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  • Geheimtipp: Eisheizungen

    Geheimtipp: Eisheizungen

    Wechselt Wasser seinen Aggregatzustand von fest auf flüssig wird Wärmeenergie frei. Diese sogenannte Kristallisationswärme nutzt eine Eisspeicherheizung und ermöglicht so einen umweltfreundlichen und kostengünstigen Betrieb. Wie genau das funktioniert, aus welchen Bestandteilen eine Eisheizung besteht und welche Fördermöglichkeiten für Verbraucher gelten, zeigt dieser Überblick.  

    Bauteile einer Eisheizung
    Eine Eisheizung setzt sich aus einem Komplettsystem zusammen. Dazu zählt ein Solar-Luft-Absorber auf dem Dach der Immobilie. Er wandelt Sonnenlicht und warme Luft in Wärmeenergie um. Das Herzstück ist der Eisspeicher - ein großer, mit Wasser befüllter Betontank, den Hausbesitzer über einen Fachmann in das Erdreich auf dem Grundstück einlassen. Auch eine Sole-Wasser-Wärmepumpe im Heizungskeller ist Bestandteil des Systems. Sie macht Umweltwärme nutzbar und versorgt Fußbodenheizung und Heizkörper im Wohnraum mit warmem oder im Sommer auch mit kaltem Wasser.

    Innenausstattung im Eisspeicher
    Im Inneren des Eisspeichers sind ein Entzugs- und ein Regenerationswärmetauscher verbaut. Der Entzugswärmetauscher ist ein schlangenförmig verlaufendes schwarzes Rohr mit einer Kühlflüssigkeit. Mit dessen Hilfe zieht die Wärmepumpe Energie aus dem Eisspeicher. Der Regenerationswärmetauscher befindet sich direkt an der Betonwand und ermöglicht die Einspeisung von Wärme, damit das Eis im Tank nach dem vollständigen Gefrieren wieder schmilzt. So bleibt der einmalig mit Wasser befüllte Eisspeicher ein dauerhafter und kostengünstiger regenerativer Energielieferant.

    Rolle der Wärmepumpe
    Eisspeicherheizungen nutzen gleich drei regenerative Energiequellen aus der Umwelt: Die Umgebungsluft, Sonnenlicht und Wärme aus dem Erdreich. Die Sole-Wasser-Wärmepumpe entzieht dem Leitungs- oder Grundwasser im Betonbehälter der Eisheizung Wärmeenergie, sodass dieses immer weiter abkühlt. Dieser Temperaturwechsel setzt zusätzliche Energie, die sogenannte Kristallisationswärme, frei. Von der beginnenden Vereisung bis hin zum starr gefrorenen Eis wird Energie frei, die 0 Grad kaltes Wasser bis auf 80 Grad Celsius erhitzt. Diese macht die Wärmepumpe für die Beheizung des Hauses nutzbar.

    Funktionsweise einer Wärmepumpe
    Gut dimensionierte Wärmepumpen heizen überwiegend mit Umweltwärme. Dabei ziehen sie je nach Art der Wärmepumpe Energie aus der Erde, der Luft oder dem Grundwasser. Beim Einsatz einer Eisspeicherheizung dient das Wasser aus dem Speicher als Wärmequelle. Die dort enthaltene Energie überträgt ein Wärmetauscher, der Verdampfer, an das in der Wärmepumpe zirkulierende Propan, sodass dieses anfängt zu sieden. Ein Motor pumpt die Temperatur des Propans nun bis auf die notwendige Temperatur am Vorlauf der Heizung. Je geringer die Temperaturdifferenz zwischen der gewünschten Innentemperatur und der Wärmequelle ausfällt, desto weniger Leistung muss der Wärmepumpenmotor erbringen. Dies führt zu Einsparungen beim Stromverbrauch.

    In einem zweiten Wärmetauscher überträgt das nun heiße Propan seine Wärme an den Heizkreislauf. Rohre und Pumpe übernehmen den Transport bis in die Wohnräume. Im letzten Schritt reduziert ein Ausdehnungsgefäß den Druck des Gases, wodurch dessen Temperatur sinkt. Nun ist es in der Lage, erneut Wärme aus der Umwelt aufzunehmen. Der Kreislauf der Wärmepumpe beginnt von vorne. (Mehr zum Thema Wärmepumpen gibt es auf der Seite von Kesselheld.)

    Herzstück des Eisspeichers - der BetontankHerzstück des Eisspeicher - der Betontank.Sonnenkollektoren, Luft und Erdreich schmelzen Eis
    Am Ende der Heizperiode hat die Wärmepumpe die Energie aus dem Wasser vollständig absorbiert und die Betonzisterne ist komplett zugefroren. An dieser Stelle setzt ein Kunststoffrohr in seiner Funktion als Regenerationswärmetauscher ein. Jegliche Form des Aufwärmprozesses erfolgt im Eisspeicher über diesen Wärmetauscher. Hierbei liefern zum einen Solar-Luft-Kollektoren auf dem Dach Wärme ein. Aber auch die dem Speicher umliegende Erde gibt ihre Wärme über die Betonwände an das Speicherwasser ab. Die gleiche Energiemenge, die dem Wasser zuvor entzogen wurde, fließt über die Schmelzung des Eises wieder in den Speicher ein. Der Vorgang zwischen Vereisung und Verflüssigung kann daher ständig rückgängig gemacht werden.

    Bauliche Voraussetzungen und Installation
    Für Ein- und Zweifamilienhäuser kommt eine Betonzisterne von mindestens zehn Kubikmetern im Garten oder auf Grundstücksflächen zum Einsatz. Diese wird in frostfreier Bodentiefe in der Erde verbaut. Die Tiefe reicht dabei bis auf vier Meter. Die geringe Einlasstiefe ermöglicht eine Montage ohne bauliche Genehmigung. Zum Vergleich: Erdwärmepumpen erfordern den Einbau von Erdsonden beziehungsweise Erdkollektoren. Diese werden bis zu 20 Meter tief in der Erde verbohrt. Der Durchmesser des Tanks liegt etwa bei 2,7 Meter.

    Vorteile: Überwiegende Nutzung regenerativer Energien
    Eine Eisheizung greift zum Großteil auf erneuerbare Energien zurück. Lediglich der Motor der Wärmepumpe benötigt Strom für den Antrieb. Photovoltaikmodule und eine Batterie zur Speicherung von solarer Energie ermöglichen einen umweltbewussten Einsatz einer Wärmepumpe ohne die Nutzung fossiler Energien. Bauherren sind mit diesem Heizsystem autark in der eigenen Wärmeversorgung.

    Eine Eisheizung kann im Sommer auch kühlen
    Das Eis aus dem Betonbehälter der Eisheizung nimmt die Wärme aus den überhitzten Wohnräumen auf und leitet diese zum Eisspeicher, um das darin gefrorene oder kalte Speicherwasser zu erwärmen. Zu beachten ist, dass die Kühlleistung auf die vorhandene Menge an Eis begrenzt ist. Es folgt eine nahezu kostenlose Kühlung ohne Einsatz der Wärmepumpe. Diese Variante ist unter dem Begriff „passive Kühlung“ bekannt.

    Eisspeicher werden gefördert
    Der Einbau eines Eisspeichers verbessert die Förderung des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrollen für elektrische betriebene Sole-Wasser-Wärmepumpen mit einer Jahresarbeitszahl von mindestens 4,5. Zusätzlich zur Basisförderung von 4.500 Euro gilt für innovative Eisspeichersysteme in Bestandsgebäuden eine Innovationsförderung von 2.250 Euro. Insgesamt erhalten Betreiber einer Eisheizung einen Zuschuss von 6.750 Euro. Dies reduziert die gesamten Kosten von 12.000 bis 20.000 Euro. Auch für Neubauten ist die innovative Technik förderfähig. Die Zuschusshöhe ist hier auf 4.500 Euro beschränkt.
    Quelle: Text: Kerstin Bruns, Bilder: Viessmann

    Zur Gastautorin: Kerstin Bruns ist Redakteurin und Heizungsexpertin bei der Kesselheld GmbH. Ihr Schwerpunkt liegt auf dem Thema Heizen mit erneuerbaren Energien. Als digitaler Heizungsbauer vereint das Start Up die Qualität des lokalen Handwerks mit der Geschwindigkeit moderner Softwarelösungen und digitalisierter Prozesse rund um den Heizungstausch.

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  • Schuhgeneration adidas - 100 Prozent biologisch abbaubar

    Schuhgeneration adidas - 100 Prozent biologisch abbaubar

    Im Herbst 2016 spielte unter anderem der FC. Bayern München in seinem Heimspiel in adidasTrikots aus 100 Prozent recycelten und aufbereiteten Plastikabfällen. Nun wurde kürzlich das passende Schuhwerk dazu vorgestellt.
    Beim Prototyp des adidas Futurecraft Biofabric Schuhs ist das Obermaterial aus 100% Biosteel®-Fasern gefertigt, einer naturbasierten und vollständig biologisch abbaubaren Hochleistungsfaser, entwickelt vom deutschen Biotechnologieunternehmen AMSilk. Das Material vereint auf einzigartige Weise Eigenschaften, die für eine hohe Leistungsfähigkeit entscheidend sind. So ist die Biosteel®-Faser beispielsweise 15% leichter als herkömmliche Synthetikfasern und potenziell das stärkste, bislang verfügbare Naturmaterial.

    Nachhaltige Fasern überzeugen
    Biosteel®-Fasern sind darüber hinaus noch nachhaltiger, da sie in einem vollständig natürlichen Prozess zu 100% biologisch abbaubar sind. Damit setzt adidas einen weiteren Meilenstein in seiner Reihe nachhaltiger Innovationen – eine Entwicklung, die bereits weg von neuem Kunststoffmaterial über wiederverwertete Kunststoffe bis hin zur Partnerschaft mit Parley for the Oceans führte. Mit dem adidas Futurecraft Biofabric folgt nun ein weiterer, vollkommen neuer Ansatz, in Lösungen zu investieren, die Wissenschaft und Natur zu einem integralen Bestandteil von Innovation machen.

    James Carnes, Vice President Strategy Creation bei adidas, erklärt dazu: „In einem Jahr bahnbrechender Innovationen von adidas ist die Bekanntgabe unserer Partnerschaft mit AMSilk und die Vorstellung des adidas Futurecraft Biofabric Schuhs ein weiteres Zeichen unseres Engagements, die Sportartikelbranche neu zu definieren. Durch den Einsatz von Biosteel ®-Fasern in unseren Produkten erzielen wir ein unvergleichlich hohes Maß an Nachhaltigkeit. Damit bewegen wir uns von der Idee geschlossener Kreisläufe weg hin zu einem Endloskreislauf, ja vielleicht sogar weg vom Kreislaufdenken überhaupt."

    ‚Futurecraft‘ ist eine zukunftsweisenden Designinitiative, die den Fokus auf kreative Open-Source-Partnerschaften gepaart mit kompetenter Handwerkskunst legt. Das Ergebnis ist Innovation…Foto: adidas‚Futurecraft‘ ist eine zukunftsweisenden Designinitiative, die den Fokus auf kreative Open-Source-Partnerschaften gepaart mit kompetenter Handwerkskunst legt. Das Ergebnis ist Innovation…Foto: adidas AGFuturcraft Biofabric desSportgiganten
    Die Vorstellung des adidas Futurecraft Biofabric erfolgt im Herbst 2017, in dem adidas mit einer ganzen Reihe von Produkten die Grenzen der Sneaker-Innovationen neu definieren wird. Dazu zählen der Futurecraft Tailored Fibre, der in einem innovativen Fertigungsverfahren hergestellt wird und einzigartige Schuhdesigns ermöglicht, sowie der Futurecraft M.F.G., der als erstes Produkt in der die gesamte Branche revolutionierenden adidas SPEEDFACTORY hergestellt wurde.

    Diese wegweisenden Produktentwicklungen symbolisieren die Hingabe von adidas für Nachhaltigkeit. Dazu gehört nicht zuletzt die Zusammenarbeit mit Parley for the Oceans, im Rahmen derer der erste massenproduzierte Schuh entstanden ist, der überwiegend aus Parley-Meeresplastik besteht – der UltraBOOST Uncaged Parley.

    Text: adidas AG, Einleitungsbild: © AMSilk Biosteel

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  • Bye-bye rußende Luxusliner

    Bye-bye rußende Luxusliner

    Rostock - In Sachen Luftverschmutzung hat der Februar 2017 Erfreuliches zu Tage gebracht. Stuttgart wird aufgrung der hohen Feinstaubbelastung allen Dieselfahrzeugen, die älter als 15 Jahre sind, die "rote Karte" zeigen und vor die Stadtgrenze aussperren.
    Fast noch beeindruckender - wenn man an die gigantische Umweltverschmutzung der Kreuzschifffahrtindustrie denkt - ist die kürzlich veröffentlichte Pressemitteilung von AIDA Cruises, die verkündet, dass im Herbst 2018 das weltweit erste Urlaubsschiff, komplett mit umweltfreundlichem Flüssigerdgas (LNG) betrieben, vom Stapel laufen wird. Im Frühjahr 2021 soll ein weiteres Schwesternschiff mit ebenfalls 180.000 Gross-Tonnage (GT) und jeweils rund 2.500 Kabinen die Flotte des Rostocker Unternehmens verstärken.

    Gebaut werden die Luxusliner von der Papenburger Meyer Werft. AIDA Präsident Felix Eichhorn und Meyer Werft Geschäftsführer Bernard Meyer haben am Dienstag, 21.02.2017, den symbolischen ersten Stahlschnitt vollzogen.

    Green Cruising - 100 Prozent Flüssiggas im Tank
    AIDA Cruises wird mit dem Konzept „Green Cruising“ als weltweit erste Kreuzfahrtreederei ihre neue Schiffsgeneration zu 100 Prozent mit Gas betreiben können. 
    „Mit dem Baustart des weltweit ersten LNG-Kreuzfahrtschiffes setzen wir nicht nur in Sachen Umweltfreundlichkeit neue Maßstäbe für die Zukunft. Dank der Weiterentwicklung des innovativen Schiffsdesigns und vieler erfolgreicher Produktinnovationen der AIDA Flotte eröffnen wir unseren Gästen zukünftig ganz neue Erlebniswelten an Bord", sagte Felix Eichhorn bei der Feier in Papenburg.

    Die neue Schiffsgeneration vereint innovatives Design mit modernster Technik für noch mehr Komfort an Bord. Erfolgreich eingeführte Features der bestehenden Flotte wurden weiterentwickelt. Fantastische Erlebniswelten, wie das Theatrium, das Brauhaus, der Beach Club oder das Four Elements, aber auch ganz neue Angebote bieten eine grenzenlose Vielfalt für den Urlaub. Ein neues Kabinenkonzept bietet AIDA Gästen zukünftig noch mehr Raum für Individualität und persönlichen Service, von der Penthouse Suite über die extragroße Kabine für Familien bis hin zur Einzelkabine. Kulinarische Trends aus aller Welt, serviert in 15 Restaurants und 23 Bars, inspirieren die Gäste, an Bord Neues auszuprobieren.

    Quelle AIDA CRUISES, Foto: Renderings/CGIs & Schiffsrundflug: AIDA Cruises & PARTNER SHIP DESIGN, Einleitungsbild: pixabay

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  • Bio und sozial - Smoothie mit großen Ambitionen

    Bio und sozial - Smoothie mit großen Ambitionen

    Smoothies liegen im Trend und gelten inzwischen als ideale, „grüne“ Zwischenmahlzeit – vor allem, wenn’s schnell gehen und dabei gesund sein soll. In farbig und stylisch designten Fläschchen haben sich die himbeerroten bis sattgrünen Obst-Snacks inzwischen in den Kühlregalen jedes Supermarktes ihren Platz erobert. „Obst-to-go“, fein-sämig püriert (englisch „smooth“) inklusive einem ordentlichen Schluck Vitamine. Die scheinbar perfekte Lösung für unseren modernen, mobilen Lebensstil.
    Aber auch gesund?
    Denn Fakt ist, Smoothies enthalten im Gegensatz zu herkömmlichen Fruchtsäften die komplette Frucht mit Ausnahme der Schale und der Kerne. Das pürierte Fruchtfleisch wird dabei meist mit Saft gemischt, damit der Smoothie seine typische sämige Konsistenz erhält. Da aber Vitamine und einige andere sekundäre Pflanzenstoffe während der Lagerung und Konservierung verfallen, haben sich die Hersteller von Smoozup, Nadine und Nicole A. Tippelt, was ganz Besonderes in Sachen „grüner“ Haltbarkeit einfallen lassen – und dazu noch eine ganze Menge dazu, was Ihre Energy Smoothies auszeichnet.
    Wir haben mit den Jungunternehmerinnen Tippelt über Ihre „grünen Bomben“ gesprochen.
    SMOOZUP SMOOZUP
     
     
    1. Dieses Jahr feiert Ihr grüner Energy Smoothie „Smoozup“ seinen dritten Geburtstag. Wie kam es zu dieser ganz besonderen Geschäftsidee?
    Im Rahmen unserer Jobs waren meine Schwester und ich viel auf Reisen, verbunden mit langen Meetings. Während dieser stundenlangen „Sitzmarathons“ waren neben körperlicher Fitness vor allem geistige Wachsamkeit und Ausdauer gefragt, denn unser Gehirn verbraucht dabei so viel Energie wie ein Hochleistungssportler.
    Auf den Geschäftsreisen war es meist schwierig, energiebringende Snacks und Mahlzeiten zu finden. Nach diesen dauerhaft negativen Erfahrungen hatten wir in Konsequenz stets unsere selbstgemixten, grünen Smoothies dabei, die wir, in Schraubgläsern abgefüllt, unter den neugierigen Blicken der Kollegen verzehrten. Schritt für Schritt haben wir uns dann intensiv in dieses spannende Thema und den Markt eingearbeitet und uns für die Entwicklung von SMOOZUP® entschieden. Im November 2014 war es dann soweit. Mit dem Launch von SMOOZUP® war der erste grüne BIO Smoothie auf dem deutschen Markt.
     

    2. Laut Ihrer Internetseite ist der Smoothie haltbar – ohne das Zufügen von Konservierungsstoffen. Wie wird das „gesunde Konservieren“ gewährleistet und wie lange ist das Produkt – ohne Vitaminverlust - zirka haltbar?
    Ganz wichtig ist die richtige Kombination und Zusammensetzung der verwendeten Obst- und Gemüsesorten, damit der ph-Wert im Endprodukt stimmt. Einen Teil des Ziels erreichen wir durch Zitronensaft.

    Zudem dürfen im Endprodukt keine Keime enthalten sein, deshalb verzichten wir gänzlich auf Homogenisierung und setzen auf „schonende Pasteurisierung“. Heißt: SMOOZUP® wird einmal kurz erhitzt und danach sofort wieder heruntergekühlt. So erreichen wir eine Haltbarkeit von 24 Monaten ab Produktion, wobei das Produkt die Nährwerte, die in der Nährwerttabelle auf den Flaschen angegeben sind, hält. Ein riesiger Vorteil für den Verbraucher ist zudem, dass SMOOZUP® ungekühlt überall hin mitgenommen werden kann und außerdem für viele auch besser verdaulich ist als reine Rohkost.

    SMOOZUP® Share-PotSMOOZUP® Share-Pot3. Zu Ihrer Firmenphilosophie gehört: „Ehrliche Lebensmittel für alle.“ Deshalb gibt es in Ihrem Onlineshop das „Bezahl-was-du-kannst System“. Können Sie uns beschreiben, was es damit auf sich hat?
    Sehr gerne. Qualitativ hochwertige Lebensmittel sind aufgrund ihrer Qualität und der Zusammensetzung ihrer Inhaltsstoffe in der Regel leider viel teurer als Vergleichsprodukte. Unsere Überzeugung lautet jedoch: Gesunde und ehrliche Nahrungsmittel dürfen kein Luxusgut sein. Nachdem es für uns auf keinen Fall in Frage kommt, an der Qualitätsschraube zu drehen, tüftelten wir an einer fairen und transparenten Alternativlösung. So war die Idee geboren, uns online an ein soziales Experiment zu wagen. Diejenigen Verbraucher, die mehr als den Standardpreis geben können und möchten, unterstützen so jene, die aktuell weniger als diesen bezahlen können. Wir regeln das über einen sogenannten SMOOZUP® Share-Pot, der live Münz-Zuzahlungen oder -Entnahmen anzeigt.

    4. Wie wird das „Bezahl-was-du-kannst-System“ von den Kunden angenommen?
    Das neue System stößt beim Verbraucher auf großes Interesse und wird sehr positiv angenommen. Sehr viele Kunden sind neugierig, trauen sich aber noch nicht so recht, wirklich Ihren eigenen Preis zu machen. Wir sind jedoch überzeugt, dass die Zeit reif ist für Transparenz und Wahlmöglichkeiten des mündigen Verbrauchers. Viele IT-Unternehmen haben das bereits erfolgreich vorgemacht. Nach einer gewissen Eingewöhnungsphase, die neue Modelle immer brauchen, wird es für den Käufer einen klaren Mehrwert darstellen, selbst zu entscheiden und mitzubestimmen.

    5. Für Ihr Unternehmen sind Transparenz, Bio-Qualität und Nachhaltigkeit enorm wichtig. Können Sie uns an Ihrem Produkt „Salat-Blätter“ den Herstellungs-, Verarbeitungs- und Vertriebsprozess beschreiben bis letztendlich die Flasche beim Verbraucher ankommt?
    Unser SMOOZUP® grüner Energy Smoothie besteht aus mehreren grünen Komponenten, wobei wir ganz stark auf einen hohen Blattgrünanteil setzen, nämlich 25 Prozent. Im Vergleich dazu enthalten Smoothies handelsüblicher Hersteller im Schnitt nur zirka 15 Prozent Blattgrün. Dieses kombinieren wir mit passenden Fruchtsorten. So besteht SMOOZUP® „Spinat, Gurke & Co. + Mango“ aus Spinat, Gurke, Salat, Petersilie und Stangensellerie als Blattgrün, gemixt mit Apfel, Mango, Banane und Zitrone. Für SMOOZUP® beziehen wir den Salat-Mix derzeit aus unserem Nachbarland Italien. Nach dem Mixen im Industriemixer werden die Flaschen auf unserer Produktionsanlage in Bayern befüllt, etikettiert und auf Paletten gepackt. Danach geht die Ware in die deutschen Bioläden und unsere Online-Shops.

    Danke für das Gespräch!

    Das Gespräch führte Lin Fischer.

    Fotos:SMOOZUP®, Bild unten pixabay

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