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MAGAZIN

Gefahr von Batterien und korrekte Entsorgung

Bei manchen Geräten sind Batterien oder Akkutypen vorgeschrieben.
Worauf ist zu achten?

Diese Stoffe sind in Batterien enthalten
Eine Batterie wandelt chemische Energie in elektrische Energie um. Dafür sind zwei Elektroden nötig. Die Anode gibt Elektronen ab und besteht aus Zink, die Kathode nimmt Elektronen auf und besteht aus Braunstein (Mangan). Zur Stromerzeugung ist noch eine Elektrolytlösung notwendig, die bei herkömmlichen 1,5-Volt-Batterien eine stark ätzende und konzentrierte Kalilauge ist. Darüber hinaus gibt es viele andere Batterietypen, die je nach Bauart auch Lithium, Quecksilber, Aluminium, Eisen, Cadmium, Silber oder Blei enthalten können. Einige dieser Stoffe sind giftig 
Bild: © battund gefährden bei einer unsachgemäßen 
Entsorgung die Umwelt. 


Worauf beim Kauf von Batterien geachtet werden sollte 
Batterien weisen eine ungünstige Umwelt-, Energie- und Kostenbilanz auf, weshalb man sich als Endverbraucher fragen sollte, ob Batterien im betrachteten Einsatzgebiet überhaupt notwendig sind oder es auch eine alternative Möglichkeit, beispielsweise durch einen Betrieb über das Stromnetz, gibt. Das Umweltzeichen Blauer Engel kann bei der Suche von Alternativen hilfreich sein. Es kennzeichnet Produkte, die ohne Batterien funktionieren, wie etwa solarbetriebene Taschenrechner oder mechanische Uhren. Bei anderen Geräten hat man als Verbraucher keine Wahl, da der Batterie- oder Akkutyp vorgeschrieben ist. Alkali-Mangan-Batterien sind Zink-Kohle-Batterien generell vorzuziehen, da letztere ineffizient sind und bei gleichem Herstellungsaufwand viel weniger leisten. Beim Kauf von Knopfzellen sollte man darauf achtgeben, dass diese quecksilberfrei sind. In Anwendungsgebieten, in denen es auf eine sichere und ergiebige Energieversorgung ankommt und zugleich ein hoher Strombedarf gefordert ist (Blitzlicht beim Fotografieren), stellen Lithium-Batterien eine gute Wahl dar. Aus ökologischer Sicht ist meist der Kauf von Akkus die bessere Alternative im Vergleich zum Kauf von Batterien, wenn es technisch realisierbar ist. Insbesondere gilt dies für häufig genutzte Geräte. Bei ihnen sollte man sich definitiv für den Einsatz von Akkus entscheiden. 

Entsorgung von leeren Batterien 
Die Entsorgung von Batterien ist in Deutschland im Batteriegesetz geregelt. Auf jeder Batterie ist eine durchgestrichene Mülltonne abgebildet, die beschreibt, dass die Batterie nicht im Hausmüll entsorgt werden darf. Die Hersteller und die Importeure der Batterien haben dafür Sorge zu tragen, dass die Batterien durch die Endverbraucher fachgerecht entsorgt werden können. Dafür sind deutschlandweit über 170.000 Sammelstellen, vorrangig im Handel, eingerichtet. Aber auch auf Wertstoffhöfen können Endverbraucher ihre ausgedienten Batterien abgeben. Werden Batterien über den Hausmüll entsorgt, können giftige Stoffe in die Umwelt gelangen. Außerdem werden dadurch wertvolle Ressourcen verbraucht, da für diese Batterien keine Rückgewinnung der Metalle vollzogen werden kann. Ausgediente Batterien lassen sich häufig noch in anderen Geräten, die einen geringeren Entladestrom haben, einsetzen. 
Quelle: oekonews.at

DUH-Dienstwagen-Check: Sieben deutsche Unternehmen fahren beim Klimaschutz mit gutem Beispiel voran

Die Deutsche Umwelthilfe befragte 165 börsennotierte und ausgewählte mittelständische Unternehmen nach den Fahrzeugen ihrer Vorstandsvorsitzenden, den Firmenflotten sowie den Mobilitätsstrategien - FRoSTA, Allianz, Tchibo, C&A, Kaiser's Tengelmann, Pfeiffer Vacuum und Phoenix Solar lassen andere Unternehmen beim Klimaschutz hinter sich.

Zum fünften Mal hat die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) Unternehmen zu den Dienstwagen der Firmenleitung und der Mitarbeiter sowie zu ihren Flotten- und Mobilitätsstrategien befragt. Das Ergebnis zeigt im Vergleich zum Vorjahr geringfügige Verbesserungen: Sieben Unternehmen erhielten die "Grüne Karte" für glaubwürdiges Klimabewusstsein. Weitere 42 Unternehmen zeichnete die DUH mit der "Gelben Karte" für gute Ansätze auf dem Weg zu mehr Klimaschutz aus. Während das Klimabewusstsein in der deutschen Wirtschaft bei der Fahrzeugwahl sich leicht verbessert hat, verweigert ein wesentlicher Teil der Befragten weiterhin die Auskunft.

Im Zentrum der Umfrage standen neben den Fahrzeugen der Vorstandschefs in diesem Jahr vor allem die Flotten- und Mobilitätstrategien der Unternehmen. Diese gingen wegen mustergültiger Anreize, auf den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) oder das Fahrrad umzusteigen, mit einer verdoppelten Punktezahl in die Befragung ein. Unternehmen wie die Allianz, die Deutsche Telekom und Kaiser's Tengelmann übernehmen mit besonders positiven Regelungen eine Vorbildfunktion für andere Betriebe.

Die Beschaffung klimaschonender Dienstwagen wird immer relevanter für den Gesamtfahrzeugmarkt. Über 60 Prozent aller Neufahrzeuge werden heute gewerblich zugelassen - Tendenz steigend. Gerade weil sie meistens später als Gebrauchtwagen und damit als Privatfahrzeuge ihr zweites Fahrzeugleben beginnen, ist es wichtig, möglichst spritsparende Firmenfahrzeuge zu beschaffen.Insgesamt 20 Unternehmensflotten halten den als Bewertungsmaßstab verwendeten Grenzwert der EU für Neuwagenflotten von 130g CO2/km ein oder unterschreiten ihn deutlich. 2013 gelang dies nur 13 befragten Unternehmen. Spitzenreiter in dieser Kategorie ist wie im Vorjahr die Deutsche Wohnen AG, die den durchschnittlichen CO2-Wert der Gesamtflotte auf 110g CO2/km senken konnte. Diese Entwicklung bestätigt sich auch mit Blick auf den durchschnittlichen CO2-Ausstoß aller erfassten Unternehmensflotten, der von 156 Gramm pro Kilometer im Jahr 2011 auf 138 Gramm pro Kilometer in 2014 stetig gesunken ist. Ähnliche Fortschritte gab es auch bei den gemeldeten Fahrzeugen der Vorstandsvorsitzenden. Der durchschnittliche CO2-Ausstoß verbesserte sich von 186 g/km im Jahr 2013 auf 169g/km in diesem Jahr. 

Von den 70 Unternehmen, die Auskunft zu ihren Planungen für den Fuhrpark machten, erhielten zehn die höchst mögliche Punktzahl für ihre umfassende Mobilitätsstrategie. Eine "Rote Karte" vergab die DUH nicht nur für zu hohe CO2-Werte der Fahrzeuge, sondern auch wenn das Unternehmen die Auskunft verweigerte. Zwar beantworteten mehr Firmen als in den Vorjahren die Fragen der Umweltschutzorganisation. Aus Sicht der DUH bleibt das Ergebnis jedoch immer noch deutlich hinter den Erwartungen zurück, die heute in Bezug auf Transparenz an Unternehmen gestellt werden wie die Automobilindustrie: "Jahr für Jahr verweigert der Verband der Automobilindustrie gesammelt für seine Mitglieder die Teilnahme an unserer Umfrage - angeblich aufgrund von wettbewerbsrelevanten Betriebsgeheimnissen", so Hannah von Blumröder, Projektmanagerin Verkehr und Luftreinhaltung. "Dass Unternehmen, wie die Volkswagen AG, BMW oder Daimler einerseits ambitionierte Nachhaltigkeitsziele verkünden und sich dann mit den übrigen deutschen Autobauern geschlossen über den VDA verweigern, finden wir peinlich."
Quelle: DUH



Start des bundesweiten Projekts "Lernerlebnis Energiewende"

Die Energiewende ist eine der größten Herausforderungen Deutschlands. "Neben den technischen und wirtschaftlichen Fragen ist die gesellschaftliche Akzeptanz ein maßgeblicher Faktor für ihr Gelingen", sagte Dr. Heinrich Bottermann, Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU).
Um junge Menschen schon früh an das komplexe Thema heranzuführen, setzt das mediengestützte Projekt "Lernerlebnis Energiewende" auf einen Mix aus Showbühne, Theater und Quiz für Schüler der Klassen fünf bis zehn. "Zusammen mit regionalen Partnern bieten wir bundesweit Schulen 
90-minütige Veranstaltungen um das Thema Energie an. Mit Abwechslung und Spaß sollen die Inhalte dauerhaft vermittelt werden", so der Pädagoge und Entertainer Friedhelm Susok von F. S. Entertainment aus Mühlheim. 
Der Auftakt fand heute mit Schülern der Gesamtschule Schinkel und des Gymnasiums Wüste in der DBU statt. Regionalpartner waren die Stadtwerke Osnabrück. Die DBU fördert das Projekt mit 80.000 Euro und ihrem Expertenwissen.



Bild:  © Stadtwerke Osnabrück

"Bis 2050 werden unsere Kinder und Jugendlichen mit der Energiewende eine große Aufgabe zu meistern haben. Dazu müssen sie bereits heute verstehen, welche Vor- und Nachteile mit den verschiedenen Entscheidungen in der aktuellen Energiepolitik verbunden sind", so Susok. Bis zu 300 Schüler will er in zwei Blöcken von jeweils 45 Minuten in Aulas, Sporthallen oder Veranstaltungsräumen multimedial unterrichten. "Lernen muss Spaß machen und wird mit Shows, Theater, Musik, Hörspielen und Videos zu einem Erlebnis, an das sich die Schüler erinnern werden. So bleiben auch die gelernten Inhalte des Unterrichts besser hängen."

Zunächst würden den Schülern die Grundlagen zur Energiepolitik erläutert, werde die Rolle der Energieerzeuger beleuchtet und die Endlichkeit der Primärenergien aufgezeigt, so Susok. Woher kommt Energie und wofür wird sie benötigt? Warum brauchen wir eine Energiewende und wohin führt sie uns? Das Gewinnen regenerativer Energien mit Biomasse, Photovoltaik, Wasser- und Windkraft sei ein zentrales Thema beim "Lernerlebnis Energiewende". Thematisiert würden auch Blockheizkraftwerke, Geothermie oder die dezentrale Energieerzeugung. Mit verschiedenen Schaubildern, etwa "Deutschland heute" und "Deutschland 2050", werde den Schülern die Wende der Energiepolitik begreifbar gemacht. Anschließend würden Leitlinien zur Energiewende entwickelt, so Susok. Aus ihnen ergebe sich, dass jeder etwas zur Energiewende beitragen kann. Experimente und Vergleiche aus dem Alltag der Jugendlichen sollten dabei helfen, das Thema altersgerecht zu vermitteln. 

Welche Medien und Spielelemente eingesetzt werden, hänge vom Gesprächsverlauf, Leistungsstand und Interesse der Schüler ab, so Bottermann. Das Projekt sei zwar primär auf den Schwerpunkt Schule ausgerichtet, lasse sich aber durch seine baukastenartige Struktur auch im außerschulischen Bereich einsetzen. 
Insgesamt sollen mindestens 100 Veranstaltungen mit regionalen Kooperationspartnern durchgeführt werden. Die nächsten Veranstaltungen sind schon geplant: Im September besucht Susok neun Schulen in Langenfeld.

Hintergrundinformationen finden Sie unter http://ots.de/zeQqt

Quelle: DBU

Die dümmste Idee: Abholzen für Sand

Liebe Leserinnen und Leser von ichtragenatur.de,
wir unterstützen, wie so oft, die aktuelle Petition von "Rettet den Regenwald e.V."                                                                                                                    
Die Quarzwerke wollen den Wald abholzen, um an den Sand zu kommen. Foto: Tanja Keßels BUND



Im Buschbeller Wald recken 140 Jahre alte Eichen und Buchen ihr knorrigen Äste empor, viele geschützte Arten wie Pirol, Mittelspecht und Feuersalamander leben dort vom Menschen ungestört. Das Kleinod der Natur ist einer der letzten Altwälder rund um Köln. Wegen seiner Artenvielfalt könnte er unter dem Schutz der EU stehen. Stattdessen droht ihm der Untergang, wenn der körnige Schatz im Untergrund tatsächlich gehoben wird.
Dabei ist der Abbau des Sandes nicht nur aus Artenschutzgründen falsch. Die Wirtschaft braucht den Sand aus dem Buschbeller Wald schlicht nicht. Weltweit werden pro Jahr unvorstellbare 15 Milliarden Tonnen Sand abgebaut, mehr als von jedem anderen Rohstoff. Vor allem die Bauindustrie lechzt danach. Jedes Korn zählt. Für ein Einfamilienhaus werden 200 Tonnen Sand benötigt. Angesichts dieser Größenordnung ist es eine völlig abwegige Idee, für relativ wenig Sand einen artenreichen Wald zu opfern. Zudem in einer Region, in der kaum mehr Wald steht.


weiterlesen und zur Petition

Musiklegende Sting Natur- und Umweltschützer

Gordon Matthew Thomas Sumner kam am 2. Oktober 1951 in Wallsend, Großbritannien, zur Welt. Ein paar Jahrzehnte später wird der Sohn eines Milchmanns mit dem Künstlernamen Sting Musikgeschichte schreiben. Die in London gegründete Rock-Pop-Band Police feierte Ende der 70er Jahre mit den Titeln Message in a Bottle,Walking on the Moon und Don’t Stand So Close to Me Welterfolge.










© Frank OckenfelsSting ist das Gesicht und der Sprecher der Gruppe. Einige Jahre darauf beginnt er an Soloprojekten zu arbeiten und steht als Schauspieler vor der Kamera. Er mimt sich selbst als der Introvertierte. Jemand, dem das Schicksal seiner Mitmenschen nicht egal ist. Die Filmkritiker glauben ihm das. Das Publikum ist begeistert und rennt in die Filme Quadrophenia,Bring on the Night und Stormy Monday.
Seit den 1980ern engagiert sich der Weltstar intensiv für die Menschenrechtsorganisation „Amnesty International“ und für Umweltschutzprojekte. Mit seiner jetzigen und zweiten Frau Trudie Styler und Raoni, dem Häuptling der Kayapó-Indianer aus Brasilien, gründete Sting 1987 die Regenwaldstiftung, „Rainforest Foundation“. Auch das deutsche Bundesentwicklungsministerium arbeitete mit der Organisation des Rockmusikers erfolgreich zusammen.
Sting, der sechsfache Vater, reiste 2010 nach Venezuela, gab dort ein Konzert und protestierte anschließend lautstark gegen den Belo-Monte-Staudamm: „Er zerstört ein ganzes Flusssystem und Leben und Kultur der Menschen, die seit Jahrtausenden dort leben.“ Ein brasilianisches Mammut-Projekt. Die Regierung sieht sich bis einschließlich heute massiven weltweiten Protestströmen ausgesetzt.

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Der populäre Künstler macht sich seit 2010 rar. Legt eine Songwriting-Pause ein. 2012 heißt es dann in New York: „Scheinwerfer an“. Die „Cinema for Peace“, eine Stiftung von Filmproduzenten, Regisseuren und Schauspielern, die sich für Menschenrechte und Frieden in der Welt einsetzen, vergeben an das Ehepaar Sting den „International Green Film Award“. Das Paar wird geehrt für seine Organisation, den unermüdlichen Einsatz zum Schutz des Regenwaldes und der indigenen Bevölkerung.
Trudie Styler sagte in ihrer Dankesrede: „Wir fühlen uns sehr geehrt. Wir sind wirklich privilegiert und damit kommt auch Verantwortung. Deswegen setzen wir uns für den Regenwald ein.“ Sting zieht es lieber vor, an diesem Tag ein spontanes Konzert zu geben und anschließend seine Gitarre für einen guten Zweck zu versteigern.
2013 kommt das neue Solo Album The Last Ship heraus. Es ist feinfühlig und ehrlich. Gordon Matthew Thomas Sumner bleibt sich und seinen Fans treu.


Wien macht's vor: Klimafreundliches Shopping leicht gemacht!

Die Fakten sind bekannt: Das Einkaufsverhalten wirkt sich auf das Klima aus. Sämtliche Produkte und Dienstleistungen, die wir konsumieren, gehen mit Emissionen von Treibhausgasen einher und tragen daher zum - auch bei uns längst spürbaren - Klimawandel bei: Erderwärmung und häufigere Wetterextremereignisse wie Starkregen sind die Folge. 


Bild: © Nemo-pixabay.com   Die Stadt Wien arbeitet seit vielen Jahren
   erfolgreich im Klimaschutz, die Millionenstadt Wien hat - neben Vorarlberg- die geringsten CO2-Emissionen österreichweit. 

Unter der Patronanz von Bürgermeister Michael Häupl hat die Klimakoordinationsstelle der Stadt heuer die
Initiative "Klimafreundlich Einkaufen" gestartet. Im Rahmen der Kampagne gibt es eine Vielzahl praktischer Tipps unter www.klimafreundlich-einkaufen.at. Darin finden sich spannende und praktische Informationen für Privatpersonen und Betriebe. Der Bogen spannt sich dabei von zahlreichen Tipps über saisonal abgestimmte Kochrezepte bis hin zu diversen Veranstaltungen. 
Es gibt im Rahmen der Initiative auch eine praktische Broschüre mit dem Titel "Gut für Sie. Gut fürs Klima. 99 Tipps von "ÖkoKauf Wien" für den klimafreundlichen Einkauf". Sie bietet Tipps nach folgenden Themenbereichen geordnet: Essen & Trinken, Feiern & Schenken, Reinigungsmittel, Mode & Textilien, Abfall, Wohnen, Basteln & Arbeiten, Garten. 

"Mit den kleinen Entscheidungen beim Einkaufen können wir tagtäglich zum Klimaschutz beitragen. Fahrrad, Zu Fuß oder Auto, Reparatur oder Neukauf, bio, regional oder konventionell - jede Entscheidung zählt und hat Einfluss auf unser aller Klima", lädt Wiens Umweltstadträtin Ulli Sima ein, in der Broschüre von ÖkoKauf Wien zu schmökern und aktiv einen Beitrag zu Wiens Klima zu leisten. 

Die Broschüre kann unter post@md-kli.wien.gv.at angefordert werden, bzw. stehen alle Tipps unter 
www.klimafreundlich-einkaufen.at zur Verfügung.
Quelle: oekonews.at

Nachhaltigkeitsbericht von Ikea

Ob Mittagstisch für Kinder, Lampensanierung für einen Kindergarten, Akut-Hilfe für Flutopfer, Insektenhotels und Nistkästen als aktiver Beitrag zum Umweltschutz - die Ideen und Initiativen, mit denen sich die 48 deutschen IKEA Einrichtungshäuser direkt vor Ort sozial engagieren und für Nachhaltigkeit einsetzen, sind vielfältig.   

Der letzte Woche erschienen Nachhaltigkeitsbericht des Unternehmens zeigt viele Beispiele.
Für IKEA ist Nachhaltigkeit integraler Bestandteil aller Geschäftsprozesse - von der Produktidee über Herstellung und Logistik bis hin zum Einrichtungshaus vor Ort. In einem nationalen Nachhaltigkeitsbericht zeigt IKEA nun eine Vielzahl von Aktivitäten und Initiativen, die auf globaler, nationaler und vor allem lokaler Ebene dazu beitragen, die IKEA Vision eines bessern Alltags für die Menschen zu verwirklichen.
Der Bericht stellt globale und nationale Strategien und Projekte vor, die drei Ziele verfolgen: 1. den Menschen ein nachhaltigeres Leben zu Hause zu ermöglichen, 2. Energie- und Ressourcen-unabhängig zu arbeiten und 3. zu einem besseren Leben für Menschen und Gesellschaft überall auf der Welt beizutragen.

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So arbeitet IKEA zum Beispiel daran, seine Produkte ständig weiter zu entwickeln, um sie in Herstellung und Nutzen nachhaltiger zu machen. "In Deutschland investiert IKEA verstärkt in Wind- und Solarenergie, gleichzeitig gibt es zahlreiche Initiativen, den Energieverbrauch in unseren Einrichtungshäusern zu senken", sagt Ulf Wenzig, Sustainability Manager IKEA Deutschland. Die internationale IKEA Foundation engagiert sich weltweit, um den Alltag all der Menschen und Gemeinschaften zu verbessern, mit denen IKEA in Kontakt steht. Die deutsche IKEA Stiftung tut dies auf nationaler Ebene und jedes einzelne Einrichtungshaus in seiner direkten Nachbarschaft vor Ort.
Mit dem nationalen Nachhaltigkeitsbericht zeigt IKEA Deutschland, wie vielfältig und unterschiedlich das Engagement des Unternehmens gerade auch auf den lokalen Märkten ist: Jedes Haus entwickelt Initiativen, knüpft Partnerschaften, leistet Unterstützung. Es geht um aktive Nachbarschaftshilfe in Krisensituationen, um die Unterstützung von sozialen Projekten, um aktiven Umweltschutz und vieles mehr. "Der Bericht ist eine Sammlung unterschiedlichster Puzzleteile, die zusammen gesetzt ein beeindruckendes Gesamtbild ergeben. Es zeigt, wie kreativ IKEA Mitarbeiter unsere Vision in der Praxis umsetzen", so Peter Betzel, Geschäftsführer IKEA Deutschland.
Fakten aus dem Bericht (bezogen auf das Geschäftsjahr 2013):
Zum Nationalen Nachhaltigkeitsbericht: www.ikea.de/newsroom.

Umweltbundesamt feiert 40-jähriges Bestehen

Seit 1974 im Auftrag für Mensch und Umwelt
Umweltbundesamt (UBA) feiert 40-jähriges Bestehen am 22. Juli 2014

Egal ob Asbestverbot, Mülltrennung oder der Autokatalysator – vieles was in der Anfangszeit des Umweltschutzes noch neu, unbekannt oder sogar undenkbar war, ist heute akzeptierte Selbstverständlichkeit. Einen großen Beitrag dazu leistete das UBA. Mit dem Gesetz über die Errichtung eines Umweltbundesamtes vom 22. Juli 1974 nahm das Umweltbundesamt als erste nationale Umweltbehörde in Deutschland vor fast 40 Jahren seine Arbeit auf. Das Jubiläum ist daher Anlass zurückzublicken: auf die Geschichte des Umweltschutzes, auf Erfolge und Erreichtes, aber auch auf Niederlagen oder Misserfolge.Eine Ausstellung am UBA-Hauptdienstsitz in Dessau-Roßlau zeigt noch bis Ende des Jahres, wie und wo das UBA den deutschen Alltag immer grüner gemacht hat. 


Umweltministerin Hendricks:

Vertiefend zur Ausstellung nimmt eine Festschrift Leserinnen und Leser auf eine Zeitreise durch 40 Jahre Umweltbundesamt und Umweltschutz: Für die fast 200-seitige Chronik hat ein dreiköpfiges Historikerteam monatelang unzählige Originalquellen gesichtet und dutzende Interviews mit Zeitzeugen geführt. In zehn Kapiteln erfahren die Leserinnen und Leser, wie das UBA es Mitte der 1970er-Jahre mit rund 50.000 wilden Müllkippen in Westdeutschland aufnahm, 1978 den „Blauen Engel“, das erste Umweltzeichen der Welt, aus der Taufe hob und sich bereits 1981 für ein umfassendes Verbot von Asbest aussprach.Die Themenpalette des UBA war und ist breit – reicht von der Abfallvermeidung über den Klimaschutz bis zur Zulassung von Pflanzenschutzmitteln. Manche Themen beschäftigen das Amt seit über 40 Jahren, etwa saubere Luft, weniger Lärm und Abfall. Andere, wie der Ressourcenschutz, kamen erst später dazu. Im Mittelpunkt der Arbeit stand immer, dass der Mensch so weit wie möglich vor schädlichen Umwelteinwirkungen geschützt leben kann. 
Seit 40 Jahren gilt daher das erklärte Motto des UBA: Für Mensch und Umwelt. „Kritiker bezeichneten das Umweltbundesamt auch als zahnlose Behörde. Die eindrucksvolle Bilanz der 40-jährigen Tätigkeit des Umweltbundesamtes zeigt jedoch: Das Amt erfüllt seine Aufgaben in hervorragender Weise“, Hans-Dietrich Genscher (Bundesinnenminister 1969–1974).

Wir, von ichtragenatur.de gratulieren.

europäische Bürgerinitiative gegen das Freihandelsabkommen


Liebe Leser von ichtragenatur.de,
wir finden die Meldujng vom Umweltinstitut München sehr wichtig. Deshalb hier der Abdruck.

Foto: campact e.V.



Gestern hat die europäische Bürgerinitiative gegen TTIP und CETA ihren Antrag auf Registrierung bei der Europäischen Kommission gestellt. Die Initiative „Stop TTIP“ fordert die EU-Kommission auf, dem EU-Ministerrat zu empfehlen, das Verhandlungsmandat über die Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP) aufzuheben und auch das umfassende Wirtschafts- und Handelsabkommen (CETA) nicht abzuschließen.
Hinter der Initiative stehen knapp 150 Organisationen aus 18 EU-Mitgliedsländern. Neben dem Umweltinstitut koordinieren die Organisationen Attac, Campact, BUND, Mehr Demokratie e.V. und der Naturschutzbund (NABU) die Initiative. Auch Brot für die Welt, der Deutsche Kulturrat und die GEW gehören dem stetig wachsenden Bündnis an.
Im Rahmen einer internationalen Pressekonferenz wurden gestern die Argumente, die Ziele und der Zeitplan der Bürgerinitiative vorgestellt.
Mit einer EBI ist es Bürgerinnen und Bürgern der EU-Staaten seit dem 1. April 2012 möglich, die Europäische Kommission aufzufordern, eine Gesetzesinitiative zu ergreifen. Gleichzeitig erzwingt eine erfolgreiche EBI eine Anhörung im EU-Parlament. Notwendig sind mindestens eine Million Unterschriften aus mindestens sieben verschiedenen Mitgliedstaaten.

Sprit ist in den Niederlanden und in Italien am teuersten

Aufgrund der großen Differenzen sollten sich Autourlauber laut ADAC vor der Fahrt über die Kraftstoffpreise im Urlaubs- oder Transitland informieren. Am teuersten ist Superbenzin (E5) derzeit in den Niederlanden, im Schnitt kostet ein Liter dort 1,84 Euro. Auch in Italien ist Super mit 1,82 Euro kaum günstiger. Dieselfahrer müssen dort mit 1,69 Euro für einen Liter am tiefsten in die Tasche greifen. Deutlich günstiger tankt man in Polen, Luxemburg und Österreich. 

Diese ADAC Tabelle gibt einen Überblick über die aktuellen Spritpreise:
Land                              Superbenzin              Diesel 
  
Belgien                              1,66 Euro                1,43 Euro 
Dänemark                          1,67 Euro                1,45 Euro 
Deutschland                       1,55 Euro (E 10)      1,36 Euro 
Frankreich                          1,54 Euro                1,39 Euro 
Griechenland                      1,76 Euro                1,40 Euro
Italien                                1,82 Euro                1,69 Euro 
Kroatien                             1,45 Euro                1,35 Euro 
Luxemburg                         1,34 Euro                1,19 Euro 
Niederlande                        1,84 Euro                1,49 Euro 
Österreich                          1,40 Euro                1,29 Euro 
Polen                                 1,31 Euro                1,28 Euro 
Schweiz                             1,47 Euro                1,52 Euro 
Slowenien                           1,50 Euro                1,38 Euro 
Spanien                              1,43 Euro                1,33 Euro 
Tschechische Republik        1,34 Euro                1,32 Euro

Der ADAC weist darauf hin, dass es sich bei den genannten Preisen um Durchschnittspreise handelt. Wie in Deutschland kann es auch im Ausland zum Teil erhebliche regionale Unterschiede bei den Kraftstoffpreisen geben.
Quelle: ADAC

Online-Händler kommen rechtlicher Kennzeichnungspflicht bei Haushaltsgeräten nicht nach





MarketWatch, eine von der EU geförderte Initiative unterschiedlicher Konsumenten- und Umweltschutzorganisationen, und GLOBAL 2000 als deren Vertretung in Österreich, veröffentlicht eine aktuelle europaweite Studie - deren ernüchterndes Ergebnis: Europaweit werden etwa 2 von 3 Haushalts-Produkte von Online-Händlern nicht genügend gekennzeichnet. 


 Bild: © oekonewsFernseher und Klimaanlagen am schlechtesten ausgezeichnet 
Die Ende 2013 und Anfang 2014 vorgenommenen Überprüfungen von 
111 Online-Händlern und 114 realen Geschäften ergaben, dass durchschnittlich 62 % der Online-Produkte über ein nicht korrektes bzw. gar kein EU-Energieeffizienzlabel verfügten. In realen Geschäften stehen die Dinge besser: 77 % der bei Ladenbegehungen untersuchten Produkte waren richtig mit dem Energieeffizienzlabel versehen. 

Das ist zwar, verglichen mit kürzlich durchgeführten Untersuchungen, eine Verbesserung. Am ehesten problematisch erwiesen sich aber noch Fernseher und Klimaanlagen. Händler versahen die Produkte mit einem veränderten Label, platzierten es falsch oder kennzeichneten die Geräte überhaupt nicht. Größtenteils richtig ausgewiesen wurden Kühlschränke, Geschirrspülgeräte und Waschmaschinen. 

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1.872 Produkte unter den Mindestvorgaben der Ökodesign-Richtlinie gefunden 
Von den fast 70.000 gecheckten Geräten wurden insgesamt 1.872 gefunden, die eine Energieeffizienzklasse unter der Mindestvorgabe haben. Die Produktkategorie mit der höchsten Fehlerrate sind in dem Bezug Leuchtmittel:1.402 Glühlampen waren mit Klasse E ausgewiesen, die Mindestanforderung gemäß der Ökodesign-Richtlinie ist C. 

Weitere Überprüfungen geplant 
MarketWatch wird in Folge mit den überprüften Händlern zusammenarbeiten und deren Abschneiden in der Studie und mögliche Folgemaßnahmen mit ihnen durchgehen. Weiters werden die Ergebnisse der Untersuchung an die national zuständigen Stellen, die rechtliche Schritte gegen Verstöße gegen die Energiekennzeichnungsrichtlinie einleiten können, übermittelt. 

Mehr Information zum Thema finden Sie unter: www.market-watch.eu 
Quelle: oekonews.at

Schlechte Ökobilanz für „Auswärts Essen“

Lebensmittelabfälle aus Gastronomie, Großküchen und Eventcatering wirken sich am stärksten auf die Umwelt aus. Fast die Hälfte der Lebensmittel wird in diesem Bereich vorzeitig entsorgt. Lebenswichtige Ressourcen wie Ackerflächen und Wasser werden dadurch unnötig verschwendet. Dabei kommt es zu Treibhausgasemissionen, die sich vermeiden ließen. Das belegen erste vorläufige Ergebnisse eines Forschungsprojektes des deutschen Umweltbundesamtes. Das Umweltbundesamt empfiehlt unter anderem, rechtliche Standards und Handelsnormen für Aussehen und Form von Obst und Gemüse abzubauen. Bei Lebensmittelabfällen handelt es sich um verzehrfähige Lebensmittel, die aus zahlreichen Gründen vorzeitig entsorgt werden. 



Quelle: CCat82 / Fotolia.com

Die meisten Lebensmittelabfälle fallen derzeit in der Landwirtschaft an, beim Anbau und der Ernte von Obst, Gemüse und Getreide. An zweiter Stelle steht der Lebensmittelverbrauch. Besonders hervor sticht die Abfallbilanz in Restaurants, Kantinen und bei Veranstaltungen mit Catering. Im so genannten „Außer-Haus-Konsum“ wird fast die Hälfte der bereitgestellten Lebensmittel vorzeitig entsorgt. In Zahlen: Pro Person werden jährlich 53,3 Kilogramm Lebensmittel in Restaurants, Großküchen oder bei Veranstaltungen bereit gehalten. Davon landen 23,6 Kilogramm bzw. 44 Prozent vorzeitig im Abfall. Wichtige Maßnahmen gegen Lebensmittelverschwendung sollten daher in diesem Bereich ansetzen. In privaten Haushalten bzw. im so genannten „Inner-Haus-Konsum“ werden pro Person jährlich rund 430 Kilogramm Lebensmittel eingekauft, 1 7 Prozent bzw. 82 Kilogramm dieser Menge werden zu früh entsorgt. 

Lebensmittel haben einen bedeutenden ökologischen Rucksack. Für alle Lebensmittel, die ein Mensch pro Jahr in Deutschland kauft, nimmt er die Fläche eines halben Fußballfeldes in Anspruch, verbraucht 84 Badewannenfüllungen an Wasser und emittiert 3 Tonnen Treibhausgase, was den CO₂-Emissionen eines Hin-und Rückflugs von Frankfurt nach New York entspricht. Hochgerechnet auf ca. 80 Millionen und EU-weit 505 Millionen Menschen ergeben sich daraus immense Umweltwirkungen. 

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Die freiwilligen Vereinbarungen zwischen Lebensmitteleinzelhandel und Gastronomie zur Reduktion von Lebensmittelabfällen, wie sie im Abfallvermeidungsprogramm des Bundes vorgesehen sind, sollten aus Sicht des Umweltbundesamtes möglichst schnell realisiert werden. Rechtliche Standards und Handelsnormen für Aussehen und Form und Haftungs- und Hygienevorschriften, die unnötigerweise zu Lebensmittelabfällen führen, sollten nach eingehender Prüfung eingeschränkt oder gestrichen werden.

Besonders wirkungsvoll ist die Abfallvermeidung bei Lebensmitteln tierischen Ursprungs wie Fleisch- und Milchprodukte. Diese benötigen pro Kilogramm 
14-mal mehr Landfläche als pflanzliche Produkte.
Quelle: Umweltbundesamt

Neue Energieeffizienz-Standards für PCs, Notebooks und Tablets seit Anfang Juli in Kraft

Seit Anfang Juli 2014 müssen alle Computer, die neu auf den europäischen Markt kommen, den Ökodesign-Standards entsprechen. Von der Verordnung sind geschätzte 70.000 verkaufte Geräte pro Jahr betroffen, darunter Desktop-Computer, Notebooks und Tablets. Durch diese Verordnung werden Energieeinsparungen in der Höhe von 12,5 Terrawattstunden jährlich bis 2020 erwartet. 

"Die Verordnung hat einen enormen Hebel: Die dadurch erwarteten Energie-Einsparungen entsprechen etwa der vierfachen Jahresproduktion des größten österreichischen Kohlekraftwerks, das im Niederösterreichischen Dürnrohr betrieben wird", erzählt Dipl.- Ing. Sibylle Egger von der österreichischen Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000, der Österreich-Vertretung von "Coolproducts" - einem Zusammenschluss von europäischen Umwelt-NGOs, die sich für die Einhaltung der EU-Ökodesign-Richtlinie einsetzen. 

Gesamtenergieverbrauch der Geräte bekommt ein Limit 
Die neue Verordnung legt Energieverbrauchsgrenzen in den unterschiedlichen Computer-Modi - dem Ruhezustand, dem Niedrigstenergieverbrauchszustand und dem Aus-Zustand - fest. Auch der Gesamtenergieverbrauch und die Effizienz interner Netzteile wird geregelt. 

Kein EU-Energielabel, aber Kennzeichnungspflicht 
Wie können KonsumentInnen jetzt sicher sein, ein energieeffizientes Gerät zu erstehen? "Es ist zwar kein EU-Energielabel in Planung, aber die Hersteller sind verpflichtet, den Gesamtenergieverbrauch und den Energieverbrauch in den unterschiedlichen Modi anzugeben. Durch die Regelung kann es KonsumentInnen nicht mehr passieren, die Katze im Sack zu kaufen, was den Energieverbrauch des neuen Computers betrifft!", so Egger. Performance oder Geschwindigkeit wird davon nicht beeinflusst. 

Ein Wehrmutstropfen: Umweltaspekte, die keine Energie-Aspekte sind, sind noch gänzlich unbeachtet. "Lebenszykluskosten und die Verwendung von recycelten Materialien hätten in der Verordnung ebenfalls berücksichtigt werden können: Beispielsweise sind Faktoren wie Demontage, Reparatur von Computern, erweiterte Herstellergarantie, Ersatzteile und Softwareupdates erheblich bei der Verlängerung der Lebensdauer eines Computers - und damit für den Umweltschutz!" meint die Diplom-Ingenieurin. 

Aufgrund der geringen absoluten Kosten für Produkt-Redesigns wird das laut Wirkungs-Analyse der Europäischen Kommission keinen signifikanten Einfluss auf die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie, auf die Beschäftigung oder speziell auf den Sektor der kleinen und mittleren Betriebe geben. 

Mehr Information zum Thema finden Sie unter: www.coolproducts.eu 
Quelle: oekonews.at

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Energie, wie ich sie mag.    

Pkw-Neuzulassungen: Anteil CO2-effizienter Fahrzeuge steigt

Die jüngsten Zahlen bei Pkw-Neuzulassungen zeigen: Während 2013 insgesamt weniger Fahrzeuge zugelassen wurden als 2012, gewinnen besonders CO2-effiziente Pkws Marktanteile hinzu. In fast allen Fahrzeugsegmenten verringerten sich Verbrauch und CO2-Emissionen. 

Das geht aus dem neuen Bericht "Entwicklung der Neuzulassungen CO2-effizienter Pkws" der Deutschen Energie-Agentur (dena) hervor. Eine Ursache für die positive Entwicklung bei besonders CO2-effizienten Pkws: Verbraucher legen beim Autokauf großen Wert auf Energieverbrauch und Umweltaspekte. Diese werden nicht zuletzt durch die Informationen und Farbskala des Pkw-Labels transparenter.

Vor allem die besonders CO2-effizienten Klassen A+, A und B haben an Bedeutung gewonnen: Die Klasse A+ legte um 102 Prozent (auf 92.000 Fahrzeuge), die Klasse A um 18 Prozent (auf 571.000 Fahrzeuge) und die Klasse B um 24 Prozent (auf 784.000 Fahrzeuge) zu. Somit hatte 2013 fast jeder zweite neu zugelassene Pkw die Klasse B und besser, 2012 waren es 38 Prozent. In den CO2-Effizienzklassen C und schlechter wurden 2013 hingegen weniger Neuwagen zugelassen als im Vorjahr. Insbesondere in den wenig effizienten Klassen F und E gingen die Neuzulassungen um 50 bzw. 41 Prozent zurück.

Die in Europa neu zugelassenen Pkws dürfen ab 2015 im Durchschnitt nicht mehr als 130 g/km CO2 emittieren. Angesichts dieser verschärften CO2-Grenzwerte für Neuwagen sowie der Nachfrage nach CO2-armen und verbrauchseffizienten Fahrzeugen seitens der Verbraucher erweitert die Automobilindustrie die Pkw-Angebotspalette kontinuierlich um besonders CO2-effiziente Modelle.
Die durchschnittlichen CO2-Emissionen der gesamten Pkw-Neuzulassungen in Deutschland sanken 2013 gegenüber dem Vorjahr um knapp vier Prozent auf rund 136 g/km. So verbrauchten Pkws 2013 auf 100 Kilometer durchschnittlich 5,8 Liter Benzin bzw. 5,2 Liter Diesel; gegenüber dem Vorjahr ist der durchschnittliche Verbrauch damit um 0,3 Liter (5 Prozent) für Benziner bzw. 0,2 Liter (4 Prozent) für Diesel-Pkws gesunken.

Das Pkw-Label zeigt anhand einer Farb- und Buchstabenskala, wie energieeffizient ein Fahrzeug ist. Grün beziehungsweise A+ steht für die höchste Energieeffizienzklasse, rot beziehungsweise G für die niedrigste. Verschiedene Modelle eines Fahrzeugsegments können so miteinander verglichen werden. Ergänzt wird die Skala durch Angaben zu Kraftstoffverbrauch und -kosten sowie zur Höhe der CO2-Emissionen und der CO2-basierten Kfz-Steuer.

Die Internetseite  www.pkw-label.de bietet Kaufinteressierten, Autohändlern und Flottenbetreibern umfangreiche Informationen rund um das Pkw-Label. Neuwagen im Handel müssen seit dem 1. Dezember 2011 mit dem Pkw-Label gekennzeichnet werden. Händler können das Pkw-Label mithilfe des Internetangebots der dena auch selbst erstellen. Änderungen der Berechnungsgrundlage für Kraftstoffpreise oder die Kfz-Steuer werden laufend eingearbeitet.

Der Bericht wurde von der dena-Initiative "Umsetzungsplattform Pkw-Label" erstellt und steht unter www.pkw-label.de/marktbeobachtung bereit. Als Grundlage dienten aktuelle Pkw-Neuzulassungsdaten vom Kraftfahrt-Bundesamt (KBA).
Quelle: Deutsche Energie-Agentur (dena)

Wiener Hotel recycelt erstmals Zahnbürsten

Das Boutiquehotel Stadthalle in Wien beteiligt sich jetzt an einem innovativen Recyclingprogramm für Zahnpflegeprodukte, wodurch Zahnpflegeprodukte erstmals recycelt werden, natürliche Ressourcen geschont und Spenden für karitative Projekte gesammelt werden. Möglich ist das Sammelprogramm durch das Recyclingunternehmen TerraCycle und den Mundhygienespezialisten Colgate. Das Hotel sammelt die Zahnpflegeprodukte von Gästen und Mitarbeitern, schickt sie kostenlos zum Recycling und erhält außerdem 2 Cent pro Zahnbürste und Co., die das Hotel für ein nachhaltiges Projekt spenden möchte. Das passt genau in das Konzept des Hotels, denn es kann eine Null-Energie-Bilanz ausweisen und hat gerade erste Upcycling-Gästezimmer eröffnet. 
Bild: Michaela Reitterer freut sich über die Mitarbeit an einem sinnvollem Projekt. © Monika Haas

  
Im Boutiquehotel Stadthalle wird Umweltschutz und Nachhaltigkeit groß geschrieben: Hier wird nicht nur der eigene Strom mit Sonnenenergie erzeugt, sondern jetzt auch Hygieneartikel nach der Benutzung ein neues Leben gegeben. Durch das Sammelprogramm für Zahnpflegeprodukte werden diese erstmals vor der Verbrennung bewahrt und durch 100%-iges Recycling einer neuen Verwendung zugeführt. Das Recycling von Zahnpflegeprodukten ergänzt das nachhaltige Konzept des Hotels, erklärt Michaela Reitterer, Präsidentin der Österreichischen Hoteliervereinigung und Hotelinhaberin: „Wir sind immer wieder auf der Suche nach neuen Ideen und Projekten, durch die wir uns für die Umwelt engagieren können. Gerade in einem Hotel werden Zahnbürsten & Co regelmäßig weggeworfen. Dieses Potential können wir nun mit TerraCycle nutzen und unseren eigenen Abfall sowie den unserer Gäste nachhaltig entsorgen.“ Dass das Stadthotel immer auf der Suche ist, um sich bei innovativen Projekten und Ideen zu beteiligen, wird auch bei der Zimmergestaltung sichtbar. Das Hotel hat in Kooperation mit der Universität für angewandte Kunst sieben Zimmer komplett renoviert und im Upcyclingstil eingerichtet. Upcycling bedeutet, aus Abfallprodukten ein neu- bzw. höherwertiges Produkt zu machen – so wurden Bücher zu Nachtkästchen und altes Besteck zu Kleiderhaken umfunktioniert. Wolfram Schnelle, General Manager von TerraCycle Österreich, erklärt den Sinn von Upcycling: „Es gibt bereits ein großes Bewusstsein für Recycling. Um unsere Ressourcen noch effektiver zu schonen, können wir Upcycling mehr in unseren Alltag integrieren, um ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass Abfall gar nicht existiert. Ziel von TerraCycle ist es, dass Verbraucher das Konzept Abfall überdenken und mit ihrem Engagement zu einem Rohstoffkreislauf nach Vorbild der Natur beitragen.“ 
  
Wer dem Beispiel des Boutiquehotels Stadthalle folgen und seinen Zahnpflegeprodukten ein neues Leben geben möchte, kann sich auf der Webseite von TerraCycle anmelden und kostenlos an dem Recycling-Programm teilnehmen. In Hotels, Schulen und Zahnarztpraxen werden die gebrauchten Zahnbürsten, leeren Zahnpastatuben und Zahnseidedöschen inklusive der Plastikverpackungen zusammengetragen und in Kartons gesammelt. Sind die Kartons voll, laden sich die Teilnehmer auf der Internetseite von TerraCycle eine kostenfreie Versandmarke herunter, kleben sie auf das Paket und bringen es zur Post. Für jede Zahnbürste erhalten die Sammler 2 Cent, die sie in Spendengelder für einen gemeinnützigen Zweck ihrer Wahl umwandeln können. Alle Versandkosten, die Spendengelder und das Recycling der Zahnpflegeprodukte werden vollständig von Colgate- Palmolive finanziert. 
Quelle: oekonews.at
 

Studie bestätigt: Biolebensmittel sind gesünder

Bio-Lebensmittel sind gesünder. Sie enthalten weniger Schwermetalle und mehr Antioxidantien. Dies ist das eindeutige Ergebnis einer brandneuen Studie der Universität Newcastle. Dabei haben die Wissenschaftler 343 Studien ausgewertet und die Inhaltsstoffe von biologisch und konventionell angebauten Feldfrüchten verglichen. "Mit Bio leben die Menschen gesünder. Der Kauf von Biolebensmitteln hat nicht nur einen gesundheitlichen Nutzen, sondern auch einen Vorteil für die Umwelt", sagt Jan Plagge, Präsident von Bioland e.V., über die eindeutigen Ergebnisse.

Die wesentlichen Unterschiede:
Die Studie belegt, dass die Konzentration an Antioxidantien wie Polyphenolen in biologisch angebauten Kulturen 18 bis 69 Prozent höher ist als in konventionell erzeugten. Je dichter der Nährstoff- und Antioxidationsgehalt, desto mehr zählt jeder Bissen Obst und Gemüse, ohne dabei mehr Kalorien zu sich nehmen zu müssen. Antioxidantien schützen vor freien Radikalen, die Körperzellen angreifen. Diese Stoffe sind also sehr nützlich, da sie einen Schutz gegen zahlreiche Beschwerden bieten: Herz-Kreislauf-Krankheiten, neurodegenerativen Krankheiten sowie einige Formen von Krebs.

Biolebensmittel bieten aber noch weitere Vorteile für die Gesundheit:

  • 48 Prozent weniger Kadmium (giftiges Schwermetall)
  • 10 Prozent weniger Gesamtstickstoff
  • 30 Prozent weniger Nitrat
  • 87 Prozent weniger Nitrit


Zudem bestätigt die Studie die viel geringeren Pestizidrückstände bei Bioprodukten.

Die Ergebnisse widersprechen einer 2009 von der UK Food Standards Agency (FSA) in Auftrag gegebenen Studie, die festgestellt hat, dass es keinen signifikanten ernährungsphysiologischen Nutzen durch biologische Lebensmittel gäbe. Diese Schlussfolgerung gründet jedoch auf nur 46 Publikationen zu Nutzpflanzen, Fleisch und Milchprodukten, während die jetzt publizierte Meta-Analyse auf 343 wissenschaftlich begutachteten Publikationen basiert.
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"Biolebensmittel entlasten bei gesundheitsbewussten Verbrauchern auch die Haushaltskasse. Anstatt teure Pillen und zweifelhafte Nahrungsergänzungsmittel zu kaufen, genügt eine ausgewogene Ernährung mit Biolebensmitteln. Biolandbau ist das Landbausystem der Zukunft. Gut für Umwelt, Tier und den Mensch", bringt es Plagge auf den Punkt.

Unter http://research.ncl.ac.uk/nefg/QOF/page.php?page=1 bekommt man Einsicht in das gesamte Paper, zudem weitere Informationen und Anhänge, sowie Zusammenfassungen in verschiedenen Sprachen.
Quelle: Bioland Bundesverband

BUND-Fotowettbewerb: Fluss-Bilder einreichen und Kajak gewinnen

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) startete gestern unter dem Motto "Fluss Natur Mensch" einen Fotowettbewerb. 

Flussliebhaber sind aufgerufen, ihre besten Flussbilder unter www.bund.net/fotowettbewerb hochzuladen. Die Bilder sollen den Bezug des Menschen zum Fluss zeigen - Radeln, Angeln, Paddeln oder Baden am und im Fluss. Genauso sind Naturaufnahmen willkommen, die für die Schönheit der Flüsse und ihren Artenreichtum begeistern. 

Bild: BUND_Jonas Giner

Es warten hochwertige Preise in einem Gesamtwert von über 2.000 Euro, etwa von Ortlieb und Globetrotter. Das beste Bild wird mit einem Schlauchkajak der Firma Gumotex ausgezeichnet. Einsendeschluss ist der 15. September 2014.

Mit dem Fotowettbewerb "Fluss Natur Mensch" will der BUND auf die Bedeutung von Flüssen im Alltag des Menschen und für die biologische Vielfalt hinweisen. Flüsse und ihre Auen - die natürlichen Überschwemmungsgebiete des Flusses - sind die Lebensadern unserer Landschaft. "In intakten, natürlichen Flusslandschaften leben unzählige Pflanzen- und Tierarten", sagt Christine Kehl vom BUND-Auenzentrum in Lenzen/Elbe. "Flussauen reinigen das Wasser und bremsen Flutwellen ab. Wir Menschen nutzen die Flüsse und ihre Ufer für Sport und Erholung." Doch nur noch wenige deutsche Flussabschnitte können all diese Dienstleistungen für Mensch und Natur erbringen. Die Flussläufe sind begradigt und in Deiche gezwängt, ihre Ufer betoniert. Die ursprünglichen Auwälder mussten Platz für Siedlungen, Straßen und Landwirtschaft machen. Dem will der BUND mit dem Projekt "Lebendige Auen für die Elbe" entgegen wirken. Zusammen mit zahlreichen Partnern schützt und entwickelt er Auwälder an der Elbe, zum Beispiel durch Flächenkäufe und das Öffnen von alten Deichen.

Projekt und Wettbewerb werden gefördert vom Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit. 
Weitere Infos unter: www.bund.net/fotowettbewerb
Quelle: BUND

Thomas Müller und die ratlose kolumbianische Reporterin

Sensationell!
 
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Müller grantelt herrlich im Interview WM 2014
 




 
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Grünes Eiweiß 60 vegane und vegetarische Rezepte mit Hülsenfrüchten, Pilzen, Getreide und Nüssen

Jahrzehntelang hat man uns gelehrt: Fleisch ist proteinreich und gesund. Unser Fleischkonsum ist allerdings in den letzten Jahren und Jahrzehnten so stark angestiegen, dass er nicht nur unserer Gesundheit, sondern auch der Umwelt schadet. Modernes Gesundheitsbewusstsein und Umweltschutz beginnen längst schon auf unseren Tellern. 
Natürlich sind Proteine für den menschlichen Energiehaushalt unbedingt notwendig. Die im Eiweiß enthaltenen Aminosäuren sind essenzielle Bausteine für Wachstum und Struktur, Funktion und Reparatur aller lebenden Zellen. In unserer modernen Ernährung haben wir ausreichend Eiweiß zur Verfügung, allerdings wird noch all zu oft den tierischen Proteinen – vor allem in Form von Fleisch – der Vorzug gegeben. Und das, obwohl pflanzliches Eiweiß ungleich leichter und mit weniger Energieaufwand vom Organismus verarbeitet werden kann als seine Entsprechungen tierischen Ursprungs.
 
Doch wie viel Eiweiß steckt eigentlich in den Pflanzen und in welchen? Und kann man damit seinen Eiweißbedarf decken? Schmeckt das dann überhaupt? Diesen Fragen rückt Bestsellerautorin Ulli Goschler mit ihrem Buch ‚Grünes Eiweiß’ leicht verständlich, informativ und besonders kreativ zu Leibe. Hier lernt man nicht nur viele bunte Sorten heimischer und exotischer Hülsenfrüchte kennen und fachgerecht zuzubereiten, sondern erfährt auch, dass in vielen Getreidesorten, in Pilzen, Samen und Nüssen auch wertvolles Protein steckt. 
Ulli Goschler präsentiert mehr als 60 vegane und vegetarische Rezepte, die nicht nur ausgezeichnet schmecken, sondern auch einen hohen Eiweißanteil aufweisen. Und ganz nebenbei tut man damit auch gleich etwas für die Umwelt.   
Aus dem Inhalt 
• Lebensmittelkunde: Bohnen, Linsen, Getreide, Pilze, Samen & Nüsse 
• Mehr als 60 einfache vegane und vegetarische Rezepte   

Die Autorin
Ulli Goschler kocht seit ihrem 10.Lebensjahr mit Leidenschaft. Sie ist Ernährungsberaterin nach TCM und befasst sich seit vielen Jahren mit ganzheitlichen Ernährungskonzepten. In ihrem Wiener Unternehmen „gesund und gut“ bietet sie Ernährungs-Coachings, Workshops und Vorträge rund ums Thema „Genuss & Gesundheit“ an.   

Ulli Goschler:Grünes Eiweiß 60 vegane und vegetarische Rezepte mit Hülsenfrüchten, Pilzen, Getreide und Nüssen 
Kneipp-Verlag 2013, 132 Seiten, 17,99 Euro
ISBN 978-3-7088-0593-1
www.kneippverlag.com

Europas Klimaschutz droht an Dynamik zu verlieren

Angesichts eines weltweiten Booms der Erneuerbaren Energien fordert Greenpeace Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) heute beim Petersberger Klimadialog in Berlin auf, sich engagierter für Klimaschutz und den Ausbau der Erneuerbaren Energien in Europa einzusetzen. "Klimaschutz: Die Welt wartet auf Europa, Frau Merkel!" steht auf einer fünf Meter großen Scheibe, die die Umweltschützer vor dem Brandenburger Tor aufgestellt haben. 

Während im laufenden Jahr weltweit Solar- und Windkraftanlagen zugebaut werden, die knapp 40 schmutzige Kohlekraftwerken ersetzen können, droht der Klimaschutz in Europa zu stagnieren. US-Präsident Obama kündigte Anfang Juni an, den CO2-Ausstoß der 600 amerikanischen Kohlekraftwerke bis 2020 um ein Viertel zu senken, und selbst in China wird eine CO2-Obergrenze diskutiert. Die bisherigen Ziele der EU-Kommission bis 2030 sind dagegen so wenig ambitioniert, dass sie kaum mehr als die schon beschlossenen Maßnahmen erfordern. "Frau Merkel kann dem Klimaschutz in Europa deutlich mehr Dynamik geben. Die Kanzlerin muss persönlich für ehrgeizige EU-Ziele beim Ausbau der Erneuerbaren, der Energieeffizienz und der CO2-Reduktion kämpfen. Sonst droht Europa vom Motor zum Bremser im Klimaschutz zu werden", sagt Greenpeace-Klimaexperte Martin Kaiser.

Auf dem Petersberger Klimadialog sprechen heute Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD) mit Ministern aus 35 Ländern über Wege, wie sich der CO2-Ausstoß begrenzen lässt. Die Veranstaltung ist eine wichtige Etappe auf dem Weg zu einem globalen Klimaschutzvertrag. Dieser soll Ende 2015 in Paris unterzeichnet werden und Maßnahmen festschreiben, wie die Folgen des Klimawandels in beherrschbaren Grenzen gehalten werden können. Der Weltklimarat hat in seinem jüngsten, im April vorgestellten Bericht betont, dass die Erneuerbaren Energien inzwischen technisch so ausgereift und finanzierbar sind, dass sie die gesundheits- und klimagefährdende Energieerzeugung durch Atom, Kohle und Öl weitgehend ablösen können.

Ein schrittweiser Kohleausstieg kann Deutschlands Klimaziele retten
Deutschland hat den langfristigen Ausstieg aus Atom, Kohle und Öl bereits beschlossen. Spätestens bis 2050 kann das Land ohne CO2-Emmissionen auskommen, so eine Studie des Umweltbundesamtes aus dem vergangenen Jahr. Bis 2020 will Deutschland seinen CO2-Ausstoß um 40 Prozent senken. Weil aber die Verschmutzung der Atmosphäre weiterhin viel zu billig ist, haben Kohlekraftwerke die nationalen Emissionen zuletzt wieder steigen lassen. "Wenn die Kanzlerin ihr selbstgestecktes Klimaschutzziel noch erreichen will, muss sie in den kommenden 15 Monaten den schrittweisen Ausstieg aus der Kohle einleiten", so Kaiser.

Angela Merkel hat Anfang Juli angekündigt, Klimaschutz und Nachhaltigkeit zu Kernthemen der deutschen G7-Präsidentschaft zu machen. Gleichzeitig finanziert die Bundesregierung über die staatseigene KfW-Bank und über Hermes-Bürgschaften noch immer den Bau von Kohlekraftwerken im Ausland. Zuletzt hatten Länder wie die USA und Großbritannien solche Förderungen verboten. "Kanzlerin Merkel muss den ersten Schritt zu mehr Klimaschutz zuhause tun. Es kann nicht sein, dass Deutschland als Land der Energiewende mit Steuergeldern den Bau schmutziger Kohlekraftwerke finanziert", so Kaiser.
Quelle: Greenpeace

Mario Götze - das Video!

Wir sind alle furchtbar stolz! Nachdem das letzte Video verboten wurde, gibt es ein neues. Viel Spaß!
 
Gratulation nach Brasilien
 
 
 
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► Deutschland Tor Weltmeister 1:0 Argentinien Mario Götze Tor WM Finale 2014 Brasilien
►Das Entscheidene Tor zur Weltmeisterschaft 2014 !!!!

Jetzt erst recht - gemeinsam gegen das Freihandelsabkommen mit der USA

Liebe Leserinnen und Leser von ichtragenatur.de Wir unterstützen die Online-Aktion vom Umweltinstitut München,

am Montag beginnt in Brüssel die sechste Verhandlungsrunde über das transatlantische Freihandels- und Investitionsabkommen TTIP. Kurz zuvor wurde nun öffentlich, mit wem sich die EU-Kommission bei der Vorbereitung des Verhandlungsmandats traf: Zu 92 Prozent waren es Wirtschaftslobbyisten und Vertreter der Industrie.
Dabei haben Europas BürgerInnen ein großes Bedürfnis, über internationale Abkommen wie TTIP, CETA und TiSA informiert zu werden und sich kritisch zu äußern.
Am Konsultationsprozess über das Investitionsschutzkapitel im TTIP nahmen in der letzten Woche so viele Menschen teil, dass die Kommission die Frist um eine Woche verlängern musste. Allein 26.000 Menschen speisten ihre Meinung zu TTIP über das Umweltinstitut München in das Verfahren ein. Aufgrund der Verlängerung haben Sie noch bis kommenden Sonntag Zeit, mitzumachen.

Wir müssen gemeinsam etwas tun und eine Minute aufwenden.
Danke

zur Protestaktion

Gentechnik auf der Haut? Sie tragen mehr davon als Sie denken …

Gentechnisch veränderte Baumwolle - nein, die kaufe ich nicht!? Das ist heute kaum mehr möglich, denn auf 81 % der weltweiten Baumwollanbauflächen kommt gentechnisch verändertes Saatgut zum Einsatz. Wer sicher gehen will, keine Gentechnik im Kleiderschrank zu haben, kauft am besten Mode aus zertifizierter Bio-Baumwolle. Welche Gütesiegel diese Mode kennzeichnen, zeigt "die umweltberatung" in der Broschüre „Schickes Outfit! Neu? Ja, aber ökologisch!“  

In Europa ist der Anbau von gentechnisch veränderter Baumwolle (gv-Baumwolle) bisher noch nicht erlaubt. In den USA wird bereits seit 1997 gv-Baumwolle großflächig angebaut. Trotz aller Kritik haben dieses Jahr die Landwirte in den USA wieder mehr Gentechnik-Saatgut ausgesät als bisher: Auf 96 % der Baumwollanbauflächen in den USA landet gv-Saatgut in der Erde. In Argentinien wächst sogar auf 99 % der Anbaufläche gv-Baumwolle, in Pakistan beträgt der Anteil 82 % und in Indien 88 % der Fläche. 
(Quelle:www.transgen.de)   

  Bio-Baumwolle: garantiert ohne Pestizide und Gentechnik   
„Wer keine Gentechnik auf der Haut tragen möchten, sollte zu Bio-Baumwolle greifen!“ empfiehlt Gabriele Homolka, Ökotextil-Expertin von "die umweltberatung". „Denn hier kommt garantiert keine Gentechnik zum Einsatz! Unkraut- und Schädlingsbekämpfung werden ausschließlich mit biologischen Methoden oder per Handarbeit durchgeführt. Die Bio-Baumwolle ist also nicht nur gentechnikfrei: Mit dem Kauf eines T-Shirts aus biologischer Baumwolle bleiben auch 7 m² Anbaufläche frei von gefährlichen Pestiziden!“   

Indien ist derzeit mit ¾ der weltweiten Bio-Baumwoll-Anbaufläche die Nummer eins bei Biobaumwolle. Eine Langzeitstudie hat ergeben, dass bei biologischer Baumwollproduktion trotz geringerem Ertrag den Bauern gleichviel Lohn übrig bleibt wie bei gentechnisch veränderter Baumwolle. Grund dafür sind die niedrigeren Kosten für Saatgut und Düngemittel. Ein Grund mehr, zu Bio zu greifen!   
  Warum werden Baumwollpflanzen gentechnisch verändert?   
Derzeit werden in der konventionellen Landwirtschaft gv-Baumwollpflanzen mit Abwehrmechanismen gegen Insekten oder gegen Unkrautvernichtungsmittel angebaut. Durch die Bildung des Bt-Toxins ist die Pflanze resistent gegen den Baumwollkapselwurm, den häufigsten Fraßschädling der Baumwolle. Bt-Toxine sind Giftstoffe, die die Bakterienart Bacillus thuringiensis produziert. Durch eine gentechnische Veränderung werden Pflanzen in die Lage versetzt, dieses Toxin selbst zu bilden und so Schädlinge, wie den Baumwollkapselwurm, selbst abzutöten.   
  Unabschätzbare Folgen: Abhängigkeit der Bauern   
Da die langfristigen Auswirkungen der gentechnischen Eingriffe für den Menschen und die Umwelt nicht abzuschätzen sind, warnen Umweltorganisationen und ForscherInnen vor solchen Änderungen am Erbgut. Weiters bedenklich ist, dass die Kleinbauern durch die Verwendung von gentechnisch verändertem Saatgut von den großen Agrarfirmen abhängig werden, da zunehmend nur noch deren Saatgut verfügbar ist. Saatgutvermehrung und Züchtung konzentrieren sich auf gentechnisch veränderte Sorten. Selbst wenn sie es aufgrund der hohen Kosten oder der zunehmenden Resistenzen ablehnen wird es für Landwirte immer schwieriger, gentechnikfreies Saatgut zu erwerben.     

Die Broschüre Schickes Outfit! Neu? Ja, aber ökologisch! informiert auf 108 Seiten über die Textilien-Herstellung und unterstützt bei der Suche nach ökologisch und fair produzierter Mode. 
Sie ist kostenlos downloadbar bzw. gegen Versandkosten erhältlich bei: 
 "die umweltberatung" Wien, Tel. 01 803 32 32,www.umweltberatung.at und beim BMLFUW, www.bmlfuw.gv.at 
Die Broschüre wurde von "die umweltberatung" gemeinsam mit dem BMLFUW erstellt.  
Quelle: oekonews.at

Deutsche Umwelthilfe bewertet Kundenservice in vielen Baumärkten als mangelhaft

Deutsche Baumärkte informieren ihre Kunden nicht ausreichend über die Entsorgung und Abgabe alter Energiesparlampen und Bauschaumdosen. Deren Rückgabe am Verkaufsort schätzt die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) als problematisch ein. 
Zu diesem Ergebnis kommt die Umwelt- und Verbraucherschutzorganisation nach bundesweiten Testbesuchen in insgesamt 78 Baumärkten. Mehr als ein Drittel aller getesteten Filialen schnitten beim Service-Test mit der Bewertung "mangelhaft" oder "schlecht" ab.

Alte Energiesparlampen enthalten kleine Mengen Quecksilber, gebrauchte Bauschaumdosen den gesundheitsgefährdenden Reststoff Isocyanat. Eine getrennte Sammlung und umweltgerechte Entsorgung ist deshalb zwingend erforderlich. Nach Einschätzung der DUH kommt dem Handel dabei eine besondere Bedeutung zu."Für Verbraucher ist der Weg zum Verkaufsort in der Regel die einfachste Möglichkeit ausgediente Produkte zurückzugeben, die nicht in den Hausmüll oder die gelbe Tonne gehören", sagt der DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch. "Deshalb ist es vollkommen inakzeptabel, wenn der Handel seine Kunden nicht ausreichend über die Entsorgung der von ihm in Verkehr gebrachten Produkte informiert oder ihnen die Rückgabe erschwert." Resch fordert, die Informationspflicht zu Rückgabemöglichkeiten von Bauschaumdosen konsequent umzusetzen. Gleichzeitig sollte der Handel dazu verpflichtet werden, Energiesparlampen, ähnlich wie Batterien, flächendeckend zurückzunehmen.

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In mehr als der Hälfte aller getesteten Filialen waren keine Informationen zur Entsorgung von Bauschaumdosen im Eingangsbereich vorhanden. Über ein Drittel der Märkte informierte die Kunden am Verkaufsregal nicht, wie Energiesparlampen zu entsorgen sind. Diese Angebote sind nach Ansicht der DUH jedoch Voraussetzung dafür, dass Verbraucher schadstoffhaltige Produkte zurückgeben. Was im Falle eines Lampenbruchs zu tun ist und wie die Reste zu entsorgen sind, wurde den Testbesuchern nur in jedem zehnten Markt erklärt. Einzelne Baumärkte verweigerten die Rücknahme von Energiesparlampen und Bauschaumdosen komplett. Knapp 30 Prozent der getesteten Filialen boten ihren Kunden nicht an, Bauschaumdosen in verbraucherfreundlichen Sammeltonnen abzugeben - ein Service, der unter Baumarktmanagern inzwischen als Standard gilt. "Die deutschen Baumärkte machen sich hinsichtlich ihres oft angepriesenen Umweltengagements unglaubwürdig und verschenken die Möglichkeit, Kunden aktiv an sich zu binden, weil sie es nicht schaffen einen guten Kundenservice zur Entsorgung schadstoffhaltiger Produkte anzubieten", sagt der DUH-Bereichsleiter für Kreislaufwirtschaft Thomas Fischer.

Die vollständigen Ergebnisse des Service-Checks für alle getesteten Verkaufsstellen sowie eine Checkliste zur Überprüfung und Selbsteinschätzung für Baumärkte finden Sie im Internet unter www.duh.de/service_check_baumaerkte.html.
Quelle: DUH

Die Jubiläumsmodenschau im Rahmen des 10. Greenshowrooms - nachhaltige Mode

Begeisterung im Ballsaal: Die Jubiläumsmodenschau im Rahmen des 10. Greenshowrooms fand starken Zuspruch. Vor rund 400 Besuchern – darunter zahlreiche Facheinkäufer, namhafte Branchenexperten und Pressevertreter – wussten die Vorreiter für grüne Mode mit Highlights aus ihren neuen Kollektionen zu überzeugen. Auch prominente Gäste aus Politik, Kultur, Film und Fernsehen zeigten sich begeistert von der Salonshow im Hotel Adlon Kempinski, etwa Inez Bjørg David, Renate Künast,Nina Moghaddam, Fab Morvan und Henry de Winter. o ignored
o ignored.
 
 
                                               Im großen Ballsaal glänzten Kollektionsteile von 19 ausstellenden Designern des Greenshowrooms und der Ethical Fashion Show Berlin. Über 70 Looks der kommenden Frühjahr-/Sommer-Kollektionen waren bei der Show vertreten. Mit dabei waren Alma & Lovis, Ben Weide, Deepmello, Edelziege -pure cashmere-, Esmod & Hessnatur, Gotsutsumu, Inti Ferreira, Lifegist, Lillika Eden, Lionel Morin, Maria Seifert Collections, Royal Blush, Sabine Feuerer, Sey Organic Jeans, Silke Handley, Skrabak, SomySo, Studio Elsien Gringhuis und Xess + Baba. o ignored
 
 
 
                                      Ebenfalls auf dem Catwalk präsentiert wurden die Outfits für die Hostessen und Hosts des Deutschen Pavillons auf der Expo 2015 in Mailand, gestaltet von Nachwuchsdesignern der Esmod Berlin. DJ ipek ipekcioglu & SoSo untermalte die Show musikalisch. o ignored o ignored
 
Noch bis morgen, 18 Uhr, präsentieren 124 internationale Labels zukunftsweisende Eco-Fashion im Greenshowroom (Hotel Adlon Kempinski, Unter den Linden 77, Berlin-Mitte) und auf der Ethical Fashion Show Berlin (ewerk, Wilhelmstraße 43, Berlin-Mitte). o ignored
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Sponsoren und Partner der Shows sind unter anderem Aveda, pHenomenal Drinks, gänz Weingut & Biohotel, Wiegand Manufactur Weimar, Remei und Störtebeker. o ignored
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EU nimmt Verhandlungen zu Umwelthandelsabkommen auf

Gestern hat die EU gemeinsam mit 13 anderen World-Trade-Organization-Mitgliedern (WTO) (Australien, Kanada, China, Costa Rica, Chinese Taipei, Hong Kong (China), Japan, Korea, Neuseeland, Norwegen, Schweiz, Singapur und den USA) offiziell die multilateralen Verhandlungen in der WTO zur Liberalisierung des Handels mit so genannten "grünen Produkten" aufgenommen. 

In der ersten Phase wollen die Mitglieder Tarife oder Zölle von grünen Produkten beseitigen, die helfen die Luft und Wasser sauber zu halten, saubere Abfallwirtschaft zu ermöglichen, energieeffizient sind, Luftverschmutzung verhindern oder verbessern, und die erneuerbare Energien wie Sonne, Wind oder Wasserkraft erzeugen. In der zweiten Stufe könnten die Verhandlungen auch Hemmnisse betreffen, die nicht monetär sind, sowie Umweltdiensteistungen. Die EU ist besonders daran interessiert, Hindernisse für die Ausfuhr von Waren im Handel zu reduzieren. Beispielsweise reicht es zur Windenergieerzeugung nicht nur, die Windkraftanlage kaufen: Es muss auch die Wartung und Technik der erforderlichen Dienstleistungen problemlos möglich sein, um globale reibungslose Wertschöpfungsketten zu garantieren. 

EU-Handelskommissar Karel De Gucht begrüßte die Aufnahme der Verhandlungen: "Diese Initiative ist eine Win-Win für die Wirtschaft und für die Umwelt Es ist ein ausgezeichnetes Beispiel dafür, wie sich Handelspolitik auf grünes Wachstum, grüne Arbeitsplätze, nachhaltige Entwicklung und gegen den Klimawandel auswirken kann. Ein Blick zu den offensichtlichen Vorteilen für den Planeten bedeutet grüner Handel und grünes Wachstum für unsere Unternehmen - den Weltmarktführer in Umwelttechnologien - und grüne Arbeitsplätze für EU-Bürger. "

Die Verhandlungen zu den Umwelthandelsabkommen haben begonnen, nachdem der Start der Initiative Grüne Waren im Januar dieses Jahres geplant wurde. Die Gruppe der WTO-Mitglieder werden sich nun in Genf regelmäßig treffen. Eine gemeinsame Erklärung unterstreicht die Notwendigkeit "des rechtzeitigen Abschlusses der Vereinbarung" angesichts der Dringlichkeit der Umweltprobleme wie Klimawandel. Die Initiative soll Impulse für die Doha-Verhandlungen schaffen.
Quelle: oekonews.at

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Gebeco erhält erneut das Siegel von TourCert als nachhaltiger Reiseveranstalter

Gebeco ließ sich auf Nachhaltigkeit prüfen - und hat erneut bestanden. Der Studien- und Erlebnisreise-Spezialist erhält zum dritten Mal das CSR-Siegel der unabhängigen Zertifizierungsorganisation TourCert. Nach wie vor ist Gebeco der größte deutsche Veranstalter unter den zertifizierten. Wie Gebecos Engagement konkret aussieht, ist im kürzlich veröffentlichten Nachhaltigkeitsbericht nachzulesen.

Der kleine rote Punkt macht den Unterschied
Bereits 2011 erhielt Gebeco als erster größerer deutsche Reiseveranstalter das rote Siegel "CSR Tourism certified" von TourCert. Damit verpflichtete sich Gebeco, seine Nachhaltigkeit kontinuierlich zu verbessern. So auch geschehen, weshalb unabhängige Gutachter Gebeco nun nach intensiver Prüfung zum dritten Mal auszeichneten. Gültig ist das Siegel bis März 2016, danach steht eine erneute Prüfung an.Das Siegel bescheinigt, dass Gebeco sich für Nachhaltigkeit und Unternehmensverantwortung über gesetzliche Vorgaben hinaus engagiert und sich in einem stetigen Verbesserungsprozess befindet. Es ist die bekannteste und umfassendste Auszeichnung für Reiseveranstalter.

Die Prüfer von TourCert lobten besonders die Bereitstellung von personellen Kapazitäten: Gab es früher nur einen verantwortlichen Nachhaltigkeitsbeauftragten bei Gebeco, treibt heute ein sechsköpfiges Steuerungsteam den ständigen Verbesserungsprozess voran. Weitere Meilensteine im Rahmen der Rezertifizierung: Alle touristischen Partneragenturen von Gebeco haben eine Klausel zu "Nachhaltigkeit und Menschenrechte im Tourismus" und "Compliance" unterzeichnet. Gebeco sensibilisierte auch zunehmend die Reiseleiter: Seit der ersten Zertifizierung gibt es bei den Gebeco-Reiseleiterschulungen im Ausland einen mindestens 90 Minuten dauernden Unterrichtsblock "CSR im Tourismus". Diesen haben mittlerweile rund 290 lokale Reiseleiter durchlaufen. Verantwortung beweist Gebeco ebenso durch die aktive Mitgliedschaft im "Roundtable für Menschenrechte".

Alle Maßnahmen finden Interessierte im heute veröffentlichten Nachhaltigkeitsbericht. Er wurde ebenfalls von TourCert geprüft und entsprechend ihrer Standards erstellt.
Download Nachhaltigkeitsbericht: http://ots.de/hUbQk

Gebeco (Gesellschaft für internationale Begegnung und Cooperation) ist mit jährlich rund 60.000 Gästen und 110 Mio. Euro Umsatz einer der führenden Veranstalter von Studien- und Erlebnisreisen im deutschsprachigen Raum. Die unter den Marken Dr. Tigges, Gebeco Länder erleben und goXplore angebotenen weltweiten Reisen stellen authentische Begegnungen mit fremden Menschen und Kulturen in den Mittelpunkt.

Auszeichnung für Heidelberger Passivhaus-Siedlung: Im Stadtbild sichtbar

Die Heidelberger Bahnstadt ist die weltweit größte Passivhaus-Siedlung – für ihren Vorbildcharakter wurde sie Ende April auf der Internationalen Passivhaustagung in Aachen mit dem Passive House Award 2014 ausgezeichnet. Mehr als hundert Projekte hatten sich in insgesamt sechs Kategorien des Wettbewerbs beworben. Die Bahnstadt konnte sich deutlich in der Kategorie „Regionen“ durchsetzen. Um die Auszeichnung im Stadtbild sichtbar zu machen, wurde nun Ende Juni die offizielle Award-Plakette am Gebäude der Kindertagesstätte „Schwetzinger Terrasse“ angebracht.  


Bild: © Passivhaus Institut/ Heidelberger Bahnstadt

Im Urteil der Award-Jury hieß es, dass die Bahnstadt richtungweisend dafür sei, wie das Passivhaus künftig auch für umfassende Bauvorhaben und ganze Städte zum Standard werden könnte. Zugleich werde deutlich, wie eine weitsichtige Planung der lokalen Behörden zu einem hohen Maß an Energieeffizienz und damit zu einer nachhaltigen Entwicklung beitragen könne.   

Der Passive House Award 2014 wurde vom Passivhaus Institut im Rahmen des europäischen Projekts PassREg (Passive House Regions with Renewable Energies) verliehen. Ausgezeichnet wurden herausragende Projekte, die hochwertige Architektur mit höchster Energieeffizienz kombinieren. Schirmherr des Wettbewerbs ist Sigmar Gabriel, Bundesminister für Wirtschaft und Energie. Insgesamt wurden sieben Preise in den Kategorien Einfamilienhäuser, Mehrfamilienhäuser, Sonderbauten/Bürogebäude, Sanierungen, Bildungseinrichtungen und Regionen vergeben. Neben der Heidelberger Bahnstadt waren die Gewinner ein Reihenhaus in Philadelphia, ein Mehrfamilienhaus in Berlin, ein Seminargebäude in Südkorea, ein Sanierungsprojekt in New York, das Kunstmuseum Ravensburg und ein Gebäude-Ensemble in Finnland.     
Quelle: oekonews.at          

Kampagne "Schulstart mit dem Blauen Engel" für mehr Recyclingpapier

Zum Schulanfang sollten Schülerinnen und Schüler sowie ihre Eltern besonders auf den Kauf von umweltfreundlichen Produkten achten. Das raten Bundesumweltministerium, Umweltbundesamt, Jury Umweltzeichen und die RAL gGmbH und starten deshalb die Kampagne "Schulstart mit dem Blauen Engel". Dabei sollen Schüler und Eltern den Geschäften "Die Blaue Karte" zeigen, die noch immer kein Recyclingpapier anbieten. 

Bild: Blauer Engel


"Ich hoffe, dass viele von ihnen diese Art des Protests nutzen. Geschäfte sollen im Sinne der Papierwende umdenken und vermehrt Recyclingpapier anbieten", so Dr. Volker Teichert von der Jury Umweltzeichen. Neu in der Schulstartkampagne zudem: Der Online Papier-Finder unter www.blauer-engel.de/papierfinder. Hier kann jeder nachschauen, welche Geschäfte vor Ort Papierwaren mit dem Umweltzeichen anbieten. Diese können sich selbst in die bundesweite Datenbank eintragen und Aufkleber für ihre Schaufenster anfordern.

Unterstützt wird die Kampagne von einem breiten Aktionsbündnis: Die Deutsche Pfadfinderschaft St. Georg, die Deutsche Umwelthilfe, die Initiative Pro Recyclingpapier, die NaSch-Community, das NetzwerkPapierwende, die Tropenwaldstiftung OroVerde und WWF Jugend werden über Website, Newsletter und Co. mithelfen, die Umweltbotschaften des Blauen Engel zu verbreiten. Das Jugendmagazin Yaez unterstützt die Aktion mit Online- und Print-Artikeln. Die Unternehmen Kaufland, memo, Rossmann und Venceremos sowie die Marke Herlitz werden ebenfalls über ihre Kommunikationskanäle auf die Vorteile von Recyclingpapier aufmerksam machen. Sonderangebote und -aktionen für Papierprodukte mit dem Blauen Engel wird es bei Rossmann vom 7. Juli bis 23. September und bei Kaufland ab dem 18. August geben.

Wer zum Thema Recyclingpapier mehr wissen will oder aktiv werden möchte, dem stehen ab sofort und kostenlos die neuen Info- und Aktionsmaterialien zur Verfügung. Lehrerinnen und Lehrer können diese im Unterricht oder im Rahmen von Umweltprojekten einsetzen. Die DIN-A4-Broschüre enthält Lernmaterialien und Kopiervorlagen wie den Papierkreislauf oder ein Umweltquiz sowie spannende Aktionstipps für Jugendliche. Das DIN-A2-Infoplakat gibt einen Überblick über die wichtigsten Umweltvorteile von Recyclingpapier im Vergleich zu Papier aus Frischfasern und kann z.B. im Klassenzimmer, beim Schulhefteverkauf von Schülerfirmen oder an Infoständen von Umweltgruppen aufgehängt werden.

Gute Argumente für Recyclingpapier
Die Umweltfakten sprechen für sich: Für Blauer Engel-Papier müssen keine Bäume gefällt werden, denn es besteht zu 100% aus Altpapier. Außerdem werden bei der Herstellung rund 60% weniger Energie und 70% weniger Wasser verbraucht als bei der Herstellung von Frischfaserpapier. Der Blaue Engel schützt zudem unsere Gesundheit und garantiert, dass bei der Herstellung keine schädlichen Chemikalien oder optischen Aufheller zugesetzt werden. Auch die angestaubten Vorurteile, Recyclingpapier sei grau und minderwertig, stimmen längst nicht mehr. 100% Recyclingpapier bedeutet heute: hochwertiges und weißes Papier, das in der Regel nicht teurer ist als herkömmliches Papier aus frischen Holzfasern.

Der Blaue Engel - unabhängig und glaubwürdig
Zurzeit gibt es rund 12.000 Blauer Engel-Produkte von 1.500 Unternehmen in 120 verschiedenen Produktgruppen. Nur die aus Umweltsicht besten Waren und Dienstleistungen einer Produktgruppe erhalten den Blauen Engel. Unabhängigkeit und Glaubwürdigkeit garantieren die Jury Umweltzeichen, das Bundesumweltministerium, das Umweltbundesamt und die RAL gGmbH. Mitglieder der Jury Umweltzeichen sind BDI, BUND, DGB, HDE, NABU, DSJ, vzbv, ZDH, Stiftung Warentest, Medien, Kirchen, Wissenschaft, der Deutsche Städtetag und Bundesländer.
Weitere Informationen und Downloads unter: www.blauer-engel.de/schulstart
Quelle: Projektbüro Blauer Engel

Unilever sucht Nachhaltigkeits-Champion








Anknüpfend an den Erfolg des Vorjahres lädt Unilever auch 2014 wieder junge Menschen ein, sich für die "Unilever Sustainable Living Young Entrepreneurs Awards" zu bewerben. 
Gesucht werden innovative Produkte oder Dienstleistungen, die nachhaltig und messbar zum Umweltschutz beitragen oder die Gesundheit, das Wohlbefinden und die Lebensbedingungen von Menschen verbessern. Bewerber sollten nicht älter als 30 Jahre sein. Der Preis wird weltweit ausgeschrieben.

Vergeben werden die Preise zusammen mit dem Cambridge Institute for Sustainability Leadership (CISL) (http://www.cisl.cam.ac.uk/) und Ashoka (https://www.ashoka.org/). Den Gewinnern winken Preise im Wert von mehr als 200.000 Euro in Form von finanzieller Unterstützung und individuell gestaltetem Mentoring. Der Gesamtgewinner erhält außerdem den prestigeträchtigen "HRH The Prince of Wales Young Sustainability Entrepreneur Prize". Die sieben Finalisten nehmen an ein einem Online Trainingsprogramm teil und werden zu einem zweitägigen Workshop an der Cambridge University eingeladen. Hier können sich die Teilnehmer mit Experten austauschen und erhalten professionelle Unterstützung zur Umsetzung ihrer Geschäftsideen.

Bewerbungen für die "Unilever Sustainable Living Young Entrepreneurs Awards" können über Ashoka Changemakers (http://www.changemakers.com/) eingereicht werden. Ashoka Changemakers ist eine Online-Community, die sozial orientierte Unternehmer weltweit miteinander vernetzt und eine Plattform für den Austausch von Ideen bietet. Bewerbungen müssen bis 01. August 2014 um Mitternacht (britische Sommerzeit) eingehen. Die Finalisten werden im Oktober 2014 bekannt gegeben. Der Workshop und die finale Auswahl der Gewinner wird im Januar 2015 erfolgen.

Im letzten Jahr nahmen über 500 Jungunternehmer aus mehr als 90 Ländern an dem Wettbewerb teil. Zu den Siegerprojekten gehörten beispielsweise ein mobiles Datenverwaltungs- und Nachrichtensystem (http://nextdrop.org), das in Indien den Wasserverbrauch steuert und verbessert, eine kostengünstige Möglichkeit in Nigeria Hühnerfutter aus Mango-Kernen herzustellen, Toiletten in Peru, die mit weniger Wasser betrieben werden oder ein Projekt in Nepal, in dem Arbeit gegen Bildung getauscht wird.

Der Gesamtgewinner des Vorjahres, der 50.000 Euro und den HRH The Prince of Wales Prize gewann, war Gamal Albinsaid. Die Initiative des 24-Jahre alten Indonesiers hat zum Ziel, den Wert von Haushaltsabfall in eine Krankenversicherung für Familien mit geringem Einkommen umzuwandeln. Diese inspirierende Idee wird gerade in einem Pilotprojekt getestet und soll in Zukunft in Kommunen in ganz Indonesien umgesetzt werden.
Quelle: Unilever Deutschland GmbH


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Unilever Sustainable Living Young Entrepreneur Awards 2014
Paul Polman, CEO of Unilever, introduces the Unilever Sustainable Living Young Entrepreneur Awards 2014.

Die Einkoch Bibel. 350 x Marmeladen, Gelees, Chutneys, Säfte & Co

Für die Personen, die unabhängiger vom Supermarkt leben und eigene Vorräte mit haltbaren Obst und Gemüse, Kräuter oder Gewürzen anlegen möchten, ist dieses Buch genau das richtige: 
Füllen Sie Ihren Vorratsschrank ganz einfach mit hausgemachten Marmeladen, Chutneys, Gelees, Pestos, Likören, Sirupen, Säften, aromatisierten Ölen und vielem mehr, was sich aus Obst und Gemüse, Kräutern und Gewürzen für den täglichen Genuss zaubern lässt. 
Autor Ulrich Jakob Zeni zeigt, wie Einkochen, Einlegen und Haltbarmachen ohne viel Aufwand zu Hause gelingen! In seinem eigenen Obst- und Weinbaubetrieb und als langjähriger Kursleiter hat er viel Praxiswissen gesammelt, das er in seinem Buch leicht verständlich und anregend weitergibt. 

Die ersten Abschnitte geben dem Leser beispielsweise Hinweise zur Auswahl und Qualität der verwendeten Rohstoffe (natürlich unter Prämisse der kurzen Wege oder frische); Auswahl der Gläser; Unterschiede zwischen Pasteurisieren der Sterilisieren; Lagerung und Haltbarkeit; Zucker und Zuckerarten, Kandieren; Fruchtsaft und Sirup; Essig und Öl mit Kräutern und Früchten; Relish und Chutney; Pesto; …   

Die zahlreichen Rezepte (über 350) können auch als Anregung für eigene Kreationen genutzt werden. Beispielweise von A, wie Ananas; B, wie Bremmmessel über E, wie Edelkastanine oder G, wie Gurke; L, wie Lindenblüte bis Z, wie Zwiebel reichen die Rezepte. Bei allen Rezepten wird die Frucht dargestellt, die Zubereitung beschrieben sowie Tipps zur Anwendung gegeben. Dazu gibt es ausführliche Grundlagen über das richtige Haltbarmachen
- mit Schritt-für-Schritt-Bildern und 
- Vorschläge für persönliche Geschenke fürs ganze Jahr.  
   
Zum Autor: Ulrich Jakob Zeni ist als Fachberater für Obstverarbeitung an der Landwirtschaftskammer Tirol tätig und hat sein Wissen bereits in unzähligen Seminaren über das Verarbeiten von Obst und Gemüse weitergegeben. Seine umfassende und langjährige Praxiserfahrung, die nicht zuletzt auch aus seinem eigenen Obst- und Weinbaubetrieb in Tirol stammt, fließt in sein aktuelles Buch ein.   

Die Einkoch Bibel 
350 x Marmeladen, Gelees, Chutneys, Säfte & Co 
Löwenzahn Verlag, 24,90 Euro 
ISBN 978-3-7066-2510-4   

Flexibles Carsharing: Elektrofahrzeuge positiv bewertet

Nutzer des nicht-stationsgebundenen Carsharing erleben Elektrofahrzeuge als genauso flexibel und praktisch wie konventionelle Fahrzeuge.
Zusätzlich schätzen sie die Elektroautos als umweltfreundlicher und damit auch attraktiver als benzinbetriebene Pkw ein. Dies zeigen erste Untersuchungen des Forschungsprojekts share von Öko-Institut und ISOE – Institut für sozial-ökologische Forschung in Kooperation mit dem Daimler Carsharing-Service car2go. Erste Zwischenergebnisse des auf mehrere Jahre angelegten Projektes, das vom Bundesumweltministerium gefördert wird, werden heute auf einer Halbzeitkonferenz präsentiert. 

Ob und in welchem Umfang flexible Carsharing-Modelle zum Klimaschutz beitragen können und welche Unterschiede zwischen konventionellen und elektrischen Fahrzeugen sichtbar werden, untersuchen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler noch bis 2016. 


Bild: © Car2Go San Diego- Elektro-Carsharing von Car2Go in San Diego
„Wir schauen sowohl auf Änderungen im Verkehrsverhalten – also ob beispielsweise das eigene Auto oder der öffentliche Verkehr häufiger oder weniger benutzt werden – als auch auf die Nutzergruppen von flexiblem Carsharing“, erklärt Friederike Hülsmann, Expertin für nachhaltige Mobilität am Öko-Institut. „Nicht zuletzt berechnet das Projekt share die Treibhausgasbilanz für car2go in Stuttgart mit einer batterieelektrisch betriebenen Fahrzeugflotte sowie in Köln, wo Autos mit sparsamen Verbrennungsmotoren fahren, um den Beitrag von stationsunabhängigem Carsharing zum Klimaschutz abzuschätzen.“

 Erste Auswertungen der groß angelegten Nutzerbefragung in Stuttgart und Köln zeigen, dass vor allem jüngere, gut ausgebildete Menschen in Städten flexible Carsharing-Angebote intensiv nutzen. Fast alle besitzen ein Smartphone und kombinieren unterschiedliche Verkehrsmittel je nach Situation– benutzen also beispielsweise erst den Bus und fahren dann mit dem Carsharing-Auto weiter. 

„Am flexiblen Carsharing schätzen die Nutzer vor allem, dass es so vielseitig und frei nutzbar ist“, sagt ISOE-Mobilitätsexperte Konrad Götz. Als positiv bewertet wird auch, dass alle öffentlichen Parkplätze im Straßenraum nutzbar sind und die Fahrzeuge nicht irgendwohin zurückgebracht werden müssen, sondern One-Way genutzt werden können. Weitere Vorteile sind, dass die Nutzer sich nicht um den Unterhalt kümmern müssen und dass monatliche Fixkosten entfallen. „Dieses Konzept von Carsharing zieht daher auch Menschen an, die öffentlichen Verkehrssystemen eigentlich eher ablehnend gegenüberstehen, weil sie diese als unflexibel einstufen“, sagt Götz. 

Diese Form des Carsharing wird damit einem allgemeinem Trend gerecht, nach dem vor allem Jüngere heute nicht unbedingt ein eigenes Auto besitzen sondern vor allem mobil sein wollen. Inwiefern sich diese Entwicklung insgesamt auf das Verkehrsverhalten, vor allem die Nutzung des Autos auswirkt, kann erst nach der zweiten Projektphase, bei der längerfristige Trends erfasst werden, beurteilt werden.

Quelle: ökonews.at


Energie, wie ich sie mag.  

Oettinger: Solar- und Windkraftbetreiber „unterwandern“ Deutschland - ein Kommentar von Dr. Franz Alt

Jetzt hat er die Katze aus dem Sack gelassen: Noch-EU-Energiekommissar Günther Oettinger sagte in diesen Tagen vor dem Wirtschaftsrat der CDU: Deutschland sei „unterwandert“ von Eigenheimbesitzern mit Solaranlagen , Bauern mit Bioenergie-Kraftwerken und von Eigenheimbesitzern mit Solaranlagen und Bürgern, die sich finanziell an Windkrafträdern beteiligen. Bisher hat die Politik den Bürgern empfohlen, sich an der Energiewende zu beteiligen. Doch jetzt werden sie für ihr Engagement als „Unterwanderer“ beschimpft. Demokratie pervers! 

Selten hat sich ein für die Energie zuständiger Politiker selbst so entblößt und blamiert. Oettinger macht damit ganz deutlich, dass er Energiepolitik ausschließlich im Sinne der alten vier großen Energiekonzerne betreibt und nicht im Interesse von Millionen Bürgerinnen und Bürgern. 

„Unterwandert“ Mit diesem Begriff macht der Energiekommissar klar: Die Energiewende ist etwas Unanständiges, zumindest nicht gewollt. Die bösen Bürger, die sich für die Energiewende engagieren, „unterwandern“ die Demokratie und schmälern damit einfach die satten Gewinne der alten Energiekonzerne. Diese Bürger seien einfach unverschämt, vielleicht handeln sie sogar illegal. 

So undemokratisch darf kein demokratisch bestellter Politiker daherreden. Herr Oettinger, Sie kamen nicht als Interessenvertreter der vier Energie-Besatzungsmächte Eon, RWE, Vattenfall und EnBW in Ihr Amt in Brüssel, sondern im Auftrag von Millionen Bürgern. 

Doch Sie nehmen lieber den Abbau von Hunderttausenden Arbeitsplätzen in den erneuerbaren Energiebranchen in Kauf, die Zerstörung des Weltklimas und Kriege um die zu Ende gehenden Ressourcen als dass Sie die Privilegien der alten Energiekonzerne antasten. Als Konservativer ist Ihnen die alte Planwirtschaft mit wenigen Oligopolisten wichtiger als eine moderne und zukunftsfähige Energiewende und eine dezentrale Energieversorgung. 

Am liebsten würde Oettinger das EEG ganz abschaffen verriet er dem CDU-Wirtschaftsrat. Doch leider sehe er dafür keine Chance, meinte der Energiekommissar in Übereinstimmung mit dem ebenfalls anwesenden FDP-Chef Christian Lindner. Für die Abschaffung des EEG sei es leider zu spät. 

Oettinger wörtlich: „Das Kind ist schon in den Brunnen gefallen.“ 

Deutschland ist eben von Wind- und Sonnen- und Bioenergiefreunden „unterwandert“. Wie gut, dass es noch aufrechte „Demokraten“ wie Günther Oettinger gibt, die Deutschland und Europa vor dem Untergang schützen. Wen wundert es eigentlich noch, dass diese demokratiefeindliche Brüsseler Selbstherrlichkeit in den EU-Ländern immer weniger Anhänger findet?

Quelle: © Dr. Franz und Bigi Alt/ Sonnenseite.com

Petition gegen den Landraub - wir sind dabei

Wo sollen wir Avá denn hin? Dies ist unser Land. Bitte helft den Landraub stoppen. Natürlich unterstützen wir auch diesmal die Aktion von "Rettet den Regenwald e.V.". Liebe Leserinnen und Leser von "ichtragenatur.de" unterzeichnen Sie bitte die Petition: Ein GROßES Danke!



















In ganz Paraguay sind es nun schon 900.000 Personen, die auf Grund der Ausweitung landwirtschaftlicher Anbauflächen von ihrer Heimat verdrängt wurden, kürzlich unter anderem hundert Familien der Avá Guaraní, die zur indigenen Gemeinde der Y'apo im Distrikt Corpus Christi gehören. Hauptgrund dieser Vertreibung ist die Ausweitung der Anbauflächen für Soja-Monokulturen und Viehzucht.
Am 20. Mai überfielen 300 Polizisten die Gemeinde der Y'apo und fügten ihnen irreparable Schäden zu, indem sie Häuser niederbrannten und ihren Tempel zerstörten. Die Einwohner flohen bestürtzt in die umliegenden Wälder, sie hatten keine Chance auf Widerstand. Ein weiterer Vorfall ereignete sich im Juni, als 50 bewaffnete Sicherheitleute erneut in ihr Land einfielen und dabei einige der Ureinwohner schwer verletzten.
„Das Ziel ist es letztendlich, alle Indigenen von ihrem Land zu verjagen, um Platz zu schaffen für Sojapflanzen und Kühe", gibt Schwester Raquel Peralta von der Koordinationsstelle der Nationalen Indigenen-Pastoral (CONAPI) zu bedenken.
Hinter der Abholzung des Urwaldes steckt das Unternehmen Laguna SA, das bereits 5000 Hektar Land erstanden hat, und in der Yvrarovana Zone nahe des Mbaracayaú Naturreservats Entwaldungsarbeit für den Sojaanbau betreibt.
Die Zahlen sind erschreckend und weisen auf den andauernden Konflikt um Land und Ressourcen: 85% des Landbesitzes in Paraguay befinden sich in den Händen einer Elite von Landbesitzern, die gerade einmal 2,5% der Bevölkerung ausmacht. Die Konfrontation dieser zweier Gesellschaftsschichten, die der mafiösen Großgrundbesitzer und die der Kleinbauern, wird besonders an dem Gedenken des vor zwei Jahren stattfindenden Massakers von Curuguaty deutlich.

Verheerende Folgen der Agrargentechnik

Bild: © Bund Naturschutz Bayern e.V.Das deutsche Bundesamt für Naturschutz, das österreichische Umweltbundesamt und das Schweizer Bundesamt für Umwelt haben eine Studie über die Folgen von herbizidresistenten Gen-Pflanzen auf die Umwelt veröffentlicht. 

Diese kommt zu dem Ergebnis, dass der 
Anbau von Gen-Pflanzen keine höheren Ernten bringt. Er führt aber zu einem Rückgang der Artenvielfalt, weil die Landwirtschaft intensiviert wird und mehr Gifte auf den Äckern landen. 
Allein in den USA führte der Anbau von Genpflanzen seit Mitte der 1990er Jahre zu einem zusätzlichen Verbrauch von 240 Millionen Kilo Herbiziden. 

85 Prozent der Genmanipulationen an Nutzpflanzen dienen dazu, diese gegen giftige Wirkstoffe wie Glyphosat und Glufosinat resistent zu machen. Konzerne wie Monsanto und Bayer verkaufen den Landwirten sowohl das Gen-Saatgut als auch die passenden Gifte. 

Der Anbau von genmanipulierten Pflanzen in Europa würde der Studie zufolge ebenfalls zu einer starken Zunahme des Einsatzes von Pflanzengiften führen. Mit einer Landwirtschaft, die auf die Artenvielfalt achtet, ist das, so die drei Bundesämter, nicht zu vereinbaren. Wir erwarten von der Bundesregierung, dass sie die Erkenntnisse der eigenen Behörde endlich ernst nimmt und in Zukunft auf europäischer Ebene gegen die Zulassung von Gen-Pflanzen stimmt, anstatt sich immer nur zu enthalten. 

Um über die verheerenden Folgen der Agrargentechnik aufzuklären, wurde vom Umweltinstitut München eine Infokampagne gestartet. Beteiligen kann sich jeder - Näheres 
hier

Quelle : Umweltinstut München e.V.

VKU begrüßt "Fracking-Eckpunkte" der Bundesregierung

Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) begrüßt das gestern vorgestellte Eckpunktepapier des Bundesumweltministerium und Bundeswirtschaftsministerium zu Fracking. Insbesondere das klare Bekenntnis zum Schutz des Trinkwassers und der Gesundheit durch die beiden Ministerien ist wichtig. 

Das Papier greift damit zentrale Forderungen des VKU auf. Für die kommunale Wasserwirtschaft ist der Schutz der Trinkwassereinzugsgebiete vor den Einwirken der Tiefbohrungen absolut notwendig und muss zügig im Bundesrecht geregelt werden. Für den Trinkwasserschutz in Deutschland ist es wichtig, dass es nun schnell rechtliche Klarheit gibt. Der VKU als Spitzenverband der kommunalen Wirtschaft erwartet, dass Bund und Länder sich nun auf ein angemessenes "Wasserschutzgesetz" verständigen.

Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) vertritt über 1.400 kommunalwirtschaftliche Unternehmen in den Bereichen Energie, Wasser/Abwasser und Abfallwirtschaft. Mit über 250.000 Beschäftigten wurden 2011 Umsatzerlöse von rund 107 Milliarden Euro erwirtschaftet und fast 10 Milliarden Euro investiert. Die VKU-Mitgliedsunternehmen haben im Endkundensegment einen Marktanteil von 45,9 Prozent in der Strom-, 62,2 Prozent in der Erdgas-, 80,4 Prozent in der Trinkwasser-, 63,1 Prozent in der Wärmeversorgung und 24,4 Prozent in der Abwasserentsorgung.
Quelle: VKU

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Bundestagsabgeordnete sammeln Althandys für den Umweltschutz


Gemeinsam übergaben gestern Parlamentarier des Bundestages mehr als 1.200 Althandys an Vertreter der Deutschen Umwelthilfe e.V. (DUH) und der Deutschen Telekom. Zu der fraktionsübergreifenden Sammelaktion hatten Bärbel Höhn (Bündnis 90/Die Grünen) und Matthias Miersch (SPD) aus dem Umweltausschuss sowie Andreas Jung (CDU) als Vorsitzender des Nachhaltigkeitsbeirates aufgerufen. 

Die Umwelt- und Verbraucherschutzorganisation und das Telekommunikationsunternehmen haben seit 2003 1,6 Millionen Mobiltelefone gesammelt."Von Zeit zu Zeit den eigenen Schreibtisch aufzuräumen und alte Handys fachgerecht zu entsorgen, lohnt sich für die Umwelt. Dass innerhalb von vier Wochen über eintausend Geräte zusammengekommen sind, die nun ordentlich wiederverwendet oder recycelt werden können, freut uns sehr", erklärte die Vorsitzende des Ausschusses für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, Bärbel Höhn.

Viele alte Handys werden ausrangiert, obwohl sie noch voll funktionstüchtig sind. Die getrennte Sammlung ermöglicht eine Wiederverwendung dieser Geräte und ist auch für defekte Mobiltelefone der beste Entsorgungsweg. Alte Handys enthalten eine Vielzahl wertvoller Rohstoffe wie Gold, Silber oder Palladium, die sich nach einem hochwertigen Recycling weiterverwenden lassen. Insbesondere die so genannte Leiterplatte des Handys enthält kostbare Edelmetalle. Durch den Recyclingprozess können diese Materialien zurückgewonnen werden. Damit stehen sie im Rohstoffkreislauf wieder zur Verfügung. Das Recycling schont folglich knappe und teure Edelmetall-Ressourcen und ermöglicht die schadlose Entsorgung gefährlicher Schwermetalle.
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"Wir bedanken uns für das Engagement der vielen Abgeordneten, die in ihren Büros und in den Wahlkreisen Handys eingesammelt haben", sagte der DUH-Bundesgeschäftsführer, Jürgen Resch und betonte, dass nach Schätzungen über 100 Millionen ungenutzte Geräte in deutschen Haushalten vorhanden seien, deren Wiederverwendung die natürlichen Ressourcen schonen könne.

"Die Sammelaktion zeigt: Wir müssen bewusster mit unseren Elektrogeräten umgehen. Als Nachhaltigkeitsbeirat setzen wir uns dabei aktiv für ein besseres Elektroschrott-Recycling ein. Handys sind wichtige Rohstoffquellen", sagte Andreas Jung, MdB. Und Matthias Miersch, MdB, ergänzte: "Wer der Umwelt einen Gefallen tun möchte, sollte sein Handy möglichst lange benutzen. Auf jeden Fall aber sollte jedes Gerät fachgerecht entsorgt werden, damit die darin enthaltenen Rohstoffe an anderer Stelle erneut zum Einsatz kommen können."

Mit Spenden aus den Erlösen der Althandyrücknahme unterstützt die Deutsche Telekom die Naturschutzprojekte der DUH.

Weitere Informationen finden Sie unter www.handysfuerdieumwelt.de.
Quelle: Deutsche Umwelthilfe e.V.

Endspurt beim "Klick in die Vielfalt 2014"

Der Blick über blühende Wiesen ins Tal, die Spaziergänger am Ufer eines Flusses oder die erholungssuchenden Ausflügler auf einer Bank unter dem alten knorrigen Baum im Wald nebenan – jeder von uns hat einen Platz in der heimischen Natur, an dem er sich besonders wohl fühlt. Hier kann man im Laufe der Jahreszeiten die Pflanzen wachsen und verwelken sehen oder Balz, Brut und Aufzucht von Vögeln beobachten. Das ist der Ort, an dem man tief durchatmen kann und immer wieder staunend neue Wunder der biologischen Vielfalt entdeckt. 
Klick in die Vielfalt 2014:


„Vielfalt nutzen – die Angebote der Natur“ lautet das Schwerpunktthema der UN-Dekade Biologische Vielfalt für die Jahre 2013 und 2014. Mit dem Fotowettbewerb „Klick in die Vielfalt 2014 – Mein Lieblingsplatz in der Natur“ wird eine bildhafte Umsetzung dieses Themas angestrebt, die zeigt, wie die biologische Vielfalt bei uns in Deutschland Plätze schafft, an denen der Mensch vom Alltag abschalten und die Natur in ihrer Schönheit auf sich wirken lassen kann. Ob Jung oder Alt – alle Alters- und Gesellschaftsgruppen brauchen ihren Lieblingsplatz in der Natur. Denn nur das unmittelbare Naturerlebnis fördert die Wertschätzung für die biologische Vielfalt und führt auch im Alltag zu einer nachhaltigen Nutzung natürlicher Ressourcen. 

Bei dem Fotowettbewerb werden die Teilnehmer aufgefordert, Fotos von Menschen an genau solchen Plätzen zu schießen. Bilder von Erlebnissen und Begegnungen an diesen Orten. Fotos, die die positive Beziehung der Menschen zu ihren Lieblingsplätzen in der Natur auf kreative und fotografisch anspruchsvolle Weise widerspiegeln. Dabei können Freunde oder Familienmitglieder als Fotomodelle fungieren.
 
Noch bis zum 31. Juli 2014 können Hobbyfotografen bis zu drei Ihrer Fotos für den diesjährigen Wettbewerb einreichen. 

Die beiden UN-Dekade-Botschafter und Profi-Naturfotografen Norbert Rosing und Florian Möllers wählen aus allen Einsendungen mindestens 30 Fotos aus, die ausgezeichnet werden. Die Bilder werden auf der Webseite der UN-Dekade Biologische Vielfalt präsentiert und mit jeweils 100 Euro prämiert. Eine kompetente Fachjury wählt im Anschluss aus diesen 30 Fotos die zwei Siegerfotos aus, die mit einem Preisgeld von je 500 Euro gewürdigt werden. 

Weitere Informationen zu dem Fotowettbewerb finden Interessierte hier: www.un-dekade-biologische-vielfalt.de/2319.html      

Berlin tüt was! Auftakt zum Weltrekordversuch gegen Plastiktüten

Der weltweite Plastiktütenverbrauch steigt an und mit ihm seine negativen Umweltauswirkungen. Darauf machte am heutigen internationalen "Plastic Bag Free Day" das Aktionsbündnis "Berlin tüt was!" zur Vermeidung von Plastiktüten aufmerksam. 

In einer einzigartigen Aktion wollen die Stiftung Naturschutz Berlin (SNB), die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) und die Berliner Stadtreinigung (BSR) am 20.9.2014 auf dem Tempelhofer Feld gemeinsam mit tausenden Berlinerinnen und Berlinern die längste Plastiktütenkette der Welt bilden. Schirmherr des Bündnisses, das mit dem Weltrekordversuch ein sichtbares Zeichen gegen Umweltverschmutzung und Ressourcenverschwendung setzt, ist der Schauspieler und Umweltaktivist Hannes Jaenicke.

"In Berlin werden deutschlandweit die meisten Plastiktüten verbraucht: 30.000 Stück pro Stunde und 260 Millionen in jedem Jahr. Die meisten davon sind nur einmal im Gebrauch. Unsachgemäß entsorgt belasten sie die Umwelt und kosten vielen Tieren das Leben. Zudem sind sie ein echter Rohstoffkiller", sagt der DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch. "Berlin muss umdenken: Einweg-Plastiktüten waren gestern. Kostenlose und massenhaft herausgegebene Tüten haben keine Zukunft", erklärt die stellvertretende SNB-Vorstandsvorsitzende Sylke Freudenthal und ruft alle Berlinerinnen und Berliner dazu auf, sich an der Aktion gegen Plastiktüten zu beteiligen. 

Die aus 30.000 Tüten gebildete Plastiktütenkette soll neun Kilometer lang werden, die Form eines Ausrufezeichens haben und mit Hilfe von mindestens 2.000 Freiwilligen große Aufmerksamkeit und einen Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde erreichen. Ab dem 4. Juli 2014 können Bürgerinnen und Bürger ihre Einwegplastiktüten gegen speziell gestaltete Mehrwegtaschen eintauschen. Dafür stehen im Stadtgebiet zahlreiche Sammelstationen zur Verfügung. Welche das sind, kann man ab heute auf der Internetseite www.berlintuetwas.de erfahren.
Die SNB ist Initiator des Projekts "Berlin tüt was!" und finanziert die Aktion aus dem Förderfonds Trenntstadt Berlin.

In einem weiteren Projekt klärt die Türkische Gemeinde Berlin gemeinsam mit engagierten Filialleitern von Supermärkten direkt an der Kasse über die Nachteile von Einweg-Plastiktüten auf. "In ausgewählten türkischen Supermärkten gibt es statt Plastiktüten kostenlose Mehrweg-Tragenetze, mit denen das Prinzip der Abfallvermeidung sofort umgesetzt werden kann. Durch Informationsveranstaltungen in Moscheen, Beiträgen in sozialen und klassischen Medien und die Einbeziehung bekannter Personen aus der türkischen Gemeinde erreichen wir noch mehr Leute mit unserer Botschaft, auf Plastiktüten zu verzichten", sagt der Schatzmeister der Türkischen Gemeinde Yüksel Aslan.
Quelle: Deutsche Umwelthilfe e.V.


Zum Einsehen benötigen Sie Flash Player.
Berlin tüt was - Weltrekord gegen Plastiktütenflut
Am 20. September 2014 wollen wir ein Zeichen gegen die Plastiktütenflut setzen - mit einem Weltrekord auf dem Tempelhofer Feld! Mach mit und informier dich auf www.berlintuetwas.de




smartlab und ubitricity beschließen Zusammenarbeit

Elektroautos sind im Kommen: Sie sind politisch gewollt und ergänzen inzwischen die Produktpalette vieler namhafter Automobilkonzerne aus dem In- und Ausland. Ein Vorwurf hält sich jedoch hartnäckig: Es gibt zu wenig Möglichkeiten, überall und unkompliziert zu laden. Das sehen auch die Geschäftsführer von smartlab und ubitricity so: „Ein Schlüssel für den Erfolg der Elektromobilität ist die Verbesserung der Ladeinfrastruktur. Bei diesem Thema sind unsere beiden Unternehmen führend“, so Dr. Mark Steffen Walcher von der smartlab. Knut Hechtfischer, Geschäftsführer von ubitricity, unterstreicht: „Jeder sollte sein Elektrofahrzeug möglichst überall laden können, wo länger geparkt wird. Das muss genauso einfach und selbstverständlich werden, wie heute mit dem Mobiltelefon überall telefoniert wird. Das wird möglich, wenn die Kosten je Ladepunkt dramatisch sinken. Unsere Technologie ermöglicht das.“ 

Die smartlab ist Initiator von ladenetz.de, einem Stadtwerkeverbund für Elektromobilität. Derzeit sind 33 Stadtwerke angeschlossen, zudem gibt es verschiedene Kooperationen und Roaming-Abkommen auf nationaler wie internationaler Ebene. Damit bietet ladenetz.de inzwischen deutschlandweit den Zugang zu den meisten Ladepunkten: Die rund 30 000 Inhaber einer RFID-Ladekarte aller beteiligten Stadtwerke sowie der Kooperationspartner haben inzwischen Zugang zu fast 4000 Ladestationen mit über 7000 Ladepunkten. 
Bild: © ubitricity- Laden an der Laterne: Kein Problem!


Für die einfache und preiswerte Abrechnung von Ladevorgängen von Elektrofahrzeugen hat ubitricity eine mobile Lösung gefunden: Der Kunde bringt seinen Stromzähler selbst mit, denn dieser steckt im intelligenten Ladekabel, mit dem der Elektromobilist sein Fahrzeug an eine einfache Systemsteckdose anschließt. So wird die Technik zum Abrechnen an allen Orten, wo der Kunde laden möchte, verfügbar, ohne sie überall installieren zu müssen. Damit die mobilen Zähler von allen Stadtwerken auch überall beliefert werden können, betreibt ubitricity gemeinsam mit kompetenten Partnern ein „virtuelles Stromnetz“. Teil des Angebots ist eine Abrechnungslösung, auf deren Grundlage neue Geschäftsmodelle und Dienstleistungen möglich werden. ubitricity ermöglicht so das zukunftsfähige „Internet der Energiedinge“ („Internet of Energy Things“). Mit ubitricity können Stadtwerke nun nicht mehr nur stationäre Zähler beliefern („Festnetzstrom“), sondern auch mobile Zähler („Mobilstrom“) und entsprechende Mobilstromverträge und Mobilstromtarife anbieten. 

Die Systemsteckdose kann zum Beispiel in einer Straßenlaterne untergebracht sein, die so zur Ladestation wird. ubitricity hat dies schon in Berlin exemplarisch umgesetzt. Nun wird auch in Osnabrück gemeinsam mit den dortigen Stadtwerken eine Straßenleuchte im Stadtgebiet umgerüstet. Die Technologie wird integriert in ein „smart grid“-Pilotprojekt, in dem die Stadtwerke Osnabrück bereits jetzt die künftigen Belastungen eines intelligenten Stromnetzes testen. 

Die Stadtwerke Osnabrück sind einer der drei Gesellschafter der smartlab. Die Straßenleuchte als Ladestation ist somit das erste konkrete Projekt der beiden Kooperationspartner. „Unsere Eigentümerin in Osnabrück ist hier unser Pilotkunde, bevor wir das Modell gemeinsam mit ubitricity unseren Stadtwerke-Partnern in ladenetz.de anbieten“, erläutert Jennifer Strücker aus der Geschäftsführung der smartlab. Ein gelungener Start in die Zusammenarbeit zweier der innovativsten Unternehmen in Deutschland, findet auch Dr. Frank Pawlitschek von ubitricity: „Dies ist der Auftakt für die gemeinsame Entwicklung und Vermarktung von Produkten für Elektromobilität als integraler Bestandteil intelligenter Netze. Dabei wird zunächst das Thema Abrechnung, z.B. gegenüber Arbeitgebern, Vermietern und anderen Fremdanbietern, im Fokus stehen.“
Quelle: oekonews.at

BfN legt ersten Grünland-Report vor

In den Jahren 2009 bis 2013 hat das Grünland mit hohem Naturwert einen besorgniserregenden flächenmäßigen Verlust erlitten. Es ging bundesweit um 7,4 Prozent (82.000 Hektar) durch Intensivierung der Nutzung oder Umbruch zurück."Diese drastische Abnahme ist für den Naturschutz kritisch. Sie zeigt, dass die bisherigen Maßnahmen zur Erhaltung der biologischen Vielfalt in der Agrarlandschaft und insbesondere des artenreichen Grünlands nicht die beabsichtigte Wirkung hatten", sagte  Prof. Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) bei der Präsentation des ersten "Grünland-Reports".
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Anlass zur Sorge gibt dabei nicht nur der quantitative Rückgang des Grünlands, sondern auch die qualitative Verschlechterung: Durch Intensivierung der Landwirtschaft nehmen Intensivwiesen und Mähweiden gegenüber biologisch vielfältigeren Grünlandflächen immer höheren Flächenanteile ein. "Wenn wir den Rückgang des Grünlandes und den damit verbundenen Verlust von Pflanzen- und Tierarten aufhalten wollen, dann brauchen wir eine nationale Grünlandstrategie mit einem flächendeckenden Grünlanderhaltungsgebot in Deutschland und ein Umschwenken in der Agrarförderpolitik. Nachdem auf EU-Ebene die Weichen gestellt sind, sind hier jetzt vor allem die Bundesländer bei der laufenden Ausgestaltung ihrer Agrarumweltprogramme gefordert", so Beate Jessel.

Nach Ansicht des BfN sollte insbesondere in FFH- und Vogelschutzgebieten sowie in weiteren sensiblen Gebieten (z.B. kohlenstoffreiche und erosionsgefährdete Gebiete) das Grünland unter strengen Schutz gestellt und eine Grünlandumwandlung bundesweit untersagt werden. Vor allem in Flussauen und auf Moorböden sollte ein generelles Grünlandumbruchverbot gelten. Bestehende Ackernutzungen in solchen Gebieten sind schrittweise in Dauergrünlandnutzung zu überführen. Ebenso setzt sich das BfN für eine bessere Förderung von Wanderschäfereien ein, um extensive Grünlandtypen wie Wacholderheiden, die von einer Beweidung abhängig sind, zu erhalten.

Denn Grünland hat vielfältige Bedeutung für Erholung und Landschaftsbild, den Erhalt der biologischen Vielfalt und den Naturhaushalt (z.B. Bodenschutz). Vielfach unbekannt sind die positiven Wirkungen des Grünlandes für den Schutz des Klimas. Es wirkt für den Klimaschutz in zweierlei Weise: 
Zum einen hat Grünland eine bedeutende Rückhaltefunktion für Kohlenstoff. So werden in nur zehn Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche (vorwiegend Grünland) mehr als 35 Prozent der gesamten Kohlenstoffvorräte landwirtschaftlicher Böden in Deutschland gespeichert. Andererseits hat Grünland auch eine CO2-Senkenfunktion inne. Bei einer Neuanlage von Grünland wird zwar wieder Kohlenstoff im Boden gebunden, jedoch ist die Festsetzungsrate im Boden nur etwa halb so groß wie die Freisetzungsrate bei Umbruch. "Die Neuanlage einer gleich großen Fläche als Ausgleich für einen Grünlandumbruch stellt aus Klima- wie Naturschutzgesichtspunkten somit keine ausreichende Option dar. Vielmehr müssen wir unsere Anstrengungen auf den Erhalt der bestehenden Grünlandstandorte konzentrieren", fordert BfN-Präsidentin Jessel.

Dem BfN zufolge müssen durch die gemeinsame Agrarpolitik (GAP) der EU insbesondere "dunkelgrüne" Agrarumweltmaßnahmen (AUM), die einen echten Mehrwert für die biologische Vielfalt haben, von den Bundesländern gefördert und besonders honoriert werden. Um dabei hochwertiges Grünland zu erhalten, sollten staatliche Zahlungen auch stärker an positive Wirkungen für das Grünland mit hohem Naturwert gekoppelt werden. Die AUM-Förderung sollte außerdem die Erhaltung und Entwicklung von Saumstrukturen beinhalten, die für den Erhalt der biologischen Vielfalt von sehr großer Bedeutung ist.

Weitere Informationen zum Grünland-Report erhalten Sie unter: www.bfn.de/0405_hintergrundinfo.html

Care-Energy analysiert: EEG-Umlage spült Milliarden Euro in die Kassen


Laut Care - Energy vorliegenden Unterlagen erzielten 2013 die vier Übertragungsnetzbetreiber Amprion, 50Hertz, Tennet & Transnet BW - allesamt Privatunternehmen - einen Überschuss aus den EEG-Umlagen von 2.465.842.231,04 Euro.

Bild: © PublicDomainPictures/pixabay
         
Von Januar bis Mai 2014 waren es immerhin schon 1.915.858.024,80 Euro, davon alleine im Februar 2014 944.000.000 Euro - Überschuss! 

Eine Umlage wird klar durch Kostenneutralität definiert, also ein so genanntes Kostenausgleichsverfahren. Es dürfen nicht mehr Einnahmen erzielt werden, als diesen Einnahmen auch Ausgaben gegenüberstehen. Das erwirtschaften eines Überschusses in dieser Form, ist nicht zulässig. 

Im selben Zeitraum kassierte der Staat 6.160.126.997,36 Euro an Umsatzsteuern für das gesamte EEG-Umlagenaufkommen und dies obwohl es sich bei der Umlage um einen so genannten "echten Zuschuss" handelt, welcher umsatzsteuerbefreit sein müsste, oder könnte. 

In Summe bedeutet dies, dass der Verbraucher bei der Bezahlung seiner Stromrechnung alleine von 2013 bis dato um sage und schreibe  8.075.985.022,16 Euro mehr bezahlte, als dies notwendig gewesen wäre. 

"Es kann darüber diskutiert werden, ob ein EEG in der alten oder der neuen Form grundrechtsverletzend ist, ob es dem EU-Wettbewerbsrecht entspricht oder nicht. Keinesfalls sollte jedoch diskutiert oder nachgedacht werden, mit Hilfe welcher "windigen" Argumentationen und Aktionen, dem Verbraucher auf Grund dieses Gesetzes mehr aus der Tasche genommen werden kann als unbedingt notwendig. Ein Gesetz ist immer eine Rahmenbedingung und niemand ist verpflichtet, diesen Rahmen voll auszunutzen - der Schutz des Verbrauchers geht hier vor und das Augenmaß der Umlage sollte beachtet werden", so Martin Richard Kristek, Chef der Care-Energy. 

Quelle: Care-Energy

Filmball Vienna 2014 ist Österreichs erster klimaneutraler Ball

Wie schon auf der Pressekonferenz zum Filmball Vienna 2014 mitgeteilt stellt Care-Energy nun die Veranstaltung vom März  CO2 - frei und somit ist dieser Ball wahrscheinlich die erste diesbezügliche Veranstaltung welche mit einem ruhigen Gewissen einen grünen Teppich ausrollen durfte.

Damals hatte Martin Richard Kristek, Care-Energy-Boss und Sponsor des Filmball Vienna angekündigt, den gesamten CO2 Ausstoß des Balls in Bäume zu verwandeln. Nun lässt der Deutsche Energie-Dienstleister Taten folgen:  Kristek beauftragte dazu die Stiftung Unternehmen Wald welche im Namen von Martin Richard Kristek 856 Bäume in den Bundesländern Niedersachsen, Baden-Württemberg und Hamburg pflanzte. Mit dieser Baumpflanzung werden jährlich 10.700 kg CO2 neutralisiert.

Wie dies genau funktioniert beschreibt das Handelsblatt in einem Artikel wie folgt: 
"Wie viel CO2 ein Baum bindet und wie schnell er das tut, hängt von vielen Faktoren ab. Dazu gehören die Baumart, das Alter des Baumes, dessen Holzdichte oder Zuwachsrate. Aber auch äußere Faktoren wie das Klima, die Bodenqualität oder die Wasserversorgung spielen eine Rolle. Deswegen sind allgemeingültige Aussagen auf diese Frage schwierig.
Um dennoch eine grobe Vorstellung über die CO2-Bindungskapazität von Bäumen zu bekommen, hilft dieses Beispiel: Stellen Sie sich eine normal gewachsene Buche (im Bestand gewachsen) vor, die 23 Meter hoch ist und auf einer Stammhöhe von 1,30 Meter einen Durchmesser von etwa 30 Zentimetern besitzt. 
Dieser Baum speichert circa 550 Kilogramm Trockenmasse in seinen Blättern, Ästen und seinem Stamm. Schätzt man noch etwa zehn Prozent hinzu, die in der Wurzelbiomasse gespeichert sind, so werden insgesamt etwa 600 Kilogramm Trockenmasse gebunden. Diese Menge Trockenmasse kann eine Tonne CO2 binden. Um eine Tonne CO2 aufnehmen zu können, muss die Buche etwa 80 Jahre wachsen. 
Das heißt: Pro Jahr bindet die Buche 12,5 Kilo des Treibhausgases. Sie müssten also 80 Bäume pflanzen, um jährlich eine Tonne CO2 durch Bäume wieder zu kompensieren.

Zu beachten ist, dass Bäume in den ersten Jahren nach Pflanzung eher geringe Biomassevorräte anlegen. Erst mit zunehmendem Alter wird vermehrt CO2 gebunden.
Quelle: Care-Energy

Umweltzonen zeigen Wirkung

Ab morgen heißt es auch in Nordrhein-Westfalen - Einfahrt in die Stadt, nur noch mit Grüner Plakette. Damit verschärft die größte zusammenhängende Umweltzone Deutschlands ihre Regelungen. Nicht mehr erlaubt sind nicht mit Partikelfilter nachgerüstete Dieselfahrzeuge der Euro-Klassen 3/III, wovon es in Nordrhein-Westfalen rund 500.000 gibt.

Für den ökologischen Verkehrsclub VCD ist die Verschärfung ein positives Signal, denn sie wird sich auf die Verbesserung der Luftqualität auswirken, verbunden mit einem erheblichen Beitrag für die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger. Allerdings, so betont Heiko Balsmeyer, Projektleiter des EU-Projektes Clean Air beim ökologischen Verkehrsclub VCD, muss die Einhaltung auch regelmäßig kontrolliert werden, damit die Umweltzone umfänglich wirken kann. "Bei der Kontrolle der Umweltzonen müssen Innenminister Jäger und die Städte jetzt dringend nachlegen. Wer die Plaketten nicht ausreichend kontrolliert, der setzt fahrlässig die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger aufs Spiel."

Um Städte und Kommunen zu verdeutlichen, wie sie die Maßnahme zur Luftverbesserung erfolgreich umsetzen und damit auch Sanktionen vermeiden können, veröffentlicht der ökologische Verkehrsclub VCD jetzt ein Soforthilfe-Papier »Umweltzonen«. Dieses beinhaltet neben Hinweisen zu erfolgreichen Einführung, Tipps zur Kommunikation und Kontrolle auch eine Empfehlung, wie Städte und Kommunen die Umweltzone weiterentwickeln können. Denn die Potentiale der Umweltzone sind auch mit der Grünen Plakette noch nicht vollständig ausgeschöpft.

Dass die Umstellung auf »Grün« bereits zu einer signifikanten Minderung von gesundheitsgefährdenden Ruß und der Anzahl ultrafeiner Partikel in der Luft führt, zeigen positive Beispiele wie Berlin oder Leipzig. Die Einführung der Umweltzone in Leipzig wurde vom Leibniz-Institut für Troposphärenforschung mit Sondermessungen an fünf Messstationen begleitet. Das Fazit: "Die Umweltzone in jetziger Form funktioniert und verbessert die Luftqualität in Städten erheblich", so Dr. Wolfram Birmili vom Leibnitz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) in Leipzig. Erste Analysen der Messdaten zeigen deutlich die Reduzierung der ultrafeinen Partikel (PM 0,1) zu denen auch Ruß gehört. Die besondere Gefährlichkeit dieser sehr feinen Partikel für unsere Gesundheit beruht darauf, dass sie tief ins Lungengewebe eindringen und sogar die Blut-Hirn-Schranke überwinden.

Doch auch diese positiven Beispiele können weiter optimiert werden. Bislang sind Baumaschinen, Binnenschiffe und dieselbetriebene Schienenfahrzeuge, die für weit mehr als ein Viertel der Luftverschmutzung in Städten verantwortlich sind, aus der Umweltzonenregelung ausgeschlossen. Ihr Betrieb unterliegt keinerlei Einschränkungen. Aus Sicht des VCD braucht es hier eine dringende Veränderung. "Für Dieselmaschinen und -fahrzeuge bedarf es ebenso eine Plakettenpflicht und Nachrüstverpflichtungen", so Heiko Balsmeyer.
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Um schließlich auch eine klare Verringerung von Stickstoffdioxid (NO2) erreichen zu können, muss sich die Politik folgerichtig dem Thema »Blaue Plakette« öffnen. Mit dieser könnten Fahrzeuge mit besonders geringem Ausstoß von Stickstoffdioxid gekennzeichnet werden. Nach einer angemessenen Übergangsphase wird es damit möglich sein, an Belastungsschwerpunkten die Emission von NO2 zu vermindern.
Quelle: VCD

Link zum Soforthilfe-Papier »Umweltzonen«: http://bit.ly/1x3TMi5

Lidl ist Partner im neuen Fairtrade-Kakao-Programm

Seit 2014 ist Lidl einer der ersten Partner im neuen Fairtrade-Kakao-Programm. Durch diese zusätzliche Option zum klassischen Produktsiegel eröffnen sich den Produzenten bedeutende neue Absatzmöglichkeiten und Raum für langfristige Geschäftsbeziehungen zwischen Handelspartnern und Produzenten. Im Zuge dessen wurden die kakaohaltigen Cerealien der Lidl-Qualitätsmarke Crownfield auf das Fairtrade-Kakao-Programm umgestellt. Das neue Programmsiegel darf nur auf der Verpackung abgebildet werden, wenn die für das Produkt benötigte Kakaomenge zu 100 Prozent zu Fairtrade-Bedingungen eingekauft wurde. Der benötigte Rohstoff wird von Fairtrade-Kleinbauern aus Westafrika und Lateinamerika bezogen, die ihren Kakao nach Fairtrade-Standards anbauen. So profitieren diverse Kooperativen aus verschiedenen Herkunftsregionen von der aktiven Teilnahme am neuen Fairtrade-Kakao-Programm.

Zudem wird Lidl im Herbst dieses Jahres den Kakao für seine hochwertigen Tafelschokoladen der "Fin Carré"-Selection auf das neue Fairtrade-Kakao-Programm umstellen. Damit untermauert Lidl seine langjährige Partnerschaft mit Fairtrade und baut sein Angebot erneut aus.

Mit dem Motto "Auf dem Weg nach morgen" engagiert sich Lidl kontinuierlich für Verbesserungen im sozialen und ökologischen Bereich. Ein Baustein des Engagements ist dabei die Zusammenarbeit mit international anerkannten Siegelinitiativen. Bereits seit 2006 führt Lidl Deutschland als Händler im Eigenmarkenbereich Fairtrade-zertifizierte Produkte unter der Qualitätsmarke "Fairglobe" bundesweit im Sortiment. Das Fairtrade-Siegel ist eines der bekanntesten Sozialsiegel weltweit. 

Delfin-Patenschaften für einen echten "Glückspilz"

"Srećković" – das kroatische Wort für "Glückspilz" – ist der Neuzugang unter den "Adria-Delfinen", für die man eine symbolische Patenschaft übernehmen kann. Mehr als die anderen acht "kroatischen" Schützlinge symbolisiert er das Projekt zur "Rettung der letzten Adria-Delfine" der Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD) in Kroatien: Durch Menschenhand geriet er in tödliche Gefahr, doch dank der Hilfe beherzter Menschen konnten ihn die kroatischen Projektpartner der GRD retten.
Verzweifelt zappelte der Delfin auf der Stelle, als ihn ein einheimischer Bootsfahrer am Pfingstsonntag 2014 in der Nähe der norddalmatinischen Insel Rava fand. Das Tier hing mit der Fluke in einem Seil fest, an dem ein Kanister zur Markierung eines Fischernetzes befestigt war. Entschlossen griff der Mann ein und schnitt das Seil durch. Der Delfin war wieder frei, zog nun aber den Kanister hinter sich her – ein tödliches Verhängnis! 
  Erfolgreiche Rettungsaktion und ein leises "Dankeschön" 
Die zu Hilfe gerufenen GRD-Projektpartner, Tierärzte von der Universität Zagreb, konnten ihn schließlich mit einem geschickten Lassowurf um den Kanister einfangen und von seinem gefährlichen Ballast befreien. Wie zum Dank tauchte der Delfin noch zweimal beim Boot seiner Retter auf, bevor er davonzog. Für den "Glückspilz" unter den kroatischen Delfinen bietet die GRD nun eine symbolische Patenschaft an. 
  Viele Gefahren lauern auf die Adria-Delfine 
Leider ist nicht jeder Delfin solch ein "Glückspilz": Obwohl die Meeressäuger seit 1995 in Kroatien gesetzlich geschützt sind, sterben noch immer 50 % durch menschliche Einflüsse, wie Beifangtod in Fischernetzen, Überfischung, direkte Jagd und rücksichtsloser Wassermotorsport. 
Mit ihrem Schutzprojekt will die GRD gemeinsam mit ihren Partnern von der Universität Zagreb und kroatischen der Naturschutzorganisation VAL die nur noch etwa 220 Große Tümmler (Tursiops truncatus) zählende Population vor dem Aussterben bewahren. Es sind die letzten Meeressäuger, die das ganze Jahr über in kroatischen Küstengewässern leben, nachdem die Mönchsrobbe (Monachus monachus) and der Gemeine Delfin (Delphinus delphis) in der Adria ausgestorben sind. Schon eine geringfügige Störung im ökologischen Gleichgewicht könnte für die kleine Population das Aus bedeuten. 
Quelle: U. Kirsch, Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V.     

Eine Patenschaft für den "Glückspilz" übernehmen, dann klicken Sie hier!

Video von der Rettungsaktion für den "Glückspilz":

Zum Einsehen benötigen Sie Flash Player.
Tödliche Behinderung
Riesiges Glück im Unglück hatte ein Delfin am vergangenen Pfingstsonntag. Er hatte sich mit der Schwanzflosse in einem stationären Seil verheddert, das zur Befestigung eines Plastikkanisters diente. A...

Städter setzen Trends für ein nachhaltiges Leben im 21. Jahrhundert


Vergleicht man die Mobilität gegen Ende des 20. Jahrhunderts mit den jetzigen Fortbewegungsmöglichkeiten und -Gewohnheiten, so entstehen zwei völlig unterschiedliche Profile: Während in den 80er und 90er Jahren Karosserien mit immer mehr Pferdestärken und einer immer komfortableren Ausstattung auf die Straßen gebracht wurden, verliert heutzutage das Auto verstärkt den Wert als Statussymbol.

Trendsetter sind die Bewohner großer Metropolen. Sie legen bei der Fahrzeugwahl häufig Wert auf Ökologie und Sparsamkeit oder verzichten völlig auf ein eigenes Kraftfahrzeug. Anfang Juni sorgte eine Meldung des Statistischen Bundesamts in Deutschland für Furore: Dreißig Prozent der Haushalte in großen deutschen Städten (ab 500 000 Einwohnern) setzen allein aufs Rad. Jene Gruppe besitzt weder ein Auto noch ein Motorrad. In kleineren Gemeinden (bis 5 000 Einwohner) sind es immerhin vier Prozent.  
Eine gut ausgebaute Infrastruktur im Öffentlichen Nahverkehr sowie eine große Anzahl an Carsharing-Modellen machen es heute möglich, nicht mehr auf einen eigenen PKW angewiesen zu sein. Insbesondere Großstädte bieten diesen Luxus für ein überschaubares Budget in jede Ecke des Stadtgebiets zu gelangen - und dies häufig sogar bedeutend schneller als mit dem Auto. So werden sowohl Verkehrsadern als auch Umwelt dauerhaft entlastet.                                                                             
Ein Zehnjahresvergleich zeigt, dass der Anteil der Haushalte, die nur über Fahrräder verfügen, in den deutschen Städten ab 500 000 Einwohnern steigt: Im Jahr 2003 hatte deren Anteil noch bei zweiundzwanzig Prozent gelegen – acht Prozentpunkte unter dem heutigen Wert.

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Kopenhagen gilt als einer der Vorreiter der Fahrradbewegung. Breite Radwege und grüne Wellen speziell für Velos machen dort das Radeln zum entspannten Vergnügen. Seit 1973 wird in Kopenhagen das Radfahren in der Stadt gefördert, mittlerweile gibt es sogar eine dänische Fahrrad-Botschaft, die Cycling Embassy of Denmark, die die Fahrradlobby weltweit mit dem Kopenhagener Beispiel beim fahrradfreundlichen Ausbau von Städten unterstützt.
Ein weiteres Beispiel ist New Yorks Stadtteil Manhattan. Manhattans Bürgermeister Michael Bloomberg ist es zu verdanken, dass die Metropole inzwischen mehr als 400 Kilometer an Radwegen verzeichnen kann. Im Mai startete Manhattens große Bike-Sharing-Aktion, die Tausende Leihräder für Kurzentschlossene anbietet, die keine Lust mehr auf Staus haben und trotzdem schnell durch die Straßen an ihr Ziel gelangen wollen. Auch für Touristen ist die Erkundung der Halbinsel per Fahrrad eine bequeme und schnelle Alternative als die Stadttour per Bus oder zu Fuß.

  • Der E-Bike-Angebotsmarkt in Deutschland
Aber auch bei den motorbetriebenen Fortbewegungsmitteln hat sich einiges getan: Elektroautos sind aus der norwegischen Hauptstadt Oslonicht mehr wegzudenken. In der Wikingerstadt gibt es immer mehr Einwohner, die sich für „Stromer“ entscheiden. 2013 waren es zirka sieben Prozent, die die urbanen Straßen befuhren. Begünstigt wurde der Trend durch eine staatliche Förderung von Elektroautos.                

                                                  
Eines zeigt die Entwicklung klar: Die Mobilität von Morgen wird in den großen Städten erfunden.
 

Premiere in der steirischen Landeshauptstadt: Ab 1. Juli starten in Graz Elektro-Taxis

Unter der Taxi-Rufnummer 050 40 80 kann man ab 1. Juli in Graz erstmals auch Elektro-Taxis bestellen. Ohne Aufpreis. Das Unternehmen "Shuttle Service" nimmt vorerst mit zwei E-Autos der Marke Nissan Leaf den Betrieb auf und stellt das Taxi-Geschäft damit auf neue Beine. 
Die Energie Steiermark unterstützt die Unternehmer Irene und Erwin Wailland dabei mit grünem Gratis-Strom und einer speziellen Schnell-Ladestation. Bund, Land Steiermark und Stadt Graz haben das Projekt gefördert. 

"Immer mehr Kunden ist es wichtig, auch im Taxi umweltbewusst unterwegs zu sein. Deshalb haben wir uns entschieden, zwei Dieselfahrzeuge aus unserer Flotte in Pension zu schicken und gegen zwei Elektro-Autos einzutauschen", so Erwin Wailland, der insgesamt sechs Wägen im Einsatz hat. "Wir planen bei entsprechender Nachfrage rasch eine Aufstockung und wollen in den kommenden Monaten in Kooperation mit anderen Taxi-Betreibern auch einen gemeinsamen Elektro-Taxi-Funkruf aufbauen." 

Das Einsatzgebiet der Strom-Taxis ist auf den Großraum Graz konzentriert. Der Treibstoff ist 100 Prozent CO2-frei und kommt direkt von der Energie Steiermark. "Hier wird für Elektro-Mobilität eine neue Türe geöffnet, die auch für uns sehr interessant ist", so Vorstandssprecher DI Christian Purrer. "Wir sind gespannt auf den Härtetest im Alltags-Betrieb und sehen dieses Projekt als wirksame Waffe im Kampf gegen den Feinstaub". 
Pro Schicht ist eine Schnell-Ladung eingeplant - sie dauert rund 30 Minuten. Durchschnittlich werden pro 12 Stunden-Schicht 150 Kilometer gefahren. 

Das Unternehmen "Shuttle Service" betritt mit dieser Innovation absolutes Neuland in der Steiermark und sorgt schon im Vorfeld für großes Aufsehen in der Branche. Für Fahrten ab 1. Juli werden bereits jetzt Buchungen unter 
Tel. 050 40 80 entgegengenommen.
Quelle: oekonews.at

Unterschriftenaktion - Die Uhr tickt: für die riesigen Bäume!



Liebe Leser von ichtragenatur.de.
wir unterstützen regelmäßig die Aktionen von Rettet den Regenwald e.V. In der aktuellen Unterschriftenaktion geht es um die grünen Urwaldriesen.

in Tasmaniens Wäldern wachsen einige der mächtigsten Laubbäume der Welt. Die Landschaft und archäologische Funde sind einzigartig; deshalb steht nahezu ein Viertel der Insel unter dem Schutz der UNESCO. Jetzt will die australische Regierung einem Gebiet von 74.000 Hektar den sicheren Status als Welterbe rauben.


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Ministerpräsident Abbott hat einen Antrag beim „World Heritage Committee" gestellt. Wird er akzeptiert, verlieren nicht nur 18 von 58 riesigen Eukalyptus-Bäumen ihren Status als Welterbe, sondern ganze Täler und Wälder.
Die Weltnaturschutzunion IUCN hat den Plan bereits rundweg abgelehnt. Es sei unangemessen, von „kleinen Begradigungen" zu sprechen. Die Verkleinerung hätte negative Auswirkungen auf den globalen Wert des Gebietes.
Nach der Kritik der IUCN steigen die Chancen, dass auch die UNESCO  dem ökologisch widersinnigen Plan eine Abfuhr erteilt. Die Entscheidung fällt auf der Sitzung des Gremiums vom 15. bis 25. Juni in Doha.
Australiens Umweltverbände fordern ihre Regierung auf, den Antrag zurückzuziehen. Bitte unterstützen Sie die Naturschützer mit Ihrer Unterschrift. Damit Tasmaniens Weltnaturerbe so groß bleibt, wie es ist: 1,58 Millionen Hektar, das ist die Fläche Schleswig-Holsteins.
Bitte unterschreiben Sie jetzt die Petition – bereits über 125.000 Menschen haben sich für den Schutz des Weltnaturerbes eingesetzt.


Zur Petition

Okavango-Delta in Botswana ist 1000. UNESCO-Weltnaturerbe

Das mit über 20.000 Quadratkilometern weltweit größte Binnendelta um den Okavango in Botswana ist Weltnaturerbe. Am vergangenen Sonntag (22.6.2014) beschloss das Welterbe-Komitee der UNESCO, die einzigartige Landschaft als 1.000. Gebiet in die Liste des Welterbes der Menschheit aufzunehmen. Die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) hatte die Aufnahme dieser einzigartigen Naturlandschaft in die Liste der Welterben im Jahr 2010 angestoßen und den Nominierungsprozess finanziell und inhaltlich unterstützt.Nach Auffassung der DUH wird der UNESCO-Welterbestatus helfen, das fragile Naturparadies mit seiner einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt besser zu bewahren. 

Die gigantischen Ausmaße des Okavango-Deltas, das während der Regenzeit 20.000 Quadratkilometer umfasst und damit so groß ist wie Rheinland Pfalz, sind selbst aus dem Weltall erkennbar. Hunderte flache Inseln, riesige Papyrus- und Schilfbestände, ausgedehnte Sümpfe und Lagunen, Galeriewälder und Savannen zeichnen das Gebiet aus. Der Okavango entspringt im Hochland von Angola und bildet dann die natürliche Grenze zu Namibia. Von dort fließt er fast ohne Gefälle weiter in die Kalahari-Halbwüste im Landesinneren von Botswana.Die Landschaft rund um den Okavango ist einzigartig: Ein 1.600 Kilometer langer Fluss mit unzähligen Flussarmen, die ein riesiges Binnendelta bilden, versickert im Wüstensand, ohne je den Ozean zu erreichen. 
Symboltier ist der Elefant.


Im Okavango-Delta finden sich etwa 1.300 Pflanzenarten, 500 Vogelarten, 190 Reptilien- und Amphibienarten und 150 Säugetierarten. Es bietet seltenen Säugetieren wie dem Afrikanischen Wildhund und dem sogenannten Big Five Spitzmaulnashorn, Elefanten, Schwarzbüffeln, Löwen und Leoparden ein Zuhause. Das Refugium ist auf dem Landweg nur schwer zu erreichen. Bis in das frühe 20. Jahrhundert war es nahezu unberührt und bewahrte dadurch weitgehend seinen ökologisch intakten Zustand. Auch heute ist das Gebiet mit etwa 50.000 Menschen, die von der Fischerei und vom Tourismus leben, eher dünn besiedelt. Die kommerzielle Jagd ist zwar seit Anfang 2014 in Botswana verboten. Doch sind wie in allen verbliebenen Naturoasen Afrikas auch Wilderer unterwegs, die in dem Gewirr von Flussarmen, Kanälen und Inseln vor allem Elefanten und Nashörner verfolgen.
Zudem tauchten immer wieder Pläne auf, dem Okavango Wasser zu entnehmen, zur Bewässerung von Feldern oder für die Versorgung von Diamant- oder Kupferminen. Auch war das Okavango-Delta als Wasserlieferant für Fracking-Vorhaben im Gespräch. Und die Oberlieger Angola und Namibia wollen den Okavango-Fluss anzapfen, um Wasserkraft zu gewinnen beziehungsweise die namibische Hauptstadt Windhoek zu versorgen.
"Mit dem Status als Welt-Naturerbe bestehen am Okavango nun viel größere Aussichten, auch grenzüberschreitende Gefährdungen etwa durch Wasserentnahme im Oberlauf zu verhindern", so DUH-Naturschutzleiter Ulrich Stöcker.
Quelle: DUH
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