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  • Los geht´s zum veganen Backen am "Worldwide Vegan Bake Sale"

    Los geht´s zum veganen Backen am "Worldwide Vegan Bake Sale"

    Im April ruft der VEBU (Vegetarierbund Deutschland) zum veganen Backen auf. Im Rahmen der Kampagne "Worldwide Vegan Bake Sale" bieten Initiativen weltweit selbstgebackene Köstlichkeiten ganz ohne tierische Zutaten an. Der VEBU gibt Tipps zum Backen ohne Milch und Ei.

    Vegane Muffins, Kuchen, Kekse und Torten versüßen die Tage zwischen dem 15. und 30. April 2017. In diesem Zeitraum findet der neunte weltweite Bake Sale statt. Im Rahmen des Aktionszeitraums bieten Organisationen und Initiativen selbst gebackene vegane Köstlichkeiten auf öffentlichen Plätzen und in privat organisierten Cafés zum Verkauf an. Der VEBU koordiniert die Kampagne und ruft zur Teilnahme auf. "Die Aktion zeigt, wie lecker Kuchen, Torten und Cupcakes ohne Eier und Milchprodukte sind. Süße vegane Spezialitäten sind ein absoluter Renner. Zahlreiche Cafés in ganz Deutschland locken mit immer neuen Kreationen ein junges Publikum an, das die Kuchentradition als hippen Trend für sich entdeckt", sagt Sebastian Joy, VEBU-Geschäftsführung.

     Am Worldwide Vegan Bake Sale wird es wieder viele süße Leckereien geben Am Worldwide Vegan Bake Sale wird es wieder viele süße Leckereien geben Einnahmen sind für einen guten Zweck
    Die Idee des Vegan Bake Sale stammt ursprünglich aus den USA. Vegane Backwaren werden für einen guten Zweck verkauft. Gleichzeitig kommen die Menschen mit köstlichem veganen Essen in Berührung. In den letzten Jahren fanden bis zu 200 Events auf allen sechs Kontinenten statt. Seit 2009 wurden über 300.000 Dollar Spenden mit der Aktion generiert. In Deutschland wird es dieses Jahr Aktionen in Berlin, Dresden, Hildesheim, Saarbrücken und an vielen anderen Orten geben. Weitere Veranstaltungen und Städte kommen fortlaufend dazu.

    Beim veganen Backen kann jeder mitmachen
    Die einzige Voraussetzung besteht darin, dass die angebotenen Backwaren vegan sind. In vielen Städten Deutschlands nehmen jedes Jahr VEBU-Regionalgruppen an dieser einzigartigen Veranstaltung teil. "Alle können mitmachen. Für Privatpersonen, Cafés, Bäckereien sowie Organisationen und Initiativen bietet der Worldwide Vegan Bake Sale eine tolle Möglichkeit zur Spendengewinnung und zum Informationsaustausch sowie natürlich Spaß am gemeinsamen Essen", erklärt Joy. 

    Backen ohne Milch und Ei
    Vegan backen ist nicht nur tier- und umweltfreundlich, sondern auch sehr facettenreich. Das Angebot reicht von traditionellem Gebäck wie Schokokuchen, Nussecken und Apfelkuchen, über amerikanische Cupcakes und Muffins bis hin zu aufwendigen Torten. Der Worldwide Vegan Bake Sale beweist jedes Jahr erneut, dass Eier und Milchprodukte nicht notwendig sind, um köstliches Backwerk zu zaubern. Auf der VEBU-Homepage finden Interessierte einfache und leckere Rezepte und Anregungen für die Teilnahme am Bake Sale.
    Was: Worldwide Vegan Bake Sale Wann: 15. bis 30. April 2017 Wo: weltweit stattfindende Aktionen können eingesehen werden unter http://veganbakesale.org/2017-bakesales/  Koordinator: VEBU (Vegetarierbund Deutschland) Weitere Informationen: www.veganbakesale.org/
    Die Anmeldung eines veganen Kuchenstands erfolgt unter folgendem Link:  http://veganbakesale.org/register/ 
    Rezepte finden Interessierte auf der VEBU-Homepage unter: https://vebu.de/rezepte/ 


    TIPPS für's Kochen und Backen mit pflanzlichen Alternativen:

    • Pflanzendrinks statt Kuhmilch: Ob aus Soja, Mandel, Kokos oder Getreide – Pflanzendrinks gibt es in vielen verschiedenen Geschmacksrichtungen. Man findet sie mittlerweile in jedem Supermarkt. Einige bieten zudem auch Sahne auf pflanzlicher Basis an. Manche Sorten lassen sich prima aufschlagen. Etwas Sahnesteif und gute Kühlung sorgen zusätzlich für Stabilität. 
    • Margarine und Mandelbutter: Butter kann einfach durch vegane Margarine oder mildes Öl ersetzt werden. Kreativ und abwechslungsreich sind auch Erdnuss- oder Mandelbutter auf pflanzlicher Basis. 
    • Banane an Stelle von Ei: In vielen Rezepten lassen sich Eier ersatzlos aus der Zutatenliste streichen. Benötigt man etwas, um den Teig zu binden, kann man auf Soja- oder Stärkemehl zurückgreifen. Ein Esslöffel Mehl und etwas Wasser ersetzt ein Ei. Bei Kuchen kann man dafür auch eine halbe Banane zerdrücken. Die fruchtige Note erhält man so gleich mit. Für feuchte Teige und Muffins eignet sich auch Apfelmus. Sein Geschmack geht beim Backen fast vollständig verloren. Drei Esslöffel Apfelmus entsprechen etwa einem Ei. Inzwischen gibt es auch fertiges Ei-Ersatzpulver, das hauptsächlich aus Maisstärke und Lupinenmehl besteht. Wenn es darum geht, den Teig aufzulockern, leistet etwas Backpulver sogar viel bessere Arbeit als Ei.

      Text: Wiebke Unger VEBU (Vegetarierbund Deutschland e.V.), Bilder: pixabay 

    Mehr vegane Themen gibt es hier. Viel Spaß!

  • Quo vadis - Naturkosmetik

    Quo vadis - Naturkosmetik

    Naturkosmetik ist mittlerweile in nahezu allen Vertriebswegen verfügbar. Im Handel gewinnen die Drogeriemärkte zunehmend an Bedeutung. Diese Einkaufsstätten nutzen vor allem Konsumentinnen und Konsumenten der klassischen Kosmetik, die in der Naturkosmetik eine echte Alternative sehen und häufig zwischen beiden Produktlinien wechseln.

    Auf dem internationalen Markt für Naturkosmetik finden sich längst nicht mehr nur etablierte Kosmetikmarken, sondern auch zahlreiche Nischenmarken. Alle verfolgen das Ziel, dem steigenden Bedürfnis der Konsumentinnen und Konsumenten nach mehr Natürlichkeit und Nachhaltigkeit nachzukommen. Dabei ist eine zunehmende Differenzierung in der Naturkosmetik zu beobachten. So gibt es vermehrt Produkte, die für spezielle Zielgruppen bestimmt sind, wie zum Beispiel Bartpflege für Männer oder Pflegeprodukte für Kleinkinder.

    Selbst für Tattoos die geeignete Bio-Pflege
    Auch gibt es nun eine Pflege speziell für tätowierte Haut, deren aktiver Inhaltsstoff aus der Noni-Frucht stammt. Das Produkt soll zur Erhaltung der Farbpigmente beitragen und die Haut gleichzeitig pflegen und schützen. Hergestellt wurde die Tattoopflege in Anlehnung an die Tradition der Neuseeländischen Maori, die sich seit Jahrtausenden als Verschönerung und Statussymbol tätowieren. Aber auch Surferinnen und Surfer können sich künftig der Naturkosmetik bedienen. So haben Hersteller Kosmetiklinien auf den Markt gebracht, die sich vor allem für die häufig der Sonne und Salz ausgesetzten Haut von Surferinnen und Surfern eignen. Dabei sind Stick und Creme in einem kombiniert, was vor allem für den Transport praktisch ist.

    Granatapfel ist ein beliebter Zusatzstoff in NaturkosmetikGranatapfel ist ein beliebter Zusatzstoff in NaturkosmetikDie Naturkosmetik versucht zunehmend, auch auf Trends aus der konventionellen Kosmetik zu reagieren. Auf diese Weise kann die Käuferschaft erweitert werden. Ein Beispiel stellen Produkte mit Aktivkohle dar, die vermehrt Einzug in den Bereich der Naturkosmetik finden. Die natürlichen Eigenschaften der Aktivkohle werden in granulierter Form in der Naturkosmetik beispielsweise in Rasier-Seifen und in Zahnpasta eingesetzt. Die wertvollste Eigenschaft der Aktivkohle in diesen Produkten ist die Entfernung von Verfärbungen an der Zahnoberfläche sowie die Reduzierung von Talgablagerungen und Unreinheiten der Haut. Diese absorbierende Funktion ist durch die feinporige Oberfläche der Aktivkohle gegeben.

    Bei aluminiumfreien Deos übernimmt die konventionelle Kosmetik den Trend aus der Naturkosmetik. Aber die Naturkosmetikhersteller warten mit verschiedensten neuen Varianten auf, zum Beispiel: Deocremes im Stick mit Natron und Deos mit Granatapfel als Leitpflanze.

    Vegan, wasserlos, multifunktional und vieles mehr soll Naturkosmetik sein
    Regionalität, Fair Trade und vegan - Schlagworte, die man bisher eher von Biolebensmitteln kennt, werden mehr und mehr auch in der Naturkosmetik wichtig. Gerade die jüngeren Konsumentinnen und Konsumenten wollen Produkte, die diese Voraussetzungen erfüllen. Zudem sollen die Kosmetikprodukte nachhaltig, aber hipp verpackt sein. 

    Das Thema Yoga ist in aller Munde und soll Körper, Geist und Atem in Einklang bringen. Auch die Naturkosmetik hat sich diesem Thema mit verschiedenen Yoga-Produkten gewidmet. So gibt es zum Beispiel ein Yogamattenspray, welches die Yogamatte von Keimen befreien und gleichzeitig beim Entspannen helfen soll. Weitere Neuheiten in der Naturkosmetik sind sogenannte wasserlose Produkte, das heißt die Produkte werden ohne die Verwendung von Wasser hergestellt. Zahnpasta am Stiel oder in Tablettenform zählen ebenso dazu wie multifunktionale Seifen, die nicht nur Seife, sondern auch Peeling und Bodylotion sind. Neben der Eigenschaft "Alleskönner" spiegeln viele der neuen Pflegeprodukte auch Individualität wieder. So können sich die Konsumentinnen und Konsumenten Shampoo aus verschiedenen Bio-Rohstoffen selbst zusammensetzen und dabei Duft und Komponenten individuell auswählen. Ebenfalls neu auf dem Markt sind Pflegeprodukte mit dem Hauptwirkstoff Korkeiche. Verpackt ist die neue Kosmetiklinie in "Refill-Systemen" zum Aufschrauben und Nachfüllen.

    Nicht vegan, aber dennoch im Trend, sind hingegen die Pflegeprodukte, die auf Schneckensekret, aktivem Schneckenwasser und Rohstoffen aus ökologischem Landbau basieren. Gleich mehrere Marken haben ihr Sortiment auf diesen Wirkstoff abgestimmt. Diese Schneckenextrakte sollen nicht nur für Geschmeidigkeit der Haut sorgen, sondern auch einen Schutz vor Altersflecken bieten.

    Fachliche Beratung bringt Struktur in Produktvielfalt
    Die Palette an neuen Produkten zeigt, dass Naturkosmetik kein vorübergehender Trend ist. Bei dieser Produktvielfalt erwarten Kundinnen und Kunden gerade bei Naturkosmetik eine gute Fach- und Sortimentskompetenz. Sie wollen sicherstellen, dass es sich bei der von ihnen verwendeten Naturkosmetik auch um "echte" Naturkosmetik handelt. Internationale Labels, wie das "NaTrue" - Label sollen Verbraucherinnen und Verbrauchern helfen, Naturkosmetik zu identifizieren, die diesen Namen wirklich verdient. Hier kann sich der Naturkost- und Naturkosmetikhandel profilieren, in dem die Produkte bewusst ausgewählt, perfekt präsentiert und in Szene gesetzt werden. In Kombination mit der richtigen Beratung können Naturkosmetikprodukte ein stabiler und wichtiger Umsatzbringer für die Naturkost- und Naturkosmetik-Fachgeschäfte sein.
    Quelle: Text: ökolandbau, Bilder: Pixabay 

    Naturkosmetik EinleitungsbildMehr über Naturkosmetik gibt es hier.

  • Geheimtipp: Eisheizungen

    Geheimtipp: Eisheizungen

    Wechselt Wasser seinen Aggregatzustand von fest auf flüssig wird Wärmeenergie frei. Diese sogenannte Kristallisationswärme nutzt eine Eisspeicherheizung und ermöglicht so einen umweltfreundlichen und kostengünstigen Betrieb. Wie genau das funktioniert, aus welchen Bestandteilen eine Eisheizung besteht und welche Fördermöglichkeiten für Verbraucher gelten, zeigt dieser Überblick.  

    Bauteile einer Eisheizung
    Eine Eisheizung setzt sich aus einem Komplettsystem zusammen. Dazu zählt ein Solar-Luft-Absorber auf dem Dach der Immobilie. Er wandelt Sonnenlicht und warme Luft in Wärmeenergie um. Das Herzstück ist der Eisspeicher - ein großer, mit Wasser befüllter Betontank, den Hausbesitzer über einen Fachmann in das Erdreich auf dem Grundstück einlassen. Auch eine Sole-Wasser-Wärmepumpe im Heizungskeller ist Bestandteil des Systems. Sie macht Umweltwärme nutzbar und versorgt Fußbodenheizung und Heizkörper im Wohnraum mit warmem oder im Sommer auch mit kaltem Wasser.

    Innenausstattung im Eisspeicher
    Im Inneren des Eisspeichers sind ein Entzugs- und ein Regenerationswärmetauscher verbaut. Der Entzugswärmetauscher ist ein schlangenförmig verlaufendes schwarzes Rohr mit einer Kühlflüssigkeit. Mit dessen Hilfe zieht die Wärmepumpe Energie aus dem Eisspeicher. Der Regenerationswärmetauscher befindet sich direkt an der Betonwand und ermöglicht die Einspeisung von Wärme, damit das Eis im Tank nach dem vollständigen Gefrieren wieder schmilzt. So bleibt der einmalig mit Wasser befüllte Eisspeicher ein dauerhafter und kostengünstiger regenerativer Energielieferant.

    Rolle der Wärmepumpe
    Eisspeicherheizungen nutzen gleich drei regenerative Energiequellen aus der Umwelt: Die Umgebungsluft, Sonnenlicht und Wärme aus dem Erdreich. Die Sole-Wasser-Wärmepumpe entzieht dem Leitungs- oder Grundwasser im Betonbehälter der Eisheizung Wärmeenergie, sodass dieses immer weiter abkühlt. Dieser Temperaturwechsel setzt zusätzliche Energie, die sogenannte Kristallisationswärme, frei. Von der beginnenden Vereisung bis hin zum starr gefrorenen Eis wird Energie frei, die 0 Grad kaltes Wasser bis auf 80 Grad Celsius erhitzt. Diese macht die Wärmepumpe für die Beheizung des Hauses nutzbar.

    Funktionsweise einer Wärmepumpe
    Gut dimensionierte Wärmepumpen heizen überwiegend mit Umweltwärme. Dabei ziehen sie je nach Art der Wärmepumpe Energie aus der Erde, der Luft oder dem Grundwasser. Beim Einsatz einer Eisspeicherheizung dient das Wasser aus dem Speicher als Wärmequelle. Die dort enthaltene Energie überträgt ein Wärmetauscher, der Verdampfer, an das in der Wärmepumpe zirkulierende Propan, sodass dieses anfängt zu sieden. Ein Motor pumpt die Temperatur des Propans nun bis auf die notwendige Temperatur am Vorlauf der Heizung. Je geringer die Temperaturdifferenz zwischen der gewünschten Innentemperatur und der Wärmequelle ausfällt, desto weniger Leistung muss der Wärmepumpenmotor erbringen. Dies führt zu Einsparungen beim Stromverbrauch.

    In einem zweiten Wärmetauscher überträgt das nun heiße Propan seine Wärme an den Heizkreislauf. Rohre und Pumpe übernehmen den Transport bis in die Wohnräume. Im letzten Schritt reduziert ein Ausdehnungsgefäß den Druck des Gases, wodurch dessen Temperatur sinkt. Nun ist es in der Lage, erneut Wärme aus der Umwelt aufzunehmen. Der Kreislauf der Wärmepumpe beginnt von vorne. (Mehr zum Thema Wärmepumpen gibt es auf der Seite von Kesselheld.)

    Herzstück des Eisspeichers - der BetontankHerzstück des Eisspeicher - der Betontank.Sonnenkollektoren, Luft und Erdreich schmelzen Eis
    Am Ende der Heizperiode hat die Wärmepumpe die Energie aus dem Wasser vollständig absorbiert und die Betonzisterne ist komplett zugefroren. An dieser Stelle setzt ein Kunststoffrohr in seiner Funktion als Regenerationswärmetauscher ein. Jegliche Form des Aufwärmprozesses erfolgt im Eisspeicher über diesen Wärmetauscher. Hierbei liefern zum einen Solar-Luft-Kollektoren auf dem Dach Wärme ein. Aber auch die dem Speicher umliegende Erde gibt ihre Wärme über die Betonwände an das Speicherwasser ab. Die gleiche Energiemenge, die dem Wasser zuvor entzogen wurde, fließt über die Schmelzung des Eises wieder in den Speicher ein. Der Vorgang zwischen Vereisung und Verflüssigung kann daher ständig rückgängig gemacht werden.

    Bauliche Voraussetzungen und Installation
    Für Ein- und Zweifamilienhäuser kommt eine Betonzisterne von mindestens zehn Kubikmetern im Garten oder auf Grundstücksflächen zum Einsatz. Diese wird in frostfreier Bodentiefe in der Erde verbaut. Die Tiefe reicht dabei bis auf vier Meter. Die geringe Einlasstiefe ermöglicht eine Montage ohne bauliche Genehmigung. Zum Vergleich: Erdwärmepumpen erfordern den Einbau von Erdsonden beziehungsweise Erdkollektoren. Diese werden bis zu 20 Meter tief in der Erde verbohrt. Der Durchmesser des Tanks liegt etwa bei 2,7 Meter.

    Vorteile: Überwiegende Nutzung regenerativer Energien
    Eine Eisheizung greift zum Großteil auf erneuerbare Energien zurück. Lediglich der Motor der Wärmepumpe benötigt Strom für den Antrieb. Photovoltaikmodule und eine Batterie zur Speicherung von solarer Energie ermöglichen einen umweltbewussten Einsatz einer Wärmepumpe ohne die Nutzung fossiler Energien. Bauherren sind mit diesem Heizsystem autark in der eigenen Wärmeversorgung.

    Eine Eisheizung kann im Sommer auch kühlen
    Das Eis aus dem Betonbehälter der Eisheizung nimmt die Wärme aus den überhitzten Wohnräumen auf und leitet diese zum Eisspeicher, um das darin gefrorene oder kalte Speicherwasser zu erwärmen. Zu beachten ist, dass die Kühlleistung auf die vorhandene Menge an Eis begrenzt ist. Es folgt eine nahezu kostenlose Kühlung ohne Einsatz der Wärmepumpe. Diese Variante ist unter dem Begriff „passive Kühlung“ bekannt.

    Eisspeicher werden gefördert
    Der Einbau eines Eisspeichers verbessert die Förderung des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrollen für elektrische betriebene Sole-Wasser-Wärmepumpen mit einer Jahresarbeitszahl von mindestens 4,5. Zusätzlich zur Basisförderung von 4.500 Euro gilt für innovative Eisspeichersysteme in Bestandsgebäuden eine Innovationsförderung von 2.250 Euro. Insgesamt erhalten Betreiber einer Eisheizung einen Zuschuss von 6.750 Euro. Dies reduziert die gesamten Kosten von 12.000 bis 20.000 Euro. Auch für Neubauten ist die innovative Technik förderfähig. Die Zuschusshöhe ist hier auf 4.500 Euro beschränkt.
    Quelle: Text: Kerstin Bruns, Bilder: Viessmann

    Zur Gastautorin: Kerstin Bruns ist Redakteurin und Heizungsexpertin bei der Kesselheld GmbH. Ihr Schwerpunkt liegt auf dem Thema Heizen mit erneuerbaren Energien. Als digitaler Heizungsbauer vereint das Start Up die Qualität des lokalen Handwerks mit der Geschwindigkeit moderner Softwarelösungen und digitalisierter Prozesse rund um den Heizungstausch.

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