der Räder und Komponenten werden wie auch beim Fahrrad in Asien oder zum Teil in Osteuropa gefertigt. Häufig produzieren taiwanesische und chinesische Firmen auch in Vietnam, Bangladesch, Kambodscha und Laos. Die Produktionsbedingungen für die Mitarbeiter vor Ort sind für Käufer aus Europa nur schwer nachvollziehbar.
    Um hier dem Verbraucher mehr Transparenz zu geben, hat zum Beispiel die ZEG (Marken Pegasus, Bulls, Zemo) den eingerichteten Qualitätsrat in die Fabriken des Zulieferers Strongman (TW) in Vietnam und in Kambodscha geschickt, um dort die Arbeitsbedingungen zu schildern.

    Letztlich bleibt dem Verbraucher wie bei vielen anderen Produkten nichts anderes übrig, als sich über Unternehmen und Produkt genau zu informieren sowie bei E-Bike Händlern nachzufragen.

    e-Bike Studie EuropaWelche Kriterien sollten wir beim Kauf beachten, damit man tatsächlich ein nachhaltiges Produkt erwirbt?
    Leider gibt es kein einheitliches Siegel oder Produktzertifikat, das dem Verbraucher bei der Kaufentscheidung als einfache Hilfe beiseite steht. Bei Batterien ist das BATSO Zertifikat ein möglicher Indikator, wobei sich erst wenige Batteriehersteller haben zertifizieren lassen. Man sollte darauf achten, dass der Akku möglichst langlebig ist, d.h. möglichst viele Ladezyklen ermöglicht.

    Grundsätzlich sind qualitativ hochwertige Räder mit entsprechenden Komponenten tendenziell langlebiger, wartungsärmer und damit ökologischer.

    Der Kauf beim Händler vor Ort ist dem Online-Handel vorzuziehen. Neben den Testfahrten vor dem Kauf und dem Service nach dem Kauf sollte ein guter Händler auch Auskunft über Hersteller und die Wertigkeit der Komponenten geben können.
    Zudem lohnt sich auch immer ein Blick auf kleinere E-Bike Manufakturen in Europa, die zumindest teilweise noch in-house produzieren und auf Nachhaltigkeit bei Komponenten achten.

    Zum Vergleich der Räder eignen sich vorab Plattformen wie Greenfinder.de oder die Lektüre von Tests wie ExtraEnergy oder Elektrorad. Das Öko-Institut veröffentlicht auf seiner Seite ecotopten.de auch eine Übersicht über E-Bikes, die als ökologisch eingestuft werden.

    Herr Lüttig, vielen Dank für das Gespräch

    Das Gespräch führte Florian Simon Eiler,   Fotos: pixabay

    Mehr über Sebastian Lüttig und die E-Bike Studie – „elektromobile“ Marktforschung

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  • Nicht nur Bohne – Tschibo verkauft Plastiktüten: Kommentar von Florian Simon Eiler

    Nicht nur Bohne – Tschibo verkauft Plastiktüten: Kommentar von Florian Simon Eiler

    Der Schritt von Tschibo, zum Anfang des Jahres 2016 in seinen deutschen Filialen 20 Cent für die Plastiktüten zu verlangen, zeigt zweierlei Sachverhalte auf:
    Erstens, und das ist der traurigere von beiden, die deutsche Umweltpolitik fristet traditionell ihr Dasein am Rockzipfel der Lobby-Gruppen aus der Industrie. Kaum stellt man im Ausland fest, dass VW alles andere als umweltfreundliche Autos herstellt, wird man auch im „grünen“ Ministerium aktiv. In Deutschland werden pro Jahr mehr als sechs Milliarden Plastiktüten verbraucht und Bundesumweltministerin Barbara Hendricks setzt auf „freiwillige Selbstverpflichtung“.

    Zweitens, das ist der schönere Aspekt von beiden, die „Big Player“ haben sehr wohl Interesse, nachhaltig zu agieren. Tschibo fackelt nicht lange, bis vielleicht doch irgendwann eine Brüsseler Verordnung in die Zentrale nach Hamburg reinflattert. Nein, der Konzern stellt sich seiner Verantwortung und reagiert.

    Für diesen Schritt verdient Tschibo im noch jungen Jahr 2016 großes Lob.

    Fakt ist: Andere „Große“ werden folgen und zum Schluss wírd sich das im politischen Nirvana befindliche Umweltministerium auch noch dafür feiern lassen. Nach dem Motto: „Seht her, Selbstverpflichtung hat noch immer funktioniert.“
    Übrigens: Irland hat als erstes EU-Land vor über zehn Jahren eine Gebühr von 15 Cent auf die 0,05 Millimeter dünnen Beutel verhängt. Die Iren verbrauchten schon ein paar Monate später 90 Prozent weniger. Heute beträgt der Preis 22 Cent. Vorbildlich.

    Es darf in Zukunft nicht mehr sein, dass jeder Deutsche im Jahr 64 bis 70 Tüten exakt nur einmal benutzt und anschließend wegwirft. Dafür verbrauchen wir 260 Millionen Liter Erdöl.
    Viele der Tüten gelangen in die Ozeane. Maritime Müllteppiche mit Unmengen von Plastik wachsen ständig. Der größte davon befindet sich im Pazifik und ist so groß wie Zentraleuropa. Aber nicht nur im Wasser verteilen sich die Polyethylen- und Polypropylenverbindungen, auch im Erdreich findet eine Zersetzung statt. Damit ist der Ernährungskreislauf eröffnet.

    Tschibos Entscheidung ist ein Riesenschritt. Wir können uns jetzt entscheiden, ob wir mitschreiten wollen oder nicht.

    Florian Simon Eiler

    Fotos:pixabay

    Zum Bericht: Geld für Plastiktüte - Tschibo macht´s

  • NABU und LBV: Stieglitz ist Vogel des Jahres 2016

    NABU und LBV: Stieglitz ist Vogel des Jahres 2016

    Berlin/Hilpoltstein - Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) und sein bayerischer Partner, der Landesbund für Vogelschutz (LBV), haben den Stieglitz (Carduelis carduelis) zum "Vogel des Jahres 2016" gewählt. Auf den Habicht, Vogel des Jahres 2015, folgt damit ein Singvogel, der zu den farbenfrohesten Vögeln Deutschlands zählt. Der auch Distelfink genannte Stieglitz steht für vielfältige und farbenfrohe Landschaften, denn er ernährt sich vornehmlich von den Samen zahlreicher verschiedener Blütenpflanzen, Gräser und Bäume. Bunte Landschaften mit ausreichend Nahrung gibt es jedoch immer weniger, daher ist der Bestand des Stieglitzes in Deutschland in den vergangenen Jahren stark zurückgegangen.

    "Allein in der Agrarlandschaft sind seit 1994 fast 90 Prozent aller Brachflächen mit ihrer heimischen Artenvielfalt verloren gegangen. Auch Randstreifen mit Blumen und Wildkräutern an Feldern und Wegen werden immer weniger und artenärmer. Im Siedlungsraum verschwinden wildblumenreiche Brachflächen, öffentliches und privates Grün wird zu intensiv gepflegt, Wildkrautvielfalt gar weggespritzt. Für unseren Jahresvogel wird es in Deutschland inzwischen eng", sagte NABU-Vizepräsident Helmut Opitz. Es gebe viele Möglichkeiten, den Lebensraum des farbenfrohen Finken zu erhalten. Schon kleine unbelassene Ecken in Gärten, an Sport- und Spielplätzen, Schulen, Ackerflächen oder Straßenrändern trügen dazu bei.

    "Überregional kann nur eine Reform der bestehenden EU-Agrarverordnungen und -Förderinstrumente den Verlust landwirtschaftlicher Brachflächen stoppen. Aber auch in Städten und Gemeinden werden Konzepte benötigt, damit es mehr Wildnis am Straßenrand und auf grünen Flächen gibt", sagte der LBV-Vorsitzende Norbert Schäffer. Auch private Gärtner können sich für den Erhalt von Lebensräumen des Stieglitzes einsetzen. Das Anlegen von Blühflächen mit heimischen Wildkräutern sowie Obstbäumen und der Verzicht auf Pestizide helfen dem zierlichen Finken.

    StieglitzFoto: RSPB-Images.com/Laurie CampbellDer Bestand des Stieglitzes hat in Deutschland laut den Daten des Dachverbandes Deutscher Avifaunisten von 1990 bis 2013 um 48 Prozent abgenommen. Offizielle Schätzungen gehen derzeit von 305.000 bis 520.000 Brutpaaren in Deutschland aus. Stieglitze leben sowohl auf dem Land als auch in Siedlungen, solange es einen geeigneten Brutplatz und genug Nahrung gibt. Diese findet er an Acker- und Wegrainen, auf Brachen oder in Parks und Gärten. Knapp 60 Prozent des bundesweiten Bestandes leben im Siedlungsraum, die restlichen 40 Prozent in der Agrarlandschaft.

    Wie alle Vertreter der Gattung Carduelis haben auch Stieglitze eine schlanke Gestalt mit einer Körperlänge von zwölf bis 13 Zentimetern. Unverwechselbar leuchtet ihre rote Gesichtsmaske auf dem ansonsten weiß und schwarz gefärbten Kopf. Rücken und Brust sind hellbraun, Bauch und Bürzel weiß gefärbt. Markant ist auch die gelbe Flügelbinde an den ansonsten schwarzen Flügeln. Ihr typischer Ruf brachte ihnen auch ihren deutschen Namen ein. Am häufigsten ertönt ein helles, zwei- bis dreisilbiges "didelit" oder "didlilit" oder eben "stiglit". Vor allem im Spätsommer und Herbst ist der Stieglitz oft auf Disteln, Kletten und Karden anzutreffen, aus denen er geschickt die Samen herauspickt. Dieser Vorliebe verdankt er auch den Zweitnamen Distelfink. Zudem sind Stieglitze überaus gesellig. Sie fliegen im Schwarm auf Nahrungssuche und leben selbst zur Brutzeit in lockeren "Wohngemeinschaften" mit anderen Paaren.

    Gleichzeitig mit der Verkündung des "Vogel des Jahres" starten der NABU und der LBV die Aktion "Bunte Meter für Deutschland". Ziel ist es, möglichst viele Meter wildkrautreicher Grünflächen als neue Lebensräume für den Stieglitz und andere Singvögel zu schaffen. Ob dabei Flächen mit Wildblumen neu eingesät werden, Brachflächen gerettet, Ackerrandstreifen angelegt werden oder ob Kommunen bei der Pflege von Straßenrändern auf Gift und ständiges Mähen verzichten - auf einer Deutschlandkarte sollen diese Entwicklungen und Projekte dokumentiert werden.
    Quelle: NABU/Einl.bild: NABU, Frank Derer

 

 

POLITIK

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Kaffeekapselwerbung kann gefährlich sein oder Mr. Clooney

Sonntag, 10. Januar 2016 05:48

Kaffeekapselwerbung kann tatsächlich gefährlich sein. Vielleicht bringt auch das kleine Filmchen Mr. Georg Clooney ein wenig zum Nachdenken. Einerseits engagiert sich der Hollywood-Start für Umweltschutz und unseren Planeten Erde. Andererseits ist er nach wie vor gerne bereit für einen Kaffeekapselgiganten als Werbefigur zur Verfügung zu stehen.

 

 

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Die Glosse - nichts als die Bohne

 



 

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